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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen26
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am 22. November 2003
Dieses Album ist ein Meisterwerk der Melancholie. Cave singt über Liebe, Sehnsucht und Hoffnung. Perfekt abgestimmt sind Texte und Musik. Die Instrumente spielen meistens sehr zart, während Caves Texte, wie zum Beispiel in " Far From Me" oder " People Just Ain't No Good" einen durch ihre Traurigkeit und Verzweiflung fast zum weinen bringen. Er thematisiert die Zweifel die sowohl Liebe als auch das ganze Leben mit sich bringen, zugleich aber auch die Hoffnung, die einen trotz allem weitermachen läßt. Das Album ist durch und durch gelungen und für jeden zu empfehlen, der sich zarte, traurige Musik anhören möchte. Es ist wirklich wunderschön.
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am 25. April 2006
Es gibt kein Album, das mich in den letzten Jahren mehr geprägt hat, keines, das ich öfter gehört habe, keines, bei dem ich mehr geweint habe und keines, das ich mehr vermissen würde, sollte es mir einst abhanden kommen. Es ist Pflichtprogramm nicht nur für Cave Fans und Melancholiker, sondern für alle Ästheten und nachdenklichen Schöngeister. Ich halte es für einen absoluten Höhepunkt des neuzeitlichen Musikgeschehens und verneige mich vor Mr. Cave, vor seiner außergewöhnlichen Gabe, Fragen mit Melodien und Gesang zu beantworten, die sonst niemand zu beantworten vermag. Hervorragend das Zusammenspiel der Band mit Cave, eine wirkliche Glanzleistung in Komposition, Arragements und Klang. Es gibt keine Schwächen, ich bin sogar geneigt, den Begriff Perfektion zu verwenden, in jedem Fall hat man es hier mit einer überragenden musikalischen Qualität zu tun. Ich empfinde eine tiefe Liebe in Verbindung mit ein klein wenig Schwermut, wann immer ich das Album höre und ich meine: Es kann Leben retten. Danke, Mr. Cave, für dieses Meisterwerk!
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1997 spielte cave dieses album mit den bad seeds ein. anhören tut es sich aber wie eine soloplatte mit sehr spärlicher begleitung.

cave spielt elegisch klavier und verzichtet bei seinem gesang wohltuend auf theatralik, spart mit pathos und begibt sich nicht in tonhöhenbereiche, in denen er sich nicht wohlfühlt.

schon der opener "into my arms" zeigt die richtung an. nur mit bassbegleitung wird dieser wunderbar dahinfliessende song vorgetragen. nicht mehr ganz so ohrwurmig geht es weiter, womit ich keinesfalls andeuten will, dass die songs schwächer werden, "there is a kingdom", "black hair", "idiot prayer" oder "green eyes" - lauter kleine meisterwerke, sparsam arrangiert, aber athmosphärisch dicht und gänsehauterzeugend.

ohne das gesamtwerk von cave wirklich gut zu kennen meine ich doch, dass diese scheibe hier - zumindest bezogen auf die qualität des songwritings - zu den höhepunkten im schaffen dieses mannes zählt und es verwundert nicht, dass die kritiken zu cave's jüngster veröffentlichung hiezu die meisten vergleiche zu lasten des neulings bemühen.

das remaster klingt zudem hervorragend. das klavier steht wuchtig und mit der richtigen größe im raum die stimme setzt sich glaubwürdig ab und die kargen begleitklänge stehen mit respektabstand an definierten plätzen, der zuhörer ist nah dran am geschehen, was den vorhandenen gänsehautfaktor zusätzlich erhöht. sehr schön!

die beligende DVD enthält die CD-tracks nochmals als wohl höher auflösende audio-files.
dazu kann ich aber nichts sagen, an meinem DVD-player hängt nur eine glotze mit eher bescheidenen klangeigenschaften.

und zwei musikvideos, ersteres ein düster in schwarz-weiß gemalter trauerflor um "into my arms", zweiteres eine auf einer art theaterbühne wie ein live-auftritt in szene gesetztes "are you the one that i've been waiting for", wobei einem mr. cave mehrmals tief in die augen schaut...
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am 13. Dezember 1999
Es ist furchtbar. Furchtbar schön. Und außerdem ist es furchtbar schön deprimiert zu sein. Manchmal jedenfalls. Und in diesen, nennen wir es ruhigen Momenten greift man zu Musik, die jene Stimmung noch zu unterstreichen vermag. Nick Cave und seine Badseeds gehören unweigerlich in diese Sparte. Jedes der Stücke auf „The Boatman's Call" ist wunderschön. Tiefgründig. Melodiös. Sinnvoll. Mit Texten, die dem Begriff Lyrics endlich mal entsprechen. Sie sind elementar, tief im Sinn und beschreiben das, was jeder von uns schon mal verflucht haben wird. Die Liebe nämlich. Nicht nur die natürlich, aber auch. Der für mich beste Song (und da werden mir einige Hörer vermutlich widersprechen) ist „Into my Arms", das erste Stück auf dem Album. Wer „And I don't believe in the existence of angels But looking at you I wonder if that's true..." schreiben kann, ist unmöglich ein schlechter Songschreiber. Ganz sicher nicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 26. November 2002
"The Boatman's Call" ist ein Paradoxon. Ein dutzend Songperlen, so fragil wie monumental. Vielleicht ist dies die zugänglichste Platte Nick Caves, von Mainstream zu reden würde dem Album dennoch nicht gerecht. Vergleichbar vielleicht mit Dylans "Time out of Mind", wenn auch musikalisch ganz anders.
"Into My Arms", der Opener, ist programmatisch. Nick Cave ist es hier gelungen, durch die Vermeidung jedweder Schnörkel ein einfaches Bild zu schaffen, das dem Kitsch widersteht, das spirituell ist und bodenständig. "Lime Tree Arbour" ist fast schon üppig instrumentiert - auf "The Boatman's Call" ist alles spärlich instrumentiert, auf das Wesentliche reduziert. Grandios dann "People Ain't No Good": hier wird eine kleine Erzählung von gescheiterter Liebe so kunstvoll mit dem Verlust des Glaubens an die Menschlichkeit verwoben, dass es schmerzt. Der Zwischenteil illustriert diese Vertreibung aus dem inneren Paradies musikalisch wie textlich einfach: "To our love send a dozen white lilies / to our love send a coffin of wood / to our love let all the pink-eyed pigeons coo / that people just ain't no good".
Ganz anders in der Anlage, aber ebenfalls monumental ist "Brompton Oratory". Der Rhythmus und die Akkordbegleitung kommen vom Casio, der Song verbindet ohne Refrain das Erlebnis einer Pfingstpredigt mit dem Verlust der Liebe: "No God up in the sky / no devil beneath the sea / could do the job that you did / of bringing me to my knees." So schön kann traurig sein.
Es ist fast enttäuschend, diese Platte teilen zu müssen.
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am 28. März 2013
Zwölf wunderschöne Balladen, akustisch und sehr konzentriert instrumentiert, dazu ein Sänger, dessen dunkel-hypnotische Stimme einen nicht mehr loslässt wenn man sich auf sie einlässt - das ist "The boat man's Call".
Diese CD begeisterte mich mit ihrer Geschlossenheit vom ersten Moment an und die Melodien der Stücke erinnern in ihrer Ernsthaftigkeit an Franz Schubert.
Auch klanglich ist das ganze auf hohem Niveau.
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am 29. November 2010
Das Album "The Boatman's Call" von Nick Cave and The Bad Seeds bietet ergreifende Musik, die einen tief berührt. Zurückhaltende, unaufgeregte Arrangements gepaart mit einer unverwechselbaren Stimme erzeugen eine Atmosphäre, die zum Träumen einlädt. Es herrscht ein leiser und trauriger Grundton, der sich durch die gesamte Platte zieht. Cave ist ein Meister der wohlig-düsteren Klänge. Spätestens wenn er "There will always be suffering, it flows through life like water" ("Lime Tree Arbour") singt, verfällt man einer schönen Melancholie. Ohne einen einzelnen Song hervorheben zu wollen: Nick Cave and The Bad Seeds haben hiermit ein rundum gelungenes Werk geschaffen.
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am 22. Oktober 2003
Ballade, ein Wort vor dem sich besonders die maskuline Seite der Menschheit (zu der ich auch gehöre) fürchtet und sie auch stellenweise mit Ekel&Abneigung betrachtet und hört. Zu oft wirken sie zu übertrieben, zu emotional verlogen, einfach zu kitschig.
DOCH es gibt da noch Nick Cave, seinen Erzeugern sei gedankt.
Beim ersten Höhren des Albums kriegt man den Eindruck das sämtliche auf dem Album vorliegende Stücke einzig und allein für den letzten Gang und die damit verbundene Zeremonie der Beerdigung geschrieben worden sind.
Der erste Eindruck trügt meistens !
Songs zum Thema Liebe wie sie ehrlicher nicht sein könnten. Eine Nachdenklichkeit, Tiefe und Emotionalität die ihres gleichen sucht. Ja Mr. Cave versteht es auf das vortrefflichste den Höhrer in seinen Bann zu ziehen. Liebeserklärungen in schwarz/weiß.
Kaufen !
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Musikalisch braucht man hier ja nicht mehr viel zu sagen, für mich persönlich ist "The Boatman's Call" mein Lieblingsalbum, nach "No More Shall We Part", von Nick Cave (ich steh allgemein sehr auf seine Balladen), speziell der Titel zu Beginn - "Into My Arms" ist ein Song welcher mich, wie wenige andere, in eine ruhige, angenehm melancholische Stimmung versetzen kann und alle folgenden Titel vermögen es, mich in dieser heimeligen Stimmung zu halten - hierbei sei auch speziell "Brompton Oratory", als ein solcher Song erwähnt (davon gibt es übrigens auch eine sehr gelungene Coverversion von Mark Lanegan auf dem Album "Imitations").

Nun aber zur eigentlich angekündigten Beurteilung der Vinyl-Neuveröffentlichung:

Wie auch die, bisher von mir gehörten, anderen Neuveröffentlichungen (Murder Ballads, Let Love In, No More Shall we Part) von Nick Cave als LP, ist auch diese hier sehr gut gelungen. Es sind keinerlei Verschlimmbesserungen zur alten Version, bezüglich des Masterings und somit auch des Klanges auszumachen, ob Höhen, Mitten oder Bassbereich - alles steht in einem ausgewogenem Verhältnis zueinander wie auch die Instrumente zum Gesang.
Ebenso gibt es auch keinen Grund zur Beanstandung bezüglich der fertigungstechnischen Aspekte einer LP.

Fazit: Empfehlenswerte Neuveröffentlichung.
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am 17. Juli 2001
Machen wirs kurz: Dieses Album ist eine Lehrstunde in Sachen "Wie macht man bewegende Lieder ohne dabei zu sehr auf die Kitsch-Tube zu drücken?" Die Bad Seeds spielen unaufdringlich, unterstreichen praktisch nur die Songs und erreichen gerade damit wahre Größe! Nick Cave singt, und erlaubt uns, daran teilzuhaben... Ein Meisterwerk!!
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