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5.0 von 5 Sternen Großes Lob an Hughes & Burns; ein Faustschlag für Frontiers, 30. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Babylon (Audio CD)
Wie es scheint, urteilt jeder andere Songs als schlecht ab. Ich würde dem Erstrezensenten zustimmen, dass das Album drei schwächere Songs aufweist, allerdings würde ich "Thunder in Heaven" definitiv nicht dazuzählen. Der Song ist experimenteller, das stimmt, gerade, was die Refrainsmelodie angeht, aber das Riff ist ein absoluter Ohrwurm und gerade die Bridge ebenso genial.

Die einzigen Songs, die ich regelmäßig überspringe, sind eben "The Heat" und "Timeless", aber auch der Opener "The Stranger". Wenn man diese drei Songs überspringt, kann man das Album eigentlich so durchhören.

"Barricade", "Black Hearted Woman" und "Thunder in Heaven" sind wohl die härtesten Songs des Albums, auch mit die härtesten der Ten-Geschichte, ohne dabei jedoch an Melodie und Eingängikeit nachzulassen. Für den Balladen-Fan der ersten Alben vielleicht ein Schock, für alle Rock-Fans jedoch ein großer Gewinn!

Etwas zahmer und massentauglicher ist da "Give in this Time", was wohl auch ganz gut zum schüchternen Protagonisten der Story, Lex, passt.

Beim Skippen von "The Heat" und "Timeless" sollte man übrigens aufpassen, nicht aus Versehen "Silent Rain" zu verpassen, denn das ist mit Sicherheit einer der größten Balladen in der Geschichte von Ten, die sich obendrein schön in die Story einfügt und einen etwas märchenhaften Ton anschlägt ("There was once a time long ago..."). Keine Spur von dem Kitsch, den man zuweilen in anderen Ten-Balladen findet! Ebensowenig bei den anderen Balladen des Albums, "Love Became the Law" oder auch "Valentine". Letzteres passt zugegebenermaßen, da es in Moll steht, ein wenig in das Klischee der klassischen Trauerweise, aber gerade dadurch hebt es sich schön von der großen Masse der in Dur gehaltenen Ten-Balladen ab. Und wenn die Band dann am Ende noch in den bis dahin ruhigen Song einsteigt, führt das doch zu einem gelungenen Abschluss des Albums.

Schade ist eigentlich nur, dass die Story hinter Babylon ganz anders hätte ausgehen können, wenn der ursprünglich 11. Track "Dawn Star" es auf die CD geschafft hätte, mit seinem hymnenhaften Refrain à la "Outlawed and Notorious", der eher einen positiven Ausgang der Geschichte vermittelt als das tragische "Valentine". An dieser Stelle also einen gehörigen Rüffel an Frontiers Records, dass sie diesen Killer-Song 3 Wochen vor dem Erscheinen von Babylon runter genommen haben! So müssen wir uns mit der Version aus dem AhOhRa-Rock-Podcast begnügen.

Insgesamt muss man Ten dafür loben, dass sie ein Konzeptalbum hingelegt haben, dass ohne ewige Reihen von 10-Minuten-Songs auskommt, wie man es oft bei anderen Bands sieht. Stattdessen finden sich am Ende jedes Songs einige gesprochene Passagen, die die Handlung weiter erzählen, entweder durch einen fiktiven Nachrichtensprecher oder die Stimme von Lex' Computer. Wer sich für die Story interessiert, kann sich diese Parts also anhören, und wem es einfach nur um die Musik geht, der springt eben ab da direkt weiter zum nächsten Lied.

Fünf Sterne also für Babylon; für vermeintlich schwache Songs kann man offenbar auch keinen Stern abziehen, da jeder hier einen anderen Song als schwach einstuft und jeder Hörer vielleicht auch gerade unter den von manchen als schwach eingestuften Songs seinen Lieblinstitel findet (wie bei mir mit "Thunder in Heaven").

Wäre "Dawn Star" noch mit auf der Scheibe, müsste ich wahrscheinlich sogar 6 Sterne geben.
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5.0 von 5 Sternen TENs Geniestreich, 22. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Babylon (Audio CD)
Ja... diese Rezension kommt dann doch reichlich spät nach erscheinen dieser Platte.
Allerdings sehe ich gerade mit Entsetzen, dass zu diesem Meilenstein nur eine einzige Rezension existiert, dies schreit geradezu nach einer 2. Meinung.

Allerdings hat mein Vorredner nicht ganz unrecht, mir liegen die ganz frühen TEN nicht ganz so, obwohl auch schon gute Ansätze dabei waren, meiner Meinung nach haben sie aber erst mit Spellbound die Vorlage zu diesem Meisterwerk geschaffen. Ein Konzeptalbum, welches für mich zusammen mit Streets von Savatage und Ayreons Human Equation die Speerspitze in diesem Genre bildet.

Interessant finde ich allerdings auch, dass mein Vorredner den letzten Song des Album mag, während "Thunder in Heaven" abgeurteilt wird. Ich empfinde es genau anders herrum. "Thunder in Heaven" ist für mich einer der stärksten TEN Songs überhaupt, wärend Valentine total unnötig wirkt und man das Album gut nach "Thunder" beenden hätte können.
Gleichzeitig ist Valentine aber auch der einzig wirklich schlechte Song auf dieser Scheibe, ansonsten mischen sich Hits und bilden zusammen eine wirklich gute Geschichte. Klar ist die Story nicht ganz so gelungen wie die Musik, aber eben doch gut gemacht.

Ich kann nur jedem Fan von melodischem Hardrock/Metal empfehlen die Scheibe mal zu hören !!!
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es ging nochmal aufwärts zwischendrin ......., 10. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Babylon (Audio CD)
Babylon ist das fünfte Album der AOR-Band TEN. Nun, meine Meinung spaltet sich sehr von der der meisten TEN-Fans. Ich finde, dass TEN äußerst stark nachgelassen hat seit ihrem Live-Album aus 1998. Spellbound ist ein Tiefpunkt, ebenso ihr neustes Werk Return to evermore. Mit Babylon jedoch haben TEN jedoch noch mal ein gutes Album hingelegt. Der Stil der meisten Songs entspricht voll und ganz ihrem alten, herrlichen Stil. Nur am Sound kann man kritisieren. Die Sologitarre hat wieder diesen grässlichen Wuah-Wuah Sound, verliert dadurch leider an Härte und gutem Klang. Die Drums sind hier wieder härter, wirken jedoch etwas schwerfällig im Sound.
Das Album wird durch „The Stranger" eröffnet, ein super Song, sehr rockig, typisch TEN. Klasse Rhythmusgitarrenriffs, fetter Bass, ein toller eingängiger Refrain, ein paar Klasse Gitarrensoli und sogar ein kleines Keyboardsolo von Gastkeyboarder Don Airey, der Ged Rylands ersetzt. Nächster Song „Barricade" ist ein weiterer Höhepunkt, auch sehr rockig und hart, ebenfalls ein sehr eingängiger und mitreißender Refrain, ein Klasse Solo, einfach Spitze. Nächster Song „ Give in this time" ist eine nette Ballade, man hätte aber mehr draus machen können, ungewöhnlich wenig Sologitarre in diesem Song. „Love became the law" ist eine weitere Ballade, nur sehr viel besser, ein weiterer Höhepunkt eben. Herrlich epische und traurige Keyboards, fette Gitarren und Bässe, ein fantastischer Refrain und ein sehr episches und bombastisches Gitarrensolo, so wie man`s von TEN kennt. „The Heat" ist einer von drei Tiefpunkten des Albums, der Song ist ziemlich langweilig und kein TEN-Standard. „Silent rain", wieder eine Ballade, hebt das Niveau wieder deutlich. Diese Ballade ist recht traurig, hat einen herrlichen Refrain, dauerhafte Begleitung durch eine Akustikgitarre, insgesamt wieder sehr bombastisch und episch. „Timeless" ist der nächste Tiefpunkt, wieder ein langweiliger Song in schleppendem Tempo. Zwar klingt die Melodie der Strophen gut, doch der Rest des Songs ist schwach. „Black hearted woman" ist ein super Song, erinnert ein wenig an TEN-Meisterwerke wie „Don`t cry" zum Beispiel. Eine Klasse Melodie, man ist schon nach fünf Sekunden begeistert und merkt, dass dies hier ein Hammersong ist. Klasse Refrain, zwei coole Gitarrensoli, tolle Keyboard - und Basslinien. Dann, „Thunder in heaven", wieder ein Tiefpunkt. Völlig untypischer TEN-Song, eigentlich sogar unpassend zum Rest des Albums, erinnert zu stark ans Spellbound-Material. Und .... kein Gitarrensolo auch nur im Ansatz vorhanden. Die Ballade „Valentine" schließt das Album ab und ist zugleich der beste Song dieses Silberlings. Zunächst erklingt ein Piano-Intro, dann setzt Garys Gesang ein, begleitet von Streichern, später zusätzlich vom Bass, dann setzt der Rest der Band ein und lässt es ordentlich krachen .... harte Riffs, ein cooles Gitarrensolo, einfach genial.
Das letzte TEN-Album, das sein Geld wert ist, auch wenn es drei schwache Songs aufweist.
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Babylon
Babylon von Ten (Audio CD - 2003)
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