Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto calendarGirl Prime Photos Sony Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen2
3,5 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:19,61 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 31. Dezember 2009
Für die Interpretation des Wohltemperierten Klaviers von Bach, des sogenannten "Alten Testaments" der Klavierliteratur ist mir das Cembalo das liebste Instrument. Leider habe ich bisher keine Aufnahme mit ausschließlicher Verwendung des Cembalos gefunden, die mir restlos gefällt.

Robert Levin hat auf verschiedenen Instrumenten gespielt: Cembalo, Clavicord, Orgel und Pianoforte, alles Instrumente, die J.S. Bach noch gekannt haben könnte und die Ihm (vielleicht mit Ausnahme des Pianoforte) zur Verfügung gestanden haben - insofern plausibel. Davon mag ich das Clavicord am wenigsten, da es einen undeutlichen verwaschenen Klang erzeugt und sehr leise spielt. Der Anteil der hier auf das Clavicord entfällt ist nicht einmal 20%.

Ich finde Abwechslung beim Instrument allerdings nicht unbedingt notwendig, da mich die Stücke geradezu fesseln und ich die Konzentration ohne Mühe halten kann. Um die Eigenart der verschiedenen Sätze beim Hören leichter zu erfassen, hätte ich es vorgezogen nicht auch noch beim Instrument eine ablenkende Variable einzuführen.

Robert Levin ist technisch brilliant, was dazu führt, daß man an Technik während des Hörens fast nie denkt. Er macht die Struktur der Stücke sehr deutlich indem er auch lange Phrasen in dynamisch-agogischen Bögen zusammenfaßt. Der Einsatz von Rubato ist angemessen und plausibel. Sein Spiel ist wunderbar zwischen Intellekt und Gefühl ausbalanciert. Er benutzt alle erforderlichen Tempi von rasend schnell bis sehr langsam, wobei die schnellen nie gehetzt und die langsamen nie langweilig klingen. Sein Spiel ist entspannt und voll kontrolliert, die Läufe sind perlend und niemals knotig. Obwohl ich die Aufnahme schon oft gehört habe, ist mir keine Schwäche aufgefallen.

Aufnahmetechnisch kann man nicht klagen, der Raum ist gut, vielleicht hätte es noch ein Bißchen mehr Brillanz und Dynamik sein dürfen, es werden hier wohl 4 von 5 Punkten erreicht.

Uneingeschränkte Empfehlung für diese Aufnahme. Ihr Referenzstatus würde bei mir nur durch eine Aufnahme von Murray Perahia auf dem Cembalo gefährdet, die es leider nicht gibt.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Dezember 2005
Levin benutzt drei Instrumente: Orgel, Cembalo und Clavichord. Manche der auf Orgel eingespielten Stücke sind so gut ausgewählt und registriert, dass man sie für originale Orgelstücke halten möchte. Die Cembalointerpretationen sind unaufdringlich, die Clavichord-Interpretationen leiden unter dem unbefriedigenden Instrument - der Diskant ist flach und der Bass zu trocken, die Saiten singen nicht. Wie mir Robert Levin nach Rückfrage erklärte, war das dem Künstler zur Verfügung gestellte Clavichord für die Aufnahme um einen Halbton abgelassen worden, mit katastrophalen Folgen für Klang und Artikulation.
11 Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden