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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gehen nicht mehr Sterne?
Das ist hier die Frage! Die eigentliche Kritik zu dem Album ULTRA schrieb ich ja bereits schon und brachte da zum Ausdruck, daß ich ULTRA als DAS beste DM Album betrachte. Aus diversen Gründen.
Aber die kann man hier selbst erleben! Die "neuen" Alben von DM gehören remastered zum Besten, was es zu hören gibt.
Ergänzt wird alles mit...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2007 von Thomas Czypionka

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik toll - Surround Sound nicht
Musik wie immer toll! Surround Sound leider nicht ganz nach meinen Vorstellungen/Erwartungen! Hier ginge deutlich mehr in Sachen Effekte, etc.!
Veröffentlicht am 3. November 2010 von Nero


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie Phönix aus der Asche, 28. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Ultra (Audio CD)
Der totale Absturz und die Auferstehung der Band ist deutlich auf diesem Album zu spüren! Gleich der Opener "Barrel of a gun" gibt dem Hörer das Gefühl der völligen Zerrissenheit und den Wahsinn den die Band und besonders Dave Gahan durchlebt hatten! Zum Glück lassen die Songs "Home" und "Its no good" den Hörer ein wenig durchatmen und bescheren ihm wirklich tolle Melodien! Auch wenn die textlichen Inhalte des Albums nicht rosarot sind, schwebt doch immer ein Funken Hoffnung mit! Auf "Ultra" spürt man wirklich wie es der Band während den Aufnahmen ging! "Sister of Night" ist eine wundervolle Ballade, die soviel Schmerz und Hoffnungslosigkeit spüren lässt und gleichzeitig einen angenehmen Schauer verursacht! Diese Nummer stellt ganz sicher den Höhepunkt des Albums dar! Der letzte Song "Insight" wirkt sehr zerbrechlich und wird von einer wunderschönen Melodie durchzogen! Zwischen den Songs ist immer wieder zu spüren, wie den Jungs die Luft ausging, je mehr sich die Scheibe dem Ende nähert! Fast alle Kompositionen haben den typischen Güte-Siegel den von Depeche Mode erwartet wird! Jedoch wurden viele Songs mit einem quälend langsamen Tempo unterlegt, was allerdings auch "Ultra" auszeichnet! Der Future-Sound von "Ultra" zeigt das die Band trotz Atemlosigkeit gewillt war musikalisches Neuland zu entdecken ohne ihre alten bewährten Klänge aus den Anfängen ihrer Karriere zu vernachlässigen! Dieses Album hat wirklich eine Massage und ist wohl das schwärzeste Album der Band! Das ganze Werk klingt wie eine Gnadenfrist des Schicksals! Es klingt ehrlich, demütig, unverschönt und hinterlässt dem Hörer den Eindruck eines kommenden Abschieds der Band! Ist der letzte Ton verstummt, stellt sich ein Mitgefühl für die Band ein! Eine Band die sich bis auf die Socken ruiniert hatte! All die leidlichen Erfahrungen der eigenen Grenzen, des schmerzes und der Gebrochenheit verschmelzen auf "Ultra" zu einem Tiegel zusammen! Dieses Album hat ganz sicherlich einen hohen Stellenwert in der Geschichte von Depeche Mode! Nicht nur musikalisch, sondern auch als Mahnmal! Hatte die Band früher nur eine harmlose Vorliebe für dunkle Alben wie "Black Celebration", wurde diese dunkelheit mit "Ultra" nun bitterer Ernst! Trotz der schwierigen Situation, oder gerade deshalb hatte sich Martin Gore einige brilliante Songs aus dem Hosenbein geschüttelt! Dave Gahans Stimme klingt durchweg sanfter und Gefühlvoller wie auf allen vorherigen Alben, aber auch gebrochener und schmerzlicher!
Man muss dieses Album nicht als das Beste der Band bezeichnen, aber es sind genügend wirklich tolle Songs drauf um es zu lieben! So ein gehaltvolles Album hatte wohl niemand mehr von Gahan und Co erwartet!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ULTRA ist schon fast zu wenig, 13. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Ultra (CD+DVD Collectors Edition) (Audio CD)
Ich gebe zu, dass ich geschmunzelt habe, als ich einige Rezensionen gelesen habe.Ha, ist das wirklich soviel besser....hört man das wirklich.Es gibt nur eine Antwort : JA.
Die Art, wie diese ohnehin schon geniale CD sich im 5.1 anhört ist einfach nur erstaunlich.
Ich habe mir selbst diese Version zu meinem neuen Receiver geschenkt und bin von den Socken.
Diese Soundvielfalt, die das Album hergibt,ist gigantisch.
Das Album hört sich einfach "neu" an.Die Tiefe der Songs wird hier richtig bewusst.
Habe das Album sicher 2 Jahre nicht gehört, aber heimlich gehört es zu meinen Favoriten von Depeche Mode.
Seit heute weiß ich warum.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hoch auf SACD-Format!, 8. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Ultra (CD+DVD Collectors Edition) (Audio CD)
Hammer! Das ist der Grund, warum ich mir einen SACD-Player zugelegt habe. Und das lohnt sich! Wenn Perfektion sich steigern lässt, dann ist das der Höhepunkt. Alle, die schon Depeche Mode kennen und lieben werden ihre Musik neu entdecken, in den sphärischen Mehrkanal-Sound eintauchen und sich verzaubern lassen. Depeche Mode haben das unglaubliche Potenzial des SACD-Mediums voll ausgenutzt. Jeder einzelne Ton findet seinen perfekt zugewiesenen Platz im Raum. Und es gibt jede Menge neuer Klangfeinheiten zu entdecken. Also, die alten Stereo CDs ins Auto verfrachten und die gute Stube mit dem zauberhaften Mehrkanalton einer SACD füllen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der schwierige Nachfolger, 18. März 2007
Von 
Thomas Czypionka (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ultra (Audio CD)
Was war ich entsetzt als ich das erste Mal das Video zu "Barrel of a gun" sah: Alan Wilder fehlte! Ein unglaublicher Schock für mich. Mittlerweile ist ULTRA für mich das genialste Album Depeche-Mode und eines der Besten überhaupt. Dies hängt auch mit der Tatsache zusammen, das hier mit völlig anderen Wegen des Tim Simenon die Nachfolge des legendären "Songs of faith and devotion" angetreten worden ist. Es gibt echte Drums und Bässe, herzzerreißende Balladen wie "Home" und einen sich immer mehr steigenden Gesang eines Dave Gahans. Stücke wie "Useless" und "Barrel of a gun" haben einen ungeheuren Coolnessfaktor, und zum Ende krönt "Insight" ein wunderbares, zu sehr unterschätztes Konzeptalbum. Das Tempo ist perfekt, nicht zu schnell und nie zu langsam. Es lädt zum mitwippen und zum träumen ein. Und es ist auch umso beachteswerter durch den Wegfall eines "Mitproduzenten" Alan Wilder. Als Tipp: Die Remixbox 6 als Ergänzung zulegen. Hier gibt es neben tollen Remixen auch zwei Versionen des Instrumentalstückes "Painkiller", welches nur in Fragmenten den Weg auf das Album schaffte.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Cleanest they've been..., 25. September 2005
Von 
Norman Fleischer "it's about progress" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ultra (Audio CD)
Mit dem 1997er "Ultra" liefern die Könige des Elektro-Pops, Depeche Mode, wieder ein Meisterwerk ab, eines mit dem eigentlich keiner gerechnet hat.
Denn faktisch waren die Jungs Mitte der 90er am Boden, am Ende, kurz vor der Auflösung. Ihre "Devotional" Tour von 1993/94 brachte ihnen den Rang von Superrockstars, Erfolg in Massen, Exzesse ohne Ende. Und daran zerbrachen sie fast. Andy bekam Depressionen, Alan stieg 1995 aus und Dave krepierte fast jämmerlich an seiner Drogensucht.
"Ultra" hatte eine schwere Geburt und klingt auch wie die nüchterne Ruhephase nach dem Bombast der letzten 10 Jahre. Depeche Mode wirken auf ihrem 9. Studioalbum zerbrechlicher und melancholischer als je zuvor. Mit "Barrel of a Gun" beginnt das Album zwar sehr morbide und rockig (im Stile von "Songs of Faith and Devotion"),doch dieses Stück wirkt nur wie das letzte Aufbäumen gegen das Rock'n Roll Monster zu welchem Depeche geworden waren. Danach folgt die Ernüchterung, die Erkenntnis und vielleicht auch das Eingeständnis von gemachten Fehlern. Wunderbar verpackt mit Martin Gore's tollen Lyrics und den tolen Arrangements von Producer Tim Simenon. Titel 2, "The Love Thieves" wirkt dabei wie der eigentliche Neustart der Band. Düster, melancholisch, trocken. "Home" ist ein Meisterwerk und mit "It's no good" präsentiert die Band einen klassichen Synthie-Hit. Mit diesem Album sind Depeche Mode 1997 up-to-date gewesen. Elemente von Trip Hop oder Techno finden ebenfalls dezenten Einfluss wie Rock oder Blues sowie den klassischen DM-Elementen.
Atmosphärisch sehr düster schwankt dieses Meisterwerk von Trauer und Melancholie bis hin zur Hoffnung, wenn Dave voller Inbrunst im Schlusssong "Insight" singt, dass "das Feuer immer noch brennt". Depeche Mode haben den Absprung geschafft. Sie haben sich aufgerafft und lieferten wieder ein klasse Album ab und klingen dabei so frisch wie eh und je. Das ist es, was diese Band, neben der Musik, so einzigartig macht... die Tatsache dass sie sich und die Fans immer wieder selber überraschen können.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ihr ewiges Meisterwerk, 2. Juli 2003
Von 
Patrick Bach (Germersheim, Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ultra (Audio CD)
Eigentlich ist das Erfolgsrezept von DM ganz einfach. Man nehme den besten Songschreiber der Welt (Martin Gore) und lässt diese von einem charismatischen Sänger mit einer wunderschönen Stimme (David Gahan) singen. Dazu werden die Songs von talentierten Produzenten abgemischt. Auch bei dem 1997 erschienenen Album „Ultra" war dies nicht anders. Die auf dem Album enthaltenen 11 Titel sind an sich wirklich abwechslungsreich und wurden von Tim Simenon perfekt produziert. Lediglich „Useless" klingt ein wenig leicht produziert und hört sich im Single Edit viel besser, reifer und cooler an. Natürlich stammen wieder alle Songs aus der Feder von Martin Gore der bei „Home" und „The Bottom Line" auch wieder selbst singt. Nun ist noch kurz auf die Titel an sich einzugehen. „Barrel of a gun": Irgendwie kann und will ich mich mit dem Song nicht anfreunden. Er klingt viel zu hart und düster für Depeche Mode. Ganz klar die schwächste Nummer. „The love thieves": Der längste Track aus dem Album mit einer tollen Melodie und tollem Gesang von David. „Home": Auch eine ausgekoppelte Single. Martin zeigt was er stimmlich drauf hat. Super! „ It's no good": Einer der Albumhighlights. Toller cooler Machotext garniert mit einem treibendem Drum Computer der das Stück tanzbar macht.„Uselink": Ein kleines New Age Instrumentalstück zeigt den Abwechslungsreichtum des Albums. „Useless": Auch ein toller Song. Kommt an den Single Edit jedoch nicht heran. „Sister of Night": Eine etwas düstere Ballade, die mit tollen Synthie Beats vorangetrieben wird. „Jazz thieves": Auch ein Instrumentalstück aber schwächer wie das andere. „Freestate": Für mich ein Rätsel, warum Depeche Mode nie diesen Song ausgekoppelt haben... dabei stimmt bei diesem Song einfach alles! Angefangen über das geniale Intro zu dem langsam eine akustische Gitarre den Gesang von David unterstreicht, bis hin zum tollen Refrain. Besser kann man einen Pop-Song nicht produzieren. Mein ganz klarer Lieblingssong und einer der besten Popsongs der 90'er. „The Bottom Line": Schöner Text gesungen und geschrieben von Martin. „Insight": Auch hier wieder ein schöner Text der Martins Komponierungs- und Lyrik Talent unterstreicht. Es bleibt festzuhalten das „Ultra" im Jahre 1997 durch seine geniale Produzierung, den anspruchsvollen Texten, den wirklich tollen Melodien und Kompositionen neue Maßstäbe in der Welt der Pop Musik setzte. Und genau das ist es was DM von anderen heute angesagten Bands abhebt. Den Mut sich und seine Musik weiter zu entwickeln. Noch ein Wort zur Mainstream Welle: Vielleicht werden das die ganzen Teenies da draußen anders sehen, aber erst wenn jemand singen kann + eigene Texte schreiben kann + eigene Lieder komponieren kann + seine Instrumente selbst spielen kann... ja dann ist man erst ein wahrer Superstar! Und dieser ist Martin Gore, der sich mit diesem Album ein Denkmal setzt.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "ULTRA" ist = Atmosphäre, 10. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ultra (Audio CD)
Ich muß "Ultra" meinen Tribut zollen. Es ist eine der besten Platten die DM je gemacht haben. Allerdings stand ich diesem Album bis vor kurzem noch sehr kritisch gegenüber da sich einige Songs nicht mit den anderen verbinden lassen. Fangen wir mit einem der wohl aggressivsten Songs von Depeche Mode, dem hammerharten "Barrel of a gun" an. Als das Ding damals rauskam dachte ich (der eigentlich nur DM-Songs wie "NLMDA","Question of time" oder "Little 15" kannte und erst seit "Ultra" zum Fan wurde) - das klingt aber nun garnicht nach Depeche Mode. Ehrlich gesagt fand ich den Song am Anfang ziemlich schlimm. Der Sound gefiel mir zwar sehr gut doch Dave Gahan klang schon ziemlich schräg. Inzwischen liebe ich den Song wenn ich auch sagen muß das er, im Vergleich zu den anderen Songs auf der Scheibe, ein ziemlicher Fremdkörper ist - mal abgesehen von "Useless".
"The love thieves" hat was souliges und faszinierendes das ich kaum beschreiben kann. Schon bei diesem Song kann man hören was ich mit den manchmal, zusammen unpassenden Songs meine. Denn im Gegensatz zu "Barrel of a gun" kommt "The love thieves" schon fast als Schlaflied daher. Der nächste Song, "Home", ist jedoch wie für das Album gemacht. Am Anfang mit seltsamen Industrialsound dem sehr schnell Martin L. Gores Stimme weicht die diesem Song besonderes viel Stärke gibt. Im Anschluß daran folgt, mal wieder, ein etwas unpassender Song. "It's no good" machte sich als Single sehr gut doch vom steril, schrägen Grundton des Albums weicht dieser Song mit am stärksten ab da er sehr viel positiver und fröhlicher klingt als die restlichen Songs. Doch von nun an gibt es meiner Meinung nach nichts mehr zu bemängeln. "Uselink" ist sehr minimalistisch, eines der besten Instrumentalstücke das DM je aufgenommen haben. Die Albumversion von "Useless" klingt ziemlich kalt und roh. Gerade das macht sie aber so wichtig für das gesamte Album da es auf "Ultra" eben sehr klinisch und erdig zu geht. Als Single gefällt mir der Remix dieses Songs zwar besser doch auf dem Album hat er nichts zu suchen. "Sister of night" ist einer der stärksten Songs auf "Ultra". Stimmlich liefert Dave Gahan hier eine Glanzleistung ab obwohl seine Gesangsparts für "Sister of night" aus verschiedenen Takes stammten da er in dieser Enstehungszeit des Albums noch zwischen Leben und Tod schwankte und sich in L.A. meistens mit irgendwelchen Drogen zudröhnte.
Die unheimlichen Beats prägen zusammen mit den schrillen Synthieklängen dieses Albumhighlight. "The jazz thieves" passt mal wieder wie die Faust aufs Auge und unterstreicht mit seiner schrägen Bassline, für die sich selbst DM-Produzent Daniel Miller an den Aufnahmen beteiligte, den gesamten Sound des Albums. Das Intro zu "Freestate" erinnert beim ersten hören an einen Western. Martin L. Gore gibt sich Mühe mit der Klampfe und Gahans Bariton tut sein übriges. Mit "The bottom line" folgt das zweite, von Gore gesungene Stück das durch den schrägen Sound geprägt wird. Zum Abschluß kommt mein persönliches Highlight der Platte. "Insight" ist wie für Dave Gahan zu geschnitten. Dieser Song erinnert mich anfangs an "Clean" aus dem "Violator" Album. Eine tieftraurige Ballade die durch Gahans Stimme fesselt und einen großartigen Abschluß bildet.
"Ultra" ist zwar gewöhnungsbedürftig, doch selbst wer sich in dieses Album erst mehrere Male hineinhören muß wird letzlich feststellen das es Depeche Mode mit "Ultra" geschafft haben eine einmalige und unverwechselbare Stimmung zu erzeugen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Totgesagte leben länger !, 29. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Ultra (Audio CD)
Wer hätte nach den ganzen Eskapaden, Drogenskandalen, internen Streitigkeiten kreativen Differenzen u.sw. noch an ein neues Album der Depechies gedacht. Zum Glück wurden die Fans eines besseren belehrt und 1997 brachte die auf ein Trio zusammengeschrumpfte Band ein neues Album an den Start. Leider muß ich sagen, hatte Soundtüftler Alan Wilder die Band nach 13.Jahren Zugehörigkeit verlassen um sich nicht ganz freiwillig Soloplänen zu widmen. Wer nun genau Schuld ist an Wilders Ausstieg möchte ich hier nicht diskutieren, da es wohl nur die Band selbst genau weiss, ich kann aber soviel sagen, das die Band das Ganze relativ gut verkraftet hat. Mir persönlich wäre es zwar lieber gewesen wenn statt Alan Wilder der meist überflüssige Andrew Fletcher die Segel gestrichen hätte, aber naja das Leben ist kein Wunschkonzert.
Könnte man beim Opener „Barrel of a gun" noch denken das „Ultra" genauso rockig wie der Vorgänger ist, so wird man aber beim weiteren hören eines beseren belehrt.
Produziert von Bomb The Bass Macher (Beat Dis) Tim Simenon fehlt "Ultra" die große Inszenierung von älteren Alben wie „Violator". Die Songs - ob auf Computer- oder Gitarrenbasis - bleiben schlicht, aber ergreifend, transparent im Klang, dezent im Sound. Gahan singt dazu nach seinem Beinahe Tod mit überraschend kraftvoller Stimme und somit ist „Ultra"ein zeitlos-klassisches Album ohne vordergründige Hits und Zeitgeistgeplänkel.
Wurde im ersten Video zu „Barrel of a gun" Daves Drogeneskapaden noch medienwirksam umgesetzt so merkt man der zweiten Single „It's no good" den Kurswechsel der Band schon an. Vom Synthie Pop aus alten Tagen ist überhaupt nicht mehr übrig und so verzweifelt wie hier klangen die "Depechies" noch nie.
Ruhig ziehen schleppende Grooves ihre Kreise, überall kreischen die Gitarren, heult die Elektronik und der Trauerflor, der Dave Gahans Gesang umgibt, weht förmlich durch die Boxen. So präsentiert sich "Ultra" als Album voll geheimnisvoller Stimmungen. Depeche Mode haben bestimmt schon größere Werke vorgelegt, aber Ihnen ist ein Kunststück gelungen das Sie ein sehr düsteres Album geschrieben haben das man trotzdem sehr gerne hört.
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5.0 von 5 Sternen ultraviolet celebration, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Ultra (Audio CD)
Wie viele Rückschläge kann eine Band von dem Format wie Depeche Mode verkraften? Sind Drogeneskapaden und die danach folgenden Abgründe wirklich immer tödlich für den kreativen Fortbestand einer Band oder sind sie vielleicht sogar das gewisse Öl im langsam erstickenden Feuer der musikalischen Leidenschaft? Auch wenn ich wahrlich kein Befürworter für die Legalisierung von harten Drogen bin, schien „Ultra“, das neunte Album der Stadion-Synthiepop-(Alt)-Meister, der Beweis zu sein, dass man als Künstler (Dave Gahan, aber auch als Band) praktisch für tot erklärt werden kann und dann, wenn alle Vorzeichen negativ sind, plötzlich wie aus dem Nichts und mit voller Kraft zurückkommen kann. Ein weiterer Verlust drohte der Weggang von Alan Wilder zu sein, der Depeche Mode fortan zum Trio zusammenschrumpfen ließ. Schwierig sollen auch die Aufnahmen gewesen sein. Es soll sogar Unterbrechungen gegeben haben. Aber so drogenverseucht Dave Gahans Körper immer noch gewesen sein soll- der Allmächtige hat es noch einmal gut ihm gemeint. „Ultra“ vereint alles, was das bis heute populärste Synthiepop-Kollektiv aller Zeiten schon immer unwiderstehlich machte und ist dennoch keine Quersumme. Es ist so düster wie „Black Celebration“ und so knapp und sexy wie „Violator“. Trotzdem steht „Ultra“ völlig für sich. Hits sind eher Mangelware, sofort zünden tut trotzdem so gut wie alles auf diesem Album. Da wäre das Depeche Mode-igste aller Stücke „It`s No Good“ mit seinen tot-simplen, aber unwiderstehlich guten Hooklines. „Useless“ kommt eher rockig daher und „Sister Of Night“ erinnert an die düsteren Großtaten in den mittleren Achtzigern. Den Höhepunkt des Albums bildet das epochale „Freestate“, welches ebenso auf „Black Celebration“ aber genauso gut auch auf dem „Ultra“-Nachfolger „Exciter“ eine gute Figur gemacht hätte. Vielleicht sollte man auch noch einmal anmerken, wie fließend Depeche Mode ihren eigentlich stark in den Achtziger Jahren haftenden Sound in das nächste Jahrzehnt transportiert haben. Und dafür brauchten sie gerade mal zwei Alben.
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5.0 von 5 Sternen 2009 - und ich mag es immer noch, 6. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Ultra (Audio CD)
Ultra, eine neuer Start für Depeche Mode nach dem Weggang von Alan Wilder, zeichnet sich durch ausgefeiltes Sounddesign, abwechslungsreiche Stücke und viel Gefühl aus. Das Album hat mich, als ich es das erste Mal 1997 hörte, in seinen Bann gezogen. Viele sagen, Depeche Mode liefern den Soundtrack zu ihrem Leben und in diesem Falle trifft es auch auf mich zu. Damals ging es mir nicht gut, man erlebt so einiges im Leben und dann spielt die Musik oft eine wichtige Rolle. Von daher fehlt es mir an der notwendigen Objektivität, aber gerade das macht Ultra für mich zum letzten Album von Depeche Mode, was mich wirklich begeistert hat. Exciter, Playing the Angel und auch Sound of the Universe, welches an alte Stärken anknüpft, berühren mich nicht so wie Ultra. Tracks wie Home, It's no good, Insight und Sister of night höre ich auch heute noch und sie gefallen mir besser den je. Auch die Remixe, welche zu dieser Zeit herauskamen, fand ich sehr gut. Kruder und Dorfmeister, Air, Hardfloor und Underworld waren für mich eine sehr gute Wahl und treffen voll meinen Geschmack, was bei den Remixen der letzten Jahre leider auch nicht mehr der Fall war.
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Ultra
Ultra von Depeche Mode (Audio CD - 2001)
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