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am 25. Januar 2007
Sind die Streichquartette Beethovens das Alte Testament der Streichquartettliteratur, dann die von Bartók das Neue!

Ich muss vorweg gestehen, dass ich das Hagen Quartett als eines der besten Quartette unserer Tage und jedenfalls für das interessanteste halte: Absolute Modernität insbesondere durch übersteigerte Intensität und enorme Klaggestaltung. In ihrer Musik erreichten sie außerpersonal einen objektiven musikalischen Ausdruck, abseits subjektiv menschlicher Empfindungen. Jedem ihrer immens vielen Klangfarbschattierungen kommt eine ganz eigene Intensität zu. Mit äußerstem Feingespür lauschen sie den dadurch subtil entstehenden Feinheiten und Zwischentönen nach. Traditionell bedeutsame Linien und Harmonien werden so in Aufnahmen von Werken der Klassik nicht selten im ständigen Wandel des Energieflusses verstörend nebensächlich. Alle vier Musiker gehen mit ihrem bezwingenden Gesamtkonzept in einer völligen Einheit auf, innerhalb der jeder dennoch wie ganz für sich getrennt jegliche Freiheiten hat. Die Gestaltung scheint sich irgendwo im Obertonbereich abzuspielen. Gerade ihre Beethoven-Aufnahmen halte ich für das Beste (nicht nur in Punkto organischer Klangfüllen- und -fabgestaltung), was seit dem legendären Busch Quartett aus den 1930er Jahren auf Aufnahme vorliegt.

Als diese Bartók-Aufnahme erschien hatte ich bereits einige andere Einspielungen im Schrank steht. Beim ersten Reinhören im Geschäft war ich verstört, ich konnte einfach nicht glauben, dass so gar nichts von der damals üblichen expressiven Aggressivität, in der Bartók interpretiert wurde, zu hören war. Das umso mehr, als ihre Schubert- und Schumanneinspielungen zu jener Zeit gerade von besonderer Expressivität geprägt war. Dieser eher klanglich betonende, milde Zugriff irritierte mich so sehr, dass ich mich damals nicht traute, sie zu kaufen. Ich habe erst nach vielen Jahren zugeschlagen. Auch dann noch war es eine Aufnahme, die sich mir erst nach öfterem Hören erschlossen hat.

Aber: Es hat sich gelohnt! Heute ist es nicht nur definitiv meine Lieblingsaufnahme dieser großartigen Werke, sondern ich halte sie auch für die derzeit beste: Eine solche Tiefe kenne ich sonst bei niemanden! Grandios!
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am 19. April 2000
Die Einspielung der Quartette op.18 Nr.1-6 finde ich ohne die nötige musikalische Tiefe und Dramatik, die Beethovens Musik erfordert. Diese Musik sucht nicht Erfüllungn klangästhetische Kriterien als vielmehr hochdramatische Auseinandersetzung des Inhaltes.Hier entscheidet sich, ob ein Ensemble exegetisch gearbeitet hat oder bloß klangschön ausformt.Insgesamt:eher langweilig!
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