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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen58
3,9 von 5 Sternen
Format: Videospiel|Ändern
Preis:19,86 € - 54,95 €
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am 21. März 2001
Viel falsch machen kann man als Designer bei Monkey Island eigentlich nicht: Guybrush Threepwood und Elaine Marley haben ihren Platz im Olymp der Computerspiele-Helden längst sicher, und das Piraten-Szenario ist nach wie vor originell und wird auch für die ein oder andere Fortsetzung noch mehr als genug hergeben. Der Humor kommt auch im vierten Teil der Saga schön schräg daher - wie immer eben - wenngleich man es mit den Insider-Gags für meinen Geschmack diesmal doch etwas übertrieben hat. Über die Steuerung haben meine Vorredner schon ausreichend geklagt - sie ist fummelig (vor allem bei Herumlaufen auf den Inselkarten erwischt man grundsätzlich die falsche Abzweigung), aber nach einiger Zeit leidlich beherrschbar. Nicht weiter tragisch also. Punktabzug gibt es allerdings für die etwas geringe Rätseldichte, den ein oder anderen fiesen Bug, die zum Großteil etwas lieblosen Charaktere und vor allem für die Story! Zum einen ist mir (und offensichtlich bin ich damit nicht ganz allein) die ganze Sache mit dem australischen Tourismus-Mogul zu sehr an den Haaren herbeigezogen, zum anderen wirkt manches etwas unfertig, nicht zuende gedacht. Zum Teil verlaufen vielversprechende Handlungsstränge, kaum dass sie begonnen haben, schon wieder im Sand, und nach dem etwas unbefriedigenden Schluss bleiben eine Menge Fragen offen. Geschlampt hat man außerdem bei der Übersetzung, die zum Teil gottserbärmlich holpert und so manchen zarten Witz gnadenlos erschlägt. Die Sprecher wirken außerdem ein wenig lustlos - da war bei Teil drei deutlich mehr Feuer drin! Die Qualität der Rätsel schwankt zwischen raffiniert (Parfüm, Wachsbild) und nervig (die Felsenschleuder auf MI). Von einem fünften Teil würde ich mir (von einer illusorischen Rückkehr des MI-Vaters Ron Gilbert auf den Stuhl des Chef-Designers einmal abgesehen) eine verstärkte Rückbesinnung auf klassische karibisch-piratische Tugenden und die vielzitierte Atmosphäre wünschen, sowie eine weniger durchgeknallte Story und ein paar originellere Aufgaben als das ewige "finde eine Crew und organisiere ein Schiff" ...
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am 9. Februar 2005
...aber nicht perfekt. Die Story ist wirklich klasse und einfallsreich und knüpft sogar an Teil 1 an! Auch die Rätsel sind gut, die Steuerung etwas gewöhnungsbedürftig und manchmal lästig, was dem Spielspass aber nicht wirklicnh einen Abbruch tut. Hier erscheint Guybrush ja erstmals in 3D! Größtes Manko: Bei einige Charakteren wie Murray oder Stan aber auch Otis und Carla hat man das Gefühl, dass sie nur eingebaut wurden, damit sie da sind. Die hätte man mehr in die Story einbauen müssen.
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am 12. August 2001
Ich hab bisher alle Monkey Island Teile durchgezockt. Aber in diesem Teil sind die Rätsel echt am schwersten und man knackt sie meistens nur durch ausprobieren. Praktisches Denken nützt da auch nicht viele, aber okay. Noch ein Wort zur Steuerung: Ich persönlich fand die normale Steuerung mit der Maus besser und präzieser. Das macht das ganze Gameplay kaputt! Aber an sich ist das Game nicht schlecht.
Wer viel Gedult hat, sollte sich das Game zulegen.
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am 24. November 2000
Als ich zum ersten Mal Monkey Island 3 in die Hände bekam war ich besessen von diesem Spiel, kaufte mir auch Teil 1 und 2, und hoffte auf einen vierten Teil. Als dann schließlich Gerüchte herumgingen und endlich der nächste Teil angekündigt wurde, war ich überglücklich. Denn Monkey Island (vor allem der dritte Teil) hatte für mich alles, was ein gutes Adventure braucht, vor allem eine sehr sehr schöne Atmosphäre. Also erwartete ich, dass der vierte Teil genau so wird und kaufte ihn. Obwohl ich sehr skeptisch war, weil ich 3D-Grafik ehrlichgesagt potthässlich finde und Monkey 4 zudem mit der Bedienung von Grim Fandango herauskommen sollte, freute ich mich darauf und gab die 90 Mark getrost aus-mit der Hoffnung, einen würdigen Nachfolger vorgesetzt zu bekommen... Escape from Monkey Island hat wunderschöne Hintergrundbilder, schafft gute Atmosphäre und überzeugt mit altbekanntem Charme und Schmunzelsprüchen. Sogar Britney Spears wird auf die Schippe genommen! Allerdings ist Monkey 4 kein würdiger Nachfolger: Die Story dreht sich um LeChuck, Elaine und den australischen Immobilienhai zugleich, die Bedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig, und gerade bei PCs, wo Monkey etwas ruckelt, ist es teilweise sehr schwer, den Helden zu steuern, was zu Frust führt. Die Rätsel sind toll, aber sehr undurchsichtig und nicht für Anfänger geeignet. Dennoch hat Monkey 4 Qualitäten wie die wundervolle karibische Musik, die typischen Kringelwölkchen, gute Synchronsprecher, tolle Hintergrundbilder, ein sehr gutes Spiel, ziemlich gut anknüpfend an die vorherigen Teile, vor allem Teil 1. Wie gesagt, für Monkey Island Neulinge und Adventure Anfänger ist das Spiel nichts, aber wenn man sich dran gewöhnt hat, ein abendfüllendes sehr gutes Spiel.
Aber wenn man sich dagegen die anderen Teile anguckt, ist Monkey 4 eigentlich kein würdiger Nachfolger.
Schade, ein sehr gutes Spiel, aber nicht ganz so gut, wie erwartet...
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am 27. März 2004
Also, objektiv gesehen (auch wenn das für einen Monkey Island-Fan sehr schwer ist), ist das Spiel nicht so richtig schlecht, deshalb gebe ich noch zwei Sterne. Sieht man dieses Produkt aber als Teil der Monkey Island-Reihe, ist es ausgesprochen schwach. Die Enttäuschung beginnt schon während des Intros. "The Secret of Monkey Island" hatte zweifelsohne die coolste Titelmusik in der Geschichte des Computerspiels überhaupt. Für Teil zwei wurde diese modifiziert. Sie klang neu und doch irgendwie altvertraut, eigentlich super für einen Nachfolger, wie überhaupt der zweite Teil eine Musikkulisse bot, die ich noch heute oft vor mich hinsumme. Mit dem dritten Teil war das vorbei. Die Musik war in besserer Qualität neu aufgenommen, doch handelte es sich bei den wenigen vier oder fünf guten Stücken um 1:1-Kopien aus den Teilen 1 und 2. Die neuen Melodien plätscherten völlig unmotiviert und unmotivierend dahin. Genauso ist es in Teil vier, nur daß hier sogar die Titelmelodie vermurkst, weil ganz seltsam zusammengekürzt wurde. Ohrwürmer wie in den ersten beiden Teilen finden sich im ganzen Spiel nicht. Man muß hierzu sagen, daß die Musik im Vergleich zur (sehr dünnen) Konkurrenz immer noch gut ist - allerdings muß sich das Spiel nunmal an hohen Standards messen, wenn Monkey Island auf der Packung steht.
Was als nächstes zwangsläufig auffallen muß, ist die neue 3D-Grafik (das heißt, eigentlich ist es nur 2.5 D, denn die Hintergründe sind vorgerenderte Kulissen). Zweifellos ein Stilbruch, jedoch ist das auch nicht schlimmer als die fiese Comic-Grafik aus Teil 3. Wenigstens sieht Guybush nicht mehr ganz so jämmerlich und deppig aus, er erinnert viel mehr an den Original-Guybrush aus Monkey 1. Komisch, diese seltsamen Zeitsprünge. Aber das sind wir ja gewohnt, schließlich wurde unser Held ja bereits zwischen den Teilen 2 und 3 auf wundersame Weise von 21 auf 20 Jahre verjüngt. Sehr komisch, das alles.
Als Fan des zweiten Teils kann ich sowieso mit keinem Guybrush richtig zufrieden sein, der keinen Bart und blauen Mantel hat. Aber wie schon gesagt, nach dieser Schießbudenfigur aus dem dritten Teil will ich mich über den neuen Guybrush nicht zu sehr beklagen. :)
Überhaupt find ich die ganze 3D-Grafik nicht schlecht... wirkt teilweise etwas steril, aber komischerweise immer noch authentischer als der Teil 3-Comic. Lediglich die fiesen Kringelwolken sind immer noch da, das hätt nicht sein müssen.
Die Steuerung ist, bei aller Liebe, totaler Murks, da gibts kein Schönreden. Erstens mal ist der Umstieg von Maus- auf Tastatursteuerung technisch wie praktisch gesehen ein riesiger Schritt rückwärts. Zweitens wird die Handlungsfreiheit extrem eingeschränkt (ansehen, nehmen, benutzen, das wars), worunter die Rätsel leiden. Aber vor allem ist es einfach eine Qual, Guybrush durch die Gegend zu dirigieren, da überall unsichtbare Kanten zu Gebieten sind, die er nicht betreten kann. An diesen bleibt er allerdings (normalerweise) nicht hängen, sondern prallt sozusagen ab, und wechselt die Richtung. Besonders auf den 3D-Karten rennt man daher grundsätzlich erstmal woanders hin als man wollte. Oder man betritt einen Raum, rennt vor einen unsichtbaren Gegenstand, kehrt um, und ehe man sichs versieht ist man schon wieder draußen. Das nervt ungemein.
Da man Objekte nicht mehr anklicken kann, muß man, um etwas mit ihnen machen zu können, direkt vor ihnen stehen und in ihre Richtung schauen. Um einen Raum auf Gegenstände abzusuchen, reicht es folglich nicht mehr, ihn kurz mit der Maus abzufahren, man muß ihn komplett ablatschen, damit einem nichts entgeht. Durch die komische Steuerung landet man bestenfalls beim dritten oder vierten Versuch sogar wirklich dort, wo man ursprünglich hinwollte. Vor allem wenn Guybrush sehr weit weg vom Betrachter ist, so daß man seine momentane Blickrichtung bestenfalls ahnen kann, nervt das ungemein. Überhaupt sind die Kameraperspektiven oft sehr unglücklich gewählt, und wechseln auch noch innerhalb ein und desselben Raumes. Dadurch verliert man anfangs (bevor man die Raumstruktur quasi auswendig kennt) bei jedem Wechsel des Blickwinkels die gerade mühsam erkämpfte Übersicht.
Durch all diese Verzögerungen in der Bewegung des Helden und Manipulation von Gegenständen wird die Spielzeit enorm gestreckt, was die Entwickler zweifellos freut. Wäre dieser Aspekt nicht, und würden die gesprochenen Dialoge nicht zusätzlich Zeit rauben, würde unweigerlich auffallen, daß dieses Spiel nicht mal halb so lang ist wie Monkey 2.
Die Rätsel überzeugen ohnehin nicht; erstens mal sind die meisten Räume ziemlich leer (ansonsten würde der Spieler beim Blick auf ein Regal mit Objekt-Anzeigen förmlich erschlagen), also sind auch die Kombinationsmöglichkeiten geringer. Dazu sind die meisten Rätsel altbekannt (finde Crew und Schiff, ist ja GANZ was neues... und macht vor allem so viel Sinn, wenn man grad erst mit einem vollbesetzten und intakten Schiff im Hafen ANGEKOMMEN ist... was ist denn damit passiert?). Anspielungen auf die alten Teile sind ja gut und schön - aber nicht als Ersatz für neue Ideen.
Die Sache mit dem Parfüm auf Lucre Island war super, auch die Begegnung mit dem "Parallel-Guybrush" im Sumpf der verlorenen Zeit war eine ausgesprochen nette Idee. Danach kommt aber absolut nichts weltbewegendes mehr. Die Ferieninsel Jambalaya-Island paßt absolut nicht ins MI-Flair. OK, das entspricht der komischen Story mit der Kommerzialisierung der Karibik, aber ich hab ja auch nie behauptet, daß diese Story irgendwie gut wäre. :/
Nicht mal die altbekannte Affeninsel läßt alte Erinnerungen hochkommen... dieser ganze Mist mit dem Lava-Fluß, der LeChuck-Kirche, dem Affendorf, der neuen Identität von Herman Toothrot und diesem dämlichen Affenroboter erscheinen geradezu schmerzhaft konstruiert und an den Haaren herbeigezogen.
Überdies fehlt bei allem der alte Humor. Sicher, einige Dialoge sind witzig, doch sie reichen nicht, dem Spiel eine Seele zu verleihen. Abgedroschene Klischees und dumme Sprüche über Schule, Kirche und Australier sind weder innovativ noch lustig, sondern einfach nur billig und peinlich und lassen den Spieler nach Ron Gilbert schreien.
Den Höhepunkt der Dämlichkeit stellt schließlich "Monkey Kombat" dar. Sind jetzt dumme Affenlaute und alberne Körperposen ein Ersatz für die geistreichen Wortduelle aus den Vorgängerspielen? Oder hat da nur jemand versucht, Monkey Island mit Holzhammer und Brecheisen auf die Pokemon-Generation zuzuschneiden? Wenn DAS die Zukunft von Monkey Island ist, verstehe ich sie nicht... ebensowenig wie das sagenhaft unspektakuläre und belanglose Ende der Story. Gut, jetzt hab ich LeChuck mal wieder besiegt. Aber, äh... wie hab ich das jetzt eigentlich gemacht?
Das Spiel ist zuende. Was bleibt, ist ein etwas bitterer Nachgeschmack. An die meisten Witze und Rätsel erinnere ich mich schon kaum noch, dazu waren sie zu platt. Ungewöhnlich für ein MI-Spiel. Die SCUMM-Bar in Lua-Bar umzubenennen, das war eine ganz nette Anspielung. Allerdings aus traurigem Anlaß. Mal ehrlich, welcher Spieler sehnt sich nicht nach dem alten SCUMM-System zurück und würde die neue Lua-Engine am liebsten zum Mond schießen - im wahrsten Sinne des Wortes? Ach ja, die lateinischen Schilder waren auch ganz lustig - zwei Stellen im Spiel, bei denen ich ausnahmsweise nicht das Gefühl hatte, an einem Spiel für fünfjährige zu sitzen. "Contra leges marinas latrocinium maris est" steht auf einem Schild im Gefängnis von Lucre Island. Frei übersetzt: Seeräuberei ist gegen die Gesetze der See. Und dann noch auf der Statue von Tiny LaFeet: "Cuius praeda est", wessen ist die Beute. Sehr amüsant. Doch wenn sich die gelungenen Scherze in einem LucasArts-Adventure an den Fingern einer Hand abzählen lassen, wie in diesem Spiel, so muß ich, um auch mal mit Latein zu prahlen, wohl oder übel bemerken: Quomodo ceciderunt fortes... :(
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am 14. November 2000
Monkey Island... da kommen Erinnerungen hoch, oder? Die Abenteuer des Möchtegern-Piraten Guybrush Threepwood haben seit Beginn eine riesige Fangemeinde. Nun kommt Monkey Island 4 - Die Flucht von Monkey Island, und es wird seinen Vorgängern absolut gerecht. Das Altbekannte lebt wieder auf, wie zum Beispiel Beleidigungswettkämpfe, Seitenhiebe auf Spiele und Filme, charmante Charaktere und ein liebevoller, aber trotteliger Held. Der Sprung auf 3D ist gewagt, hat aber vollends geklappt! Die Charaktere sehen trotz 3D sehr liebevoll und nicht so comic-artig aus wie im 3. Teil. Die Systemanforderungen sind erstaunlich gering, ein Computer mit 200 Mhz reicht schon aus, empfohlen wird einer ab 266 Mhz. Es wird nur eine DirectX-Kompatible Karte benötigt, es können also alle in den Genuß dieses genialen Adventures kommen. Die Beta-Version hat mich absolut davon überzeugt, daß der Monkey-Charme erhalten geblieben ist. Wer ein spannendes und liebevoll erzähltes Spiel in dieser spröden 3D Ego-Shooter und Action-Welt spielen will, der hole sich auf alle Fälle "Flucht von Monkey Island"!
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am 19. Dezember 2000
Zuerst: ich habe auch schon die Vorgänger gespielt und zwar seits den ersten Teil auf dem Amiga gab. Nur das war vor gut 11 Jahren. Ich weiß nich was man heutzutage erwartet? Der Kokurrenzdruck ist selbst für eine Legende wie Monkey Island riesig. Da muß neue Grafik und Bedienbarkeit her. Gut die Bedienung ist wirklich teilweise sch****, man gewöhnt sich aber. Empfehlung: Gamepad!!! Die Grafik ist für Rendergrafiken genial und die Atmosphäre nach 30 Minuten spielen fast genauso wie bei den ersten beiden Vorgängern! Da war Mi 3 wesentlich schlechter. Guybrush sieht hier wenigstens nicht aus wie irgendein geschleckter Sonnyboy. Also: KAUFEN!!! Die musik allein ists wert. Nur ohne die Vorgänger leidet das Verständniss etwas. Nur als Warnung.
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am 18. Dezember 2010
Ich habe dieses Spiel vor etwa 10 Jahre gekauft, voller Erwartung auf ein weiteres, tolles Abenteuer. Damals habe ich das Spiel schon nach den ersten Schritten wieder weggelegt, da die Lenkung absoluter Murks war. Da nun Monkey Island 5 rauskommt, und ich erwarte, dass sich einige Witze auf diesen Teil beziehen, habe ich ihn nun durchgespielt. Als ich hier gelesen habe, dass viele Leute dieses Spiel mit 5 Sternen bewertet haben, sah ich mich genötigt, etwas Realismus zu schaffen, wobei es hier schon eine sehr gute Rezension gibt, ebenfalls mit 2 Sternen, die sehr detailiert ist. Hier nun mein Ergebnis.

Positiv:
+ Die Geschichte ist teilweise ganz nett. Nicht spektakulär, aber ok.
+ Teilweise gute Rückbezüge auf die Vorgängerspiele.
+ Die Sprecher haben dem Spiel einigen Witz gegeben.
+ Einige, wenige Rätsel waren ganz nett, wie der Sumpf der Zeit oder die Scummbar. Das war es aber auch schon.

Negativ:
- Die Lenkung ist eine absolute Frechheit! Konnte man bei den ersten drei Teilen entspannt zurückgelehnt über die Maus lenken, und sich auf die Rätsel konzentrieren, muss man jetzt über die Tastatur lenken und den gesamten Bildschirm ablaufen. Eine Region hatte ich erst vollkommen übersehen. Die Figur läuft auch ab und zu einfach in eine andere Region, an der man nur vorbeilaufen wollte, man läuft gegen unsichtbare Grenzen, die sich auch nicht erahnen lassen und die Krönung: Einmal steckte die Figur sogar fest und ich durfte den letzten Spielstand laden. Diese Lenkung ist das schlechteste, was mir je untergekommen ist und nimmt dem Spieler eine Menge Spaß. Wenn man durch die Lenkung vorfrustriert wird, wird es durch das sonst schwache Spiel noch schlimmer.

- Die Grafik ist auf Krampf 3d. Man sieht aber sehr deutlich, dass die Oberflächen flache, aufgedruckte Bilder sind. Zum Beispiel sieht man, dass der Rasen und der Weg exakt eben sind. Man sieht die Polygone. Lieber eine gute Zeichentrickgrafik, als eine mittelmäßige bis schlechte 3d-Grafik. Wobei die Grafik jetzt nicht extrem schlecht ist, teilweise sogar ganz ok, aber eben nicht wirklich gut.

- Teilweise miese Rätsel. Beleidigungsarmdrücken wurde eher alibimäßig eingesetzt, man kannte alle Antworten sofort und musste nur noch die richtige raussuchen. So war das Beleidigungsarmdrücken vorbei, bevor es richtig angefangen hatte.

- Viele Rätsel oder Aufgaben sind nicht neu, Sammle Mannschaft, suche Schiff, kennt man aus dem ersten Teil.

- Der Affenkombat war das schlimmste, was ich je erlebt habe. Es sieht ähnlich aus wie Mortal Kombat, ist aber eher wie Papier, Schere, Stein, nur eben mit 5 Affenfiguren. Man muss also erkunden, welche Figur welche schlägt und mit welcher Kombination man zwischen den Figuren wechselt. Die Kombination besteht aus Affenlauten, die über Oben, Unten, Links und Rechts ausgelöst werden. Man muss also viel mitschreiben und auch lernen, wie man dabei am besten vorgeht, da das Spiel nicht auf einen wartet mit den Informationen.

- Der riesige Affenroboter ist einfach nur lächerlich, ebenso die Zerstörung des Senders, die überhauptnicht piratisch wirkte.

- Das Ende kommt völlig unspektakulär. Das Spiel ist halt plötzlich vorbei und LeChuck hat Suizid gemacht. Einfach so.

- Das Spiel ist relativ kurz, es gibt nur wenige Gegenstände und wenige Aktionen. Ohne Videosequenzen und die Lenkung, die viel Zeit kostet, wäre Das Spiel vermutlich in einer Stunde durchgespielt. Das ist viel zu wenig für das Geld!

Fazit:
Dieses Spiel ist nur für Monkey Island Fans geeignet, die die gesamte Story kennen wollen. Das Spiel hat eine grauenvolle Lenkung, ist viel zu kurz und die Rätsel sind vielfach alt oder schlecht.

Tip:
Die anderen Teile von Monkey Island sind erheblich besser. Man kann sie noch kaufen, aber sie laufen nicht auf heutigen Rechnern. Jedenfalls nicht direkt. Dafür gibt es die ScummVM, mit der sich diese Spiele spielen lassen. Also keine Scheu vor guten, alten Spielen.
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am 22. Dezember 2000
MI4, das Adventurespiel des Jahres, besticht wieder mal durch Witz, gute Rätsel und toller Atmosphäre. Aber was hat sich LucasArts dabei gedacht die gute alte Maussteuerung (nicht unbedingt von MI3) mit dieser besch***** Tastatursteuerung, ähnlich Tomb Raider zu ersetzen. Als sie diese das erste mal in Grim Fandango eingesetzt haben, störte mich das nicht, ich hab das Spiel einfach nicht gespielt. Ebenso hat die Umstellung auf die 3D-Engine wirklich nicht sein müssen, ehrlich gesagt hätte sie nicht sein dürfen. Gut es muss ja keine Grafik wie in MI1 oder MI2 sein, aber eine wie in The Curse of Monkey Island hätte mich nicht gestört, ich finde sie sogar recht gut gelungen(bisschen moderner aber immer noch 2D). Die Anforderungen find ich auch zu hoch für ein Adventure, mich störts zwar nicht direkt, da mein PC stark genug ist, aber sie haben sich damit selber ins Bein geschossen. Ich möchte wetten, hätte LucasArts den vierten Teil in der Monkey Island 2-Grafik und -Steuerung programmiert, sie hätten trotzdem(oder grad erstrecht?!) einen Tophit gelandet, da das Spiel auf jedem PC laufen würde,weil jeder die Steuerung kennt und zu schätzen weiss und da dann eben die Assoziation zu den ersten beiden Teilen grösser ist. Fazit: Der Inhalt wie immer genial, die Umsetzung sehr mässig. BrainRunner
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am 25. Dezember 2001
Die Hintergrundgrafik ist zwar wirklich schön gemacht, dafür sind die Figuren in Monkey Island 4 grafisch mangelhaft umgesetzt.
Bis auf ein paar witzige Einfälle ist die Story auch eher mau und der Soundtrack nervt schon nach kurzem.
Hinzu kommt noch, daß die Rätsel echt bescheiden sind und es viel zu viele nervtötende, die Gedult strapazierende Spiele (unter anderem Bronzehut-Suche, Steinwerfen, Monkey Kombat) gibt.
Warum man auf die Möglichkeit der Mouse ganz verzichtete ist mir auch völlig unbegreiflich, denn die Tastatursteuerung zieht das Gameplay gehörig nach unten.
Waren die ersten drei Teile Adventure-Spiele der alten Machart und begeisterten so die Fans, ist die Flucht von Monkey Island ein kläglicher Versuch, sich dem Höher-Schneller-Besser-Zwang unterwerfend, Geld mit dem guten Namen der Vorgängerspiele zu machen.
Und da fragen sich die Leute, warum das Adventure-Genre am Aussterben ist.
Ich habe Monkey Island 4 angespielt und meinem Bruder ab und an beim Spielen über sie Schulter geschaut, aber für mich steht fest, daß ich lieber bei den Teilen 1 bis 3 bleibe.
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