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am 19. November 2009
Bei der Präsentation des neuen Spielekonsolen-Abenteuers "eXistenZ" von "Antenna Research" in einer Kirche vor einer Gruppe von ausgewählten Fach-Journalisten wird von einem Fanatiker ein Mordanschlag auf die geniale Spiele-Designerin Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) verübt. Von ihrem "Bodyguard" Ted Pikul (Judd Law), der sich später jedoch als einfacher Marketing-Trainee entpuppt, wird Allegra aus der Gefahrenzone gebracht und befindet sich bald auf der Flucht, gejagt von ominösen Feinden, die ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt haben, und ehemaligen Freunden aus den eigenen Reihen, die sie dazu bringen wollen, ihre Entwickler-Firma zu verraten und zu einem Konkurrenzunternehmen überzulaufen. "Trau keinem!" lautet die Botschaft. Als zusätzliches Problem enthält Allegra's knubbliges "Metaflash-Gamepod" die einzige spielbare Version ihres neuen Spiels und der Zugriff auf die Daten ist durch eine Beschädigung des "Gamepods" bald nicht mehr möglich.

David Cronenberg's Spielfilm und das zugrunde liegende Spiel "eXistenZ" ist "eine überaus wirksame Deformierung der Realität", wie es eine Person des Films beschreibt. Sowohl der Zuschauer als auch die handelnden Personen tauchen in immer seltsamere Ebenen der "Realität" ein und verlieren immer mehr den Bezug zur Wirklichkeit, während sie innerhalb des Spiels wiederum dort vorhandene Computerspiele ausprobieren. Ist eine psychotische Realitätswahrnehmung wirklich nur die Anpassung des Gehirns an die Spielstrukturen? Was gehört zum Spiel, was ist Realität? Wie viele Ebenen der Spiele-Simulation gibt es? Was ist das Ziel des Spiels? "Sie müssen das Spiel spielen, um herauszufinden, worum es geht." - so ähnlich wie in David Fincher's Spielfilm "The Game", bei dem das Spiel jedoch auf einer realen Ebene abläuft.

Die filmischen Bilder scheinen oft absichtlich schlampig gemacht (z.B. Rückprojektionen), um sie als Abstraktionen der Realität zu entlarven. Die Locations wirken manchmal bühnenartig eindimensional wie bei vielen Computerspielen, z.B. bei der Tankstellen-Szene. Seltsame mutierte Kreaturen tauchen auf, Waffen werden aus Knochen und Zähnen zusammengebastelt, Personen stecken in Spielschleifen und warten auf den richtigen Input, "Bioports" werden in menschliche Wirbelsäulen gestanzt, um "Gamepods" anschließen zu können, die aus Nervengewebe von degenerierten Amphibien und synthetischer DNA bestehen, aussehen wie Sex-Spielzeuge oder schlaffe Brüste mit Nippeln, geknetet werden, sich orgiastisch winden und dabei saugend-schmatzende Geräusche von sich geben. Manche "Gamepods" verschwinden gleich ganz im "Bioport", andere werden über Nabelschnüre an die Menschen angestöpselt. Das Spiel mit "Bioports" und "Gamepods" erinnert nicht nur zufällig an Sexualpraktiken. "Man kann mit so'nem Port 'ne Menge schöner Spiele spielen!" oder "Neue Ports sind manchmal ein bißchen eng.", erläutert Allegra Geller verschmitzt lächelnd. Die Bioports können sich zudem infizieren, brennende Schmerzen verursachen und werden im Film befingert und geleckt. Die Protagonisten entwickeln stellenweise ein stark triebhaftes Verhalten, das ihnen die Programmierung der Spielfiguren auferlegt, die sie verkörpern. "Ich finde es eklig, aber ich kann mich nicht beherrschen!", meint Ted Pikul an einer Stelle im Spiel. Dies erinnert daran, dass auch wir Menschen in Situationen kommen können, in denen wir trotz rationaler Überlegungen zwanghaft, archaisch und triebhaft handeln und unsere Handlungsfreiheit durch genetische Programmierung zwecks Arterhalt weitgehend eingeschränkt ist. Sind wir nicht auch nur irgendwelche austauschbaren Figuren im Spiel des Lebens ("Es ist doch ein Spiel, das bereits jeder spielt.")? "Genau wie im richtigen Leben: Du hast gerade so viel Freiheit, dass es interessant ist.", kommentiert Allegra zudem an einer Stelle im Film Ted Pikul's Bemerkung über die eingeschränkten Möglichkeiten in ihrem Spiel. Die fleischfarbenen, organischen und blutgefüllten "Gamepods" werden im Film immer wieder mit Kindern assoziiert ("Meine Kleine", "Mein Baby"), können krank und mit Medikamenten behandelt werden, werden wie kleine Schoßhündchen operiert und verseuchte "Gamepods" können sogar Menschen über deren "Bioport" infizieren oder wie Pilze Sporen bilden. Allegra verblutet an einer Stelle fast, als der hilflose Pikul in einer Krise die Nabelschnur zu ihrem "Gamepod" durchschneidet. Der Film ist mit dem perfekt gemachten Action-Reißer "Matrix" kaum zu vergleichen, denn "eXistenZ" entwickelt sich langsam und die Realitätsebenen sind, anders als bei "Matrix" nicht klar voneinander zu trennen, zumal Cronenberg uns gleich zu Beginn in die Irre führt, was wir erst spät bemerken. So kommt es immer wieder zu Verschiebungen der Realitätsebenen. Das Ziel des Spiels ist es zu gewinnen, aber woran man den Sieg erkennt, bleibt weitgehend unklar. "eXistenZ" ist für mich somit weitgehend auch eine Allegorie ("Allegra") auf unsere reale Existenz als Menschen, bei der wir auch nicht wissen, ob es einen verborgenen Sinn oder ein Ziel gibt. Mir persönlich hat der Film "eXistenZ" wegen seines surrealen Humors, seinen unvorhersehbaren Handlungssträngen und den zahlreichen guten Schauspielern gefallen und ich finde, dass der Film sehr gut unterhält und zu Diskussionen anregt.

Nach dem Ende des Films kommt mir mein reales Leben jedoch so unecht vor. Sagt mir die Wahrheit: Sind wir immer noch im Spiel?
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am 6. Mai 2013
Bis der Film vor kurzem im Free-TV lief, war mir gar nicht bewusst, dass es diesen Spitzenfilm ueberhaupt gibt. Vom Aufbau der Story her geht es aehnlich wie in Inception um sich ineinander verschachtelnde Welten. Nur sind es hier keine Traumwelten, sondern absichtlich herbeigefuehrte Ebenen einer Spielwelt. Bis auf das alles frei erfunden ist, ist die 'Logik' der Welt gefuehlt konsistenter umgesetzt als im benannten Leonardo Schinken, der allerdings gegen Ende in einer Sinn-freien Action Ejakulation endet, wohingegegen in Existenz der Zuschauer tatsaechlich ueberrascht sein darf ueber den Schluss. Schauspieler auch super, wobei die Story alleine auch ueberzeugt haette. Ganz grosses Kino! In IMDB klar unterbewertet.
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am 4. Juli 2015
Filme, die in virtuellen Welten oder Träumen spielen, gibt es nicht wenige. DREAMSCAPE fällt mir spontan ein, ebenso TRON, JACOB'S LADDER, THE CELL, TOTAL RECALL und natürlich MATRIX. Auch die NIGHTMARE ON ELM STREET-Serie kann man dazu zählen. In TV-Serien wie STAR TREK oder THE X-FILES wurde das Thema ebenfalls schon behandelt, und es ist noch nicht lange her, dass INCEPTION mit einer ausgeklügelten Story und atemberaubenden Spezialeffekten neue Maßstäbe gesetzt hat. In all diesen Filmen spielt die Frage, was real ist und was nicht, eine wichtige Rolle, und als Zuschauer wird man dabei bewusst oft und gerne im Unklaren gelassen.

Das gilt auch für David Cronenbergs EXISTENZ. Die Handlung spielt in einer ganz nahen Zukunft, fast schon im Hier und Heute, und zu Beginn wird bei einem Seminar ein neues Spiel mit dem Namen eXistenZ präsentiert, das die Spieler mental in eine andere Welt versetzt, wo sie - ja, was eigentlich? Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht über Sinn und Zweck dieses Spiels verraten.

Während der Präsentation, bei der einige ausgewählte Teilnehmer mittels spezieller Ports in die andere Welt eintauchen dürfen, verübt ein militanter Gegner von Cyber-Spielen dieser Art einen Anschlag auf die Erfinderin von eXistenZ. Die junge Frau und der Mann, der ihr von der Entwicklerfirma als Assistent zur Seite gestellt wurde, können mit knapper Not entkommen. Da sie aber befürchten müssen, dass ihre Feinde weiterhin Jagd auf sie machen, setzen sie ihre Flucht fort auf der Suche nach einem sicheren Unterschlupf. Dort angekommen, begeben sie sich ebenfalls in die virtuelle Welt von eXixtenZ, und damit beginnt das Abenteuer erst richtig...

Die Ports, jene Konsolen, die das Eintauchen in die Welt von eXistenZ ermöglichen, sind nicht mit einer Playstation oder X-Box vergleichbar, sondern sehen sehr fleischig und organisch aus und müssen durch eine Art Nabelschnur direkt mit ihrem Benutzer verbunden werden, der dazu einen speziellen Zugang im Rückenmark benötigt. Und wie lebende Organismen können sich die Ports untereinander infizieren und krank werden. Solche bizarren Einfälle sind typisch für die Filme Cronenbergs in dieser Schaffensperiode. Ebenso die aus Knochen bestehende Waffe, die der Attentäter für seinen Anschlag auf die eXistenZ-Schöpferin verwendet, und die statt Kugeln Zähne verschießt.

Auf ihrer Flucht versuchen die beiden Leute einerseits zu überleben und andererseits herauszufinden, wer hinter ihnen her ist und wem sie noch trauen können. Dabei geht es mitunter nicht gerade zimperlich zu, aber auch dafür war und ist Cronenberg bekannt. Mit extremer Gewaltdarstellung hält er sich in EXISTENZ jedoch wohltuend zurück und konzentriert sich lieber darauf, die Geschichte so zu erzählen, dass man ihr als Zuschauer folgen kann.

Skurrile Szenen gibt es dennoch mehr als genug, und gerade deswegen mag ich den Film. Wie die beiden Flüchtenden in einem asiatischen Restaurant die Spezialität des Hauses bestellen, daraufhin ein höchst unappetitliches Allerlei serviert bekommen, dass der Mann trotzdem tapfer in sich reinschlingt und dabei die Einzelteile einer Knochen-Pistole freilegt, diese sogleich zusammenbaut und zum Einsatz bringt... auf so was kommt nur Cronenberg.

Ist man als Zuschauer anfangs noch ein wenig irritiert, gewöhnt man sich bald an die verzwickte Story und lässt sich darauf ein. Jennifer Jason Leigh und Jude Law meistern ihre Rollen routiniert, und Willem Dafoe hat einen markanten Kurzauftritt. Weitere bekannte Darsteller sind u.a. Christopher Ecclestone und Ian Holm.

Die Umsetzung auf DVD ist meiner Meinung nach gelungen. Dazu muss ich aber sagen, dass ich weder über einen HD-Fernseher noch eine Dolby-Surround-Anlage verfüge. Bestimmt gibt es zu diesem Film andere Bewertungen, die sich ausführlicher und informativer mit den technischen Aspekten der DVD beschäftigen.
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am 2. Juli 2007
Ich erinnere mich noch ganz gut daran als der erste Teil von "Matrix" ins Kino kam.Ein intelligenter und mega erfolgreicher Film.Nur ein paar Monate später kam der neue Film von Meisterregisseur David Cronenberg namens "Existenz" in die Kinos.Während "Matrix" Millionen gekostet hat und auch Millionen wieder eingespielt hat so backt Cronenberg kleinere Brötchen.Bei ihm kommt es nicht auf Effekte an sondern auf die Story.

Zudem kommt Cronenberg mit diesem Film wieder näher an Meisterwerke wie seine früheren Arbeiten heran.Oft werden erinnerungen an seine legendären Filme "scanners" oder besonders "Videodrome" wach.

"Existenz" bietet eine äusserst komplexe Story,sehr gute Schauspieler und typisch Cronenberg mäßige Ekel Szenen.

Dieser Film ist nur was für Leute die auf Explosionen und Ballereien in Science Fiction verzichten können und lieber ihren Grips anstrengen wollen.

Die DVD ist soweit okay,aber keine Meisterleistung.Bild schwächelt ziemlichund auch der Ton ist recht dünn.Extras sind kaum nennenswert.

Film:****

Bild:**

Ton:***

extras:*
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Juni 2009
Die wie ein Weltstar verehrte Computerspiel-Designerin Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) hat ein neues Spiel erschaffen - sozusagen eine neue Generation von Spiel, bei dem die Grenzen zwischen Fitkion und Realität verwischen werden. Das neue Videospiel mit dem Namen eXistenZ (e, gross X, i,s,t,e,n, gross Z) wird mittels einer Nabelschnur unmittelbar in das Rückenmark des Spielers eingestöpselt, er braucht dazu an dieser Körperstelle eine Öffnung, eine Art Steckdose - den Bioport. Statt die Spielzüge auf einem Bildschirm zu verfolgen, spielt sie alles was folgt - und von der Realität nicht mehr trennbar - direkt im Gehirn des jeweiligen Spielers ab.
In einer verlassenen Kirche, irgendwo in einer Einöde, treffen sich die Spielfreaks, um Allegra zu feiern und um vor allem, exklusiv die ersten zu sein, die das Spiel noch vor der weltweiten Veröffentlichung spielen zu dürfen. Doch Allegra hat nicht nur Fans, sondern Todfeinde. Ein zu spät zum Event kommender Teilnehmer (Kris Lemche) verübt mit einer seltsamen Waffe aus Tierknochen und Zähnen einen Anschlag auf die Göttin der Spiele. Ihr PR-Manager (Richard Eccleston) wird dabei getötet, ihr gelingt mit dem Praktikanten Ted Pickul (Jude Law), der am besagten Abend die Security übernommen hat, aber vorerst die Flucht. Allegra muss nun herausfinden, ob der Original Game Pod, den sie retten konnte, noch intakt ist und ob sich das Spiel noch spielen lässt. Dabei braucht sie einen Mitspieler und diese (un)dankbare Rolle fällt natürlich notgedrungen dem jungen Ted zu, der sich als echter Spielemuffel entpuppt. Er hat sich noch nicht mal einen Bioport legen lassen. Das muss schnellstens nachgeholt werden, damit diese hässliche, klitschige Spielkonsole, die wie ein Anus aussieht, bei ihm, einer Jungfrau auf diesem Gebiet, aktiv werden kann.
Eine heruntergekommene Tankstelle mit einem zwielichten Tankwart (Willem Dafoe) ist Anlaufstelle Nr.1. Doch die Feinde lauern überall, weitere Gestalten tauchen auf: Kiri Vinokur (Ian Holm) ein Freund von Allegra...bevor das Spiel gestartet werden kann oder läuft es etwa schon ? Die Locations werden zunehmend surrealer, unappetitlicher, glitischiger (Cronenberg voll in seinem Element) und sowohl für Ted als auch für den Zuschauer bedrückender. So befindet sich Ted plötzlich an einem Fließband in einer Aufzuchtstation für mutierte Amphibien wieder, in denen er Riesenfrösche aufschneidet und ausnimmt, ohne es zu wollen - das Spiel kontrolliert seine Handlungen, um den Spielfluss voranzutreiben...
Noch nie hat David Cronenberg, der für seine biologischen Horrorfilme hoch verehrt wird, einen so komischen Film gedreht. Seine Satire wirkt stellenweise wie eine Parodie seiner früheren Arbeiten. Der Film ist witzig und überzeichnet: Die virtuelle Welt im Spiel eXistenZ sieht ungeheuer schäbig, ja total uneinladend aus, es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, ins Land "eXistenZ" zu gehen, aber alle wollen es. Die Menschen hängen an diesen Nabelschnüren wie Vieh und gelegentlich dürfen sie simulierten Sex haben oder gar einen Mord begehen, aber damit dieser Kick entsteht, giltes mit extremem Widerwillen in einem Chinarestaurant unidentifizierbare Fleischstücke(grün, braun, eklig) zu mampfen...
Vielleicht wurde der Film deshalb eher zwiespältig aufgenommen, weil Cronenberg ähnliche Themen (Mensch/Technik/Verformung/Parallelwelt) schon viel ernsthafter abgehandelt hat. "eXistenZ" wirkt ziemlich leicht und locker, obwohl er genug doppelten Boden zum Nachdenken bietet. Die augenzwinkernde Note irritert aber, die Aussage, dass Menschen von Heute zunehmend in eine kollektive Spielleidenschaft oder einem "Second Life" verfallen und sich inzwischen schon eine sehr beträchtliche Zeit des Lebens in virtuelle Welten ausgeklügelter Computerspiele flüchten,hätte man von Cronenberg gerne viel düsterer und bedrückender gesehen. Aber vielleicht schiebt er ja bald eine weitere Variante zu diesem sehr zeitgemüssen wie zukunftsbeängstigem Thema nach...
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HALL OF FAMEam 3. Mai 2007
eXistenZ ist ein schräger Cyber-Thriller der unter die Haut geht.
Allegra hat ein neues Computerspiel entwickelt, dass man durch
Anschluss in den Rücken im spiel selbst spielt. Doch wie kann man
entscheiden, was realität ist und was das Spiel ist?

Story technisch ist der Film etwas neues und ist auch etwas schwierig zu
verstehen. Vorallem das Ende hat mir ein paar Stunden nachdenken gekostet.

4 Sterne

Die Extras der DVD und die Aufmachung sind nicht schlecht. Damals war das
Top! Leider finde ich das Making Of nicht so interessant, wie ich es mir
vorgestellt habe. Dafür gibt es ein schönes Booklet.

4 Sterne

Insgesamt ist zu sagen, dass dieser Film ein Geheimtipp ist und auch
bleiben wird. Die Schauspielerischen Leistungen (vorallem Jennifer Jason Leigh) sind super!
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am 7. Mai 2016
Zu dem Inhalt des Films ist in den anderen Rezensionen schon viel gesagt worden. Ich will mit meiner Rezension noch einmal darauf hinweisen, dass dieser sehr zukunftsweisende Film oft unterschätzt wird und auch auf imdb chronisch unterbewertet ist. Mir hat der Film sehr gut gefallen; schon vor Matrix und Inception arbeitete er mit verschiedenen Realitätsebenen, und nach dem Launch von Oculus Rift ist die Thematik "Wieviel Realität verträgt Virtual Reality?" aktueller denn je!

Fazit: Anschauen!
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am 20. Oktober 2011
ich fand den Film gut - die Zeit vergeht wie im Flug. Die Idee mit der organischen "Spielkonsole" und der "Technik" dahinter finde ich sehr gut. Aber der Film hätte noch weitergehen können, da kam das Ende sehr abrupt.
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am 12. Januar 2014
Zum Film muss man nicht mehr sagen. Einfach klasse!
Ich hol den Film immer mal wieder hervor und schau mir einzelne Szenen an.

Besonders OST und die Requisite haben es mir angetan.

5 Sterne ganz klar.

Was ich nicht so erbaulich fand ist die DVD.
Ich will mal nicht über die Auflösung meckern (is schlicht an die PAL Auflösung angepasst worden). Man muss ja bedenken, dass der Flic schon etwas älter ist. Nicht akzeptieren kann ich das Bildschirmflimmern oder Flackern. Merkt man besonders bei dunklen Hintergründen. Die Frequenz des Flimmerns ist sehr niedrig - daher stört es auch sehr.

Für das Produkt insgesamt kann ich so auch nur 3 Sterne vergeben. Schade
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am 8. Juni 2016
Für mich ist dieser Cronenberg-Streifen sein durchgeknalltester überhaupt und der bessere VIDEODROME. Wobei mir bis heute entgeht,weshalb der Film mit James Woods Probleme bei uns hat. Ich finde sie beide vom virtuellen her absolut gleichwertig und intensiv. EXISTENZ finde ich sogar noch einen Tick "ekliger". Aber schön, so sind nun mal die Meinungen. Auf jedenfall erwartet den Zuschauer ein Cronenberg at its best !
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