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Kundenrezensionen

189
4,7 von 5 Sternen
The Marshall Mathers LP
Format: Audio CDÄndern
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33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2001
Gesellschaftskritik verpackt in Rapmusik
Setzt man sich mit der LP „ The Marshal Mathers LP „ auseinander, darf man nicht an der Fassade hängen bleiben. Musikalisch unumstritten, ist der charismatische Rapper aus Detroit, teils berechtigt- teils unberechtigt, in Rekordschnelle zum internen Staatsfeind Nr.1 für alle amerikanischen Moralisten, Republikaner und Puritaner. Mit der neuen LP beeindruckt der wortgewaltige Rapper die Kritiker die nicht an seinem selbstauferlegten Image des „ bad white motherfuckers" hängen bleiben, sondern sich mit der Musik auseinandersetzen.
Mit der " Marshall Mathers LP " ist ihm ein Geniestreich gelungen der seinesgleichen sucht. Gleich der erste Track macht dem Hörer klar was Ihn erwartet: Fette Beats, virtuose Wortakrobatik und Texte die, egal ob sie einem nun abstoßen oder ansprechen, einem doch auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben.
Mehr als nur ein simpler Nr. 1 Hit ist der folgende Track " Stan " . Eingeleitet von der melodisch traurigen Hookline gesungen von Dido, spielt Eminem zwei Rollen. Die ersten drei Strophen ist er ein verzweifelter, von Realitätsverlust gepeinigter schizophrener Fan seiner Selbst.. Schmerzhaft authentisch schreit er in der dritten Strophe Stans inneren Schmerz aus. Wem dieses kalt lässt, den lässt wohl alles kalt. Erst in der letzten Strophe spielt Eminem sich selbst. Ein beeidruckender Song.
Der nächste Song " Who knew " zeichnet dann wieder das bekannte Image von Eminem. Er spielt den zynischen bad guy und hält doch nur der Gesellschaft den Spiegel vor." I`m sorry there must be a mixup, you want me to change my lyrics while our president gets his dick sucked?" lassen dem der englischen Sprache mächtigen Hörer zugleich schmunzeln und staunen. Gesellschaftskritik verpackt in bösen Lyrics.
Ein beeindruckendes Zeugnis seines musikalischen Genius legt Eminem im nächsten Song ab. Untermalt von einem düsteren, barockähnlichen geheimnissvollen Cembalomotiv und einer prägnanten, aber nicht dominaten Baseline bringt Eminem einen unglaublich stark akzentuierten Rap. Es beeindruckt dass er es nicht nur schafft in diesem selbstauferlegten, starren Raster eine persönliche Freiheit zu finden, sondern auch dass er weder das Tempo noch die Intensität seiner Betonung im Laufe des Liedes verliert.
Partymässig und zum abrocken ist dann die zweite Singleauskopplung " The Real Slim Shady ". Der Beat, der ironisch sarkastische Rapgesang und das Pianosample machen es dem Hörer schwer sich nicht für dieses Lied zu begeistern. Könnte ein Hip-Hop Evergreen werden!
Die nächsten zwei Tracks sind dann eher wieder dürftigerer Natur. Weder innovativ, noch künstlerisch wertvoll haben sie nicht die Klasse die das restliche Album auszeichnet.
Dagegen ist der elfte Track " Marshall Mathers " wieder ein Klassestück.. Mathers nachdenklicher Gesang untermalt von einem einprägsamen Gitarrenmotiv leitet über zum Rappart des Songs. Er erzählt die Geschichte seines momentane Lebens und die Probleme die der schnelle Erfolg mit sich brachte ohne dabei in Selbstmitleid aufzugehen. Eminem beweißt dass er nicht nur rappen, sondern auch singen kann ohne dass sich ein Qualitätsverlust einstellt. Vielleicht sind die Lyrics dieses Lieds das Fenster durch das der Hörer in sein Innenleben schauen kann.
Herausragend ist auch der nächste Song " Drug Ballad ". Ein abwärtsgerichteter Melodieverlauf und ein Rap der sich in der Intensität zwar ständig steigert aber sich stets neu aufbaut ohne in einem Höhepunkt zu gipfeln. Dieser Effekt wird durch ständig auftretene Tonsequenzierungen noch verstärkt. Hierauf folgt dann wieder ein Partysong " Amityville ", der Bizarre von D 12 featured, und zwar simpel, aber effektiv rüberkommt. Selbiges gilt für den nächsten Song B***** PLEASE 2, der in einer einzigartigen Kollaboration die Künstler Dr. Der, Snoop Doggy Dog, Xzibit und Nate Dog auf einem Track vereint. Chilliger Partysound!
Der umstrittenste Track ist der darauf folgende: " Kim". Musikalisch innovativ aufregend stellt sich hier die Frage wieweit Kunst gehen kann und ob es erlaubt sein sollte, dass ein Künstler darüber spricht wie er seine Frau umbringt. Paranoid beängstigend aber auch anziehend kann ich hier nicht zu einem abschließenden Urteil finden.
Viele Kritiker sagen Eminems Musik sei einfach gute Rapmusik. Das ist falsch. Sie ist nicht nur komplex und genial, sondern muss einfach polarisieren. Dazu bietet sie einfach eine zu große Angriffsfläche. Trotzdem muss man Marshall Mathers musikalischen Genius trotz aller berechtigten Einwände anerkennen.
MEISTERWERK!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2001
Für Leute die das Meisterwerk "The Marshall Mathers LP" noch nicht besitzen ist die limitierte Version schon benahe ein Pflichtkauf ! Neben der normalen CD mit Songs wie "The Way I Am", "Stan", "The Real Slim Shady" und "Under The Influence" ist noch eine Bonus CD, die mehrere Instrumentale Versionen und den Remix von "The Way I Am" mit Marilyn Manson enhält, und ein Mini-Poster mit dabei. Mir persönlich gefallen alle Lieder sehr gut und die Qualität ist hoch. Die CD befindet sich in einer zusätzlichen Papphülle. Für Fans ein MUSS !!!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2001
Yes ! Wie lange habe ich auf dieses Album gewartet. Seit die ersten Gerüchte über Eminems zweites Album laut wurden, erste Releasedaten verkündet und dann wieder verworfen wurden, war ich auf "The Marshall Mathers LP" sowas von heiss.
Jetzt ist sie endlich auf dem Markt und das Warten hat sich gelohnt. Eröffnet wird die 18 Track starke LP von einem "Public Service Announcement 2000", das gleich einiges klarstellt: Eminem is back and he still does not give a fuck ! Entsprechend geht's auch gleich mit dem härtesten Track des Albums weiter - "Kill You". Eminem rechnet mit allen Kritkern und Besserwissern ab, die in ihm ein "one-hit wonder" sehen. Der dritte Track des Albums zeigt aber eine ganz andere Seite des Slim Shady: "Stan" erzählt die Geschichte eines verrückten Fans, der Eminem Briefe schreibt und ihn kennelernen will. Eminem schreibt ihm schließlich zurück, der fanatische Fan hat sich aber bereits umgebracht. Ob an der Geschichte etwas dran ist, weiss wohl nur Eminem, der Track jedenfalls unterscheidet sich textlich und musikalisch vollkommen von allen anderen Eminem Produktionen - sehr, sehr cool.
Das gesamte Album ist unter der musikalischen Leitung von Dr. Dre entstanden und der "Father Of Rap" beweist einmal wieder, dass er der beste amerikanische Rapproduzent ist. Jeder Track hat unverwechselbare Beats, was man ja von vielen amerikanischen Produktionen (Master P., Swizz Beatz) nicht gerade behaupten kann. Dr. Dre selbst rappt auf nur einem Track, dem genialen Partytrack "Bitch Please II", das mit Sicherheit Eure Boxen burnen wird. Überhaupt hat Eminem wenig fremde "Hilfe" auf seinem zweiten Album: Nur RBX, Sticky Fingaz, Snoop Dogg, Xzibit, Nate Dogg und D-12 (Eminems Crew aus Detroit) durften ihre Lyrics dropen.
Was bleibt mir noch zu schreiben ? Für alle Eminem Fans - das werden wohl sehr, sehr viele von Euch sein - ist "The Marshall Mathers LP" ein Geschenk des HipHop Gottes. Done perfect, Mr. Mathers !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. November 2013
Abseits des harten Metals in extremsten Varianten hatte ich eine ganze Weile lang parallel gerne mal amerikanischen hip Hop am Laufen.
Eine CD sticht dabei besonders hervor, und zwar diese hier.

EMINEM hat eine außerordentlich abwechslungsreiche, sarkastisch zynische und aggressive Platte herausgebracht.
Ich kann gar nicht zu hundert Prozent sagen, was den zauber hier ausmacht, aber die Beats sind größtenteils schön dreckig gehalten und EMINEM ist ein echter Sprachkünstler.

Ob die Skits nötig gewesen sind, muss jeder für sich selbst entscheiden, ich halte sie für einen lacher wert, und wenn nciht, entschädigen die Songs alle mal.

Eines meiner Lieblingsalben aus dem Genre über die letzten 20 Jahre verteilt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. August 2001
Ein Tipp vorweg: man kann sich auch die normale Marshall Mathers LP von Eminem kaufen, die ist nämlich 8DM billiger (immerhin). Diese CD ist eigentlich genau wie die einfache, mal davon abgesehen dass eine Cd mehr dabei ist, auf der 3 Instrumental und 2 gemixte Versionen von Eminem Hits drauf sind. Ansonsten ist die Scheibe eigentlich wirklich gut, als ich sie das erst mal gehört hab, dachte ich nur: Das ist halt Eminem, man kann ihn lieben oder hassen, dazwischen gibt's nicht. Die Songs sind größtenteils in dem Stil gehalten indem er sonst auch rapt, Ausnahme vielleicht Stan dass doch ziemlich melancholisch klingt, wohl vor allem auf Grund der Zusammenarbeit mit Dido. Ansonsten finden auch die viel zitierten Frauen und Minderheiten feindlichen Songtexte in fast allen Liedern Anwendung. Auf die 5 Zusatzlieder kann man eigentlich wirklich verzichten, sie sind nicht so der Renner und wirken auch ziemlich langweilig.
Fazit: 4 Sterne weil die einfache Version von The Marshall Mathers LP einfach genial ist, an dieser Version ist die andere Cd allerdings nur rausgeschmissenes Geld!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2012
Ein Alltime Classic! Für mich eines der Besten Rap-Alben überhaupt und auch ohne Frage Eminems bestes Album! Hab mir die Cd schon mindestens 8.mal gekauft, was ich sonst von keinem anderem Album sagen kann. Hab die Marshall Mathers LP seit erscheinen und feier sie heute noch genauso wie damals, heute sogar eher noch mehr. Wirklich ein Grossartiges Album - LEGENDÄR! Jeder einzelne Track ist Hammer und auch die Skits sind weltklasse! Sorry aber wer dieses Album nicht mit 5 Sternen bewertet der hat absolut keinen Plan von Rapmusic!
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am 28. März 2015
Nach "The Slim Shady LP" haute Eminem ein Jahr später "The Marshall Mathers LP". Und wer "TSSLP" schon grandios fand, wird dieses Album lieben. Es ist meiner Meinung nach sogar noch besser geworden. Mit diesem Album versteht man die Figur "Eminem" besser. Eminem rechnet mit seinen Kritikern ab und auch die damaligen gehypten Pop-Stars und Boygroups sind nicht sicher von "Slim Shady". Dabei beweist Eminem mit diesem Album nicht nur der Rapszene, sondern auch der gesamten Musik-Industrie dass er keine Eintagsfliege ist und mit dem medialen Druck umgehen kann.

Das Album startet genauso wie der Vorgänger mit dem Skit "Public Service Announcement". Das neuere ist noch ein bisschen witziger gemacht als das alte. Der erste richtige Song ist "Kill you", welches ich beim ersten Mal hören richtig schlecht fand, das aber nach und nach immer besser wird. Als nächstes kommt der legendäre Song "Stan". In diesem Song rappt Eminem über 4 Parts die Sicht eines fanatischen Fans, auf einem extrem guten Beat und einer schönen Gesangshook von Dido. Eminem zeigt mit diesem Song nicht nur seine krass guten Rapskills, sondern vermittelt die Message, dass er auch nur ein ganz normaler Mensch ist und diese fanatische Fankultur ablehnt.
Der nächste Song ist "Who Knew",auch raptechnisch stark wie gewohnt, mit einem genialen Beat. Danach kommt mein Lieblingsskit mit anschließend meinem Lieblingssong auf dem Album. Im Skit "Steve Berman" wird eine Szene vorgespielt, in dem Eminem von einem Präsidenten seines Plattenlabels heftig unter Druck gesetzt wird, dass sein Album zu schlecht sei. Im darauffolgenden Knaller "The way I am" rappt Eminem auf einem epischen Beat mit einem sensationell agressiven Flow. Die Hook ist einfach nur Grandios gemacht und sonst ist der Song auch lyrisch und raptechnisch einfach auf dem allerhöchsten Niveau. Ohrwurm- und Gänsehautgarantie! DAS Lied in diesem Album.
Gleich nach diesem emotionalen Song haut Eminem mit "The Real Slim Shady" noch einen Hammer raus. Das ist der gefühlte Nachfolger von "My name is". Genauso provokant und unverschämt, jedoch ist "The Real Slim Shady" ein Ticken besser.
Daraufhin kommt der einzige Song auf dem Album welches ich immer Skippe , das liegt aber eher an den beiden unterirdischen Gastbeiträgen von RBX Und Sticky Fingaz. Die beiden können einfach nicht mit Eminem auf einem Niveau rappen.
Trotzdem folgen bis zum nächsten Skit noch 2 Eminemwürdige Songs. Nach einem Skit über die fiktive Figur "Ken Kaniff" folgt mit "Drug Ballad" ein Partysong ähnlich wie "Cum on Everybody" aus dem vorherigen Album. Mit "Amityville" kommt der erste richitge Featuresong, indem Eminem seine geliebte assoziale Art raushängen lässt. "Bitch Please ||" ist auch einer der besten Songs auf dem Album, mit Feature Gästen wie Nate Dogg, Snoop Dogg, Xzibit und Dr.Dre. Mir persönlich gefällt Snoop Doggs Part nicht, das liegt aber wohl daran, dass ich Snoop Dogg als Rapper schlecht finde. "Kim" ist wohl eines der kontroversesten Songs die Eminem je gemacht hat. An manchen Stellen des Songs kriege ich immernoch Gänsehaut.
Der nächste Song ist wieder ein Fun-Song mit seiner Rap-Crew D12. Zum Abschluss des Albums, verspottet Eminem in "Criminal" seine Kritiker und Hater.

Meine persönlichen Anspieltipps (Wobei eigentlich fast jeder Song stark ist):
-Stan
-Who Knew
-The Way I am
-The Real Slim Shady
-I'm Back
-Amityville
-Bitch Please ||
-Kim
-Under The Influence

Als Fazit kann ich das Album jeden Rap Fan empfehlen, der Wert auf eine Identifikationsfigur und gleichzeitig auf höchsten raptechnisch und musikalisch Niveau legt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Juli 2012
Nach der Slim Shady LP, welche größtenteils dem verrückten Alter Ego von Eminem gewidmet wurde, hat man hier nun den zweiten Teil einer eigentlichen Trilogie, nämlich die Marshall Mathers LP, welche sich merklich mit der Privatperson Marshall Mathers auseinandersetzt.

Auffallend im Gegensatz zum Voralbum ist eine deutliche Steigerung der Leistung. Und das muss was heißen, hat Eminem doch schon bei der Slim Shady LP gezeigt, was denn eigentlich in diesem weißen Trailer Park Typen steckt. Besonders angenehm: Auf dem Album hier geht es nicht nur verrückt zu und das "Hauptthema" besteht nicht im Thema Drogen - nein, diesmal ist eine verdammt persönliche und offene Seite von Herrn Mathers zu hören, was einem bei vielen Tracks Gänsehaut verschafft. "Stan" featuring Dido Armstrong ist dabei wohl ein grandioses Paradebeispiel, bei welchem Eminem zeigt, wie krass denn eigentlich dieser Fankult werden kann und in wie stark sich einige Fans in ihre Vorbilder vernarren können. Zwar ist dies eine Fiktion, doch so, wie sich viele Fans heute verhalten, sieht man, dass das Thema noch immer allgegenwärtig ist. Hört man dann mal in das Steve Berman Skit hinein und verinnerlicht sich dann "The Way I Am", so sieht man, wie genervt Eminem davon ist, dass die großen Plattenfirmen nur Platten verkaufen und Geld verdienen wollen. Dabei sollte man sich besonders mal die Hintergrundgeschichte zu diesem Track heranholen, unglaublich relevant auch noch in der heutigen Zeit, und man merkt, wie Eminem hierbei angenervt ist. "Marshall Mathers" ist dann ein Track, der nahezu die Privatperson Marshall Mathers abhandelt und aufzeigt, wie es denn letztlich im Inneren vom Eminem aussieht, und man merkt, dass nicht alles so rosig ist wie man meinen mag oder könnte. Das sind nur ein paar von den eigentlichen Spitzentracks, welche man jedoch aufgrund ihrer Relevanz einfach hervorheben muss. Weiterhin sind an sich noch Tracks zu erwähnen wie "The Real Slim Shady", "Kim" und "I'm Back" und noch mehr, welche einfach nur krass sind. Schade ist jedoch, dass Tracks wie "Kill You", "Under the Influence" featuring D12 und "Criminal" zwar beim ersten Hören unglaublich geil klingen, aber nach mehrmaligen Hören nur noch langweilig sind, während Tracks wie "Remember Me", "Amityville" und "I'm Back" genau anders herum funktionieren. Hervorheben muss ich, dass die Produktionen größtenteils unglaublich genial sind, wobei ich besonders durch seine Aggressivität her "Kim" erwähnen muss. Zu dem Track habe ich eine gespaltene Meinung, da er zwar mit einer meiner Favorite Tracks des Albums ist, einfach durch diese Härte, aber durch den Text, den ich nicht einmal im Ansatz vertreten kann, teilweise abgeschreckt werde.

Alles in allem aber ein unglaubliches Album, welches 5 Sterne wohl verdient hat und durchaus verdient ins Guiness Buch der Rekorde kam. It's Marshall Mathers, and he's back!
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TOP 500 REZENSENTam 27. August 2007
Dieses Werk von Eminem ist eine überaus gelungene Platte mit sehr guten Texten und hervorragenden Produktionen. Seine Lyrics sind wie schon auf "The Slim Shady LP" sehr gut und bieten tollen Wortwitz und überwältigende Qualität, allerdings geht dieses Album noch einen Schritt weiter und Eminems Songs werden noch krasser; meiner Meinung nach sind Tracks wie "Kim", "Amityville" oder "Kill You" einen Tick zu heftig, wenn man genau auf den Text achtet; das geht schon zu weit. Es ist zwar immer noch Kunst, jedoch sollte man gewisse Grenzen kennen. Natürlich macht Eminem aber auch Anmerkungen, dass alles nur Spaß ist...

Diese Special Edition enthält zusätzich eine zweite CD, auf der noch der Track "The Kids", der ziemlich amüsante Lyrics mit einem guten Beat bietet, und noch Instrumentals zu den Tracks "The Real Slim Shady" (produziert von Dr. Dre & Mel-Man), "The Way I Am" (produziert von Eminem selbst) und "Stan" (produziert von The 45 King & Eminem), sind. Auch ist noch ein netter Remix von "The Real Slim Shady" drauf. Insgesamt sind die Extras in meinen Augen gut geworden, jedoch hätte man weitere Songs auf die CD packen können, statt nur zwei Tracks und deb drei Instrumental-Fassungen.

Meine Empfehlungen dieser LP sind:

"Stan" - hervorragend erzählte Story
"Who Knew" - toller Track
"The Real Slim Shady" - genial
"The Way I Am" - über Eminems damaligen Zustand
"Bitch Please II" - hervorragender Remix
"Drug Ballad" - super
"Marshall Mathers" - ebenfalls sehr guter Track
"Criminal" - schon sehr heftig, jedoch auch amüsant

Bis auf die doch sehr dunklen Nummern (da sollte der eigene Geschmack eine größere Rolle spielen) ist dieses Album sehr gut gelungen und stellt Eminems außergewöhnliches Können wieder einmal unter Beweis.
Eine Kaufempfehlung an alle, die gute Lyrics mögen und guten Rap suchen, der heutzutage sehr schwer zu finden ist. Nach diesem Album merkte man Eminem an, dass der "Hunger", den er bei seinen ersten beiden Platten hatte, nicht mehr da ist und er sich viel stärker auf mainstream-taugliche Hits konzentriert.

Gutes Album.
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TOP 500 REZENSENTam 31. Juli 2007
Nachdem Eminem mit seinem Talent quasi über Nacht berühmt wurde und sein Erstlingswerk bei Dres Aftermath Entertainment "The Slim Shady LP" großartige Verkaufszahlen vorweisen konnte, kam auch schon ein Jahr nach dessen Release das zweite Album von Eminem heraus, "The Marshall Mathers LP". Dieses Mal mit mehr Produktionen von Ems Mentor Dr. Dre (zusammen mit Mel-Man) und mehr Features. Eminems Texte sind genauso rau und sarkastisch wie auf seinem Debüt, wobei der Wortwitz hier genauso stark betont wird.
Dieses Werk von Eminem ist eine überaus gelungene Platte mit sehr guten Texten und hervorragenden Produktionen. Seine Lyrics sind wie schon auf "The Slim Shady LP" sehr gut und bieten tollen Wortwitz und überwältigende Qualität, allerdings geht dieses Album noch einen Schritt weiter und Eminems Songs werden noch krasser; meiner Meinung nach sind Tracks wie "Kim", "Amityville" oder "Kill You" einen Tick zu heftig, wenn man genau auf den Text achtet; das geht schon zu weit. Es ist zwar immer noch Kunst, jedoch sollte man gewisse Grenzen kennen, auch wenn solche Lyrics von Eminem sicherlich nicht ernst gemeint waren.

Meine Empfehlungen hingegen sind:

"Stan" - Eine hervorragend erzählte Story über Eminems Einfluss auf seine Fans
"Who Knew" - Toller Track
"The Real Slim Shady" - Die Lead-Single mit amüsanten Lyrics, top!
"The Way I Am" - Sehr starke Nummer über Eminems damaligen Zustand
"Bitch Please II" - Hervorragender Remix auf einen netten Dre-Beat
"Drug Ballad" - Amüsant und doch ernst
"Marshall Mathers" - Ebenfalls sehr guter Track
"Criminal" - Schon sehr heftig, jedoch teilweise amüsant

Bis auf die doch sehr dunklen Nummern (da sollte der eigene Geschmack eine größere Rolle spielen) ist dieses Album sehr gut gelungen und stellt Eminems außergewöhnliches Können wieder einmal unter Beweis. Die Linie, die er auf "The Slim Shady LP" verfolgt hat, wird hier konsequent fortgeführt und sogar auch teilweise verbessert. Es macht einfach nur Spaß, viele seiner Tracks zu hören, wenn man die Ironie erkennt.

Eine Kaufempfehlung an alle, die gute Lyrics mögen und guten Rap suchen, der heutzutage sehr schwer zu finden ist.

Wer Gefallen an Eminems erster Platte hatte, wird von seinem zweiten Album ebenfalls begeistert sein.
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