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4.0 von 5 Sternen So schräg, das es schon wieder toll ist.
Ein Orchester kann nicht so schön rund spielen, wie das eine Rock-Gruppierung kann. Dementsprechen eckig kommt auch die Orchestrierung von Tubular Bells rüber. Gerade im ersten Teil am Anfang fährt es mir an bestimmten Stellen durch Mark und Bein (wer die Orchestrale Version von Tubular Bells schon kennt, weiß vielleicht, welche Stellen ich...
Veröffentlicht am 18. Januar 2008 von Karsten Meyer

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großes Werk - als Orchesterprobe
Gut. Rock meets Classic - oder umgekehrt - das kennt man seit den frühen 70ern zur Genüge. Dass Rocker und Popper fähig sein können, komplexe Stücke zu komponieren, die auch im Rockgewand aufgebaut sind und sich anhören wie Sinfonien, das haben Pink Floyd und Co bewiesen. Andere Pioniere auf eigenem Feld wie Herr Oldfield, der anno 1973 ein...
Veröffentlicht am 10. Juni 2005 von Epikur Weber


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So schräg, das es schon wieder toll ist., 18. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Orchestral Tubular Bells (Audio CD)
Ein Orchester kann nicht so schön rund spielen, wie das eine Rock-Gruppierung kann. Dementsprechen eckig kommt auch die Orchestrierung von Tubular Bells rüber. Gerade im ersten Teil am Anfang fährt es mir an bestimmten Stellen durch Mark und Bein (wer die Orchestrale Version von Tubular Bells schon kennt, weiß vielleicht, welche Stellen ich meine).

Trotzdem, oder gerade deswegen, ist diese Fassung von Tubular Bells etwas eigenständiges, und etwas besonderes. Wie heißt es so schön: Das Stück ist so schaurig, das es schon wieder schön ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großes Werk - als Orchesterprobe, 10. Juni 2005
Von 
Epikur Weber "Zetti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Orchestral Tubular Bells (Audio CD)
Gut. Rock meets Classic - oder umgekehrt - das kennt man seit den frühen 70ern zur Genüge. Dass Rocker und Popper fähig sein können, komplexe Stücke zu komponieren, die auch im Rockgewand aufgebaut sind und sich anhören wie Sinfonien, das haben Pink Floyd und Co bewiesen. Andere Pioniere auf eigenem Feld wie Herr Oldfield, der anno 1973 ein neues Genre schuf, das bis heute kein passendes Etikett hat und damit zwischen allem landete, was man an Pop, Folk, Minimal oder auch Ethno kannte, ist in diesem Zusammenhang von Beginn an vorne dabei. Die guten alten "Röhrenglocken" sind in Zeiten der Hektik und der industriellen Format-Musik nach wie vor oder erst recht seltsam, dennoch schön, sehr wandelbar, mitunter verbogen wie auf der Cover-Illustration. Und anscheinend hören weder neue und alte Musikfreunde, Kritiker - und nicht zuletzt Oldfield selbst - je damit auf, sie zu re-interpretieren, neu zu beschreiben, zu erweitern und einzuordnen. Das macht ein großes Werk wohl aus.

Tubular Bells I, also die Original Komposition, die Weltgeschichte schrieb, hier in der ersten Neubearbeitung und -einspielung von 1975, also ca. 2 Jahre nach der legendären Erstfassung. Als Arrangement von David Bedford für fettes Orchester funktioniert das Ganze hervorragend. Andere Räume, Perspektiven Einblicke ergeben sich. Ein klassischer Cross-Over. Und gut ist...

Das einzig Negative, das man über diese Platte/CD erwähnen kann (und sollte) ist die zum Teil schlunzig-nachlässige Art und Weise, die das RSO bei der Aufnahme an den Tag legte. Es war zu wenig Zeit für mehr Sorgfalt, offenbar. Profi-Orchester spielen so was i.d.R. vom Blatt, es gibt eine Probe, es gibt ein Konzert und/oder eine Aufnahme, und los geht's. So klingt es dann auch. Leider. Ein überblasenes Horn hier, rhythmische Unzulänglichkeiten bei den Streichern dort.... Einen neuen Take nach 13 Minuten zu beginnen konnte man sich ergo nicht leisten. Geschweige denn, dem schönen Arrangement mehr Leben einzuhauchen (oder wie es Zappa ausdrückte, "Augenbrauen auf das Gesicht zu malen".) Zudem hat der Klang etwas von einem über die Saalmikrofone gelegten Bettuch. Doch die schöne, tiefe und großartige Musik dringt trotzdem durch. Immerhin.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Original gefällt deutlich besser..., 9. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Orchestral Tubular Bells (Audio CD)
Gleichwohl Tubular Bells eines der klassischen Meisterwerke Mike Oldfields ist und auch heute noch zu den ganz Großen seines Gesamtwerkes gezählt werden muss, kann die Orchester-Version mich nicht begeistern. Zwar ist die musikalische Umsetzung von Gitarre auf Orchester 1:1 gelungen, und sicherlich ist die CD ein musikalischer Leckerbissen für diejenigen, die sich in der Klassik wohler fühlen, ich jedoch werde mich lieber weiterhin an der Original-Version halten, und mich dem eingängigen Gitarrensound, der für Oldfield nun einmal so typisch ist, anvertrauen.
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Orchestral Tubular Bells
Orchestral Tubular Bells von Mike Oldfield (Audio CD - 2000)
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