Kundenrezensionen


9 Rezensionen
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Bibel aller moderner Bassisten, 22. Oktober 2000
Rezension bezieht sich auf: Jaco Pastorius (Audio CD)
Als Jaco Pastorius sein 1. Soloalbum vor nunmehr fast 25 Jahren herausbrachte, revolutionierte er durch sein Bassspiel alles was man bis dato auf diesem Instrument gehört hatte. Ich bin davon überzeugt, das kein Bassist heute spielen würde, wie er spielt, hätte es Jaco nicht gegeben. Jeder der "großen" beruft sich irgendwann in seinem Spiel auf Mr. Pastorius, alle (und nicht nur Bassisten) haben ihm auch viele Kompositionen gewidmet. Gleich das erste Stück der Platte "Donna Lee" vom Saxophonisten Charlie Parker ist unglaublich. Er spielt das Thema, nur von Percussion begleitet, als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt. Dabei hissen sogar viele Saxophonisten die weiße Fahne ob des hohen Schwierigkeitsgrades des Stückes. Jaco war der erste der nur mit Obertönen auf dem E-Bass ein Solostück spielte (Portrait of Tracy), seine perkussiven 16tel Noten peitschen die Stücke voran, daß es einem den Schweiss auf die Stirn treibt. Bis heute unerreicht. Hinzu kommt, daß Jaco nicht nur DER Bassist schlechthin war, sondern auch kompositorisch zur allerersten Garde gehörte. Natürlich ist das Album soundtechnisch nicht gerade überzeugend, aber das spielt in diesem Fall keine Rolle. Die gesamte Musikwelt sprach fortan über Jaco. Er stieg in eine der bekanntesten und besten Jazz/Fusion Bands "Weather Report" ein, um das hohe Niveau auf dem die Band sowieso schon spielte, nochmal in eine andere Dimension zu treiben. Später gründete er seine eigene "Word of Mouth" Band, mit der er auch einige Alben veröffentlichte. Als Jaco Mitte der 80er Jahre nach einer Schlägerei ums Leben kam, verstarb eine der größten Musikerpersönlichkeiten im Jazz.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur Virtuosität, sondern auch musikalische Genialität., 29. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Jaco Pastorius (Audio CD)
Leider wird allzu oft nur der virtuosen Seite Jacos Anerkennung gezollt, was die vielen Bassisten zu verantworten haben, die ihn als ihren Technik-Gott in den Himmel loben ohne seine Musik zu verstehen. Der falsche Umkehrschluss vieler anderer ist daher, dass es sich bei Jacos Musik um eine reine Könnensdemonstration handle. Die wahrheit aber ist, dass Jaco ein musikalisches Genie war, dem bei der Umsetzung seiner musikalischen Ideen in die hörbare Wirklichkeit keine Grenzen durch etwaige Mängel an technischen Fähigkeiten gesetzt waren.
Die Einzig- und Großarigkeit dieser CD entsteht allerdings erst durch die Zusammenarbeit mit einem weiteren Genie: Herbie Hancock. Dieser ist für die Musik dieses Albums nicht weniger von Bedeutung als Jaco. Die Kombination der beiden führt zu einem wahren Feuerwerk des Jazz! (Hier offenbart sich auch Jacos Gefühl für einfallsreiche Begleitungen.)
Diese CD bietet wahrhaftig großen Jazz, sollte aber vielleicht den Namen "JACO PASTORIUS & HERBIE HANCOCK" tragen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pastorius' umwerfendes Debut, 25. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jaco Pastorius (Audio CD)
Als diese Platte 1975 auf den Markt kam, war das Echo darauf unglaublich. Pastorius hat praktisch den E-Bass als Jazzsoloinstrument stubenrein gemacht. Zuvor hatte man kaum an die Möglichkeit gedacht, den Bass für Soli einzusetzen, und hier kam jemand der nicht nur ein ganzes Album so gestaltete, sondern auch noch völlig neue Wege ging und einen sehr eigenen Stil hatte. Pastorius selbst bezeichnete sich als der weltbeste Bassist, und es gab eigentlich kaum einen, der widersprechen konnte oder wollte. Donna Lee, eine Komposition Charlie Parkers und das erste Stück auf der CD, zeigt die Verwurzelung Pastorius' im Jazz. Er spielt das Stück nur von Percussion begleitet, zunächst genau nach Noten, und dann nach und nach abgedrehter, also immer mehr out. Wenn man das Stück nicht kennt, sagt es einem kaum etwas, aber wenn man das Original kennt, oder die Noten vor sich liegen hat, erkennt man da schon das Genie dieses Musikers. Come On, Come Over, das das einzige Stück mit Gesang ist, wurde von damaligen Stars gespielt: Gesang von Sam&Dave, Bläser von den Brecker Brothers. Und darunter ein extrem funky 16tel Groove von Pastorius. Damals äußerst eigen, heute wohl tausendfach kopiert - es gibt wahrscheinlich keinen Bassisten, der nicht direkt oder indirekt von Pastorius beeinflusst wurde. Die nächsten Stücke gehen schon eher in die reine Jazz Ecke, wenn auch sehr aufwendig aufgenommen (sehr gute Streicher, sowohl vom Arrangement als auch vom Spielerischen). So spielt auch Herbie Hancock sein Speak Like a Child, in einer jacofizierten Version. Ebenfalls hörenswert ist Portrait of Tracy, ein Stück, das ausschliesslich aus Flageolet Tönen am Bass besteht, und trotzdem gute Musik ist und nicht eine Technikübung. Ein prägnantes Kennzeichen dieser CD ist, dass egal wie abgedreht sie gerade wird, immer unter allem ein sehr guter Groove liegt, der alles andere umso schärfer hervortreten lässt. Und abgedreht wird sie manchmal, wenn auch nur im positiven Sinn: wer benutzt schon steel pans als Hauptinstrument, oder etwas, das nach Blockflöte klingt. Trotzdem ist das Ergebnis immer nur als genial zu bezeichnen. Das letzte Stück ist ein reines Orchesterstück, ohne Bass, und zeigt noch einmal, welche Tiefe hinter Pastorius' Kompositionen steckt. Eines der aufsehenerregendsten und besten Debut-Alben der Jazzgeschichte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartig, 19. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Jaco Pastorius (Audio CD)
Jaco Pastorius war eine tragische Ausnahmeerscheinung: früh gestartet, hoch geflogen, jäh abgestürzt. Am ehesten noch ist das, was er für den E-Bass getan hat, mit dem zu vergleichen, was Jimi Hendrix für die E-Gitarre geleistet hat. Pastorius hat das Spiel (vor allem auf dem bundlosen Bass) revolutioniert, hat die tiefen Töne zum Singen gebracht wie niemand vor ihm - aber doch sehr viele nach ihm, auch schon zu seinen Lebzeiten, was vermutlich Teil seiner Tragik ist. Denn: Umgeben von lauter Jaco-Clons war das Original bald nicht mehr in der Lage, neue Akzente zu setzen. Im Gegenteil: Krankheitsbedingt verlor er an Form, was unter anderem dazu führte, dass es eine Vielzahl miserabler bis miserablerster Aufnahmen von ihm gibt, die geeignet wären, sein Erbe zu verschütten - und bei jüngeren Bassisten oft zu verständnislosem Kopfschütteln führen: verbunden mit der Frage, was denn nun das Besondere an diesem Bassisten sein soll. Genau aus diesem Grund sollte man sich auf eine überschaubar kleine, aber unvergleichlich gute Auswahl seiner Veröffentlichungen zu Lebzeiten konzentrieren: natürlich dieses Debüt hier als Meisterstück, mit Abstrichen auch seine zweite Studioloplatte, Word of Mouth, sowie unbedingt die Live-Aufnahme der Word-of-Mouth-Bigband, "Invitation". Außerdem: Alles, was er mit Weather Report und mit Joni Mitchell veröffentlicht hat, plus Pat Methenys Debüt "Bright Size Life" und die Trioplatte mit Albert Mangelsdorff und Alphonse Mouzon. Dann vielleicht noch Herbie Hancocks "Mr. Hands" und Al di Meolas "Land of the Midnight Sun", auf denen Jaco zwar kurze, aber geniale Gastauftritte hat. Und wenn man sich dann vergegenwärtigt, dass vor Jaco niemand, wirklich niemand SO E-Bass gespielt hat wie er, dann wird man seine Bedeutung für die Entwicklung dieses Instruments erst richtig einschätzen können. Diese CD hier jedenfalls ist ein (aufnahmetechnisch selbst für damalige Zeiten unterdurchschnittlich produziertes, "hingerotztes") Meisterstück, das in keiner ernstzunehmenden Jazzsammlung fehlen darf. Und ein Bassist, der diese CD nicht kennt, besitzt und liebt, ist sowieso keiner (jedenfalls kein guter) ...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen GENIALER MEILENSTEIN!, 11. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Jaco Pastorius (Audio CD)
Als 1976 das wegweisende Debut-Album Jaco Pastorius erschien, lies es die gesamte Musikwelt erbeben und revolutionierte das E-Bass-Spiel. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man solche Klänge, die Jaco seinem - historisch gesehen sehr jungen - Instrument (1951 wurde der E-Bass erstmalig in Serie produziert) entlockte, nicht gehört. Gleich das Eröffnungs-Stück "Donna Lee", eine rasante Bebop-Nummer Charlie Parkers, zeigt die herausragende Musikalität, die grandiosen Improvisations-Fähigkeiten, die besondere Phrasierung und den einmaligen Sound Jaco Pastorius. Die überaus einfallsreiche 16tel-Begleitung mit den vielen Dead Notes bei "Come On, Come Over" ist atemberaubend, ebenso wie bei "Kuru/Speak like a Child", bei letzterem beeindruckt auch noch das fantastische Streicher-Arrangement Jacos! Oder "Continuum" mit dem unglaublich schönen, singenden Ton und den komplexen, farbenreichen Harmonien/Akkorden, die er auf dem Bass spielt. Nicht zu reden von dem innovativen Einsatz der Flageoletts bei "Portrait of Tracy" und "Okonkolé y Trompa". Dieses geniale Album ist ein wahrer Meilenstein - sowohl in "bassistischer" als auch kompositorischer und allgemein musikalischer Hinsicht - und hier zeigt sich die Magie der Musik.

Jaco Pastorius, "The World`s Greatest Bass Player", beeinflußte Generationen von BassistInnen und so gut wie alle Top-Spieler dieser Welt - bis heute. Bei diesem Album, einem wahren Kunstwerk, kann man wirklich nur in Superlativen sprechen - wenn man Musik überhaupt mit Worten beschreiben kann - am besten selbst hören! Hier trifft sich zudem die Crème de la crème der Jazz-Giganten wie Herbie Hancock oder Michael und Randy Brecker.

Ein absolutes "must have", nicht nur für um Weiterentwicklung bemühte BassistInnen, sondern für alle MusikliebhaberInnen!

Um das alles noch mit einer kleinen persönlichen Note zu unterstreichen: als ich dieses Album damals zum ersten Mal hörte, war ich so dermaßen fasziniert, dass ich angefangen habe, E-Bass zu spielen und diese Passion auch zum Beruf gemacht habe!

Ich würde gerne 10 Sterne geben, wenn möglich, und kann nur wärmstens empfehlen: UNBEDINGT KAUFEN!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rasant virtuoser E- Bass, 27. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jaco Pastorius (Audio CD)
Über das Genre Jazzrock- Fusion der Siebziger Jahre kann man sehr geteilter Meinung sein. Und auch das Solo- Debüt des inzwischen verstorbenen Weather Report- Bassisten trägt Fallstricke für die Weiterentwicklung dieser Sparte in sich. Und dennoch: Diese Platte ist das Statement eines vitalen Instrumentalisten, der über zwei Plattenseiten die Möglichkeiten des E- Basses auslotet - und das mit einer technischen Virtuosität und Rasanz, die bis heute unübertroffen sein dürfte. Völlig locker und gelöst beginnt die Platte mit einem Charlie Parker-Thema, das Pastorius - sparsam nur von Congas begleitet - mühelos in Bebop- Schnelligkeit auf seinem Fretless Bass umsetzt. "Portrait of Tracy" ist dann ein examplarisches Solostück, während "Continuum" eher die lyrische Seite seines Bassspiels betont. Davon abgesehen weiß Pastorius allerdings nicht immer seiner Virtuosität entsprechend kompositorische Originalität entgegenzusetzen - man vergleiche etwa seine Zusammenarbeit mit Pat Metheny auf "Bright Size Life", wo die Stücke durchweg gut sind - und sein Schnelligkeitsideal auf dem E- Bass hat im Nachhinein in Form einer massenhaften Nachahmer- Schar von notorischen Solo- Bassisten durchaus auch einigen Schaden angerichtet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen JP....The Best!, 12. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Jaco Pastorius (Audio CD)
Hm...was muss man über Jaco schreiben? He is still the MAN! Diese Harmonien, dieses Timing darf sich kein ambitionierter Basser entgehen lassen! Ob man den Stil mag oder nicht..... trotzdem 4 buchstaben, die das Spiel von Jaco bezeichnen: GEIL! Für jeden Basser und Arranger ein Feuerwerk an Harmonien, die man einsetzen kann.... Für die "Dicksaiterzunft" ein absolutes MUSS, an dem man shen kann, wie man mit wenigen Stilmitteln Effekte und Sound schafft!!! TIPP: KAUFEN!!!!!!!
Eigentlich 6 Sterne, weil eine geniale Zusammenfassung von Jacos Werk!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begnadet !, 10. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Jaco Pastorius (Audio CD)
Einfach genial, bei einer LP wäre der Titel "DONNA LEE" sicher schon blankgewetzt: Bass und Congas; allein das ist es schon wert, sich das Teil zuzulegen.
Für Bassisten heilige Pflicht, für andere ein Muß.
Wie gesagt: Hören!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Virtuose Spielweise, Durchschnittliche Lieder, 26. Juni 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Jaco Pastorius (Audio CD)
Obschon man Pastorius Fähigkeiten am Bass nicht negieren darf,
sind leider nicht alle Stücke anhörbar. Donna Lee, Continuum, Portrait of Tracy sind mitreißende Lieder, ebenso das funkige Come on come over.
Doch der Rest der Platte ist nervig (Kuru, Chacha, Onko,...)
also meine ich, ein Bassist sollte dieses Opus unbedingt besitzen um ein paar Phrasen zu klauen, aber ein Jazzfan der sich nicht sonderlich für besagtes Instrument interessiert, sollte sich lieber nach John Coltrane oder Miles Davis umsehen.
Nego consequentiam besitze ich "Jaco Pastorius".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Jaco Pastorius
Jaco Pastorius von Jaco Pastorius (Audio CD - 2000)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen