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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen TOD DER DÄMONIN ALLEGRA GELLER!
Bei der Präsentation des neuen Spielekonsolen-Abenteuers "eXistenZ" von "Antenna Research" in einer Kirche vor einer Gruppe von ausgewählten Fach-Journalisten wird von einem Fanatiker ein Mordanschlag auf die geniale Spiele-Designerin Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) verübt. Von ihrem "Bodyguard" Ted Pikul (Judd Law), der sich später jedoch als...
Veröffentlicht am 19. November 2009 von Lanthanium

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sci-Fi Horror
Seine Filme sind nicht nach jedermanns Geschmack, aber ein anspruchsvolles Niveau ist unbestreitbar vorhanden. Cronenberg bietet ein intellektuelles Konstrukt, das vom Zuschauer Fantasie und Schwielen im Gemüt erfordert. Es ist nichts für Zartbesaitete. Es gibt bewusst eingesetzte Schocker mit ausreichend Blut, aufkommender Ekel muss unterdrückt und die...
Vor 16 Monaten von zopmar veröffentlicht


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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen TOD DER DÄMONIN ALLEGRA GELLER!, 19. November 2009
Rezension bezieht sich auf: eXistenZ (DVD)
Bei der Präsentation des neuen Spielekonsolen-Abenteuers "eXistenZ" von "Antenna Research" in einer Kirche vor einer Gruppe von ausgewählten Fach-Journalisten wird von einem Fanatiker ein Mordanschlag auf die geniale Spiele-Designerin Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) verübt. Von ihrem "Bodyguard" Ted Pikul (Judd Law), der sich später jedoch als einfacher Marketing-Trainee entpuppt, wird Allegra aus der Gefahrenzone gebracht und befindet sich bald auf der Flucht, gejagt von ominösen Feinden, die ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt haben, und ehemaligen Freunden aus den eigenen Reihen, die sie dazu bringen wollen, ihre Entwickler-Firma zu verraten und zu einem Konkurrenzunternehmen überzulaufen. "Trau keinem!" lautet die Botschaft. Als zusätzliches Problem enthält Allegra's knubbliges "Metaflash-Gamepod" die einzige spielbare Version ihres neuen Spiels und der Zugriff auf die Daten ist durch eine Beschädigung des "Gamepods" bald nicht mehr möglich.

David Cronenberg's Spielfilm und das zugrunde liegende Spiel "eXistenZ" ist "eine überaus wirksame Deformierung der Realität", wie es eine Person des Films beschreibt. Sowohl der Zuschauer als auch die handelnden Personen tauchen in immer seltsamere Ebenen der "Realität" ein und verlieren immer mehr den Bezug zur Wirklichkeit, während sie innerhalb des Spiels wiederum dort vorhandene Computerspiele ausprobieren. Ist eine psychotische Realitätswahrnehmung wirklich nur die Anpassung des Gehirns an die Spielstrukturen? Was gehört zum Spiel, was ist Realität? Wie viele Ebenen der Spiele-Simulation gibt es? Was ist das Ziel des Spiels? "Sie müssen das Spiel spielen, um herauszufinden, worum es geht." - so ähnlich wie in David Fincher's Spielfilm "The Game", bei dem das Spiel jedoch auf einer realen Ebene abläuft.

Die filmischen Bilder scheinen oft absichtlich schlampig gemacht (z.B. Rückprojektionen), um sie als Abstraktionen der Realität zu entlarven. Die Locations wirken manchmal bühnenartig eindimensional wie bei vielen Computerspielen, z.B. bei der Tankstellen-Szene. Seltsame mutierte Kreaturen tauchen auf, Waffen werden aus Knochen und Zähnen zusammengebastelt, Personen stecken in Spielschleifen und warten auf den richtigen Input, "Bioports" werden in menschliche Wirbelsäulen gestanzt, um "Gamepods" anschließen zu können, die aus Nervengewebe von degenerierten Amphibien und synthetischer DNA bestehen, aussehen wie Sex-Spielzeuge oder schlaffe Brüste mit Nippeln, geknetet werden, sich orgiastisch winden und dabei saugend-schmatzende Geräusche von sich geben. Manche "Gamepods" verschwinden gleich ganz im "Bioport", andere werden über Nabelschnüre an die Menschen angestöpselt. Das Spiel mit "Bioports" und "Gamepods" erinnert nicht nur zufällig an Sexualpraktiken. "Man kann mit so'nem Port 'ne Menge schöner Spiele spielen!" oder "Neue Ports sind manchmal ein bißchen eng.", erläutert Allegra Geller verschmitzt lächelnd. Die Bioports können sich zudem infizieren, brennende Schmerzen verursachen und werden im Film befingert und geleckt. Die Protagonisten entwickeln stellenweise ein stark triebhaftes Verhalten, das ihnen die Programmierung der Spielfiguren auferlegt, die sie verkörpern. "Ich finde es eklig, aber ich kann mich nicht beherrschen!", meint Ted Pikul an einer Stelle im Spiel. Dies erinnert daran, dass auch wir Menschen in Situationen kommen können, in denen wir trotz rationaler Überlegungen zwanghaft, archaisch und triebhaft handeln und unsere Handlungsfreiheit durch genetische Programmierung zwecks Arterhalt weitgehend eingeschränkt ist. Sind wir nicht auch nur irgendwelche austauschbaren Figuren im Spiel des Lebens ("Es ist doch ein Spiel, das bereits jeder spielt.")? "Genau wie im richtigen Leben: Du hast gerade so viel Freiheit, dass es interessant ist.", kommentiert Allegra zudem an einer Stelle im Film Ted Pikul's Bemerkung über die eingeschränkten Möglichkeiten in ihrem Spiel. Die fleischfarbenen, organischen und blutgefüllten "Gamepods" werden im Film immer wieder mit Kindern assoziiert ("Meine Kleine", "Mein Baby"), können krank und mit Medikamenten behandelt werden, werden wie kleine Schoßhündchen operiert und verseuchte "Gamepods" können sogar Menschen über deren "Bioport" infizieren oder wie Pilze Sporen bilden. Allegra verblutet an einer Stelle fast, als der hilflose Pikul in einer Krise die Nabelschnur zu ihrem "Gamepod" durchschneidet. Der Film ist mit dem perfekt gemachten Action-Reißer "Matrix" kaum zu vergleichen, denn "eXistenZ" entwickelt sich langsam und die Realitätsebenen sind, anders als bei "Matrix" nicht klar voneinander zu trennen, zumal Cronenberg uns gleich zu Beginn in die Irre führt, was wir erst spät bemerken. So kommt es immer wieder zu Verschiebungen der Realitätsebenen. Das Ziel des Spiels ist es zu gewinnen, aber woran man den Sieg erkennt, bleibt weitgehend unklar. "eXistenZ" ist für mich somit weitgehend auch eine Allegorie ("Allegra") auf unsere reale Existenz als Menschen, bei der wir auch nicht wissen, ob es einen verborgenen Sinn oder ein Ziel gibt. Mir persönlich hat der Film "eXistenZ" wegen seines surrealen Humors, seinen unvorhersehbaren Handlungssträngen und den zahlreichen guten Schauspielern gefallen und ich finde, dass der Film sehr gut unterhält und zu Diskussionen anregt.

Nach dem Ende des Films kommt mir mein reales Leben jedoch so unecht vor. Sagt mir die Wahrheit: Sind wir immer noch im Spiel?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cronenbergs Comedy ?, 28. Juni 2009
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: eXistenZ (DVD)
Die wie ein Weltstar verehrte Computerspiel-Designerin Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) hat ein neues Spiel erschaffen - sozusagen eine neue Generation von Spiel, bei dem die Grenzen zwischen Fitkion und Realität verwischen werden. Das neue Videospiel mit dem Namen eXistenZ (e, gross X, i,s,t,e,n, gross Z) wird mittels einer Nabelschnur unmittelbar in das Rückenmark des Spielers eingestöpselt, er braucht dazu an dieser Körperstelle eine Öffnung, eine Art Steckdose - den Bioport. Statt die Spielzüge auf einem Bildschirm zu verfolgen, spielt sie alles was folgt - und von der Realität nicht mehr trennbar - direkt im Gehirn des jeweiligen Spielers ab.
In einer verlassenen Kirche, irgendwo in einer Einöde, treffen sich die Spielfreaks, um Allegra zu feiern und um vor allem, exklusiv die ersten zu sein, die das Spiel noch vor der weltweiten Veröffentlichung spielen zu dürfen. Doch Allegra hat nicht nur Fans, sondern Todfeinde. Ein zu spät zum Event kommender Teilnehmer (Kris Lemche) verübt mit einer seltsamen Waffe aus Tierknochen und Zähnen einen Anschlag auf die Göttin der Spiele. Ihr PR-Manager (Richard Eccleston) wird dabei getötet, ihr gelingt mit dem Praktikanten Ted Pickul (Jude Law), der am besagten Abend die Security übernommen hat, aber vorerst die Flucht. Allegra muss nun herausfinden, ob der Original Game Pod, den sie retten konnte, noch intakt ist und ob sich das Spiel noch spielen lässt. Dabei braucht sie einen Mitspieler und diese (un)dankbare Rolle fällt natürlich notgedrungen dem jungen Ted zu, der sich als echter Spielemuffel entpuppt. Er hat sich noch nicht mal einen Bioport legen lassen. Das muss schnellstens nachgeholt werden, damit diese hässliche, klitschige Spielkonsole, die wie ein Anus aussieht, bei ihm, einer Jungfrau auf diesem Gebiet, aktiv werden kann.
Eine heruntergekommene Tankstelle mit einem zwielichten Tankwart (Willem Dafoe) ist Anlaufstelle Nr.1. Doch die Feinde lauern überall, weitere Gestalten tauchen auf: Kiri Vinokur (Ian Holm) ein Freund von Allegra...bevor das Spiel gestartet werden kann oder läuft es etwa schon ? Die Locations werden zunehmend surrealer, unappetitlicher, glitischiger (Cronenberg voll in seinem Element) und sowohl für Ted als auch für den Zuschauer bedrückender. So befindet sich Ted plötzlich an einem Fließband in einer Aufzuchtstation für mutierte Amphibien wieder, in denen er Riesenfrösche aufschneidet und ausnimmt, ohne es zu wollen - das Spiel kontrolliert seine Handlungen, um den Spielfluss voranzutreiben...
Noch nie hat David Cronenberg, der für seine biologischen Horrorfilme hoch verehrt wird, einen so komischen Film gedreht. Seine Satire wirkt stellenweise wie eine Parodie seiner früheren Arbeiten. Der Film ist witzig und überzeichnet: Die virtuelle Welt im Spiel eXistenZ sieht ungeheuer schäbig, ja total uneinladend aus, es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, ins Land "eXistenZ" zu gehen, aber alle wollen es. Die Menschen hängen an diesen Nabelschnüren wie Vieh und gelegentlich dürfen sie simulierten Sex haben oder gar einen Mord begehen, aber damit dieser Kick entsteht, giltes mit extremem Widerwillen in einem Chinarestaurant unidentifizierbare Fleischstücke(grün, braun, eklig) zu mampfen...
Vielleicht wurde der Film deshalb eher zwiespältig aufgenommen, weil Cronenberg ähnliche Themen (Mensch/Technik/Verformung/Parallelwelt) schon viel ernsthafter abgehandelt hat. "eXistenZ" wirkt ziemlich leicht und locker, obwohl er genug doppelten Boden zum Nachdenken bietet. Die augenzwinkernde Note irritert aber, die Aussage, dass Menschen von Heute zunehmend in eine kollektive Spielleidenschaft oder einem "Second Life" verfallen und sich inzwischen schon eine sehr beträchtliche Zeit des Lebens in virtuelle Welten ausgeklügelter Computerspiele flüchten,hätte man von Cronenberg gerne viel düsterer und bedrückender gesehen. Aber vielleicht schiebt er ja bald eine weitere Variante zu diesem sehr zeitgemüssen wie zukunftsbeängstigem Thema nach...
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verwirrendes Spiel zwischen etlichen virtuellen Realitäten, 2. Dezember 2005
Von 
MaBo "M.B." - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: eXistenZ (DVD)
Ich sah mir diesen Film völlig ohne Vorurteile oder Erwartungen an, weil ich bislang nichts von ihm gehört hatte.
Schnell wurde mir aber klar, dass es sich hierbei um eine verwirrende Handlung zwischen mehreren virtuellen Welten handelt.
Anfangs beginnt alles in einer klaren Bahn, in welcher man meinen sollte, die gesamte Handlung zu verstehen, doch wird schnell klar, dass man sich hiermit extrem geirrt hat!
Die schauspielerischen Leistungen von Jude Law und Willem Dafoe sind gut und steigern dadurch die Filmqualität, weil Action und Spannung ebenfalls nicht zu kurz kommen! Die Story ist auf der einen Art total matt, aber andererseits auch furchtbar genial ausgetüftelt!
Fazit: Ansehen, miträtseln und schließlich überrascht sein!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ja, wie jetzt, 20. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eXistenZ (DVD)
ich fand den Film gut - die Zeit vergeht wie im Flug. Die Idee mit der organischen "Spielkonsole" und der "Technik" dahinter finde ich sehr gut. Aber der Film hätte noch weitergehen können, da kam das Ende sehr abrupt.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anspruchsvolles,komplexes Science Fiction Kino von David Cronenberg, 2. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: eXistenZ (DVD)
Ich erinnere mich noch ganz gut daran als der erste Teil von "Matrix" ins Kino kam.Ein intelligenter und mega erfolgreicher Film.Nur ein paar Monate später kam der neue Film von Meisterregisseur David Cronenberg namens "Existenz" in die Kinos.Während "Matrix" Millionen gekostet hat und auch Millionen wieder eingespielt hat so backt Cronenberg kleinere Brötchen.Bei ihm kommt es nicht auf Effekte an sondern auf die Story.

Zudem kommt Cronenberg mit diesem Film wieder näher an Meisterwerke wie seine früheren Arbeiten heran.Oft werden erinnerungen an seine legendären Filme "scanners" oder besonders "Videodrome" wach.

"Existenz" bietet eine äusserst komplexe Story,sehr gute Schauspieler und typisch Cronenberg mäßige Ekel Szenen.

Dieser Film ist nur was für Leute die auf Explosionen und Ballereien in Science Fiction verzichten können und lieber ihren Grips anstrengen wollen.

Die DVD ist soweit okay,aber keine Meisterleistung.Bild schwächelt ziemlichund auch der Ton ist recht dünn.Extras sind kaum nennenswert.

Film:****

Bild:**

Ton:***

extras:*
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer glaubt was er sieht - stirbt!, 3. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: eXistenZ (DVD)
eXistenZ ist ein schräger Cyber-Thriller der unter die Haut geht.
Allegra hat ein neues Computerspiel entwickelt, dass man durch
Anschluss in den Rücken im spiel selbst spielt. Doch wie kann man
entscheiden, was realität ist und was das Spiel ist?

Story technisch ist der Film etwas neues und ist auch etwas schwierig zu
verstehen. Vorallem das Ende hat mir ein paar Stunden nachdenken gekostet.

4 Sterne

Die Extras der DVD und die Aufmachung sind nicht schlecht. Damals war das
Top! Leider finde ich das Making Of nicht so interessant, wie ich es mir
vorgestellt habe. Dafür gibt es ein schönes Booklet.

4 Sterne

Insgesamt ist zu sagen, dass dieser Film ein Geheimtipp ist und auch
bleiben wird. Die Schauspielerischen Leistungen (vorallem Jennifer Jason Leigh) sind super!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geil, 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: eXistenZ (DVD)
Die Story ist einfach geil, geil, geil! Das steckt so viel drinnen... Genau das Richtige für Advaita-Leute! Top! Top! Top!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besseres Inception, 6. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eXistenZ (DVD)
Bis der Film vor kurzem im Free-TV lief, war mir gar nicht bewusst, dass es diesen Spitzenfilm ueberhaupt gibt. Vom Aufbau der Story her geht es aehnlich wie in Inception um sich ineinander verschachtelnde Welten. Nur sind es hier keine Traumwelten, sondern absichtlich herbeigefuehrte Ebenen einer Spielwelt. Bis auf das alles frei erfunden ist, ist die 'Logik' der Welt gefuehlt konsistenter umgesetzt als im benannten Leonardo Schinken, der allerdings gegen Ende in einer Sinn-freien Action Ejakulation endet, wohingegegen in Existenz der Zuschauer tatsaechlich ueberrascht sein darf ueber den Schluss. Schauspieler auch super, wobei die Story alleine auch ueberzeugt haette. Ganz grosses Kino! In IMDB klar unterbewertet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sci-Fi Horror, 17. März 2013
Rezension bezieht sich auf: eXistenZ (DVD)
Seine Filme sind nicht nach jedermanns Geschmack, aber ein anspruchsvolles Niveau ist unbestreitbar vorhanden. Cronenberg bietet ein intellektuelles Konstrukt, das vom Zuschauer Fantasie und Schwielen im Gemüt erfordert. Es ist nichts für Zartbesaitete. Es gibt bewusst eingesetzte Schocker mit ausreichend Blut, aufkommender Ekel muss unterdrückt und die akustische Schmerzgrenze sollte ziemlich hochgelegt werden. Die sich bekämpfenden Gruppen sind klar fest gelegt, meistens werden die Bösewichte vom großen Ungekannten – einem Konzern z.B. ‘Antenna Research‘ – angeführt. Das Ganze beruht auf einer pseudo-wissenschaftlichen Basis, wird daher mit vielen Fachausdrücken (z.B. ‘verrückte Osmose‘) und technischem Schnickschnack untermauert und in eine Krimi-Handlung verpackt. Unterwegs verlieren viele Menschen ihr Leben und am Ende schafft ein ironischer, verbaler Schlenker (‘Hab ich gewonnen?‘) den Weg zurück in die wie auch immer geartete Zukunft. Hier geht es um Videogames, in denen die Kombattanten eine Rolle übernehmen. Das ist viel aufregender als das richtige Leben. Es gibt Wechsel von der einen Ebene in die andere und wieder zurück. Das ist gut gemacht, freilich an Bedingungen gebunden (s. oben). Ein ‘Bioport‘ in der Wirbelsäule ermöglicht das Rollenspiel. Spieleerfinderin Allegra (J.J. Leigh) jagt zusammen mit einem Praktikanten (Jude Law) durch die Ebenen. Beide erleiden viel und wenn es blutig wird, war’s ja nur im Videogame nicht in der Realität. Das ist schrecklich schöne Unterhaltung, ekelerregend spannend. Man fühlt sich wie beim Tätowieren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP, 9. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: eXistenZ (DVD)
ist ein super Film. muss man jedoch Gedanklich nachverfolgen können, wer auf Filme steht bei dennen man den Kopf benutzen muss, für den ist das genau das richtige.
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eXistenZ von Jennifer Jason Leigh (DVD - 2000)
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