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Kundenrezensionen

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4,8 von 5 Sternen
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am 15. Januar 2003
Wie konnte ich 49 Jahre alt werden ohne diese Aufnahmen zu
kennen ? Diese Box ist so großartig, dass einem eigentlich
die Worte fehlen. Wenn man diese himmlische Musik gehört hat,
gefällt einem fast nichts anderes mehr. Mir gehts jedenfalls
so - und ich höre auch gerne Rock, Pop, und Jazz. Bachs
Orgelwerke klingen zeitlos und absolut modern, er swingt und
groovt stellenweise sogar. Die Aufnahmetechnik ist für ihre
Zeit geradezu revolutionär, man hört in jede einzelne
Orgelpfeife hinein. Ich wußte nicht, dass es 1956 schon
Stereoaufnahmen gab. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass
RCA Victor das Verfahren erst 1958 eingeführt hat.
Bei leisen Stellen rauscht es zwar im Hintergrund leicht, dafür
sind die Interpretationen von Helmut Walcha das Nonplusultra,
besser und transparenter kann man Bach nicht spielen. Ich hoffe
ich komme von der Box auch wieder mal weg, momentan bin ic h
ihr hoffnungslos verfallen. Toll finde ich auch die bescheidene
und platzsparende Verpackung, andere Bach-Orgelausgaben sind dreimal so breit und schwer - und nicht annähernd so gut.
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am 15. August 2003
Der tiefe geistige Inhalt Bachscher Orgel-Musik, interpretiert von Helmut Walcha wird mit
einer solchen Schlüssigkeit und Klarheit rübergebracht, daß es einem die Sprache verschlägt.
Solchermaßen kann man das Atmen der einzelnen Stimmen in den Fugensätzen nahezu hautnah
erleben und das mit der Technik von gestern, die angesichts der derzeitigen unseligen
Entwicklungen im Audiobereich, Stichwort Kompression und Schmalbandigkeit, so schlecht nicht
gewesen sein kann.
Ich (40) gehöre leider nicht zu der Generation, die Helmut Walcha noch persönlich erleben
konnte. Gleichwohl weiß ich aus den Schilderungen eines guten Freundes der Walcha noch
persönlich kennen gelernt hat, was es mit der Tiefgründigkeit seiner Interpretationen auf sich
haben musste. Was in dieser Ausgabe zu hören ist, übertrifft alles was ich bis dahin an
Bach-Interpretationen gehört habe und bestätigt jene Schilderungen voll uns ganz. Eine
Ausnahme bildet da für mich nur Glenn Goulds neue Einspielung der Goldbergvariationen Anfang
der Achtziger.
Die von Helmut Walcha vollendete Schlussfuge aus der "Kunst der Fuge" hat mich besonders
begeistert. Hier offenbart sich besonders die auch im Begleitheft erwähnte Fähigkeit Walchas
zum "Blick nach Innen", der ihm vielleicht nicht zuletzt durch seine Blindheit erst möglich
wurde. Diese große geistige Verinnerlichung der Themen der Schlussfuge hat es Walcha ganz
offensichtlich erst möglich gemacht, dieses herrliche Kunstwerk zu einem schlüssigen Ende zu
bringen. Eine wahrhafte Meisterleistung.
Abgesehen von ein wenig Rauschen sind die Aufnahmen von einer Klarheit und Differenziertheit,
wie man sie bei aktuellen Einspielungen leider nur noch selten erlebt. Offensichtlich haben
die Techniker zum Glück darauf verzichtet, dem Rauschen der Masterbänder mit
verschlimmbessernden Maßnahmen zu Leibe zu rücken, was dem Ergebnis sehr dienlich ist.
Leider kann man nur maximal 5 Sterne vergeben. Aber die gibts voll und ganz!
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am 4. November 2001
Für alle Bach-und Orgelliebhaber ist dieses Gesamtwerk ein MUSS. Helmut Walcha versteht es meisterhaft, die Stücke nicht nur künstlerisch perfekt, sondern derart zu spielen, dass er den Hörer das Stück erleben und verstehen lässt. Er stellt die Aussage des Stücks in den Mittelpunkt und versteht es, sich selbst völlig im Hintergrund zu halten, was nur ganz wenige Künstler tun...
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am 12. Juni 2002
Ich habe die Gelegenheit gehabt, Helmut Walcha persönlich kennenzulernen. Eine faszinierende Persönlichkeit, die alle Werke Bachs auswendig eingespielt hat. Im Alter von 70 Jahren verabschiedete er sich mit der Einspielung vorbachscher Meister. Auswendig deshalb, weil er seit seinem 16. Lebensjahr blind war. Meiner Meinung nach gibt es keinen anderen, der bachsche Orgelmusik so einfühlsam und präzise wiedergegeben hat wie er. Diese Sammlung ist eine echte Kaufempfehlung.
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am 29. Oktober 2002
Der blinde Organist Helmut Walcha bietet mit dieser wunderbaren Gesamtaufnahme des legendären Bach'schen Orgelwerks eine ruhige, sehr klare und immer lineare Interpretation. Heute wird ihm häufig ein strenger, bisweilen fast asketischer Stil angekreidet. Das macht aber auch den Reiz dieser zeitlosen Aufnahmen aus: Walcha verklärt seine Interpretationen nicht mit spieltechnischen Effekten und Moden seiner Zeit (Aufnahmezeitraum: 1956-1971), die mit der Zeit viel mehr dem Abnützungsprozess unterliegen als extremere, auf den ersten Eindruck vielleicht wirkungsvoller erscheinendere Konzepte.
Mein persöniches Fazit: eine unglaublich berührende Kombination eines unübertroffen genialen Komponisten und einem unwahrscheinlich fein- und tiefsinnigen Interpreten.
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am 17. April 2005
Ohne Frage: Helmut Walcha interpretiert Bach ohne Schnörkel, unabhängig von irgendeinem Zeitgeist und mit einer von anderen Interpreten selten erreichten geistlichen Tiefe, die den genialen Orgelwerken von Bach wirklich gerecht wird.
Dieses CD-Set enthält das früher vom Archiv-Label auf Vinyl erhältliche Gesamtwerk Bachs - allerdings mit wenigen Änderungen: Für die "Kunst der Fuge" wurde hier nicht die Einspielung an der Silbermann-Orgel von St.-Pierre-le-Jeune in Straßburg gewählt, sondern eine wesentlich ältere (und klangtechnisch schlechtere) Einspielung an der Schnitger-Orgel in Alkmaar. Immerhin: Das absolute Highlight, nämlich die von Helmut Walcha zu Ende komponierte Schlussfuge aus der "Kunst der Fuge" ist auf der 6. CD des Sets vorhanden - gespielt an der Silbermann-Orgel in Straßburg, wie auf dem Vinyl-Plattenset auch!
Interpretatorisch wäre diese Einspielung also für 5 Sterne gut, allerdings kann ich mich der Meinung anderer Rezensenten über die "sehr gute Klangqualität" nicht anschließen: Für die 50er- und 60er Jahre war sie zwar hervorragend, im Vergleich zu guten heutigen Aufnahmen ist sie allerdings nur mittelmäßig (man vergleiche z.B. mit Aufnahmen des Dorian- oder Telarc-Labels!)
Damit fällt die Gesamtwertung trotz Super-Interpretation doch auf 4 Punkte ab. Dennoch sollte jeder Bach- und Orgel-Fan sich diese Walcha'sche Einspielung zulegen.
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am 1. März 2004
Zwar stammen die ältesten der Aufnahmen aus Zeiten, als meine Ma noch ein Kind war, nichtsdestotrotz können sich Walchas Aufnahmen noch (oder gerade?) heute hören lassen.
Meines Erachtens setzen Artikulation und Spielfreude sowie die Kunst des Registrierens Maßstäbe, gehen viele Leher doch wieder dazu über ihren Studenten von Register- und Manualwechseln im Verlaufe der großen Präludien und Fugen abzuraten. Wie wenig korrekt diese heutige Praxis ist kann man bei Walcha hören, der nicht nur die Noten spielt, sondern auch die Musik erfasst, die in ihnen enthalten ist.
Ganz wesentlich zur positiven Wertung trägt auch die Wahl der Instrumente bei, die damals (so weit ich weiß) beide noch nicht restauriert waren und noch unter den Auswirkungen der Orgelbewegung litten. Walcha gelingt es immer wieder, mit der Musik auch gleichzeitig die Instrumente mit ihrem gesamten Klangbild vorzustellen, übte er doch stundenlang beispielsweise nur mit dem Prinzipal 8`in Cappel, wie ich von einem seiner Schüler weiß. So gelingt es ihm die Orgel ganz zu erfahren und die Musik organisch auf ihr wiederzugeben.
Wie ich meine, eine Lehraufnahme für alle Bachinterpreten.
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am 25. Januar 2009
12 CDs mit Orgelmusik und jedes Werk eine Offenbarung. Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich dieses gewaltige Opus anschaffen soll und jetzt geht es mir wie meinem Vorgänger in der Rezension - ich komme nicht mehr davon los. Die CDs laufen von früh bis spät und immer wieder halte ich andächtig inne oder wiederhole ein einzelnes Werk.

Die Vielschichtigkeit der Stücke ist überwältigend. Wer geglaubt hat, das Bachsche Orgelwerk bestünde nur aus Präludien und Fugen, der irrt gewaltig. Gerade die "kleinen" Werke sind in ihrer Stimmigkeit ein eigener Kosmos.

Die Interpretation von Helmut Walche ist genial ausgewogen und die Aufnahmen von sensationeller Qualität. Kurzum - ein Muss für jeden Klassikfan
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am 5. Dezember 2013
Mich beeindruckt tief, daß er jeder Stimme eine eigene Individualität verlieh, als ob vier verschiedene Instrumentalisten oder Vokalisten ihren eigenen Part gestalten, so, wie er jede Stimme einzeln gelernt und verarbeitet hat. Er hat mit absoluter Beherrschung nicht nur jede Stimme im Kopf gehabt, er hat auch jeder einzelnen Note ihre Bedeutung gegeben. Das kann man auch am Notenbild seiner Transkription der Kunst der Fuge ablesen, wo er bei einzelnen Noten angegeben hat, daß sie unterschiedlich (mit 3 verschiedenen Markierungen - siehe auch Vorwort Helmut Walcha zur Transkription der Kunst der Fuge für Orgel) verkürzt gespielt werden sollen, damit die jeweils nächste Note zu größerer Bedeutung kommt.
Diese Interpretation wurde von keinem anderen Organisten erreicht. Musik - in dieser Vollkommenheit - wie von einem anderen Stern.
Da entdeckt man so unendlich viele Feinheiten, z.B. wie Phrasierung und Akzentuierung des Themas in allen Stimmen völlig kongruent sind. Es gibt teilweise so feine Verzögerungen, daß man sie nicht mit dem Ohr wahrnehmen, aber deutlich fühlen kann. Das kann nur ein Blinder, der die Noten nicht "gelernt", sondern sich Note für Note erarbeitet hat.
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am 15. April 2014
Die beiden Schallpklattenkassetten, die ich einst vor ca. 40 Jahren (oder mehr?) geschenkt bekam, hüte ich, wie einen Schatz. Dass diese Aufnahme, die einst Geschichte geschrieben hat, nun in CD Form vorliegt, ist eine Segnung der Gegenwart.
Interpretationen sind immer etwas sehr Persönliches. Sie schreiben Zeitgeschichte. Es ist daher müßig, über die Art der Darstellung zu streiten. Fest steht, dass der blinde Walcha damals mit seiner Bachschen Gesamteinspielung der Orgelwerke einen Meilenstein gesetzt hat. Mit ihm, seiner Darstellung muss sich heute jeder vernünftige Organist auseinander setzen. Beeindruckend, wie präzise und durchdacht Walcha spielt. Die Aufnahmetechnik läßt keine Wünsche offen.
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