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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feedback Symphonie
An Metal Machine Music scheiden sich die Geister: die Einen halten das Album für einen Geniestreich, die Anderen für das Machwerk eines Scharlatans. Reed selbst hat es im Lauf der Jahre immer wieder mal völlig abgewertet, dann wieder als ernstes Werk beschrieben.
Mich persönlich hat Metal Machine Music seit seinem Erscheinen in seinen Bann gezogen...
Veröffentlicht am 13. September 2010 von W. Stasch

versus
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3.0 von 5 Sternen Irres Experiment, aber mit heutigen Hörgewohnheiten gehört nicht so übel
Drei Sterne - ich dürfte zu den Wenigen gehören, die diese seit bald 40 Jahren heftig umstrittene Scheibe so beurteilen, da dieses Produkt seit seinem Erscheinen entweder (meistens) verdammt oder (recht selten) als verkannter Geniestreich gefeiert wird.

Wäre dieses Album zwischen 1971 und 1974 auf einem der Labels von Rolf-Ulrich Kaiser...
Vor 3 Monaten von M. Robert Ganser veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feedback Symphonie, 13. September 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Metal Machine Music (Audio CD)
An Metal Machine Music scheiden sich die Geister: die Einen halten das Album für einen Geniestreich, die Anderen für das Machwerk eines Scharlatans. Reed selbst hat es im Lauf der Jahre immer wieder mal völlig abgewertet, dann wieder als ernstes Werk beschrieben.
Mich persönlich hat Metal Machine Music seit seinem Erscheinen in seinen Bann gezogen und seither fasziniert. Als Ausgangsmaterial für die vier fast gleichlangen Stücke diente Reed Gitarren-Feedback, das er dann weiter bearbeitete. Entstanden ist ein hypnotisches Ausnahmealbum. Kompromißloser als z.B. berühmte Kollegen wie David Bowie oder Brian Eno hat er sich auf die Suche nach neuen Klängen begeben und in seiner Radikalität von vielen Fans und Kritikern nur Unverständnis geerntet. So etwas hatte es von einem Rockstar noch nicht gegeben.
Wer Experimenten gegenüber aufgeschlossen ist, oder Noise-, Indusrial- und Ambientmusik zu schätzen weiss, kann hier ein Meisterwerk entdecken. Wer den "Walk On The Wild Side" Lou erwartet sei vorgewarnt: kein Gesang, keine Ohrwürmer - eine Feedback Symphonie!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kompromisslos, 4. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Metal Machine Music (Audio CD)
Volle Punktzahl für Kompromisslosigkeit und Härte. Wer sich traut, sich tiefer in das Werk reinzuhören, wird die vielen unter dem Lärm und dem Feedback verborgenen, in Fragmente zerhackten Harmonien vielleicht entdecken können... oder komplett wahnsinnig werden. Wer Rhytmen und Melodien und Texte haben will, ist hier falsch. Darum geht es bei diesem Album nicht.
Lou Reed: "I find it very relaxing. If I'm uptight, or if certain friends of mine are uptight, it relaxes them. Other people say 'Take it off' of 'I'm leaving!'. So it's a good way of clearing a room. It's not done as a joke."
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Musik erwarten, 15. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Metal Machine Music (Audio CD)
Hört man diesen Album zu ersten mal, denkt man: Ist der Typ verückt geworden ?!, doch wenn man sich die Stücke länger durchhört merkt man das hier nicht die musik, sonderen die musikalische Aussage zählt: mache es gut oder mache es schlecht aber mache es vor allem ANDERS.
Dieses Album ist ein Statement lou Reeds gegenüber Angepasstheit und langweilige Musiklandschaft, denn man kann diesem album viel vorwerfen, aber nicht das es einem unberührt läßt.Man haßt oder liebt es.
Zur "Musik":Laut Legende stellte Lou verschieden gestimmte Gitarren on eine Verstärker und nahm Feedbacks und Störgeräusche auf, es gibt 4 alle ca. 15 Minuten lange Stücke die relativ ähnlich klingen, keinerlei vocals.
Fazit: wenn man eine der ungewöhnlichsten platten überhaupt, die im Rolling Stone als schlechteste Platte des Jahres, woanders aber zur Platte des Jahrhunderts gewählt wurde, die laut Mr. Reed der richtige Soundtrack zum "texas chainsaw masacre" darstellt, sein eigen nennen will, dann bitte kaufen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irres Experiment, aber mit heutigen Hörgewohnheiten gehört nicht so übel, 7. Juli 2014
Von 
M. Robert Ganser "robertissimo" (Apetlon, Burgenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metal Machine Music (MP3-Download)
Drei Sterne - ich dürfte zu den Wenigen gehören, die diese seit bald 40 Jahren heftig umstrittene Scheibe so beurteilen, da dieses Produkt seit seinem Erscheinen entweder (meistens) verdammt oder (recht selten) als verkannter Geniestreich gefeiert wird.

Wäre dieses Album zwischen 1971 und 1974 auf einem der Labels von Rolf-Ulrich Kaiser erschienen und statt Lou Reed der Name einer obskuren deutschen Band auf der Hülle gestanden, würde man es heute wahrscheinlich als Krautrockklassiker feiern. Aber bei einem Musiker, dem man 1975 als Solist - die kaum überschätzbaren Velvet Underground-Verdienste braucht man hier gar nicht zu erwähnen, das erübrigt sich wohl - Songs wie "Walk On The Wild Side", "Satellite Of Love", "Perfect Day" und nicht wenige weitere große Meisterwerke an Liedern zu verdanken hatte, fand man es einfach nicht witzig, 64 Minuten lang Geräuschorgien zu lauschen. Was den guten Mann tatsächlich zu diesem Werk veranlasst hatte, wird nach seinem Ableben im Vorjahr wohl für immer unbeantwortet bleiben, aber die Theorie, dass er damit seinen Vertrag mit RCA beenden wollte, scheint mir durchaus glaubwürdig, was ja auch durch die Unverkäuflichkeit dieses Doppelalbums schnell unter Beweis gestellt war.

Andererseits: Wer gut mit verfolgt hat, was in den letzten Jahrzehnten alles an neuer Rockmusik gekommen ist, ob jetzt Sonic Youth, Radiohead, Tortoise und viele andere in ihren experimentellsten, musikalisch extremsten Phasen, davor in den 80ern schon der Industrial, wird das alles nicht ganz so extrem erleben. Ich habe kürzlich bei einer langen Autofahrt auf einer Autobahn sowohl Coltranes "Ascension" als auch die Hälfte von "Metal Machine Music" gehört, das passte nicht schlecht zusammen. Mit Kopfhörern habe ich mir einen Track gegönnt, war schon ein faszinierendes Erlebnis, zumindest wenn man in der richtigen Stimmung ist. Wem nach schöner und melodiöser Musik ist, der wird wahrscheinlich auch anno 2075 noch nicht zu dieser Scheibe greifen. Was ja auch wieder irgendwie für dieses Werk spricht.
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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Na sowas, 25. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Metal Machine Music (Audio CD)
Wer darüber nachdenkt, sich dieses Album zu kaufen, sollte erstmal folgendes tun: Greifen Sie zum Telefonhörer und wählen Sie die Nummer eines Faxanschlusses. Stellen Sie das Telefon auf laut und hören Sie genau hin, wenn das Faxgerät läuft. Überlegen Sie sich nun, ob es für Sie persönlich eine Freude ist und irgendwie Sinn macht, sich das etwa eine Stunde anzuhören. Wenn Ihnen das Spaß macht, kaufen Sie dieses Album! Wenn nicht, dann nicht...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Würde ja gerne ohne Stern werten..., 24. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Metal Machine Music (Audio CD)
Geht aber leider nicht. Warum eigentlich?

MMM gilt ja als schwierigste hörbare Musik überhaupt. Angeblich (na, bei dem Amerikanern wahrscheinlich sogar eher "wahrscheinlich ") sogar in der psychiatrischen Anstalt eingesetzt...Ich llasse das mal so stehen...

Neu ist diese Feedbackorgie ja nicht, ein zwei Jahre früher hat der Beat- und später Shanti-Musiker Achim Reichel ja schon so was gemacht. AR & Machines grüne Reise lässt grüßen. Allerdings ist das richtig hörbar und schon fast kommerzielle Musik gegenüber Lou Reed.

MMM sollte erst angehört werden, wer nach zwei drei Minuten immer noch zuhört, kann sie sich ja kaufen, wer nach einer Minute klein beigibt, sollte sie nicht nehmen.
Auf dem ersten Blick bzw Gehör ist das nur Lärm und der Vergleich mit der Psychiatrie nicht abwegig!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1975, 12. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Metal Machine Music (Audio CD)
Ich weiß zwar nicht, was Sie 1975 auf dem Plattenteller hatten, doch denke ich nicht diese Scheibe. Es ist müsig darüber nachzudenken, welches Popsternchen gerade einen Hit gelandet hat oder nicht. Auf jeden Fall zeugt es von größtem Mut eine LP mit dieser Art von NoiseMusac aufzunehmen. Und sie wird sperrig und unverständlich bleiben, ob 1975 oder 2020. Wie es mit bestimmter Kunst immer sein wird - sie bleibt verwunschen.

John Cale lernte u. A. bei Lamont Young, wem es was sagt.
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9 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen NOISE NOISE NOISE NOISE, 30. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Metal Machine Music (Audio CD)
Kürzlich erschien eine Sonderausgabe des "Rolling Stone", in der die besten Platten in 50 Jahren Rockgeschichte gekürt wurden. Nebenbei wird da erwähnt, dass die meisten Nennungen für die schlechtesten Platten aller Zeiten Phil Collins, Backstreet Boys und Lou Reed aufzuweisen hatten. Es wurde nicht erwähnt, welche Platten genau gemeint waren. Bei Phil Collins hat mich das etwas gewundert, weil der doch mal Everybody's Darling war. Bei den Backstreet Boys ist mir das eigentlich egal, weil ich deren Platten (und der diverser anderen blöden Boys- und Girlgroups) sowieso zum oral entleeren finde. Bei Lou Reed ist mir auf Anhieb "Metal Machine Music" eingefallen.

Wenn man dem Album gut will, kann man es bestenfalls als Kuriosum bezeichnen. Eine Doppel-LP, auf jeder Seite ein Song, der laut Hülle immer 16:01 Minuten lang ist (Stimmt nicht ganz, ist aber egal). Das Ganze klingt, als hätte man eine japanische Gebrauchsanweisung für einen Mixer übers Tasmanische ins Etruskische und wieder zurück übersetzt und das dann (ohne Text) vertont. Soll heißen: Song 1: Krach, Song 2 : Krach, Song 3: Krach, Song 4 - man ahnt es - Krach.

Jetzt haben die Stooges mit ihrem "L.A. Blues" vier Minuten lang einen ähnlichen Krach gemacht und wurden dafür sogar aus Jazzkreisen gelobt. Warum wird dann der arme Lou Reed so niedergemacht? "L.A. Blues" konnte man durchaus als interessantes (aber gescheitertes) Experiment und als Vorläufer des Industrial Rock betrachten, aber vier Plattenseiten und über eine Stunde lang? Ich bitte Sie.

Erklärbar ist das alles, weil Lou Reed aus seinem Plattenvertrag bei RCA herauskommen wollte, aber hat man als Musiker nicht auch die Minimalverantwortung, an seine Fans zu denken, bevor man ihnen so etwas anbietet? Jetzt lasse ich bei Lou noch die Tatsache gelten, dass er zu dieser Zeit so mit Heroin voll war, dass er sein Werk auch noch als Kunst gesehen hat. Joseph Beuys hat immerhin vergammelte Würste auch als Kunst verkauft.

Was aber hat RCA geritten, das Ding dann noch verkaufen zu wollen? Waren die auch alle auf H?. Hätte man nicht - wie Decca es in einer ähnlichen Situation mit dem berühmt-berüchtigten "Cocksucker Blues" der Rolling Stones gemacht hat (der gegen MMM fast ein Meisterwerk ist) - sich und der Öffentlichkeit diese Peinlichkeit ersparen können?

So kommt Lou Reed (den ich ansonsten ganz gern mag, vor allem natürlich die Velvet-Underground-Zeit) die zweifelhafte Ehre zuteil, die wahrscheinlich schlechteste Rockplatte aller Zeiten aufgenommen zu haben.

RCA konnte übrigens nach kurzer Zeit den größten Teil der Auflage in den Müll verabschieden. Ätsch!
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die spinnen, die Amis - Sammlerkuriosum, 1. Mai 2002
Von 
silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Metal Machine Music (Audio CD)
Ein Kuriosum in der Musikgeschichte. Wie kann ein bekannter Künster auf dem Zenith seiner Popularität ("'Rock'n Roll Animal" "Sally Can't dance") derart kommerziellen Suizid begehen? Wie konnte sich die Plattenfirma RCA dermaßen einseifen lassen und dies veröffentlichen? Wollte der Star absichtlich mit seiner Firma den Vertrag beenden?
Die Klänge dauern 4 mal 17 Minuten und sind das Produkt von Gitarrenfeedbacks, die Lou Reed in seinem Appartment in Manhattan Anfang 1975 aufnahm. Die Geschwindigkeit und die Spuren wurden auf einem Uher-Tonbandgerät gemixt. Ein teurer Spaß für RCA, die ein paar Wochen nach Veröffentlichung bereits die Auflage einstampfen lies. Die verkauften Exemplare dieser kurzen Zeit machen seitdem die Runde bei Schallplattenbörsen. Lange Zeit hatte ich nur davon gelesen, doch als ich es hörte, waren die schlimmsten Erwartungen noch übertroffen.
Falls etwa Obelix von der neurotischen Aura des New Yorker Stars (z.B. "Sally Can't dance") erfahren würde: "Die spinnen die Amis"
Wenn Obelix dann noch kurz "Metal Machine Music" hören müßte, würde er sagen "Die spinnen die Amis, aber wirklich total!!"
Die Platte / CD ist geeignet als Sammelkuriosum oder um seine Freunde oder Familie damit zu ärgern. Empfehlenswerte Songs: Keine.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sonic Katharsis Reprise II, 14. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Metal Machine Music (Audio CD)
Fast den identischen Text habe ich eben als Rezension für Neil Youngs "ARC" und Sonic Youths "Silver Sessions" geschrieben, aber hier gehört er ebenfalls hin:

Reeds "Metal Machine Music" habe ich zuletzt auf einer Fahrt im Fiat-Ducato-Camper (BJ 1986) durch eine heiße andalusische Frühsommernacht in Richtung Marokko gehört. In einer Reihe mit Neil Youngs "ARC", Sonic Youths "Silver Sessions" und My Bloody Valentines "Loveless". Das Knattern des Dieselmotors und das Rauschen des Fahrtwinds fügten sich ziemlich gut ins Klangbild ein, und obwohl ich an diesem Tag bereits die gesamte iberische Halbinsel mit einer Maximalgeschwindigkeit von 110 km/h durchquert hatte, wurde ich partout nicht müde. Ein paar Kilometer vor Alceciras hielt ich schließlich an, schaltete die Musik ab und legte mich hin. Aber ich konnte nicht einschlafen. Ich ging ein Stück, hockte mich in eine Wiese, sah zu, wie das Morgengrauen den Horizont jenseits einer Reihe verwachsener Olivenbäume aufhellte, und nie davor und nie wieder seit dem konnte ich nachvollziehen, dass es ein Gefühl gibt, für das "wie neu geboren" die einzige adäquate Ausdrucksweise ist. Die Stille in dem Moment, als die Sonne auftauchte, war so vollkommen und transparent, wie die Luft nach einem schweren Gewitter. Young, Reed & Co. hatten ihr Platz geschaffen.
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Metal Machine Music
Metal Machine Music von Lou Reed (Audio CD - 2012)
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