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am 9. Juni 2005
Die Story um einen gelähmten Forensikexperten, eine junge, kluge Polizistin als Assistentin und einen geisteskranken Serienkiller besticht bereits durch die einzigartige Tatsache, dass die Hauptfigur ans Bett gefesselt ist, die Story also vor allem nicht durch zuviel sinnlose Actionszenen platt gemacht werden kann. Die schier geniale Leistung des Denzel Washington, welcher die Rolle eines Querschnittsgelähmten ohne zuviel Schnickschnack absolut glaubhaft und unglaublich präsent spielt (an keinster Stelle ist ein Zuviel oder ein Zuwenig an Mimik), verdient meiner Meinung nach Achtung und Bewunderung. Die von mir stark unterschätzte Angelina Jolie bringt auch absolute Glanzleistung und sogar der als "Al Bundy" bekannte und verschrieene Ed O'Neal übberzeugt auf ganzer Linie. Der Film unterhält auf intellektueller Art und Weise und weicht trotz der Geschichte niemals ins platte Mittleidsgesäusel, sondern erhält eine sehr ehrliche Ausstrahlung.
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am 25. Januar 2007
Sicher ist es manchmal nicht einfach, einen Film in einem Genre zu fassen. Hier ist es klar. Thriller!!!
Und was für einer!

Leider gelingen heute selten so gute Thriller.
Aber dieser entschädigt für etliche schlechte Thriller, die man sich angetan hat.

Die damalige Neuentdeckung Angelina Jolie (31) überrascht durch eine überzeugende Leistung. Ihre Rolle als die junge Polizistin Amelia Donaghi,
die dem querschnittsgelähmten Lincoln Rhyme (Denzel Washington,53), einem im Dienst befindlichen genialen Polizisten,
bei der Suche nach einem Serienkiller behilflich ist, indem er "durch" sie bzw. sie "für" ihn handelt, füllt sie überzeugend aus.

Denzel, dem in dieser Rolle nur sein Kopf zur Verfügung steht, gibt eine absolut überzeugende und überwältigende
Leistung ab. Wenn man ihn sieht, so sieht man tatsächlich einen genialen, an einen Bett gefesselten, Menschen.

Zu erwähnen ist sicher Ed O`Neill (61), der als Dedective Paulie Sellitto eine so gute Figur macht,
dass Al Bundy sofort vergessen wird. Und dies ist unverzichtbar, damit man ihm die Rolle auch abnimmt.

Wie oben angedeutet: Bis zum Ende darf man über den Killer spekulieren.
Ob man richtig lag, sieht man am Ende des Films.

Noch eins: Die Behauptung, der Film sei unschlüssig, ist völlig falsch.
Sicher wird nicht jede Frage ihre Antwort haben. Aber im ganzen hat der
Film einen nachvollziehbaren Strang.
Warum alles um die Jahrhundertwende? Warum dieses? Warum jenes?
Nun, wenngleich hierfür befriedigende Antworten zu finden sind, so ist doch festzuhalten, dass dies ein Film ist und kein Logikkurs.

Die DVD mit seinen Extras, z.B. informativer Kommentar des Produzenten, ist gelungen.

Jedem Thriller-Fan dringlichst ans Herz gelegt.
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am 5. September 2003
Ein wahnsinniger Serienkiller versetzt die Bewohner Manhattans in Angst und Schrecken. Um den grausamen Mörder zu fassen, muss sich die junge Polizistin Amelia Donaghy mit dem ehemaligen Detective Lincoln Rhyme zusammentun. Einst einer der führenden Kriminologen des Landes, ist der Experte in Spurensicherung zwar seit einem Unfall bewegungsunfähig ans Bett gefesselt, gilt aber dennoch Dank seines legendären Spürsinns weiterhin als brillianter Ermittler. Amelia ersetzt Rhyme in der Aussenwelt bald Augen, Ohren und Beine. In einem Wettlauf gegen die Zeit müssen die beiden versuchen, sich in den Killer hineinzuversetzen, um ihn zu schnappen, ehe er erneut zuschlagen kann.
Also um es gleich vorweg zu nehmen. Einer meiner Lieblinge. Ich habe den Film beim ersten Anschauen mitgelebt und musste ihn sofort noch einmal schauen.
Die Story ist zwar nicht neu und wurde ähnlich schon in anderen Filmen behandelt, hier ist aber die schauspielerische Leistung von Denzel Washington der Ausschlag zu einem echten Erlebnis. Und überraschenderweise überzeugt auch Angelina Jolie als Polizistin mit Verstand und Emotionen.
Abgerundet wird das Ganze mit einer hervoragenden Musik, die teilweise den Film geradezu beklemmend wirken läßt. Das Ende ist allerdings zu kurz gestrickt. Da wäre etwas mehr Einfallsreichtum gefragt gewesen.
Endlich mal wieder ein Thriller, der den Namen auch zurecht trägt - allerdings mit einigen kleinen Schwächen. Sollte in jede Sammlung.
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TOP 500 REZENSENTam 16. Mai 2016
Die 90er waren in Punkto Thriller klar die beste Schaffensperiode in der Karriere von Regiesseur Phillip Noyce. Mit Todesstille mit Sam Neill und Nicole Kidman schaffte er den Sprung nach Hollywood. Es folgten die Jack Ryan-Filme Die Stunde der Patrioten und Das Kartell und 1999 eben Der Knochenjäger.
Letzterer wandelt klar etwas auf den Spuren von Sieben. Ein Mörder treibt sein Unwesen und hinterlässt bei seinen Opfern, die er nicht selten auf perfide Art tötet, kleine Hinweise. Diese soll Lincoln Rhyme entschlüsseln, der beste Experte der Polizei. Da Rhyme durch einen Unfall querschnittsgelähmt ist, assesstiert ihm die junge Polizistin Amelia bei der Jagd. Doch der Mörder ist ihnen trotz der hinterlassenen Hinweise stets voraus....
Das Duo Denzel Washington und Angelina Jolie harmoniert super und besonders Jolie punktet hier noch mit sehr viel Natürlichkeit, die ihr in späteren Filmen irgendwie oft abhanden kam. Doch der ganze Film ist ohne Längen konsequent und spannend inszeniert, auch wenn er eben nie ganz die abgründige Klasse von Sieben erreicht.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Februar 2016
Aus dem Jahr 1999 stammt der spannende und auch atmosphärisch starke Thriller, der aufgrund einiger deutlicher Abweichungen von Jeffrey Deavers Roman „Die Assistentin“ nur lose auf dem Roman beruht. Jeffrey Deaver wird „als einer der besten Autoren psychologisch intelligenter Thriller“ (Wikipedia, Seite „Jeffrey Deaver“) bezeichnet, der eine ganze Reihe Romane mit seinen brillanten Ermittler Lincoln Rhyme als Hauptfigur verfasste. Jeremy Iacone (Blood In Blood Out – Verschworen auf Leben und Tod, 1993; One tough Cop, 1998) verfasste jedoch ein Script, das an mehreren Stellen deutlich von der Vorlage abweicht. Zwar wird es immer filmtechnisch notwendige Abweichungen zur Romanvorlagen geben, welche den Fans der literarischen Vorlage nicht gefallen jedoch dass Namen von Protagonisten verändert werden und auch der Täter letztendlich ein vollständig anderer ist, ist doch eher ungewöhnlich und für Außenstehende nicht nachvollziehbar. Anstelle sich stärker an das erfolgreiche literarische Werk anzulehnen, nahm Iacone deutliche Anleihen von filmischen Meisterwerken wie „Das Schweigen der Lämmer“ (1992) und „Sieben“ (1995).

Der Film beginnt mit einem schwerwiegenden Unfall des genialen Ermittlers Lincoln Rhyme (Denzel Washington) bei dem dieser querschnittsgelähmt wird und nur noch in der Lage ist seinen Kopf und seinen linken Zeigefinger zu bewegen. Obwohl er von seinem Bett aus der Polizei immer noch wichtige Ermittlungshinweise geben kann ist Rhyme des Lebens überdrüssig und trifft Vorbereitungen für einen Suizid. Doch eine brutale Ermordung, bei der eine junge und hoch talentierte Polizistin wichtige Spuren am Tatort sichert reißt Rhyme aus seinen trüben Gedanken. Schnell verwandelt sich sein Schlafzimmer in einen Ermittlungsraum und Rhyme überzeugt die junge Polizistin Amelia Donaghy (Angelina Jolie) ihm als sein verlängerter Arm zu assistieren. Doch immer brutaler mordet der Täter während die Spuren immer verwirrender werden. Als Rhyme endlich einen entscheidenden Hinweis findet beginnt plötzlich ein Wettlauf auf Leben und Tod.

Regisseur Phillip Noyce (Todesstille, 1989; Die Stunde der Patrioten, 1992; Der stille Amerikaner, 2002) inszenierte diesen düsteren und teils sogar brutalen Thriller ganz im Stil der obig genannten Klassiker. Dabei kann er sich komplett auf sein exzellentes Ensemble stützen, unter denen Oscar-Preisträger Denzel Washington (Die Akte, 1993; Training Day, 2001; The Equalizer, 2014) und die noch am Anfang ihrer Karriere stehende Angelina Jolie (Lara croft: Tomb Rider, 2001; Mr. & Mrs. Smith, 2005; Wanted, 2008) herausstechen. Es ist schon faszinierend zu zusehen wie es Washington schafft nur mittels Kopf und einem Finger dem Film seinen Stempel aufzudrücken, während Jolie als exzellente Schauspielerin zu überzeugen weiß. Neben diesen beiden Schwergewichten finden sich noch so bekannte Darsteller wie Queen Latifah (Sphere – Die Macht aus dem All, 1998; Chicago, 2002; Haus über Kopf, 2003), Michael Rooker (Henry: Portrait of a Serial Killer, 1986; Cliffhanger – Nur die Starken überleben, 1993; Guardian of the Galaxy, 2014), Ed O’Neill (Eine fast anständige Frau, 1990; Wayne’s World, 1992; Das zehnte Königreich, TV-Mini Serie 2000), Luis Guzmán (Carloito’s Way, 1993; Boogie Nights, 1997) und Leland Orser (Sieben, 1995; Independence Day, 1996). Wer genau hinsieht wird auch Regisseur Phillip Noyce in einem Cameo-Auftritt entdecken, als Kunde in einem antiken Buchladen.

Die herausragend atmosphärischen Bilder stammen von dem großartigen Kameramann Dean Semler, der auch schon bei stilbildenden Klassikern wie „Mad Max 2 – Der Vollstrecker“ (1981), „Todesstille“ (1989) oder auch „Der mit dem Wolf tanzt“ beeindruckende Bilder schuf. Der brillante und stimmungsvolle Score stammt von Craig Armstrong, der für Filme wie „Moulin Rouge“ (2002), „Ray“ (2004) und auch „Der große Getsby“ (2013) vielfach ausgezeichnet wurde.

„Der Knochenjäger“ ist für sich gesehen ein wirklich spannender und atmosphärisch starker Thriller, der mir schon im Kino sehr gut gefallen hat. Herausragend ist dabei das Zusammenspiel von Washington und Jolie, die diesen Thriller besser aussehen lassen, als man das bei diesem Skript vermuten würde. Vermutlich hätte dieser Film auch in einem Namenszug mit den großen Klassikern dieses Genres genannt werden können, wenn man sich eines besseren Drehbuchautors bedient hätte. Über Autor Jeremy Iacone finden sich in der Internet Datenbank imdb. com nur vier Einträge. Erst 15 Jahre nach dem Knochenjäger hat dieser für den Kurzfilm „The Actor“ (2014) wieder einen Credit bekommen.

Die Blu-Ray von Sony ist aber in jedem Fall TOP. Die Blu-Ray liefert ein absolut erstklassiges Bild im Format 2,40:1 (16:9) und ist auch klangtechnisch hervorragend. Als Sprachoptionen stehen Deutsch, Englisch und Italienisch in Dolby True HD 5.1 zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Polnisch in Dolby Digital 5.1 (Voice Over), Russisch und Tschechisch jeweils in Dolby Digital 5.1. Die Untertitel sind eine wahre Freude: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Holländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowenisch, Tschechisch, Türkisch und Ungarisch. Zusätzlich bietet die Blu-Ray als Bonusmaterial noch einen Audiokommentar von Regisseur Phillip Noyce, eine Sammlung von Geschichten sowie den Trailer. Schade dass es kein Wendecover gibt, aber trotzdem eine vorzügliche Veröffentlichung eines spannenden und starken Thrillers.
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am 17. März 2005
Ich mag diesen Film. Ja, und ich mag Angelina Jolie ... es ist ein Genuß, sie mal in einer Rolle zu sehen, in der sie mal was anderes tun darf, als lasziv zu schauen (Original Sin) und in hautengen Klamotten durch eine flache Handlung zu hetzen (Tomb Raider) ... hier kann sie richtig zeigen, dass sie auch einfach eine gute Schauspielerin ist ... damit ist sie in "Knochenjäger" ja auch nicht allein ... Denzel Washington überzeugt dramatisch als psychisch und körperlich schwer angeschlagener Profiler ... und auch ganz besonders die ausgewogene Chemie zwischen ihm und Jolie ergibt ein energiegeladenes Filmerlebnis, zu dem auch die anderen Darsteller (u.a. Queen Latifah als sehr vitale Haushälterin) ihren Teil beitragen ... alles in allem ein sehr spannender Film mit Anklängen an düsteren Schockern wie "Sieben", aber insgesamt mit einem positiveren Ende. Trotzdem nix für schwache Nerven.
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Dies ist eine technische Rezension der Blu-Ray:

Entgegen der Angaben, die hier aufgelistet werden, ist das Bild nicht 1:1,77, sondern liegt in 1:2,35 vor. Der Ton liegt in Deutsch nicht in Dolby Digital 5.1, sondern in True-HD 5.1 vor. Somit ist eine erstklassige Klangkulisse vorhanden.
Als an einer Stelle eine Boing landet, habe ich den Kopf eingezogen, so echt ist der Klang. Auch die anderen Effekte können sich sehen lassen. Bisher ist das eine meiner besten Blu-Rays, was den Klang anbelangt.

Das Bild ist brillant, kein Rauschen, keine groben Patzer. Nur ab und zu etwas blaß. Aber an sehr wenigen Stellen.
Bei Nahaufnahmen von Denzel Washington ist jede Pore des Gesichtes zu erkennen.
Super!

Diese Blu-Ray sollte man sich auch zulegen, wenn man die DVD bereits besitzt.

Fazit auf einer Skala von 1-5

Film: 4 Punkte
Bild: 4 Punkte
Ton : 5 Punkte
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am 24. Oktober 2011
Es gibt für mich nur wenige Serienkiller-Filme die vergleichbar düster wie grausam und geradezu perfekt umgesetzt wurden.
Mir fallen nur " sieben" und " WAZ " ein. Selbst Das Schweigen der Lämmer hat für mich nicht annähernd den blanken Horror dieser Drei zu bieten. Angelina Jolie spielt wie nie mehr danach. Denzil Washington ebenfalls herrausragend. Der Film besticht durch seine morbiden Bilder. Es ist für mich sprichwörtlich der Thriller nach dem man nachts nicht mehr auf die Straße geht.
Die Orte des Verbrechens sind angsteinfößend. Die Handlung allemale spannend. Der Film hat mir ein Gefühl von Unsicherheit vermittelt. Unsicherheit und angreifbarkeit, zu jeder Zeit an jedem Ort.
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am 19. März 2007
Story ist hinreichend beschrieben. Genre Thriller: Thema und Umsetzung, einer der Besten (Schweigen er Lämmer/Hannibal etc.), die ich gesehen habe. Begnadete Schauspielleistung von Denzel Washinton. Emotional bewertet: Zum Niederknien!
Querschnittsgelähmt, nur in der Lage seinen Kopf und zwei Finger zu bewegen, spielt er die Rolle eines genialen Kriminiologen. Mit Gestik, Mimik und "Augen" - "Blick", spielt er alle übrigen Darsteller sprichwörtlich an die Wand. In "Trainingday" hat er einen Oskar für seine schauspielerische Leistung erhalten. In " Der Knochenjäger", ist er noch einen kleinen Tick besser.
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am 23. Juni 2013
Der Knochenjäger habe ich eigentlich nur mal geguckt, weil ich Angelina Jolie und seit einiger Zeit auch Denzel Washington sehr mag. Und im Endeffekt hat mir der Film auch gefallen.

Lincoln Rhyme war mal einer der besten New Yorker Spurensicherer, ist aber seit einem Unfall Querschnittsgelähmt und kann nur seinen Kopf und seine linke Hand bewegen. Als die junge Amelia Donaghy aber eine Leiche entdeckt, wird Rhyme auf sie aufmerksam. Zusammen untersuchen die beiden den Mord und sind bald schon einem Serientäter auf der Spur.

Dieser Film basiert auf dem Buch Die Assistentin, das ich nicht gelesen habe, weswegen ich auch nur den Film an sich bewerten kann.
Regisseur bei diesem Film ist Phillip Noyce der mir sehr positiv mit Salt in Erinnerung geblieben ist.
Noyce erzählt hier eigentlich eine typische Detektiv-Geschichte. Es werden immer mehr Tatorte gefunden und die Hauptcharaktere verfehlen immer nur knapp den Täter. Diese Prämisse klingt einfach und ist es im Grunde genommen auch, allerdings hat mir die Umsetzung gut gefallen.
Noyce hat sich hier für die beiden Hauptrollen zwei starke Darsteller mit Angelina Jolie (Lara Croft: Tomb Raider I & II) und Denzel Washington (Training Day) geschnappt. Die beiden sind es auch, die den Film am Leben halten. Jolie ist hier die taffe, aber verunsicherte junge Polizistin, die in diese Morde mit hineingezogen wird und Denzel Washington ist der ehemalige harte Cop, der macht was er will und allen sagt, was sie zu tun haben. Es sind gerade die Konfrontationen zu Beginn des Films, die diese Charaktere interessant machen und für den Rest des Films etablieren. Die beiden spielen ihre Rollen gut, sind aber keinesfalls wirklich gefordert.
Den Film hat Noyce nach einem ganz einfachen Schema aufgebaut, dass dem Film aber gut tut. Erst wird ein Tatort untersucht, dann wird darüber gegrübelt, der nächste Tatort wird aufgesucht und es geht wieder von vorne los. Diese Struktur ist zwar einfach, lässt dem Zuschauer aber genug Zeit und Raum, um selber über die Morde nachzudenken und um dem Geschehen zu folgen.
Noyce schafft hier eine angenehme Stimmung, die sehr gut passt, kann aber leider nie wirkliche Spannung aufbauen.

Fazit:
Der Knochenjäger ist ein solide gemachter Thriller, der dem Zuschauer genug Zeit gibt, um über die Morde nachzudenken und um den sympathischen Charakteren folgen zu können. Alles in allem ein unterhaltsamer, wenn auch einfacher, Thriller.
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