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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frisch und unverkrampft
"Leben und Sterben lassen" enthält so viele Neuerungen, dass der Film allein schon deswegen eine Sondernrolle einnimmt: Zum ersten Mal spielt Roger Moore den Doppelnull-Agenten (er war ohnehin die erste Wahl für James-Bond-Autor Ian Fleming), dann wurde einer der frühen Romane zum Vorbild genommen (genauer: der zweite, den Fleming je geschrieben...
Am 22. Januar 2001 veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Mickrig
Der 73er ist sicher einer der schwächsten Bonds: Wenig und/oder mickrige Action, dafür reichlich plumpe Anmachsprüche, esoterisches Tarotgeschwafel und absurder Sandkastenvoodoo. Pappkulissen und ein schmerzhaft grenzdebiler Sheriff erinnern an unterfinanzierte Bollywoodproduktionen der 60er. Alles wirkt fast wie eine Parodie, aber hilflos...
Vor 16 Monaten von HansBlog.de veröffentlicht


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frisch und unverkrampft, 22. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Leben und sterben lassen (DVD)
"Leben und Sterben lassen" enthält so viele Neuerungen, dass der Film allein schon deswegen eine Sondernrolle einnimmt: Zum ersten Mal spielt Roger Moore den Doppelnull-Agenten (er war ohnehin die erste Wahl für James-Bond-Autor Ian Fleming), dann wurde einer der frühen Romane zum Vorbild genommen (genauer: der zweite, den Fleming je geschrieben hat, die Verfilmungsrechte des ersten Romans, "Casino Royale", lagen bei CBS), zum ersten Mal komponierte nicht John Barry die Filmmusik, sondern George Martin und Paul McCartney, und schließlich tauchte der allseits beliebte "Q" nicht auf, um den Blick von den "Gadgets" wieder auf die Handlung zu konzentrieren (nach zahlreichen Fan-Protesten war er dann ab dem nächsten Film wieder dabei). So mutig waren die Produzenten nicht wieder, so dass selten ein so frischer und unverkrampfter Bond-Film herausgekommen ist. Anders als der glücklose Darsteller George Lazenby verfügte Roger Moore nämlich über genügend Erfahrung und Selbstbewusstsein als Schauspieler, so dass er einen ganz anderen Bond als Sean Connery darstellen kann. Die übrigen Darsteller gehören ebenfalls zu denen, die ihr Handwerk beherrschen, so dass der Film nicht nur für eingefleischte Fans sehenswert ist. Mit "Leben und Sterben lassen" gelang es den Produzenten, das "Produkt" James Bond erfolgreich in die Siebziger Jahre zu transportieren, als böse Zungen der Filmserie schon das Sterbeglöckchen geläutet hatten. Die DVD ist - wie bei dieser MGM-Serie üblich - hervorragend mit Zusatzmaterial ausgestattet, besonders sehenswert sind die vier fehlgeschlagenen Versuche, in denen Ross Kananga (!) über die aneinander gebundenen Krokodile läuft. Das Bild der DVD ist in Ordnung, lediglich beim Ton gibt es Schwankungen, die man bei der DVD-Produktion vielleicht hätte ausgleichen können.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was für ein Debüt!, 17. Februar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Leben und sterben lassen (DVD)
Roger Moore feierte mit Leben und sterben lassen einen fulminanten Einstieg, der von Anfang bis Ende mitreisst und eine gehörige Portion Spannung aufweist.Alleine das Laufen über die Krokodiele ist bis heute einmalig in der Filmgeschichte. Da es der Film aber bei seinem Kinostart recht schwer hatte, ist er aber leider sehr "underrated" worden: Da die Gangster sämtlich Farbige waren und das Ende der "Apartheid" in den USA erst ein paar Jahre zuvor gekommen war, gab es Aufstände von Bürgerrechtlern, die zum Boykott des Films aufriefen, und diesen teilweise auch gewaltsam erzwangen. Nichtsdestotrotz sind die Actionszenen hier absolut überzeugend und Roger Moore zeigte sich als ein würdiger Nachfolger von Sean Connery.
Technisch ist die DVD wie alle alten Bond Filme: Bild hui, Ton pfui und Bonusmaterial ganz ordentlich!
Fazit: Gehört in jede Bondsammlung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugende Bond-Darstellung von Roger Moore, 23. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Leben und sterben lassen (DVD)
"Leben und sterben lassen", Moores erster Bond-Streifen, kommt spannend und actiongeladen daher, ist aber weniger "düster" als die Connery-Bonds, sondern schon fast etwas ironisch. So hat er z.B. ein paar echt amüsante Szenen (Bonds Entkommen den Krokodilen, die Verfolgung mit den Motorbooten usw.) Was Moore ebenvon Connery unterscheidet ist, dass er trotz Bonds kühler Heldenhaftigkeit ab und zu erschrocken, überrascht oder gar fast übertölpelt wird, was diesem Streifen sehr gut bekommt.
Problematisch finde ich einzig, dass die "Bösen" in diesem Film ausgeschlossen Schwarze sind, was ich zu dieser Zeit als der Film gemacht wurde nicht ganz unheikel finde.
Viel mehr gibt es zu dem Film nicht zu sagen: man muss ihn sich anschauen!!! Es ist einer der besten Bond-Filme überhaupt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP, die beste Version die es je gab!, 1. Mai 2009
Vielen, vielen Dank Lowry, ihr habt wirklich euch nicht nur Mühe gegeben ihr habt die James Bond Filme neu revolutioniert!

Als Ende der Achtziger Jahre die Bondfilm so langsam alle auf VHS-Video rauskamen, nannten manche die Bondfilme auf Video "selbstverständlich alle
in VHS Spitzenqualität!"

Naja, vielleicht lachen wir in den nächsten 25 Jahren auch mal über das recht miese Bild dieser neuen Blu ray Auflage, aber mal im Ernst.

Die erste DVD-Transfer Fassung, als Special Edition wurde zwar damals schon digital gemastered, aber erst die Ultimate Edition zeigt eine wirklich sehr gute neue Qualität, eines bis damals über 30 Jahre alten Filmes.

Hier wurde wirklich noch mehr aus dem ehemaligen Original Film-Negativ herrausgeholt. Natürlich auch durch die fantastischen 1080p ist dieses Bild nicht nur einwandfrei und ohne Mängel überaus plastisch und detailreich. Machen sie mal den Test und stoppen sie manchmal den Film, das Standbild ist wirklich wie ein Foto!

Habe mir den Film auf einem 127cm Pioneer Plasma-TV (war mal Testsieger, hat die besten Schwarzwerte die es gibt!!) angesehen und war echt überrascht, positiv natürlich. Aber eigentlich sollte es auch so sein, denn wenn es keinen signifikanten Unterschied zur DVD-UE Fassung geben würde, dann taucht schnell die Frage auf: Wozu braucht man eine Bluray ??

Naja, das Blaustrahldingelichen schluckt mal kurz ganze 26 Gigabyte und das ist gegen eine stinknormale DVD einfach nicht zu toppen, oder?

Natürlich gibt es auch die tollen Duallayer-DVD's die allerdings nicht gerade bessere Qualität bieten.

Aber zu Live and let die.

Die vielen diversen Audiotracks (spreche jetzt von der deutschen Bluray)
wie Spanisch, Französisch, Portugisiesch usw. braucht eigentlich kein Mensch. Interessant sind wie immer die DTS Spur und das Original HD-Master-Audio, welches besser als im Kino klingt (naja, schwer zu beurteilen, erstens kam der Film 1973 wahrscheinlich in Mono raus und damals war ich echt noch zu klein für James Bond)

Aber nochmal, beste Bild- und Tonqualität, ein Hochgenuß, freue mich schon auf einen noch älteren Bond, den ersten: Dr. No auf Bluray!

jw
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine neue Ära beginnt!, 9. November 2003
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Leben und sterben lassen (DVD)
Glanzvoll ist der Auftakt von Roger Moores 007-Ära. "Leben und sterben lassen", der actionreiche Film mit den fast endlosen Verfolgungsjagden, dem witzigen Sheriff J. W. Pepper, dem neuen Schurken Kananga und der schönen Solitaire, einer Wahrsagerin erster Klasse.
Moore alias Bond wird auf den schwarzen Dr. Kananga angesetzt, der sich in der amerikanischen Unterwelt als Mr. Big ausgibt. An seiner Seite steht die schöne wie unberechenbare Wahrsagerin Solitaire so wie ein unglaublich raffiniert gestricktes Verbrechernetz, gegen das Bond sich beinahe die Zähne ausbeißt. Dennoch versucht 007 mit reichlich Unterstützung, Kanangas Plan, Amerika mit eigens angebautem Heroin zu überschwemmen, zu vereiteln. Sein schlimmster Gegner ist dabei nicht Kananga selbst, sondern dessen Komplize Tee-Hee, der mit seiner Kneifhand in aller Hand Dinge drin steckt. Eine schwierige und tödliche Mission für James Bond.
Dieses Mal ohne die Unterstützung von Waffenmeister Q, begibt sich Roger Moore in seinem ersten 007-Abenteuer in ein actionreiches Abenteuer. Stilistisch, humorvoll, einfach super! Die DVD glänzt ebenso mit den tollen Extras, zudem das Making Of zu den Wenigen gehört, in dem auch der Schauspieler des Bondschurken interviewt wird.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Bond, 23. Februar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Leben und sterben lassen (DVD)
Mit Leben und sterben lassen feierte Roger Moore im Jahre 1973 einen unglaublichen Einstieg in die Rolle des britischen Paradeagenten! Nachdem man Sean Connery für Diamantenfieber noch einmal ins Boot holte, wurde es schliesslich doch Zeit, sich nach einem neuen Gesicht umzusehen!
Roger Moore war zu dieser Zeit bereits als Simon Templar in der Serie The Saint weltweit bekannt und wurde unter anderem auch von Sean Connery selbst vorgeschlagen! Moore versuchte von Anfang an seine eigene Persönlichkeit in diese Rolle einfliessen zu lassen. Und das tat der Serie unglaublich gut. Die Grundidee blieb freilich beim alten, viel Action, schöne Frauen und jede Menge cooler Sprüche! Allerdings brachte Roger Moore seinen eigenen Witz und Charme in die Rolle. Er wirkt geradezu spitzbübisch im Gegensatz zu dem doch eher grobschlächtigen Connery!
Außerdem konnte Leben und sterben lassen mit einer phantastischen Nebenbesetzung aufwarten. Yaphet Kotto als Bösewicht Kananga und Jane Seymour als das zerbrechlichste Bond Girl aller Zeiten! Und auch Sheriff Pepper hat hier seinen ersten von 2 Auftritten!
Gedreht wurde unter anderem in New York, im Süden Amerikas, sowie auf Jamaica! Wunderschöne Landschaften, eine heisse Bootsverfolgung und jede Menge Voodoozauber und Alligatoren machen Leben und sterben lassen zum besten Bond aller Zeiten!
Als Sahnehäubchen gibts dann noch mit Live and let die, von Paul McCartney, den besten Titelsong obendrauf!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen >Vom Regisseur von "Goldfinger" & "Diamantenfieber"!!!<, 12. Juni 2005
Von Ein Kunde
"Das 8. James-Bond-Abenteuer & der 1. Einsatz von Roger Moore als Superagent 007. Sein Auftrag: In der Karibik einem machtlüsternen Heroin-Fabrikanten das Handwerk zu legen...
Als in New York, New Orleans & auf der Karibikinsel San Monique fast gleichzeitig 3 Agenten des britischen Geheimdienstes umgebracht werden, beauftragt "M" seinen Spitzenmann James Bond mit dem brisanten Fall. Wie üblich überrascht der neue Auftrag 007 bei einem Schäferstündchen, wie Miss Moneypenny missbilligend feststellen muss. In New York bekommt Bond schnell zu spüren, dass der Fall es in sich hat. Mr. Big, offenbar ein großes Tier in der Unterwelt, scheint dabei die Fäden zu ziehen. Als Bond ihm zum ersten mal gegenübersteht, lernt er auch die bildhübsche Solitaire kennen, die Mr. Big die Karten zu legen & die Zukunft zu deuten pflegt. 007 ist von ihr ebenso angetan wie von Rosie, die er später unter befremdenden Umständen in der Karibik trifft. Rosie ist zwar eine lausige Agentin, sonst aber durchaus liebenswert. Auch Solitaire vermag sich bei einer neuerlichen Begegnung Bonds Charme nicht zu entziehen. Mr. Big wiederum sinnt auf Rache, weil der flotte Superagent ihm nicht nur seine wahrsagende Schöne ausspannt, sondern auch dahinter kommt, dass Mr. Big ein Doppelleben führt & finstere Pläne mit Tonnen von Heroin hat. Ehe Bond ihm das Handwerk legen kann, muss er sich allerdings noch ausgiebig mit Bigs "Gorilla" Teehee abplagen & sich gegen Alligatoren & korrupte Voodoo-Priester behaupten...
Nachdem Sean Connery den Helden mit der Supernummer sechsmal verkörpert hatte - gefolgt von dem einmaligen australischen Newcomer George Lazenby, brachte hier Roger Moore als neuer James Bond Charme & Chic nebst der nötigen Schlagkraft auf die Leinwand.
Regisseur Guy Hamilton, der zuvor schon die Bond-Abenteuer "Goldfinger" & "Diamantenfieber" inszeniert hatte, brannte auch hier wieder ein funkelndes Feuerwerk technischer Raffinessen ab & sorgte gekonnt für Nervenkitzel."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben und sterben lassen, 20. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Leben und sterben lassen (DVD)
Ein schöner Bondfilm, mit dem üblichen trockenen Humor. Auch die üblichen teilweise nicht realisierbaren Gags sind mit von der Partie.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Debut ist gleich einer der besten Moore-Bonds, 11. Oktober 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Leben und sterben lassen (DVD)
Direkt bei der schon legendären Pistolenlaufsequenz merkt man, dass man es hier mit einem neuen Bond zu tun hat. In dieser trägt Bond erstmals keinen Hut. Auch taucht Bond in der folgenden Vortitelsequenz erstmals garnicht auf. Dafür wird man aber mit drei Morden neugierig gemacht, was hier auf einen zu kommt.
Meisterwerksksarbeit ist hier die Titelsequenz in Kombination mit dem genialen Song von Paul McCartney & The Wings. Mal drauf achten. Wenn im Lied das Wort DIE gesungen wird, taucht entweder ein Totenkopf auf oder es wird feurig.
Ein interessanter Einfall ist die Handlung bei Bond zuhause zu beginnen und Bond erstmals selbst eine Erfindung von Q erklären zu lassen. Man wollte hier seinerzeit soviele Kontraste wie möglich setzen, um nichts an Connery erinnern zu lassen. Schließlich hatte man nun im dritten Bond-Film nacheinander den dritten Hauptdarsteller.
Das man nicht zum Denken kommt, dafür sorgt auch die flotte Weiterführung der Handlung. Es ist noch keine Viertelstunde des Films rum, da ist Bond schon auf Reisen und der erste Mordanschlag erfolgt.
Intelligent gefilmt ist auch die Einführung Solitairs, auch wenn man sie noch nicht sieht. Wenn sie Karten legt, ist die Szene so perfekt gefilmt und musikalisch unterlegt, dass Spannung aufgebaut wird. Die Gefahr hat hier zwei Gesichter. Durch Solitaires Worte weiß man Bond bedeutet Gefahr und damit auch, dass Bond Gefahr droht, was im erwähnten ersten Mordanschlag gipfelt.
Durch den ganzen Film top ist auch die Musik von Ex-Beatles-Produzent George Martin, der John Barry, der erstmals bei Bond fehlte, würdig ersetzt.
Auch Roger Moore gibt man viele Gelegenheiten, seine Art von Bond zu profilieren. Allein die Zeit, die man sich für die Szene nimmt, in der sich Moore erstmals als "Bond. James Bond" vorstellt, zeigt, wieviel Vertrauen man darin setzte, dass das glaubwürdig rüber kommt, dass man Moore diese Aussage abnimmt und er nutzt das, indem er Dynamik, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen rüber bringt, dass er jetzt Bond ist.
Und es klappt. Man fühlt sich einfach nicht genötigt Vergleiche zu Connery zu ziehen. Im Gegenteil. Es werden sogar Verbindungen geschaffen, wenn Moore hier eine Schlange, die ihn töten soll, ebenso fix beseitigt, wie Connery eine Vogelspinne in "Dr. No".
Auch dass der Bösewicht hier auf einer Insel sitzt, erinnert an Connerys ersten Bond. Und wie bei "Dr. No" setzt man auch bei "Leben und sterben lassen" auf eine starke Story und exotisches Flair, statt Kulissen, Effekte und Größe, wie z.B. bei "Feuerball" oder "Man lebt nur zweimal".
Frisch und einfallsreich kommen die Actionszenen hier daher, wenn Bond im Doppeldecker vor Kanangas Schergen flüchtet oder wenig später einen Kleinflugplatz zerstört. Hier merkt man auch, dass die Humorisierung Bonds, die bei "Diamantenfieber" noch auf ganzer Linie schief ging, bravourös gelingt.
Doch wechseln sich Action und Humor hier stets wohltuend mit Spannung ab, etwa wenn Bond in einem Krokodilteich ausgesetzt wird. Gelungen hier auch, dass sich Bond nicht mit seiner Uhr made by Q aus der Affäre ziehen kann, sondern improvisieren muss.
Eine der bis heute rasantesten Filmszenen der Bond-Serie wartet danach mit der genialen Bootsjagd, die einiges an Flug-, Rutsch- und Sachschadeneinlagen parat hat. Zwar gabs eine Bootsjagd schon bei "Liebesgrüße aus Moskau", die hier ist aber doppelt so gut.
Erholsam ist, dass der Bösewicht hier einen pfiffigen Abgang erhält, ohne dass es zuvor eine riesige Schlacht gegeben hätte.
Roger Moores Bond-Debut ist nicht nur absolut gelungen, sondern durchaus ein Film, der ähnlich makellos ist, wie z.B. "Goldfinger".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film ist Film, DVD ist DVD, 4. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Leben und sterben lassen (DVD)
Ich denke, es macht hier keinen Sinn, Filme zu besprechen. Sondern das Produkt, eine DVD.
Die lief 1A ohne Macken. Ton und Bild ohne Einwand.
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