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4.0 von 5 Sternen Der bislang schwächste Bond
Regisseur Guy Hamilton gebührt die zweifelhafte Ehre, neben dem besten Bond, "Goldfinger", nun für den bisher schwächsten verantwortlich zu zeichnen. Sicherlich liegt die Hauptschuld am Script, das quasi alles verwirft, was "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ausgezeichnet hatte. Geboten wird ein Potpurri guter Ideen, die aber durch...
Veröffentlicht am 20. November 2000 von Volker Hartung

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurioser Bond-Film mit (teils unfreiwilligem) Kult-Charakter
Was für ein Titelsong: John Barrys "Diamonds Are Forever", gesungen von Shirley Bassey, gehört zweifellos zum Besten, was die Serie zu bieten hat. Leider kann man das über den Film selbst nicht sagen.

Nachdem "On Her Majesty's Secret Service" - der letzte Bond-Film der 60er Jahre, mit George Lazenby in der Titelrolle - gefloppt war, stellte sich...
Veröffentlicht am 5. November 2008 von monsoon


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der bislang schwächste Bond, 20. November 2000
Von 
Volker Hartung - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Regisseur Guy Hamilton gebührt die zweifelhafte Ehre, neben dem besten Bond, "Goldfinger", nun für den bisher schwächsten verantwortlich zu zeichnen. Sicherlich liegt die Hauptschuld am Script, das quasi alles verwirft, was "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ausgezeichnet hatte. Geboten wird ein Potpurri guter Ideen, die aber durch nichts zusammengehalten werden. Die Handlung scheint beliebig, und als Zuschauer wird man so lange an der Nase herumgeführt, bis es einem auch egal ist, ob Blofeld nun wirklich tot ist. Es zeigt sich, daß Connery allein noch keinen guten Bond garantiert. Außer ihm selbst gibt es hier keine einzige Figur, die im Gedächtnis bleibt (schade um Lana Wood als "Plenty", die eine bessere Rolle verdient hätte). Am nettesten ist noch das schwule Killer-Pärchen. Das gleiche gilt leider für die Sets - Ken Adam durfte viel Geld und Mühe verwenden auf Dekorationen, die nach wenigen Minuten schon wieder ausgedient hatten. Scheinbar hatten sich die Möglichkeiten der Serie langsam verbraucht; zwar noch keine kommerzielle, aber sicher eine künstlerische Krise, aus der danach nur sporadisch wirklich gute Filme entstanden (Film-Wertung 6/10).
Die DVD ist nach dem Ausrutscher ("Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ohne Originalton) wieder auf gewohnt hohem Ausstattungsniveau - gutes Widescreen-Bild, guter Mono-Ton, 30 Minuten "Making Of" und eine sehr schöne 45-minütige Dokumentation über den Produzenten Cubby Broccoli. Daher gerade noch vier Sterne.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurioser Bond-Film mit (teils unfreiwilligem) Kult-Charakter, 5. November 2008
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Was für ein Titelsong: John Barrys "Diamonds Are Forever", gesungen von Shirley Bassey, gehört zweifellos zum Besten, was die Serie zu bieten hat. Leider kann man das über den Film selbst nicht sagen.

Nachdem "On Her Majesty's Secret Service" - der letzte Bond-Film der 60er Jahre, mit George Lazenby in der Titelrolle - gefloppt war, stellte sich für die Produzenten die Frage, wie man am besten an die sagenhaften Erfolge von "Goldfinger" und "Thunderball" anknüpfen könnte. Leider verpasste man zu diesem Zeitpunkt die Chance, James Bond für die 70er Jahre neu zu erfinden (Roger Moore sollte erst im nächsten Film dazustoßen), und versuchte stattdessen einfach, das Alte zu wiederholen. Gedacht wurde zunächst an einen Aufwasch von "Goldfinger" - mit Goldfingers Zwillingsbruder(!) als Bösewicht -, was an sich schon von einem akuten Mangel an Inspiration zeugt. Zwar wurde diese Idee glücklicherweise wieder verworfen, "Diamonds Are Forever" ist die Orientierung an den letzten drei Connery-Filmen aber trotzdem deutlich anzusehen. Am wichtigsten ist dabei natürlich die Rückkehr von Connery als Bond. Und dies, so scheint mir, war zugleich der größte Fehler: Connery hatte schon während der Dreharbeiten zu "You Only Live Twice" seinen Ausstieg aus der Serie angekündigt, und nun kaufte man den Star für eine horrende Summe zurück - Lust auf James Bond hatte Connery aber offensichtlich trotzdem keine mehr. Deutlich gealtert und mit etwas mehr Speck auf den Rippen wirkt er stellenweise seltsam unbeteiligt und macht seinen Job zwar nicht schlecht, aber höchstens souverän und routiniert.

Connery ist allerdings nicht das einzige Problem. Der gesamte Film, angefangen beim Drehbuch, wirkt ein wenig lustlos. So ist "Diamonds Are Forever" der Bond mit den krassesten Continuity-Fehlern, die eher an amerikanische TV-Produktionen der 70er Jahre erinnern als an die früheren Klassiker der 007-Reihe. So fährt Bonds Wagen einmal auf den rechten zwei Rädern in eine schmale Gasse und kommt auf den linken wieder heraus. In derselben Sequenz (der Verfolgungsjagd durch Las Vegas) sind die Straßen manchmal voller Menschen - offensichtlich Passanten, die bei den Dreharbeiten zuschauen - und manchmal menschenleer. Und bei einer weiteren Verfolgungsjagd rollt vorne ein Rad durchs Bild, das offensichtlich gerade von dem Mondfahrzeug abgefallen ist, mit dem Bond seinen Verfolgern entkommt.

Darüber hinaus spielt fast der gesamte Film in Las Vegas. Selbst die Anfangssequenz in Südafrika wurde einfach außerhalb der Stadt gedreht, so dass einem die Landschaft seltsam vertraut vorkommt, wenn man später die Action-Sequenz mit dem Mondfahrzeug vor Las Vegas sieht. Es fehlt der Bond-typische Schauplatzwechsel. Stattdessen versumpft man etwas im Casino von Las Vegas.

Blofeld (der plötzlich Haare und ein ganz unvernarbtes Gesicht hat) wird dann auch noch von Charles Gray gespielt, der bereits in "You Only Live Twice" - und zwar in der Rolle von Henderson - zu sehen war, was irgendwie einen seltsamen Effekt hat.

Was bleibt, sind die gewohnt großartigen Kulissen von Ken Adam, der grandiose Soundtrack (cool vor allem die Musik zur Weltraumszene) und die großzügige Ausstattung der DVD: Zusätzlich zum gewohnt guten - und bei der Bond-Reihe zum Standard gehörenden - ca. 30minütigen "Making of" gibt es ein längeres Porträt des Produzenten Cubby Broccoli und (leider zu Recht) verworfene Szenen.

Fazit: Für Sammler sowieso ein Muss, für Freunde des 70er-Jahre-Designs und -Sounds ebenfalls. Mehr eine Kuriosität als ein wahrer Bond-Knüller...
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sean Connerys letzte Vorstellung, 30. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Mit Diamantenfieber mussten wir Abschied nehmen vom "Ur-Bond" Connery. Schade. Oder auch wieder nicht, denn eine gewisse Lustlosigkeit ist Sir Sean schon anzumerken (sieht man davon ab, dass er vier Jahre nach seinem vorletzten 007-Abenteuer "Man lebt nur zweimal" auch nicht mehr ganz jugendlich wirkt), und dies trotz der damals horrenden Gage von 5,5 Mio $$. "Diamantenfieber" ist der letzte "echte" Bond vom alten Schlag, danach brach eine neue Zeitrechnung mit Roger Moore an. Von Ian Flemings Romanvorlage hat der Film nur wenig übernommen, was jedoch nicht wirklich bedauerlich ist. Auch sind ein paar Ungereimtheiten beim Schnitt verzeihlich.
Die Qualität der DVD lässt keine Wünsche offen (außer dass man sich 1971 schon Stereoton gewünscht hätte), die Zusatzausstattung ist wie immer opulent, insbesondere das Special über Albert "Cubby" Broccoli und sein bewegtes Leben sollte man sich nicht entgehen lassen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Letzter Connery-Bond, 11. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Viele halten Diamentenfieber (DF) für einen der schlechtesten Bond-Filme. Dieser Meinung bin ich nicht! Die Story ist in sich logisch und recht unterhaltsam. Blofeld erpresst die Welt mit einem Satelliten, der mit einem Laser bestückt ist und ganze Städte auslöschen kann. Für diesen Laser schmuggelt Blofeld eine riesige Menge an Diamanten, daher der Titel. Zu loben wäre zuerst einmal der tolle Titelsong von Shirley Bassey, der meiner Meinung nach einer der besten der gesamten Reihe ist. Die Locations sind gut gewählt (Südafrika, Amsterdam, Las Vegas, Bohrinsel) und die Darsteller sind überzeugend. Und dass Connery angeblich Bond lustlos spielen soll kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Lediglich dass Blofeld in DF keine Glatze hat ist etwas gewöhnungsbedürftig. Auch das schwule Killerpärchen verleiht dem Film einen humorvollen, aber nicht lächerlichen Touch. Die Idee, von Blofeld einen Doppelgänger anzufertigen, finde ich recht originell. Gründlich missraten ist allerdings die Verfolgungsjagd in Las Vegas sowie das Ende, da offenbleibt was mit Blofeld passiert ist. Insgesamt ein würdiger Abschied von Sean Connery, aber mit Roger Moore fand man einen ebenbürtigen Nachfolger!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als sein Ruf, 14. November 2013
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Dass so viele Leute diesen Bondfilm nicht mögen, kann ich verstehen, denn ich mochte ihn zuerst auch nicht. Doch je öfter ich ihn gesehen habe, desto mehr
interessante Szenen sind mir aufgefallen. Der Titelsong ist eindrucksvoll, doch hätte ich mit für 'Diamonds Are Forever' eine andere Interpretin gewünscht
- Shirley Bassey gibt ein wenig zuviel.
Von einer Nummernrevue, wie einige Kritiker den Film nennen, kann ich nichts feststellen, die Handlung scheint mir doch sehr logisch zu sein. Charles Gray
gibt einen recht modernen, aktiven Blofeld, Jill St.John wirkt in manchen Szenen sehr sexy, gefällt aber vielen Kritikern nicht - vielleicht weil sie eine Kurzhaarfrisur hat und nicht stirbt? Das homosexuelle Killerpaar Mr. Wint und Mr. Kidd ist abgrundtief böse und killt eiskalt. Auch kann ich nicht
finden, dass Sean Connery uninteressiert und gelangweilt wirkt, er liefert eine gute Leistung ab. Die Tatsache, dass er ein Toupet trägt, finde ich auch nicht schlimm, denn es steht ihm gut und ist nicht so tonnenschwer, dass es ihn in seiner Arbeit behindern könnte.
Guy Hamilton hat einen launigen und spannenden Film mit viel Witz abgeliefert. Besonders gefällt mir übrigens die Mausefalle in der Jackettasche.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen einer der schwächeren Bond-Filme, 23. September 2008
Connery wirkt lustlos, routiniert.
Die Filmfehler sind doch wieder interessant: haben doch einige Leute was zu suchen...

Bewertung Video
3 Sterne > nur Film ohne Trailer, ohne Zusatzmaterial
5 Sterne > Bild-Qualität zum VÖ-Zeitpunkt
3 Sterne > Preis

Bewertung Film
3 Sterne > Story
3 Sterne > Darsteller
5 Sterne > dt.Synchronisation
3 Sterne > Spezial-Effekte
5 Sterne > Original-Länge

Für den Bond-Fan gehört natürlich auch dieser Film in die Sammlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr zeitgemässer Bond!, 15. April 2001
Von Ein Kunde
Ein sehr lustiger Bond! Ich hab mir die DVD gekauft und so auch die englische Version ohne die Übersetzungfehler anschauen können. Richtig spaßig finde ich das schwule Killerpaar. Sonst ist eigentlich nur schade, daß Blofeld im nächsten Bond "On her Majesty's Secret Service" von einem anderen Darsteller gespielt wird! --> aber alles im allen ist es ein sehr guter 007 - Film! Die DVD - Variante gibt einem auch noch ein bisschen Hintergrund-Material mit!
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2.0 von 5 Sternen Trotz Connerys Rückkehr einer der drei schwächsten Bonds, 11. Oktober 2011
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Der Filmbeginn scheint ersten Blicks eine gelungene Fortführung von "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" zu sein, wenn Bond mit Blofeld kurzen Prozess macht, nachdem, was er ihm dort angetan hat. Schade nur, dass es keinen direkten Bezug zu Tracys Tod gibt, was hier mehr Tiefe reingebracht hätte.
Bis heute ein Unikum ist, dass man eine Sängerin ein zweites Mal für einen Titelsong engagierte. Shirley Bassey kam zu ihrem zweiten Bond-Einsatz - und es sollte nicht ihr letzter sein.
"Diamantenfieber" nimmt vieles der Roger Moore-Ära vorweg. Ist doch z.B. das Killerduo Wint und Kidd mehr erheiternd, als bedrohlich.
Auf den ersten Blick gelungen ist auch Jill St. John als Tiffany Case, die beim ersten Treffen mit Bond gekonnt undurchsichtig, tough und abgeklärt wirkt. Doch führt sie diesen Eindruck schon wenig später wieder ad absurdum.
Die Handlung verläuft erstmal flüssig von England nach Holland und weiter in die USA. Dort wird allerdings eine Szene, in der Bond im Krematorium landet und die Steilvorlage für etwas spannendes wäre, nicht voll ausgereizt.
Leider bleibt das so. Wenn Bond und Tiffany dem Weg der Diamenten folgen, verläuft das Eindringen in die Whyte Laboratorien langweilig. Bei "Goldfinger" und "Man lebt nur zweimal" wurde sowas besser gemacht, wenn Bond bei Auric Enterprises bzw. Osato Chemicals eindrang. Auch die Flucht Bonds sorgt ob der Wahl des Fluchtfahrzeuges eher für Erheiterung.
Eine Verfolgungsjagd in Las Vegas danach kann sich dann aber sehen lassen, auch wenn sie einen bösen und sehr berühmten Filmfehler beinhaltet. Mal drauf achten, wie Bond in einen Engpass auf zwei Rädern rein fährt und auf welchen Rädern er wieder raus kommt.
Gelungen ist hier auch, wenn enthüllt wird, wer hinter dem Diebstahl der großen Anzahl von Diamanten steckt.
Doch die nächste böse Sequenz folgt auf dem Fuße. Man legt Bond auf einer Baustelle in einer Röhre ab, um ihn begraben zu lassen. Das ist absolut unglaubwürdig. Solche Rohre müssen aneinander gepaßt werden und Bond wäre eher entdeckt worden. Auch Bonds Spruch ist hier völlig gaga, wenn er befreit wird: "Ich war mit meiner kleinen Ratte Gassi, jetzt ist mir das dumme Ding davon gelaufen. Wo ist sie denn?" Sowas ist einfach meilenweit von genialen Dialogen wie z.B. "Goldfinger" entfernt ala "Erwarten Sie von mir das ich rede?"; "Nein Mr. Bond ich erwarte von ihnen das sie STERBEN." entfernt.
Und es wird nicht besser, wenn Bond z.B. von den Kampfamazonen Bambi und Klopfer (sind wir bei Disney??) in die Mangel genommen wird und z.B. sagt: "Mama hier bleibe ich".
Gelungen sind die Weltraumaufnahmen des Sateliten, um den es hier geht, dafür aber die Aufnahmen von Raketen und einem U-boot die zerstört werden eine Katastrophe.
Peinlich ist eine folgende Verkleidung Blofelds in einen Fummel ala Charlies Tante. Das kratzt arg am in den ersten Filmen aufgebauten Image des Superverbrechers.
Auch eine Witznummer ist Bonds Art, zu Blofelds Versteck zu kommen. Sorry, der Mann ist GEHEIMAGENT und da wäre ein unentdeckter Tauchgang wie z.B. zu Largos Jacht in Feuerball jawohl mehr gewesen, als ein überdimensionierter Luftballon.
Mau fällt auch der Angriff auf Blofelds Versteck aus. Zwar explodiert einiges, doch fehlt es an Dynamik. Nicht nur hier unterliegt der Film qualitativ allen Vorgängern. Lachhaft ist z.B. eine eingeschnittene Explosion, mit der ein Hubschrauber einfach überblendet wird, um vorzutäuschen, er wäre explodiert. Man wird das Gefühl einfach nicht los, die Spezialeffketecrew hatte bei diesem Film irgendwie keine Lust. Das man Hubschrauber sehr effektvoll abstürzen lassen kann, zeigten zuvor "Liebesgrüße aus Moskau" und "Man lebt nur zweimal".
Spannend wirds jedoch nochmal ironischerweise in den letzten Szenen mit Wind und Kidd, was aber für diverse Widersprüche des Films spricht. Wie Bond das Killerduo abserviert, hat jedenfalls Stil und hier gibts den besten Spruch des Films.
Zusammenfassend kann ich als Bond-Fan seit über 20 Jahren ohne eine rosarote Brille aufzusetzen, mir den Film nach zwanzig mal schön gesehen oder diversen Martinis schöngetrungen zu haben, nur sagen, nach dem Meisterwerk "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" war "Diamantenfieber" bis dahin der Tiefpunkt der Serie. Connerys Rückkehr sicherte zwar das Überleben der Serie (die Einspielergebenisse lagen wieder so hoch wie bei "Man lebt nur zweimal", nachdem "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" um fast 50% eingebrochen war) aber wirkte sich nicht auf die Qualität aus. Bond verkommt teilweise zur Witzfigur, es fehlt Dynamik, die Effekte sind lachhaft, das Finale lasch. Eigentlich kaum zu glauben, dass "Diamantenfieber" mit Guy Hamilton vom gleichen Regisseur gedreht wurde, der schon "Goldfinger" so einmalig machte.
Vielleicht hätte man hier einfach doch die erste Drehbuchidee umsetzen sollen, in der Bond es mit dem Zwillingsbruder von "Goldfinger" zu tun bekommen hätte.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider einer der schwächsten Bonds, 28. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Mit Diamantenfieber kehrte die Serie zu Sean Connery als James Bond zurück. Der Grund hierfür war der doch verhaltene finanzielle und publikumsbezogene Erfolg des Vorgängers "Im Geheimdienst Ihrer Majestät", was heutzutage völlig unverständlich ist, da dieser doch eindeutig einer der besten der Reihe ist. Dennoch entschied man sich die "alten" Zeiten noch einmal aufleben zu lassen. Doch leider gelang dies überhaupt nicht.

Sean Connery selbst wirkt in seinem bereits fortgeschrittenen Alter doch etwas zu betagt für einen britischen Geheimagent. Auch seine unvergleichliche Anziehungskraft auf die Frauen nimmt man ihm nicht mehr wirklich ab. Auch Charles Gray in der Rolle des Ernst Stavro Blofeld kann nicht wirklich überzeugen. Man hat bei den beiden Vorgängern Donald Pleasence und Telly Savalas in dieser Rolle gesehen und muss doch ganz klar sagen, dass Gray den beiden nicht das Wasser reichen kann. Einzig überzeugen kann Jill St.John als Tiffany Case obwohl ihr Charakter etwas nervig und auch leicht fraglich ist. Denn zu Beginn tritt sie als coole Schmugglerin in Erscheinung nur um nach ein paar Szenen in ein schreiendes Dummchen zu verfallen, welche nur noch "Jaaames" rufen kann.

Da fast die kompletten Außenaufnahmen des Films in und um Las Vegas gedreht wurden, wirken die Schauplätze doch etwas einseitig und lieblos. Man vermisst doch die exotischen Orte an denen ein 007 sonst immer operieren muss und dies lässt den Streifen auch ein bisschen eintönig wirken.

Positiv hervorzuheben ist jedoch die Story. Was zu Beginn als Unterwanderung einer Schmugglerorganisation begann gerät doch wieder in die leicht größenwahnsinnige Abgedrehtheit, welche typisch für einen Blofeld und dessen Gruppe ist. Obwohl also das Drehbuch und somit der Film doch sehr von der Romanvorlage abweicht, kann die Geschichte trotzdem überzeugen. Wie bereits angemerkt, hätte man die Handlung nur weiter über den Erdball verteilen können.

Fazit:
Leider, durch die aufgezählten Gründe ein schwacher Bond Film. Doch erkannten die Macher ja ihre Fehler und holten im nächsten Film mit Roger Moore neues Leben in einen hoffentlich nie versiegenden Mythos.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diamanten strahlen ewig, dieser Film nur bedingt, 13. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Diamantenfieber (DVD)
Nach dem Intermezzo mit George Lazenby, der - unverständlicherweise - wieder zurückgestellt worden war, lag es nahe, Sean Connery wieder zu "aktivieren".
Nach den überblickbaren Informationen wurde dieser derart mit Geld überschüttet, dass er einen weiteren, an sich ungeliebten, Einsatz nicht abehnen konnte.

Und das merkt man dem Film auch an:
Ein nun deutlich gealterter Connery gibt einen Bond, desillusioniert und fatalistisch. Wäre ja an sich angesichts des für die Titelfigur tarumatischen Endes des Vorgängers verständlich, aber: Nachdem sich Bond im Vorspann Brutalität par excellence leistet ("Wo ist Blofeld? Spuck's aus, ich versteh' kein Wort" zum Würgeopfer), ist der psychische Druck abgebaut und es verbleibt ein seltsamer "Flow"; wie Mehltau liegt dieser über dem Rest des Films und lähmt sowohl Darsteller als auch Dramaturgie. Eigen.

Wenige "Ausreißer" aus dieser Lethargie, etwa der Nahfight im Aufzug (top!).
Dafür einige Peinlichkeiten: homosexuelle Killer - "schenkelklopfender" Humor(?) der unterirdischsten Sorte (dazu noch "Ironie" wie: "Den Hund hat's mit eingeklemmtem Schwanz zerrissen"); "Bambi" und "Klopfer" dreschen Bond und werden von ihm schließlich im Pool - jeweils einhändig(!) - bis zur Kampfunfähigkeit untergetaucht. Infantil.

Es krankt im Übrigen an der Story.
Wie bereits mehrfach angemerkt, gibt es einige augenfällige Scriptfehler (die bei einer Produktion einer derartigen Größenordnung ganz einfach nicht passieren dürfen).

Lichtblick: Jill St.John als Tiffany ist mE eines der einprägsamsten und attraktivsten "Bondgirls". Meine Meinung, auch wenn ich dafür gescholten werden sollte.

Positiv sticht auch abermals der Score von John Barry hervor, ebenso - Shirley Bassey sei Dank - der Titelsong.

Ansonsten - eher matter Durchschnitt.
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James Bond 007 - Diamantenfieber
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