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39
4,6 von 5 Sternen
Der einzige Zeuge
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Dezember 2006
"Witness" (Originaltitel) ist und bleibt einer der besten Filme, die je gedreht wurden.

Regisseur Peter Weir schaffte in den 80ern mit diesem Film, sowie mit "The Mosquito Coast", die beiden denkwürdigsten Werke in Harrison Fords Karriere-Laufbahn, und kreierte mit ihnen Meilensteine der Filmgeschichte.

Weirs vollkommenem Verständnis fürs filmische Schaffen ist (leider?) auch die Tatsache zu verdanken, dass diese DVD-Edition nur eine "Deleted Scene" aufzuweisen hat. Weir weiß eben, was in einem Film funktioniert und was nicht, deshalb muss man vermutlich auch nachträglich nicht viel an seiner Arbeit herumschnippseln. ;)

Zu dieser Special Edition lässt sich sagen: Ein echtes Must-have! Allein schon die aktuelle, fünft-teilige "Behind the scenes"-Featurette, in welcher die Mitwirkenden nach 20 Jahren nochmal ausführlich über den Film reflektieren und viele interessante Hintergrundinformationen zu berichten wissen, ist jeden Cent wert.

Auch wenn das Front-Cover m.E. etwas missraten ist, tut das der Freude am Inhalt keinen Abbruch.

Thumbs up!!
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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
In den 80er Jahren war Harrison Ford zweifelsohne auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Nach Star Wars und den Indiana Jones Filmen war er einer der gefragtesten Darsteller auf dem Planeten. Da kommt es ganz gelegen, wenn neben den ganzen Blockbuster Produktionen auch mal eine unauffälligere, bodenständigere Produktion eingeschoben wird. 1985 war dies der Krimi Thriller "Der einzige Zeuge".
Regisseur Peter Weir hat dabei nicht nur nach einem Drehbuch von William Kelley, Earl W. Wallace und Pamela Wallaceeine hervorragende Kriminal Geschichte auf die Leinwand gebracht, sondern parallel die
starken Kontraste zwischen der hektischen und emotionslosen Stadt und den ländlichen, techniklosen Amish dargestellt. Doch gerade dieser Konflikt der zwei Kulturen ist das Salz in der Suppe dieser Geschichte. Wie auch schon in "Gallipoli", "Der Club der toten Dichter" oder "Master & Commander – Bis ans Ende der Welt" zeigt der Filmemacher dabei neben der eigentlichen Handlung auch einige soziologische Themen, die dennoch nie den roten Faden aus dem Auge verlieren lassen. Der Hauptplot ist allgegenwärtig, wobei nicht einmal die kleine Liebesgeschichte am Rande dabei aufgesetzt sondern stets natürlich erscheint.
Ergänzt durch eine hervorragende schauspielerische Leistung von Harrison Ford, Kelly McGillis, Josef Sommer, dem damals noch sehr jungen Lukas Haas ("Inception", "Contraband"), Jan Rubes, Alexander Godunov ("GEschenkt ist noch zu teuer"), Danny Glover ("Lethal Weapon" Reihe), Brent Jennings oder Viggo Mortensen ("Der Herr der Ringe" Reihe, damals in seinem Leinwanddebut) ist "Der einzige Zeuge" ein Film, der dank seiner zeitlosen Geschichte nicht nur für 80er Jahre Fans geeignet ist.

Das Bild:
Der Blu-ray Transfer lässt zwar eine deutliche Verbesserung zur mäßigen DVD erkennen, ist aber noch ein gutes Stück weit von Bestwerten entfernt. Die Schärfe erreicht bestenfalls gutklassige Qualität bei immerhin recht hohem Detailgrad. Die Farben sind stets natürlich wenn gleich auch ein wenig matt. Der Kontrast ist nicht optimal und könnte mitunter ausgewogener sein. Dasselbe gilt für den Schwarzwert, der stellenweise kräftiger sein müsste und dabei auch in einigen Elementen in der Durchzeichnung Probleme macht indem Details verschluckt werden. Das Filmkorn ist ständig präsent, verleiht dem Film aber einen authentischen Look. Rauschen fällt nur selten und schwach auf. Immerhin ist der Transfer sehr sauber und lässt so gut wie keine Spuren erkennen.

Der Ton:
Der deutsche Ton hat es lediglich in Dolby Digital Stereo auf die Blu-ray geschafft, während das englische Original in Dolby TrueHD vorliegt. Die deutsche Abmischung kann am besten als zweckdienlich bezeichnet werden. Die Balance ist ausgewogen bei solider Dynamik. Die Stereoseparation ist ok, könnte aber noch weiträumiger abgemischt sein. Bässe sind kaum erkennbar. Immerhin ist die Tonspur rausschfrei. Darüber hinaus sind auch die Dialoge stets klar zu verstehen.

Extras:
Wie bei Katalogveröffentlichungen von Paramount nicht selten üblich wird auch in diesem Falle auf das sämtliche bereits von der DVD Fassung bekannte Bonusmaterial verzichtet. Das ist in diesem Fall u.a. eine merteilige Zwischen zwei Welten: Das Making of "Der einzige Zeuge", eine entfernte Szene sowie ein Interview mit Regisseur Peter Weir. Immerhin ist ein Wendecover vorhanden.

Fazit:
Das Fehlen jeglichen Bonusmaterials lässt manch einen über einen Upgrade der DVD nachgrübeln. Dafür spricht die erkennbar bessere Bildqualität, auch wenn bei diesem HD Transfer keine Bäume ausgerissen werden. Der Film ist aber über jeden Zweifel erhaben und wirklich empfehlenswert.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2005
Mit "Der einzige Zeuge" hat Harrison Ford wohl seinen entscheidenen Schritt in die Richtung Filmheld gemacht, vor allem in der Rolle als Polizist.
Der Film beginnt damit, dass eine alleinstehende Mutter einer Amish-Gemeinde einen Ausflug mit ihrem kleinen Sohn unternimmt, der damit endet, dass der Junge auf einer öffentlichen Toilette Zeuge eines brutalen Mordes wird und als einziger Zeuge unter polizeilichen Gewahrsam genommen wird. Er hat den Mörder gesehen und nun geht es darum, diesen ausfindig zu machen. Dies passiert an unerwartendster Stelle: auf dem Polizeirevier, wo der Junge den Mörder auf einem Foto wiedererkennt. Doch ist dieser Mann kein Krimineller, sondern ebenfalls auf polizeilicher Ebene tätig und dort von höchster Position. Als der ermittelnde Polizist (Ford) damit an seine Vorgesetzten treten möchte, ist auch sein Leben plötzlich in Gefahr. Er schafft es, die Mutter und ihren Jungen, wieder sicher zurück in ihre Amish-Gemeinde zu bringen, wird aber auf der Flucht angeschossen. In der Gemeinde wird er wieder gesund gepflegt und in das einfache Leben der Leute integriert. Natürlich gibt es einige Spannungen und viele Unterschiede. Eine kleine Romanze darf natürlich auch nicht fehlen und noch weniger das spannende Ende.
"Der einzige Zeuge" ist kein gewöhnlicher Kriminalfilm, wie ich finde. Zwar sind die Mordtat und die dazugehörigen Ermittlungen wichtig, doch vordergründig sind auch andere Themen, z.B. die kulturelle Näherbringung des Amish-Lebens, in das man als Zuschauer wirklich sehr gern abtaucht und ihre Einfachheit und Lebensfreude einfach auf sich wirken lassen kann. Die einzelnen Charaktere sind sehr sorgfältig bearbeitet wurden und werden uns durch gute Schauspieler sehr sympathisch vorgestellt. Dabei sind die meisten von ihnen eher unbekannt, mit Ausnahme von Harrison Ford und Danny Glover, die aber beide zum damaligen Zeitpunkt auch noch nicht die Top-Namen von heute waren.
Besonders schön sind die Kameraaufnahmen aus der Amish-Gemeinde. Das funktionierende Gemeindeleben wird perfekt eingefangen und lebhaft wiedergespiegelt. Dennoch werden auch die negativen Apsekte dieses Lebens aufgezeigt, z.B. die Engstirnigkeit der Ältesten und ihre Striktheit in manchen Regeln. Das sorgt für eine weitere Ausbreitung des Charakter-Sprektrums und für mehr Intensität in der Geschichte. So ist dieser Film nicht eine bloße Kriminalgeschichte, sondern vielmehr auch ein Gesellschaftsbild mit schönen Aufnahmen, guten Schauspielern und einer Handlung, die nicht langweilig wird aufgrund ihrer Vielseitigkeit und die dennoch von vorn bis hinten zusammenpaßt.
Der Film ist ein Klassiker und Pflicht für jede Filmesammlung.
Die DVD ist trotz des Alters des Filmes ziemlich gut gelungen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Februar 2011
Manchmal passiert es - zumindest bei mir - dass ein Film ein paar Jahre lang im Regal ein Schattendasein fristet. Und dann wird er, aus welchen Gründen auch immer, von mir "neu entdeckt".
So ging es mir jetzt mit dem Film "Der einzige Zeuge".
Der achtjährige Amish-Junge Samuel (von Lukas Haas erstaunlich natürlich gespielt) ist mit seiner Mutter Rachel (Kelly McGillis) auf Reisen. In einer Bahnhofstoilette wird er zufällig Zeuge eines Polizistenmordes.
Und damit gerät er zwangsläufig in einen Teufelskreis von Verfolgung und Gewalt, in den letztendlich seine gesamte Amish-Gemeinde hineingezogen wird. Samuel wird zusammen mit seiner Mutter unter den Schutz des Kriminalbeamten John Book (Harrison Ford, der für diese Rolle eine Oskar-Nominierung erhielt) gestellt. Doch bald werden zwangsläufig die Rollen vertauscht, und John Book ist es, der - lebensgefährlich angeschossen - auf den Schutz der Amish-Leute angewiesen ist, bei denen er Unterschlupf und Pflege erhält.
Um nicht zu spoilern, sei hier zu der spannenden Handlung nicht mehr verraten.
Dem Regisseur Peter Weir (Truman Show u.A.) ist es vortrefflich gelungen, den Zuschauer in die Welt der Amish einerseits und die Korruption der oberen Polizeiränge andererseits zu "entführen", und dies bei nicht abreißender Spannung. Er erhielt für die Regie ebenfalls eine Oskar-Nominierung.

Überhaupt ist die Oskar-Liste von 1986 für "Der einzige Zeuge" erstaunlich lang:
Oskar für das beste Drehbuch
Oskar für den besten Schnitt
Oskar-Nominierung für den besten Film
Oskar-Nominierung für die beste Regie (Peter Weir)
Oskar-Nominierung für den besten Hauptdarsteller (Harrison Ford)
Oskar-Nominierung für das beste Szenenbild
Oskar-Nominierung für die beste Kamera
Oskar-Nominierung für die beste Filmmusik

Bei all den Oskars und Nominierungen möchte ich die schauspielerischen Leistungen von Kelly McGillis und dem kleinen Lukas Haas (Solarfighters, Die phantastische Reise ins Jenseits ' Lady in White) extra hervorheben.
Der Film ist 108 Minuten Spannung pur. Leider wurde für die DVD am ursprünglichen Format 3:4 herumgepfuscht und das Bild oben und unten beschnitten, um es unbegreiflicherweise auf 16:9 zu trimmen! Das ist eine unverzeihliche "Vergewaltigung" des Films. Weil der Film aber in Handlung, Regie und schauspielerischer Leistung spitze ist, will ich dies nicht in meine Beurteilung einfließen lassen. 5 Sterne.
eboku
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
When I first read the plot of his film I thought "An ordinary thriller with a love story - typical". Then, I watched this film and was really stunned:

In the story the modern world collides with the Amish people. It begins on an Amish settlement in Pennsylvania where for 200 years a religious community has been living which is a group of outsiders, hasn't got any technology (only gas lanterns) and lives a rural lifestyle. Horses and carriages are like cars of the people in the modern world for them.

The next scene shows us a funeral. An Amish man died. The widow, named Rachel (played by Kelly McGillis) and her son, named Samuel leave on a train journey . In the train station in Philadelphia, Samuel witnesses a murder. A police officer, named John Book (played by Harrison Ford) takes care of the case and also of Samuel and Rachel.

When it turns out that the police department itself is implicated in the killing, John decides to drive with Samuel and Rachel to the Amish lands of Pennsylvania because their lives are all in danger.

At this point, in my point of view, the story really begins. The viewer gets to know the Amish lifestyle and is caught in the story: Now it turns into an intelligent love story connected with the conflict between the two worlds which are crashing together and also connected with a little amount of suspense and thrill.

The viewer starts to feel with the characters. The unreachable love between John and Rachel builds up tension: The viewer knows that this special relationship between the two would not make any sense because their worlds are too different but in everyone of us, there is this romantic sense and hope. What thing counts more than true love for us?

The dialogues change from short dialogues (for action scenes) to really well developed dialogues. This combination keeps the film flowing and implicates the viewer directly into the film, into the story and the two different worlds. At the end, when they two are kissing, the viewer can feel the passion and special connection between them. It's some kind of relief for the viewer.

Harrison Ford perfectly fits into his role. He is very charismatic and manly. Kelly McGillis also plays a perfect role: On the one hand she plays a shy and religious Amish woman on the other hand, she is a very attractive woman who just wants to do what she really wants.

The director, Peter Weir makes this film to a masterpiece which should be seen by everybody. It's stunning, thrilling and sweeping.

This film is the evidence that also bloodless films can be very suspicious and intelligent at the same time!
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 26. Februar 2001
Verkauft wurde "Der einzige Zeuge" damals offenbar als Polizei-Thriller. Möglicherweise haben sich die Kinobesucher dann gewundert - enttäuscht waren sicher nur wenige. Es gehörte Mut dazu, einen so ruhigen Film zu drehen, sich ganz auf seine Bilder zu verlassen und auch auf die naheliegenden bedeutungsschweren Dialoge weitgehend zu verzichten. Welch ein Glück, daß der Australier Peter Weir in seiner ersten Hollywood-Arbeit ein entsprechendes Selbstvertrauen noch hatte - in späteren Jahren ging er doch manchen Kompromiß in Richtung Mainstream ein. Trotzdem ist dies ein ungeheuer spannender Film - die Spannung nährt sich jedoch eher aus der Entdeckung der für den hartgesottenen Polizisten neuen Welt und der von vornherein zum Scheitern verurteilten Liebesgeschichte als aus äußerer Dramatik. Harrison Ford war nicht nur wegen seiner Ausbildung als Zimmermann eine Topbesetzung für die Hauptrolle, nur im "Blade Runner" war er noch besser. Kelly McGillis ist der ideale Gegenpart - wie lange muß man in Hollywood wohl gesucht haben, bis man eine Schauspielerin fand, die auch ungeschminkt eine solche Schönheit ausstrahlen konnte...
Die DVD-Ausstattung ist etwas enttäuschend, aber Bild- und Tonqualität (Original in 5.1) sind besser, als so manche Kritik vermuten ließ. Das Interview mit Peter Weir ist hochinteressant, aber viel zu kurz (ca. 10 Minuten).
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2009
Der einzige Zeuge: Diesen Film finde ich sehr empfehlenswert. Er zeigt das Zusammenprallen zweier Welten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Auf der einen Seite Polizei-Captain John Book, auf der anderen Seite Rachel, eine Amish. Beide kommen zusammen durch Rachels Sohn Samuel, der einen Mord beobachtet hatte. Nach Verschwörungen, Hetzjagden ... gelangt John Book in die Welt der Amish und lernt die Sitten und Gebräuche kennen. Mit einem lachenden und weinenden Auge sieht man das sich Näherkommen der beiden. Einerseits freut man sich, dass sie zueinander finden, andererseits weiß man, dass es kein Happy end geben kann. Ein Happy end kann es nur geben wenn einer der beiden seine Welt verlassen würde.
Neben der Schilderung der Amish mit ihren Problemen mit der heutigen Welt, Sitten und Gebräuchen zeigt der Film eine ziemlich verstrickte Kriminalgeschichte mit vielen Wendungen.
Neben der Story punktet der Film mit seinen Kulissen und Musik.
Ich weiß nicht, ob dieser Film der erste Film ist, der die Amish zu Thema hat. Ich finde ihn sehr gelungen und besser als andere Versuche in Serien wie 'Macgyver' oder 'Für alle Fälle Amy'. Damit erhält er 5 Sterne.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2011
Jaaaa, hier hätte H.Ford seinen Oscar verdient!

Die Geschichte des Film ist ja hinreichend bekannt....die beiden Welten die aufeinander prallen und die unmögliche Liebe die sich in ihr entwickelt.
Harrison Ford zeigt hier eine derart reife und sensible Leistung....zum Glück hat Peter Weir sich für ihn entschieden.
Das Mittelstück dieses Films gehört für mich zum Besten was es in diesem Genre gibt, einfach grandios!! Der Aufbau der Scheune (besonders reizvoll auch, weil ja H.Ford gelernter Schreiner ist), diese Musik, die Blicke zwischen den Darstellern....die Szene am Abend als John die Amish-Frau beim Waschen beobachtet....ganz, ganz grosses Kino!
Selten hat man einen Action-Film gesehen, der soviele verschiedene Genre in sich vereint. Das ist wohl DIE Kunst, wenn man all das in einen Film packen kann.
Ich habe den Film schon ganz oft gesehen und er packt mich jedes Mal....DANKE an alle, die hier ein Meisterwerk geschaffen haben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2010
Ich hab "Der einzige Zeuge" vor über 20 Jahren im Kino gesehen, und heute hatte ich die Freude, diesen Film nochmals zu sehen. Und er hat mich genau wie seinerzeit begeistert und und von Neuem gefangengenommen. Die Geschichte einer unmöglichen Liebe ist toll in Szene gesetzt und Harrison Fords und Kelly McGillis Spiel berührt ungemein. Ford war nie mehr so gut wie in der Rolle von John Book und McGillis gibt ihrer Rachel eine unschuldige Sinnlichkeit, die ihresgleichen sucht! Es ist ein Genuss, den beiden zuzuschauen!

Es machte ebenso Spass, in einer Nebenrolle einen jungen Spund namens Viggo Mortensen zu entdecken, der Jahre später als "Aragorn" in "Herr der Ringe" für Furore sorgte. Danny Glover als einmal böser Cop war eine Überraschung wie Alexander Godunov als guter Amish (hatte ich ihn doch vor allem als Bösewicht von "Die Hard 1" in Erinnerung).

Peter Weir ist es gelungen, die Welt der Amish in behutsamen, ruhigen Bilder umzusetzen und entstanden ist ein erstaunlich eigenartiger, spannender und faszinierender Blick in eine altertümliche Welt, in die plötzlich, unvermittelt und bedrohlich die Gegenwart hereinbricht.

Der "Thriller-Teil" von "Witness" kommt konventionell daher. Das spielt hier jedoch keine Rolle. Es ist das Ambiente an sich, in welches der Film eingebettet ist, das den Reiz der Geschichte ausmacht. Und so ist "Witness" beides - unterhaltsamer Thriller und eine berührende Liebesgeschichte. Gegenwart und Vergangenheit prallen aufeinander, 20. und 18. Jahrhundert begegnen sich und diese Begegnung hat es wahrlich in sich!

Kleine Abweichungen in bezug auf die Realität der Amish-People in Amerika (sprachliche Unkorrektheiten u.a.) darf man Weir verzeihen, da es sich beim "Einzigen Zeugen" um einen Spielfilm und nicht um eine Dokumentation handelt.
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2004
Es handelt sich hier um einen sehr guten Film mit wunderbaren Schauspielern.
Trotzdem muss ich sagen, dass die DVD einfach nur grottenschlecht ist. Auch wenn der Film etwas älter ist, ist das noch immer kein Grund ihn auf eine solche Art und Weise zu Präsentieren. Das Bild ist voller Artefakte und das nicht nur in den dunkleren Szenen. Jede VHS Kassette ist besser.
4 Sterne für den Film, aber 0 Sterne für die DVD.
Schade eigentlich, den der Film hätte besseres verdient.
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