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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bruce is back! Und wie!
Nach der Reunion mit Bruce Dickinson und Adrian Smith nach dem Weggang des nach meiner Meinung zu viel gescholtenen Blaze Bayley hing die Messlatte für das klassische Line-Up + Janick Gers, den man nicht gehen ließ, sehr hoch. Diese Erwartungen wurden noch übertroffen und zwar in allen Belangen. Die Produktion der CD ist hervorragend, die Kompositionen...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 von Prowler

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gefällt mir mittlerweile ganz gut
Alleine am Titel kann man schon erkennen wie wenig mir die letzten Maiden Alben gefallen haben, dass ich nun schon Brave New World gut finde ;-)

Zum Album: Mensch was war ich auf das Album, anno 2000, gespannt, (endlich wieder Maiden mit Bruce), ich hatte mir ein Album a la Piece of Mind erhofft und wurde beim ersten Anhören schwer enttäuscht...
Veröffentlicht am 21. November 2012 von Roland


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Eiserne Jungfrau zeigt es allen!!!, 19. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
Nachdem IRON MAIDEN schon totgesagt wurde, zeigten sie es allen!
Die Jungs um Bruce Dickinson zeigen auf diesen Album, dass sie noch nicht zum Alteneisen gehören, sondern es noch richtig knallen lassen können. Mit den songs THE WICKERMAN, GHOST OF NAVIGATOR, BRAVE NEW WORLD und BLOOD BROTHERS ist ihnen ein Album gelungen, dass an die alten IRON MAIDEN Zeiten erinert!
Bruce, Dave, Adrian, Janick, Steve, Nicko macht weiter so!!!
Up the Irons
EDDIE rules
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Iron Maiden -besser denn je, 4. Dezember 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
Die Re-union hat sich gelohnt. Iron Maiden liefern hier meines Erachtens das bisher beste Werk in ihrer Geschichte ab. Und das trotz der Hammeralben "Seventh son...", "Somewhere in time" und wie sie alle heißen. Vielleicht liegt es daran, dass ich so lange die Stimme von Bruce Dickinson vermisst habe, vielleicht aber auch daran, dass Iron Maiden einfach da weitergemacht haben, wo sie nach der Seventh son-Platte aufgehört haben, nämlich zusammen mit Adrian Smith beim Liederschreiben. Danke Iron Maiden für dieses Album.
Achso, ein Anspieltipp soll nicht fehlen: Für mich neben Brave new world das herausragende Lied (wenn es sowas auf dem Album gibt): Dream of mirrors
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man haben, 26. Februar 2013
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
Es soll ja Meckerköppe geben, die behaupten, dass alles, was Iron Maiden ab den 90ern aufgenommen haben, schlecht sei. Ich würde eher sagen, dass die 90er das schwächste Jahrzehnt für Maiden war, denn "No Prayer For The Dying" und "Fear Of The Dark" sind nicht gerade Glanzlichter in der Diskographie der Briten. Die beiden Alben mit Blaze Bayley, "The X Factor" und "Virtual XI" sind zwar teilweise gar nicht schlecht (besonders "The X Factor" halte ich nach wie vor für ein starkes Album), wurden aber aufgrund der Stimme Bayleys nicht unbedingt wohlwollend aufgenommen.
Zur Jahrtausendwende brachte die Band dann aber einen echten Kracher heraus, und zwar gemeinsam mit dem zurückgekehrten Sänger Bruce Dickinson und dem Gitarristen Adrian Smith. Ganz ehrlich, das hatte ich Maiden damals nicht mehr zugetraut. Der nach vorne gehende Opener "The Wicker Man" ist sogar einer der besten Songs, den die Truppe je aufgenommen hat. Darauf folgt ein superbes Lied auf das nächste. Lediglich "The Nomad" und "The Thin Line Between Love And Hate" sind meiner Meinung nach eher mittelmäßig, ansonsten regiert hier nur allerhöchstes Niveau. Egal, ob der Nackenbrecher "The Fallen Angel" oder das epische "Blood Brothers", hier stimmt wirklich alles. Ob das Titelstück "Brave New World" inhaltlich etwas mit dem gleichnamigen Roman von Aldous Huxley zu tun hat, kann ich nicht genau sagen, dafür ist der Songtext ein wenig zu kryptisch. Das (ebenfalls großartige) Cover-Artwork könnte aber durchaus darauf hindeuten. Egal, hier geht es in erster Linie um die Musik, und die stimmt einfach. Bis dato ist dies die letzte Großtat von Iron Maiden. Die nachfolgenden Alben waren zwar ganz gut, konnten aber nicht mehr an "Brave New World" herankommen.
Anfangs genannte Meckerköppe könnten bemängeln, dass es an kurz-knackigen Songs wie "The Trooper", "RunTo The Hills" oder "Aces High" mangelt. Das wäre aber völliger Blödsinn, da Maiden schon ab den frühen 80ern überlange Songs geschrieben haben. Und wer meint, "The Wicker Man" und "The Fallen Angel" kämen nicht schnell auf den Punkt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Für mich ist "Brave New World" eines der drei besten Maiden-Alben überhaupt. Punkt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Entrostung der Eisernen Jungfrau, 20. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
1998 waren IRON MAIDEN am Ende: kein vernünftiger Sänger, keine vernünftigen Songs und vermutliche keine Ahnung, wie es weiter geht. Als sich dann die Gerüchte verdichteten, dass Bruce Dickinson tatsächlich zurück kommt und auch der andere verlorene Sohn Adrian Smith zurück findet, schwankte meine Gemütslage zwischen Begeisterung und Skepsis. Zu lange schon hatten MAIDEN kein großartiges Album mehr abgeliefert und auch die letzten beiden Alben mit Dickinson am Mikro waren alles andere als Meilensteine gewesen.

Im Jahr 2000 war es dann tatsächlich soweit und ich hatte richtig Bammel, mir das Album das erste Mal anzuhören. Aber nach dem ersten Durchlauf war meine Skepsis verflogen und ich war nur noch begeistert. Endlich ENDLICH! nach all den Jahren gab wieder ein MAIDEN-Album, das man sich vom Anfang bis zum Ende mit Wonne anhören und das mit den alten Scheiben mithalten konnte. Damit hatte ich wirklich schon fast nicht mehr gerechnet.

Zum Glück machten MAIDEN damals nicht den Fehler, die ganz alten Zeiten mit unpassender Pseudo-Härte wieder aufleben lassen zu wollen. Das wäre vielleicht ziemlich in die Hose gegangen, wie man sehr gut bei anderen Bands sehen kann, z.B. dem St. Anger Ausfall von METALLICA. BRAVE NEW WORLD ist eher die logische Weiterentwicklung von SEVENTH SON, denn es ist genau das Album, das nach SEVENTH SON hätte kommen müssen. Aber vermutlich waren MAIDEN damals einfach noch nicht so weit.

Die letzten Alben davor hatten meiner Meinung nach das Problem, dass es einen herausragenden Leuchtturm-Song gab, z.B. „Fear of the Dark“ oder „The Clansman“, daneben vielleicht noch ein oder zwei andere halbwegs brauchbare Songs und ansonsten einfach viel zu viel Füllmaterial. BRAVE NEW WORLD hingegen ist deutlich homogener, da alle Songs auf einem hohen Niveau angesiedelt sind und daher das Gefälle zwischen den einzelnen Liedern nicht so groß ausfällt. Man kann sich das Album in einem Rutsch anhören und hat sofort Bock, das gleich noch mal zu tun und genau das zeichnet ein Klassealbum aus.

Insgesamt sind die Songs deutlich vertrackter und abwechslungsreicher als früher und das macht das Album so interessant, da es in jedem Lied so viel zu entdecken gibt. Natürlich hat das Ganze nichts mehr mit „The Number of the Beast“ oder „Powerslave“ zu tun, aber was soll’s, das einzige was zählt sind die Songs und die sind einfach überragend. Und Bruce singt wie ein junger Gott, wie habe ich das vermisst! Man hört dem Album zu jeder Sekunde an, dass die Chemie wieder stimmte und die Jungs noch mal allen zeigen wollten, dass sie es noch drauf haben und man sie noch nicht abschreiben sollte.

Mit diesem Album hatten MAIDEN das Tal der Tränen hinter sich gelassen und eine gelungene Wiederauferstehung gefeiert. UP THE IRONS!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Scheibe und sehr empfehlenswertes "Einstiegsprodukt" für Interessierte!, 27. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
Zu allererst möchte ich sagen, dass ich eigentlich ein "Neuankömmling" im IM-Terrain bin. Gegenwärtig besitze ich gerade mal 6 Studioalben und die letzterschienene Live-Bluaray "En Vivo!", die eine energiegeladene Live-Performance der nicht mehr ganz taufrischen, aber leidenschaftlich agierenden Metal-Legenden beeindruckend wiedergibt. Eingefleischte Fans mögen mir etwaige Ungenauigkeiten meiner "Analysen" und die Euphorie, die jemand in sich trägt, wenn man gerade etwas Begeisterndes für sich entdeckt hat, deshalb bitte gnädigst nachsehen...

Alte, eingessene Maiden-Fans stehen dieser "Wiedervereinigungsplatte" (Sänger Bruce Dickinson war nach mehrjähriger Abstinenz wieder zurückgekommen), die teilweise als "zu kommerziell" angesehen wird, durchaus mit gemischten Gefühlen gegenüber, dennoch glaube ich, dass "Brave New World" in mehrerlei Hinsicht einen besonderen Platz in der Maiden-Chronologie einnimmt.
Da ist zum einen diese spürbare Aufbruchsstimmung. Passend zum Titel fühlt sich die Platte - auch ohne großartige Vorkenntnisse bezügl. Vorgängerwerke etc. - wie ein Befreiungsschlag an. Die Produktion hat wirklich etwas Herzerfrischendes an sich und macht garantiert Lust und Laune auf mehr! Mir ist es jedenfalls so gegangen.
Zum anderen ist dieses Album voller großartiger Kompositionen, an denen sich auch Leute, die nicht ausschließlich Metal- und/oder Hardrock hören, erfreuen können. In gewisser Hinsicht tut der "Kommerz" (ein knackig-krachendes Rock-Feuerwerk ist die Platte dennoch) "Brave New World" also auch gut, wenn Sie verstehen was ich meine.
Ich denke ja (verglichen mit jenen Tracks, die halt auch ich kenne), dass Songs wie "The Wicker Man", "Brave New World" oder "Blood Brothers" mitunter zu den allerbesten gehören, die Iron Maiden je zu Tage gebracht haben. Ich halte es jedenfalls nicht für Zufall, dass eben diese Songs auch bei Live-Konzerten regelmäßig gespielt werden.
Nicht zuletzt finde ich auch die Gesamtheit der Scheibe, bezüglich Feinabstimmung, Sounddichte- und Wärme sowie Dynamik großartig. Zudem passt das sehr ansprechende Cover-Art hervorragend zum Thema der Scheibe!

Ich persönlich krame "Brave New World" jedenfalls derzeit sehr regelmäßig aus meinem CD-Regal hervor, um für Stimmung im Wohnzimmer zu sorgen.
Gleichzeitig halte ich diese Platte, neben dem Klassiker "The Number Of The Beast" (vielleicht die bekannteste und markanteste Platte der Band überhaupt) für ein nahezu optimales Eintstiegsprodukt für all diejenigen, die sich auch gerne mal mit Iron Maiden befassen wollen, aber sich nicht so recht für einen Tonträger entscheiden können.
Dass die älteren Maiden-Werke in gewisser Hinsicht freilich musikhistorisch vermutlich bedeutender waren, ist teils sicher auch dem Zeitpunkt der Veröffentlichung geschuldet. In den frühen Achtzigern gab's halt doch noch mehr Luft & Raum in der Metal-Szene als anno 2000, wo Iron Maiden bereits als feste Größe in jener Szene etabliert und angesehen waren. Dass eine wiedervereinigte "Dino-Band" (ist nicht böse gemeint) dann aber so ein knackiges Album von der Leine lässt, ist dann aber widerum als andere als selbstverständlich, würde ich meinen...

Kurzum: "Brave New World" ist meines Erachtens durchwegs ein "Klassiker", der die Qualitäten der britsichen Metal-Legenden eindrucksvoll unter Beweis stellt. Von bitterzart bishin zu staubtrocken hat die Scheibe für jeden etwas anzubieten, ohne sich jedoch (für meinen Geschmack halt) in irgendeiner unangenehmen Weise "anzubiedern".
"Brave New World" ist deshalb eine Scheibe, die sich begeisterte Musiksammler (auch wenn sie nicht unbedingt in der Metal-Szene zuhause sind) ebenso wenig entgehen lassen sollten, wie interessierte Neuankömmlinge (so wie auch ich einer war und immer noch bin) auf diesem Gebiet.

Fazit: Höchstbewertung. Prädikat(e): meisterhaft, dynamisch, leidenschaftlich - eigentlich ein Musthave-Musikalbum für jedermann!

Zugreifen, entdecken & erfreuen!

Ganz große Klasse - grandios!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bruce is back, 23. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
Das Comeback von Bruce Dickinson zeichnete sich Ende 1999 ab, war aber trotzdem eine Sensation. Zuvor hatte Steve Harris noch auf zwei Alben mit anderem Sänger versucht, die Maiden Fahnen hoch zu halten. Zumindestens The X-Factor war ein bärenstarkes Album, aber erst Rock in Rio zeigt, dass die Songs insgeheim wohl doch auf Bruce Dickinson zugeschnitten waren. Nicht wenige prophezeiten das nahe Ende von Iron Maiden. Und dann dieses Comeback mit Brave New World. Dieses Album ist ein Iron Maiden Meilenstein, ja vielleicht sogar ein Metalmeilenstein überhaupt. Es steht für mich auf einer Höhe mit The Number of the Beast und Piece of Mind. Einen solchen frischen Sound mit knochentrockenen Gitarren hatten nur wenige erwartet. Und hier stimmen auch die kürzeren schnelleren Songs, die sich auf den Folgealben als kleine Schwäche entpuppen sollten. The Wickerman ist ein klasse Opener, und um einen anderen Meilenstein aufzurufen, für mich deutlich besser als Invaders. Treibendes Riff und gute Melodie zeichnen diesen Song aus. Und das Niveau bleibt mit den beiden folgenden Stück entsprechend hoch. Bloodbrothers ist ein erster absoluter Höhepunkt. Auch wenn es bestimmt einige Kritiker gibt, die den ruhigeren Mittelteil mit Keyboard nicht so dolle finden, das sind die Songs, die ich immer wieder auf einer Maidenplatte haben will, Steve Harris sei Dank. The Mercenary ist wieder etwas kürzer geraten und wartet mit einer Ohrwurmmelodie auf. Nächster Höhepunkt ist das 9minütige Dream of Mirrors, wieder sehr vertrackt, totzdem eingängig komponiert und vorgetragen, ganz großes Kino. The Fallen Angel ist als kürzerer Song auch wieder sehr gut mit schöner Melodie, ist aber quasi eine Art Opener für den folgenden Höhepunkt The Nomad. Wieder große Überlänge, ganz geile Melodielinien und wirklich harte Gitarren, die den geneigten Hörer auch körperlich immer in Bewegung halten - super. Die folgenden beiden Songs sind ein gutes Outro, wobei mit dem Stück The thin Line Iron Maidens Vielseitigkeit deutlich unterstrichen wird, einen Weg den sie danach konsequent weiter verfolgt haben. Alles in allem überwiegt die absolute Freude über die Rückkehr von Bruce. Ich glaube nicht, dass es ohne ihn für drei weitere Alben gelangt hätte. Und wir sind ja hoffentlich noch nicht am Ende des Weges von Iron Maiden.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen IRON MAIDEN endlich wieder in ihrer besten Besetzung, 14. Juni 2007
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Oh jauchzet und frohlocket, denn die beste Band der Welt haben wieder ein weiteres Meisterwerk veröffentlicht. Wen hat damals 1993 die Mitteilung nicht wie ein Hammer getroffen, dass Bruce Dickinson IRON MAIDEN verlässt. Um so erfreulicher war natürlich die Nachricht, dass nicht nur der Sangesgott selbst, sondern auch Adrian Smith wieder zu den eisernen Jungfrauen zurückgekehrt sind. Deswegen war die Latte, die sich die Jungs selbst gesetzt haben, verdammt hoch und die Frage, ob das neue Album den Erwartungen der Fans gerecht werden würde, wurde öfter als nur einmal gestellt. Doch das Sextett würde nicht IRON MAIDEN heißen, wenn nicht auch dieses Problem zu lösen wäre. Das Ergebnis heißt "Brave New World" und zeigt allen Zweiflern, dass die Briten immer noch die Heavy Metal Band No.1 auf der gottverdammten weiten Welt sind! Doch obwohl die Scheibe in allen Magazinen abgefeiert wird, hat es auf mich den Anschein, das die meisten Autoren nicht kompetent genug waren, diese CD zu besprechen, da ihre Vergleiche ohne Ende hinkten. Doch will ich mein Maul nicht zu weit aufreisen und lieber selbst versuchen, es besser hinzukriegen. Here we go!

Als Anheizer dient die allererste Single-Auskopplung "The Wickerman", dessen Charakter sich ungefähr mit "Be quick or be dead" oder auch "Aces High" vergleichen lässt. Eine typische Up-Tempo Nummer eben, welche gleich dem Hörer zeigen soll, dass IRON MAIDEN nicht an Biss und Aggression verloren haben. Das wunderbare an allem ist die Tatsache, dass die Jungs zum ersten Mal deutlich wahrnehmbar `Doublebass' einsetzen, was ich bei ihnen immer vermisst habe.

Weiter geht es mit "Ghost of the Navigator", ein Stück, welches mich von der Stimmung her stark an die "Seventh Son..." Phase erinnert, wobei mir am spontansten "The Clairvoyant" einfällt. Sehr stark hervorheben möchte ich hierbei einen der genialsten Refrains, den ich je gehört habe, wobei die Gesangslinien einfach nur phänomenal sind und sich sofort als Ohrwurm in den Gehörgängen fest frisst!

Das Titelstück "Brave New World" zeigt hingegen vermehrt Ähnlichkeiten zu "Fear of the Dark", da es ebenfalls mit sehr ruhigen Gitarren und den sanften Vocals von Bruce Dickinson beginnt, sich aber zunehmend steigert, untermalt von einer superben Gitarrenmelodielinie.

Auch sehr ruhig fängt Song Nummero 4 "Blood Brothers" an, welcher von der Strophe her ein wenig an "Afraid to shoot Strangers" erinnert, aber deutlich einen eigenen Charakter vorweisen kann. Hier wird sehr deutlich, dass IRON MAIDEN wieder mehr Wert auf Atmosphäre und Emotionen legen, da der Song sehr stark unter die Haut geht. Für Konzerten besonders geeignet, denn bei diesem Song ist Gänsehaut garantiert!

"The Mercenary" wäre meiner Meinung nach die nächste zweite Singleauskopplung (bei den Jungfrauen ja obligatorisch mit Ausnahme von "Fear of the Dark" wo es ja bekanntlich drei waren), da dafür eigentlich alle erwünschten Eigenschaften vorhanden sind: straighter und kompakter Aufbau, geniale Bridge, noch genialerer Refrain, griffige Soli, mehrstimmige Gitarrenmelodien, kurzum einfach alles was man haben will!

Mit "Dream of Mirrors" wird wieder die gefühlvolle Seite von den eisernen Jungfrauen gezeigt, denn der knapp 9 minütige Song steigert sich bis kurz vor seinem Ende von sehr still bis aggressiv zu einem einmaligen musikalischen Höhepunkt (ich möchte nicht wissen, wie sich der als Orgasmus anfühlen würde!), bis dann quasi die komplette Energie freigelassen wurde und der Song dann schließlich ruhig endet. Als nächstes Stück folgt 'The fallen Angel', die wahrscheinlich nächste Singleauskopplung (ist ja nun "Out of the silent Planet" geworden), eine sehr griffige Nummer wobei hier wieder die alten Tage in den Vordergrund gerückt werden. In welche Schaffens-Ära ich diesen Song genau stecken soll, kann ich nicht wirklich sagen, da er wie eine Mischung aus den Phasen "Killers", "Piece of Mind", "Powerslave" und "Seventh Son..." klingt mit einem typischen "Somewhere in Time"-like Gitarrenlick, welches in den Refrain eingestreut wurde.

Ein wenig aus dem Rahmen fällt das 9 minütige "The Nomad", da in diesem Song starke orientalische Einflüsse heraus zuhören sind, wobei dieses Stück - aus rein subjektiver Sicht - wie eine ruhigere Version von "Seventh Son of a seventh Son" (hiermit meine ich den Song und nicht das Album) klingt, mit einem starken, atmosphärischen Mittelteil.

Zunächst ein wenig seltsam beginnt "Out of the silent Planet", dessen Struktur doch ein wenig komplex strukturiert wurde, bei näherem Hinhören aber seine wahre kraftvolle Pracht entfaltet, die energiegeladene Wucht, die in dem Song versteckt ist oder auch die Spielfreude, die scheinbar immer noch in Steve Harris und seinen Jungs zu stecken scheint.

Dies wird im abschließenden "The thin Line between Love and Hate" auch beibehalten, den wie im Falle von z.B. "Infinite Dreams" oder "The Duellists" verbirgt sich hier in der zweiten Hälfte des Songs ein sehr geniales und atmosphärisches Instrumentalstück, vollgepackt mit den gewohnt-qualitativ hochwertigen Melodien.

Hach, es ist echt eine Wonne, sich diese CD immer und immer wieder anzuhören, denn Abnutzungserscheinungen, außer an der CD selbst, gibt es hier keine. Klar, einige winzige Aspekte hätten auch hier verändert werden können, aber dann wäre der Reiz ja weg und "Brave New World" ist ohnehin abwechslungsreich genug, sonst wäre das wirklich zuviel des Guten. Deutliche Steigerung gibt es auch wieder in Punkto Produktion, wofür sich auf dieser Scheibe Kevin Shirley verantwortlich gezeigt hat und wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet hat, selbstverständlich mit einer kleinen Hilfe von Steve Harris. Den Sound kann man wirklich als klar und druckvoll bezeichnen, wobei kein einziges Instrument zu sehr in den Vordergrund gehoben wurde, kurzum einfach perfekt! Womit wir auch schon bei der Arbeit von Derek Riggs wären, der für "Brave New World" wieder seinem Zeichenstift ein weiteres geniales Eddie-Cover im gleichen anspruchsvollen Stil wie "Powerslave", "Somewhere in Time" und "Seventh Son of a seventh Son" entlockte. Allerdings hat er hier noch liebevollere Arbeit geleistet und ging noch mehr ins Detail. Sonst wäre es sich zumindest nicht die Mühe zu erklären, London in der Zukunft zu zeichnen, auf das Eddie, versteckt in den Wolken, herabblickt. IRON MAIDEN haben den Test in allen Belangen bestanden und kriegen von mir ein fettes Lob dafür, dass sie die Fahne des Metals weiterhin hochhalten. Ein rundherum perfektes Album, was man von den Jungs eigentlich nur zu ihren Glanzzeiten Mitte der 80er gewohnt war. Doch zeigen IRON MAIDEN mit "Brave New World", dass bei ihnen das Feuer bei ihnen noch lange nicht aus ist und ich hoffe, dass die Jungs das Eisen noch solange schmieden, wie es heiß ist!

Da bleibt mir nur noch abschließend zu sagen: UP THE IRONS!!!
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The thin line..., 8. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
Iron Maiden wandeln genau auf der richtigen Seite der Linie. Solange es Alben wie dieses gibt, sind Reunionen und Comebacks absolut gerechtfertigt. Die Band zementiert mit diesem Album erneut ihren Ruf als die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Heavy Metal Band schlechthin. Die Konkurrenz steht mit runtergelassenen Lederhosen da und glotzt...
Und dabei klingen Maiden weder altbacken, noch haben sie sich zu ihren Wurzeln verratenden Experimente hinreißen lassen! Das zeigt wahres Können, Talent und Kreativität...
The Wickerman
Genialer Einstiegsriff, treibender Song, Mitgröhl-Refrain, was will man eigentlich mehr? Versteh nicht warum er oft als "mittel" deklassiert wird. 5 Daumen nach oben für diese Granate!
Ghost of the Navigator
Ruhiger Anfang, steigert sich dann immer mehr. Hier stimmt zwar alles, aber es fehlt noch etwas der mitreißende Moment. 4 Daumen.
Brave New World
Der Titelsong. Ein wunderschönes, kleines Epos, sehr dramatisch Bruce reißt einen hier wirklich mit, und die Gitarren erst... die Harmonien unglaublich. 5 Daumen.
The Thin Line between love&hate
Numero Uno im Triumvirat der 8-min-Sprenger. Genialer Riff und die Melodien sind wieder mal der oberhammer. Mehr bleibt mir nicht zu sagen. Starke Nummer! 5 Daumen.
Blood Brothers
Erneut starker Mitgröhl-Refrain und wenn die Streicher einsetzen, dann ist ganz großes Kino angesagt. 5 Daumen!
The Mercenary
Lustigerweise ist dies für mich der schwächste Song auf dem Album, obwohl er gut ist, aber im Vergleich zu den anderen nicht gut genug. Dennoch kann er nicht als Filler bezeichnet werden, da das anhören Spass macht. 3 Daumen.
Dream of Mirrors
Der längste Song des Albums. Und was für einer! Sehr gemächlicher Anfang. Maiden überstürzen hier nichts, lassen den Song sich ganz langsam entfalten , wenn dann der Refrain einsetzt, mit seiner ganzen Wucht, will man in die Knie gehen! Ab Minute 6 explodiert der Song förmlich. Wahnsinn! 5 Daumen!!!
The Fallen Angel
Das dieser Song zwischen den beiden Giganten "Dream of Mirrors" und "the Nomad" nicht untergeht, liegt einzig und allein am Können der Jungs. Geht sofort ins Ohr, ausgezeichnetes Riffing und Leads, so muss es einfach sein. 5 Daumen.
The Nomad
Ich gebs zu, der Text ist reichlich einfallslos. Aber drauf geschissen, denn alles andere ist makellos! Vor allem was hier wieder mal an der Harmonie und Melodie Front abgelassen wird, geht einfach auf keine Klampfe. Da krieg ich Elefantenpickel! Iron Maiden machen auch Musik zum zurücklehnen und genießen. 5 Daumen!!!!
Out of the Silent Planet
Der Rausschmeißer. Wieder so eine vemaledeite Ohrwurmnummer, langsam übertreibens die Jungs echt ;-). Was soll ich sagen, auch hier dominieren Harmonien und Melodien. 5 Daumen.
Keine Ausfälle, fast nur Ubar-Nummern, schon jetzt ein echter Klassiker und Meilenstein in der Banddiskografie neben Number of the Beast, Powerslave und Caught Somewhere in Time.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen JAAAAAAAAA!, 12. August 2000
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
Hm.... Die neue Scheibe von MAIDEN, den Göttern des NWOBHM, wird wohl ziemlich zwiegespalten aufgenommen. Als echter 'Die-Hard'-Fan kann ich aber zu 'Brave New World' nur eines sagen: GENIAL!!! Darauf hat die Metal-Welt gewartet!!!!! Bei den ersten Malen 'reinhören' kommt einem alles ziemlich leise, verhalten rüber! Jetzt das ABER: Bei öfterem Hören entfaltet diese CD erst ihren absolut genialen Charme! Die Stimmungsaufbauten, die einen an alte Zeiten erinnern lassen (Rime of the ancient mariner etc.) ist bombastisch, Adrian Smiths Gitarre hat den unverwechselbaren 'MAIDEN-Stil', Steve Harris, läßt wie immer seine Finger fliegen und mit Dave Murray und Janick Gers sind einfach hervorragende Gitarristen noch zusätzlich am Start! Daß Bruce Dickinson natürlich singt wie ein junger Gott, muß ich nicht betonen! Am überraschensten jedoch am ganzen Album: Nicko McBrain!! Bisher fiel er ja noch nie durch sein Double-Bass-Drumming auf! DAS hat sich NUN geändert!!! Das Drumming ist wohl so hart wie noch auf keiner anderen MAIDEN-Platte, die davor herauskam! WOW! Da ist mal was ganz neues bei MAIDEN am Start!
Fazit: Absolut abwechslungsreich, melodisch und trotzdem noch mit einer gewissen Grundhärte ausgestattet: KAUFEN!!!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles beim alten? Ja und nein!, 5. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Brave New World (Audio CD)
Die Reunion hat Maiden auf jeden Fall wieder in die vorderen Reihen der Metal-Recken katapultiert, wenngleich eine deutliche Veränderung im Sound (in Bezug auf alte Scheiben mit Meister Bruce) zu verzeichnen ist. Früher waren die Gitarren deutlich heller gestimmt und Bass hatte ein unglaubliches Eigenleben, das auf dieser Platte zwar nicht fehlt, aber nicht ganz so durchsetzungskräftig ist. Düsterer sind die Klänge und rauher als man es von den alten Alben gewohnt ist. Ein bisschen mehr Stak-ka-to ein bisschen weniger Flow.
Hymnen können sie jedoch immer noch schmettern wie zuvor, z.B. Wicker Man ist der ideale Opener für die neuen Konzerte (wobei ich mich gern an den Auftritt in Essen am 6.11.00 erinnere, da kam es nämlich genau dazu). Die Refrains sind nicht immer ganz einfallsreich: z.B. We're blood brothers 4x wiederholt! Nichtsdestotrotz ist es ein gelungenes, abwechlungsreiches Album mit finsteren Melodien, langsamen (beinahe traurigen) Passagen. Ein Cover-Artwork wie es besser nicht sein kann.
Als Fazit: Gewöhnungsbedarf: auf jeden Fall, aber dieses Album sollte auch bei einem Fan der alten Maiden-Sachen Eingang finden.
Kurzum: Nach der untergegangenen Sonne (Blaze Bailey)ist ein Stern aufgegangen, der die Dunkelheit wieder erhellt!
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Brave New World
Brave New World von Iron Maiden (Audio CD - 2000)
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