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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hochgenuss für Bond-Liebhaber
"Im Geheimdienst Ihrer Majestät" gehört zu den am meisten unterschätzten Bond-Filmen und ist auch gleichzeitig der unbekannteste. Kaum jemand kennt George Lazenby oder den Filmtitel. Tja,denen die ihn nicht kennen, entgeht einer der drei besten Filme der ganzen Serie - ich nenne ihn das "Schmuckstück" unter den 007-Movies. Denn...
Veröffentlicht am 30. Mai 2001 von matbader

versus
33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Knüller-Bondfilm lieblos aufgelegt
Zuerst einmal - dieser Film ist einer meiner Lieblings-Bondfilme und wirklich ein Highlight. Dafür gibt es die zwei Sterne. Aber leider ist diese DVD wie ich finde sehr lieblos gemacht, was auch die zusätzlichen Filmszenen nicht herausreißen. Hier die Gründe:

- Die Personen sprechen teilweise von einer Minute zur nächsten in...
Veröffentlicht am 25. Dezember 2006 von Juno


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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hochgenuss für Bond-Liebhaber, 30. Mai 2001
"Im Geheimdienst Ihrer Majestät" gehört zu den am meisten unterschätzten Bond-Filmen und ist auch gleichzeitig der unbekannteste. Kaum jemand kennt George Lazenby oder den Filmtitel. Tja,denen die ihn nicht kennen, entgeht einer der drei besten Filme der ganzen Serie - ich nenne ihn das "Schmuckstück" unter den 007-Movies. Denn dieser Film bietet etwas, was sonst kein anderer bietet: Ein Bond, der Gefühle zeigt, sich ernsthaft verliebt, sogar heiratet - und als einziger Film der Serie kein Happy-End. Dazu kommt ein prächtiges Bond-Flair, das den ganzen Film durchzieht: Die Schauplätze sind in Portugal an der Atlantikküste, in Bern und Mürren in der Schweiz. In Portugal bekommt Bond im Hotel das "Fürsten"-Appartement, spielt im Casino und fährt einen neuen Aston Martin. Wieder daheim in England kündigt er (!) seinen Job und besucht daraufhin M in dessen Privathaus, einer alten viktorianischen Villa. Das schönste Bond-Flair entwickelt der Film dann in der Schweiz, im winterlichen Mürren: herrlich der Hubschrauberflug zu Blofelds Alpenfestung "Piz Gloria", unterlegt mit der phänomenalen Musik von John Barry, herrlich allein schon die Namen der dortigen Bediensteten bzw. Gangster: Grunther, Irma Bunt, Dr. von Zahn, herrlich Bonds Auftritt im schottischen Kilt, herrlich die Gondel-Szene, herrlich die Skiverfolgungsjagd (auf die spacigen Skibrillen achten!) und die Flucht durch Mürren und Grindelwald. Dann Szenen, die es vorher und nachher nie wieder gab bei Bond: Er macht Tracy, der einzigen Frau, die er jemals wirklich liebte, einen Heiratsantrag, man sieht romantische Szenen mit dem wunderbaren "We have all the time in the world", von Louis Armstrong gesungen. Ungewohnt (aber sehr wohltuend) ist auch, dass Regiesseur Peter Hunt fast völlig auf technisches Spielzeug verzichtete. Nur in einer Szene benutzt Bond ein tragbares Tresorknack- und Kopiergerät, leider wurde diese spannende Szene für die deutsche Version herausgeschnitten. Toll auch die Mode in diesem Film: Wer hat Bond schon mit orangenem Hemd oder rosa Krawatten gesehen, oder Gangster mit lila Schlips? Besonders muss auch noch auf die Musik von John Barry hingewiesen werden, die die beste der ganzen Serie ist. Also: Ihr habt es wohl gemerkt, hier schrieb ein enthusiastischer Bond- und "Im Geheimdienst Ihrer Majestät"-Fan. Wer dieses Highlight der Serie, in meinen Augen nach "Goldfinger" und "Liebesgrüsse aus Moskau" der drittbeste Bond-Film überhaupt, nicht mag oder nicht kennt - selber schuld.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Knüller-Bondfilm lieblos aufgelegt, 25. Dezember 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zuerst einmal - dieser Film ist einer meiner Lieblings-Bondfilme und wirklich ein Highlight. Dafür gibt es die zwei Sterne. Aber leider ist diese DVD wie ich finde sehr lieblos gemacht, was auch die zusätzlichen Filmszenen nicht herausreißen. Hier die Gründe:

- Die Personen sprechen teilweise von einer Minute zur nächsten in völlig anderen Stimmen. Bevor man das geschnallt hat, fragt man sich jedesmal, wer das gerade war, der da gesprochen hat. Besonders auffällig ist es bei Bond selbst, dessen Zweit-, bzw. Drittstimme irgendwie stark nach versoffenem Penner klingt. Durch diese abrupten Wechsel entstehen Brüche im Film, bzw. beim Filmgenuß, die nicht wiedergutzumachen sind.

- Dieser Trailer vor JEDEM Film der Ultimate Edition ist sehr nervig. Und als ob das noch nicht reichen würde, wird man auch noch in der Menüführung und im Vorspann auf eine Geduldsprobe gestellt. Nichts für ungeduldige Menschen!

- Das Lied auf dem Weihnachtsmarkt hört man erst in englischer Fassung und dann abrupt dass Ende wieder in Deutsch. Dazu kommt, dass die Tonspuren so unterschiedlich klingen, dass es auch extrem stark auffällt und stört.

- Der Ton ist insgesamt teilweise furchtbar dumpf und hört sich schlimmer als die normale Mono-Fassung an.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Lieblings-Bond-Film mit Original-Tonspur, 22. April 2002
Von Ein Kunde
"Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ist mein Lieblings-Bond-Film, seit ich mich als kleiner Junge damit beschäftigen durfte. Mit der Anschaffung der kompletten DVD-Serie inklusive "Casino Royale" und "Sag niemals Nie" habe ich mir einen kleinen Kindertraum erfüllt.
Bei allen 19 "offiziellen" Filmen fällt die toll gemachte Menügestaltung auf, die teilweise Bild- und Tonelemente des jeweiligen Films enthält. Bei "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" war ich allerdings enttäuscht, daß aufgrund verschiedener Schnittfassungen und seinerzeit nicht deutsch synchronisierter Szenen die deutsche DVD die englische Original-Tonspur nicht enthält.
Dieser Unzulänglichkeit kann man mit der UK-Scheibe abhelfen: von der Gestaltung her mit der deutschen DVD identisch, kann man endlich Diana Riggs geniale Stimme hören und bekommt zwei in Deutschland nicht gezeigte Dialoge (Tracy und Draco im Auto, sowie der Bergsteiger-Agent an der Seilbahn-Station mit Blofelds Schergen) mit.
Das Fazit: für Vollständigkeits-Fanatiker ist diese tolle DVD eine obligatorische Ergänzung der 007-Sammlung.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Finger weg von dieser "Ultimate" Edition!, 26. Februar 2007
Eins vorweg: Der Film selbst - obwohl umstritten - würde von mir fünf Sterne bekommen. Er ist rasant, spannend, romantisch, er hat mit Diana Rigg und Telly Savalas hochwertige Stars, und George Lazenby ist bei weitem nicht so schlecht, wie er von vielen gemacht wird. Was diesen Film an den Kinokassen durchfallen ließ, ist wohl erstens die Tatsache, daß Sean Connery erstmals nicht dabei ist, und daß er zweitens weniger technische Gimmicks als die Vorgänger aufzuweisen hat. Er hält sich weitgehend an Ian Flemings Original, ist also eher ein "bodenständiger" Bond-Film.

Nun zu dieser Veröffentlichung: Was sich die deutschen Verantwortlichen da erlaubt haben, ist schlichtweg eine Unverschämtheit! Daß die wenigen neuen Szenen (die zusammengenommen gerade mal eine Minute ausmachen) andere Synchronstimmen haben, ist noch verständlich, da die 1969 wahrscheinlich nicht mitsynchronisiert wurden. Warum aber die veränderten Stimmen aber auch bei anderen Szenen zu hören sind, ja sogar, wie schon erwähnt, teilweise mitten im Dialog wechseln, muß mir hier bitte mal jemand erklären. Hier mußte doch kein verfälschter Inhalt berichtigt werden. Auch die - ebenfalls schon erwähnte - Bahnhofsszene, wo erst der englische Song zu hören ist, und dann mittendrin, wenn die Dialoge einsetzen, Katja Ebsteins deutsche Version ertönt, ist bestenfalls stümperhaft, wenn nicht eine ausgemachte Frechheit (Gleiches geschieht nochmal in der zweiten Hälfte des Films auf der Eisbahn, wo Bond Tracy wiedertrifft). Hat man beim 5.1-Upmix für die paar Sekunden soviel Geld eingespart? Hätte man das nicht bei den überflüssigen Neusynchronisationen sparen können? Nein Leute, eine "ultimative" Edition sieht anders aus (bzw. hört sich anders an).

Es gibt neben den Extras der alten Special Edition, die auf die zweite DVD ausgelagert wurden, auch einige zusäzliche Boni, die die Ausgabe aber nicht soo doll aufwerten. Und die neuen Szenen sind nicht so von Belang, daß man auf sie nicht verzichten kann. Dazu wird die "Ultimate Edition" im Digipack - sprich Papphülle - geliefert. Wie sowas nach ein paarmal aus dem Regal nehmen und wieder zurückstellen aussieht, kann man sich denken. (Ergänzende Anm.: Inzwischen sind die DVDs der "Ultimate Edition" in Amaray-Cases erhältlich.) Ich behalte jedenfalls meine Special Edition der Bond-Filme, die sich mit dem Pistolen-Logo auch sehr schön im Regal macht.

Einzig wer Wert auf den englischen Originalton legt - was man bei dieser Ausgabe auch unbedingt sollte - kann hier ohne Bedenken zugreifen, fehlte diese doch auf der Special Edition. Und wer die Ultimate Editionen vollständig haben will, wird an einem Kauf wohl auch nicht vorbeikommen. Diejenigen sollten aber aus den genannten Gründen die deutsche Ausgabe der SE behalten.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der zweitbeste Bond-Film! Ich nenne ihn gerne "Liebesgrüße aus Australien", 6. August 2013
George Lazenby ist der schlechteste Bond-Darsteller aller Zeiten! Dieser Ausspruch gilt unter den meisten Bond-Fans fast schon als ein in Stein gemeißeltes Gebot! Sean Connery ist der große Gott, und wer ihn nicht als den besten 007 sieht hat einfach nur keinen Geschmack!

Gut, dass mich solche Massenmeinungen nie wirklich interessiert haben. Ich bilde mir selbst meine Meinung. Wegen den ganzen negativen Kritiken die man über George Lazenby so hört, hatte ich fast schon Angst diesen Film aus meiner "James Bond 50 Years Collection" einzulegen. Ich stand kurz davor einen der besten Filme überhaupt zu verpassen. Gut, dass die Neugier dann doch gesiegt hat.

Nach dem Film wusste ich erstmal nicht so recht. Hatten die ganzen negativen Kritiker vielleicht einen ganz anderen Film als ich gesehen? Haben sie den Film mit geschlossenen Augen geguckt? Ich weiß es nicht. Aber ich habe mich sofort in diesen Film verliebt!

Doch fangen wir mal ganz von vorne an. Der fünfte Bond-Film "Man lebt nur zweimal" läuft an, und Sean Connery stellt sich bockig. Er hat die Lust am Agenten mit der Lizenz zum Töten endgültig verloren, und will das Projekt verlassen. Selbst eine erhöhte Gage kann ihn nicht zur Rückkehr veranlassen. Was tun? Die Fans lieben Bond James Bond. Er ist inzwischen zu einem Phänomen der Filmkultur geworden.
Es gibt nur eine Möglichkeit. Man braucht einen neuen Hauptdarsteller. Ja, dass muss den Produzenten sehr weh getan haben. Denn ein neuer Darsteller ist immer ein Risiko. Besonders im Falle von James Bond. Schließlich ist Connery so lange Zeit das Gesicht dieses fiktiven Charakters gewesen.

Also fing man mit einem sehr ausführlichen Casting an. Es kamen viele junge Männer in Frage. Sie mussten alle das gewisse Etwas haben das 007 auszeichnet. Es gab viele professionelle Darsteller die im Rennen waren. Doch unter ihnen war auch ein junger 29 Jähriger Mann. Er stammt aus Australien, und verdiente sein Geld als Autoverkäufer und Model. Hin und wieder war er auch in Werbespots für Schokolade zu sehen. Der Name dieses Burschen ist George Robert Lazenby.

Ein echter Grünschnabel im Schauspielgeschäft. Doch dieser Grünschnabel setzte es sich in den Kopf. Er will der nächste James Bond sein! Also ließ sich Lazenby dieselbe Frisur wie Sean Connery schneiden. Kaufte einen Anzug den Sean Connery einst bestellt, aber nie abgeholt hatte und machte sich auf zum Vorstellungsgespräch. Es heißt, dass er einfach an der Empfangsdame vorbeimarschierte und zu den Produzenten ins Zimmer kam. Seine Worte waren: Ich habe gehört, dass sie nach einem neuen Bond-Darsteller suchen.

Das beeindruckte die Produzenten. Um sich etwas interessanter zu verkaufen, erfand Lazenby einige Dinge über seine Filmkarriere. (Später gestand er ihnen die Wahrheit) Die Antwort der Produzenten war. Sie haben uns ganz schön reingelegt. Sie sind ein echter Schauspieler!

Nun war Lazenby im engeren Rennen um die Hauptrolle. Letztendlich bekam er die Rolle, weil er einem Stuntman beim Screentest mit einem Faustschlag die Nase brach.

Jetzt war alles bereit für den neuen Bond. Man konzipierte "Im Geheimdienst ihrer Majestät" absichtlich deutlich gefühlvoller als seine Vorgänger. Der Film sollte zum ersten Mal auch das weibliche Geschlecht ansprechen.
Die Einführung von Lazenby wird sehr stilvoll gemacht. Bond sitzt in seinem Aston Martin. Sein Gesicht ist nicht zu sehen. Nur das markante Kinn sticht etwas hervor. Nun macht sich der Agent lässig eine Zigarette an.
Meiner Meinung nach war nur die Einführung von Brosnan genauso eindrucksvoll. Schon bald kommt es zu einer spannenden Szene wo 007 ein geheimnisvolles Mädchen vor dem Selbstmord bewahrt.

Nun kommt auch die erste Actionsequenz des Films. Und sogleich wird einem klar warum man Lazenby wählte. Der Bursche ist extrem überzeugend im Kampf. Wenn er seine Gegner am Strand vermöbelt bleibt einem vor Bewunderung die Spucke weg. Das hin und her spritzende Wasser und die schlagenden Wellen unterstützen die Atmosphäre nur noch mehr. Und wie er seinen Gegner brutal ins Wasser presst um ihn zu ertränken erinnert stark an die Szene in "Casino Royale" wo Daniel Craig seinen Gegner in einem Waschbecken töten will.

Nach dieser genialen Actionsequenz folgt gleich der erste Lacher. Lazenby sieht wie das unbekannte Mädchen mit seinem Auto abhaut, und merkt ironisch an: Das wäre dem anderen aber nicht passiert!
Mit diesem Spruch meint Lazenby seinen viel erfahreneren Vorgänger Sean Connery.

Die Musiksequenz mit der Titelmusik (diesmal nur instrumental) ist genial inszeniert. Wie durch eine Sanduhr laufen alle Ereignisse der vorherigen Filme durch. Die Musik von John Barry ist unglaublich fesselnd. Meistens kann ich elektronische Musik nicht ausstehen, doch Barry erschafft einen genialen Titelsong der sofort an James Bond erinnert, und dem Bond-Theme von Monty Norman in nichts nachsteht.

Da ich hier natürlich nicht die ganze Handlung wiedergeben kann, beschränke ich mich auf eine allgemeine Beschreibung. Der Film hat ein ziemlich langsames Tempo, was mich jedoch zu keinem einzigen Moment gestört hat. Der Film lässt sich sehr viel Zeit für die Lovestory zwischen Bond und Tracy die von Diana Rigg einfach nur zauberhaft verkörpert wird. Actionszenen sind in diesem Film erst im letzten Viertel regelmäßig vertreten. Nach dem High-Tech Bond "Man lebt nur zweimal" erinnert dieser Film wieder angenehm an die ersten beiden Teile "Dr. No" und "Liebesgrüße aus Moskau".
Die Sets sind wie immer atemberaubend. Die hohen Berge sind wunderschön, und haben eine verträumte Art die zur Romantik des Films passt.
Der Film hatte leider viele Probleme während der Dreharbeiten. So wurde der Drehplan um zwei Monate überzogen. Das Budget betrug etwa 7 Millionen Dollar.

Und nun zu den Darstellern.
Fangen wir einfach mal mit George Lazenby an. Warum kam er nicht bei den Leuten an? Der Grund ist ziemlich einfach. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und mag keine großen Veränderungen. Lazenby war unbekannt und noch unerfahren. Doch eigentlich spielt er überhaupt nicht schlecht! Er hat eine unglaublich beeindruckende körperliche Präsenz die meiner Meinung nach erst Daniel Craig wieder erreichte. Man kauft Lazenby jeden Moment ab, dass er ein guter Nahkämpfer ist. (Was auch nicht verwundern sollte, da er den schwarzen Gürtel in einer Kampfsportart hat)

Neben seiner körperlichen Präsenz ist er aber auch von Natur aus ein ganz sympathisches Kerlchen. Ich halte ihn für weitaus angenehmer als Roger Moore, der mir noch nie als James Bond zusagen konnte. Wenn man genau hinschaut, erkennt man das Lazenby den ganzen Film über sehr traurig schaut. Seine Augen wirken irgendwie unglücklich. Ich glaube nicht das er das spielt. Er fühlte sich wirklich so. Lazenby wurde von seinen Schauspielkollegen oft nicht akzeptiert. Diana Rigg lag mit ihm oft in den Haaren wie heißt. Lazenby beschwerte sich darüber, dass sie absichtlich vor ihren Liebesszenen Knoblauch aß, und daher stank!
Alles in einem halte ich Lazenby für einen guten Bond. Er erreicht nicht die Qualität von Sean Connery oder Timothy Dalton. Aber mit Roger Moore und Pierce Brosnan ist er für mich auf einer Wellenlänge.

Als Bond-Girl ist Diana Rigg ein echter Traum. Sie spielt nicht das blonde Dummchen wie Ursula Andress oder ein zerbrechliches Püppchen wie Kissy Suzuki. Frau Rigg spielt eine echte Frau! Tracy ist cool, sexy, romantisch, intelligent und einfach nur süß! So ein Bond-Girl will man wirklich sofort heiraten! Eine geniale Schauspielerin!

Den Schurken mimt in diesem Film Telly Savalas. Er löst Donald Pleasence ab, der Blofeld im vorherigen Film verkörperte. Herr Savalas gefällt mir zwar nicht ganz so gut wie sein Vorgänger, ist aber immer noch hundert mal besser als Charley Gray in "Diamantenfieber". Zum ersten Mal greift Blofeld auch ins Kampfgeschehen ein, und kassiert für seinen Übermut eine schwere körperliche Verletzung!

Die restlichen Darsteller wie Bernard Lee, Lois Maxwell, Gabrielle Ferzetti und Ilse Steppat passen exzellent zu ihren jeweiligen Rollen. Hier hat man wirklich keinen Ausrutscher zu verzeichnen.

Schwächen hat der Film nur wenige zu verzeichnen. Viele regen sich über die etwas altmodische Kleidung auf, die 007 im Piz Gloria trägt. Doch das ist Absicht. Er will sich als trockener Sesselfurzer ausgeben der noch im 19. Jahrhundert lebt. Übrigens. Die Szene mit dem Schottenrock. Lazenby trug wirklich nichts unter dem Rock.

Nur die etwas dümmlichen Frauen auf dem Piz Gloria sind nicht gerade gelungen. Hier hätte man sich einige billige Witze(eine Frau die langsam an einer Banane lutscht, oder dumm kichert) sparen können. Auch die Tatsache das der verliebte 007 noch zwei Damen heimlich flachlegt hätte man aus dem Film schneiden sollen. Irgendwie passt dies nicht zum Kontext des restlichen Films. Ansonsten habe ich jedoch nichts zu meckern an diesem Film.

Für mich ist "Im Geheimdienst ihrer Majesät" der zweitbeste Bond-Film nach "Casino Royale". Es ist wirklich bedauerlich, dass der Film damals floppte, und nach und nach in Vergessenheit geriet.

Der Grund für Lazenbys viel zu kurze Dienstzeit ist recht einfach zu erklären. Zum einen begann Herr Lazenby ein hochnäsiges Benehmen an den Tag zu legen. Er entwickelte Starallüren und sah sich als den Mittelpunkt der Welt an. Außerdem hatte er viele Änderungsvorschläge die den Machern nicht passten.

Trotzdem waren die Macher bereit ihm einen Vertrag für weitere Filme zu geben. Lazenby unterhielt sich jedoch mit seinem Agenten, und kam zum Entschluss das James Bond in der Hippie-Ära nichts mehr zu suchen hatte. Lazenby war sich sicher, dass Bond außer Mode kommen wird. Also ließ er sich einen Bart und lange Haare wachsen, und passte sich der Zeit an.

Am Ende waren also beide Seiten Schuld, dass dieser Bond-Film der einzige für Lazenby blieb. Später gestand Lazenby, dass dies der größte Fehler seines Lebens war. Man zog ihn später für den inoffiziellen Bond-Film "Sag niemals nie" in Betracht. Doch als Connery seine Rückkehr bestätigte ließ man ihn wieder fallen. Nachdem Roger Moore ging, versuchte es Lazenby noch mal bei MGM. Doch man sagte ihm, dass schon zu viel Zeit vergangen wäre.

So bleibt George Lazenby für immer als der tragische Held der Bond-Reihe zurück. Er kam er sah er verschwand. Doch wenigstens hinterließ er einen fast perfekten Film der hoffentlich eines Tages die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient.

Denn eines ist sicher: We have all the Time in the World!

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur Blu-Ray Qualität des Films loswerden.

Bild: Die Bildqualität ist für einen so alten Film schlichtweg sensationell! Hier hat man sich wirklich große Mühe gegeben. Das Bildmaster ist knackscharf und frei von Verschmutzungen. Die Helligkeit wurde im Vergleich zur DVD-Version etwas erhöht. Doppelkonturen sind nicht auszumachen. Der Schwarzwert ist ziemlich gut. Die Farben sind meistens sehr natürlich. Die Hauttöne gehen manchmal leicht ins rötliche, was aber nicht schlimm ist. 9/10 Punkten

Ton: Der Ton kann leider nicht mit dem genialen Bild mithalten. Die Stimmen klingen etwas blechern, was jedoch bei allen Bond-Filmen der 60er und 70er Jahre der Fall. Daher kann man das nicht als Fehler ansehen. Viel schlimmer ist die schlampige deutschen Synchronisation. Da in den früheren Fassungen einige Szenen fehlten und somit auch nie synchronisiert wurden muss man hier nun mit neuen Synchronsprechern vorlieb nehmen. Das wäre an sich kein Problem, wenn man den ganzen Film neusynchronisiert hätte. Doch das war wohl etwas zu viel Aufwand. Daher entschied man sich die alte Synchro mit der neuen zu vermischen. Stellenweise wirkt das schon sehr merkwürdig. Ich musste gleich grinsen, als Blofeld plötzlich mit der deutschen Stimme von Mr. Krabs zu reden begann. Die neue Synchronstimme von Lazenby ist extrem tief und klingt sehr unpassend. Am besten sieht man sich den Film einfach im Original an.
Dann muss man sich nicht mit diesen Patzern rumschlagen. 7/10 Punkten

Bonusmaterial: Wie bei allen anderen Bond-Filmen auf Blu-Ray ist auch hier ein ausführliches Making-of enthalten, dass Bilder, Interviews und Featurettes enthält. Dazu gibt es auch noch einen Audiokommentar den man auch mit deutschen Untertiteln während des Filmes lesen kann. Hier gibt es nichts zu meckern. 9/10 Punkten

Gesamt: 8/10 Punkten
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Weihnachts-Bond, 19. Dezember 2006
Von 
Daniel Zynda (TaoYuan, Taiwan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Viele von Euch schauen sich jedes Jahr zu Weihnachten bestimmte Filme an. Ob nun "Die Weihnachtsgeschichte", "Ist das Leben nicht schön" oder "Der kleine Lord". Ja, ich schaue die auch.

Doch bei mir steht auch jedes Jahr pünktlich zu Weihnachten "Im Geheimdienst ihrer Majestät" auf dem privaten Spielplan, seit 20 Jahren. So geschehen gerade eben wieder. Und, noch ganz berauscht von dem gesehenen verfasse ich diese Rezension.

Jetzt werden manche Sagen: Bond und weihnachtlich? Passt das? Und ich sage: JA! Die malerische Kulisse (das verschneite Bergdorf), der Weihnachtsmarkt, überall die Dekorationen und ein Weihnachtslied - da muß einem doch einfach Weihnachtlich ums Herz werden. Also als ich kleiner war habe ich immer davon geträumt, einmal im Leben Weihnachten so zu erleben wie Bond in diesem Film. Und, ganz ehrlich, ich träum immernoch davon. :)

So viele unsterbliche Momente sind in diesem Film, die sich in mir eingebrannt haben. Da wäre der Moment, als Bond vom Piz Gloria am Heilig Abend auf Skiern flieht ("DER ENGLÄNDER IST ABGEHAUEN!"), und der darauf folgende Kampf mit einem seiner Verfolger am Hange eines Abgrundes oberhalb des Dorfes, von wo aus die Klänge einer weihnachtlichen Eislaufgala hinaufschallen und sich in den tief verschneiten Bergen verlieren. Und dann der wirklich wundervolle Moment, den schon jemand in seiner Rezension erwähnt hat: Als sich Bond unter den Zuschauern der Schlittschuhläufer versteckt, und auf Tracy trifft ("MAN IST HINTER MIR HER"). Das ist wirklich berührend.

Aber selbstverständlich mag ich diesen Bond nicht nur wegen seines weihnachtlichen Flairs. Nein, in seiner Gesamtheit ist er für mich immer der beste aller James Bond Filme geblieben, und nicht nur das, sondern auch einer der besten Filme überhaupt. Und da liegt es nicht fern, das ich natürlich immer auf die Frage nach meinem liebsten Bond-Darsteller sofort sage: George Lazenby! Und jeder antwortet dann immer: WER??? :))

Lazenby wurde damals von der Presse zerissen ähnlich wie heute Daniel Craig. Klar, es war schon komisch, das ein australischer Dressman, der bisher nur Werbespots gedreht hatte, nun Hauptdarsteller einer Großproduktion wurde. Doch gerade deshalb ist Lazenbys Leistung um so erstaunlicher! Er spielt perfekt, das er praktisch ein Laie war, merkt man ihm in keiner einzigen Szene an. Nein, man merkt förmlich: Dieser Typ gibt alles!! Und vielleicht liegt es an seiner "Unerfahrenheit", das er den wohl menschlichsten, und auch symphatischten James Bond aller Zeiten darstellte. Das der Film dann auch noch floppte, besiegelte Lazenbys Schicksal, und so ist er der einzigste der Bond Darsteller, der nur ein einziges Mal in der Rolle zu sehen war (er war dananch nur noch in einer Handvoll billiger Actionfilme und zuletzt in Filmen der "Emmanuelle" Serie zu sehen). Sein Regiesseur teilte dieses Schicksal. Es war der einzigste Bond-Film, den Peter Hunt, der bei den anderen Filmen als Cutter beteiligt war, selber drehen durfte.

Aber nicht nur das lässt den Film aus allen anderen der Serie rausstechen. So vieles ist anders als sonst: Neben Dr. No ist es der einzigste Bond-Film ohne gesungene Anfangsmusik (dafür erklingt aber die wohl markanteste Komposition, die John Barry neben dem "James Bond Theme" je komponiert hat), Bond kommt ohne Q's technische Spielereien aus, man sieht ein einziges Mal James Bond's Büro und das Zuhause von M. Und nicht zuletzt natürlich Bond's Heirat. Und diese Heirat sorgt für eine weitere Besonderheit: Es ist der einzigste James Bond Film ohne Happy End. All das macht den Film einzigartig, mitunter hat man das Gefühl, als schaue man gar keinen Bond-Film, sondern ein großartiges, sehr menschliches "Geheimdienst-Drama". Der fehlende Titelsong wird übrigens mehr als wettgemacht durch die musikalische Einlage im Film, wenn Louis Armstrongs' "We have all the time in the world" erklingt.

Neben George Lazenby glänzt die beste Besetzung, die ein Bond-Film jemals hatte: Diana Rigg ist mehr als nur ein Bond-Girl, war die erste Frau an Bonds Seite, die ihm auf Augenhöhe steht. Telly Savalas als Blofeld ist einfach nur herrlich (ich liebe allein die Art, wie er seine Zigaretten raucht). Und auch Gabriele Ferzetti als Bonds zukünftiger Schwiegervater und die deutsche Ilse Steppat sind fantastisch.

Nun zur "Ultimate Edition": Es ist erfreulich, das "Im Geheimdienst" nun ENDLICH in seiner kompletten Fassung auf deutsch vorliegt und auch eine englische Tonspur enthalten ist (bei der letzten Edition war es der einzigste Film, der nur deutschen Ton hatte!) Die fast schon berühmte "Fehlende Szene" im Anwaltsbüro der Gebrüder Gumbold war ja schon der alten DVD zugefügt worden. Nun sind auch endlich die Szene, in der Bonds namenloser Kollege mit der Seilbahn zum Piz Gloria hinauffahren will sowie ein paar kurze Schnipsel eingefügt worden, womit der Film nach 37 Jahren endlich komplett auf deutsch vorliegt.

Doch zu was für einem Preis!! Also das erwähnte fehlende Szenen billigst nachsynchronisiert werden, ist ja noch verständlich, doch viel zu viele Szenen sind neusynchronisiert worden, ich denke mal, wie so oft weil die deutsche Tonspur sich nicht restaurieren lies. Trotzdem hätte man darauf verzichten sollen! Es irritiert einfach, wie oft die Stimmen der Sprecher plötzlich wechseln, mitunter mitten in einer Szene!! Und die neuen deutschen Stimmen sind katastrophal, klingen, als ob die Verantwortlichen eben schnell jemanden von der Straße geholt haben, ihm 50 € in die Hand drückten und ihn "synchronisieren" liesen. Eine Szene zwischen Telly Savals und Diana Rigg wirkt durch die Neusynchronisation wie eine Komödie!

Aber das schlimmste kommt noch: Während Bond auf dem Weihnachtsmarkt flieht, hören wir nicht mehr Katja Ebsteins Lied "Wovon träumt ein Weihnachtsmann im Mai", sondern die Originalfassung "Do you know how christmas trees are grown" von Nina! Wie kann man sowas tun?? Es war eine große Besonderheit, die es nur in der deutschen Fassung gab, diese deutsche Version des Songs...Und jetzt hört man gerade noch den Schluß, als das Lied ohne Übergang vom englischen ins deutsche wechselt. Also so fantastisch die Tonspur nun auch klingen mag, solch krasse Ton-Schnitte sind Stümperei ohne Gleichen. So rate ich jedem, der die vorige DVD noch besitzt, sie für immer in Ehren zu halten, denn die komplette alte Synchro und den Song wird man sonst wohl nie mehr bekommen.

Das Bild ist wirklich großartig, glasklar und leuchtende Farben! Die Verpackung jedoch ist billig, und einer 20 € DVD nicht wert. Die Extras dieser DVD wurden nur ein wenig gegenüber der alten Fassung erweitert, doch das neue Material ist, so kurz es auch sein mag, für einen Fan faszinierend.

Abschließend kann ich nur noch einmal sagen, das dieser Bond-Film etwas ganz besonderes ist, was nicht nur ich so sehe. Viele Menschen überall auf der Welt halten ihn für den besten Film der Reihe. Selbst Quentin Tarantino äußerste kürzlich ja den Wunsch, einen Bond-Film zu drehen. Und er sagte, er würde ihn direkt an die Geschehnisse in "Im Geheimdienst" ansiedeln...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Storytechnisch bester Bond! - Doch leider miserable DVD-Umsetzung, 27. Juli 2010
Zuerst muss ich sagen, dass dieses Bond-Abenteuer eindeutig zu den besten überhaupt zählt, da sind sich alle Fans und Kritiker einig.
Dies liegt vor allem an der unvergleichlichen Story die natürlich wieder auf einer Romanvorlage von Ian Fleming basiert. In diesem Fall jedoch hat man sich so nah an die Vorlage gehalten wie sonst noch bei keinem anderen. Dadurch kommt auch Bonds gefühlvolle Seite zum Vorschein und man sieht ihn nicht immer nur als Ein-Mann-Armee, welche ab und an einen coolen Spruch draufhat. Neben "Casino Royale" hat nur dieser Film das so überzeugend rübergebracht.

Dass George Lazenby diesmal den 00-Agenten mimt, ist meiner Meinung nach ein echter Glücksfall. Irgenwie kann ich mir Sean Connery nicht wirklich in der Rolle des einfühlsamen und verletzlichen Bond vorstellen. Lazenby spielt dies aber hervorragend und wird in diesem Film grandios von den beiden anderen Hauptdarstellern unterstützt. Diana Rigg und Telly Savalas sind perfekt für ihre jeweiligen Parts und verleihen dem sechsten Bond-Film einen eigenen Flair.

Wenn man den Streifen das erste Mal sieht, mag er einem vielleicht ein bisschen langatmig und an manchen Stellen zu uninteressant vorkommen. Diese Meinung sollte man durch ein erneutes Anschauen revidieren. Denn die Details sind es die diesen Film so liebenswert machen. Es wird sich Zeit genommen um sowohl die Beziehung Bonds zu Tracy auszuführen, als auch den eigentlichen Auftrag Ihrer Majestät zu dokumentieren. Der Film ist einer der wenigen, welcher immer besser wird, je öfter man ihn ansieht.

Das einzige, was man wirklich ankreiden muss, hat mit dem eigentlichen Werk eigentlich gar nichts zu tun. Denn da alle James Bond Filme neu überarbeitet wurden, sowohl die Ton- als auch die Bildspur, gibt es natürlich einige Veränderungen im Vergleich zur VHS Version. Diese sind in allen Bond-Streifen selbstredend positiver Natur. Nur in diesem leider nicht. An dem Bild ist nichts auszusetzen, man erkennt den Unterschied zwischen den Originalen und dieser überarbeiteten Version und sie ist fantastisch. Doch die Tonspur ist miserabel! An einigen Stellen wurden Textdialoge, welche man in der ursprunglichen deutschen Kinoversion nicht vernahm, hinzugefügt. Doch leider mit einer total anderen Stimme. Auch wenn man den Synchronsprecher der Figuren nicht überreden konnte diese kurzen Sequenzen zu sprechen, gibt es doch heutzutage die Technik um es ein paar Worte lang wenigstens so anhören zu lassen. Dies ist im ganzen Film vielleicht in ca. 10 Sätzen der Fall und es nervt leider richtig.

Für mich aber dennoch kein Grund diesem Klassiker aus dem Jahre 1969 keine 5 Sterne zu geben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Bondfilm für Romantische Gefühle, 21. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät (DVD)
Ausnahmsweise mal ein Bond-Film, bei dem es nicht nur sensationelle Verfolgungsjagden und Bettszenen gibt. Ja es gibt hier die Wirkliche Liebe zwischen dem Titelhelden und der damals aus "Schirm, Chrame und Melone" bekannten Diana Rigg.
Warum man dem Schauspieler Lazenby keine weitere Rolle angeboten hat, wird wohl für immer verborgen bleiben, wenn es nicht an dem damaligen regelrechten Sean Connery Kult lag.
Die Bergaufnahmen in St. Moritz und auf dem Schilthorn (Nest des Bösewichts) sind ebenso sehenswert, wie die Schiszenen des Modemachers Bogner, der selbst in St. Moritz ein Haus und eine Boutique besitzt.
Eigentlich ist dieser James-Bond-Film zwei Filme.
Einmal der übliche James-Bond-Film mit der Jagd nach einem Bösewicht. Ein anderesmal ein romantischer Liebesfilm mit schönen Naturaufnahmen aus der Alpenwelt.
Während die Jagd nach dem Bösewicht das übliche gute Ende nimmt, erfährt der romantische Liebesfilm ein trauriges Ende.
Man sollte also mit Taschentüchern gut eingedeckt sein.
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5.0 von 5 Sternen Dem Roman am nächsten, 8. August 2003
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät (DVD)
Im Geheimdienst ihrer Majestät ist der Bondfilm, der der Romanvorlage am ähnlichsten ist. Zwar ist George Lazenby, der nur einmal die Rolle des Doppelnullagenten spielte, nicht gerade eine Idealbesetzung für den smarten Bond, dafür ist der Film ansich aber umso besser.
In der deutschen Sprachfassung wird Lazenby sogar von Connery's Synchronstimme vertont. Damit wären wir auch schon beim größten Manko der DVD. Denn auf der deutschen Scheibe befindet sich auch leider nur die deutsche Synchronfassung, das englische Original wurde weggelassen. Der Grund dafür ist, daß im Englischen eine anders geschnittene Version gibt. Die deutsche ist zwar die bisher längste in Deutschlandveröffentlichte Fassung doch die englische ist etwas länger.
Der wahrscheinlichste Grund, warum Im Geheimdienst ihrer Majestät bei weitem nicht die Einspielsummen erreicht hat wie alle anderen Filme, ist wohl, daß James Bond am Ende des Films heiratet und kurz darauf seine Frau verliert. Dieses traurige Ende kam wohl beim Publikum nicht sonderlich gut an, ich persönlich finde aber, daß es auch eine andere Seite Bonds zeigt. Anschauen lohnt sich auf jeden Fall.
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5.0 von 5 Sternen Sehr spannendes Bond Abenteuer, 29. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät (DVD)
Lazenby ist wohl die tragischste Figur in der Riege der Bond Darsteller. Nach den fünf sehr erfolgreichen Connery Bonds konnte er nur scheitern. Ich betrachte ihn als "Bauernopfer"
der nur eingesetzt wurde, weil kein etablierter Schauspieler die Rolle übernommen hätte.
Trotzdem ist "Im Geheimdienst" einer der besten Bond Filme und wäre mit Connery wahrscheinlich zum Kultfilm avanciert, zumal der Film dicht an der Romanvorlage bleibt.
Trotz allem bleibt für mich Lasenby nach Connery der glaubwürdigste Bond Darsteller.
Er und nur er ist der einzige der Bond Darsteller, der ähnlich wie Connery in den Action Sequenzen glänzt. Allein die Ski Sequenzen (gefilmt von Willy Bogner) sind schon ihr Eintrittsgeld wert.
Vor allem aber ist der Film spannend, was man von den letzten vier Bond Filmen nicht mehr behaupten kann.
Hätte Lazenby die Chance bekommen weitere Bond Filme zu drehen, wer weiß, vielleicht
hätte er Connery den Rang abgelaufen. Zum Teil ähnelt Lazenby übrigens Cary Grant, der ja auch mal als Bond vorgesehen war.
Auch die Musik ist (wieder von John Barry) grandios.
Deshalb fünf Sterne obwohl er mindestens 10 verdient hätte.
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James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät
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