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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Vorlage - eindrücklicher Film!
Wie viele Bücher hat man gelesen und sich im Anschluss auf eine gelungene Verfilmung gefreut? Wie viele Erwartungen wurden dabei enttäuscht? Mit Bestimmtheit viele. Nicht zuletzt deshalb ist der vorliegende Film „Gottes Werk und Teufels Beitrag" besonders zu erwähnen. Das als Vorlage benutzte gleichnamige Buch von John Irving ist phantastisch,...
Veröffentlicht am 10. September 2002 von Psylaw

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen dvd
Habe den Roman unmittelbar vorher gelesen und finde die filmische Umsetzung nicht so gut. Schauspieler sind Klasse aber mich stört, dass große Teile des Romans einfach weggelassen wurden und so das eigentliche Thema "Gottes Werk und Teufels Beitrag" beim Zuschauer nicht den Eindruck hinterlässt, wie der Roman. Vielleicht muss ich den Film auch...
Vor 16 Monaten von Ines veröffentlicht


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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Vorlage - eindrücklicher Film!, 10. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (DVD)
Wie viele Bücher hat man gelesen und sich im Anschluss auf eine gelungene Verfilmung gefreut? Wie viele Erwartungen wurden dabei enttäuscht? Mit Bestimmtheit viele. Nicht zuletzt deshalb ist der vorliegende Film „Gottes Werk und Teufels Beitrag" besonders zu erwähnen. Das als Vorlage benutzte gleichnamige Buch von John Irving ist phantastisch, mitreissend, einfach genial. Bei dieser Rezension handelt es sich aber nicht um eine Stellungsnahme betreffend des Buches, sondern um die Beschreibung dessen Verfilmung. Und diese wird mit Bestimmtheit einerseits die Irving-Leser, aber auch etliche Filmfreaks zufrieden stellen. Die Schauspieler brillieren in ihren Rollen, die Gefühlswelt von Irvings Buch wird einwandfrei umgesetzt und die einzelnen Charakteren werden perfekt auf die Leinwand projiziert.
Was macht diese Literatur-Verfilmung so einzigartig? Was hebt sie so vehement von anderen ab? Die Antwort liegt auf der Hand: Der Autor des Buches - John Irving - schrieb auch das Drehbuch des Films und arbeitete vor Ort an dessen Umsetzung mit. Meines Erachtens kommt es selten vor, dass ein Autor sich so sehr in ein Projekt vertieft, dass er nach dem Buch noch die Arbeit eines Drehbuchs auf sich nimmt und schliesslich sogar am Set bei der Verfilmung präsent ist. Das Ergebnis spricht für sich. Was der/die Betrachtende zu sehen bekommt, ist nicht eine Umsetzung eines Meisterwerkes durch ein Drehbuch eines anderen Autors, sondern die Vorstellungen des Autors persönlich. Aufgrund dessen mag man dem Film auch verzeihen, dass das Buch nicht 1:1 umgesetzt und auf einige im Buch schön beschriebene Szenen und Personen verzichtet wurde.
Irving hat bei den Dreharbeiten stets vehement die Meinung vertreten, dass der Film nicht ein Buch sei und dass es sich dementsprechend auch um zwei Paar verschiedene Schuhe handelt. Buch ist Buch, Film ist Film - dennoch wird niemand enttäuscht werden. Obschon man als begeisterter Leser/begeisterte Leserin so manches von der literarischen Vorlage vermissen mag, begeistert die Verfilmung absolut, kennt man doch auch den Umstand, dass jegliche Veränderungen und Anpassungen im Sinne des Autors geschehen sind.
Ein Film mit Tiefgang, ein Film, welcher berührt, ein Film, bei dessen Ende man (wie bei Irvings Bücher auch) traurig sein wird, dass er schon fertig ist. Dringende Empfehlung meinerseits: Buch lesen und Film schauen! Diejenigen, die sich für die Einzelheiten der Umsetzung von der Vorlage über das Drehbuch bis hin zum Drehen des Films interessieren, empfehle ich zudem ‚My Movie Business' von John Irving.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Umsetzung eines großen Romans, 28. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (DVD)
Es gibt mindestens zwei Gründe, diesen Film zu kennen: Die Romanvorlage (bzw. das Drehbuch) von John Irving und die Regiearbeit von Lasse Hallström, der schon mit ,Gilbert Grape' (1993) ein Jahrzehnt-Werk hervorgebracht hat.
Darüber hinaus habe ich eine ganze Reihe von Gründen, diesen Film zu lieben. Da ist zunächst die Geschichte selbst: Homer Wells (Toby McGuire), ein Waisenjunge, wächst in einem Heim auf, das von dem eigenwilligen und und sanften Dr. Larch (Michael Caine) geleitet wird. Larch will seinen Liebling Homer als Nachfolger haben und bildet ihn zum Geburtshelfer und Arzt aus, doch Homer teilt die Auffasung seines Pflegevaters über die Abtreibung nicht, die Larch ohne das Wissen des christlichen Aufsichtsrats immer wieder durchführt. Eines Tages verschwindet Homer aus dem Heim, um seiner Liebe zu folgen. Er landet bei den Apfelpflückern und lernt das harte Leben von fahrenden Arbeitern kennen. Was er dort erlebt, erteilt ihm mehr als nur eine nützliche Lektion ...
Die typische Irving-Geschichte kommt im Film ohne die teilweise grotesken Ereignisse des Romans aus. Zahlreiche Streichungen von Handlungssträngen und Figuren wurden notwendig, um aus dem umfangreichen Werk einen zweistündigen Film zu machen. Irving ist das zweifellos gelungen, wenn auch das Ergebnis ohne die humorigen Elemente des Romans doch relativ ernst und melodramatisch daherkommt. Doch an dieser Stelle kommt Lasse Hallströms Stärke zum Tragen. In pastellartigen Farben, die viel Landschaft, Bewegung und Gesichter zeigen, erzählt er die im Grund wenig spektakuläre Geschichte so, dass sie im Gedächtnis haften bleibt und nachdenklich macht. Wer diesen Film gesehen hat, kann die Frage, ob Abtreibung erlaubt sein soll, nicht mehr so einfach beantworten. Homer Wells kommt zu einer eigenen Entscheidung, doch sie bleibt die Antwort eines einzelnen. Irvings Ansatz sucht nicht nach allgemein gültigen Aussagen, sondern geht von Figuren und Situationen aus.
Michael Caine als Dr. Larch ist absolut überzeugend. Er wirkt sanft, aber entschieden und schlitzohrig, genau wie der Larch des Romans. Auch Charlize Theron als Candy mit ihrer Mischung aus Mitleid und Erotik vermittelt eindrucksvoll den Konflikt der Figur. Toby McGuire als Homer bleibt dagegen ein bisschen farblos, doch er ist trotzdem die richtige Wahl gewesen. Auch der Homer des Romans wirkt brav, unentschieden, schweigsam und ein bisschen verklemmt. Wahrscheinlich muss McGuire aufpassen, dass er nicht nur solche Rollen angeboten bekommt. Ob natürlich ,Spiderman' die richtige Stoßrichtung war, bleibt dahin gestellt. Mir gefällt er als Homer besser, auch wenn er hier naiv und ein bisschen hölzern wirkt.
Der Film ist eine gelungene Umsetzung des Romans, kann aber durchaus auch für sich selbst stehen. Wer ihn mit Gewinn gesehen hat, kann sich durchaus auch mal den Roman vornehmen und dabei Neues entdecken - vor allem Irvings unnachahmliche Sprache. Beide, Film und Roman, sind groß, echt und gut gemacht.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares, einfühlsames Werk, 28. Oktober 2002
Von 
Daniel Kolloge "The Inevitable" (Wildeshausen, NDS) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (DVD)
Der Film von Lasse Hallström ist eine der gelungensten Literatur-Adaptionen, die ich kenne. John Irving selbst hat sein Buch zum Drehbuch gemacht und wurde dafür, so wie auch Michael Caine, mit dem Oscar ausgezeichnet. Zu Recht. Mag man auch sonst über die Entscheidungen der Academy streiten, so ist diesmal weise abgestimmt worden.
Die Schauspieler sind allesamt hervoragend und die Location gut ausgesucht. Ruhige Kameraführung und vor allem die geniale Musik von Rachel Portman tragen noch zum umwerfenden Filmerlebnis bei.
Die Untertitel der DVD lassen sich allerdings doch ausblenden, nämlich im Player-Menü. Also erst die englische Tonspur anwählen, dann ins Set-Up Menü des DVD-Players gehen und Untertitel dort ausschalten. Das geht mit allen Playern und DVD's, die ich kenne (zB. Magnolia, Man on the moon Leih-DVD ...). Gerade die englische Tonspur ist nämlich am interessantesten!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Drama, 12. April 2010
Von 
roland klinger (switzerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Es handelt sich um die Literarurverfilmung mit dem Originaltitel "The Cider House Rules" von John Irving. Der Autor hat am Drehbuch mitgewirkt. Das Buch habe ich nicht gelesen. Die Story weist insofern eine Parallele zum kongenialen Film "The Door in the Floor" von John Irving auf, als dass der Protagonist Homer Wells (Tobey Maguire) im Widerspruch zu einem "Uebervater" Dr. Wilbur Larch (Michael Caine) steht. Während es sich bei "The Door in the Floor" um die Beziehung zwischen einem ziemlich unkonventionellen Universitätsprofessor und einem seiner Studenten handelt, sind in "Gottes Werk und Teufels Beitrag" die Protagonisten der (ebenso unkonventionelle) Leiter eines Waisenhauses, Dr. Larch, und sein Zögling, Homer Wells, letzterer mit hohen ethischen Prinzipien. Im Waisenhaus, dem eine gynäkologische Klinik angeschlossen ist, bildet Dr. Larch Homer Wells zu seinem medizinischen Assistenten (Geburtshilfe) aus. Homer Wells kann die von Dr. Larch illegal vorgenommenen Abtreibungen nicht tolerieren. Um diesem ständigen inneren Konflikt auszuweichen, verlässt der inzwischen volljährig gewordene Homer Wells bei einer sich bietenden Gelegenheit "Hals über Kopf" das Waisenhaus und verdingt sich als Obstpflücker. In seinem neuen Milieu - bestimmt durch ungebildete Wanderarbeiter und der schönen Tochter des Gutsbesitzers (Charlice Théron) - werden seine ethischen Prinzipien auf harte Proben gestellt...
Ueberzeugende schauspielerische Leistungen und ein spannender Plot machen diesen Film - im Gegensatz zur Literaturverfilmung von "Garp und wie er die Welt sah", ebenfalls von John Irving - sehr empfehlenswert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassige Schauspieler und eine mitreissende Geschichte!, 31. Oktober 2000
Von Ein Kunde
John Irvings Roman "Gottes Werk und Teufels Beitrag" ist zweifellos ein Meisterwerk. Die abenteuerliche und aussergewöhnliche Reise von Homer Wells, einem Jungen, der seine Heimat (das Waisenhaus St. Clouds) verlässt, um die Welt kennenzulernen, reisst einfach mit. Doch bei allem Respekt für den Roman und dessen Prämisse über die Thematik "Abtreibung", dieser Film ist viel gefühlvoller, schlichtweg bezaubernd. Er konzentriert sich mehr auf die Beziehung Homers zu seinem Ziehvater Dr. Larch und vor allem auf Homers Erfahrungen über die Regeln des Lebens und der Liebe! Seine konsequente und aufopferungsvolle Entscheidung am Ende seiner Reise weicht vollkommen vom Roman ab, dabei ist gerade sie das absolut Geniale an dieser Geschichte. Obwohl Homer zunächst sehr unerfahren scheint, so kann man letztlich doch von diesem Menschen und seiner Reise sehr viel lernen... über das Glück des Loslassens!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Nacht Ihr Prinzen von Main, Ihr Könige von England, 6. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (DVD)
Gottes Wek und Teufels Beitrag" ist ein beeindruckender Film. Die Schauspieler agieren mit einem Einfühlungsvermögen, wie man es selten sieht. Das Thema "Vaterliebe" wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Einmal die väterlichen Gefühle des Dr. Larch für Homer Wells (Weisenjunge) und der Vaterliebe eines Apfelpflückers für seine Tochter.
Gottes Werk & Teufels Beitrag besticht durch gute Dialoge, Kameraufnahmen und hervorragende Schauspieler.
5 Sterne für diesen Ausnahmefilm aus Hollywood.
Ein Manko ist allerdings auf dieser DVD vertreten. Leider läßt sich der deutsche Untertitel in der Originalfassung nicht ausblenden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne keine Frage!, 1. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (DVD)
Einer der besten und zugleich unspektakulärsten Filme die ich kenne! Unglaublich einfühlsam und einfach wahr! Ich wahr von Anfang an voll dabei und je öfter ich den Film sehe, desto besser wird er. Immer wieder entdecke ich feinste Nuancen, die mir vorher verschlossen geblieben sind. Klasse!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wiedermal ein gelungener film!!, 28. Februar 2001
Von Ein Kunde
dieser film muss einfach gesehen werden! john irving ist einer meiner lieblingsschrifsteller! zuerst sah ich den film und nachher las ich das buch, der film war einmalig, aber als ich nachher das buch las war ich noch mehr begeistert, das buch ist viel ausführlicher und doch etwas ander als der film, aber der kern des buches und films ist und bleibt einmalig, den film hab ich mir angesehen als ich in deutschland war, und ich war hin und weg, er gibt auch viel nachzudenken, und das gefällt mir an john irving, man sieht nicht nur seine werke und dann ist alles wieder vorbei sonder man genießt noch lange zeit daran! jetzt habe ich mich entschlossen auch die kassette zu kaufen und ich freue mich schon riesig mir den film wieder anzusehen!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen dvd, 10. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe den Roman unmittelbar vorher gelesen und finde die filmische Umsetzung nicht so gut. Schauspieler sind Klasse aber mich stört, dass große Teile des Romans einfach weggelassen wurden und so das eigentliche Thema "Gottes Werk und Teufels Beitrag" beim Zuschauer nicht den Eindruck hinterlässt, wie der Roman. Vielleicht muss ich den Film auch öfters schauen, um bestimmte Details zu entdecken. Schade für die Prinzen von Maine, die Könige Neuenglands. Heimkinder - nicht gewollt - dennoch nicht abgetrieben. Besser? Schlechter? Zeitpunkt verpasst, weil schon "quick"? Die Problematik des Romans wird durch den Film absolut nicht umgesetzt, meiner Meinung nach. Schade!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kontroverses Thema gut hinterfragt, 2. Oktober 2012
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gottes Werk und Teufels Beitrag (DVD)
Maine in den 1920er bis 1950er Jahren. Homer Wells ist ein Waisenjunge, den keiner haben will. Er wird adoptiert und zurück gebracht, mehrfach, bis der äthersüchtigen Doktor Wilbur Larch, Leiter des Waisenhauses, beschließt, Homer als seinen Sohn anzusehen und zu behalten. Dr. Larch ist eigentlich Gynäkologe und Geburtshelfer, die Waisenkinder fallen dabei einfach irgendwie an, daher betreibt er auch das Waisenhaus St. Cloud's. Über die Jahre bildet er Homer als seinen Nachfolger aus, ohne den Jungen je zu fragen ob er das will. Er lehrt Homer vor allen auch, entgegen der Rechtsprechung, wie man Abtreibungen durchführt. Dr. Larch ist überzeugt, dass Frauen die Wahl haben sollten. Der Meinung ist auch Homer, auch er will die Wahl haben und verlässt das Waisenhaus, um ein neues Leben als Apfelpflücker zu beginnen, bis sein Handwerk, das er bei Dr. Larch gelernt hat, doch wieder gebraucht wird.

Der Film basiert auf John Irwings sechstem Roman (The Cider House Rules) und hat ein in den USA und eigentlich überall auf der Welt kontroverses Thema zum Hauptmotiv: Abtreibung. Darf man abtreiben? Homer ist zunächst der Meinung, dass es falsch ist, hätte seine Mutter abgetrieben, statt ihn zur Adoption freizugeben, wäre er nicht am Leben und er liebt das Leben. Er will keine Abtreibungen durchführen, daher geht er, um ein neues Leben zu beginnen. Auf seinem Selbstfindungstripp jedoch, muss er lernen, dass es tatsächlich Situationen gibt, in denen eine Abtreibung, eine fachmännisch durchgeführt Abtreibung, das Mittel der Wahl ist, dass die Welt nicht in schwarz und weiß in Gut und Böse unterteilbar ist und dass man von Fall zu Fall entscheiden muss.
Ein zeitloses Thema, sehr gut umgesetzt. Hier wird keine Partei ergriffen, alle Aspekte werden beleuchtet von Schicksal des Waisenkindes, das keiner haben will, über Frauen, die selber aus Verzweiflung Abtreibungen vornehmen und daran sterben. Ich bin kein Irwing Fan, das wäre nun kein Buch, dass mich zu lesen interessieren würde, aber es ist eine wirklich gute Geschichte, einfühlsam und gelungen erzählt, mit passender Besetzung, obwohl ich Tobey Maguire schon ein wenig bubihaft finde, aber für die 40er Jahre ist das OK.
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Gottes Werk und Teufels Beitrag
Gottes Werk und Teufels Beitrag von Lasse Hallström (DVD - 2000)
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