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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieser Film berührt unsere Seele vielmehr als wir das zugeben wollen. Es ist nicht die durchaus ergreifende und spannend erzählte Geschichte, in die natürlich auch alle Elemente eines guten Filmes wie Liebe, Gerechtigkeit und ein glückliches Ende verwoben werden. Es ist auch nicht das beeindruckende Spiel des Anthony Hopkins, dem solche Rollen wie schon im "Schweigen der Lämmer" auf den Leib geschrieben zu sein scheinen. Es sind einzelne Szenen, die uns tief berühren, weil wir fühlen, das da noch etwas in uns ist, was uns an unsere Herkunft erinnert, an unsere tiefe innere Verbundenheit mit allen Lebewesen auf diesem Planeten. Wir wissen nicht genau, warum, aber dieser Film macht uns tief betroffen.

Die Geschichte ist sonderbar, und wir werden nur nach und nach in sie eingeweiht. Zunächst sitzt da ein ehemals berühmter Tierforscher im Irrenhaus, den man gesucht und dann unter Affen im afrikanischen Urwald gefunden hat. Dabei kam es zum Konflikt. Menschen starben durch seine Hand. Seitdem schweigt er. Und nun hat ein ehrgeiziger Nachwuchspsychologe sich die Aufgabe gestellt, diesen Menschen zu ergründen und ihn zum Sprechen zu bringen. Er wird ein Buch darüber schreiben und berühmt werden.

Sie sitzen sich am Interviewtisch im Knast gegenüber. Der Jungspund fühlt sich überlegen. Da ist sie zum ersten Mal, diese Respektlosigkeit, dieses aus Dummheit geborene Überlegenheitsgefühl. Wir haben dieses Gefühl kultiviert. Wir haben alles unter Kontrolle. Wir sind Gott.

Blitzschnell und für den akademischen Wunderknaben völlig überraschend springt der Affenmensch auf, packt und würgt ihn. Du glaubst, du hättest alles unter Kontrolle, spricht er und fragt, wo denn nun seine Kontrolle geblieben sei. Das ist die Schlüsselszene. Der Jüngling begreift, wer hier Lehrer ist und wer Schüler. Nach und nach nähert sich der Schüler dem Lehrer an, dessen geistiger und mentaler Kraft er sich nicht mehr entziehen kann.

Ich will hier nicht den Film erzählen, obwohl das in diesem Fall nicht so schlimm wäre, denn dieser Film lebt nicht von seiner Handlung, sondern von seinen vielen teilweise auch versteckten Botschaften, die uns treffen. Er führt uns unsere Respektlosigkeit vor Augen, mit der wir nicht nur allen anderen Lebewesen und der Natur, sondern auch uns untereinander oft begegnen. Wir merken dies schon gar nicht mehr. Er zeigt, dass wir unsere natürlichen Instinkte verloren und uns von unserem Ursprung schon viel zu weit entfernt haben. Er hinterlässt in uns eine unbestimmte Traurigkeit und Sehnsucht.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2003
Der Film zeigt so deutlich, wie weit wir Menschen uns doch von unserer wahren Natur entfernt haben. Ich könnte heulen. Anthony Hopkins zeigt eine wunderbare echte Beziehung zwischen ihm und den Gorillas,die einem richtig das Herz öffnet. Unglaublich schön. Der Film zwingt zwangsläufig zum Nachdenken und erzielt die Erkenntnis, das wir zivilisierten Menschen den absolut falschen Lebenszielen hinterherjagen. Absolut sehenswert für die Verschiebung der eigenen Sichtweise des Lebens.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich habe die Bücher von Daniel Quinn (Ismael) gelesen und bin daher neugierig, aber auch skeptisch an diesen Film herangegangen. Der Film ist absolut sehenswert. Die Hauptakteure sind grandios, die Handlung ist durchgehend spannend. Jedoch nicht so spannend, wie die Erkenntnisse, die man daraus gewinnen kann, wenn man bereit ist, eine völlig neue Denkweise anzunehmen. Vielleicht kann man diesen Film erst richtig genießen, wenn man das erste Buch, Ismael, gelesen hat. Auch wenn die Rahmenhandlung eine völlig andere ist, die Kernaussage bleibt trotzdem unverändert. Ein großer Film!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2001
Sehr selten in den letzten Jahren hat mich ein Film so sehr bewegt wie Instinkt. Dieser Film hat einen tiefen Sinn. Ein kritischer Film und trotzdem spannend. Sehr gute Kameraführung und auch die Regie zeichnet die Bilder sanft, aber mit ungeheuer großer Eindrücklichkeit auf. Diesen Film sollte jeder Mal gesehen haben. Dieser Film müßte Pflichtfilm für jedermann sein. Daher nur 5 Sterne, ich persönlich hätte sogar 6 gegeben, denn dieser Film hebt sich von all den schlechten, durchschnittlichen, aber auch sehr guten Filmen deutlich ab.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieser Film berührt unsere Seele vielmehr als wir das zugeben wollen. Es ist nicht die durchaus ergreifende und spannend erzählte Geschichte, in die natürlich auch alle Elemente eines guten Filmes wie Liebe, Gerechtigkeit und ein glückliches Ende verwoben werden. Es ist auch nicht das beeindruckende Spiel des Anthony Hopkins, dem solche Rollen wie schon im "Schweigen der Lämmer" auf den Leib geschrieben zu sein scheinen. Es sind einzelne Szenen, die uns tief berühren, weil wir fühlen, das da noch etwas in uns ist, was uns an unsere Herkunft erinnert, an unsere tiefe innere Verbundenheit mit allen Lebewesen auf diesem Planeten. Wir wissen nicht genau, warum, aber dieser Film macht uns tief betroffen.

Die Geschichte ist sonderbar, und wir werden nur nach und nach in sie eingeweiht. Zunächst sitzt da ein ehemals berühmter Tierforscher im Irrenhaus, den man gesucht und dann unter Affen im afrikanischen Urwald gefunden hat. Dabei kam es zum Konflikt. Menschen starben durch seine Hand. Seitdem schweigt er. Und nun hat ein ehrgeiziger Nachwuchspsychologe sich die Aufgabe gestellt, diesen Menschen zu ergründen und ihn zum Sprechen zu bringen. Er wird ein Buch darüber schreiben und berühmt werden.

Sie sitzen sich am Interviewtisch im Knast gegenüber. Der Jungspund fühlt sich überlegen. Da ist sie zum ersten Mal, diese Respektlosigkeit, dieses aus Dummheit geborene Überlegenheitsgefühl. Wir haben dieses Gefühl kultiviert. Wir haben alles unter Kontrolle. Wir sind Gott.

Blitzschnell und für den akademischen Wunderknaben völlig überraschend springt der Affenmensch auf, packt und würgt ihn. Du glaubst, du hättest alles unter Kontrolle, spricht er und fragt, wo denn nun seine Kontrolle geblieben sei. Das ist die Schlüsselszene. Der Jüngling begreift, wer hier Lehrer ist und wer Schüler. Nach und nach nähert sich der Schüler dem Lehrer an, dessen geistiger und mentaler Kraft er sich nicht mehr entziehen kann.

Ich will hier nicht den Film erzählen, obwohl das in diesem Fall nicht so schlimm wäre, denn dieser Film lebt nicht von seiner Handlung, sondern von seinen vielen teilweise auch versteckten Botschaften, die uns treffen. Er führt uns unsere Respektlosigkeit vor Augen, mit der wir nicht nur allen anderen Lebewesen und der Natur, sondern auch uns untereinander oft begegnen. Wir merken dies schon gar nicht mehr. Er zeigt, dass wir unsere natürlichen Instinkte verloren und uns von unserem Ursprung schon viel zu weit entfernt haben. Er hinterlässt in uns eine unbestimmte Traurigkeit und Sehnsucht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. August 2002
Ein wirklich mitreissender Film, den man so schnell nicht wieder vergessen wird. Wie schrecklich das Tier Mensch sein kann, zeigt 'Instikt' in der Geschichte eines inhaftierten Wissenschaflters, der Jahre fern von jeglicher Zivilisation bei Affen lebte... Lebhaft wird anhand eines Schicksals die Ungerechtigkeit der heutigen Zeit und deren Auswirkungen gezeigt. Ein absoluter Kauftipp!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. August 2000
Dieser brillante Film regt zum Nachdenken an und vermittelt etwas,was meiner Meinung nach noch kein anderer Film geschafft hat.Er lässt einen erkennen,was im Leben wirklich zählt.Ebenso zu empfehlen:Das Buch,das die Idee zum Film gab,ISMAEL.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Dezember 2007
Ich habe diesen Film erstmals mit ungefähr 12 oder 13 Jahren gesehen und schon damals hat er mich zu tiefst beeindruckt.Und auch heute sehe ich mir dieses mitreisende Werk gerne immer und immer wieder an,denn man kann so vieles davon lernen und für sich mitnehmen.
Die eigentliche Handlung des Films,die Therapie von Dr. Powel,ist schon an sich sehr interessant und auf faszinierende Art und Weise umgesetzt.Aber die Essenz des Films,der Hintergrund,seine Botschaft ist weit aus wichtiger,interessanter,aber auch schockierender.Selten habe ich einen Film gesehen,der mich (und viele andere,denen ich diesen Film empfohlen habe),so beeindruckt und auf tiefster intellektueller Ebene berührt hat.Und seine Botschaft ist heute aktueller denn je und durchaus ernst zunehmen.
Abgesehen von dieser wundervolle Umsetzung,muss man auch die unglaublich gute schauspielerische Leistung loben.Über Sir Anthony Hopkins muss man nicht viel sagen;er ist bekanntermaßen ein Meister der Schauspielkunst,was er in "Instinkt" wieder einmal beeindruckend unter Beweis stellt.Cuba Godding Jr. ist mir in "Instinkt" das erste mal als Schauspieler aufgefallen und ich war von anfang an begeistert von ihm.Die Rolle des selbstbewussten Therapeuten,der zum Schüler wird und völlig neue Aspekte des Lebens lernt,bringt er wirklich überzeugend auf die Leinwand.(Und ich würde es sehr begrüßen,Cuba öfters in solchen ernsten Rollen zu sehen)

Alles in Allem kann ich diesen Film jedem,der bereit ist sich auf dieses Meisterwerk und seine Botschaft einzulassen,nur wärmstens empfehlen.Einfach ein wundervoller Film!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich habe selten einen Film gleich zweimal hintereinander angesehen, doch dieser Film hat dermaßem zum Nachdenken angeregt und bietet durch die tolle Besetzung einfach klasse Unterhaltung. Schade nur, daß die DVD keine weiteren Features bietet, wie z.B. Making of... Da diese Ausgabe nicht mehr verlegt wird, kann man nur auf eine entsprechende Verbesserung der neuen Ausgabe hoffen. Trotzdem 5 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2012
Auf den Inhalt gehe ich nicht ein, da er oben schon ausreichend beschrieben wurde.

"Instinkt" ist seit Jahren mein Lieblingsfilm, und wenn ich könnte, würde ich ihn jedem Menschen schenken, den ich kenne.

Faszinierend finde ich u.a. die Szene, in welcher der vermeintlich Verrückte dem Psychiater klar macht, was er ihm genommen hat... :)

Wer hier schreibt, er hätte "mehr erwartet", hat meiner Meinung nach überhaupt nichts begriffen!
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