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52 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmalig, 30. Dezember 2006
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tote schlafen fest (DVD)
Worüber man sich nicht streiten kann, ist, dass dies ein herausragender, brillanter und unterhaltsamer Film ist. Und dass der Film über weite Strecken lustig ist und einfach gut aussieht. Worüber man sich aber streiten kann, ist, wovon dieser Film eigentlich handelt.

Vorgeblich geht es um eine Detektivstory. Der Privatdetektiv Philipp Marlowe von General Sternwood beauftragt, sich um die Geldforderungen eines dubiosen Geschäftsmannes namens Geiger zu kümmern. Dieser hat beim General Schuldscheine von dessen wilder Tochter Carmen vorgelegt. Darüber hinaus ist auch noch der engste Freund des Generals seit einem Monat verschwunden. Also ist viel zu tun für Marlowe. Doch schon auf dem Weg aus dem Haus heraus wird alles noch viel komplizierter: Die zweite Tochter des Generals, Vivian, versucht herauszufinden, womit der General Marlowe beauftragt hat, und zeigt, dass sie selbst offensichtlich etwas zu verbergen hat. Kompliziert? Ja, kompliziert. Aber abwarten, es wird nämlich noch viel besser, es gibt da auch noch einen Chauffeur, der in Carmen verliebt ist, einen obskuren Buchhändler mit Hinterzimmer, der merkwürdige Photos von Carmen macht, einen Nachtclubbesitzer, die Angestellte des Buchhändlers, dessen Fahrer und dann plötzlich noch drei Leichen. Ja, jetzt ist es wirklich kompliziert.

Und damit kommen wir zur eigentlichen Handlung. Es geht nämlich darum, wie die schöne Vivian (wunderbar ruppig gespielt von Lauren Bacall) den eigentlich schwer zugänglichen und mit beißendem Humor ausgestatteten Marlowe langsam rumkriegt. Und so sollte man sich von den Wendungen des Plots nicht zu sehr ablenken lassen. Es geht nicht um die Frage nach dem Mörder. Es geht um Verführung. Und um coole Dialoge, die zur Verführung dienen. Und um wunderbare Kleider, die bei der Verführung helfen. Und um das Eis, dass zwischen zwei Menschen langsam bricht, die beide schon eine schwierige Biographie hinter sich haben.

Ich finde es unglaublich faszinierend anzuschauen, wie sich Bogart und Bacall hier die Bälle zuspielen. Und man merkt, wie sich beide während des Films auch privat näher gekommen sind. Natürlich hat Bogart dann seine Frau verlassen, und dann die Bacall geheiratet. Zu seinen Gunsten muss man allerdings sagen, dass Bacall immerhin zwei Filme gebraucht hat, um ihn in der Wirklichkeit herumzukriegen (Haben oder Nichthaben war der erste Film der beiden). Und man merkt auch, dass auch der Regisseur Howard Hawks sich ziemlich in die Bacall verknallt hatte, und dass so die ebenfalls herausragende Darstellerleistung von Martha Vickers als jüngere Schwester Carmen unverdient etwas untergegangen ist.

Nebenbei ist "Tote schlafen fest" auch noch ein grandioses Beispiel für Selbstironie in einem Film. Auf Deutsch: Obwohl der Film als prägend für das Genre des Film Noir gilt, veräppelt er sich und das Image des harten Detektivs regelmäßig selbst und wirkt damit unglaublich modern. Nur ein Beispiel: Marlowe alias Bogart kann kaum an einer jungen Frau vorbeigehen, ohne dass diese ihm nicht sofort zum Opfer fällt. Und natürlich sind in diesem Film alle Frauen jung und hübsch, selbst Taxifahrerinnen, Buchhändlerinnen oder die Dame in der Ausleihe der städtischen Bibliothek. Ein weiteres Beispiel: Bogarts kurze Wandlung zum Professor in Geigers Bücherladen.

Was braucht ein Film noch mehr als schöne Bilder, klasse Darsteller, eine spannende (wenn auch verwirrende) Handlung, Humor, Ironie, Leidenschaft, Sex, schöne Kleider, gute Dialoge und ein Happy End? Mir fällt nichts mehr ein.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen zeitreise :-), 11. Januar 2001
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Big Sleep [UK Import] (DVD)
Wer für Marlowe was übrig hat, sollte nicht zögern und sich diese DVD holen, schon alleine um den Film ohne die hölzerne Übersetzung geniessen zu können.
Ansonsten ist der Film vom Inhalt her wohl jedem bekannt, und trotzdem: Durch das gestochen scharfe Bild der DVD kann man sich auch mal an der Ausstattung freuen, den Möbeln, den Treppenhäusern, den Autos natürlich. Damit wird der Film zu einer Zeitreise.
Das Buch kann man hundert Mal lesen, und auch die DVD wird man mehrere Male anschauen können. Rundrum empfehlenswert.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein verwirrendes Meisterwerk der Filmgeschichte, 18. August 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Tote schlafen fest (DVD)
Einer der besten Bogart-Filme überhaupt. Die DVD selbst verfügt leider über wenig Hitergrunfinfos, was bei so alten Filmen allerdings noch verständlich ist (im Gegensatz zu neusten Touchstone-DVDs!!) und hat deher beim Ton auch nicht viel zu bieten. Der Film jedoch ist brilliant besetzt und besitzt eine komplexe Handlung. Die Schauspieler bringen ihre Rollen souverän glaubwürdig rüber. Anschauen lohnt sich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tote schlafen fest, 13. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Tote schlafen fest (DVD)
Ein Kuriosum der Filmgeschichte: Howard Hawks gab selbst zu, die Handlung nicht ganz verstanden zu haben und befragte Raymond Chandler, den Autor der Original-Vorlage, zu einigen Punkten, z.B. wer den Chaffeur der Sternwoods eigentlich umgebracht hat. Chandler fand Logik-Lücken in seinem eigenen Roman, aber das ist nicht weiter wichtig, die Atmosphäre und die Charaktere zählen. Wer Spaß dran hat, sollte sich mal die Mühe machen während des Films die handelnden Personen, ihre Beziehungen und Verwicklungen und wer-hier-wen-ermordet-hat zu notieren und den Film auf seine Logik hin überprüfen (die ist nämlich DOCH vorhanden!).Der immensen Spannung tut das alles keinen Abbruch, und die von unterschwelliger Sexualität getragenen süffisanten Dialoge zwischen Bogart und Bacall (im Original geschrieben von William Faulkner) wirken heute noch amüsant: die deutlichen Anspielungen gingen damals nur knapp an der Zensur vorbei.Überhaupt ist es die Kunst des Films amoralische und unerhörte Vorgänge in Szenen nur anzudeuten oder wage bildlich zu verdeutlichen. Denn wirklich "auszusprechen", was Lauren Bacalls kleine nymphomanische Schwester Carmen Sternwood (Martha Vickers) so alles anstellt wäre wohl 1946 kaum an dem berüchtigten Hays-Code vorbeigekommen: sie läßt von sich Nacktfotos machen, die in einem als Buchhandlung getarnten Ponomagazin-Lager vertrieben und veröffentlicht werden, wahrscheinlich prostituiert sie sich, nimmt schlimmste Drogen, trinkt, ist wie ihre ältere Schwester dem Glücksspiel verfallen. Und die herrlich subtile Szene, in der sich Bogart und eine "aufgeschlossene" Buchhändlerin die "Wartezeit bei Regen" zweifellos nicht nur mit Drinks verkürzen, ist ein Kabinettstückchen. Schurken zuhauf, Intrigen, verwickelte Handlungsstränge, Korruption, Geldgier und Verrat, alles vorgetragen mit einer Stringenz und einer temporeichen Spannung, die heute noch ihresgleichen sucht. Nicht nur ein Highlight des Film Noir, sondern eines der großen zeitlosen Meisterwerke Hollywoods.
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5.0 von 5 Sternen "The Big Sleep (1946) ... Bogart & Bacall ... Howard Hawks (Director) (2006)", 27. März 2011
Von 
J. Lovins "Mr. Jim" (Missouri-USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tote schlafen fest (DVD)
Warner Bros. Pictures presents "THE BIG SLEEP" (1946) (114 min/B&W) -- Starring Humphrey Bogart, Lauren Bacall, Martha Vickers, Regis Toomey & Dorothy Malone

Directed by Howard Hawks

Classic mystery thriller from Raymond Chandler's first novel : Private-eye Philip Marlowe is hired to keep an eye on General Sternwood's youngest daughter, Carmen, who has fallen into bad company and is likely to do some damage to herself and her family before long. He soon finds himself falling in love with her older sister, Vivien, who initially takes a deep dislike to Mr Marlowe. However, the plot thickens when murder follows murder.

So convoluted even Chandler didn't know who committed one murder (the Sternwood chauffeur) but so incredibly entertaining that no-one has ever cared. Combines powerhouse direction with unforgettable dialogue.

It was the only time he played Marlowe, but it stuck. Bogart as Marlowe is a rock of logic in a carousel of shady characters with clear psychological motivations for only partially explained actions. This was the film in which Bogart became Marlowe for all time.

The second of four films made by real life couple and later husband and wife Humphrey Bogart and Lauren Bacall. This film follows Bacall's debut in To Have and Have Not (1944), during which their romance was first kindled on set. Following this film, the couple teamed up twice more, for Dark Passage (1947) and Key Largo (1948).

BIOS:
1. Howard Hawks [aka: Howard Winchester Hawks]
Date of Birth: 30 May 1896, Goshen, Indiana
Date of Death: 26 December 1977, Palm Springs, California

2. Humphrey Bogart [aka: Humphrey DeForest Bogart]
Date of Birth: 25 December 1899 - New York City, New York
Date of Death: 14 January 1957 - Los Angeles, California

3. Lauren Bacall [aka: Betty Joan Perske]
Date of Birth: 16 September 1924 - New York City, New York
Date of Death: Still Living

Mr. Jim's Ratings:
Quality of Picture & Sound: 5 Stars
Performance: 5 Stars
Story & Screenplay: 5 Stars
Overall: 5 Stars [Original Music, Cinematography & Film Editing]

Total Time: 114 min on DVD ~ Warner Bros. Pictures ~ (07/25/2006)
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Murder, mystery and the magnetism of Bogart and Bacall., 6. Mai 2004
Von 
Themis-Athena (from somewhere between California and Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Big Sleep [UK Import] (DVD)
They were one of Hollywood's all-time legendary couples, both on screen and off; producing celluloid magic in the four films they made together between 1943 and 1948 as much as by their off-screen romance, which in itself was the stuff that dreams are made of. He was the American Film Insititute's No. 1 star of the 20th century, Hollywood's original noir anti-hero, who in addition to the AFI honors bestowed on his real-life persona also played two of the 20th century's Top 50 film heroes ("Casablanca"'s Rick Blaine and this movie's Philip Marlowe); epitome of the handsome, cynical and oh-so lonesome wolf, looking unbeatably cool in dinner jacket, trenchcoat and fedora alike, a glass of whiskey in his hand and cigarette dangling from the corner of his mouth; and endowed with a legendary aura several times larger than his physical stature. She, despite a 25-year age difference his equal in everything from grit and toughness to mysterious appeal; chillier than bourbon on the rocks, possessing more than just a touch of class whatever her role; and long since a bona fide AFI movie legend in her own right.
Humphrey Bogart and Lauren Bacall met on the set of Howard Hawks's 1944 realization of Ernest Hemingway's "To Have and Have Not," where an obvious chemistry quickly developed between 45-year-old veteran Bogart, who had just scored two of film history's greatest-ever hits with "The Maltese Falcon" and "Casablanca" in the two preceding years, and the sassy, exciting 20-year-old newcomer who possessed the maturity and sex-appeal of a woman good and well 10 years her senior. They were reunited two years later for this adaptation of Raymond Chandler's first Philip Marlowe novel "The Big Sleep" (1939), based on a screenplay written, like that of "To Have and Have Not," by William Faulkner and Jules Furthman, together with Leigh Brackett (who had not participated in scripting the Hemingway adaptation). By the time the movie was released in 1946, Bogart and Bacall were married.
Reprising Bogart's noir gumshoe role with a character not unlike Dashiell Hammett's Sam Spade in "The Maltese Falcon," the movie "The Big Sleep" is as infamous as Chandler's literary original for its labyrinthine plot, which reportedly even the author himself couldn't completely untangle (nor did he care to). The plot is essentially faithful to Chandler's novel, from which it takes much of its dialogue; albeit streamlined and with some changes made to fit Bogart's physical characteristics, and eliminating or softening a few scenes considered unfit for display to a moviegoing audience in the 1940s. The story begins when Marlowe is hired by wealthy old General Sternwood to handle a blackmailing attempt involving gambling debts incurred by Sternwood's younger daughter Carmen (Martha Vickers) (whom the detective has already met when she literally threw herself into his arms upon his entry into the house, sucking her thumb and coyly telling him "you're cute"). After his interview with the dying general in the latter's hot and humid orchid house, a disheveled Marlowe is summoned to the rooms of the general's older daughter Vivian (Lauren Bacall), who tries to worm out of him the purpose of his engagement and who, as Marlowe quickly concludes, has more than a minor hidden agenda of her own. Soon the detective is up to his ears in the classical film noir brew of murder, damsels in distress, shady characters and a world where nothing is what it appears to be, and where he'll be able to consider himself lucky if he gets out alive - yet, he is determined to see the case through and will neither be bought off by money nor by sweetness and seduction.
Looking back at the movie and its stars' almost mythical fame, it is difficult to imagine that, produced at the height of the studio system era, it was originally just one of the roughly 50 movies released by Warner Brothers over the course of one year. But mass production didn't equal low quality; on the contrary, the great care given to all production values, from script-writing to camera work, editing, score (Max Steiner) and the stars' presentation in the movie itself and in its trailer was at least partly responsible for its lasting success. Indeed, the release of "The Big Sleep" was delayed for an entire year - and not only because its first version was completed around the end of WWII and Warner Brothers wanted to get their still-unreleased war movies into theaters first, but also, and significantly, because Lauren Bacall's agent convinced studio boss Jack Warner and director Howard Hawks to reshoot several scenes to better highlight the sassy, mysterious new star Bacall had become after "To Have and Have Not." And it certainly paid off: "The Big Sleep" firmly established then-22-year-old Lauren Bacall as one of Hollywood's new leading ladies, and even more than her first film with Humphrey Bogart laid the foundation for the couple's mythical relationship.
Bogart and Bacall would star together two more times after "The Big Sleep": In "Dark Passage" (1947) and "Key Largo" (1948). But of their four collaborations, the first two - and in particular, "The Big Sleep" - remain unparalleled for their secretive, shadowy aura, tight scripting, snappy dialogue, cynicism and underlying seductiveness; due in equal parts to the story crafted by Raymond Chandler, its adaptation by Faulkner, Furthman and Brackett, Howard Hawks's masterful direction and its starring couple's irresistible chemistry. After three failed marriages, after having produced on-screen magic with Mary Astor in "The Maltese Falcon" and, even more so, with Ingrid Bergman in "Casablanca" (and although he would go on to star in such memorable pairings as next to Katherine Hepburn in "The African Queen" and Audrey Hepburn in "Sabrina"), Humphrey Bogart had finally met his match - and while his and Bacall's marriage was painfully cut short by the cancer to which he succumbed in 1957, the magnetism they created on screen will live on, and nowhere more brilliantly than in "The Big Sleep."
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Detektiv und die Sternwood Töchter...., 17. Januar 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tote schlafen fest (DVD)
Humphrey Bogart gibt Lauren Bacall Feuer, beide rauchen eine Zigarette. So das Intro in "Tote schlafen fest" - einem der besten Beiträge des Film Noir aus dem Jahr 1946, der beide zum Traumpaar machte.
Bogart ist Philip Marlowe, der früher als Ermittler für eine Versicherungsgesellschaft und die Staatsanwaltschaft von Los Angeles County arbeitete. Mittlerweile hat er sich schon lange selbständig gemacht, er ist ein cooler Privatdetektiv. Eine langjährige Freundschaft verbindet ihn mit dem Bullen Bernie Ohls (Regies Toomey).
Er verlangt 25 Dollar am Tag sowie die Erstattung der Spesen.
Sein neuer Fall führt ihn zum angesehen General Sternwood (Charles Waldron). Der reiche alte Mann lebt in einem Herrenhaus mit seinen beiden korupten Töchtern Vivian Sternwood Rutledge (Lauren Bacall) und der jüngeren Carmen (Martha Vickers). Sternwood ist schwer krank und empfängt Marlowe im feucht-warmen Gewächshaus, weil er auf seine alten Tage diese schwüle Luft braucht. Er bittet Marlow um Hilfe, weil er von einem gewissen Geiger (Theodore von Eltz) irgendwie erpresst wird. Dieser fordert Carmens Spielschulden in Höhe von 5.000 Dollar von Sternwood.
Marlow übernimt den Fall, bei dem mehr dahinterzustecken scheint als das Eintreiben von Spielschulden.
Auffällig interessiert an Marlowes Aktivitäten ist auch Sternwoods ältere Tochter Vivian, doch die ersten Begegnungen der beiden sind gekennzeichnet von verbalen Scharmützeln.
Um an Geiger heranzukommen, sucht er dessen Buchladen auf und macht Bekanntschaft mit der resoluten und unfreundlichen Verkäuferin Agnes (Sonia Darrin). Dabei hat er doch nur eine Ausgabe von Ben Hur aus dem Jahr 1860 gesucht und zwar die 3. Edition mit dem Fehler auf der Seite 116. Fündig wird er nicht, auch nicht im Buchladen auf der anderen Seite. Dafür schliesst allerdings die dortige Buchhändlerin (Dorothy Malone) den Laden mal vorübergehend, um mit Marlowe eine Runde Whisky zu trinken, während es draussen in Stömen regnet.
Der Fall wird immer verzwickter, offensichtlich stecken beide Töchter von Sternwood bis zum Hals in Schwierigkeiten. Während seiner Ermittlungsarbeit empfindet Marlow dann immer mehr für die zickige und undurchsichtige Vivian...
"Tote schlafen fest" wurde 1946 von Regisseur Howard Hawks nach Raymond Chandlers Roman "The Big Sleep" (deutscher Titel: Der tiefe Schlaf) gedreht. Der Film wurde natürlich nicht zuletzt wegen dem neuen Traumpaar ein riesiger Erfolg, er festigte auch noch mehr den Ruf Humphrey Bogarts zu einem der größten und kultigsten Filmstars aller Zeiten. Rollen wie die der Schnüffler Marlowe oder Sam Spaade (Spur des Falken) passten optimal zu Bogarts lässiger Ausstrahlung.
Die Story ist reichlich verworren und verzwickt, aber das spielt bei diesem großartigen Film überhaupt gar keine Rolle. Wichtig ist Art wie Marlowe entwickelt und auf die Leute und komischen Gestalten, auf die er im Laufe der Story trifft.
Die Wirkung der Bilder, die "Tote schlafen fest" zeigt ist phänomenal und ist noch heute perfekte Kinomagie.
Hawks war natürlich stark kommerziell orientiert, um seine Film Noir Variante sehr publikumswirksam zu inszenieren - so entstand nicht nur einer der ganz groüen Filmklassiker, sondern auch ein extrem populärer Film Noir.
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5.0 von 5 Sternen Ein wirklicher Klassiker!, 23. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Tote schlafen fest (DVD)
Tote schlafen fest (1946)
Drehbuch: William Faulkner,Jules Furthman,Leigh Brackett

Ein wirklicher Klassiker!

Ein typischer Humphrey Bogart Film in den natürlich sein langer Mantel, der auffällige Hut und ein wunderschönes Mädchen das sich in ihn verliebt nicht fehlen darf. Er spielt den Detektiv Philip Marlowe der von einem General angiert wird die Erpresser seiner Tochter und ihm selbst dingfest zu machen. Seine Tochter hat Spielschulden und diese wurden ihr letztendlich zum Verhängnis. Eine verstrickte, komplizierte Untersuchung liegt nun vor ihm.
Ein Detektiv, wie er im Buche steht und ein absolutes muss für jeden Bogart Fan als auch von alten Klassikern.
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5.0 von 5 Sternen "Der Film, für den die beiden geboren wurden" - und das stimmt., 25. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Tote schlafen fest (DVD)
Es ist DER Film mit Lauren Bacall und Humphry Bogart!

Die Handlung: General Sternwood wird erpresst und engagiert Philip Marlow, um die Sache aus der Welt zu schaffen. Doch hinter der kleinen Erpressung steckt mehr; Marlow gerät in ein Netz von Pornographie, Korruption und Mord.
Das Buch "Der große Schlaf" ist deutlich klarer in der Handlung; doch was der Film an Schwächen im Plot hat, das macht er durch ein großartiges Schauspielerduo mehr als wett.

Meine Empfehlung: Das Buch lesen, dann den Film schauen und genießen! (Nach dem zweiten mal auf Englisch)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PlayinŽhorses-foolinŽaround, 14. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Tote schlafen fest (DVD)
Ein Meisterwerk des Film Noir.

Genau das ist "The Big Sleep"(originaltitel). Der Film hat eine ungemein düstere und aufgeladene Atmosphäre-wozu auch die Beziehung Bogart-Bacall beiträgt. Lauren Bacall und Bogey waren auch im echten Leben ein paar und mehr Chemie zwischen 2 Hauptdarstellern hat amn wirklich selten gesehen. Die beiden spielen sich coole Dialoge zu, die vor Sprachwitz und Erotik nur so strotzen. Die Handlung des Films ist unglaublich verschachtelt und wendungsreich,was zur Folge hat, dass man bis zum Schluss mitfiebert.

Regisseur Howard Hawks ist einer der wichtigsten film Noir-Klassiker gelungen und die hohe Qualität der DVD(in Sachen Bild und Tonqualität) ist vorbildlich.

"The Big Sleep" ist einer meiner Lieblingsfilme, den ich mir immer wieder anschauen kann und der nichts von seiner Fszinaion eingebüßt hat.

Wer von dem genialen Zusammenspiel zwischen Bogart-Bacall nicht genug kriegen kann sollte auf alle Fälle u.a. auch "Haben und Nichthaben" sowie "Gangster in Key Largo" ansehen.
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Tote schlafen fest
Tote schlafen fest von Howard Hawks (DVD - 2000)
Gebraucht & neu ab: EUR 25,97
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