Kundenrezensionen


45 Rezensionen
5 Sterne:
 (30)
4 Sterne:
 (11)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mars macht mobil
"Kampf der Welten" gehört zu den größten und einflussreichsten SF-Klassikern der Fünfziger. Mit großem Produktionsaufwand wurde die Geschichte vom Angriff der Marsianer auf die Menschheit ins Kino gebracht. Ein überwältigender Erfolg mit beängstigendem Szenario.
Unvergesslich die wunderschöne Anfangssequenz mit...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2005 von Mario Mittwollen

versus
2.0 von 5 Sternen ...der Flair der 50er!
Für einen über 60 Jahre alten Film nicht mal schlecht...Aufnahmequalität super für damalige Verhältnisse...Spannung wird wie damals so üblich über die Musik erreicht...schauspielerisch im ganz normalen Bereich, nichts was der Beachtung wert wäre...Tricktechnik schon außergewöhnlich...Dialoge eher etwas dümmlich und...
Vor 8 Monaten von Amazon Kundenrezensionen veröffentlicht


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mars macht mobil, 10. Dezember 2005
Von 
Mario Mittwollen (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
"Kampf der Welten" gehört zu den größten und einflussreichsten SF-Klassikern der Fünfziger. Mit großem Produktionsaufwand wurde die Geschichte vom Angriff der Marsianer auf die Menschheit ins Kino gebracht. Ein überwältigender Erfolg mit beängstigendem Szenario.
Unvergesslich die wunderschöne Anfangssequenz mit der gesprochenen Einleitung, das Einäschern der drei Männer, das erste Auftauchen der marsianischen Kampfmaschinen, die unvergleichlichen Geräuscheffekte, die beängstigende Szene im Keller mit dem Teleskopauge und dem vorbeihuschenden Marsianer, die Hand des Marsianers auf Ann Robinsons Schulter, das apokalyptische Bild einer zerstörten Zivilisation und der Arm des sterbenden Marsianers in der Luke der Flugmaschine.
Diese Special Edition des Films steckt in einem wunderschönen Pappschuber mit erhabenem Titelschriftzug und ist allein schon optisch der vorherigen DVD-Auflage weit überlegen. Gab es damals nur einen Trailer als Bonus, ist diesmal sehr viel mehr an Bord, unter anderem ein Making-of (was bei alten Filmen ja naturgemäß schwer zu bekommen und auch selten nachträglich erst heute erstellt wird) und Orson Wells` Radiohörspiel von 1938, aufgrund dessen damals in New York eine Massenpanik ausbracht, weil man glaubte, nebenan in New Jersey seien die Marschmenschen gelandet und legten alles in Schutt&Asche. Über weite Strecken sehr realistisch gehalten, ist die damalige Panik stellenweise sogar nachvollziehbar. Allein dieses Hörspiel sollte auch diejenigen SF-Fans zum Kauf anregen, die die alten Ausgabe der DVD schon besitzen.
Die Hauptdarsteller Gene Barry und Ann Robinson haben in Spielbergs Remake "Krieg der Welten" übrigens einen Gastauftritt am Ende des Filmes: als Eltern von Tom Cruises Ex-Frau.
Verglichen mit Spielbergs Remake, ist die Fassung von 1954 weit überlegen. Sicher wurden auch 1954 Elemente des sehr vielschichtigen Romans ausgelassen oder vernachlässigt, Spielbrg jedoch unterlaufen sogar einige ganz grobe Schnitzer . Die Tricks sind sehr gut, und auch heute noch sehr sehenswert. Dass damals anders gearbeitet wurde als heute, ist sowohl klar als auch irrelevant. Und zu behaupten, heute wäre es nicht mehr ausreichend, einen Film nur mit Trickeffekten retten zu wollen, ist der reine Witz, denn gerade in der heutigen Zeit werden ja Filme oft tricktechnisch überladen und konzentrieren sich zu wenig auf die Story. "Kampf der Welten" liefert sowohl eine gute Umsetzung eines packenden Stoffes als auch Top-Effekte und gute Darsteller.
Abschließend noch ein nettes Detail am Rande: Die Flugmaschinen wurden 1964 noch einmal in "Robinson Crusoe auf dem Mars" (allerdings weiß eingefärbt) verwendet, Regie ebenfalls Byron Haskin.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SF-Klassiker, 14. Dezember 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Welten (DVD)
Was soll man zum Film sagen? Der Film ist so bekannt und wurde schon so oft im Fernsehen gezeigt, daß ihn wohl kaum jemand noch nicht gesehen hat. Falls es doch noch jemanden geben sollte: Außerirdische landen auf der Erde und beginnen einen Krieg gegen die Menschen.
Kommen wir zur Umsetzung auf DVD. Merkwürdigerweise fängt der Film nach der Länderabfrage sofort an, ohne vorher das DVD-Menü anzuzeigen. Man kann das Menü aber jederzeit manuell anwählen. Ob das ein Fehler ist, oder ob es so gewollt war, weiß ich nicht.
Die Bildqualität ist sehr gut für einen Film aus dem Jahr 1953. Das Bild ist klar und die Störungen halten sich in Grenzen. Meistens zumindest, denn ab und zu sind kurze Szenen drin, die aussehen, als ob sie bei der Nachbearbeitung vergessen worden wären. Z. B. in der Szene, in der Flugzeuge der Air Force kurz vor dem Angriff auf die Außerirdischen zu sehen sind (bei ca. 37 Min. Spielzeit). In diesen Szenen ist die Verunreinigung des Bildes so stark, daß sie wie ein Fremdkörper im ansonsten gut restaurierten Film wirken. Zum Glück kommt das aber nicht oft vor.
Beim Ton muß man natürlich auch das Alter des Films berücksichtigen. Die deutsche Tonspur ist zwar nur in Mono, dafür aber verständlicher als der englische Stereo-Ton, denn dieser hört sich etwas dumpf und höhenarm an.
Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch und zehn weiteren Sprachen.
Als Bonus gibt es leider nur den orginal Kinotrailer.
Man sieht dem Film das Alter an, aber trotzdem ist er immer noch sehenswert. Die Umsetzung auf DVD ist gut, obwohl sie hätte besser sein können. Schade, daß kaum Bonusmaterial vorhanden ist, aber das ist ja leider bei den meisten älteren Filmen so.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A must for any collection, 4. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Welten (DVD)
In the world of movies and in the world of many, this is the definitive "War Of the worlds"
For those that may have read the book there is no justification for the many changes other than to say that someone had to take a book that could be a mini series and to do a little triage. Of course movies must have a love interest and the more controversial religious aspect (of the book where the pastor wavers in his faith) would not pass in the movie. If they made the movie today they could show a little blood sucking and not be out of line. But I am afraid that the aliens would be popping out of stomachs or exploding dogs as in the remake of "The thing" we would still not get a true rendition of the H.G. Wells story. Unfortunately it looks as though Spielberg has his eye on it.
The movie starts out with a great narrative from the book about aliens on a dying planet coveting our earth. Naturally we focus in on the Los Angles area as a microcosm of what is happing over the world of 1953.
Dr. Clayton Forrester (Gene Barry), well known atomic scientist is out fishing. He spies a meteor that comes down at a mysterious angle. The crater it makes has him suspect that it is hollow. He lets a local pastor's niece Sylvia Van Buren (Ann Robinson) talk him into a square dance while waiting for the meteorite to cool.
Soon the lights go out. And they will go out all over the world as we experience "The war of the Worlds".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Apocalypse Now - die Mutter aller UFO-Filme, 27. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Welten (DVD)
Viele wissen nicht, was in diesem UFO-Film passiert, deshalb hier die Handlung: UFOs machen alles platt.
Byron Haskins Klassiker ist die Mutter aller UFO-Filme und diente unter anderem Roland "Spielbergle" Emmerich als Inspirationsquelle für "Independence Day". "Kampf der Welten" bleibt aber der Invasionsfilm Nummer 1, die Zerstörungsszenen in der verwüsteten Stadt haben einen nahezu archetypischen Charakter und wurden unzählige Male zitiert und variiert. Die exzellente Farbphotographie und die liebevoll gestalteten Tricksequenzen geben dem Film eine handwerkliche Qualität, die auch heute noch überzeugt.
In ideologischer Hinsicht gleitet der Film ins Absurde ab: die Vertreter der übergeordneten Autoritäten (Kirche und Militär) vereinen sich im heroischen Kampf gegen das glitschige "Fremde", das die spießige Kleinstadt attackiert. Genau so aber machen uns UFO-Filme erst richtig Spaß.
Untertassen-Fans vergnügen sich auch gerne bei: "Fliegende Untertassen greifen an", "Metaluna IV antwortet nicht", "Der Tag, an dem die Erde still stand ", "U.F.O. - Box-Set Vol. 1-6".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Urvater der Invasoren-Filme, 8. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Welten (DVD)
Über hundert Jahre ist es her (1898), daß H.G. Wells die Idee zu diesem Film auf Papier brachte. Böse gesinnte Marsianer kommen auf die Erde um Sie zu übernehmen, nachdem sie ihren eigenen Planeten zerstört haben. 1938 wurde diese Story in die Halloween- Radiosendung "War of the Worlds" verwandelt, von niemandem anderem als Orson Wells, dem Namensvetter (wenn auch anders geschrieben)und Zukunftsvisionär schlechthin. Der Film von Byron Haskin von 1952 ist eine der besten Buch-in-Film-Übersetzungen, die ich je gesehen habe. Klar, die schauspielerischen Leistungen sind dem Entstehungsjahr angepaßt und so zum Teil sehr cholerisch und überdreht. Dennoch kommen Spannung und Intention des Film exellent gut über die Mattscheibe. Der Film ist genial und die Effekte erstklassik, nicht nur für damalige Verhältnisse (Oskar 1953). Wer auf echte Science Fiction steht und sehen möchte, wo heutige Filme ihre Ideen klauen, der sollte dies hier tun, denn nicht nur ID4 hat sich reichlich bedient. Allein die Außerirdischen sind es schon wert, sich diesen Film anzuschaun, für Fans des Genres ohne Alternative. Sci-Fi wie es sein sollte. Die DVD hat zwar keine außergewöhnlichen Features, der Film allein ist aber auch schon Qualitätsprodukt genug. Als Tip: Man schaue die englische Originalversion, denn die deutsche Sprachfassung läßt hier und dort etwas zu wünschen übrig und macht den Film an manchen stellen schwächer als er ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter aller Invasionsfilme!, 17. Dezember 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Welten (DVD)
In "Kampf der Welten" sieht sich die Erde einer Invasion vom Mars gegenüber, der gerade innerhalb seines natürlichen Zyklusses seine Position zu Erde verringert. Was zunächst wie eine "harmlose" Bombardierung von Meteoriten aus dem All erscheint, entpuppt sich dann als Streitmacht von "unkaputtbaren" marsianischen UFOs, die unter ihrer magnetischen "Käseglocke" (=> Schutzschild) selbst der Atombombe standhalten können. Dem Menschen bleibt zur Rettung nur noch der Glaube...
Klasse "Orson Wells"-Verfilmung - in FARBE und jetzt auch auf DVD! :-) Für die damalige Zeit (vor sagenhaften 50 Jahren!) wurden die Effekte ziemlich gut gestaltet. Die Bearbeitungszeit betrug dazu (laut Trailer auf der DVD) ganze 2 Jahre!! Ich glaube, dass solche Klassiker mit ihren beschränkten MItteln im Gegensatz zu heutigen 0815-Produktionen (per Mausklick) noch sehr wohl auf die sorgfältige Umsetzung der Story angewiesen waren. Selbst bei solch einer "billigen" Invasionsgeschichte und den aus heutiger Sicht "billigen" Effekten hat diese Produktion eine weitaus bessere Dramaturgie, Theatralik und "auf den Moment achtende" Dialoge als so manch ein Film (u.a. dieses Genres) heutiger Tage.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Science-Fiction-Klassiker, 5. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Welten (DVD)
Basierend auf der gleichnamigen Romanvorlage von H. G. Wells wurde der "Kampf der Welten" fünfundfünfzig Jahre nach seiner Veröffentlichung erstmals für die große Leinwand adaptiert - und diversen Veränderungen unterzogen.
So findet der Beginn der Invasion nicht mehr in London, sondern vielmehr in Kalifornien statt. Statt der legendären Tripods attackieren Raumschiffe die Menschheit; es wird auch kein schwarzer Rauch verbreitet, ebenso wenig wie sich die Marsianer vom Blut der Menschen ernähren. Insofern muss man Steven Spielberg, der sich für das Remake aus dem Jahre 2005 verantwortlich zeichnet, eine präzisere Orientierung an Wells’ Vorlage eingestehen. Schlecht ist Byron Haskins Version deshalb aber noch lange nicht; weiß doch auch er durch eine straff erzählte Story, großartige, weil sich beinahe unbemerkt ausbreitende Spannung und nicht zuletzt einige wirklich unheimliche Sequenzen zu überzeugen. Besonders eine der letzten Szenen des Films jagt mir auch noch nach über zwanzig Jahren eine Gänsehaut über den Rücken!
Sehr gelungen sind außerdem die Raumschiffe der Marsianer, deren Design ebenso unverkennbar wie angsteinflößend ist. Die Marsianer selbst gibt es ebenfalls kurz zu sehen - und wirken im Vergleich zu ihren im Computer entstandenen Enkeln noch immer einen Zacken furchteinflößender. Zugegeben, den meisten Special-Effects in "Kampf der Welten" sieht man das Alter an, doch haben sie die Zeit mit Würde überstanden und wirken keineswegs peinlich oder gar lächerlich.
Ton und Bild des Filmes sind, dem Alter entsprechend, manchmal etwas verwaschen beziehungsweise kratzig, was allerdings keineswegs den Genuss dieses Science-Fiction-Klassikers schmälert. Großartige Extras sind bei dieser "Basic-DVD" ebenfalls nicht zu erwarten, allerdings gibt es auch eine Special Collector’s Edition von dem Film, welche neben einem großzügig angelegten Booklet außerdem eine Zusatzdisc randvoll mit Bonusmaterial ihr Eigen nennen darf.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter aller Invasionsstories, 21. März 2008
Von 
Carsten Corleis "ccorleis" (Moisburg, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Welten (DVD)
Ich muss 10 oder 11, vielleicht auch noch 9 Jahre gewesen sein, als ich diesen Film zum ersten mal im Fernsehen sah. Damals kam es den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten auch noch auf ein gutes Programm an, und nicht, wie heute, nur ständig immer dünneres Larifari-Programm zu immer höheren GEZ-Gebühren zu bringen. So lief damals immer Samstag Nacht die Reihe "Der phantastische Film" mit Klassikern des SF, und mein Vater musste mich dann Nachts immer wecken, wenn es losging...

Ich habe mich bei diesem Film mehr als einmal hinter dem Sessel versteckt, und mein Schlaf danach war dann auch mit entsprechenden Albträumen angereichert...

Beim Wiedersehen, nun endlich auf der grossen Leinwand mit dem Heimbeamer, hatte der Film kaum etwas von seiner Kraft verloren. Nun älter (und hoffentlich auch weiser) wurde mir klar, warum der Film bis heute solch gewaltige Intensität hat.
Es liegt nicht nur an den unheimlichen "Manta Ray"-Maschinen, mit denen die Marsianer angreifen. Es sind vor allem auch -und hier zeigt sich, wie wichtig im Film auch der Soundkulisse ist- die Geräusche, die von diesen Höllenmaschinen ausgehen.
Das fängt mit dem Knirschen und Schaben des Verschlussdeckels des ersten Invasionsraumschiffes an, als er langsam herausgeschraubt wird. Schön langsam, immer Stück für Stück - Genau solchen Sound übernahm später auch Jeff Wayne für seine ebenso grandiose musikalische Concept-Album-Umsetzung der Geschichte von H.G. Wells!
Doch dann geht's erst richtig los: Ein Begrüssungskommitee aus einfachen Menschen, die auf den glühenden "Meteoriten" aufpassen, lernen die Marsianer als erstes kennen. Die drei diskutieren, ob eine weisse Flagge nicht angebracht wäre und ob die Ausserirdischen sie überhaubt verstehen... freundlich gesinnt nähern sich sich dem Schiff... als dieses "Ding" aus der Raumschiffluke ausgefahren wird...

Es ist erstmal das Aussehen von diesem "Ding"; das segmentierte, ventralschildartige bewegliche Führungsstück, auf dem der breite, matt-metallisch glänzende Kopf mit seiner dunkelrot pulsierenden Vorderseite sitzt... Ähnlichkeiten mit einer aufgerichteten Kobra waren garantiert beabsichtigt! Und dann die Geräusche, die nicht von dieser Welt sind und trotzdem sofort alle Alarmglocken, die die Menscheit im Laufe ihrer Evolution entwickelt hat, aufschrillen lassen... Dieses schwache, pulsierend-elektronische Zischeln, während sich die "Kobra" weiter aufrichtet, dann sich langsam...schön langsam dreht... auf die Besuchergruppe richtet... gefolgt von einem immer stärker anschwellenden "Dounn-DOUNN-DOUNN!...", das man wirklich gehört haben muss... die sirrenden Todesstrahlen, die die drei Menschen zu Asche pulverisieren, sind da fast schon eine Erlösung für den Zuschauer!

Die Geräusche von "Kampf der Welten"... sie werden bis heute in vielen anderen Filmen (und auch Videospielen) wiederverwendet, wenn es darum geht, etwas total Fremdartiges soundmässig darzustellen, das aber auch gleichzeitig unsere tiefsten Urängste alarmieren soll.

Pal zog alle Register. Anfangs war geplant, die Maschinen der Buchvorlage entsprechend auf drei Beinen durch die Gegend staksen zu lassen, doch die damalige Tricktechnik reichte dafür nicht aus... Pal übertraf durch seine Wahl aber sogar noch die Buchvorlage, als er die Maschinen stattdessen auf drei schimmernde Antigravitationsstrahlen setzte. Wenn dann die erste dieser Höllenkonstruktionen sich langsam auf drei glitzernden Strahlen, sirrend und pulsierend zischelnd, aus der Landungsgrube erhebt.... das ist wie Rudyard Kiplings "Nag" und "Nagaina" hoch 1000... und von diesen Feinden gibt es nicht nur zwei...!

Unerreichbar intensiv auch die Szene, in der sich der Pater mit erhobener Bibel den Kampfmaschinen nähert... schliesslich sind auch diese Wesen von Gott erschaffen... Licht, Bildaufbau, Musicscore, und die Geräusche... Perfekt!!
Dann diese Szenen, in der auch Tiere in heller Panik fliehen, und die uns klarmacht, dass es den Marsianern nicht um Unterjochung, sondern um die totale Ausrottung der Menschen geht... und nicht nur der Menschen, sondern eben aller irdischen Lebewesen.

Der Film lebt von dieser Darstellung der totalen Vernichtung. 1953 sicher auch noch wegen den Nachwirkungen des 2. Weltkrieges so intensiv erfasst. Die verzweifelte Menscheit, deren ultimative Waffe, die A-Bombe, schliesslich auch versagt: Als die Kampfmaschinen unbeschädigt aus dem Ground-Zero des Bombenabwurfs gleiten und die Militärs, von der Asche der Explosion bedeckt, die Fruchtlosigkeit ihrer Bemühungen erkennen "Guns, tanks, bombs - they're like toys against them! " Genau dieses Zitat nutzte auch Spielberg in seinem Remake von "Kampf der Welten". Und besser ist es auch nicht auszudrücken.

Der Panik und Verzweiflung der flüchtenden Menschen in den Strassen der Städte konnte Spielberg in seinem Remake auch nichts mehr hinzufügen. George Pal erfasst auch diesen Aspekt des Unterganges unserer Zivilisation perfekt in vielen, kleine Nebenszenen... etwa der Mann dessen Koffer aufgeht, und der verzweifelt sein Geld und seine Juwelen zusammenkratzt... als ob sowas nun noch wichtig wäre!

Doch zeigt uns die Szene im zerstörten Farmhaus auch, dass auch diese Wesen noch neugierig sind. Es ist die einzige Stelle, wo kurz "das Monster gezeigt wird".
Einige Kritiger sehen dieses "Monster zeigen" auch als Nachteil; aber die panikartige Reaktion des Marsianers, als er entdeckt wird... sie zeigt auch, wie zerbrechlich doch diese Wesen in ihrer fortgeschrittenen Evolution geworden sind, und dass sie uns nur dank ihrer Maschinen überlegen sind. Auch hier: Spielberg referenziert diese intensive Szene in seinem Remake nahezu bildergleich.

Auch das Filmende ist einfach nicht mehr verbesserbar. Auch hier bediente sich Spielberg wieder mal nahezu 1:1, doch ist Pal einfach besser, als die Geräusche der Maschinen stocken, sie langsam abdriften, zu Boden krachen, das glühende Pulsieren der Todesstrahler vergeht... und sich dann die Luke einer der Maschinen öffnet und langsam der sterbende Arm eines Marsianers herauskommt.

Fazit: Das H.G. Wells-Estate war so begeistert von der Verfilmung, dass es George Pal gleich ein Angebot für eine weitere Verfilmung eines Buches von H.G. Wells anbot... Pal wählte "Die Zeitmaschine", übertraf sich nochmals selbst und brachte die Goldene Ära der 50er-Jahre SF damit zu einem krönenden Abschluss (das "American Film Institute" wählte übrigens die Marsianer der Pal-Verfilmung auf Platz 27 ihrer Liste der 50 grössten Filmschurken).
H.G. Wells schrieb mit "Der Krieg der Welten" und "Die Zeitmaschine" vor über 100 Jahren zwei bahnbrechende Meilensteine der SF, Pal setzte beide ebenso bahnbrechend filmisch um... unbedingt kaufen!!!

P.S. Wie viele ältere Filme leidet auch dieser mit "Kampf der Welten" (statt korrekt "Der Krieg der Welten") unter einem etwas verunglückten deutschen Titel.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zerstörte Städte und hilflose Opfer, 3. Juli 2007
Die Marsbewohner landen mit großen Invasionsschiffen auf der Erde, um sie zu erobern. Die Menschheit ist hilflos gegen diese Übermacht, doch die Erde hat ihre eigenen Gesetze, was die Marsianer deutlich zu spüren bekommen...

Die Bedrohung durch eine Übermacht ist eins der zentralsten Themen der Science Fiction, und die Filme mit einem entsprechenden Plot sind Legion. KAMPF DER WELTEN bildet kaum eine Ausnahme von den Klischees, die uns der SF-Film gerade in den 50ern so dermaßen um die Ohren geschlagen hat, daß man schon von Gehirnwäsche sprechen kann. Was ihn aber unterscheidet, ist die Konsequenz, mit der er seine Geschichte erzählt: es gehen in keinem anderen SF-Film so viele sympathische Nebendarsteller drauf wie hier. Die Panik, die zum Schluß hin die Menschen verzweifeln läßt, ist spürbar und zeigt sich am Besten in der Szene, wo Gene Barry aus dem Laster gezogen und verprügelt wird. Danach bleibt nur noch Leere und Resignation. Daß es NATÜRLICH ein Happy End gibt, verdrängt dennoch nicht die Eindringlichkeit, die diesem Film zu eigen ist.

KAMPF DER WELTEN ist sicherlich der berühmteste aller SF-Filme, die in den 50ern in Hollywood produziert wurden, und sein Ruf basiert im Wesentlichen auf für damalige Verhältnisse guten Tricks und einer straffen Regie. Wells' Geschichte hat man ins Amerika der 50er versetzt, mit den ganzen bewußten wie auch unbewußten Ängsten jener Zeit ausgestattet und das Ganze von Leigh Stevens entsprechend vertonen lassen. Man könnte heute über die Qualität der Tricks streiten, aber andererseits gehören sie zum Charme dieser alten Filme; über die formalen Qualitäten sollte man sich nicht streiten: der Film ist kurzweilig, spannend und exzellent fotographiert und vertont. Außerdem besitzt er inzwischen eine erstaunliche Patina, wo die furchtbare "Angst" vor der außerirdischen Bedrohung etwas geradezu Sentimentales und Ironisches erhält. Gene Barry und Ann Robinson funktionieren sehr gut in ihren Rollen und werden von hervorragenden Nebendarstellern wie z.B. Les Tremayne unterstützt. Die Bauten sind sehr gut, und die Tricks waren aufwendig und mit Überlegung gemacht. Kurz: KAMPF DER WELTEN ist immer noch sehenswert!

Schon im Jahre 2000 wurde der Film das erste Mal auf DVD veröffentlicht. Als Bonus gab es damals nur den Trailer, und der Film war in sehr guter Qualität (klare Farben, gute Schärfe, kein Zittern) vorhanden gewesen. Man konnte lediglich bemängeln, daß das Originalnegativ ein paar Verunreinigungen in Form von kleinen Löchern aufzuweisen hatte, aber damals störte das niemand, weil man noch nicht dazu übergegangen war, die alten Filme mit dem Perfektionismus zu restaurieren, wie es inzwischen der Fall ist (im Idealfall jedenfalls).

Bei der Neuveröffentlichung wurde das nachgeholt: jedes einzelne Bild wurde nachretuschiert, um genau diese Verunreinigungen zu entfernen. Was bleibt, ist das wohl sauberste, klarste, schärfste und stabilste Bild, was ich je bei einem Film aus den 50ern gesehen habe. EIN TRAUM! Beim Ton kann man keine Großtaten erwarten, und die deutsche Fassung kommt als solider Monoton aus den Boxen (Englisch immerhin Stereo). Das Bonusmaterial wurde großzügig nachgerüstet, unter anderem mit Kommentar und einem "Making-Of". Orson Welles' Adaption fürs Radio aus dem Jahr 1938 ist auch vorhanden, was natürlich ein ganz besonderes Highlight ist; denn heutzutage kann man kaum behaupten, dieses berühmteste aller Hörspiele jemals gehört zu haben. Dazu ein ausführliches Booklet. Was will man mehr?

Fazit: Mit dieser Neuausgabe hat Paramount einen ihrer größten Klassiker entsprechend gewürdigt. Wieder einmal hat die Gerechtigkeit gesiegt und uns der DVD-Gott eine Scheibe beschert, die einfach nur glücklich macht. KAUFEN!

P.S. KAMPF DER WELTEN wurde 1954 in Deutschland uraufgeführt, und von Anfang an hieß er "KAMPF der Welten", nicht: "KRIEG der Welten", was korrekter ist. Neun Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges wollte ganz offensichtlich niemand bei der Paramount negative Assoziationen wecken durch das Wort "Krieg" im Titel eines SF-Films, der von einem "Überfall" auf die Erde erzählt. Deshalb man man das Wort "Kampf", was eher nach "Freiheitskampf" klingt - ein doch so viel positiver klingendes Bonmot für alle Wirtschaftswunderkinder.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassiger SF Film!, 28. August 2003
Von 
Fassdaubi - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kampf der Welten (DVD)
Also mit Kampf der Welten ist im Jahre 1953 wohl einer der besten SF Filme überhaupt entstanden. Der Film erzählt eine wirklich gut inszenierte Invasionsgeschichte nach dem Buch von H.G. Wells. Ich finde selbst die Trickeffekte überaus gelungen, und nicht billig wie vielleicht in Filmen aus dieser Zeit üblich (nach dem heutigen Maßstab). Es mag daran liegen, das gerade diese Effekte auch einen Oskar erhalten haben.
Die Geschichte selber ist in dem film wirklich erstklassig aufbereitet, und der Zuschauer wird regelrecht gefesselt. Bild und Ton sind für einen doch so alten Film auch wirklich mehr als gut. Kampf der Welten ist ein Film den ich schon im TV mochte und auch auf DVD wirklich Top finde.
Als Extras gibt es leider nur einen Kinotrailer. Ich weiß leider nicht ob es keine Hintergrundinfos gab, oder die einfach nicht auf die DVD gepresst wurden. Ein paar Hintergrundinfos zu den Spezialeffekten hätten die wirklich erstklassige DVD zu einer spitzen DVD gemacht. Ich kann diese DVD jedem SF Fan empfehlen, sie hat Niveau (es ist halt kein 08/15 SF-Alien Film), und ist auch gleich noch ein Stück SF Film Geschichte
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Kampf der Welten
Kampf der Welten von Byron Haskin (DVD - 2003)
EUR 7,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen