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Kundenrezensionen

6
4,3 von 5 Sternen
The Band
Format: Audio CDÄndern
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38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. November 2004
Das gleichnamige Album ist das beste Album von The Band und das beste Album einer amerikanischen Band. Für mich ist zusammen mit den Beatles-Klassikern Sgt. Pepper, White Album und Abbey Road das beste Album aller Zeiten. Es verarbeitet alle traditionellen amerikanischen Musikstilrichtungen Blues, Country, Folk und Rock und macht daraus einige der schönsten Lieder aller Zeiten. Das Album hat viele Musiker wie Eric Clapton beeinflusst und begeistert, der nachdem er Music from big pink und dieses Album gehört hat Cream aufgelöst hat, da sie nicht an The Band heranreichen konnten (sagt man).
Die fabelhaften Musiker sind Levon Helm am Schlagzeug aus Holz, um den Sound der Band genau zu treffen, und der Mandoline, Richard Manuel spielt Klavier und Klavier, Rick Danko ist Bassist, Robbie Robertson Gitarrist und Garth Hudson am piano, organ und Saxophon kreiert teilweise unbeschreibliche Soundeffekte. Was The Band so besonders macht ist ihr unbeschreiblich harmonischer Gesang und die Individualität ihrer Stimmen, wie sie sonst vielleicht nur noch die Beatles haben. Die Stimmen von Helm, Danko und Manuel gehen einfach unter die Haut.
Die Songs überzeugen durch Abwechslung, immer wieder unerwartete Ideen und Melodien, wie man sie noch nie gehört hat. Sie haben ihre Roots in der Musik und schaffen damit einen völlig neuen Sound. Die Musiker sind alle ausgeglichen gut, keiner sticht und will herausstechen. Es geht um die Songs, die mit die schönsten Melodien aller Zeiten haben. Alle Songs stammen aus der Feder Robbie Robertsons, der sich zum Songwriter der Band entwickelt hat und aus dem Schatten Dylan's getreten, der beim Vorgänger an einigen Songs mitgeschrieben hat.
Der Opener Across the great divide hat einen super Refrain und einen genialen Bläserpart. Rag Mama Rag mit Violinenintro und genialem Pianospiel von Garth und einem ungewöhnlichen Arrangement. Meine Lieblingstelle ist, wenn das Pianosolo (so was hat man noch nie gehört) in die Bridge übergeht und eine wunderschöne Melodie in die höchsten Töne geht. Das wohl bekannteste Lied ist The night they drove old Dixie down, das auch Joan Baez zu einem Hit machte. Doch die Originalität der Band erreicht sie bei weitem nicht. Der zum Weinen bringende Gesang Levon Helms über eine Südstaatenfamilie im Bürgerkrieg und das Harpspiel Richard Manuels während der Strophe machen eine der schönsten Melodien der Rockgeschichte perfekt. When you awake ist eine bluesig gezupfte Gitarrenballade. Der nächste Hit Up on cripple creek ist immer im The Band Bühnenrepertoire gewesen. Beeindruckend das wie eine Maultrommel klingende Clavicord Garth's, das dem Lied einen ungeheuren Drive gibt. Eine einfühlsame Ballade mit dem gefühlvollem Gesang Richard Manuel's ist Whispering pines. Eine sehr rockige Komposition, bei der der gemeinsame durcheinandergehende Gesang der drei Sänger hervorsticht, ist Jemima Surrender. Mein heimlicher Favorit ist der Acousticgitarren, Mandolinensong Rockin' Chair mit Akkordeon verfeinert und einem unbeschreiblichem Refrain. Look out Cleveland und Jawbone sind eher bluesig-rockige Songs. Die schöne Ballade The unfaithful servant geht vor allem mit dem schlichten Gitarrensolo und dem ihm folgendem Bläsersatzteil unter die Haut. Der letzte Song King Harvest, bei dem es um einen Mann geht, der seine Farm und Existenz verloren hat und die Gewerkschaft seine einzige Rettung ist, schließt mit seiner Originalität eine rundum gelungene Platte ab
Obwohl es eine Mischung verschiedener Musikrichtungen ist, kann man kein Lied in irgendeine Schublade stecken. Sie übertreffen sich an Melodien und Originalität. Das Thema ist das südliche, ländliche Amerika zur Zeit des Bürgerkriegs, geht aber um das Lebensgefühl und das Leben dieser Zeit, nicht den Krieg.
Dieses Album ist mein absoluter Liebling. Wer das nicht kennt, tut mir leid.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2003
Die amerikanische "The Band", war eine der ersten Musikgruppen überhaupt, die all die verschiedenen musikalischen Enflüsse in einem Projekt vereinigt, und das mit guter Komposition und Musikalität. Es klang nach Country, Hillbilly, ein bisschen Rythym & Blues und ein bisschen Rock'n Roll. Auf jeden Fall hatte es eine Menge von diesem Country oder Hillbilly-Feeling. Robbie Robertson, der Kopf der Band, komponierte viele Lieder, darunter auch gelungene Meisterwerke, doch insgesamt blieb der Erfolg, der so gut wie nur in den amerikanischen Charts vertreten war, nicht so groß. Dennoch werden "The Band" heutzutage als Genies und Vorbilder der amerikanischen und der internationalen Popkultur angesehen. Dieses Album kann man zwar nicht zu dem kompletten Best Of's zählen, da einige Meisterstücke fehlen, doch für den Fan und auch für den gewöhnlichen Zuhörer sind die Hits und die bisher unveröffentlichten Alternate Takes sehr interessant. Kann ich nur weiter empfehlen, ebenso wie ihr erstes Album "Music From The Big Pink"!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2013
Music from Big Pink war lange Zeit das einzige Album von The Band in meiner CD Sammlung, denn als ich jünger war, war The Band doch
diese Begleitband von dem furchtbar ernsten Bob Dylan, der immer versuchte, die Welt zu verändern und mein schlechtes Gewissen zu
wecken. Und das hat dazu geführt, dass ich sie fast vergessen habe als ich älter wurde.
Ein Kanadaurlaub - in Kanada ist The Band sehr populär - habe ich sie wiederentdeckt. Das wirkliche Erlebnis war Rag Mama Rag eben
von der CD The Band. Zu Hause habe ich mir die Cd dann bestellt und war völlig überrascht, die Gruppe kam mir nämlich längst nicht
mehr so schnarchig vor wie früher. Neben Rag Mama Rag sind The Night They Drove Old Dixie Down, Up On Cripple Creek und King Harvest
(Has Surely Come) meine neuen Favoriten, doch wenn man mehr auf die Texte achtet, sind noch mehr Stücke sehr ansprechend. Country
oder Blues sind nicht meine Lieblingsmusikrichtungen, aber The Band verarbeiten sie in Kombination mit Rock zu einem angenehmen
Ganzen.
Hervorzuheben ist noch, dass die Bonusstücke interessante Vergleiche ermöglichen. Wer also solide, handgemachte Musik hören möchte
sollte es mal mit The Band versuchen. Bob Dylan habe ich übrigens schon vor längerer Zeit für mich entdeckt und meine alte Abneigung
völlig vergessen.
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am 16. Juni 2015
Da hat man quasi alle Dylan-Alben seit Jahren im Schrank stehen und kauft trotzdem erst spät das erste "The Band"-Album - schon merkwürdig. Naja ich habe es ja noch geschafft. Das Album ist absolut hörenswert und gerade auch für Dylan-Verehrer eigentlich ein Muss. Absolut solide handgemachte Musik aus den Sechzigern und Siebzigern
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2013
Wenn man diese Scheibe nicht kennt hat man was verpasst!
Super Bluesrock mit ersten psychodelischen Ausflügen wie sie später von vielen anderen Bands weitergeführt wurden.
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4 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2001
"I'll be down to get you in a taxi honey. Better be ready by half past eight. Now, honey don't be late. I want to be there - when THE BAND starts playing ..."
So steht es auf dem rückwärtigen Cover von "The Band" auf dem gleichnamigen Album geschrieben. Nichts gegen diese kleine Selbstüberschätzung, aber Robbie Robertson und seine Mannen sind wirklich Geschmackssache. Sicherlich machen sie ganz nette Folkmusik, aber so ganz ist dies nicht meine Richtung.
Am Besten gefällt mir noch "The night they drove old Dixie down", weil ich es als Kind schon in der Version von Juliane Werding (Am Tag als Conny Kramer starb) kannte.
Die anderen Titel würde ich eher in einen Saloon in bester Wild West manier stecken. Wirklich nicht meine Richtung, sondern eher langatmig, aber bitte: Die Geschmäcker sind nun einmal verschieden.
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