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Kundenrezensionen

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am 7. Februar 2014
Iron Maiden seit 1999 heißt: wieder mit Bruce Dickinson, längere Songs mit weitgehend immer derselben dreigliedrigen Strukur: langsamer Einstieg, dynamisch-melodiöser Mittelteil mit wunderschönen Solis, langsamer getragener Ausstieg. Sucht man unter den CDs seit dem Jahre 2000 die beste, dann ist es meiner Meinung nach "Brave New World" (2000). "Dance of Death" (2003) eher ein Totalausfall, "Final Frontier" (2010) eher naja, weil zuviel von Brave New World kopiert, höchstens noch "A Matter of Life and Death" (2006) könnte man gelten lassen. Aber die Frische, die Dynamik, die ausgefeilten, mitreißenden Melodiepassagen von Ghost of Navigator, Brave New World, The Nomad usw. finden sich nur auf Brave New World. Und vielleicht ist Brave New World auch diejenige Platte, die den einen oder anderen Fan der 80er-Jahre-Iron-Maiden noch zufriedenstellen vermag.
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am 6. Oktober 2009
Nach der Reunion mit Bruce Dickinson und Adrian Smith nach dem Weggang des nach meiner Meinung zu viel gescholtenen Blaze Bayley hing die Messlatte für das klassische Line-Up + Janick Gers, den man nicht gehen ließ, sehr hoch. Diese Erwartungen wurden noch übertroffen und zwar in allen Belangen. Die Produktion der CD ist hervorragend, die Kompositionen sind allesamt gelungen und sehr melodisch und abwechslungsreich.

Die Scheibe beginnt mit drei hervorragenden Stücken, dem rockigen "The Wicker Man", dem epischen, sehr melodischen "Ghost of the Navigator", wobei man unweigerlich an Bootstrap-Bill denken muss. Als drittes kommt der Titelsong, der ein absolutes Highlight darstellt. Der Refrain mit seinem Super-Rhythmus lädt zum Mithüpfen ein. Man kann sich die wogende Masse bei einem Live-Konzert lebhaft vorstellen. "Blood Brothers" - auch ein Mitgröler - mir persönlich im Refrain etwas zu gezogen und zu weich, aber trotzdem ein guter Titel. Des Weiteren ragt noch das epische The Nomad" heraus, das zum einen sehr melodisch ist, zum Anderen auch durch orientalische Harmonieläufe eine wüstenhafte Stimmung heraufbeschwören kann. "Out of the Silent Planet" hat auch eine sehr eingängige Melodie und ist ein weiteres sehr gutes Iron Maiden Werk. Die restlichen Titel sind auch alle stark und kein Füllmaterial. "The thin line...." gefällt mir dabei nicht so besonders.

Also summa summarum ein sehr gelungener Wiedereinstieg, bei dem man die positive Energie richtig spüren kann. Zum einen waren die Jungs glaube ich froh, dass Bruce und Adrian zurück sind und das Gerede über Blaze aufhörte, zum Anderen hat Steve Harris wieder als Komponist zwei sehr starke Antagonisten mit Bruce und Adrian gefunden - Konkurrenz belebt das Geschäft. Die drei Gitarristen kommen sich scheinbar auch nicht ins Gehege, da sie zum einen reif genung sind, um Hahnenkämpfe zu unterlassen, außerdem sind Adrian und Davey alte Kumpels seit Teenagertagen und Janick ein sehr angenehmer Zeitgenosse, der sich in den letzten Jahren auch seine Meriten verdient hat. So beleben teilweise drei Soli pro Lied diese Songs mit spannenden Wechseln in Spieltechnik und Klang. Live ist dadurch der Gitarrensound immer fett genug und auch noch harmonisch.

Fazit: Kaufen, kaufen, kaufen und hören. Mit diesem Album verbessert sich die Laune eines jeden Rockfans. Dass es so etwas im neuen Jahrtausend noch gibt, ist fast unglaublich. Also volle fünf von fünf Sternen - ganz klar.
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am 30. Dezember 2005
Nach den sehr bescheidenen Werken der Blaze-Ära "The X-Faktor" und "Virtual XI" hatten viele Fans die Hoffnung aufgegeben, dass Maiden nochmals zu ihrer alten Stärke zurückfinden würde. Die Ankündigung, dass Bruce Dickinson und Adrian Smith wieder einsteigen würden, ließen die Erwartungen natürlich durch die Decke schießen, auch wenn die letzten Werke mit Dickinson auch nicht gerade Klassiker waren. Aber die hohen Erwartungen sollten mit Brave New World eindeutig erfüllt werden und es sollte sich nicht nur als gutes Maiden-Album herausstellen, sondern meiner Meinung nach stellt es das mit beste Werk der Band dar.
Die Zuvor ausgekoppelte Single "The Wicker Man" ist ein Song mit absolutem Ohrwurm-Charakter, was es sehr schwer macht den Song wirklich objektiv zu bewerten.
"Ghost of the Navigator" beweist einem dann aber endgültig, dass man es hier wieder mit einem Maiden-Werk zu tun hat, dass an die alten Tage anknüpfen kann. Ein sehr guter Song, der mit klasse Rhytmus, grandiosem Refrain und genialen Soli glänzen kann.
Der Titelsong "Brave New World" ist ebenfalls ein weiterer Klassiker, der Maiden-untypisch recht düster daherkommt. Auf diesem Studio-Album schon gut, aber etwas kraftlos, entpuppte der Song sich bei Rock in Rio zu einer waren Maiden-Hymne.
"Blood Brothers" ist eine geniale Ballade, die über 7 Minuten geht und keine Sekunde langweilt. Eine wahrlich meisterhafte Komposition.
Die zweite Single "The Mercenary" ist eine eingängie Rocknummer, bei der das Hauptaugenmerk auf dem Refrain liegt.
Dann kommt jedoch das eigentliche Highlight dieses Longplayers, "Dream of Mirrors". Man kann wohl ohne Übertreibung sagen, dass dies musikalisch gesehen einer der absolut besten Songs der Band ist. Der Song startet sehr hart, verläuft ruhig weiter und entlädt sich später zu einem Rifffeuerwerk, wie man es seit "Fear of the Dark" nicht mehr gekannt hat. Dieser Song erinnert einen wohl am deutlichsten an die alten 80er zurück, in denen Maiden einen Klassiker nach dem anderen auf die Beine stellte.
"The Fallen Angle" ist ebenfalls eine relativ schlichte Rocknummer mit Blickpunkt auf den Refrain gerichtet. "The Nomad" ist eine epische Nummer, die meiner Meinung nach auch durchaus bei Rock in Rio hätte gespielt werden können.
Die letzten beiden Songs können nicht ganz an die ersten 6 herankommen, sind aber dennoch sehr hörenswert.
Insgesamt lässt sich sagen, dass nach der Reunion Iron Maiden endlich aus ihrem Tief herausgefunden haben un gezeigt haben, dass wohl noch etwas länger mit ihnen zu rechnen sein dürfte. Pflichtkauf für jeden, der auch nur entfernt etwas mit Metal oder Maiden zu tun hat!
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am 24. Januar 2007
grundsätzlich hat "Torgo "The Master wouldn't approve" " bereits das wichtigste geschrieben. vor allem ist hier die deklassierung von "the wickerman", welches meiner meinung nach absolut zu den stärksten maiden-titel gehört, gemeint. Schade, dass es keine rezensionen zu den rezensoren gibt, dann würde ich nämlich darauf aufmerksam machen, dass das verwendete deutsch (lesbarkeit usw) auch die seriösität des artikels wiedergibt. bevor ich allerdings auf die rezensenten eingehe, versuche ich lieber die stärken (eher häufig) und schwächen (eher selten) des albums weiters hervorzuheben.

um dennoch einen vergleich mit anderen rezensoren zu ermöglichen, werde ich es hier genau so machen, und jeden einzelnen titel behandeln. (auch wenn das album wirklich als ganzes gesehen werden sollte)

1. The Wickerman

wie bereits erwähnt kann ich die deklassierung des titels einfach nicht verstehen. ein genialer powerchordriff zu beginn, die besten soli, die maiden je in einem album hatte, der refrain ist DER hammer, und um die bedeutung des letzten teiles des liedes wirklich zu verstehen, sollte man sich mal die live-version anhören. (rock in rio)

10/10 Punkte

2. Ghost of the Navigator

Dass der Titel einen ruhigen beginn hat, brauch ich wohl nicht mehr zu erwähnen (auch wenn ichs gerade gemacht hab), dass es nach aufhören des cleanteiles (der gitarren-effekt ist gemeint) härter wird auch nicht. das lied ist sehr gut, gehört aber bestimmt nicht zu den stärksten titeln der cd. vor allem der refrain ist eher maiden-durchschnitt, als dass er sich hervorhebt. gesanglich ist der vers teilweise zu wenig melidiös, teilweise der 2te versteil macht dies allerdings wieder wett. (take my heart, and set it free...)

8/10 Punkte

3. Brave new World

Geniales Gitarrenintro, wirklich eine schöne melodie, die stimme von bruce folgt der der gitarre. wie bereits in einer rezension zu der dvd "rock in rio" erwähnt zeigt sich hier ganz besonders das "melidiöse" schlagzeugspiel. der refrain ist sehr gut, allerdings wie bei ghost of the navigator Iron Maiden-durchschnitt.

9/10 Punkte

4. Blood Brothers

der titel eignet sich für jeden, der perfektion in einem heavy-metal-lied sucht. bereits im (ebenfalls) clean-intro mit streicher-begleitung zeigt sich "da kommt was ganz großes auf mich zu". meiner meinung nach besitzt das lied die schönsten melodien (gitarrentechnisch), die maiden je geschrieben hat. der refrain eifert mit wickerman um die wette, obwohl blood brothers doch ein klein wenig die nase vorne hat.

extrem schöner und "epischer" mittelteil. (die gitarrenmelodien sind gemeint, welche eben nicht mehr als soli einzurechnen sind, sondern eben als melodien)

11/10 Punkte

5. The Mercanery

rein objektiv betrachtet müsste man denken "ENDLICH KEIN CLEAN-Beginn" (wie bei den 3 titeln zuvor). und obwohl es objektivität ja eigentlich gar nicht gibt, denke ich subjektiv betrachtet, dass es eigentlich egal ist. den iron maiden können beides perfekt. auch verzerrt ergibt sich eine gute melodie, toller übergangsteil zwischen vers und refrain (nowhere to run...), der bereits ein enormer ohrwurm ist. selbst wenn sich textpassagen wiederholen sollten (was bei einem refrain ja durchschnittlicherweise eigentlich so üblich ist) wird das lied nie langweilig, was nicht nur auf die kurze dauer (für maiden verhältnisse) zurückzuführen ist. weiters auch hier schöne gitarrenmelodien inkludiert. insgesamt kommt es allerdings nicht an die klasse von wickerman und bloodbrothers heran.

9/10 Punkte

6. Dream of Mirrors

dieses lied hat für maiden ein sehr ungewöhnliches intro, mir gefällt es nicht, aber um zum rest des songs zu kommen, muss man sich es halt anhören. und es zahlt sich wirklich aus! wie schon bei vielen anderen rezensionen erwähnt entfaltet sich das lied sehr langsam (genialer vers, genialer zwischenteil (All my hopes and expectations, looking for an explanation...) , und was auch erwähnt wurde: es ist gut so. beim refrain (der nach ca. 3 minuten zum ersten mal einsetzt) möchte man am liebsten abheben. und beim letzten refrain ist das noch genau so. (und das lied dauert 9einhalb minuten) vor allem ist das der genialen tempowechsel und der allgemeinen abwechslung des titels zu verdanken.

10/10

7. The Fallen Angel

DAS ist mal ein wirklicher heavy-metal beginn. Toller Titel, ein kurzer (wieder gilt für maiden verhältnisse),schneller knaller, der mit einem ohrwurm-refrain trumpft. da das lied sehr kurz ist kommt es mit eher wenigen teilen aus, daher gibts auch nicht so viel zu schreiben. die benotung sollte reichen:

9,5/10

8. The Nomad

Orientalische Klänge, viele halbtonschritte, mal ein völlig anderer klang. der titel sorgt für die allgemeine abwechslung auf der cd und ist sehr experimentierfreudig. lange dauerts bis gesang einsetzt, bis dahin möchte man am liebsten den fuß im takt zu boden hauen. genialer refrain (der ca. ab minute 2:30 höher gesungen wird. ab diesem punkt fühlt man sich als ob man so hoch schweben würde, wie bruce's stimme ist) , genialer vers, genialer mittelteil (teilweise sehr ruhig)...

würde das album bereits perfekt abrunden, wenns nicht noch 2 weitere titel gäbe.

10/10

9. out of the silent planet

wiedermal eher ruhigerer beginn, wenn auch zuerst verzerrt. maiden-übliches "lauterwerden" nach dem intro. (d.h. 3tte gitarre als powerchordbegleitung dazu ;) , und die stimmerhöhung des sängers )

man kann echt nichts gegen das lied sagen, auch wenn ich es nicht gar so gerne höre, wie bloodbrothers zum beispiel. durch den mittelteil erneut (wie bei fast jedem titel) verstärkung des refrains, um sich wie auf wolken zu fühlen.

8,5/10

10. The thin line between love and hate

klingt auch wieder etwas anders als die vorherigen titel, das schlagzeug ist zum auszucken geil (vor allem beim refrain). Toller zwischenteil (wenn auch etwas... Hammerfallmäßiger (wenn ihr wisst,was ich meine) text ;) ).

abwechslungsreiche gitarrenmelodien, und eine "kleine" veränderung des refrains sorgen wiedermal für ein extrem gelungenes lied.

9,5/10

Fazit: eine CD, die sich in meiner playlist als ganzes eingefunden hat. (und das schafft echt nicht jede cd)
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am 8. April 2006
Iron Maiden wandeln genau auf der richtigen Seite der Linie. Solange es Alben wie dieses gibt, sind Reunionen und Comebacks absolut gerechtfertigt. Die Band zementiert mit diesem Album erneut ihren Ruf als die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Heavy Metal Band schlechthin. Die Konkurrenz steht mit runtergelassenen Lederhosen da und glotzt...
Und dabei klingen Maiden weder altbacken, noch haben sie sich zu ihren Wurzeln verratenden Experimente hinreißen lassen! Das zeigt wahres Können, Talent und Kreativität...
The Wickerman
Genialer Einstiegsriff, treibender Song, Mitgröhl-Refrain, was will man eigentlich mehr? Versteh nicht warum er oft als "mittel" deklassiert wird. 5 Daumen nach oben für diese Granate!
Ghost of the Navigator
Ruhiger Anfang, steigert sich dann immer mehr. Hier stimmt zwar alles, aber es fehlt noch etwas der mitreißende Moment. 4 Daumen.
Brave New World
Der Titelsong. Ein wunderschönes, kleines Epos, sehr dramatisch Bruce reißt einen hier wirklich mit, und die Gitarren erst... die Harmonien unglaublich. 5 Daumen.
The Thin Line between love&hate
Numero Uno im Triumvirat der 8-min-Sprenger. Genialer Riff und die Melodien sind wieder mal der oberhammer. Mehr bleibt mir nicht zu sagen. Starke Nummer! 5 Daumen.
Blood Brothers
Erneut starker Mitgröhl-Refrain und wenn die Streicher einsetzen, dann ist ganz großes Kino angesagt. 5 Daumen!
The Mercenary
Lustigerweise ist dies für mich der schwächste Song auf dem Album, obwohl er gut ist, aber im Vergleich zu den anderen nicht gut genug. Dennoch kann er nicht als Filler bezeichnet werden, da das anhören Spass macht. 3 Daumen.
Dream of Mirrors
Der längste Song des Albums. Und was für einer! Sehr gemächlicher Anfang. Maiden überstürzen hier nichts, lassen den Song sich ganz langsam entfalten , wenn dann der Refrain einsetzt, mit seiner ganzen Wucht, will man in die Knie gehen! Ab Minute 6 explodiert der Song förmlich. Wahnsinn! 5 Daumen!!!
The Fallen Angel
Das dieser Song zwischen den beiden Giganten "Dream of Mirrors" und "the Nomad" nicht untergeht, liegt einzig und allein am Können der Jungs. Geht sofort ins Ohr, ausgezeichnetes Riffing und Leads, so muss es einfach sein. 5 Daumen.
The Nomad
Ich gebs zu, der Text ist reichlich einfallslos. Aber drauf geschissen, denn alles andere ist makellos! Vor allem was hier wieder mal an der Harmonie und Melodie Front abgelassen wird, geht einfach auf keine Klampfe. Da krieg ich Elefantenpickel! Iron Maiden machen auch Musik zum zurücklehnen und genießen. 5 Daumen!!!!
Out of the Silent Planet
Der Rausschmeißer. Wieder so eine vemaledeite Ohrwurmnummer, langsam übertreibens die Jungs echt ;-). Was soll ich sagen, auch hier dominieren Harmonien und Melodien. 5 Daumen.
Keine Ausfälle, fast nur Ubar-Nummern, schon jetzt ein echter Klassiker und Meilenstein in der Banddiskografie neben Number of the Beast, Powerslave und Caught Somewhere in Time.
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am 16. Juni 2004
Totgesagte Leben länge...
was wie ein dummes Klischee klingt erweißt sich auch hier wieder als richtig. Nach der Katastrophe Blaze Bayley (The X-Factor, Virtual XI) hätte ich für meinen Teil nicht mehr an ein aufleben meiner Lieblingsband gedacht; zu groß war die Enttäuschung über diese 2 Cd's...
Als ich dann das erste mal das Gerücht hörte das Bruce und Adrian wieder Einsteigen sollten keimte erneut ein Funken Hoffnung in mir auf. Wenig später kam ich in den Genuss der unbeschreiblichen Pre-Album Single "The Wickerman" und wusste es "Iron Maiden sind zurück und das mit mehr Power denn je!"
Das Lied verfolgte mich bis zum erscheinen der CD in jeder freien sekunde es war als wäre der Metal für mich neu geboren.
Als ich "BNW" dann endlich als ganzen Longplayer in meine Anlage legen konnte war ich nicht zu halten. Ein kracher nach dem anderen. Besonders "Blood Brothers", "Dream of Mirrors", "The Nomad" und der Titelsong Brave New World zogen mich unweigerlich erneut in den Maiden Bann.
Zum spielerischen brauch man nicht viel sagen ausser das alle in Höchstform waren (und es heut noch sind!)! Die Wand die sich aus diesmal drei Gitarren(Murray/Smith/Geres) aufgebaut hatte ist einfach klasse, so gewinnt man an spieltiefe und schöpft aus ganz anderen Bächen als andere Bands. Steve Harris scheint auch noch mal deutlich am Bass gezupft zu haben denn die ganze Platte klingt deutlich dunkler als ich es erwartet hätte; was ihr aber nicht schlecht zu gescht steht. Auch Nicki McBrain hat wieder ordentliche Drummstücke in denen er sich richtig austoben kann. Bruce's Stimme klingt auf deiser CD noch deutlich motivierter als auf seinen Soloalben... In stücken wie Dream of Mirrors darf er auch zeigen was er stimmtechnisch alles vollbringen kann.
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am 30. Juni 2000
Was war ich aufgeregt vor dem ersten vollständigen Hören der so lang erwarteten neuen Maiden-Scheibe mit Sangesgott Bruce "fencing master" Dickinson am Mikro. Würde die ehemals wichtigste Band im gesamten Metal-Sektor wieder an alte Glanztaten aus den 80ern anknüpfen können, oder würde man nach den beiden enttäuschenden releases der Blaze Bayley-Phase den eigenen Legendenstatus vollends zerstören? Klares Fazit: Ersteres ist der Fall. "Brave New World" ist nicht nur dank Dickinsons wie gewohnt herausragender vocals das mit Abstand beste Maiden-Album seit "Seventh Son", sondern hat auch in punkto songwriting fast nur highlights zu bieten. Allerdings mußte ich der Scheibe schon einige Hördurchläufe geben, bis sich meine anfängliche Enttäuschung endlich in Begeisterung umwandelte. Von Maiden erwartet man halt immer etwas mehr, und die songs sind größtenteils doch zu progressiv geraten, als daß sie ihre wahre Klasse gleich zu Anfang offenbaren würden. Doch für die Geduld wird man mit soon-to-be classics wie dem eingängigen Titelsong (erinnert an die "Somewhere In Time"-Phase), der ersten single "The Wicker Man" (typische Adrian Smith-Nummer) und dem herausragenden, epischen "The Nomad" (erinnert an "To Tame A Land" von "Piece Of Mind"), um nur drei zu nennen, belohnt. Warum also nicht die volle Punktzahl? Einmal, weil trotz der insgesamt sehr gelungenen Produktion von Kevin Shirley an der einen oder anderen Stelle die Gitarren etwas weiter im Vordergrund stehen könnten, und weil sich mit "The Thin Line..." ein nicht ganz so starker song eingeschlichen hat. Und außerdem müßte ich dann "Piece Of Mind" oder "Powerslave", die natürlich nicht zu toppen waren, mit 6 Punkten abfeiern. Doch was rede ich noch: Diese Scheibe gehört für alle bekennenden Metaller definitiv zum Pflichtprogramm. Maiden haben ihre Ausnahmestellung endlich wieder eindrucksvoll untermauert und bleiben uns in dieser Form hoffentlich noch lange erhalten. UP THE IRONS!
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TOP 500 REZENSENTam 14. Juni 2007
Oh jauchzet und frohlocket, denn die beste Band der Welt haben wieder ein weiteres Meisterwerk veröffentlicht. Wen hat damals 1993 die Mitteilung nicht wie ein Hammer getroffen, dass Bruce Dickinson IRON MAIDEN verlässt. Um so erfreulicher war natürlich die Nachricht, dass nicht nur der Sangesgott selbst, sondern auch Adrian Smith wieder zu den eisernen Jungfrauen zurückgekehrt sind. Deswegen war die Latte, die sich die Jungs selbst gesetzt haben, verdammt hoch und die Frage, ob das neue Album den Erwartungen der Fans gerecht werden würde, wurde öfter als nur einmal gestellt. Doch das Sextett würde nicht IRON MAIDEN heißen, wenn nicht auch dieses Problem zu lösen wäre. Das Ergebnis heißt "Brave New World" und zeigt allen Zweiflern, dass die Briten immer noch die Heavy Metal Band No.1 auf der gottverdammten weiten Welt sind! Doch obwohl die Scheibe in allen Magazinen abgefeiert wird, hat es auf mich den Anschein, das die meisten Autoren nicht kompetent genug waren, diese CD zu besprechen, da ihre Vergleiche ohne Ende hinkten. Doch will ich mein Maul nicht zu weit aufreisen und lieber selbst versuchen, es besser hinzukriegen. Here we go!

Als Anheizer dient die allererste Single-Auskopplung "The Wickerman", dessen Charakter sich ungefähr mit "Be quick or be dead" oder auch "Aces High" vergleichen lässt. Eine typische Up-Tempo Nummer eben, welche gleich dem Hörer zeigen soll, dass IRON MAIDEN nicht an Biss und Aggression verloren haben. Das wunderbare an allem ist die Tatsache, dass die Jungs zum ersten Mal deutlich wahrnehmbar `Doublebass' einsetzen, was ich bei ihnen immer vermisst habe.

Weiter geht es mit "Ghost of the Navigator", ein Stück, welches mich von der Stimmung her stark an die "Seventh Son..." Phase erinnert, wobei mir am spontansten "The Clairvoyant" einfällt. Sehr stark hervorheben möchte ich hierbei einen der genialsten Refrains, den ich je gehört habe, wobei die Gesangslinien einfach nur phänomenal sind und sich sofort als Ohrwurm in den Gehörgängen fest frisst!

Das Titelstück "Brave New World" zeigt hingegen vermehrt Ähnlichkeiten zu "Fear of the Dark", da es ebenfalls mit sehr ruhigen Gitarren und den sanften Vocals von Bruce Dickinson beginnt, sich aber zunehmend steigert, untermalt von einer superben Gitarrenmelodielinie.

Auch sehr ruhig fängt Song Nummero 4 "Blood Brothers" an, welcher von der Strophe her ein wenig an "Afraid to shoot Strangers" erinnert, aber deutlich einen eigenen Charakter vorweisen kann. Hier wird sehr deutlich, dass IRON MAIDEN wieder mehr Wert auf Atmosphäre und Emotionen legen, da der Song sehr stark unter die Haut geht. Für Konzerten besonders geeignet, denn bei diesem Song ist Gänsehaut garantiert!

"The Mercenary" wäre meiner Meinung nach die nächste zweite Singleauskopplung (bei den Jungfrauen ja obligatorisch mit Ausnahme von "Fear of the Dark" wo es ja bekanntlich drei waren), da dafür eigentlich alle erwünschten Eigenschaften vorhanden sind: straighter und kompakter Aufbau, geniale Bridge, noch genialerer Refrain, griffige Soli, mehrstimmige Gitarrenmelodien, kurzum einfach alles was man haben will!

Mit "Dream of Mirrors" wird wieder die gefühlvolle Seite von den eisernen Jungfrauen gezeigt, denn der knapp 9 minütige Song steigert sich bis kurz vor seinem Ende von sehr still bis aggressiv zu einem einmaligen musikalischen Höhepunkt (ich möchte nicht wissen, wie sich der als Orgasmus anfühlen würde!), bis dann quasi die komplette Energie freigelassen wurde und der Song dann schließlich ruhig endet. Als nächstes Stück folgt 'The fallen Angel', die wahrscheinlich nächste Singleauskopplung (ist ja nun "Out of the silent Planet" geworden), eine sehr griffige Nummer wobei hier wieder die alten Tage in den Vordergrund gerückt werden. In welche Schaffens-Ära ich diesen Song genau stecken soll, kann ich nicht wirklich sagen, da er wie eine Mischung aus den Phasen "Killers", "Piece of Mind", "Powerslave" und "Seventh Son..." klingt mit einem typischen "Somewhere in Time"-like Gitarrenlick, welches in den Refrain eingestreut wurde.

Ein wenig aus dem Rahmen fällt das 9 minütige "The Nomad", da in diesem Song starke orientalische Einflüsse heraus zuhören sind, wobei dieses Stück - aus rein subjektiver Sicht - wie eine ruhigere Version von "Seventh Son of a seventh Son" (hiermit meine ich den Song und nicht das Album) klingt, mit einem starken, atmosphärischen Mittelteil.

Zunächst ein wenig seltsam beginnt "Out of the silent Planet", dessen Struktur doch ein wenig komplex strukturiert wurde, bei näherem Hinhören aber seine wahre kraftvolle Pracht entfaltet, die energiegeladene Wucht, die in dem Song versteckt ist oder auch die Spielfreude, die scheinbar immer noch in Steve Harris und seinen Jungs zu stecken scheint.

Dies wird im abschließenden "The thin Line between Love and Hate" auch beibehalten, den wie im Falle von z.B. "Infinite Dreams" oder "The Duellists" verbirgt sich hier in der zweiten Hälfte des Songs ein sehr geniales und atmosphärisches Instrumentalstück, vollgepackt mit den gewohnt-qualitativ hochwertigen Melodien.

Hach, es ist echt eine Wonne, sich diese CD immer und immer wieder anzuhören, denn Abnutzungserscheinungen, außer an der CD selbst, gibt es hier keine. Klar, einige winzige Aspekte hätten auch hier verändert werden können, aber dann wäre der Reiz ja weg und "Brave New World" ist ohnehin abwechslungsreich genug, sonst wäre das wirklich zuviel des Guten. Deutliche Steigerung gibt es auch wieder in Punkto Produktion, wofür sich auf dieser Scheibe Kevin Shirley verantwortlich gezeigt hat und wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet hat, selbstverständlich mit einer kleinen Hilfe von Steve Harris. Den Sound kann man wirklich als klar und druckvoll bezeichnen, wobei kein einziges Instrument zu sehr in den Vordergrund gehoben wurde, kurzum einfach perfekt! Womit wir auch schon bei der Arbeit von Derek Riggs wären, der für "Brave New World" wieder seinem Zeichenstift ein weiteres geniales Eddie-Cover im gleichen anspruchsvollen Stil wie "Powerslave", "Somewhere in Time" und "Seventh Son of a seventh Son" entlockte. Allerdings hat er hier noch liebevollere Arbeit geleistet und ging noch mehr ins Detail. Sonst wäre es sich zumindest nicht die Mühe zu erklären, London in der Zukunft zu zeichnen, auf das Eddie, versteckt in den Wolken, herabblickt. IRON MAIDEN haben den Test in allen Belangen bestanden und kriegen von mir ein fettes Lob dafür, dass sie die Fahne des Metals weiterhin hochhalten. Ein rundherum perfektes Album, was man von den Jungs eigentlich nur zu ihren Glanzzeiten Mitte der 80er gewohnt war. Doch zeigen IRON MAIDEN mit "Brave New World", dass bei ihnen das Feuer bei ihnen noch lange nicht aus ist und ich hoffe, dass die Jungs das Eisen noch solange schmieden, wie es heiß ist!

Da bleibt mir nur noch abschließend zu sagen: UP THE IRONS!!!
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am 12. August 2000
Hm.... Die neue Scheibe von MAIDEN, den Göttern des NWOBHM, wird wohl ziemlich zwiegespalten aufgenommen. Als echter 'Die-Hard'-Fan kann ich aber zu 'Brave New World' nur eines sagen: GENIAL!!! Darauf hat die Metal-Welt gewartet!!!!! Bei den ersten Malen 'reinhören' kommt einem alles ziemlich leise, verhalten rüber! Jetzt das ABER: Bei öfterem Hören entfaltet diese CD erst ihren absolut genialen Charme! Die Stimmungsaufbauten, die einen an alte Zeiten erinnern lassen (Rime of the ancient mariner etc.) ist bombastisch, Adrian Smiths Gitarre hat den unverwechselbaren 'MAIDEN-Stil', Steve Harris, läßt wie immer seine Finger fliegen und mit Dave Murray und Janick Gers sind einfach hervorragende Gitarristen noch zusätzlich am Start! Daß Bruce Dickinson natürlich singt wie ein junger Gott, muß ich nicht betonen! Am überraschensten jedoch am ganzen Album: Nicko McBrain!! Bisher fiel er ja noch nie durch sein Double-Bass-Drumming auf! DAS hat sich NUN geändert!!! Das Drumming ist wohl so hart wie noch auf keiner anderen MAIDEN-Platte, die davor herauskam! WOW! Da ist mal was ganz neues bei MAIDEN am Start!
Fazit: Absolut abwechslungsreich, melodisch und trotzdem noch mit einer gewissen Grundhärte ausgestattet: KAUFEN!!!!!!
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am 8. September 2002
Die Rückkehr von Bruce Dickinson und Adrian Smith hat Maiden wohl sehr gut getan, denn mit "Brave New World" haben sie eine Scheibe herrausgebracht, die in ihrer Qualität sogar an die durchgehend perfekte CD "The Naumber of the Beast" herankommt!
Eigentlich lässt sich über die CD sonst nicht sehr viel sagen, denn jeder Song ist einfach genial! :)
Nur "The thin line between Love and Hate" ist zwar auch in guter Song, passt aber irgendwie nicht so recht zu den restlichen Songs, was aber auch kaum auffällt bei solcher Genialität.
Beste Tracks (noch genialer als genial):
"The Wickerman",
"Brave New World",
"Dream of Mirrors".
UP THE IRONS!
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