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am 5. Februar 2012
DER FILM
Die New-Hollywood-Bewegung hatte 1967 ihren Anfang und steht für eine moderne Erzählweise und kontrovers diskutierte Filme, die den Finger auf wunde Punkte legen und Gesellschaftskritik üben.
"Asphalt Cowboy" begleitet das ungleiche Paar Joe Buck (Jon Voight), ein Naivling, der in die große Stadt kommt, um sich als Callboy durchzuschlagen und Rico (Dustin Hoffman), genannt Ratso, ein hinkender Kleinkrimineller, der in einem Abbruchhaus lebt.
Aus der Notgemeinschaft zweier Strauchelnder wächst eine bewegende Freundschaft.
Trotz der tragischen Geschichte bleibt "Midnight Cowboy" (so der Originaltitel) unglaublich unterhaltsam, mit einem Händchen für gute Musikauswahl, humorvollen Elementen und natürlich grandiosen Schauspielern.
Wer Dustin Hoffmann zwei Jahre zuvor in "Die Reifeprüfung" gesehen hat, kann kaum glauben, dass es sich um die gleiche Person handelt. Er zeigt eine beeindruckende Verwandlung vom jugendlichen Collegeabsolventen zum abgehalfterten Tuberkulosekranken und ist scheinbar um zwanzig Jahre gealtert.

DIE BLU-RAY (gesehen via HD-Beamer auf 2 m breiter Leinwand)
Der Film wurde neu abgetastet und profitiert von der deutlich höheren Auflösung des HD-Mediums.
Das natürliche Filmkorn, das die DVD nicht darstellen konnte, ist nun sichtbar und damit ein generell schärferes und detaillierters Bild.
Störende Kompressionsartefakte gehören der Vergangenheit an.
Kleinere Defekte (Staub-/Dreckpartikel, feine Schrammen) wurden nicht entfernt, sollten aber den Filmgenuss nicht weiter beeinträchtigen.
"Asphalt Cowboy" ist kein Film, der auf Blu-ray in ganz neuem Licht erstrahlt. Mit teils dokumentarisch und roh wirkenden Bildern hat man aber den trostlosen New Yorker Alltag der Außenseiter treffend eingefangen.
Für Filmfans, die noch auf kleinerer Bilddiagonale schauen, mag sich ein Austausch nicht unbedingt lohnen, auch weil die DVD für ihre Verhältnisse ein recht gutes Bild liefert.

Auf DVD ist der Film insgesamt fünf mal veröffentlicht worden und glücklicher Weise enthält die Blu-ray die Extras, welche die beiden Sondereditionen (Ultimate Gold Selection bzw. Cinema Premium) vorweisen konnten: Audiokommentar, "35 Jahre danach: Rückblick auf einen Klassiker" (ca. 30 min.), "Kritik und Lob" (ca. 10 min.) und "Regisseur John Schlesinger" (ca. 10 min.)
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Der 28-jährige Joe Buck (Jon Voight) hat genug von seiner Arbeit als Tellerwäscher in einer texanischen Kleinstadt. Im Cowboy-Outfit steigt er in den Greyhound-Bus nach New York, wo er als Gigolo für reife Damen Erfolg haben will. Doch statt Geld zu verdienen verliert der unerfahrene Texaner in kurzer Zeit seine wenigen Ersparnisse. So gerät er auf der Suche nach einer zahlenden Kundin ausgerechnet an eine alternde Prostituierte. In einem Lokal trifft Joe den abgehalfterten Kleinganoven Rizzo (Dustin Hoffman), der ihn mit einem angeblich heißen Einstiegstipp um die letzten Dollars bringt. Als Joe nach ebenso erfolglosen Versuchen im schwulen Milieu Rizzo wieder trifft, hat dieser Mitleid mit dem vom Hunger geplagten Obdachlosen und nimmt ihn mit in seine abbruchreife Behausung. Eine merkwürdige Freundschaft beginnt ...

John Schlesinger (1926-2003), der zu den wichtigsten Vertretern des jungen britischen Kinos Anfang der 1960-er Jahre zählte, inszenierte sein US-Debüt 1969 nach dem 1965 veröffentlichten Roman MIDNIGHT COWBOY von James Leo Herlihy und schuf damit einen der Klassiker des "New Hollywood". Mit Joe Buck und Rizzo kreierte der Film zwei legendäre Antihelden, die bei der Oscar-Verleihung 1970 die ur-amerikanischem Helden BUTCH CASSIDY AND THE SUNDANCE KID übertrumpften und das Rennen um den besten Film für sich entschieden. Zwei weitere Oscars gingen an den Regisseur und Drehbuchautor Waldo Salt (1914-1987), für den nach Jahren der erzwungenen Untätigkeit durch den Eintrag auf McCarthys Schwarzer Liste eine neue Karriere begann. MIDNIGHT COWBOY überzeugt noch heute mit der Anteilnahme für seine Protagonisten am Rande des American Way of Life und einen hervorragenden Soundtrack ("Everybody's Talkin" von Nilsson). In der psychedelischen Party-Szene, bei deren Dreh nach Überlieferung tatsächlich große Mengen Marihuana konsumiert wurden, sind einige von Andy Warhols Superstars zu sehen.

Die Blu-ray von MGM/FOX zeigt den neu abgetasteten Klassiker in überwiegend sehr guter Bildqualität. Einige Alterserscheinungen sind bei einem Film dieser Art kaum zu vermeiden und tragen durchaus zur Authentizität bei. Die deutsche Tonspur liegt mit der Originalsynchronisation in DTS 5.1 vor vor, während der englische Originalton in DTS-HD MA 5.1 enthalten ist. Als Extra wurden die drei Dokumentationen von 2004 (ges. 50 min, deutsch untertitelbar) übernommen, die bereits auf der 2006 veröffentlichten "Ultimate Gold Edition" (2 DVD) enthalten waren. Hier erinnern sich Jon Voight, Dustin Hoffman, Jerome Hellman und weitere Beteiligte an Dreharbeiten, zeitgenössische Kritik und Regisseur Schlesinger. Der englische Audio-Kommentar mit Produzent Jerome Hellman über die gesamte Filmlänge ist nicht untertitelt. Der Original-Kinotrailer fand leider nicht den Weg auf die Blu-ray.

Für Sammler von Klassikern eine sehr empfehlenswerte Veröffentlichung und eine deutliche Verbesserung zu den beiden DVD-Auflagen!
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Oktober 2014
Ein Film wie John Schlesingers "Asphalt Cowboy" könnte heute nicht mehr gedreht werden. Die Kinoproduzenten sind heute fast ausschliesslich am Profit und Einspiel interessiert. So sah es selbst dessen Producer Jerome Hellman und man muss ihm uneingeschränkt beipflichten. Der Film über zwei Aussenseiter wurde aber damals 1969 sowohl vom Publikum als auch von den Kritikern begeistert aufgenommen. Es galt auch als echte Sensation, dass das düstere Großstadtportrait bei der Oscarverleihung 1970 den Hauptoscar als bester Film gewann und damit gegen "Zwei Banditen" und "Königin für 1000 Tage" triumphieren konnte. Es schien aber auch die Zeit für solche Stoffe gekommen zu sein, denn auch eine anderer filmischer amerikanischer Alptraum von Sydney Pollack "Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß" erreichte im gleichen Jahr die stattliche Anzahl von 9 Nominierungen. Die Zuschauer wollten plötzlich solche Stoffe und das Kino von opulenten Heileweltfiilmen wie "Hello Dolly" war vorbei. Noch ein Jahr zuvor mussten sich Meisterwerke des neuen Kinos wie "2001 Odyssee im Weltraum" dem farbenprächtigen Musical "Oliver" von Carol Reed geschlagen geben. "Midnight Cowboy" entstand in einer Zeit als das neue Hollywood geboren wurde und auch schon der innovative 70er Jahre Film vor der Tür stand. Wegbereiter waren auch Werke wie "Easy Rider" oder "Bonnie und Clyde".
Der Film erzählt vom amerikanischen Traum des Tellerwäschers Joe Buck (Jon Voight), der in einer Kleinstadt in Texas lebt. Dort wuchs er auch auf und in seinen Erinnerungen kommen die Bilder seiner Kindheit und Jugend auf: Der starke Bezug zur Großmutter, der Traum vom Cowboy, die erste Freundin, das fest verankerte Rodeoreiten. Nun hat er die Nase voll vom wenig lukrativen Job und versucht sein Glück in der Großstadt. Zu den Klängen einer perfekten Filmmusik ("Everybody's talking about me" von Nilsson) verlässt er das Kaff, wo ältere Frauen in Lockenwicklern auf der Bank in der Straße sitzen und im Greyhound Bus gehts in die Freiheit. Der attraktive Joe hat dort vor als Gigolo für ältere Damen gute Kohle zu machen. Diese vielen Frauen warten doch nur auf einen solchen "Mietrammler" aus Texas. Doch die Realität sieht anders aus. Auf der Suche nach diesen gelangweilten New Yorker Ladies verlieht der Sonnyboy sein ganzes Geld. Mit seiner provinziellen Naivität ist er ausgebufften Großstadtleuten wie der älteren Cass (Sylvia Miles), der gelangweilten Shirley (Brenda Vaccaro) schwulen Studenten (Bob Balaban) oder schmierigen Kleinstadtganoven wie Rizzo (Dustin Hoffman), der ihm die letzten Kröten abluchst, heillos unterlegen. Doch er findet in der Metropole diesen verkrüppelten Betrüger wieder, denn die Subkultur ist irgendwie ein großes Dorf. Die beiden Verlierertypen freunden sich irgendwie an und Joe kommt bei dem Ganoven unter. Dieser haust in einem leerstehenden Abrissblock, wo er in einer dieser dort befindlichen extrem schäbigen Wohnungen haust. Alles ist hier verdreckt, es gibt weder Heizung noch Elektrizität. Die Nächte sind kalt und Rizzo hustet und scheint nicht gesund zu sein...
Die tragikomischen Erlebnisse des Neuankömmlings, der sich als "Stricher" durchschlägt sind von traurigen, aufwühlenden Rückblenden durchtränkt, so wird auch kurz eine Rückblende gezeigt, die einen Angriff mehrerer Männer auf Joe und dessen Jugendfreundin Annie zeigt. Abgebrannt und einsam läuft Joe mit seinem schwindsüchtigen neuen Freund dem Abgrund entgegen. New York erweist sich als Trugschluß. Als Illusion wird der Traum vom besseren Florida aufrechterhalten. Dort könnte es besser werden. Schlesinger hat einige Szenen entworfen, die sich nicht mehr aus dem Gedächtnis brennen lassen. So sieht man Joe bei der Ankunft in New York mitten auf der belebten Straße, wo auf dem Gehweg ein lebloser Mann liegt. Die vielen Passanten nehmen keine Notiz von dem Mann, der Hilfe bräuchte, falls es noch nicht zu spät ist. Doch er bleibt ohne Beachtung und nur Joe nimmt irritierend Notiz, ist aber selbst auch nicht in der Lage zu helfen.
Oder auch die Szene im Greyhound-Bus mit Impressionen vom amerikanischen Traum, der suggeriert wird, wenn man durchs Fenster guckt. Auf dem Sitz aber ein Mann, der dort stirbt. Schlesinger zeigt perfekt die verzweifelte Isolation seiner Figuren. Schlesinger selbst sagte in einem Interview 2002 "Ich konnte noch Filme drehen, als das Kino es noch wagte, von Menschen und ihren Beziehungen zu erzählen" - das großartige Meisterwerk des amerikanischen Films zeigte unverblümt Themen wie Homosexualität oder Prostitution. Dieser Wahnsinnsfilm gehört für mich neben "Tag der Heuschrecke" und "Marathon Mann" zu den ganz großen Filmen des 2003 verstorbenen britischen Regisseurs.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. März 2012
Nun normalerweise schaue ich alles wo Cowboys drin vorkommen, ja ist im laufe der Jahre zu einer Sucht geworden :P. Nun kam ich irgendwann auch bei dem Film Asphalt Cowboy oder im Original Midnight Cowboy an. Nun ich habe selbst auch schon den Job des "Cowboys" gemacht, die Kühe auf die Weide getrieben und Abends wieder zurück in die Ställe. Aber ich habe auch noch ein Studium absolviert. Nun warum die Info, weil der Cowboy hier gerade wo er vom Land kommt sehr naiv wirkt und in der Stadt wie New York wirklich von alles und jedem über den Tisch gezogen wird und auch allgemein eher den Eindruck macht, als wäre er wirklich nicht der hellste. Somit wollte ich nur andeuten, das nicht alle aus diesem Berufsstand so "merkwürdig" sind.
Nun die Geschichte hat aber was für sich, ein ziemlich dümmlicher Cowboy (sehr naiv) zieht es in die Grosstadt um sein Glück als Prostituierte zu versuchen, notfalls auch mit Männern. Da trifft der Cowboy auf einen Versager, der ihn zwar zuerst auch nur an die Kohle will, die das Schicksal aber dennoch zusammenschweisst und sie ihr Glück versuchen, als Handlanger und Manager...
Ja aber dem Cowboy wird in dem Film mehr oder weniger mit Feindseeligkeit begegnet. Entweder wird er verspottet, verjagt. Ein Symbol dafür, das die Cowboys bzw. der wilde Westen tot sind. (Ich persönlich glaube das ist Ansichtssache). Aber ok, die Message kommt klar rüber und der Film endet mit einer "Ironie des Lebens" wie man sagen würde.
Die technische Ausstattung scheint mir bescheiden! Ich habe berücksichtigt, das der Film schon "zig" Jahre auf dem Buckel hat. Dennoch komme ich nicht umhin anzumerken, das der Film eine echt harte grobe Körnung hat an manchen Stellen, die schon VHS mäßig anmutet. Vielleicht war das gewollt, von daher halte ich mich mit bösen Worten zurück. Aber mir hat das nicht so gut gefallen. Man bedenke, das die Technik es heute möglich gemacht hätte, das Bild ein wenig zu bügeln... Aber da MGM ja Insolvent ist, lass ich das jetzt mal so stehen.

Fazit: Eine gelungene gesellschaftliche Kritik, die nicht umhin kommt, den Reichen die Auswirkungen ihres tuns vor die Augen zu halten. "Reiche Scheffeln, die Armen gehen unter". Oder wie Jesus sagte: "Der hat, der bekommt noch mehr und der nicht hat, dem wird auch noch weggenommen".
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am 15. April 2014
Asphalt Cowboy ist die tragische, zugleich auch berührende Geschichte zweier Loser in New York. Der Film aus dem Jahre 1969 zeigt nicht nur die Schattenseiten des amerikanischen Lebens, sondern er ist auch ein Sozialdrama schlechthin, welches überall auf der ganzen Welt basieren kann. Damals und heute. Der Film ist mehrfach ausgezeichnet worden und inzwischen hat er schon längst Kultstatus erlangt.
Das Bild ist gut, den Ton gibt es in DTS 5.1. Auch die Extras sind nicht schlecht.
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am 2. Dezember 2014
Einer der MEGAKLASSIKER des New Hollywood.
Zu dem Film muss man glaube ich nicht viel sagen=MEISTERWERK!!!

Zur BluRay: Extras sind gut
Bildqualität...naja bei den älteren Filmen fällt schon auf, dass die normale DVD es auch tut, aber nun gut.

Ansosten alles top.
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am 16. September 2015
in meinen Augen ein absuluter Kult Film der extra klasse das Bild der bluray ist auch sehr gut wenn man bedenkt das es schon ein sehr alter Film ist ich kann den Film jedem empfehlen der auf Kult filme steht darf einfach nicht in der bluray Sammlung fehlen
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am 4. Dezember 2009
Inhalt und eigene Meinung:
Im mehrfach, auch mit Oscars ausgezeichneten Film Asphalt Cowboy (bzw. Midnight Cowboy im Orginal, keine Ahnung warum der Titel bei uns geändert wurde) zieht der Cowboy Joe von Texas nach NY um dort als männlicher Prostituierter das große Geld zu machen. Er glaubt in seiner grenzenlosen Naivität alle Frauen würden auf ihn stehen. Dabei macht er sich komplett zum Idioten. Dabei steht schon die Richtung Westen nach Osten in den USA (go west) nicht für Erfolg und so ist Midnight Cowboy auch eine Art Schlußfilm zum Genre Western.
Der Cowboy Joe (großartig gespielt von Jon Voight) trifft nach Misserfolgen auf den an Tuberkulose erkrankten, hinkenden Italo-Amerikaner Rizzo Razzo (noch hervorragender von Dustin Hoffman verkörpert), der ihn zuerst reinlegt. Dem Cowboy geht daraufhin nach einiger Zeit das ersparte (nicht erwirtschaftete) Geld aus und er geht deprimiert vom Frauen- zum Schwulenstrich über. Der erste Mann der sich für ihn interessiert hat aber auch kein Geld und so lässt er auch diese "Karriere" sausen.
Als der Cowboy und Razzo wieder zusammenkommen entwickelt sich eine Buddy Beziehung zwischen den beiden. Gemeinsam verdienen sie einige Dollars die aber für Medikamente für Razzo draufgehen. Joe findet auf einer Party endlich sein Glück und eine Frau die ihn in zahlungskräftigen Kreisen weiterempfiehlt.
Ein Happy end darf man hier allerdings nicht erwarten....

Was mir an diesem Film gut gefiel war wie immer wieder parallel zur offensichtlichen Handlung Bilder vom propagierten Superamerika liefen. Eine sehr schöne Darstellung wie Schein und Sein auseinandergehen.
Die Kritik am american way of life und an der Gleichgültigkeit der Massengesellschaft (wenn etwa ein Toter in den Straßen von den Massen ignoriert wird) sitzt in diesem Film wie in keinem zweiten.
Für einen Film aus dem Jahre 1969 war die Erwähnung von Vietnam auch revolutionär (bei Midnight Cowboy in einer Radiosendung), das kam sonst erst in den 70ern auf.

Die Darstellung der Freundschaft der beiden Hauptdarsteller ist sehr gelungen, schauspielerisch sind Voight und Hoffman sowieso ein perfektes Duo. Das Schicksal der beiden Außenseiter geht einem durchaus nahe und man verliert nie das Interesse an der Story. Die wenigen humoristischen Einschübe sind dabei ebenso gelungen (wenn etwa Razzo vom süßen Leben in Florida träumt) wie der bissige Humor der den ganzen Film über zum Tragen kommt.
Auch die Buddy Beziehung ist tlw amüsant wenn etwa Joe Razzo vorwirft das er nie die Unterwäsche wechseln würde.
Insgesamt ein sehr interessanter und schauspielerisch hervorragender Film. Der Schluß war nicht nach meinem Geschmack aber dennoch passend.
5 Sterne.
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am 28. November 2012
dustin hoffmann spielt eindrucksvoll, starke bilder und tolle musik. die geschichte ist zeitlos, ein klassiker, den man immer wieder sehen kann
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am 4. Mai 2014
Nun, Dustin Hoffman in einer der Hauptrollen und ansonsten auch sehr gut besetzt. Wer so verrückte Dramen mag, sieht sich so ezwas an.
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