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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschmacksache, 19. Juni 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bach: Cantata Pilgrimage (Kantaten BWV 34, 59, 74, 172) (Audio CD)
Die herrlichen Pfingst-Kantaten, beginnend 1714 bis zu BWV 34, nach 1740 in Leipzig, werden auf dieser CD eingespielt.

Gardiner steht mit dem Monteverdi-Choir eine der besten Chöre der Welt zur Verfügung. Gegen die Leistung dieses Chors können keine Einwände vorgebracht werden. Seine Leistung bildet immer einen kaum erreichbaren Maßstab der Wiedergabe solcher Stücke.

Ebenso ist das Orchester tadelsfrei, auch wenn andere Ensemble ihm nicht nachstehen. Gardiner fordert das Orchester tempo-mässig durchaus. Die Trompeten müssen in BWB 172 ordentlich loslegen. Kein Problem.

Mit den Solisten habe ich mehr Probleme. Unbestreitbar hat Gardiner immer Sänger, die ausgewiesen sind, teilweise preisgekrönt, mit bekannten Ensembles und Dirigenten tätig.

Wenn ich die Biographien, zweifle ich am eigenen Hören. Kann es wirlich sein, dass die Sopranistin in BWV 172 und 59 lispelt ? Oder bilde ich mir das ein ? Ein berühmter Dirigent, Tontechniker, sicher alle Experten,haben es nicht beanstandet.

Wie sie mit Robin Blaze das wunderbare Stück in BWV 172 singt,"Komm, lass mich nicht länger warten", gefällt mir gar nicht.

Robin Blaze ist einer der Counter, die ich nicht gerne höre . Gerade brachte Anne Sofie von Otter die gleiche Arie heraus ( Nichts kann mir erretten, BWV 74).Der Orchesterpart hervorragend und spannend gespielt, aber der Sänger spricht mich gar nicht an. Er hat bei Michael Chance gelernt. Hätte doch dieser gesungen.

Die Tenor-und Basspartien sind mit gut anhörbaren Sängern besetzt,ohne dass sie mich so ansprechen würden, wie Orchester und Chor.

Wegen Orchester und Chor würde ich die Aufnahme in jedem Fall empfehlen, wegen der Solisten eher nicht.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine tolle Einspielung!, 20. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Bach: Cantata Pilgrimage (Kantaten BWV 34, 59, 74, 172) (Audio CD)
Gardiner ist es wieder mal gelungen, eine erstklassische Bacheinspielung vorzulegen: die Pfingstkantaren überzeugen durch ihre Strahlkraft, durch ihre Klarheit und ihr Tempo. Alles ist harmonisch, ohne in irgendeiner Weise verstaubt zu wirken. Hoffentlich erscheinen alle Kantaten in dieser Zusammensetzung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...entzünde die Herzen und weihe sie ein!, 24. Juni 2011
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Bach: Cantata Pilgrimage (Kantaten BWV 34, 59, 74, 172) (Audio CD)
Johann Sebastian Bachs Kirchenkantaten zählen zum Herz seines Schaffens im Bereich der geistlichen Musik. Es gibt praktisch keine Kantate, die als minderwertig einzustufen ist. Besondere Merkmale sind die sinnhafte Untermalung des zu vertonenden Textes sowie die ausgefeilte Instrumentierung. Selbst aus den Kantaten, für deren Komposition er nur wenig Zeit hatte, schuf er wahre Meisterwerke. So nimmt es nicht wunder, dass diese Stücke bis heute zum festen Bestandteil des Konzertlebens gehören.
Die vorliegende CD enthält insgesamt vier Pfingstkantaten. Eingespielt werden sie durch den Monteverdi Choir sowie die English Baroque Soloists unter der Leitung des großartigen John Eliot Gardiner, und zwar im Rahmen der sogenannten Bach Cantata Pilgrimage. Die Aufzeichnung fand 1999 in der Kirche St. John's in London statt. Die Aufnahmequalität ist ausgezeichnet.

Wie zu erwarten, so zeichnen sich die Pfingstkantaten dadurch aus, dass sie die Ankunft des Heiligen Geistes inbrünstig und kräftig zelebrieren. Die Kantate "Erschallet, ihr Lieder" BWV 172, die hier als erste dargeboten wird, ist ein herausragendes Beispiel hierfür. Bach setzt vermehrt Pauken und Blechbläser ein, die die Freude der Gläubigen unterstreicht. Von besonderer Schönheit ist das Duett zwischen Sopran und Kontertenor, das die Wechselbeziehung zwischen Christ und Erlöser darstellt.
Die Kantate "Wer mich liebet, der wird mein Wort halten" BWV 59 wird durch die Orchesterleistung zu einem wahren Hochgenuss. Das Musizieren auf historischen Instrumenten und im kleinen, authentischen Ensemble sorgt dafür, dass die Interpretation atmet und lebt. Der helle, lautere Klang gepaart mit den dynamischen Nuancierungen sowie den farbigen Akzenten macht die Darbietung spannend und mitreißend. Vollkommene Transparenz, flotte Tempi und balancierte Differenziertheit übermitteln den christlichen Fanatismus zur Pfingstzeit.
Bach schrieb noch eine weitere Kantate BWV 74 selben Titels, die allerdings mit BWV 59 nur sehr wenig gemein hat. Auffällig sind hier die gelungene Ausgewogenheit und die geschmackvolle, dezente Instrumentierung der Arien und Rezitative. Es ist ein brillantes Beispiel für das Gespür des Thomaskantors für die effektvolle Umsetzung des geistigen Materials, wenn er kammermusikalische Intimität und Schlichtheit an majestätischen Orchesterjubel reiht.
BWV 34 mit dem Titel "O ewiges Feuer, o Ursprung der Liebe" stellt die gesangliche Leistung des Monteverdi Choirs eindrucksvoll unter Beweis. Dass heutzutage mit noch kleineren Chören musiziert wird, tut dem Musikgenuss keinen Abbruch. Auch die verschiedenen Solisten - als Sopranistinnen Martina Jankova sowie Magdalena Kozená, als Altistin Bernarda Fink, als Kontertenor Robin Blaze, als Tenöre Steve Davislim sowie Christoph Genz und als Bassisten Christopher Forster, Reinhard Hagen sowie Peter Harvey - intonieren glasklar und durchweg einwandfrei verständlich. Zudem erfüllen sie ihre Parte mit Leben und legen umfangreich Zeugnis darüber ab, dass sie sich vorab intensiv mit der vorzutragenden Materie befasst haben.

Fazit: Ein weiteres exzellentes Recital von unvergänglichen, zeitlosen Bachkantaten - Gardiner als Altmeister seines Faches!
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