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Kundenrezensionen

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am 20. Juli 2003
Das notwendige Geschick Oscar Wildes bissige Schauspiele umzusetzen, ohne dass sie ihren Charme verlieren oder langatmig und statisch wirken, was bei Bühnenstücken recht leicht der Fall sein kann, ist durchaus nicht zu unterschätzen. Doch Oliver Parker beweist mit seiner Verfilmung von Wildes geistreicher Komödie "An Ideal Husband" aus dem Jahre 1895, dass er ein Händchen dafür hat.
Parker, der auch der Drehbuchautor ist, hält sich größtenteils an die Vorlage, doch gleichzeitig fügt er kleine Szenen ein, z.B. die im Original nicht vorhandene Debatte im Parlament, um den Film aufzulockern und ihm die notwendige Spielfilmlänge zu geben.
Ebenso legt der Regisseur bei seiner Inszenierung großen Wert auf Kostüme und Requisiten, die dem Film eine lebendige und farbenprächtige Note geben und sorgt mit häufigen Schauplatzwechsel für Tempo und Spannung.
Neben diesen zahlreichen historisch getreuen Details wird der Film vor allem von den hervorragenden Schauspielern getragen - und natürlich von den unvergleichlich treffsicheren Dialogen des Zynikers Wilde.
Rupert Everett als selbstverliebter Lord Goring, Jeremy Northam als aufrichtiger Politiker mit Vergangenheit, Sir Robert Chiltern, Cate Blanchett als seine feministische Ehefrau, Minnie Driver als seine exzentrische Schwester Mabel und Julianne Moore als intrigante Mrs Cheveley bieten ein breites Spektrum ihres Könnens und überzeugen allesamt mit einer Leichtigkeit und sichtbaren Spielfreude, die mit zwei Golden Globe-Nominierungen belohnt wurde (Everett/Moore).
Kurzum, Kostümkino war nie sprühender vor Witz und Aphorismen und die Zeit verging selten so angenehm als bei dieser exzellenten Verfilmung, deren Qualität auch auf der DVD gewahrt bleibt. Schade ist allerdings, dass die englische Fassung nur mit nicht ausblendbaren deutschen Untertiteln zu sehen ist, was recht lästig sein kann.
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am 16. März 2001
Das von Oscar Wilde mit viel feinsinnigem Humor und Ironie gezeichnete Bild der Londoner Gesellschaft um die Jahrhundertwende wurde sehr gut umgesetzt und wirkt alles andere als verstaubt. Die Dialoge sind witzig, die Darsteller sind hervorragend. Besonders zu erwähnen ist Rupert Everetts Darstellung als reicher Nichtsnutz Lord Goring, der die Tage im Bett und die Nächte in der Gesellschaft verbringt. Er erweist sich letztendlich jedoch als guter Freund mit uneigennützigerem Kern, als man erwartet hätte und könnte vielleicht doch "ein idealer Ehemann" werden? Im Gegenzug dazu wird das Bild von Sir Robert Chiltern als integrem Politiker und vorbildlichem Ehemann der ebenfalls sehr rechtschaffenen Gertrud aufgeweicht. Dazwischen liegen viele Irrungen und Wirrungen, witzige Grimassen, die manchmal sogar an einen Comic erinnern (zum Beispiel Gertruds verwirrter Blick, als sie sich selbst beim Lügen erwischt) und trotzdem nicht übertrieben wirken, spritzige Dialoge, besonders zwischen Lord Goring und Mable, die einmal wöchtentlich einen Heiratsantrag von einem Verehrer bekommt ("the usual palm tree") und letztlich doch nur an Lord Goring interessiert ist. Ein witziger dramaturgischer Einfall ist noch zu erwähnen: In einer Szene im Theater wird das Stück "The Importance of Being Earnest" gespielt, und am Ende betritt Oscar Wilde selbst die Bühne. Ansonsten wird immer wieder subtil der Kitsch der 50er Jahre-Filme parodiert. Unbedingt empfehlenswert!
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am 14. Januar 2003
Ein exellenter Film. Ich habe ihn mittlerweile ca. 30 Mal gesehen und bin immer noch nicht müde. Julian Moore spielt die Intrigantin sehr gut, bei ihr kommt zum Schluss herüber, dass Herz wichtiger ist als Vermögen.
Dennoch lebt der Film überwiegend vom Spiel von Mini Driver und Rupert Everrett. Mini Driver ist entzückend und Rupert Everrett spielt den ewigen Junggesellen äußerst charmant.
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am 15. Februar 2003
Wir schreiben das Ende des 19. Jahrhunderts und befinden uns in England, wo der Adel herrscht und feiert. Arthur Goring (Rupert Everett) ist ein wirklicher Lebemann, der es bisher erfolgreich geschafft hat, nicht zu heiraten. Er lebt und geniest das Leben auf seine Art. Das genaue Gegenteil zu ihm ist der charmante verheiratete Lord Chiltern (Jeremy Northam) und seine bezaubernde Gattin Gertrude (Cate Blanchett). Bei beiden scheint das Glück richtig zu lächeln. Als jedoch die intrigante Mrs. Cheveley (Julianne Moore) auftaucht, beginnt das Glück zu brechen, denn ein dunkles Geheimnis, welches Chiltern schon vergessen dachte, beginnt sein Leben zu zerstören.
Diese floote melodramatische Komödie weiß mit Wortwitz und hübschen Frauen zu überzeugen. Die 93 min. sind eigntlich nie langweilig und die Darsteller, allen voran Julianne Moore, Cate Blanchett und Minnie Driver können durch ihre Kostüme und ihre Dárstellung überzeugen.
Was noch überzeugt sind die Extras die die DVD zu bieten hat. So warten 60 min. interessante Beiträge auf den geneigten Zuschauer wie z.b. Interviews, Making of und B-Roll. Hier kann man wirklich sagen, daß beides sehr gut zusammen paßt. Sowohl der Film selbst, wie auch dessen Umsetzung auf DVD.
Meine Empfehlung: Kaufen.
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am 8. Mai 2005
Am Film selber gibt es nichts auszusetzen,.
Abzuege gibt es von mir zum einen dafuer, dass die deutschen Untertitel der Originalversion nicht ausblendbar sind [wohl aber kann man dies in den Interviews; wie logisch ist denn das?!]. Zum anderen sind die Untertitel streckenweise schlecht bis sehr schlecht uebersetzt - keine ueberzeugende Leistung von Seiten der deutschen Ueberarbeitung.
Wer Wert auf einen ungetruebten Filmabend mit der englischen Originalversion legt, sollte sich lieber gleich die Importversion anschaffen.
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am 18. März 2001
Selten wurde Oscar Wilde so charmant verfilmt wie hier mit Minni Driver. Wortwitz, Dialogkomik, subtile Bedeutungen - Wilde wäre zufrieden gewesen. Anspruchsvolle Unterhaltung kann so angenehm leicht sein!
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am 23. September 2012
Als ich neulich in irgendeinem Boulevardmagazin las, dass sich Rupert Everett nicht an die Namen aller Menschen erinnern könne, mit denen er jemals Sex hatte, musste ich sofort an die Eröffnungssequenz aus Oliver Parkers Adaption von Oscar Wildes "An Ideal Husband" denken: Ein betagter Butler betritt in den späten Morgenstunden das Schlafgemach von Sir Arthur Goring, des wahrscheinlich egozentrischsten Dandys der gesamten Londoner High Society, und bringt erst einmal Licht ins Dunkel, indem er die Vorhänge aufzieht und dem Zuschauer auf diese Weise einen äußerst bleibenden Eindruck vom dekadenten Lebensstil dieses lasterhaften viktorianischen Genussmenschen vermittelt. Wie auf Kommando erhebt sich daraufhin eine nackte Gespielin aus dem Bett des Schwerenöters und verlässt wortlos den Raum. Wer sie ist und wie sie heißt, spielt natürlich keine Rolle. Zum perfekten Ehemann taugt dieser sehr eitle Sir Arthur wahrscheinlich eher nicht. Dafür aber vielleicht der beste Freund des Müßiggängers, Robert Chiltern, ein rhetorisch gewandter Emporkömmling des britischen Parlamentarismus. Zumindest glaubt dies wiederum dessen Frau Lady Gertrude. Doch der glückliche Lauf der Dinge ändert sich, als eine gewisse Mrs. Chevely im Stile einer dämonischen Strippenzieherin auf den Plan tritt. Denn Mrs. Chevely hat an der Börse viel Geld in ein nutzloses argentinisches Kanalprojekt investiert und erpresst Chiltern nun mit einem prekären Geheimnis aus der Vergangenheit, um auf diese Weise seine Zustimmung im Unterhaus in dieser Angelegenheit zu erzwingen. So gerät eine böse Intrige ins Rollen, die für einige Missverständnisse und peinliche Situationen sorgt. Sir Arthur interessiert sich plötzlich für die Frauenbewegung, Lady Gertrude zweifelt an der Integrität ihres Mannes, Chiltern fürchtet um seine gesellschaftliche Stellung und Mrs. Chevely geht eine weitere Wette ein!

Wie auch alle anderen Wilde'schen Dramen zieht "An Ideal Husband" seinen witzigen Charme aus dem Gegensatz zwischen Schein und Sein. Niemand ist hier wirklich der, den er vorzugeben scheint, während ihn andere wiederum so sehen, wie es seinem wahren Charakter widerspricht. Mit dieser ironischen Wendung unterläuft Wilde gezielt die moralische Ernsthaftigkeit der viktorianischen Geisteshaltung, jongliert nebenbei noch artistisch mit virtuosen Wortspielen und spickt die Handlung mit unzähligen Verweisen auf seine eigene Biographie. Normalerweise steht und fällt ein Drama mit der Qualität der Dialoge, die in diesem Fall das eigentliche Salz in der Suppe sind. Dennoch wirkt hier alles etwas oberflächlich, konstruiert und gekünstelt, was allerdings mehr mit der literarischen Vorlage als mit der filmischen Umsetzung zu tun hat. Wildes Schreibstil tendiert zu einer kunstvollen Sprache, die danach strebt, Schönheit zu beschwören, und in ihrem melodischen Klang ein wenig an die französische Linguistik erinnert. Er folgt dabei einem bestimmten Rhythmus, der in Kombination mit abschweifenden Aphorismen, gepfefferten Bonmots und assoziationsgeladenen Worten eine unglaublich schwülstige Atmosphäre erzeugt. Spätestens die antithetisch zusammengeklöppelten Adjektivketten ("schrecklich-schön") lassen keinen Zweifel mehr aufkommen, dass bei einem hedonistischen Schöngeist wie Wilde, der den Ästhetizismus nicht nur propagierte, sondern ihn auch selbst lebte, der sinnliche Effekt der Beschreibung stets über dem intellektuellen Gehalt steht. Dementsprechend opulent fällt auch die Ausstattung des Films aus. Das prunkvolle Dekor und die mondänen Interieurs besitzen lediglich eine impressionistische Wirkung, aber keine tiefgehende Bedeutung. Dieser Überstilisierung fallen auch die Darsteller zum Opfer, die dazu gezwungen sind, mehr zu posieren, als dass sie schauspielern (ganz krass ist da Minnie Driver als Miss Mabel).

Für mich liegt das Enttäuschende an Wildes Dramen darin verborgen, dass sich die Hauptfiguren am Ende stets den Gesetzen der Gesellschaft beugen, deren Macht nach wie vor ungebrochen ist. So ordnet Lady Chiltern ihren Willen dem neurotischen Ehrgeiz ihres Gatten unter und Sir Arthur macht Roberts Schwester Mabel gar einen Heiratsantrag. Alles bleibt im Rahmen und löst sich in Wohlgefallen auf. Das Feuer der Rebellion entflammt zwar kurz, erlischt aber sogleich wieder, indem die fest zementierten Grenzen der viktorianischen Werteskala nicht überschritten werden. Was etwas paradox erscheint, zumal der Aufruhr in Wildes Privatleben durchaus einen gewissen Platz einnimmt. Dass das temporäre Aufbegehren der Protagonisten in seinen Stücken dennoch so kläglich verpufft, mag etwas mit dem ambivalenten Verhältnis zu tun haben, das der Autor zu den Eliten pflegte, die eben nicht nur eine Zielscheibe für ihn darstellten, sondern ihm auch als Geldgeber und Publikum dienten. Wildes Anliegen war es sicherlich nicht, eine neue Moral zu definieren, zumal dem frivolen Ästheten hundert Laster lieber waren als eine öde und langweilige Tugend. Ihm ging es vor allem darum, die bigotten Manieren seiner Zeit zu reflektieren. Und genau hier beginnt die Widersprüchlichkeit seiner Person tiefe Wurzeln zu schlagen. Obwohl er es verstand, die unterhöhlten Lebensformen zu durchschauen, war er einerseits so fasziniert von der viktorianischen Gesellschaft, dass er ihrer unwiderstehlichen Anziehungskraft erlag und sich zeit seines Lebens darum bemühte, in der Mitte der Bonvivants akzeptiert zu werden, was ihm andererseits nur deshalb gelang, indem er die Parvenüs gnadenlos verspottete und der scheinheiligen Heuchelei der Snobs einen untrüglichen Spiegel vor das Gesicht hielt. Das muss man sich mal vorstellen: Man gewährte ihm erst Zugang zur Upper Class, als er diese amüsierte. Er amüsierte sie wiederum dadurch, dass er sich sie über sie lustig machte. Und je mehr er sie ins Lächerliche zog, desto lauter fiel der Applaus aus. Dass dieses raffinierte Spiel nicht lange gut gehen konnte, liegt eigentlich auf der Hand. Gefährlich wird es dann, wenn die Fallhöhe durch das auf diese Weise erworbene Ansehen auf beträchtliche Ausmaße gestiegen ist und Geld immer mehr an Bedeutung gewinnt. Denn je mehr er an ihr verdiente, desto tiefer verachtete er diese künstliche Gesellschaft, die offensichtlich nur zum Zweck der gegenseitigen Bewunderung existierte. Bis diese sich fürchterlich rächte und dem dreisten Gecken den Dolchstoß verpasste. Nach einem öffentlichen Skandal wird Oscar Wilde 1895 von einem Gericht zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Was im Gegensatz zu Sir Arthurs Heiratsantrag ein wahrlich tiefer Sturz war, der sowohl seine Reputation als auch seine finanzielle Potenz irreparabel beschädigte.

Bonusmaterial: Interviews, B-Roll, Making Of, Trailer. Tonspur: Deutsch, Englisch DD 5.1. Bild: nicht mehr ganz zeitgemäß, weil etwas grobkörnig!
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am 31. Juli 2010
Ich habe den Film in London im Kino unmittelbar nach Erscheinen gesehen und war begeistert. Außerdem habe ich es genossen, dass ich durch die extrem prononzierte, deutliche, britische Aussprache nahezu jedes Wort verstanden habe. Insofern hält mich die Information in einigen anderen Rezensionen, wonach die deutschen Untertitel nicht wegschaltbar sind, davon ab, die DVD hier zu kaufen (obwohl sie ja auch hier als UK-Import bezeichnet wird ...?!); ich werde die DVD von amazon.co.uk bestellen. Aus diesem Grund (deutsche Untertitel) hier nur 4 Sterne.

Wie man Rupert Everett als blass bezeichnen kann oder den Film als langweilig, wie in anderen Rezensionen geschehen, ist mir schlichtweg unbegreiflich. Aber Geschmäcker sind verschieden und so soll es ja auch sein. Ich persönlich kann mir keinen besseren Darsteller als Rupert Everett in der Hauptrolle vorstellen. Er brilliert darin schlichtweg. Auch sonst ist die Besetzung sehr erfreulich, wenngleich Everett die anderen Mimen "an die Wand spielt". Ich werde wohl nie vergessen, wie er - als Lord Goring - in herrlichem British seinem Vater auf den Vorwurf der Selbstverliebtheit kontert: "My dear father, to start loving yourself can be the beginning of a lifelong romance!" (oder so ähnlich).

Auch erscheint es mir als besondere Leistung ein solch dialoglastiges Stück so kurzweilig auf die Leinwand zu bringen.

Abschließend der Hauptgrund, warum ich den ohnehin zahlreichen Rezensionen, eine weitere hinzufüge: Unbedingt englisch genießen - sehr, sehr gut zu verstehen! Viel Vergnügen!
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am 10. Juni 2008
An Ideal Husband is an 1895 play by Oscar Wilde which revolves around blackmail and political corruption, and touches on the themes of public and private honour. The action is set in London, in "the present", and takes place over the course of three days. "Sooner or later," Wilde notes, "we shall all have to pay for what we do." But he adds that, "No one should be entirely judged by their past.

The movie is classy and captures uppper-class London to perfection. The language is wonderful and the lines really amusing like "Women have a wonderful instinct about things. They can discover everything except the obvious" or "Fashion is what one wears oneself. What is unfashionable is what other people wear" or "To love oneself is the beginning of a life-long romance.".

If you like Oscar Wilde you will enjoy this movie as Rupert Everett here as Lord Goring really is the best movie actor to portray an Oscar Wilde character. Cate Blanchett - Lady Gertrude Chiltern -,Minnie Driver - Miss Mabel Chiltern, Julianne Moore - Mrs. Laura Cheveley, Jeremy Northam - Sir Robert Chiltern and John Wood - Lord Caversham - give splendig performances too.Director Oliver Parker has created a real gem.
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am 12. Februar 2011
lautet der Titel eines Buches, welches bei amazon bestellt werden kann. Hier spielt Rupert Everett den richtig Selbstverliebten so charmant, dass ich mich auch in ihn hätte verlieben können. Von seinen persönlichen Outings als homophiler Mann mal abgesehen, die die Damenwelt enttäuschen müssen, ist er einfach "mein Typ", und diese Rolle ist ihm auf den Leib geschrieben worden. Vermutlich hätte er sich mit Oskar Wilde, dessen Buch hier verfilmt ist, bestens verstanden. Ein wenig verblassen neben ihm die anderen Darsteller dieses auch dialog- und detailverliebten movies, nur Julianne Moore kann in ihrer subtilen Boshaftigkeit mithalten. Ansonsten möchte ich den hier bereits vorhandenen guten Rezensionen nichts hinzufügen, der schlechtesten möchte ich zugute halten, dass in der Tat bei diesem Film derjenige einschlafen wird, der action braucht, ist halt nicht jedermanns Geschmack, ebensowenig wie die Lektüre von Oskar Wilde. Ich würde dem eingeschlafenen Zuschauer, mit anderen Worten, ein anderes Genre empfehlen.
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