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Kundenrezensionen

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am 27. Juli 2010
Eins vorweg, einige Leute hier meinen die Bildqualität sei gegenüber der DVD nur marginal besser. Diese Leute scheinen eine andere DVD als ich zu haben. Die alte DVD hatte eine grausige Kompression, miese Farbverwaltung und das Bild ist oft "geschwommen".
Die neue Blu-ray ist dagegen echt klasse! klares sauberes Bild, Filmkorn, gute Schärfe, alles wunderschön!
Leider gibts einen Punkt Abzug weil die Extras nun echt nicht der Knaller sind und die eingebrannten Untertitel sollten mittlerweile echt der Vergangenheit angehören. So eine Bevormundung des Verbrauchers ist nicht mehr zeitgemäß. Vielleicht kann mir ja mal wer erklären wieso sowas gemacht wird? (gibts da rechtliche gründer wegen copyright oder sowas?).

Zum Film sag ich nur, dass hier die Beowulfgeschichte mal in einem netten pseudo-historischen Stil erzählt wird, was manchmal in die Hose geht, aber im grunde einen riesen Spaß macht. Wunderschöne Musik, tolle Charaktere und schöne Gegend runden das ganze ab. Ach ja und es gibt ne Menge Schwertaktion. Jaaaarrr. Stellt den Met kalt, es ist angerichtet!
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am 9. März 2001
Also ich muss gleich mal voranstellen, dass ich mir bevor ich mir eine DVD anschaffe immer erst hier die Rezensionen drüber lese und die waren besonders bei diesem Film sehr kritisch. An manchen Punkten auch absolut überspitzt: So finde ich die Menüs wunderschön und mit viel Liebe zum Detail animiert und auch der dazugehörige Sound ist passend (wenn auch zugegebenermaßen manchmal störend) Wobei ich nun beim Soundtrack wäre, der wirklich sehr gut geraten ist und mich absolut überzeugt und fesselt!! Die Bildqualität wurde als für DVD ungenügend deklariert. Nach dem was ich las erwartete ich irgendwelche verwaschenen Farben. Das ist definitiv NICHT so. Ich führe hier jetzt an was WIRKLICH auf der DVD zu finden ist: -Der Deutsche Film -Der Englische Film im Orginalton (steht auch auf der Verpackung!!!) nur leider mit unausblendbaren deutschen Untertiteln -Eine Menge Zusatzmaterial mit Hintergründen zu der germanischen Götterwelt (sehr empfehlenswert) -und sogar Goofs (erkannte Fehler) was ich aber nicht als Negativ sehe sondern durchaus selbstkritisch und ehrlich... und bisweilen witzig :-) Alles in allem ist der Film sein Geld wert ! Er vermittelt eine Stimmung und dadurch, dass er auf realem Hintergrund aufgebaut ist macht ihn das viel plastischer und authentischer ... Sogar die germanische Originalsprache wurde benutzt ... Für alle, denen das nicht reicht: Er ist UNHEIMLICH unterhaltsam und actiongeladen, spannend und witzig !!!
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am 17. September 2007
Den schöngeistigen arabischen Poeten Ahmad Ibn Fadlan (Antonio Banderas) hat es von Bagdad aus ans Ende der Welt verschlagen, nämlich in eine kleine triste Wikingerfestung. Er wurde zusammen mit weiteren 12 nordischen Kriegern auserwählt um dort König Rothgar beizustehen, denn Rothgars Volk wird von unheimlichen Menschenfressern", Wendols genannt, heimgesucht und fast alle Männer des Dorfes sind ihnen bereits zum Opfer gefallen. Der Kampf erweist sich als nahezu aussichtslos, denn in der Nacht und im Nebel kommen sie, sie kennen keine Gnade und sammeln die Köpfe ihrer Opfer. Sie scheinen magische Fähigkeiten zu besitzen und sind zahlenmäßig übermächtig. Dennoch wagt es der Anführer der 13 Krieger Buliwyf (Vladimir Kulich), sich den Feinden in einem hoffnungslosen Kampf entgegen zu stellen, denn ihm ist sein Nachruhm wichtiger als sein Leben.

Das ist ein Film genau nach meinem Geschmack, mit einem gerüttelten Maß an Pathos, guten Kampf- und Actionszenen, starken Kulissen und Landschaftsaufnahmen und einer sehr guten Abenteuer-Helden-Story aus der Feder des großen Michael Crichton. Und dazu noch echt exquisite Musik vom Komponisten-Urgestein Jerry Goldsmith. Was will man eigentlich mehr?
Da kann ich selbst als Antifan von Antionio Banderas vergessen, dass er mitspielt. Tatsächlich spielt er so gut wie nie. Er ist kaum wieder zu erkennen, so souverän und unaufdringlich ist seine Darstellkunst, und ich nahm ihm den feinsinnigen, etwas verweichlichten aber von tiefem Glauben und Ehrgefühl erfüllten Araber bedingungslos ab. Etliche sehr witzige und geniale Szenen dieses Films gehen tatsächlich auf das schauspielerische Konto von Antonio Banderas.

Kritik:
Wer das Buch (Eaters of the Death) von Crichton kennt, wird wohl kritisieren, dass der Film nicht die Tiefe und Detailliertheit des Romans hat und haarscharf an der Botschaft des Buches vorbeischrammt. Nun ja, dies ist das Problem fast aller Romanverfilmungen. Dies zu kritisieren ist im Grunde müßig. Auf jeden Fall steht der 13te Krieger gegenüber vergleichbaren Hollywoodfilmen auf recht soliden Beinen und braucht sich nicht zu verstecken, so ist er zum Beispiel gegenüber dem oft als Vergleichsfilm herangezogenen Historienepos Braveheart" deutlich humorvoller und nicht halb so langatmig (Vielleicht sollte ich, um meine schöne Rezension vor notorischen Nein-Klicker-Braveheart-Fans zu schützen, erwähnen, dass ich Braveheart auch ganz wundervoll fand ;-)).
Anscheinend haben sich Regisseur und Autor Crichton während der Dreharbeiten verkracht und es gab irgendwo in der Mitte des Filmes einen Regie-Wechsel. Angeblich merkt man das daran, dass der Film nicht homogen ist und unvollständige Handlungsstränge zurück lässt.
Ganz ehrlich: Ich habe nichts davon gemerkt. Selbst wenn einem scharfsinnigen Kritiker derlei Schwächen schmerzhaft ins Auge stechen mögen, für mich als Durchschnittskonsument waren die Story und die Helden so überwältigend, dass diese kleinen Mängel in meiner wohlwollenden Wahrnehmung völlig untergingen.
Selbst beim dritten Mal Ansehen kann ich mich immer noch an vielen geistreichen und sehr gelungenen Details dieses Filmes erfreuen.

"...Sie rufen bereits nach mir.
Sie bitten mich meinen Platz zwischen Ihnen einzunehmen,
Hinter den Toren von Walhalla,
Wo die tapferen Männer für alle Ewigkeit leben."
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am 7. Mai 2007
Ein Sturm weht. Das Meer bäumt sich auf und bildet zackige Gebirge, dessen Felsen erbarmungslos auf das kleine Drachenboot herabstürzen.

Mittendrin, zwischen blonden Riesen, hockt in einen Umhang gehüllt eine Gestalt, fern ihrer Heimat, und segelt seinem Schicksal entgegen.

So beginnt die filmische Umsetzung des 23 Jahre zuvor erschienenen Werkes "Die ihre Toten essen" (auch bekannt als "Schwarze Nebel") des Bestseller-Autors Michael Crichton.

Teils historischer Fakt, teils Fiktion erscheint dem Zuschauer der Film zwar ständig eher wie ein reiner Abenteuerfilm und würde man sich nicht genauer über die von Antonio Banderas verkörperte Figur des Ahmed Ibn Fahdlan informieren, käme man auch nie auf den Gedanken, dass in der Handlung ein Fünkchen Wahrheit zu finden sei - dennoch weiß der Film zweifellos zu unterhalten. Die Handlung ist kurzweilig, wenngleich auch durchschaubar gestrickt, die Musik geht dem Zuschauer ins Ohr und die Landschaften, sowie Kulissen wirken sehr überzeugend. Die multikulturelle Schauspiel-Crew trägt ihren Teil dazu bei. Bei der Zusammenstellung der Kostüme mag man sich über die Authentizität zwar eher streiten, doch man hat schon weitaus schlimmeres gesehen.

Für diejenigen, die darin bewandert sind, lässt sich der Einfluss der angelsächsischen Beowulf-Sage deutlich erkennen (schon der Name des Nordmannes Buliwyf weist darauf hin), zeigt aber keinen plumpen Ideenklau.

Übertrieben ist wohl die Bezeichnung "Fantasy-Film" für Der 13te Krieger, da sich in der Tat keine Elemente darin finden lassen, die keinesfalls so hätten passiert sein können. Die Verwendung der als "Wendul" bezeichneten Gegenspieler wirkt für mich sogar nachvollziehbarer, als eine Horde von Neanderthalern, wie sie in der Romanvorlage zu finden sind.

Wirklich negativ fiel mir vor allem stellenweise der Sound auf, der entweder eher monoton klingt, oder nicht synchron mit den Bildabläufen ist. Die wenigen Logikfehler, die man als Extra sogar auf der DVD nachsehen kann, fallen teilweise gar nicht auf, wenn man sich richtig von der Handlung mitnehmen lässt und nicht gerade angestrengt danach sucht.

Fazit: Wenn man den Film sieht, mag man verstehen, warum er im Kino floppte, dennoch sollte man ihn deshalb nicht unterschätzen.

Trotz gewisser, schon erwähnter Mängel kann ich nicht davon ab dem Film 5 Stern zu geben.
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am 8. Mai 2010
Der 13te Krieger wird sehr oft und gerne von diversen Fernsehstationen gezeigt. Und das zu Recht! Denn er bietet Unterhaltung und Kurzweil in größtem Ausmaß! Zum Inhalt wurd ja schon alles gesagt. Hier noch einmal ein Lob an Buch (Michael Crichton) Regie (Jon McTiernan/ M. Crichton), Kostüme, eigentlich an das ganze Team der Produktion. Denn alle sind hier zur Höchstleistung aufgefahren. Auch Landschaft und Setting sind wunderschön, und fügen sich in die Gesamtkomposition, ebenso wie die wunderbare Filmmusik, perfekt ein.

Absolut genial sind aber die Schauspieler, die hier durchaus die archetypischen Rollen auszufüllen wissen. Antonia Banderas als gebildeter Sarazene, Dennis Storhøi als lebenlustiger, blonder Nordmann oder Vladimir Kulich als ihr gewaltiger Anführer. Auch der Rest der Truppe liefert eine äßerst überzeugende Performance ab. Dazu noch Omar sharif in einer kleinen Nebenrolle, wie sie nur der Altmeister zu spielen vermag. Archetypisch ist ohnehin das führende Leitmotiv dieses Films. Die Wikinger sind rau und Lachen bei jeder Gelegenheit. Sie lachen, wenn sie im Sturm meterhohen Wellen trotzen, und lachen, nachdem sie ihr blutiges Handwerk verrichtet haben. Schade ist nur, dass anscheinend mehr als 45 Minuten für die endgültige Fassung herausgeschnitten wurden. Ich bin sicher, dass viele Zuseher dieses Material auch gesehen hätten. Vielleicht hätte es die Story mehr abgerundet und einige Nebenstränge vertieft.

Das Risiko, neben Banderas auf weitere bekannte Gesichter in tragenden Rollen zu verzichten, und stattdessen mit authentischen Darstellern zu drehen, hat sich gelohnt. Heraus gekommen ist ein Film, der einem die raue Welt der Nordmänner näher bringt und nicht umsonst so viele Fans hat.
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am 1. Juni 2001
Ein arabischer Edelmann wird in die Welt der Wikinger gerissen. Kulturschock vorprogrammiert. Mit viel Witz, wunderschönen Bildern und stimmungsvoller Atmossphäre erzählt dieser film eine Geschichte, die an sich nicht sehr originell ist. Aber ein Standard-Plot gehört zu einem Fantasy-Film einfach dazu. Der Clou: erzählt wird aus der Sicht des Arabers, dessen Schicksal es ist die Saga eines Wikinker-"Helden" für die Nachwelt zu bewahren. Er kann nämlich schreiben!Die Kernaussage: Toleranz erweitert den Horizont. Hunderprozentig sehenswert.
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am 30. August 2012
John McTiernan hat zu seiner besten Zeit einige Klassiker, wie Stirb langsam und Predator, geschaffen. Anno 1999 hat er sich mit Michael Crichton (Jurassic Park) zusammen getan und einen Film geschaffen, dem man anmerkt, dass er ihn nicht vollendet hat.

Ibn Fadlan ist ein Botschafter eines Kalifen. Er wird entsandt, um mit den Nordmenschen Kontakt aufzunehmen. Auf seinem Weg muss er sich 12 Nordmännern anschließen, um einem anderen Stamm zu helfen. Bei dem Stamm angekommen, müssen er und seine Männer gegen die Wendol kämpfen.

John McTiernan weiß ja wie man gute Filme macht und hatte das zur Entstehungszeit des Films schon mehrmals bewiesen. Hier hat er sich mal aus der Gegenwart entfernt und sich in die Welt der Nordmänner begeben. Und diese Welt weiß er auch in Szenen zu setzen. Er zeigt einige schöne Landschaften und Dörfer, vergisst dabei aber nicht die düstere Atmosphäre. Zudem wirkt alles sehr authentisch, von den Dörfern über die Kleidung bis hin zu den Kämpfen.
Anders als in seinen anderen Filmen hat er sich hier aber auf relativ wenige Dialoge eingelassen. Es gibt ab und an mal welche, die sind dann kurz aber auch passend zum Film. Trotz dieser relativ wenigen Dialoge schafft es McTiernan aber auch, jeden der 13 Krieger eine Persönlichkeit zu geben. Neben Antonio Banderas (El Mariachi Trilogy) sind vor allem Vladimir Kulich (Smokin' Aces) als Anführer und Dennis Storhoi als etwas verrückter Krieger herausgestochen. Es gelingt zudem auch, die feindlichen Wendol bedrohlich in Szene zu setzen.
Es lässt sich leider nicht genau sagen, welche Szenen von McTiernan und welche von Crichton sind. Im Laufe der Dreharbeiten sind die beiden nämlich aneinander geraten und Crichton hat den Film alleine fertiggestellt bzw. abgeändert. Und das merkt man. Manche Szenen schreien förmlich danach später nochmal aufgegriffen zu werden, werden dann allerdings nur mal kurz nochmal rausgeholt. Das ist schade, denn so hätte der Film noch den ein oder anderen schönen Moment gehabt.
Und wie in jeden Film solcher Art gibt es natürlich auch Kämpfe. Die wirken auch sehr authentisch und nicht irgendwie abgehoben.

Fazit:
Der 13. Krieger ist ein düsteres Abenteuer mit einer angenehmen Authentizität, dass leider etwas unter dem Regiewechsel leidet, aber nichtsdestotrotz gut unterhält.
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Der Film basiert auf einem authentischen Reisebericht, den Crichton in seiner unnachahmlich durchschnittlich-reißerischen Art verwurstet hat. Authentizität ist hier das Schlüsselwort, denn man kann sich diesen Reisebericht tatsächlich in jeder größeren Bibliothek ausleihen.Die Machart des Films ist in Teilen mehr als solide, erzeugt Spannung und hat keine großen Längen. Und wirklich, wie der Arab die nordische Sprache erlernt ist sehr gekonnt umgesetzt. Zudem ist es einer der wenigen Filme, in der der Star nicht die ausschlaggebende Figur ist. Er ist dabei, trägt auch seinen nicht unwichtigen Teil bei, aber er einer von 13 und nicht der eine mit zwölf anderen.

Lieblingszitat aus dem Film:

"Gebt einem Arab ein Schwert und er macht ein Messer draus."
"Wenn du fällst darf ich das dann meiner Tochter schenken?."

Der Film ist auf den ersten Blick ein Action - Fantasyfilm. Insider erkennen viele Anbindungen an das Selbstverständnis der Germanen und Wikinger die aus dramaturgischen Gründen den Anforderungen des Filmes angepasst wurden. Die Storyline ist zwar relativ simpel aber durchaus gut umgesetzt.Die Charaktere sind zwar nicht sonderlich komplex aber (und das ist das wichtigste in jedem Film) sehr glaubhaft dargestellt. Da werden auch mal ängstliche oder zweifelnde Wikinger gezeigt und nicht nur emotionslose Kampfmaschinen. Und der Anführer wird sehr charismatisch von Vladimir Kulich verkörpert.Ganz entscheidend ist aber.... ob gewollt oder zufällig... das eben dieser Film in seinem ganzen Ablauf, und insbesondere in der Szene der letzten Schlacht, angefangen vom Gebet des "Arab" bis hin zu der Verabschiedungsszene auf den Schiff das ihn zurück nach Hause bringt,das dieser Film ein Beispiel ist von praktizierender Toleranz,Respekt und Akzeptanz für Menschen anderen Glaubens.
11 Kommentar9 von 11 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2005
Bei vielen Bewertungen zu diesem Film kann man nur den Kopf schütteln. Eins stimmt jedoch, entweder man liebt ihn oder kann mit ihm nicht viel anfangen. Kurz, wer eine Schnulzette oder einen modernen Aktionreißer mit coolen Sprüchen und aberwitzigen Effekten/Explosionen erwartet, ist hier eindeutig fehl am Platze.
Dabei hat der Film sehr viel zu bieten. Man merkt, daß Michael Crichton der eigentliche Regisseur des Films ist und sich bei John McTiernan durch seine Detailverliebtheit und strikte Buchnähe bekanntlich reichlich unbeliebt gemacht hat. Michael Crichtons Aufgreifen bzw. Mystifizieren der mittelalterlichen Geschichte von Ibn Fahdlan und Ergänzung um die Beowulf Saga ist als Film (das Buch ist bewußt dokumentarisch und damit teilweise staubtrocken gehalten) ein grandioses wuchtiges Stimmungsgemälde, das viel mehr zu bieten hat als ein bloßes Schlachtfest zu sein, wie viele Kritiker den Film immer noch gerne ungerechterweise bezeichnen.
Es sind die autentischen, düster stimmungsvollen Bilder, die die rauhe Schönheit dieses Nordeposses auch ohne große Special-Effects eindrucksvoll in Szene setzen. Neben Kulisse und Landschaft trägt dazu sicherlich auch die passende Schauspieler-Besetzung bei, wobei erstaunlicherweise fast keine bekannten Namen vertreten und nötig sind. Selbst Antonio Banderas ist keine Fehlbesetzung sondern paßt sich hervorragend ein und spielt sehr glaubwürdig die Wandlung des verweichlichten Arabers aus reichem Hause ohne am Ende (wie in anderen Filmen leider so oft) zum Überhelden zu mutieren.
Neben den fackelbeleuchteten Nachtszenen wird sicherlich der Soundtrack am eindrucksvollsten in Erinnerung bleiben und wer z.B. bei TV-Reportagen zu Nordlandthemen zukünftig genauer hinhört, wird dort vieles wiedererkennen - was sicherlich nicht von ungefähr kommt ... ;-)
Filme und Darstellungen dieser Art sind rar. Am nähesten kommt noch "Gladiator" mit seiner düsteren Eingangsszene, der Schlacht mit den Germanen. "Scorpion King" hat einfach nicht seine Klasse und "Conan" sieht man sein Alter inzwischen deutlich an, ist auch viel mehr auf eine Person bezogen.
Wenn man dem _Film_ etwas vorwerfen kann, dann daß er trotz seiner Länge noch Lust auf viel mehr macht und die Handlung an manchen Stellen leider recht gestrafft wirkt, wohl um möglichst viel des Buches einzubauen. Man (zumindest ich) wünscht sich eine Special Extended Edition ähnlich HdR ...
Über die _DVD_ kann man sagen, daß die Tonqualität ausgezeichnet ist, das Bild rauschfrei und kontrastreich, wenngleich für eine DVD jedoch leider nicht besonders scharf erscheint.
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am 19. Oktober 2000
Der Film ist natürlich der absolute Kracher, auch wenn in der deutschen Synchronisation viel interessante Wortspiele wegfallen (wie eigentlich in den meisten Filmen). Da ich besonderer Liebhaber von englischen Originalfilmen bin, muß ich dieser DVD leider diese schlechte bewertung "verabreichen", da es ein Witz ist, heutzutage dvds mit originalversionen auszustatten die man nur mit untertiteln abspielen kann. wahrhaft traurig!!!
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