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Kundenrezensionen

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am 24. März 2006
Dieser Film beginnt bei Napoleons Abdankung und beschreibt die 100 Tage bis Waterloo aus der Sicht Napoleons und Wellingtons.
Napoleon kehrt auf schier unglaubliche Art und Weise (im Film mit einer sehr guten, dramaturgisch geradezu genialen Szene dargestellt) aus seiner Verbannung von der Insel Elba im Triumph nach Paris zurück, während es sich Wellington mit dem englischen Hofstaat gutgehen lässt.
Wellington erfährt von Napoleons Rückkehr und zieht ihm zusammen mit preußischen Verbündeten unter Blücher und Gneisenau entgegen. Bei Ligny kommt es zur ersten Schlacht. Die Alliierten können Napoleon nicht aufhalten und fallen auseinander. (Diese Schlacht wird im Film nicht besonders thematisiert)
Aufgrund der Niederlage ziehen sich Preußen und Briten zurück. Die Briten nehmen bei Waterloo eine Defensivstellung ein, während die Preußen versuchen sich den Briten wieder anzuschließen. Die Franzosen teilen sich auf. Die Hauptstreitmacht wendet sich gegen die Briten, während ein Teil die Preußen verfolgt, um den erneuten Zusammenschluss der Gegner zu vermeiden. Nun entwickelt sich zwischen Franzosen und Briten eine mörderische Schlacht, die immer auf der Kippe steht. Plötzlich sind Staubwolken am Horizont zu sehen... Sind es die Franzosen oder die Preußen...?
Der Film lebt natürlich in erster Linie von der Schlacht selber, die an Realismus kaum zu überbieten ist und alle taktischen und strategischen Facetten und Feinheiten der damaligen Kriegführung eindrucksvoll dokumentiert.
Er lebt aber auch stark von seinen sehr konträren Hauptfiguren Wellington und Napoleon, dargestellt durch Rod Steiger und Christopher Plummer. Napoleon zeichnet sich durch Zielstrebigkeit, Patriotismus, Jähzornigkeit, jedoch auch unglaubliche Soldaten- sowie Volksnähe und ein gewisses Charisma aus. Wellington dagegen ist der perfekte englische Aristokrat, der immer ein feines Lächeln auf den Lippen hat, sich sehr "gentleman-like" verhält und ein ungeheures Charisma ausstrahlt. Er bleibt selbst im Angesicht der drohenden Niederlage (Ich wollte es wäre Nacht oder die Preußen kämen...) gerade im Sattel sitzen.
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am 10. Mai 2005
WATERLOO ist ein gewaltiger Film der (dank sowjetischer Hilfe) mit seinem Aufgebot an Statisten selbst moderne Computerepen wie HERR DER RINGE schlägt. Man muß bedenken daß jeder Statist in diesem Film echt ist und nicht mittels Computer hineinkopiert wurde.
Einer meiner Vorredner hat bereits angedeutet, daß der Film stark geschnitten in die Kinos gekommen ist, was man bedauerlicherweise den Schlachtenszenen anmerkt die manchmal etwas plötzlich enden.
Es gibt aber daß Gerücht, daß es von WATERLOO damals eine Rohschnittfassung gab, die insgesamt 3 Stunden lang war. Sollte eine solche Kopie noch existieren, müßte man wohl in den alten Filmarchiven der Sowjetunion oder anderer Co-produzierender Länder nachforschen.
Nichtsdestotrotz ist WATERLOO ein gewaltiges Werk (auch wenn Historienkenner mehrere Fehler oder geschichtliche Unstimmigkeiten entdecken werden, von fehlenden Einheiten bis hin zu den schwenkenden linken Armen der französischen Soldaten.)
Das etwas maue Zusatzmaterial (Trailer und schriftliche Schauspielerinformationen) fällt auch negativ ins Gewicht, ein Making-of wäre bei einem solchen Monumentalfilm interessant gewesen. Letztenendes kann ich aber sehr guten Gewissens 4 Sterne geben und auf die Publikation der DVD der russischen Fassung von KRIEG UND FRIEDEN hoffen.
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TOP 1000 REZENSENTam 25. März 2012
Sergei Bondarchuks Verfilmung von Napoleons Niederlage bei Waterloo aus dem Jahr 1970 ist einer jener Monumentalfilme der Vergangenheit an dessen Qualität heute selten Historienverfilmungen heranreichen. Großartige Schauspielerleistungen und hervorragende Schlachtenszenen prägen diesen anspruchsvoll inszenierten Film.Ein glänzend aufgelegter Rod Steiger als Napoleon, der dessen Energie, Kraft, Unruhe und das von ihm ausgehende Charisma wunderbar spielt. Christopher Plummer als sein Gegner Wellington spielt den Herzog und Befehlshaber der englischen Truppen mit der typischen britischen Ironie, Noblesse, Haltung und äußeren Ruhe, dass das Zuschauen ein wahrer Genuß ist.
Die Zweifel Napoleons und Wellingtons, die von Bondarchuck im Stil eines inneren Monologs als gedankliche Selbstgespräche dargestellt werden, tragen deutlich zum tieferen Verständnis der Figuren bei. Die Handlung ist packend und spannend. Der Film mit einem wahren Heer von Komparsen (Soldaten der sowjetischen Armee) in den Schlachtszenen an Opulenz und Authentizität kaum zu überbieten.
Eine leise Kritik bei soviel Klasse muss man dann schon äußern. Die Handlung konzentriert sich zu stark auf die Entscheidungsschlacht von Waterloo und schildert die Vorereignisse mit der Schlacht bei Ligny gegen die Preußen nur bruchstückhaft. Da hätte man sich schon einen etwas tieferen Einblick in die militär-strategische Lage gewünscht, da so Zuschauern ohne historische Vorkenntnisse ein wenig der Einblick in den Gesamtzusammenhang erschwert wird. Auch kommt dabei die entscheidende Rolle der Preußen, die die Schlacht dann schließlich zu Wellingtons Gunsten entschieden, ein wenig zu kurz. Aber der Film ist ohne Zweifel einer der besten über die Napoleonische Zeit und für Liebhaber von historischen Verfilmungen ein unverzichtbarer Bestandteil der persönlichen Filmsammlung.
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am 13. Juli 2012
Diesen Monumentalfilm hatte ich schon 1970 auf Breitwand im Kino gesehen. Schon damals war ich beeindruckt von der ungeheuren Dynamik der dargestellten Kampfhandlungen.

Im Vorspann des Films wird die erste Abdankung Napoleons dargestellt. Hervorragende Kameraführung und eine bewegende Darstellung Napoleons Abschied von seiner Alten Garde. Endlich werden hier die Soldaten der Alten Garde so gezeigt, wie sie bekannterweise tatsächlich ausgesehen haben: Mit Schnauzbart und goldenem Ring im Ohr.
Und vor allem sehr authentisch: Rod Steiger als Napoleon.

Die Rückkehr Napoleons von Elba überzeugt ebenfalls durch realistische, dramaturgisch ausgefeilte Wiedergabe. Unglaublich und immer wieder rätselhaft ist mir die ungeheuere Begeisterung, die Napoleon durch sein Erscheinen hervorruft. Schon zu Beginn seines beispiellosen märchenhaften Aufstiegs und auch nach zahlreichen erfolgreichen Feldzügen wurde ihm solch verzückter, geradezu euphorischer Enthusiasmus durch die Volksmassen und von seinen Soldaten entgegengebracht. Wahrscheinlich ist die Sehnsucht des Volkes nach einer starken Führungspersönlichkeit auch Ursache folgenschwerer Verehrung von Herrschern Ende des neunzehnten und in den Anfängen des zwanzigsten Jahrhunderts.

Die Schlacht von Waterloo wurde bildgewaltig und grandios in Szene gesetzt. Aber anderes wäre auch beim Produzenten Dino De Laurentiis ( Spezialist für Monumentalfilme) nicht denkbar gewesen. Die einzelnen, entscheidenden Phasen der Schlacht werden historisch exakt wiedergegeben. Und zum ersten Mal hatte ich bei dieser Darstellung einer napoleonischen Schlacht das bedrückende Gefühl, Augenzeuge eines blutigen und schrecklichen Gemetzels zwischen Menschenmassen zu sein. Äußerst einprägsam wurden auch die Umgruppierungen der einzelnen Frontabschnitte, die Attacken der Kavallerie und die wechselnden Angriffe auf strategisch entscheidende Punkte gezeigt. Ein ungeheurer Aufwand von Komparsen, die sorgfältigste Auswahl von Kostümen und Kriegsausrüstungen vermitteln regelrecht beängstigend die Ausmaße dieser Schlacht.

Christopher Plummer in der Rolle als Wellington wirkt glaubhaft in der typisch britischen Noblesse oblige, und Rod Steiger stellt den bereits kranken, und von seiner bis dahin bekannten energischen Durchsetzungskraft weit entfernten Napoleon nachhaltig dar.

Noch heute, in der Zeit der alles beherrschenden Computeranimationen, 42 Jahre nach der Produktion dieses Films, ist "Waterloo" ein gewaltiges, in den gezeigten Dimensionen einmaliges Schlachtenepos, was man gesehen haben muss.

Abschließend noch eine unbedeutende, aber interessante Nebensächlichkeit: Orson Welles, im Napoleon-Film von 1955 als englischer Oberkommandierender Hudson Lowe auf St. Helena tätig, im Film "Austerlitz" von 1960 zum amerikanischen Ingenieur Robert Fulton gewandelt, avanciert 1970 in "Waterloo" zum König von Frankreich, Ludwig XVIII.
Das ist doch so gesehen auch eine " beispiellose und märchenhafte Karriere"?
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am 23. August 2007
"Waterloo" ist ein klassischer Monumentalfilm mit einer Heerschar von Komparsen, gewaltigen Schlachtenszenen, einem Rausch an Uniformen und der typischen Fixierung auf so genannte historisch bedeutende Persönlichkeiten.

Zum Inhalt: Nachdem Napoleon I. zur Abdankung gezwungen und ins Exil nach Elba geschickt worden war, kehrt er kurze Zeit später mit einer Tausendschaft an Getreuen zurück. Erneut lässt er sich als Kaiser feiern, die Armee folgt ihm. Napoleon marschiert nach Belgien, um die verbündeten Engländer und Preußen anzugreifen, ehe diese in Frankreich einfallen können. Bei Waterloo kommt es zum entscheidenden Aufeinandertreffen.

In die Rolle des Napoleon Bonaparte ist Rod Steiger geschlüpft. Die optische Ähnlichkeit ist verblüffend. Steiger scheint den Empereur gut studiert zu haben: Motivationsfähigkeit, Pathos, cholerisches Temperament, aber auch Nachdenklichkeit. So könnte das historische Vorbild tatsächlich agiert haben.

Napoleons großer Gegenspieler war Arthur Wellesley, seines Zeichens Herzog von Wellington, ein eitler englischer Hocharistokrat, der viel Wert auf Etikette legte und sein bunt zusammengewürfeltes Heer aus Trunkenbolden verachtete. Als Oberbefehlshaber der alliierten Streitmacht (Briten, Niederländer, Hannoveraner, Braunschweiger, u.a.) obliegt ihm die Aufgabe, Napoleon zu stoppen. Christopher Plummer tritt als ein sehr überzeugender Duke of Wellington in Erscheinung.

In einer Nebenrolle, leider viel zu kurz, verkörpert Orson Welles den übergewichtigen Louis XVIII. Der Rest der Akteure ist eher unbedeutend.

Gedreht wurde der von Sergei Bondarchuk inszenierte Film in Italien (Dino de Laurentis Studios) bzw. in der Ukraine. Es bedurfte einer Menge an Statisten, Uniformen, Waffen und Pferden, um Waterloo wiederzugeben. Schließlich gab es 1970 noch keine CGI-Effekte. Und alles musste so wirken, als würden in der Tat 150.000 Soldaten auf der Leinwand aufmarschieren. Diese Illusion ist gut gelungen.

Schwächen hat "Waterloo" aber auch. Die eingebauten kriegskritischen Szenen wirken künstlich und kitschig. Es wird zu sehr ein Heldenmythos erzählt. So verliert Napoleon hauptsächlich nur deswegen, weil seine Marschälle Ney und Grouchy versagen. Andererseits werden die Preußen unter Blücher zwar immer wie deus ex machina beschworen (Wellington im Angesicht der drohenden Niederlage: "Ich wünschte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen",) dürfen dann aber nur kurz durchs Bild reiten. Vielleicht lag das einfach am cineastischen Zeitgeist oder an der Aversion eines Sowjetregisseurs gegenüber deutschen Truppen. Wie auch immer: "Waterloo" ist eindrucksvoll veranschaulichter Geschichtsunterricht.
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am 13. Januar 2003
Soweit man die Schlachten der Napoleonischen Zeit überhaupt auf Film bannen kann, ist Waterloo der dichteste, der beste Film aller Zeiten. Dazu kommt ein fulminater Rod Steiger als Napoleon, der mehr als alle anderen Napoleon-Darsteller zusammengenommen, diesem genialen Menschen Charakter und glaubwürdigen Ausdruck verleiht. Waterloo ist auch eines der letzten Werke der Zeit der großen historischen Monumentalfilme wie Cesar und Kleopatra, Spartakus usw.
Die neue ZDF-Serie ist dagegen ein harmloses Kostümspektakel, daß nach der letzten Einstellung nur noch zu einem Gedanken anregt: "und was läuft noch heute Abend!?"
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am 7. November 2004
Ich war zuerst ein wenig skeptisch, denn von dem Film hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Weil mich das Thema aber sehr interessierte, habe ich letztendlich zugeschlagen und muss es nicht bereuen!
Die Schlachtszenen sind schon gigantisch und wenn man bedenkt, dass diese Massenszenen bereits vor über 30 Jahren hergestellt wurden, dann brauchen sich diese nicht hinter Schlachten wie aus dem „Herr der Ringe" oder „STAR WARS" zu verstecken.
Interessant finde ich vor allem, dass Napoleon und Wellington ziemlich gut getroffen sind. Das was ich an Hintergrundliteratur gelesen habe, deckt sich doch zu großen Teilen mit der Darstellung aus dem Film. Aber Vorsicht! Das ist kein Film für einen romantischen Abend. Zwei Stunden mit fast ausschließlich, wurde bei mir bisher erst durch „Gettysburg" übertroffen , ist nicht jedermanns Kost.
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am 14. September 2000
F.Wardius bringt es auf den entscheidenden Punkt. Der Film wird brutal verstümmelt und der Laie kann dadurch leicht den Überblick verlieren. Zu leicht geht einem dadurch der historische Verlauf der Schlacht von damals verloren. Hätte ich keine allzu guten Kenntnisse vom Verlauf der Schlacht, so würde ich Wellington einzig grosses Glück bei seinem Sieg attestieren. Jener Moment, an dem die Preussen auf dem Schlachtfeld eintreffen war entscheidend. Wellington führte jetzt nämlich strategisch wichtige Schachzüge durch, die Napoleon den Verlust dieser Schlacht zuführte. Jetzt die Highlights: Rod Steiger spielt liefert eine grossartige Darstellung Napoleons ab. Wellington wird von Christopher Plummer perfekt aristokratisch und "real - british" verkörpert. Und Orson Welles besticht in seinen kurzen Auftritten als verwöhnter, gelangweilter König. Die Kameraführung in den Schlachtszenen sind hervorragend getimt, während einzelne Slow Motion Sequenzen die Brutalität des Krieges untermalen. Kurz: Ein Genuss
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am 9. Februar 2002
Waterloo, immer nennt man nur die eine Schlacht der gesamten Kampagne beim Namen! Le Quatre Bras war taktisch interessanter, Ligny für den Ausgang des Gesamtfeldzuges wichtiger (denn wenn Gneisenau hier 'Halt, Rückzug' befohlen hätte, anstatt sich gen Wavre auf den Weg zu machen, dann wäre der 18.Juni 1815 nie in die Filmgeschichte eingegangen und die Endschlacht um Napoleons Verbleib auf Frankreichs Thron hätte vermutlich irgendwann im Früherbst 1815 in der Gegend von Reims stattgefunden......) Trotzdem hat S.Bondarchuk ein grossartiges Werk vorgelegt. Bis heute hoffe ich darauf, einmal den ganzen Film, der vier Stunden dauert sehen zu können und nicht nur die 128 Minuten der Kinofassung.
Was ich als störend empfand ist der Text, den man den Hauptdarstellern in den Mund legt; Der Herzog von Wellington spricht wie seine eigene Zitatensammlung ( aus dem Leben eines Staatsmannes und Soldaten 1769-1852). Ausserdem verkörpert Christopher Plummer, den ich ansonsten eigentlich sehr mag hier eine Karikatur: Wenn der gute Arthur sich so benommen hätte, wäre er vermutlich nie Feldmarschall geworden, sondern im Frühstadium seiner Soldatenkarriere irgendwo an Lungenentzündung und Verzärtelung eingegangen! Wellington, Napoleon, Ney, Gneisenau, Uxbridge, Blücher - die Echten, die Historischen, waren beinharte Kerle ohne grössere esotherische Anfälle, die sie dazu trieben im Augenblick des Angriffs ein 'bon mot' für die Nachwelt zu liefern: Diese Herren war Profis, die ihr Geschäft erledigten! Bedauerlicherweise mangelt es bei der Besetzung immer an entsprechenden Schauspielern. Aber es handelt sich eben glücklicherweise nur um einen Film und nicht um die historische Wirklichkeit.
Bemerkenswert sind besonders die Szenen, in denen sich beide Heere zur Schlacht aufstellen und die, in denen Marschall Ney mit der Kavallerie von D'Erlon und Kellermann die britischen 'squares' angreift. Die Luftaufnahmen erinnern stark an die russische Version von Krieg und Frieden, ebenfalls von S.Bondarchuk gedreht.
Der Film ist ein netter Zeitvertreib für einen verregneten Herbstnachmittag und trotz Blut und Todschlag kann man sogar die Kinder vor dem Bildschirm behalten, denn alles ist so gefilmt, das nichts richtig schockiert.
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am 25. Juni 2007
Als Historiker und "Fan" der napoleonischen Ära bin ich auch heute noch schwer begeistert von diesem Film, den ich als Kind zum ersten Mal sah. Genau so sollten meiner Ansicht nach historische Filme sein. Dass es die eine oder andere Ungenauigkeit gibt, stört in diesem Falle wirklich nicht und ist der filmischen Umsetzung geschuldet.

Besonders gelungen finde ich den Versuch, die Protagonisten der Ereignisse als normale Menschen darzustellen, mit all ihren Ängsten und Wünschen. Das gelingt vor allem bei Napoleon, aber auch bei Ney, dessen ambivalente Rolle in diesem letzten Akt gut dargestellt wird.

Ärgerlich fand ich nur, dass die DVD stellenweise neu - und schlecht - synchronisiert worden ist. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen.
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