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am 24. März 2012
Für seine Einspielungen klassischer Musik, vor allem der Bach-Werke, hat Keith Jarrett ja reichlich Kritik einstecken müssen. Insbesondere bei den "Goldberg-Variationen" legen Puristen die Messlatte besonders hoch an und vielen gelten dabei die beiden Glenn-Gould-Aufnahmen von 1955 und 1981 als das Maß aller Dinge. Jarrett, so der Tenor der Kritik, interpretiere die Musik nicht (was er sonst ja meisterhaft beherrsche bei seinen eigenen freien Improvisationen), sondern spiele nur brav die Noten ab, was nicht dem Geist der Bach'schen Musik entspreche. Zudem sei die klassische Musik nicht sein Genre und das spüre man gerade bei den "Goldberg-Variationen" schmerzlich.
Dazu ist zu sagen: Wie genau Johann Sebastian Bach sich den Klang seines Werkes vorgestellt oder wie er selbst am Cembalo oder am Klavier interpretiert hat, wissen wir nicht. Die Anzahl der Tonaufnahmen aus der Barockzeit ist eher überschaubar. Außerdem gibt es zum Vergleich mit Gould weder eine Cembalo-Einspielung der "Goldberg-Variationen" des kanadischen Ausnahmepianisten noch eine entsprechende Klaviervariante von Jarrett. Simila similibus conferantur!
Die "Goldberg-Variationen" sind herrlich komponierte Musik und, sofern sie von einem Könner gespielt werden, per se bereits wunderbar anzuhören. Ob da nun in Nuancen die eine oder andere Variation etwas intensiver oder sanfter oder "oberflächlicher" interpretiert wird, ist dabei eher eine akademische Frage. Das Problem, das ich mit dieser CD habe, ist nicht die Komposition oder deren Interpretation durch Jarrett, sondern eher das Instrument. Die "Goldberg-Variationen" sind für das Cembalo komponiert worden, sicherlich, aber dennoch geht mir Klaviermusik leichter ins Ohr als der auf längere Dauer doch etwas "harte" Klang des Cembalos. Reine Geschmackssache, ich weiß, aber eben doch ein Kriterium für mich.
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am 27. Juli 2003
Das Tolle an dieser Einspielung sind die hervorragende Aufnahmequalität und der kultivierte Vortrag Jarretts!
Selten habe ich einen so brillianten Ton erlebt; man hat das Gefühl, man sitzt direkt neben dem Instrument!
Der Solist spielt Bach weder manieriert noch kühl-intellektuell, sondern klar, schlicht und doch innig. Ein frommes Dienen der Musik - so hätte Bach es sich gewünscht!
Bach-Neulingen sollten sich von dem scheinbar schwierigen, komplexen Werk nicht abschrecken lassen - nach mehrmaligem Hören werden die einzelnen Variationen immer klarer und "logischer". Und die herrliche Kunst der Fuge läßt an allen Ecken und Enden grüßen - toll! Gegen Ende gibt's dann sogar als "Überraschungs-Einschub" einen bekannten (Kinder-)Kanon, wo Jarret richtig fröhlich in die Tasten "haut" und sich auch mal richtig "gehen läßt" - einfach herrlich!
Einzig der Preis dürfte (vor allem Musik-Studenten) abschrecken, aber schließlich bekommt man ja auch etwas dafür.
Zu empfehlen!
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am 17. November 2013
Kein Schnörkel, keine übermäßige Eigendarstellung, Respekt vor dem Komponisten, Ehrfurcht spürt man in dieser Wiedergabe. Dies zeichnet Jarrett aus. Es ist eine Freude zuzuhören und zu wissen, dass gerade dieser Interpret ein Meister der Improvisation ist.
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am 3. Januar 2008
Bei allem Respekt vor dem Künstler und seinem Engagement für die klassische Musik von Händel und Bach bis Schostakowitsch: Diese auf dem Cembalo eingespielten Goldberg-Variationen sind eine Enttäuschung! Jarrett mag die Musik für sich sprechen lassen wollen, aber seine passive Haltung hilft dem Hörer nicht gerade dieses Opus Magnum durchzuhören. Schon nach 10 Minuten verliere ich das Interesse am weiteren Verlauf des an sich ja großartigen Variationswerkes, das doch jedem Interpreten alle Möglichkeiten zu einer spannenden Wiedergabe gibt. Dabei ist die Klangqualität überragend, das Cembalo klingt warm und voll. Die geschmackvolle, minimalistische Bookletgestaltung ist von gewohnter Klasse.
Für Jarrett Fans, die alles alles von ihrem Idol haben möchten, bleibt es ein lohnender Kauf. Für Klassikfans, die vielleicht eine Alternative zu den Aufnahmen von Glenn Gould suchen, muss ich leider heftigst abraten!
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am 4. April 2005
Man kann mir sicher nicht vorwerfen, ich hätte etwas gegen Keith Jarrett aber die Platte war sicher absolut überflüssig. Hier buchstabiert ein Musiker der sonst genial frei improvisiert. Wer geniale Interpretationen von Bach sucht ist sicher besser bei Glenn Gould aufgehoben. Seine beiden Studio-Aufnahmen der Goldberg-Variationen sind immer noch die gültigen Maßstäbe, auch wenn die Platten-Industrie regelmäßig versucht Alternativen zu puschen
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