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31 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "I can't get it, man!", 7. April 2006
Rezension bezieht sich auf: At San Quentin (the Complete 1969 Concert) (Audio CD)
Vom "Hello, I'm Johnny Cash"-Intro bis zum erstmals veröffentlichten Wahnsinns-Schluss-Medley, bei dem alle Beteiligten nochmal so richtig loslegen: Diese CD "perfekt" zu nennen, wäre eine bodenlose Untertreibung. Mit ihr messen kann sich höchstens Cashs "At Folsom Prison" aus dem Jahr zuvor.
"San Quentin" klingt etwas härter als "At Folsom Prison", ist stärker vom Rock'n Roll geprägt, aber musikalisch ist das Album genauso vielseitig: Gospel, Blues und Folk kommen ebenso zu ihrem Recht, in wunderbaren, bis dato unbekannten Versionen von "The Old Account Was Settled Long Ago", "Peace in the Valley", "Don't Know Where I'm Bound", Carl Perkins' "Daddy Sang Bass" (mit stimmkräftiger Unterstützung der gesamten Truppe!), Dylans "Wanted Man"... Und dann natürlich der "Folsom Prison Blues". Herz, was du begehrst... und noch mehr.

Mit dieser CD bekommt man erstmals das (fast -- dazu später) vollständige Konzert zu hören: 8 (in Worten: acht) zusätzliche Tracks sind hier enthalten, jeder einzelne mindestens so gut wie die bereits von der LP bekannten, und die musikalische Bandbreite ist enorm erweitert. Außerdem wurde die Zensur endlich rückgängig gemacht -- "A Boy Named Sue" ohne überpiepste Kraftausdrücke, und überhaupt: Endlich Johnny Cashs komplette Ansagen, ungekürzt, unzensiert. Ohne sie wäre das Album nicht das, was es ist: einmalig, "Johnny Cash at San Quentin" eben.
Soviel fürs erste zur Musik -- aber Cashs "Knastalben" sind nicht nur musikalische Meilensteine. Was für "At Folsom Prison" gilt, gilt nämlich auch hier: Wer außer Johnny Cash hätte es bringen können, seine berühmte Zeile "I shot a man in Reno just to watch him die" im Hochsicherheits-Gefängnis zu singen, ohne sich lächerlich zu machen, und ohne gelyncht zu werden (oder beides, oder noch schlimmeres)? Cash bringt es, und auch wenn der Funke eh schon längst übergesprungen ist seit seinem ersten Satz -- jetzt übertrifft er sich endgültig selber. Oder sein "San Quentin", am Tag zuvor entstanden aus den niederschmetternden Eindrücken beim Betreten von San Quentin. Er muss es gleich wiederholen, eine Zugabe mitten im Konzert. Aber auch: Wer außer Cash hätte es wagen können, nach einem halben Dutzend mitreißender Nummern einen Gospel (He Turned the Water into Wine) anzusagen, ruhig, persönlich, ohne Pathos?
Die Stimmung kocht also, aber sie kocht nicht über -- dank Johnny Cash, dessen unglaubliche Präsenz man nicht nur hört, man spürt sie förmlich. Er kommt nicht als mildtätiger Onkel daher, nicht als nassforscher Möchtegern-Wohltäter oder als auf Kumpel machender Bekehrungsprediger, der partout beweisen will, dass er auch unanständige Wörter kennt: Nein, von der ersten Sekunde an steht er auf Augenhöhe mit seinem Publikum. Ungezwungene Plaudereien, schlagfertige Bemerkungen, sarkastische Kommentare, fiese Witze: alles kann man hören, zwischen den Songs und auch mittendrin, nichts davon ist aufgesetzt oder leutselig; alles ist so echt, wie ein Mensch nur sein kann. Am deutlichsten erkennt man das vielleicht in "Starkville City Jail", wo Cash mit viel Freude am skurrilen Detail berichtet, wie er einmal wegen nächtlichen Blumenpflückens inhaftiert wurde. Oder das Intermezzo mit der Blechtasse... Oder, oder... Homerisches Gelächter im Hochsicherheitstrakt.
Überhaupt, es sind diese vielen kleinen feinen Sahnehäubchen, die man erst nach und nach auf dieser CD findet: Etwa "A Boy Named Sue" -- ein klasse Country-Song, witzig sowieso, und niemals zuvor wurde eine Keilerei schöner besungen. Und selten war Cash mehr "country" als hier -- nur merkt man's nicht sofort. Sowas geht eben nur, wenn sich ein Meister ans Werk macht. Und wie alle großen Meister ist auch Cash bescheiden -- man höre sich einfach seine Ansage zu "Wanted Man" an, oder seine Vorstellung der anderen Musiker, dann weiß man, was ich meine.

Nur ein kleiner Wermutstropfen schleicht sich ein: Das Album ist zwar gut und gern doppelt so lang wie die alte Fassung, und gleich beim ersten Hören kriegt man den Mund nimmer zu vor Entzücken. Aber "vollständig" ist's leider immer noch nicht: Wer genau hinhört, dem fällt z.B. auf, dass "Jackson" zwar angesagt wird, nach "Peace in the Valley" ("the third from now") -- aber es kommt nicht. Und wie man hört, fehlt auch noch "Orange Blossom Special". Schade, schade, sowas von schade -- aber ich will nicht meckern, das steht mir nicht zu bei einem dermaßen genialen Album.
"At San Quentin" gehört zu den besten Live-Alben aller Zeiten, und aufgrund seiner ungeschönten Atmosphäre ragt es, zusammen mit "At Folsom Prison", sogar nochmal heraus.
Und weil's gar so liebevoll gemacht ist: Auch das Booklet zur Neuausgabe hat's in sich; es enthält jede Menge Erinnerungen der damals Beteiligten, niedergeschrieben im Jahr 2000. Die Atmosphäre von damals dringt hier noch durch: Merle Haggard, 1957/59 selber Häftling, kommt ebenso zu Wort wie June Carter oder Lou Robin; ihre Erinnerungen machen klar, welch ein Drahtseilakt dieses Konzert eben auch war: "[The Chief of Security] pointed out that if [...] the situation got out of control, those hundred guards or even another hundred would'nt be able to do much." June Carters Erinnerungen klingen intuitiver, treffen die Situation aber vielleicht noch besser. Und Johnny Cash selber erklärt u.a., wie es zu seinem berühmten Mittelfinger-Foto kam.
Fünf(zig/-hundert/-tausend...) Sterne
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein - hier perfekt neu aufgelegt, 9. August 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: At San Quentin (the Complete 1969 Concert) (Audio CD)
Normalerweise wünsche ich mir die CD-Neuauflage eines Klassikers in der Form, wie ich das Original schätzen gelernt haben - eventuell mit Bonustracks als Zugabe. Bei Johnny Cashs "San Quentin" wurde in der Neuauflage einiges umgestellt und die gegenüber der Original-LP gebotenen zusätzliche Tracks an verschiedenen Stellen plaziert. Das macht aber in diesem Fall Sinn, denn geboten wird auf der CD aus dem Jahr 2000 nun das
Konzert in voller Länge. Und es ist nicht etwa so, dass bei der Erstveröffentlichung 1969 die schwächsten Stücke weggelassen worden wären. Vielmehr wollte man damals wohl zuviele Überschneidungen mit dem erst kurz zuvor veröffentlichten
"Folsom-Prison"-Album vermeiden. Hier nun strahlt der Mitschnitt aus dem berüchtigten Zuchthaus San Quentin in vollem Glanz, und es ist beeindruckend, wie Johnny Cash sein Gastspiel aufgebaut hat. Vom berühmten "Hello - I'm Johnny Cash" bis zum mitreissenden "Schlussmedley", in dem die Carter-Family und die Statler-Brothers so schön zum Zug kommen. Von den Outlaw-Songs, in denen sich der Sänger mit den Knastinsassen identifiziert, bis zu den Gospels, die eine Erlösungshoffnung hinter die Gefängnismauern bringen. Es klingt nun alles runder
als auf der Original-LP, die zwar mit dem zweimal hintereinander gespielten Titelsong "San Quentin" ein beeindruckendes Dokument war, musikalisch aber deutlich hinter dem Folsom-Prison-Live-Album rangierte. Nun ist "San Quentin" zu meinem Lieblingsalbum aufgestiegen. Die Anschaffung lohnt sich auch für alle Cash-Freunde, die die alte CD-Auflage des Albums besitzen. Und es ist ein guter Einstieg, um die Faszination der Persönlichkeit Johnny Cash zu erleben.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker! Hautnah!, 16. April 2003
Rezension bezieht sich auf: At San Quentin (the Complete 1969 Concert) (Audio CD)
Wenn es denn einen Grund für eine (unzensurierte) Neuauflage eines über 30 Jahre alten Live Konzerts gab, dann für "At San Quentin". Vom ersten Ton hat man das Gefühl hautnah dabei zu sein. Sei es, wenn Johnny Cash von seinem Erlebnis beim Blumen pflücken erzählt oder wenn er Blechtassen herum wirft. Und da ist natürlich seine Musik: Big River, I walk the line, I still miss someone, Wanted man...ach was, alle gehen voll unter die Haut! Und man spürt förmlich das Knistern und die Stimmung bei "San Quentin". Wahnsinn, wie man die Sträflinge mitheulen hört bei der Textzeile: "San Quentin, I hate every inch of you"
Der Mann ist einfach überiridisch!
Ein fantastisches Album, taufrisch wie damals und unvergleichlich!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mitreißend, 9. März 2009
Rezension bezieht sich auf: At San Quentin (the Complete 1969 Concert) (Audio CD)
Ich lasse eine Analyse der Vollständigkeit oder eine wiss. Auseinandersetzung mit der Musik und dessen Wirkungsgeschichte beiseite. Ich denke, ich wäre dazu auch nicht in der Lage. Anstelle mein Erleben dieser CD (vor etwa 15 Minuten)
Obwohl ich ganz und gar nicht der Countrymusik zugetan bin, mit ein paar Ausnahmen auch Wild-West-Filmen nichts abgewinnen kann, hörte ich Johnny Cash hin und wieder ganz gerne.
Diese CD (nicht meine erste von Cash) lag schon eine weile ungehört zwischen Metallica, Maiden, NIN usw. bis ich sie heute morgen mit ins Auto. Die Musik begleitet mich ganz gut durch den Verkehr und irgendwann, ich glaube bei 'A Boy named Sue' hat es mich dann mitgerissen. Mitten im zweiten "San Quentin" Track kam ich auf dem Parkplatz an und musste diese CD einfach bis zum Ende weiter hören. Jetzt, kurze Zeit später, sitze ich hier und musste das los werden.
Absolute Kaufempfehlung, auch für nicht-Genrefreaks
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle Punktzahl, aber..., 20. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: At San Quentin (the Complete 1969 Concert) (Audio CD)
Erstmal ganz klar: volle Punktzahl für diese CD!
Johnny Cash in Höchstform!
Doch leider handelt es sich hierbei nicht, wie immer "hochgepriesen", um ein ungeschnittenes Konzert.
Mir viel eine kurze akkustische Unterbrechung im Jubel schon vorher auf, doch ich sah letztens einen Filmmittschnitt des Konzertes in dem Johnny Cash u.a. Orange Blossom Special und Jackson performte.
Dies stimmt mich jetzt ein wenig traurig, da mir nichts lieber wäre als ein wirklich ungeschnittener Live-Mittschnitt dieses großartigen Konzertes. Am besten auch auf DVD...!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange darauf gewartet, 1. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: At San Quentin (the Complete 1969 Concert) (Audio CD)
Die CD "At San Quentin" hat meiner Meinung zu lange auf sich warten lassen. Ein besonderer Leckerbissen ist die unzensierte Aufnahme von "A boy named Sue", aber auch die Songs, die erstmals auf dieser CD veröffentlicht wurden, sind absolut hörenswert. Die Höchstpunkzahl vergebe ich auch deshalb, weil der gesprochenen Text von Johnny Cash mit dabei ist, und hohen Unterhaltungswert besitzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich, 28. Januar 2012
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: At San Quentin (the Complete 1969 Concert) (Audio CD)
Ich habe es vor dem Cash-Film erworben, beide sind aber eine gute Kombination, um jeweils das andere zu verstehen. Columbia-Sony hat 2000 günstig Johnny Cashs legendäres San-Quentin-Konzert von 1969 aufgemischt (20-bit-digital) und 9 Tracks hinzugefügt. Wieder hinzugefügt, denn Cash hatte ja ein Jahr davor seine Popularität gen Gipfel getrieben mit dem Live-Auftritt und -Album in Folsom Prison. "San Quentin" erklomm nun den Billboard-Gipfel, Cash war 37 damals. Es hatte die Plattenfirma bei "San Quentin" die unfeinen Wörter etc. gestrichen, aber auch einige der Überschneidungen der beiden Alben entfernt.

Nun, es sind nun _fast alle Teile des Originals vorhanden - Weiser und andere Kollegen hier haben es bereits hilfreich und liebevoll aufgelistet. Insgesamt sind es 18 Tracks, und die haben es in sich. Die Verbindung von Publikum - San Quentin war ein harter Knast - und Cash ist gut hörbar und macht die Scheibe so außergewöhnlich.

Der Beileger ist schmuck und enthält mal wirklich Hintergrundinformationen. Ja, eins der Cash-Alben zum Besorgen, fünf Sterne.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bewegendste Konzert aller Zeiten., 5. Januar 2001
Von 
mherrmann@fh-eberswalde.de (Eberswalde, Land Brandenburg/BRD) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: At San Quentin (the Complete 1969 Concert) (Audio CD)
Jetzt wissen Sie, weshalb ein CD Player die Funktion REPEAT ALL hat. "Johnny Cash at San Quentin", eine Offenbarung für jeden Cash Fan und alle, die mehr mit ihm verbinden wollen als nur "Ring of Fire". Ein musikalischer Meilenstein, der niemals mehr zu toppen ist. Wer nach dieser Scheibe nicht absolut von Cash überzeugt ist, ...
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gebrauchsanweisung, 19. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: At San Quentin (the Complete 1969 Concert) (Audio CD)
lautstärke bis zum anschlag aufdrehen, augen zumachen und nicht vergessen "repeat all" zu aktivieren - der mitschnitt geht leider nur eine stunde...
kaum zu glauben daß dieses konzert schon vor 33 jahren stattfand - man hat tatsächlich das gefühl es würde gerade jetzt in diesem moment passieren und man stünde springend, klatschend, texte mitbrüllend in der ersten reihe... wahnsinn!!!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Cash CD aller Zeiten, 2. September 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: At San Quentin (the Complete 1969 Concert) (Audio CD)
Diese Liveaufnahme aus dem Staatsgefängnis San Quentin wurde jetzt, dem Himmel sei Dank mit 8 unveröffentlichten Songs, und den kompletten "Unbeeped" Versions von "A Boy named Sue" und den kompletten Ansagen von Cash wiederaufgelegt. Nicht zögern, sofort kaufen.
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