Kundenrezensionen

105
3,7 von 5 Sternen
Sonnenallee
Format: DVDÄndern
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Oktober 2004
Micha (Alexander Scheer), Mario (Alexander Beyer) und Wuschel (Robert Stadlober) haben es nicht einfach. Die drei Teenager und ihre Freunde wachsen im Berlin der späten 70er Jahre auf, und zwar am "falschen Ende" der Sonnenallee - im Ostteil der Stadt. Dort müssen sie nicht nur mit den Tücken des Erwachsenwerdens zurechtkommen, sondern auch mit den Entbehrungen des DDR-Systems. So ist es für Stones-Fan Wuschel schier ein Ding der Unmöglichkeit, an LPs seiner Lieblinge heranzukommen und ein Telefon gilt als höchster Luxus. Und dann sind da noch die ewigen Ausweiskontrollen des Volkspolizisten (Detlev Buck)...
Ein sehenswerter "Ostalgie"-Film ist Regisseur Leander Haußmann mit "Sonnenallee" gelungen. Der Film, der auf einem Roman von Thomas Brussig basiert , stellt das fröhliche Leben in der DDR da, das es neben Entbehrungen und der Sehnsucht nach Freiheit scheinbar auch gab. Freilich übertreibt "Sonnenallee" ein wenig, dafür macht es aber richtig Spaß, sich 90 Minuten lang in die DDR entführen zu lassen.
Viele lustige Szenen entschädigen für einige Längen und die Schauspieler liefern großartige Darbietungen ab. Vor allem Alexander Scheer als sympathischer Loser Micha und Detlev Buck als sehr genauer Volkspolizist überzeugen auf voller Linie.
Selten hat eine Komödie aus deutschen Landen so viel Spaß gemacht wie "Sonnenallee". Sehr sehenswert.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2000
Sonnenallee ist ein fantastischer Film. Er zeigt die lustigen Seiten dieser Zeit, aber auch wenige eher traurige Seiten. Trotzdem ist der Film von der ersten bis zur letzten Minute ein Lacher. Die gute musikalische Unterstützung schafft Atmosphäre und unterstreicht die DDR Zeit in Ostberlin. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass nur Ostler wie ich einer bin, sich richtig amüsieren können bei Sonnenallee, da man entweder in der DDR gelebt haben muss oder sich zumindest in der Geschichte der DDR auskennen sollte.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sonnenallee spiegelt ein Teil des Lebens im damaligen Berlin wieder. Besonders, auch wenn nur im Ansatz, daß Freizeitverhalten der Jugendlichen in Ostberlin. Er dokumentiert das Leben in der DDR was für die Jugendlichen "normal" verlief mit allen Freuden, Sehnsüchten und der Traurigkeit eines jungen Menschen in jeder Zeit. Besonders gelungen ist die Deteiltreue zu den Alltagsgegenständen, vom Lichtschalter bis zum Kassettenrecorder. Ich habe herzlich gelacht und kann den Film nur empfehlen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2000
Ein ebenso guter wie seltener Film. Kenntnisreich und mit einem Augenzwinkern wird eine Gesellschaft vorgeführt, die mir als Wessi bizarr erscheint. Das ist nicht nur Komödie, es macht auch nachdenklich. Schon als Micha am Anfang erzählt: "Sie verbieten hier gern", nicht etwa im Anklage-Ton, sondern ganz ruhig, ist klar, das ist nicht etwa bemitleidenswerte Ostalgie, sondern ein schlichtes "So ist es eben" und spätestens als seinem Freund die West-Schallplatte unter dem Arm zerschossen wird, bleibt mir persönlich das Lachen im Halse stecken. Der beste deutsche Film seit Jahren!
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2002
Etwas verständnislos musste ich hier den Verriss eines enttäuschten Sonnenalleeguckers lesen. Für mich ist dieser Film einer der besten Filme, die es gibt, der Humor ist endlich mal nicht so fürchterlich flach, wie man das aus der deutschen Comedyszene leider viel zu häufig mitbekommt. Natürlich lässt sich über Geschmack im Endeffekt nicht streiten, aber meiner Meinung nach ist dies einfach der beste deutsche Film, der seit langem gedreht wurde (mit einem göttlichen Soundtrack obendrein).
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 2006
Dieser Film ist vom Anfang bis zum Ende lustig. Hinzu kommt ein sehr guter Soundtrack und die Kritik, die hier an diesem Film geäußert wird kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man sich ein wenig mit der DDR auskennt sieht man alle "Vorurteile" bestätigt und man kann sich herrlich amüsieren.(Wobei die "Wessis" natürlich auch ihr fett abbekommen)

Alleine das "offizielle" Vokabular des Arbeiter- und Bauernstaates was im Film benutzt wird lässt einen immer wieder lachen. Einige Zitate aus dem Film haben für mich persönlich schon lange Kultstatus.

Die lustigsten Szenen aufzuzählen würde den Rahmen dieser Rezension sprengen und ich empfehle wirklich jedem sich diesen Film anzuschauen. Als die wirklich erste "Ossi-Komödie" von 1999 hat Sonnennalee definitv Kultstatus und Good Bye Lenin konnte mich bei weitem nicht so begeistern und zum lachen bringen.

Vielleicht sollte man sich ein wenig historisches Hintergrundwissen über die Deutsche Demokratische Republik aneignen um den Film wirklich genießen zu können.

Der große Diktator ist schließlich auch nur halb so witzig bzw. man versteht die Anspielungen auch nicht wenn man keine Ahnung über den geschichtleichen Hintergrund bzw. die menschliche Vorlage hat...

Sonnenallee stellt vielleicht diese gewissen "Anforderungen" an den Zuschauer und begeistert deswegen nicht so die breite Masse wie Good Bye Lenin aber genau deswegen finde ich Sonnenallee auch besser und lustiger!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2000
Erst dachte ich (als Ossi): Na super, mal ein Film, in dem die Ossis und die DDR richtig durch den Kakao gezogen werden, aber dem war überhaupt nicht so. Ich habe viel gelacht, weil viele Ost-West-Klischees so richtig auf die Schippe genommen werden. Davon sollte es mehr geben...
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2001
Der Film hat bei mir viele vergessene Gefuehle wieder ans Tageslicht gebracht. Da hat sich jemand genau ausgekannt. Ich bin in Ostberlin aufgewachsen, zur selben Zeit. Kann mich auch noch an die Einquartierung zum Jugendfestival erinnern. Unsere Schuldiscos waren genauso "amysant". Ich wuerde gern noch mehr solcher Filme sehen. Das ist fast, wie in alten Fotos zu kramen. Wenn du Ende der Siebziger Jugendlicher in der DDR warst, musst du diesen Film einfach sehen. Schaut - wieviel Spass wir hatten - Trotz alledem!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juli 2007
Ich finde der Film ist eine sehr unterhaltende Parodie bzw. Komödie und weil es sich hierbei um eine Parodie und um kein Sozialdrama handelt, ist es natürlich klar, dass hier mit Klischees gearbeitet wird. Das ist aber keine Oberflächkichkeit oder ein zu lockere Umgang mit der Diktatur in der DDR, es ist vielmehr eine humoristische Betrachtungsweise der Dinge.
Außerdem ist es doch der Sinn einer Komödie zu unterhalten. Sie soll keine gesellschaftlichen Hinterfragungen aufwerfen, wie etwa der auch sehr gute Film "Das Leben der anderen".
Filme über geschichtliche Aspekte müssen nicht immer diesen ernsthaften Grundton haben und für mich ist dieser Film mit seiner lockeren Art sogar noch besser als "Goodbye Lenin".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2012
Ich ban zwar kein Ossi, sondern Ösi, aber fand den Film trotzdem genial! Den schlechten Kritiken hier möchte ich gerne etwas entgegensetzen: Da dieser Film eine Roman-Adaption ist, bleiben nun mal Handlungsstränge offen und werden dafür angedeutet. Immerhin stiehlt der Film ja die visuelle und akustische Illusionsbildung im Kopf eines Menschen, wenn er ein Buch liest. Der Film kann aber Handlungstränge so andeuten, dass sie zueinander als Zeichen gesetzt werden und der fehlende Inhalt durch zusammenschließen im Kopf des Zuschauers hergestellt werden kann. Wer kein Fan davon ist, sollte lieber zum Buch greifen. Hier werden die Stränge deutlicher in Verbindung gebracht, um sich einen Sinn ausmalen zu können (welcher am Ende des Films eigentlich sowieso in einem Satz formuliert wird). Was ich den schlechten Rezensionen abgewinnen kann, ist die Zerstörung einiger Gags, indem man ihnen alles bis auf die Pointe abgenommen hat. Eine Pointe ohne Witz ist zu abstrakt, um lustig zu sein.

# Handlung
Die Handlung finde ich sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt. Sie spielt gekonnt mit Klischeebildern (Bestandteil des Genres Komödie), ist ironisch und den Figuren passieren immer Geschehnisse, die im großen Zusammenhang auf die Erlebnisse der unterschiedlichen Figuren eine Auswirkung spielen und nicht nur auf direkte Einwirkung. Einige Gags sind sogar lustig und traurig zu gleich: Wenn eine gewisse Person plötzlich an Krebs sterben muss, brachte mich die Ironie zum lachen, aber die Umstände des Todes sofort wieder auf den Boden der Realität.

# DVD (fließt nicht in die Bewertung, wird trotzdem angemerkt)
Bild- und Tonqualität etwas mies für den üblichen DVD-Standard, wodurch die professionell gestalteten Szenen nicht gerade zur Geltung kommen. Aber die digitalen Filmbilder stören in keinster Weise das Filmerlebnis selbst. Bei mittlerweile 8 Euro für die DVD eigentlich verschmerzbar. Nicht verschmerzbar sind hingegen die fehlenden Untertitel. Barrierefreies filmschauen sieht anders aus.

# FAZIT
Gelungenes Filmerlebnis und Filetstück des deutschen Humors. Zwar bin ich auch Fan von platten amerikanischem Humor, aber ich bevorzuge doch Komödien mit etwas Tiefgang. Da ist man halt mit österreichischen oder deutschen Komödien besser bedient. Trotz guter Umsetzung und Inszenierung möchte ich einen Stern dafür abziehen, dass es die Filmemacher übers Herz gebracht haben, essenzielle Inhalte so zu beschneiden, dass sie in ihren Zweck nicht mehr erfüllen.
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