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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mick Talbot und Paul Weller auf dem Höhepunkt!, 6. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Cafe Blue (Audio CD)
"Cafe Bleu", das Debut von "The Style Council" (sieht man vom Minialbum "Introducing..." ab), kann man wohl immer noch als deren bestes ansehen. Vor allem einige unsterbliche Weller-Songs wie "Headstart for Happiness" oder "My ever changing moods" sowie diverse Jazz-Instrumentals beindrucken noch heute, manche Songs jedoch wie die Rap-Einlage "A Gospel" wirken nicht mehr so ganz zeitgemäss. Dennoch hat das ursprünglich als Doppelalbum konziperte "Cafe Bleu" mehr als nur dokumentarischen Wert, es kann aber natürlich auch als Rückblick dienen auf die linken, aber coolen und elitären 80er Jahre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Essentiell, 13. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Café bleu (Audio CD)
Das Debüt-Album der Nachfolgeband der britischen Mod-Legende "THE JAM" und dessen Kopf Paul Weller. Die Entwicklung der letzten Jam-Alben "Setting Sons" & "The Gift" wird hier konstant fortgesetzt. Es enstand hierbei ein echter Meilenstein, eine exzellente Mischung aus Soul, Jazz & natürlich Mod -kombiniert mit gewohnt sozialkritischen Texten über das England Anfang der 80er Jahre, zur Zeit der Thatcher-Regierung. Ihr späterer Hit "Shout To The Top" machte die Band um Paul Weller und den Keyboarder Mick Talbott (ex-Merton Parkas) weltberühmt.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitloser Jazz-Pop, eine der besten Platten der Achtziger, 6. Januar 2002
Von 
Gregor Hoffmann (Siegen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Cafe Blue (Audio CD)
Die Paltte wird immer zu meinen Lieblingsplatten gehören. Als die Platte rauskam war ich 17 und nachdem ich im Plattenladen die ersten drei, vier Stücke angehört hatte war mir klar, daß ich noch nie eine solche Paltte gehört hatte. Pop und Jazz. Frisch und leicht. Manche Stücke wie ein Cocktail am Pool. Manche wie ein verregneter französischer schwarz-weiss-Film aus den Fünfzigern. Die Platte war eine Offenbarung und hat mein Interesse für Jazz geweckt.
Nahezu alle Stücke der Platte sind hervorragend. Nur "A Gospel" und "Strength Of Your Nature" passen nicht so recht in das ansonsten perfekte Gesamtbild. Aber 2 von 16 sind ein ziemlich guter Schnitt und dafür gibt es ja schließlich die Programmtaste am CD-Player.
Sicher gibt es Platten, die die Musikgeschichte mehr bewegt haben. Es gibt auch bessere Musiker oder Komponisten als Weller/Talbot. Aber auf dieser Platte mischen sie schon ziemlich weit oben mit. Cafe Bleu ist eine der besten Platten der Achziger Jahre und durch den Jazzeinfluss schon damals so nostalgisch angehaucht gewesen, daß die Jahre quasi spurlos an der Musik vorbeigegangen sind. Jeder Künstler hat Momente, in denen ihm was richtig Gutes gelingt, was Meilen über dem Rest steht, was er vorher oder nachher macht. "Cafe Bleu" ist dieser Moment für Paul Weller und Mick Talbot gewesen. Ein Geniestreich. Danach kam nur noch die Single "Shout To The Top" und dann ging es bergab.
Die Platte war die perfekte Begleitmusik für die selbstverliebte Poppergeneration der Achtziger. Wer cool war hörte Style Council.
Gestört haben nur die Texte. Das schlimmste an Style Council waren -auf Cafe Bleu noch nicht, später dafür um so mehr- die linken, sozialkritischen und weltverbessernden Texte. Ich habe nie verstanden, wieso man soziale Misstände mit einer solch schönen Musik anprangern musste. Das hatte teilweise schon was von dieser OTTO-Nummer "Oh Mord und Entsetzen, oh Trauer und Totschlag." Auf "Cafe Bleu" war der erhobene Zeigefinger aber noch nicht in Erscheinung getreten und die meisten Leute haben bei der schönen Musik eh nicht auf die Texte gehört oder sie erst gar nicht verstanden. So sind die Mahnungen der Herren Weller und Talbot wahrscheinlich ungehört verpufft. Aber die Musik ist geblieben.
"Cafe Bleu" ist einfach nur schön und wird für mich immer einen Ehrenplatz in meiner Plattensammlung behalten. Wenn man eine Style Council-Platte braucht, dann diese!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mix aus Jazz, Soul, Pop, Funk, Rap und allein 5 Instrumentals, 6. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Cafe Bleu [Vinyl LP] (Vinyl)
Dieses Album muss im Erscheinungsjahr 1984 ein ziemlicher Schock für einige Paul Weller Fans gewesen sein. Musikalische Scheuklappen sollte man beim Hören von Cafe Bleu nicht haben.
Nach der Auflösung von The Jam hatte Weller mit Mick Talbot The Style Council gegründet und ein paar famose Singles samt B-Seiten in Folge veröffentlicht (Speak Like A Child, A Solid Bond In Your Heart, Money-Go-Round, The Long Hot Summer, My Ever Changing Moods). Musikalisch war das nicht so weit von den letzten Singles von The Jam entfernt, die auch schon in Richtung Soul-Pop gerückt waren. Zusammengefasst hätten diese Songs ein sehr gutes Album ergeben. Das geschah aber nicht. Lediglich 7 Songs aus dieser Zeit wurden in einigen Ländern (nicht im UK) als EP Introducing veröffentlicht.

Cafe Bleu wirkt in der ersten Hälfte (Seite 1 der LP) vollkommen aus der Zeit gefallen. Da gibt es allein 4 jazzige Instrumentals. Dazu singt Tracy Horn von Everything But The Girl das wunderbare sanft-jazzige The Paris Match. Weller singt nur zweimal. Diese beiden Songs sind aber Klassiker. Auf The Whole Point Of No Return singt er allein nur von Gitarre begleitet. My Ever Changing Moods ist im Gegensatz zur Single in einer Solo-Piano-Version zu hören. Nach 1984 hört sich das alles nicht an. Einiges davon hätte auch schon Jahrzehnte zuvor aufgenommen worden sein können.

Die zweite Hälfte hört sich dann zumindest am Anfang nach 1984 an. Die ersten beiden Songs sind m.E. Fremdkörper auf der Platte. Mit A Gospel gibt es Rap und Strength Of The Nature ist Funk.
Der Rest des Albums ist dann wieder zeitloser und so wie ich mir das komplette Album gewünscht hätte. Die Ballade You're The Best Thing ist bester Lounge Pop. Auf den restlichen 3 Tracks nimmt Cafe Bleu dann endlich Fahrt auf. Here's One That Got Away ist ein flottes folkiges Stück mit Geigen. Headstart For Happiness ist Soul Pop. Die akustische Version davon, die zuvor schon als B-Seite erschienen war, gefällt mir aber wesentlich besser. Council Meetin' ist zum Schluss noch ein schmissiges Instrumental mit Orgel.

Fazit:
Ich bin mir immer noch nicht sicher was ich von diesem Album halten soll. Die erste Hälfte hat mit Pop so gut wie nichts zu tun, bietet dafür aber zeitlose Musik und auch ein paar nette Instrumentals. Die zweite Hälfte bietet zwei Gurken und 4 gute Songs. Ich hätte aber lieber ein paar "echte" Songs mit Gesang gegenüber so manchem Instrumental bevorzugt. 5 Instrumentals bei insgesamt 13 Songs sind für mich im Verhältnis zu viele.
Auf den Alben hat mich The Style Council nie so wirklich überzeugen können. Eine Ausnahme hiervon ist vielleicht der Albumnachfolger Our Favourite Shop von 1985. Viele ihrer besten Songs veröffentlichten Weller/Talbot nur auf Singles und deren B-Seiten.
Im Vergleich zu vielem aus dem Jahr 1984 hat sich Cafe Bleu aber gut gehalten. Knappe 4 Sterne sind in der Bewertung für Cafe Bleu drin.
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5.0 von 5 Sternen Bahnbrechend, 13. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cafe Blue (Audio CD)
Nach "Introducing", der Erstlings-Sensations-EP (was man damals, in der Vor-CD-Zeit, eben EP nannte), kam diese Monsterplatte auf den Markt. Immer noch hörenswert und immer noch erstaunlich, was die zwei damals abgeliefert haben. Fernab von all' der ganzen schmierigen 80er-Jahre Sülze ein komplettes Werk, das Maßstäbe gesetzt hat und weiterhin setzt. Es gehört in jeden besser geführten CD-Schrank oder meinetwegen auch in eine Playlist, da dann am Besten aber bitte hochauflösend!
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5.0 von 5 Sternen Mutiger Stilmix, nie langweilig & sicher nicht jedermanns Sache, 17. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Cafe Blue (Audio CD)
Die CD hat lange zu meinen Lieblingsscheiben gehört. Als die Laserrille in der ersten Fassung rauskam, war ich 17 und nachdem ich mich mit "The Jam", der Vorgängerband von Mastermind Paul Weller vertraut gemacht hatte und bereits in Liebe verfallen war, war es nur logisch und konsequent mich seinem nachfolgenden Schaffen gegenüber offen zu zeigen.

In jedem Fall rate ich zum Kauf der bei gleicher Songanzahl insgesamt klanglich besseren Remaster-CD von Polydor aus dem Jahr 2000. Klanglich trennen die Erstveröffentlichung von 1984 und das Remaster Welten in Sachen Klarheit und Dynamik zu gunsten der Neuausgabe, ohne dass die 84er Ausgabe schlecht wäre. Zudem enthält die 2000er Version ein Booklet, das den Namen im Unterschied zur Erstausgabe verdient, enthält es doch Infos zur Bandhistorie und immerhin auch die Songtexte, wenn auch lupenpflichtig kleingedruckt.

Was macht nun die Qualität von Café Bleu im Detail aus, unabhängig davon ob alte oder neuere Ausgabe? Was kann einen als Freund der Musik von The Jam, von Hymnen a la "That's Entertainment" oder "Goin' Underground" zu The Style Council locken?

Die eindrückliche, wandlungsfähige Stimme von Paul Weller blieben als Markenzeichen auch bei TSC erhalten, der bewußte, große Stilwandel hin zu mehr musikalisch-gestalterischer Offenheit, das hat mich schon damals fasziniert. Mir haben sich mit The Style Councils' Werk neue musikalische Horizonte geöffnet, die ich sonst wohl anders hätte kennenlernen müssen, ohne zu wissen wo? The Style Council vereint im Dreigestirn der Stammbesetzung mit Mick Talbot (Tasten), Steve White (Schlagwerk) und Paul Weller (Saiten/Gesang) eine musikalisch sprühende Kreativpower, die mich begeistert.

Der Opener "Mick's Blessings" eine echte Up Tempo-Nummer, die ein furioses Piano zum Fliegen bringt. Der Wechsel zum ersten Highlight besten Weller Songwritings in "The Whole Point Of No Return", ein Tritt auf die Bremse, der bestens funktioniert und zugleich hellwach und aufnahmebereit macht.

Dann das jazzig dahergroovende "Me Ship Came In" mit enormer Spielfreude an Drums, Gebläse und Klavier. Ist in seiner Quirligkeit zugleich Anknüpfung an den Opener.

Danach folgen zwei wunderbare Nummern im Stile des Café Haus Blues/Jazz, die einfach schwelgen lassen und auf einer entsprechend hoch auflösungsfähigen Anlage (nicht SACD...) die Ohrhäärchen aufrichten und eine tiefe Melancholie und Sehnsucht aufleben lassen. Blue Café und The Paris Match kommen wie Geschwister daher. Die Sängerin Tracey Thorn macht aus letzterem Song einen wirklich begnadeten Song, den das Lifeflair einer gemütlich schummerigen Bar umhaucht. Eine Anlage,
die es vermag, die Anblasgeräuche von Gesang, Bass und Drum hörbar werden zu lassen, nichts mag hier mehr schiefgehen und einen vom behaglichen Schwelgen abhalten.

Der Song "My Ever Changing Moods" ist dann wieder im Stile des Singer Songwriters Weller geraten. Ein Klassiker von The Style Council aus heutiger Sicht von excellenter Intensität wie Einfachheit. In Hinblick auf solche Hymnen macht Paul Weller so schnell keiner etwas vor.

Song 7 "Dropping Bombs..." geht wieder den jazzigen Weg, ohne mich so sehr anzuspringen wie die Setlist zuvor. Dann "A Gospel" im hip hoppen Sprechgesang, dem sich im ähnlichen Stil "Strengh Of Your Nature" anschließt. Nicht so mein Geschmack...und wenn es darum geht die von mir subjektiv ausgemachten Schwachstellen zu benennen, dann sinds diese beiden Stücke.

Die Übergänge zwischen den Stilen verlangen die Bereitschaft Neuland anzuhören, zu springen, sich immer wieder bewußt vom letzten Song zu lösen und sich neugierig einzulassen. Dies macht insofern auch einen Reiz der Platte aus, die nicht bloß Best-Of-Hörern zu Willen sein mag.

"You're My Best Thing" eine sichere Nummer von Weller.

Nr. 11 "Here's One That Got Away" kommt mit aufgedreht gefidelter Geige im Stile ähnlich der Waterboys daher, was Paule W. gesangstimmlich bestens aufgekratzt emphatisch abwickelt.

12. "Headstart For Happiness" ebenfalls gut anzuhören, teilweise im Gesangsduett.

13. "Council Meeting" eine abschließende Up-Tempo-Instrumental Nummer, die das Werk schlüssig swingend zum Ende hin trägt.

44 Minuten Spielzeit und so richtig was für das lebendig beherzte Kind in Dir!
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5.0 von 5 Sternen Essentiell, 13. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: Café bleu (Audio CD)
Das Debüt-Album der Nachfolgeband der britischen Mod-Legende "THE JAM" und dessen Kopf Paul Weller. Die Entwicklung der letzten Jam-Alben "Setting Sons" & "The Gift" wird hier konstant fortgesetzt. Es enstand hierbei ein echter Meilenstein, eine exzellente Mischung aus Soul, Jazz & natürlich Mod -kombiniert mit gewohnt sozialkritischen Texten über das England Anfang der 80er Jahre, zur Zeit der Thatcher-Regierung. Ihr späterer Hit "Shout To The Top" machte die Band um Paul Weller und den Keyboarder Mick Talbott (ex-Merton Parkas) weltberühmt.
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Cafe Blue
Cafe Blue von Style Council (Audio CD - 2000)
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