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am 28. Januar 2014
War bei Kinostart von BWP damals im Kino und weiß noch,als Horrorfan,dass ich den Film sehr gruselig und angenehm anders fand. Soweit ich mich erinnere buhten alle damals den Film im Kinosaal aus,was ich sogar etwas nachvollziehen konnte.
Die Kampagne im Vorfeld,alles sei echtes Filmmaterial etc. war mir bekannt,mir war aber auch klar,dass das nur Marketingstrategie gewesen ist.
BWP als Vorreiter des Found Footage Films ist definitiv genauso Geschmackssache mit alles was im Subgenre folgte. Es gibt entweder die Zuschauer,die ETWAS sehen möchten oder die,bei denen es reicht,wenn sich der Horror im KOPF abspielt. BWP erreichte dies,meiner Meinung nach,blendend,ist gut gespielt und minimalistisch gehalten. Selbst heutige Found Footage Filme wie Paranormal Activity bedienen sich CGI Effekten,bei Blair Witch gabs sowas nicht. Der Film lebt also mehr als alle anderen Vertreter seiner Art von dem, was man nicht sieht sondern nur hört oder erahnt. Selbst hier gibts kein schockierendes Finale zu sehen,es sei denn,man hat den Gesprächen der Schauspieler zugehört,dann versteht man das Ende und wenn mans kapiert hat,wirkt der Film umso gruseliger...wenn man sich darauf einlässt.
Wer BWP noch nicht kennt,aber Found Footage gut findet,sollte ihn mal gesehen haben,dass es vor nur 15 Jahren NOCH minimalistischer im Kino zuging als mit den heutigen Filmen gleicher Machart.
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TOP 500 REZENSENTam 14. Oktober 2010
Nicht jeder Horror-Fan kommt bei "Blair Witch Project" auf seine Kosten. Der Film polarisiert, weil er ziemlich intelligent gemacht ist. Der Schrecken spielt sich hier im Kopf ab, da man so gut wie nichts sieht: Keine Monster, kein Blut, keine Hexe, nix! Stilistisch eröffnet der Film ein neues Genre. Ich nenne es mal den "unfertigen Handkamera-Horror". Authentizität wie in einem Dokumentarfilm wird durch Einsatz einer von Laienhand geführten Handkamera erzeugt. Neben den drei Hauptdarstellern gibt es keine nennenswerten Figuren. Hauptstar in diesem Film (in dem keine bekannten Namen des Filmgeschäfts auftauchen) ist höchstens noch der Wald, der durch seine bedrohliche Größe das Hauptspannungselement ist.
Unbefriedigend ist allenfalls, dass der Zuschauer keine Erklärung für die immer beängstigender werdenden Vorfälle erhält. Urplötzlich ist der Film vorbei, alle sind tot, und was gewesen ist, weiß allein der Waldgeist.
Dennoch ist der Erfolg des billig produzierten Low-Budget-Streifens verdient, denn in seiner Unverwechselbarkeit stellt "Blair Witch Project" eine Ausnahme im Horror-Genre dar, die man nicht mehr vergisst, und die man in jeder Halloween-Nacht ins Programm nehmen darf.
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am 12. Juni 2014
"The Blair With Project" kann man ja fast schon als Klassiker bezeichnen.

Bei der Präsentation des Films wurde damals der Presse weisgemacht, dass dies die originalen Videoaufnahmen eines Studententeams seien, das die Legende der Hexe von Blair genauer untersuchen wollte.
Die Videoaufnahmen hat man im Wald gefunden, die Studenten jedoch nie.

Da die Schauspieler unbekannt waren und die Filmaufnahmen in der Tat von ihnen selbst gedreht wurden, schöpfte wohl kaum jemand Verdacht und tatsächlich kann man diese Geschichte auch heute noch Personen erzählen, die diesen Film nicht kennen und wenn man überzeugend ist, glauben sie einem das sogar.

Die Aufnahmen dokumentieren die Tage, die die Studenten im Wald auf der Suche nach Spuren von der Hexe von Blair verbringen. Bald wird ihnen auch klar, dass sie in dem Wald nicht alleine sind und was anfangs ein lustiger Ausflug zu werden schien, wird schon bald ihr schlimmster Albtraum.

Neben der wackligen Handkameras verleiht dem Film vor allem der subtile Grusel seine spezielle Note. Man sieht nichts, man hört nur und fühlt mit. Soll heißen, hier spritzt kein Blut, hier fliegen keine abgetrennten Gliedmaßen durch die Gegend.

Manchmal ist es schlimmer nichts zu sehen, weil man dann mehr hört.
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The Blair Witch Project setzte 1999 auf ein damals neues Konzept: das sogenannte "Found Footage". Also ein Spielfilm, der wie eine Dokumentation wirkt und angeblich aus einst verschollenen und wieder aufgetauchtem Filmmaterial besteht. So können auch die Produktionskosten sehr niedrig gehalten werden - ein nützlicher Nebeneffekt. Weil dieses Konzept dereist so neu war, glaubten einige Leute nach dem Ansehen des Trailers oder anhand von Promomaterial aus dem damals noch in den Kinderschuhen steckenden Internet, dass The Blair Witch Project tatsächlich eine Dokumentation ist. Es geht in dem Film um ein paar Studenten, die sich im Jahr 1994 auf die Spuren der Hexe von Blair begeben. Der Legende nach soll sie vor langer Zeit ihr Unwesen im Black Hills Forest in Maryland getrieben haben. Mit einer Camping- sowie Filmausrüstung macht sich die Studentengruppe auf den Weg in die tiefen Wälder, in denen sie sich nach einigen Tagen verirrt. Dann tauchen auch noch einige unheimliche Begebenheiten auf: Morgens sind vor dem Zelt Steintürme, die am Vorabend noch nicht da waren, ein Gruppenmitglied verschwindet, nachts sind aus der Ferne Schreie zu hören. Ist der Geist der Hexe von Blair letztendlich mehr als nur eine Legende?
Ich erinnere mich, dass ich The Blair Witch Project ziemlich gruselig fand, als der Film neu war. Nach über 15 Jahren muss ich aber sagen, dass er eher schlecht gealtert ist. Dabei wirkt das Material immer noch großteils so, als könnte es sich wirklich um echte verschollene Aufnahmen handeln. Die Darsteller, die vom Filmteam tatsächlich nachts allein im Wald gelassen wurden, um die Atmosphäre authentischer wirken zu lassen, haben keinen schlechten Job gemacht. Aber die meiste Zeit über passiert in The Blair Witch Project einfach viel zu wenig. Die Studenten laufen durch den Wald, streiten sich über die Navigation oder machen anderen belanglosen Kram. Heather (sowohl Name der Darstellerin als auch ihrer Rolle) kreischt und heult irgendwann so viel rum, dass man am liebsten den Ton abstellen möchte. Die Gruselstimmung während der nächtlichen Szenen will heute irgendwie nicht mehr wirklich aufkommen. Vielleicht ist man mittlerweile einfach mehr gewohnt. Aus heutiger Sicht muss ich The Blair Witch Project leider als ziemlich langweilg bezeichnen. Die Zeiten ändern sich eben - und nicht alles bleibt dabei zeitlos.
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HALL OF FAMEam 26. August 2003
Dieser Film war eine sehr erfrischende Abwechslung zu den normalen Hollywood Blockbustern. Allein wie der Film entstand, ist mindestens genauso genial einfach, wie der Film selbst: Daniel Myrick und Eduardo Sanchez hatten die Idee, aus einer unheimlichen Legende eine Dokumentation zu machen. Sie suchten sich drei Studenten, die bereit waren einen Film zu drehen, gaben ihnen Kameras, eine rohe Skizze der Geschichte, und schickten sie für 8 Tage in die Wälder.
Diese 3 „Schauspieler" sind Heather Donahue, Michael Williams und Joshua Leonard. Sie haben ihre eigenen Namen im Film behalten, also sind die drei Hauptfiguren Heather, Mike und Josh. Sie wollen die Legende der Hexe von Blair dokumentarisch festhalten, und gehen dafür in den Wald. Anfangs machen sie sich über alles „Seltsame" lustig, doch schon bald merken sie, dass aus dem Spiel bitterer Ernst wird.
Möglicherweise bevorzugen einige Zuschauer die Special Effects, um so richtig erschreckt und geschockt zu werden. Beim Blair Witch Project sind Special Effects absolut überflüssig! Es muss auch nicht immer Blut im Spiel sein, um wirklich schocken zu können. Das hat Blair Witch Project sehr überzeugend bewiesen. Die Idee und Umsetzung von paranormaler Angst ist viel erschreckender, als irgendein Monster tatsächlich zu sehen.
Der Film dreht sich jedoch nicht um Monster oder Aliens...es geht um eine Hexe, die man zwar nicht sehen wird, aber von der man genau weiß, dass sie da ist. Die Effekte sind sehr spärlich. Man sieht keinen einzigen Mord geschehen, oder irgendeine gruselige Kreatur. In diesem Film ist es eher so, dass Dinge, die normalerweise nicht passieren, doch passieren, und das ist hier der „Anreiz" für die Angst.
Plötzlich kann einem das bloße zusammenschlagen von Steinen oder knisterndes Laub mitten in der Nacht viel mehr Angst einjagen als das furchterregendste Monster. Klingt unglaubwürdig? Vielleicht, aber wenn man sich dem Film hingibt, wird man sehr bald feststellen, dass die Psyche des Menschen nicht sehr belastbar ist.
Für manche ist das hysterische Rumgeschreie von Heather einfach nur nervig, für mich absolut nachvollziehbar - wie würde man sich selbst in so einer Situation fühlen? Würde man da nicht auch durchdrehen? Meiner Meinung nach äußerst realistisch dargestellt! Interessant ist auch, dass die eigentlichen Filmemacher, die die drei Studenten für den Filmdreh in den Wald geschickt haben, mitten in der Nacht in den Wald gegangen sind, und sie -ohne ihr Wissen- mit allen möglichen Tricks erschreckt haben, und so sind die Reaktionen der drei einfach nur absolut ehrlich.
Der Realismus in Kombination mit dem einfachen, ehrlichen Sound machen den Film zu einem Psycho-Trip, wie es kaum ein anderer Film schafft. Die Angst und der Horror Vom Blair Witch Project schleichen sich in den Kopf und in die Gedanken des Zuschauers.
Jedenfalls kann ich nur sagen, dass Blair Witch Project eine neue Richtung des Horror-Genres eingeschlagen hat, und dass das einer der wenigen Filme ist, der mich mal so richtig erschrecken konnte, und bei dem ich mich wirklich gegruselt habe. Ich kann diesen Film wirklich nur empfehlen!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. August 2002
Vorab sei gesagt, dieser Film spaltet generell den Cineasten in 2 Lager, entweder man liebt oder hasst ihn. Man kann in diesem Streifen langweiliges, Handkamerawackeln, hysterisches Gekreische und minutenlange Schwärze erkennen und sich denken, was n Müll, ich aber fand ihn äusserst interessant, da so noch nie vorher gesehen, die Darsteller agierten sehr authentisch, da gehört hysterisches Gekreische nun mal dazu. Des weiteren ist die einfache aber sehr mitreissende Story psychologisch sehr geschickt aufgebaut und ging mir jedenfalls in den letzten 20 Minuten total an die Nerven, was bis dato noch kein einziger Horrorfilm geschafft hat. Der wahre Horror entsteht in der eigenen Phantasie, die durch die Machart und die Story dieses Streifens nachhaltig stark involviert wird. In letzter Zeit habe ich auch nicht das starke Bedürfnis, im Dunkeln durch den Wald zu spazieren. Ein einzigartiger Film, ein Marketingprojekt? Egal, aber ein verdammt unheimliches. Genial.
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am 16. März 2011
(Diese Rezension bezieht sich nur auf den Film "Blair Witch Project", nicht auf die DVD.)

Ich habe mir den Film vor kurzem zum ersten Mal angesehen und war vorher doch recht gespannt, was mich erwartet. Wie auch hier bei Amazon ersichtlich, spaltet "Blair Witch Project" in besonderem Maße die Gemüter: Es gibt viele 1-Stern-, aber auch viele 5-Sterne-Renzensionen.
Mein Ergebnis: Ich vergebe dem Werk gute 4 Sterne.

Zunächst muss ich festhalten, dass es beim Schauen dieses Films äußerst wichtig ist, sich ernsthaft darauf einzulassen. Ich schätze, dass die Mehrheit der 1-Sterne-Rezensionen darauf zurückzuführen ist, dass jene Zuschauer dies eben nicht getan haben - anders kann ich mir das nicht wirklich erklären.
Es gibt keinen einzigen Hollywood-like inszenzierten Schockmoment mit unterlegtem, verstärkendem Sound-Effekt, wie man es schon so oft in fast allen Horrorfilmen gesehen und gehört hat. Ich selbst habe mich mehrmals dabei ertappt, wie ich solch einen Moment geradezu "vorhergesehen" habe, kurz darauf aber jedesmal vom Gegenteil überzeugt werden musste, und das im durchaus positivem Sinne.
Es gibt auch keine Filmmusik, keine bekannten Darsteller und ---LEICHTER SPOILER--- kein hollywoodtypisches Ende ---SPOILER ENDE--- .
Dies alles mag den ein oder anderen Zuschauer vielleicht ärgern, weil es einfach ungewohnt ist. Aber genau dadurch bietet der Film mal etwas anderes, was sich meiner Meinung nach erfrischend von der sonst üblichen Schockerfilmware abhebt.

Dichter, unbekannter Wald, Dunkelheit, Hilflosigkeit, das Unbekannte, Unsichtbare, Dinge, die sich dem gesunden Menschenverstand entziehen. Das sind alles Dinge, die seit jeher dem Menschen Angst und Schrecken einjagen, wenn nicht sogar JEDEM Menschen. Und alle diese Dinge bilden in "Blair Witch Project" eine Atmosphäre des Grauens, die sich nur dem eröffnet, der sich darauf einlässt und sich in die Lage der drei Protagonisten hineinversetzt. Oberflächlich betrachtet gibt es natürlich "nicht viel" zu sehen, was aber zum einen nicht nötig ist und zum anderen gerade Ziel und Absicht des Filmes ist.
Was wäre es eine Enttäuschung gewesen, die "Hexe von Blair" (gleichzusetzen mit den unsichtbaren Grauen im Wald) auch nur einmal zu Gesicht zu bekommen! Jede Vorstellung im Kopf des Zuschauers wäre dahin; Belustigung, Enttäuschung oder eine negative Überraschung könnten die Folge sein. Dadurch, dass man (genau wie die drei Filmstudenten) NIE, zu keinem Zeitpunkt sieht, wovor man sich eigentlich fürchtet, ergibt sich ein gedanklicher Spielraum, der schockierender sein kann als jede drastische Darstellung von Gewalt, Blut, Zombies oder Kettensägenmördern. Denselben Effekt haben die Szenen, in denen das Bild einfach nur schwarz ist (und die bei weitem nicht so oft und lange vorkommen, wie von vielen hier geschrieben; schaut euch diesbezüglich mal "Buried - Lebendig begraben" an! ;-). Der Horror ist nicht fassbar, aber dadurch umso beunruhigender.

Und damit kann ich auch beispielhaft die Kritikpunkte vieler Rezensenten erwidern:
Das angeblich ewig andauernde Geschrei der Protagonistin ist mir weder sonderlich stark aufgefallen, noch hat es mich in irgendeiner Weise genervt. Vielmehr ist es in meinen Augen absolut verständlich, in einer solchen Situation die Nerven zu verlieren und hysterisch zu werden. In diesem Zusammenhang ist es auch erwähnenswert, dass gerade der sich zuspitzende "Psychokrieg" zwischen den drei Protagonisten zum Horrorfeeling des Films beiträgt. Die drei jungen Leute verlieren zunehmend die Nerven, und das belastet wiederum die Nerven des Zuschauers.
Die Vodoo-Artefakte, die immer wieder im Wald gefunden werden, sind an sich natürlich wenig gruselig. Wenn man sich jedoch in die Lage hineinversetzt, morgens im Wald aus dem Zelt zu schauen und so etwas dort liegen zu sehen, was vorher nicht dort gewesen ist, so ist dies meiner Meinung nach durchaus beunruhigend im Gesamtzusammenhang der Situation und der Story.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es kommt wie gesagt auf die Bereitschaft an, den Film in seiner "Andersartigkeit" zu akzeptieren und sich beim Schauen auf das Gezeigte einzulassen. Das gelingt nicht tagsüber mit einer aufgedrehten Gruppe von Freunden vor dem Fernseher, sondern am besten abends und allein.

Zum Schluss sei noch zu erwähnen, dass die Schauspieler ihre Sache sehr gut machen und äußerst glaubwürdig rüberkommen. Falls es stimmt, dass die Darsteller von den Regisseuren wirklich allein in den Wald geschickt und dort auch gezielt erschreckt wurden, um die Emotionen möglichst realistisch zu zeigen, so halte ich das für eine tolle Idee, die sich gelohnt hat.

Mein Grund für 4 und nicht 5 Sterne: An manchen Stellen war es dann doch leicht unlogisch, wie sich die drei Filmstudenten bei ihrer Suche nach einem Ausweg aus dem Wald verhalten haben. Eigentlich kann es ja nicht zu schwierig sein, einfach dem Bachlauf zu folgen, der ja nun unweigerlich irgendwo hinführen muss... aber vielleicht gibt es ja eine dem Fantasy-Genre entsprechende Erklärung dafür (-;
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am 20. November 2010
Ich habe als Fan des Genres weiß Gott viele Horrorfilme gesehen, aber keiner hat mich so nachhaltig das Gruseln gelehrt wie "Blair Witch Project". Noch nicht mal meine bisherige Top 3 (Rosemary's Baby, Der Exorzist und Wenn die Gondeln Trauer tragen). Das sind die wahren Größen dieser Filmgattung: die, die es schaffen, eine Stimmung der absoluten Angst zu erreichen, ohne mit ekligen Splatter-Szenen oder aufdringlichen Soundeffekten daherzukommen.

Über die technische Ausführung und die Historie ist hier bereits genug geschrieben worden, aber was mich so nachhaltig beeindruckt, ist, wie man es schafft, lediglich durch das Spiel der (immerhin nur Laien-)Schauspieler und eben das Nicht-Sehen eine so beklemmend reale Alptraum-Atmosphäre zu schaffen. Und das wie gesagt völlig ohne effekthascherische Musik oder plötzliche Schockeffekte. Nur die dezenten undefinierbaren Hintergrundgeräusche (es hört sich an wie Holzknacken und -brechen) dienen als Untermalung; auch ein kreatives Novum.

Wirklich, selten hatte ich solche Angst bei einem Film wie in der Szene, in der die drei Studenten nachts im Zelt auf einmal Babyweinen und später Joshs Schmerzensschreie hören.

Die Quintessenz des uralten Grauens, das wir alle aus kindlichen Alpträumen kennen, ist ein Satz Heathers: "Ich habe Angst, die Augen zu schließen und ich habe Angst, sie aufzumachen.": ein schier auswegloses totales Ausgeliefertsein an wilde, ursprüngliche Angst vor dem Namenlosen, die so mächtig ist, dass sie einem den Verstand zu rauben vermag.

Hut ab vor diesem großartigen Stück Filmgeschichte, dessen Technik oft kopiert, aber bei weitem nie wieder in dieser Dimension erreicht wurde.
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am 8. Februar 2010
Vorab: In diesem Film sieht man eigentlich gar nichts. Man weiß nicht wirklich, was mit den jungen Leuten geschieht. Doch gerade deswegen ist Blair Witch Projekt so packend und lässt sehr viel Spielraum um sich eigene Gedanken zu machen und bekanntlich ist nichts gruseliger als die eigene Vorstellungskraft. Das können Splatter-Szenen nicht ersetzen. Es gibt jede Menge noch so brutale Horrorfilme, die jedoch eins nicht schaffen: Sie sind einfach nicht gruselig, höchtstens ekelig und sadistisch. Man hat bei Blair Witch Project wirklich das Gefühl, dass es sich hier um ein reales Amateur-Video handelt. Das Alles so real wirkt ist guter Schauspielerei zu verdanken. Wenn die Hauptdarstellerin kreischt, heult und hysterisch wird mag das zwar manchmal nervtötend wirken aber genauso entspricht es der Realität, denn kein normaler Mensch würde in so einer Situation locker bleiben. Sie spielt das einfach nur genial und man muß mit ihr fühlen. In Sachen "Extras" wird die DVD noch mit einem Interview der Filmemacher und einer Doku abgerundet. Die Doku handelt über die Hexe von Blair Witch, interviewt Menschen aus dem Ort ( unter Anderem die Polizisten die nach den Jugendlichen gesucht haben)und enthält Ausschnitte aus den TV-Nachrichten. So wird ein weiteres Mal das Gefühl erzeugt, dass dies tatsächlich geschehen ist. Die Filmemacher haben also eine regelrecht eigene Welt geschaffen und wer Fantasie hat und sich richtig darauf einlässt wird sich gruseln. Wer Splatter und Action braucht, der sollte die Finger davon lassen.
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am 17. Oktober 2013
...kein gutes Bild. Blu-ray?? DVD Edition ist besser. Wenn es Nacht ist und die unheimlichen Geräusche beginnen hört es sich beklemmend an aber man sieht nichts mehr. Das Bild ist hauptsächlich unterdurchschnittlich. Auch wenn es eine 16mm Doku ist darf es besser sein.
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