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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soul in Vollendung
Auf seinem ersten Doppelalbum bewies Stevie Wonder endgültig seinen fast unfassbaren Einfallsreichtum: BigBand-Tribute ("Sir Duke") wechseln hier ab mit Funk, sowohl rein instrumental und total abgedreht ("Contusion") als auch augenzwinkernd und relaxt ("I Wish", "Ordinary Pain") und sparsam instrumentierter Sozialkritik ("Village Ghetto Land", "Pastime Paradise")...
Veröffentlicht am 31. Mai 2004 von markkwesi2

versus
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen DTS HD code do not work
Finally blu ray is a reality for audiophile fans. This product is a great idea and the sound quality in general is better than the normal CD version. It is so strange that no information about the audio options is reported in the cover.
Inside you can find all 94/24 stereo codes:
PCM 94/24
DTS HD Master Audio 94/24
Dolby Thru HD 94/24
In my...
Vor 13 Monaten von Marco Fullone veröffentlicht


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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soul in Vollendung, 31. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Songs in the Key of Life (Audio CD)
Auf seinem ersten Doppelalbum bewies Stevie Wonder endgültig seinen fast unfassbaren Einfallsreichtum: BigBand-Tribute ("Sir Duke") wechseln hier ab mit Funk, sowohl rein instrumental und total abgedreht ("Contusion") als auch augenzwinkernd und relaxt ("I Wish", "Ordinary Pain") und sparsam instrumentierter Sozialkritik ("Village Ghetto Land", "Pastime Paradise"). Dazwischen findet man auch extrem tanzbaren Calypso, der heute in House-Clubs zum Standardrepertoire gehört ("Another Star"), puren Soul ("Love's In Need" und "As" mit einem der größten Keyboarder, Herbie Hancock) und natürlich auch Balladen allererster Sahne ("Knocks Me Off My Feet", "Summer Soft").
Damit nicht genug: der Hörer von Black Music wird Songs dieses Albums mehr oder weniger geklaut bei Mary J Blige und George Michael, Will Smith, Michael Jackson, Coolio und Bobby Brown wiederfinden. Nicht zuletzt deswegen darf "Songs In The Key Of Life" mit seinen monumentalen, oft überlangen Tracks zu den innovativsten Soul-Alben aller Zeiten gezählt werden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ordentlicher Sound in 2.0 (kein Surround), 26. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bereits die normale CD ist von recht guter Qualität. Als Blu ray audio werden mehr Details preisgegeben. Der Sound insgesamt ist in den verschiedenen Tonformaten etwas luftiger. Unter dem Strich lohnt sich der zusätzliche Kauf m.E. nur für Sound-Fetichisten, da auch kein Mehrwert in Bezug von Surround vorhanden ist.
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32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen JAHRHUNDERT-ALBUM IN PHÄNOMENALER KLANGQUALITÄT, 31. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Songs in the Key of Life (Audio CD)
Wer schon mal gehört hat, Stevie Wonder sei so etwas wie eine lebende Legende, muss wissen, dass dieser Umstand im Wesentlichen den "Songs in the key of life" zu verdanken ist. Vernachlässigen wir dabei mal getrost sein Schaffen seit der Mitte der 80er Jahre, denn was er seit "Where I'm coming from", spätestens aber "Music of my mind", bis hin zum 1981er "Hotter than July" vollbrachte, war individueller, innovativster Motown-Sound und reichte allemal aus, den Legendenstatus zu zementieren. Sein künstlerischer Abstieg gipfelte im miserablen "In square circle", ausgerechnet ein Film-Soundtrack (zu Spike Lees "Jungle Fever") gehört zu den gehobenen Werken in der Phase annähernder künstlerischer Bedeutungslosigkeit nach 1981.
Doch zurück zu "Songs in the key of life". Solange ich diese 24-bit-Remaster-Version nicht hatte, wusste ich nicht, dass es DIE CD ist, auf die ich am sehnsüchtigsten wartete. Sicher, die LP von 1976 klang schon gut, der Aufnahme war die Sorgfalt in jeder Rille anzuhören. Die erste Ausgabe auf CD war auch nicht schlecht, war aber dem analogen Bruder nicht sonderlich überlegen. Doch was ich mit dieser Hochbit-Fassung zu hören bekames, ist nur eines: schlicht umwerfend! Die glänzend arbeitenden Tontechniker dürften das restlos Letzte aus den Masterbändern herausgeholt haben.
Die "Songs in der Tonart des Lebens" waren eines der meistgehörten Alben während meiner Flegeljahre. Sie sind es immer noch, nur dass ich sie jetzt viel lieber höre! Den Segen der Digitaltechnik sei Dank (kommt ab und zu vor), ist der Muff und Staub, der auf den Höhen lag, nun wie weg geblasen. Schlagzeugbecken zischen und klirren wie blitzeblank geputzt, das Klangbild ist luftig und dynamisch. Die Räumlichkeit ist Atem beraubend: Das Stereospektrum erklingt um Einiges breiter als der Abstand zwischen den Boxen es vermuten lässt. Glücklich ist der, der eine gute HiFi-Anlage hat!
Dieses Meisterwerk in dieser superben Überspielung zu hören, ist wirklich ein Hochgenuss und macht viele der digitalen Verbrechen vergessen, die in der frühen CD-Ära verübt worden waren. Ran an die Bestellformulare, Leute! Ihr werdet es weiß Gott nicht bereuen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen heiliger boden, 25. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Songs in the Key of Life (Audio CD)
das ist eines der großen, kanonischen alben der rockmusik, wie "sgt pepper" oder "pet sounds" oder "exile on mainstreet". eine kritische auseinandersetzung mit ihnen ist eigentlich nicht mehr möglich, denn sie sind heiliggesprochen, von der eigenen legende überwuchert. ich versuch's dennoch.

die ersten elf songs zählen für mich zu den aufregendsten strecken, die je aufgenommen wurden. da stimmt wirklich alles. jeder song funkelt und strahlt, gleichzeitig zittert er fast vor dringlichkeit. da hört man in jedem takt: diese musik musste gemacht werden, sonst hätte es den interpreten zerrissen, ja vielleicht sogat das uniiversum. danach lässt die dringlichkeit doch merkbar nach. immer noch erklingen die stücke makellos schön, aber sie wirken mit ausnahme von "as" weniger unmittelbar, weniger notwendig, weniger zwingend. teilweise sind sie fast ein bisschen niedlich (wie "joy inside my tears", "i am singing", "if it's magic" oder auch das enorm berühmte "another star"). ein bisschen hat der zweite teil dieser liederkollektion etwas von wohlklang, von nettigkeit, von designerhaftigkeit. die songs beißen und fauchen und kratzen nicht mehr. schön, dass es sie gibt. aber hätte es sie nie gegeben, hätten wir sie nicht vermisst (- ganz im unterschied zur ersten spielhälfte, DIESE tracks sind lebenswichtig). besonders deutlich wird dies bei den bonusstücken spürbar.

davon abgesehen. stevie wonder breitet hier ein ganzes musikuniversum vor uns aus. soul, funk, pop, calypso, latin, r & b, jazz, rock, blues - es ist beeindruckend und berührend. wobei er nicht nur das spektrum der black musik zeigt, er verarbeitet auch weiße einflüsse, etwa in den pastoralen stücken wie "village ghetto land", wo man die mittleren beatles und die kinks hören kann.

ein album, das bis heute bekannte stücke abwirft ("sir duke", "i wish" und "isn't she lovely" sind zurecht die größten hits. das niemand kalt lassen kann. das ohne ende gesamplet wird. und das nicht wege, sondern ganze autobahnen bereitete. ohne dieses album kein michael jackson, kein prince, aber auch kein lenny kravitz oder ben harper.

fünf sterne, auch wegen der historischen bedeutung, trotz leichter verschleißerscheinungen der magischen kraft im zweiten teil.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker, 3. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Songs in the Key of Life (Audio CD)
"Songs in the key of life" von Stevie Wonder ist mein absolutes Lieblings-Soul-Album aus den 70ern. Genial was Stevie da gezaubert hat. Es ist einfach wundervoll diesen schönen Liedern zuzuhören. Schöne Texte und perfekt arrangierte Songs. Und diese Stimme....fantastisch. Jeder Schallplattensammler, der auf Soul steht, hat dieses Album eh schon. Und diejenigen, die es noch nicht besitzen, sollten es sich schleunigst zulegen.
Achso, die Schallplatte hab ich übrigens: 2 LP + EP im Singleformat mit fettem Booklet.
'Summer soft' und 'Knocks me off my feet' sind meine absoluten Lieblinge auf diesem Album. Genauso wie der Opener 'Love's in need of love today': "Hate's going round, breaking many hearts".
Außerdem sind die Klassiker 'As' (von Mary J Blige gecovert), 'Pastime Paradise' (großer Hit für Coolio) oder das Samba-Lied 'Another Star' enthalten. 'Isn't she lovely' oder 'Sir Duke' kennt sowieso jeder.
Die Lieder gehen auch alle ineinander über. Genial! Einfach klasse gemacht.
In meinen Ohren ist es das allerbeste Soul-Album überhaupt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Songs in the Key of Life (Audio CD)
Stevie Wonders opus magnum 'Songs in the Key of Life' als Meilenstein zu bezeichnen ist in mehrfacher Hinsicht gerechtfertigt.

Das Album ist erstmal ein Meilenstein der Popmusik. Oder des Funk. Oder des Soul. Oder des Songwritings. Oder der Konzeptalben.
Und und und! Vor allem ist es ein typisches Motown-Album, obwohl die klassische Detroit-Phase des Labels damals schon ein paar Jahre zurückliegt. Die Vision Berry Gordys (des Gründers von Motown) Musik zu produzieren, bei der jeder mitsingen kann, die aber auf den zweiten Blick gar nicht so einfach ist, wie sie sich beim ersten Hören anhört, hat Wonder hier zur Spitze geführt. Gleichzeitig ist es ein Doppelalbum (eigentlich sogar Tripelalbum), dass es schafft, dem Titel wirklich gerecht zu werden und mit tollen Texten gesegnet ist, meist aus der Feder Stevies.

Anders als beispielsweise Innervisions (1973) wirkt das Album nicht so sehr aus einem Guss, ist aber wesentlich facettenreicher und einfach größer. Die erste Platte steht stark in der Tradition der Vorgänger, was Themen, Länge der Songs und Einfallsreichtum angeht. Mein Favorite ist aber eher die zweite Platte (ich spreche jetzt wirklich von der Platte, nicht von den Bonustracks die damals auf einer EP veröffentlicht wurden), denn hier spannt Stevie den weiten Bogen und schreibt regelrecht Zeitloses, die Songs sind auch viel länger. Die EP bringt Stevie wieder auf den Boden zurück, das Album scheint hier noch einmal in Kleinform gepresst.

Steht in einer Reihe mit den großen (weißen) Doppelalben der Popgeschichte. Prince greift 1987 mit Sign 'O' The Times den Faden von 'Songs' wieder auf.

Das Album ist der Beweis, das sich gute Musik auch gut verkauft. Wer das Album nicht hat, der hat keine Soulsammlung, sondern nur ein paar gute Alben!

Zu den Songs:

Love's In Need Of Love Today ist ein zutiefst souliger Einstieg. Stevie singt hier alle Stimmen (Spaß mit dem 8-Spurgerät!) und wie auch sonst spielt er das meiste selbst. Im Song geht's um die Kraft der Liebe die einzige Kraft, die die Welt vor dem Hass retten kann.

Have A Talk With God: Stevie ist ein ziemlich religiöser Typ, er bringt das Thema Glauben häufig in seinen Songs unter, allerdings nie so, dass es unglaubhaft wirkt und auch immer mit etwas augenzwinkernd. Das ist kein purer Gospel, sondern ein persönliches Statement. Gott wird hier sogar als der weltbeste Psychiater dargestellt. Die Musik ist tiefster Funk, es groovt bis in den letzten Knochen. Ein Kleinod.

Village Ghetto Land: ein ziemlich bizarres Stück, bedenkt man das Wonder hier von einer Welt singt, in der man echt nicht leben möchte, während gleichzeitig aus dem Arp-Syntheziser ein barockes Menuett anklingt. Ganz starker Text, allerdings nicht von Stevie, sondern von Gary Byrd.

Contusion: ein funkiges Fusion-Stück, das eher vorbereitend auf den Höhepunkt der ersten Platte wirkt. Man beachte die tollen Gitarrenläufe.

Sir Duke ist Duke Ellington gewidmet, der 1974 starb. Ähnlich wie die Jazzlegende schafft es auch Stevie Wonder aus einfachem Pop große Kunst zu machen. Der Song handelt von der Musik als universale Sprache. Die horn section ist einfach der Wahnsinn. Den Ohrwurm kriegt man nicht so leicht los.

I Wish hat wohl eine der besten Basslines aller Zeiten und schafft es die Intensität des Vorrangegangenen aufrechtzuerhalten (oder besser gesagt neu aufleben zu lassen, da es eigentlich das 1. Stück der B-Side ist). Im Song geht's um die guten alten Zeiten, als wir alle mal klein waren. Toll wieder die Bläser, vor allem am Schluss und in den Backings zum Prechorus. Absolut tanzbar.

Knocks Me Off My Feet hat es ähnlich schwer wie Human Nature auf Thriller: Nach so einem Feuerwerk muss eigentlich eine Ballade kommen, aber häufig ist diese dann beim ersten Hören nicht so toll. Der Song gefällt mir aber von Hören zum Hören immer besser, vor allem weil Stevie sich in das Stück so hereinsingt. Thema: Verliebtsein.

Pastime Paradise: Das werden die Meisten eher als Cover von Coolio kennen (Gangsta's Paradise). Stevies Version hat einen besseren Text und Hare-Krishna- und Gospelchöre! Wie viele Stücke des Albums ist der Song ein einziges Crescendo.

Summer Soft: einer meiner Lieblingssongs. Schöner Groove und die beste stimmliche Leistung auf dem Album (Stevie schraubt sich da zu einem c hoch). Feel Good Song mit tragisch-ironischem Inhalt.

Ordinary Pain: musikalischer Zwitter (erst Ballade, dann Groove), von dem ich immer nicht so recht weiß, was ich davon halten soll. Der groovige Teil ist besser.

Isn't She Lovely: Song für Wonders (neugeborene) Tochter Aisha mit wahnsinnig viel Soul und tollem Harmonikasolo. Der Song leitet die tolle zweite Platte ein. Eines der schönsten Stücke von ihm, bei dem es mal nicht um die Liebe zu einer Frau, sondern um das Wunder des Geburt geht. Das Leben in all seinen Facetten eben.

Joy Inside My Tears: jedes legendäre Doppelalbum hat schwache Stücke (man höre sich Revolution No.9 auf dem White Album an), auch dieses. Was für Balladenfreunde, aber für mich mit 6 1/2 Minuten einfach zu lang.

Black Man: DER political song des Albums, tolle Grooves auf dem Moog-Syntheziser, cool auch die Schulkinder, die die Namen der Helden Amerikas proklamiert, die nicht reich, weiß und protestantisch sind. Der längste Song des Albums, zu dem man ruhig tanzen kann und nebenbei noch etwas über amerikanische Geschichte lernt (heute nennt man so was Edutainment).

Ngiculela/Es Una Historia/I Am Singing: Was sich vom Titel anhört wie ein Fluch, ist in Wahrheit eine Hymne an die Musik auf Zulu, Spanisch und Englisch. Wieder mit dem typischen Groove. Ein netter kleiner Song.

If It's Magic: Weniger ist mehr! Nur Stevies Stimme und eine Harfe. Die schönste Ballade des Albums!

As: eine Hymne an die Ewigkeit der Liebe. Der Song lässt sich fast kaum mit Worten beschreiben, hier stimmt einfach alles. Große Geste, ohne das es kitschig wird. Genialer Groove und tolle Gesangsleistung des Protagonisten. Jazzfreunde aufgepasst: Herbie Hancock spielt die Keys hier so soulful, dass er Wonder fast schon den Rang abzulaufen droht. Möchte man in Dauerschleife hören, until the day that 8x8x8x8 is four...

Another Star: nananananana kann man gleich von Anfang mitsingen, geht auch die ganze Zeit so weiter. Coole Samba, bleibt aber hinter As zurück (das is aber auch nur schwer zu toppen). George Benson spielt hier Gitarre, Bobby Humphries hat ein tolles Flötensolo. Feel Good Ausklang der "regulären Spielzeit".

Saturn: Moment, jetzt kommt noch was? Ja Stevie hat nach dem furiosen Finale der zweiten Platte noch nicht genug und schickt noch eine EP hinterher. Mein Tipp: Seperat hören, denn die Songs sind anders als das Vorangegangene. Saturn ist ein interessantes Stück, eigentlich keine wirkliche Ballade. Ein kleines Utopia mit orangenem Schnee (ein Schelm wer böses dabei denkt!).

Ebony Eyes: endlich mal ein Song, wo es mal nicht um unendliche Liebe oder ein besseres Leben geht, sondern einfach eine schön funkige Liebeserklärung an eine schöne Frau (die eine ziemliche Bombe sein muss).

All Day Sucker: Wahnsinn, was für gute Songs der Kerl auch noch auf der Bonusplatte hat! Sehr funky, macht Spaß zu hören, trotz des eigentlich traurigen Texts.

Easy Goin' Evening (My Mama's Call): ein Instrumentalstück, bei dem Stevie uns endgültig verabschiedet. Tenor. "es ist alles gesagt, ich lass jetzt einfach nur noch meine Harp sprechen".

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Puh, das waren aber viele Songs! Ich würde mich sehr über viele Hilfreich-Klicks freuen, wenn es Ihnen denn hilfreich war...
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stevie Wonders Meisterwerk!, 6. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Songs in the Key of Life (Audio CD)
Es war 1976 als Stevie Wonder dieses (Doppel!) Album veröffentlichte und bis heute hinterlässt es seine Spuren. Wieviele dieser Songs gecovert wurden oder gesampelt kann man wohl nicht sagen. Es steht jedoch fest, dass Stevie Wonder zusammen mit Marvin Gaye schwarze Musik aus der Motown Fabrik als politisches Sprachrohr genutzt haben und zwar mit Verstand, Innovation und Talent welches man in der schwarzen Musik heute so nicht mehr vorfindet. Umso wertvoller Erweisen sich daher die Seventies Alben von Mr Wonder für die heutige Musikwelt. Beim ersten Hören ist man erstaunt wie viele der Songs man bereits kennt ohne sie jemals vorher gehört zu haben. Ohne Zweifel. Dieses Album hat die Musik der darauffolgenden Jahre geprägt und ist ein Meilenstein.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Album, 6. April 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Songs in the Key of Life (Audio CD)
Zwei Jahre brauchte Stevie Wonder, bis er 1976 seine Reihe großer Soul-Alben mit einem großartigen Doppelalbum plus EP fortsetzte, und die Arbeit hatte sich gelohnt: herausgekommen war eine Sammlung, die einige seiner besten Songs enthält. Allerdings überzeugen auch nicht alle Songs. Den Anfang macht gleich "Love's In Need Of Today", ein Plädoyer für "love and peace", das Stevie nach dem "11.September" neu auflegte. Weitere große Tracks sind "Sir Duke", ein Tribute an seine musikalischen Vorbilder, das mit Solos auf bombastische acht Minuten ausgedehnte, melancholische, trotzdem Calypso-rhythmische "Another Star" und "Isn't She Lovely" für seine Tochter Aisha. Auch finden sich viele schon oft gecoverte Titel, so "I Wish" (Michael Jackson:"Bad"; Will Smith&Dru Hill:"Wild Wild West"), "Knocks Me Off My Feet(Donell Jones, Tevin Campbell; Ja Rule&Bobby Brown:"Thug Lovin"), "Pastime Paradise" (Coolio:"Gangsta's Paradise") und AS(George Michael&Mary J.Blige). Der Aufnahme der Platte müssen unendliche Jam-Sessions voraus gegangen sein, geht man von der Länge einiger Tracks aus. Auch finden sich zwei sehr gelungene reine Instrumentals. Sozialkritische Texte wie in "Black Man" oder "Saturn" tun ein Letztes, um das Album zu einem Klassiker zu machen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreativer und künstlerischer Höhepunkt, 14. August 2009
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Songs in the Key of Life (Audio CD)
Als Wonder 1976 dieses Ein-ein Viertel Doppelalbum (Spielzeit über 100 Minuten!) herausbrachte war er aufgrund der Alben ,Talking Book', ,Innervsions' und ,Fullfillingness First Finale' sowieso schon das amtlich bescheinigte Wunderkind der schwarzen Musik und diesen 3er noch zu toppen schien eigentlich fast unmöglich. Was er 1976 aber dann mit ,Songs In The Key Of Life' vorlegte ist schlichtweg ein Meisterwerk, ein Geniestreich.

Das mit der Bonus EP 21 Stücke umfassende Soul-Funk-Pop-Swing-Fusion und Latin Epos ist nicht nur extrem vielseitig und gleichzeitig trotzdem homogen, es ist auch kompositorisch abolut makellos. War man bis zu diesem Zeitpunkt doch nie durchgängig von Wonders Alben überzeugt, gibt es an diesem songwriterisch nichts - aber auch wirklich gar nichts - auszusetzen. Einzelne Stücke hier hervorzuheben geht einfach nicht, deswegen nur eine kurze stilmäßige Einordnung der songs.

Soul Balladen: ,Have A Talk With God', ,Village Ghetto Land', ,Pasttime Paradise' (beide mit fast barocken Streichern), `Summer Soft', `Joy Inside My Tears'. `If It's Magic', `Saturn';
Soul Songs: `Love's In Need Of Love Today', `Knocks Me Off My Feet', `Ordinary Pain', `I Am Singing', `As', `All Day Sucker'
Funk: `I Wish', `Black Man'
Pop: `Isn't She Lovely', `Ebony Eyes'
Swing: `Sir Duke'
Fusion: `Contusion', `Easy Goin' Evening'
Latin: `Another Star'

Aus dem Booklet geht dann noch hervor, dass neben einigen prominenten Gastmusikern wie Herbie Hancock oder George Benson, der Großteil der Instrumente von Wonder selbst bedient wurde, er das Album auch arrangierte und produzierte.

Am Ende dieser fast 105 minütigen, den schwarzen Musikkosmos zusammenfassenden, Tour de Force stellt man sich dann nur mehr eine Frage: wer zum Teufel war schon Michael Jackson?

Erst 11 Jahre später sollte mit Prince einem anderen schwarzen Künstler wieder so ein Geniestreich in Form des Doppelalbums ,Sign ,O' The Times' gelingen - doch das waren ,nur' 16 songs.

,Songs In The Key Of Life' war, ist und wird nicht nur immer die benchmark für alle schwarzen songwriter und Künstler bleiben, es ist ist gemeinsam mit dem ,White Album', ,London Calling', ,Phyiscal Graffiti', ,Black Moses', ,Tommy' und ,The Wall' auch eines der besten und wichtigsten Doppelalben der gesamten modernen Musikgeschichte und jeder ordentlich geführte Haushalt MUSS zumindest ein Exemplar davon besitzen. Achja und: selbst 10 Sterne würden hier nicht ausreichen...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Music that does matter, 14. Juni 2009
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Songs in the Key of Life (Audio CD)
Ich bin mit "I call to say I love you" aufgewachsen, und ich habe es gehasst. Nie mehr, dachte ich, könnte ich diese Stimme ertragen. Und schon garnicht dachte ich, dass ich Musik von diesem Typen mit dieser Stimme jemals mögen oder bewundern könnte.

Aber mit der Zeit lernt man dazu. Erinnert sich noch jemand an einen Film mit Will Smith namens "Wild Wild West"? Wenn ja, dann ist der Grund meist die von Will Smith gesungenen Titelmelodie, zu der ein Video gedreht wurde, welches besser als der Film war. Und wer war dort zu sehen? Stevie Wonder. Warum? Weil der Song einfach nur gecovert ist. Orginaltitel: "I wish". Veröffentlicht selbstverständlich auf der LP "Songs in the Key of Life".

Es gibt einen Song "Gangsta's Paradise", von Coolio, glaube ich. Mit einem genialen Streichereinsatz im Hintergrund. Auch gecovert. Und die Streicher sind auch geklaut, sie sind im Original schlicht identisch zu hören. Nur der Text ist leicht anders. "Pastime Paradise" heißt es in der ursprünglichen Fassung. Von wem ist der Song wohl? Und von welcher LP?

Und bei diesen Deja Vues bleibt es nicht. Selbst wenn man von der Platte noch nie etwas gehört hat, kommt einem doch fast alles bekannt vor. Und man wundert sich: Das ist alles von demselben Typen? Auf derselben LP? Das kann einfach nicht sein. Und doch, es kann. Ein Geniestreich. Wie selten in der Popmusik. Und das ganze ist dazu nicht nur ein Klassiker, das alles lässt sich heute noch gut hören, klingt aktuell.

Bleibt mir nur mit einer Formulierung zu schließen, die ich sonst in Rezensionen auf Amazon hasse: Das Ding muss man einfach kennen und damit auch wohl haben.
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Songs in the Key of Life
Songs in the Key of Life von Stevie Wonder (Audio CD - 2000)
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