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TOP 1000 REZENSENTam 26. September 2010
Die geistlichen Kantaten von Johann Sebastian Bach sind derart berühmt und beliebt, dass sich der Begriff der "Bachkantate" unlängst eingebürgert hat, obschon Bach bei Weitem nicht der einzige Komponist war, der Kantaten komponierte. Diese zählen aber zu den besten und schönsten, so dass neben den seinen heute kaum noch andere Kantaten zu Gehör kommen.
Dementsprechend breit ist die Diskographie dieser einmaligen Werke. Im Rahmen der "Bach Cantata Pilgrimage" nahm der großartige John Eliot Gardiner gemeinsam mit seinen English Baroque Soloists und dem genialen Monteverdi Choir zahlreiche Kantaten in verschiedenen Kirchen in ganz Europa auf. Die vorliegende CD - in ausgezeichneter Tonqualität - enthält die überaus bekannten zwei Kantaten BWV 140 "Wachet auf, ruft uns die Stimme" und BWV 147 "Herz und Mund und Tat und Leben", die in der St. Andrew's Church in Dorset im Jahre 1990 entstanden sind.

Dass Gardiner auf grandiose Solisten zurückgreifen kann, zeigt bereits die Einspielung von BWV 140. Mit Ruth Holton (Sopran), Anthony Rolfe Johnson (Tenor) und Stephen Varcoe (Bass) erhält man die Optimalbesetzung. Die Kantate, die für den 27. Sonntag nach Trinitatis geschrieben wurde und die die Vereinigung der wartenden Seele mit Jesus als feierliche Hochzeit darstellt - schließlich steht der Advent vor der Tür -, wird durch die glänzende Darbietung der drei und dem wie immer tadellos singenden Monteverdi Choir transparent, schlicht und fesselnd. Auch wenn manch einer kritisieren mag, dass Gardiner zu groß besetzte Chöre verwendet, so schafft es sein nuanciertes und punktgenau akzentuiertes Dirigat trefflich, alles so wunderbar aufzugliedern, dass nichts verloren geht.
BWV 147 - für das Fest Mariä Heimsuchung am 2. Juli komponiert - behandelt das Thema der Verstockung wider Gott. Dieser wird darum gebeten, dem Menschen dahingehend zu helfen, dass er seinen Glauben offen kundtue. Die Kantate gipfelt im berühmten Choral "Jesus bleibet meine Freude". Diesem Topos maß Bach offenbar so viel Gewicht bei, dass er seine Kantate in zwei Teile unterteilte. Besonders auffällig ist hier der gezielt gesetzte Kontrast. So lässt Bach beispielsweise ein Rezitativ des Kontertenors kammermusikalisch schlicht untermalen, um die darauf folgende Arie des Bass' besonders üppig zu gestalten. Überhaupt ist die Instrumentierung hier besonders ausgefeilt. Gardiner lässt sich darauf ein, schließlich kann er auf die wieder einmal superb aufspielenden English Baroque Soloists bauen, deren durchsichtiges Spiel schon beinahe beispielhaft ist.

Fazit: Bach und Gardiner - die perfekte Symbiose! Hier kann man nichts falsch machen...
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am 5. Februar 2002
Schon immer war mir bekannt, dass John Eliot Gardiner einer der besten Dirigenten unserer Zeit ist. Aber die Arbeit mit so talentierten Sängern wie Ruth Holdon und den anderen Solisten (hier ist insbesondere die Violin-Spielerin Alison Bury zu nennen) erhält die Besinnlichkeit dieser Choralkantaten und gibt ihnen doch eine neue Bedeutung. Sein Versuch die Authenzität Bachs zu erhalten gelingt ihm genauso gut diesen sonst schon etwas angestaubten Stücke eine neue Lebendigkeit zu geben. Durch die sehr kleine Besetzung der Musiker und seine schwungvolle Art zu dirigieren gelingt es ihm wie keinem anderen die Aussagen Bachs zu verdeutlichen, ihnen aber das "den Hörer mit der Musik erschlagen" zu nehmen. Insgesamt eine wunderschöne Aufnahme, die es sich in jedem Fall lohnt anzuhören.
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am 18. August 2013
Die CD wird zwar unter dem Titel "Bach: Cantata Pilgrimage" vermarktet, es handelt sich jedoch um eine ältere Aufnahme aus dem Jahr 1990. Ich habe den direkten Vergleich dieser alten Aufnahme für die Kanatate BWV 147 "Herz und Mund und Tat und Leben" und kann nur sagen, dass diese alte Aufnahme an Transparenz und Qualität der Solisten keineswegs an die neuere Aufnahme aus dem Jahr 2000 heranreicht. Die neuere Aufnahme für BWV 147 finden Sie in Vol. 13 der Monteverdi Production zusammen mit Kantaten zu den Adventsonntagen.
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am 20. November 2011
Da ich 21 andere Aufnahmen der Kantate BWV140 kenne,kann ich doch mit Überzeugung sagen,daß die Gesamtinterpretation den musikalischen Gehalt nicht erfaßt und auch die Sänger,sowohl stimmlich,als auch von der Gestaltung nicht den Anforderungen gerecht werden,was teilweise auch mit den überzogenen Tempi des Dirigenten zusammenhängt.Leider sind die meisten Aufnahmen nicht mehr zugänglich,aber wenn man sie aber kennt,bleiben doch viele Wünsche offen.Ich kann hier nur einige Namen nennen,wie Theo Altmeyer,Hans Joachim Rotzsch und Peter Schreier Tenor,Hans Sotin,Erich Wenk oder Siegmund Nimsgern Bass und Elly Ameling,Agnes Giebel,Ursula Buckel,Benita Valente und Edith Mathis Sopran.Sie alle sind den Sängern in dieser Einspielung überlegen.
Auch Herr Gardiner ist weit entfernt davon,den richtigen Charakter der Musik zu treffen.Leider kann ich mich der positiven Meinung meiner Vorgänger nicht anchließen
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