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am 24. Dezember 2005
Zwischen 1936 und 1939 nahm Pablo Casals, nicht mehr jung, aber immer noch auf dem Gipfel seines Könnens, Bachs sechs Suiten für Violoncello solo für das Plattenlabel His Master's Voice (HMV) auf. Die Aufnahmen erschienen auf nicht weniger als 20 (!) Schellackplatten, also insgesamt 40 Seiten. Naxos-Restaurator Ward Marston hat diese alten Schellackplatten aus Archiven ausgegraben und mit neuester Technologie auf zwei CDs liebevoll überspielt. Dass das alles nicht wie eine moderne Digitalaufnahme klingt, versteht sich von selbst, aber man kann sich schnell an das Rauschen und an den recht guten Monoklang gewöhnen - und dann bekommt man vielleicht die beste Interpretation dieser Stücke zu hören, die die herkömmliche Musikszene jemals hervorgebracht hat. Nicht Fragen der Authentizität stehen hier im Vordergrund - Casals war fest in der Romantik verwurzelt und verwendet einen ausgiebigen Vibrato -, sondern schlicht die Stimmigkeit einer wunderbar intensiven, aus den tiefen der Seele stammenden Interpretation, die auch einen Originalklangfetischisten wie mich die musikologischen Fragen vergessen lassen kann und über zwei Stunden lang mit Bach'schen Soloklängen zu fesseln vermag. Sicher kann man Bach anders spielen als hier, aber von "besser" zu reden, das wäre schon sehr gewagt!
Als "Füller" für die zweite CD dienen einige kurze Arrangements aus anderen Werken Bachs, die hier von Casals mit Klavierbegleitung vorgetragen und zwischen 1927 und 1930 aufgenommen wurden. Preiswerter geht's kaum!
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am 21. April 2014
Die Rezension von Leslie Richford spricht mir sehr aus dem Herzen.
Dennoch möchte ich einige Ergänzungen vornehmen.
Ich finde, daß der Ton bei Casals nicht sehr romantisch klingt sondern vergleichweise geradezu rauh-männlich.
Auch die Tempi sind nicht romantisierend. Die Sarabanden sind dunkel, würdig und stolz und keine romantischen Adagiosätze.
Es gibt vermutlich viele Aufnahmen, die Casals Spiel technisch überbieten. Möglicherweise werden sie unter anderem auch dadurch weniger ergreifend. Es ist erstaunlich, wie das meiste, das heutige Aufnahmen mit dem Wissen um die barocke Aufführungspraxis darstellen, in gewisser Weise bei Casals schon hörbar ist - offensichtlich einfach aus der intuitiven Erfassung der Struktur dieser Musik. Und der wunderbare Gesang der Oberstimme in der Sarabande der 6. Suite wurde vermutlich nie wieder so fesselnd gespielt wie durch Casals.
Wenn man sich vor Augen hält, daß Casals als Jugendlicher mit 13 Jahren die Suiten in einem Antiquariat entdeckte und beim Blick auf die Noten ihren Wert erkannte, sie mit nach Haus nahm und jahrelang (ohne Lehrer) übte, um endlich (und seit Bach vermutlich erstmals wieder) öffentlich einzelne Suiten als Ganzes aufzuführen, und sie dann noch später aufnahm, so ist es unfaßbar, daß diese seine Interpretation auch heute noch einen Gipfelpunkt in der Musikgeschichte darstellt.
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am 30. Januar 2001
Es ist nicht zu fassen, dass Casals so viel besser als Rostropovitsch oder Fournier ist. Er ist schlicht eine Singularität wie die Callas, außerdem gibt es für so wenig Geld wohl kaum soviel Musik, ein Muß !!
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am 13. April 2011
Auch nach vielen Jahrzehnten noch ein Meilenstein in der Musikgeschichte!
An Casals` Interpretation der Bach-Solosuiten kommt kein Cellist vorbei!
Es ist äußerst dankenswert, dass diese Aufnahmen durch CDs vor dem Vergessen bewahrt werden.
P.U.H.
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