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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. März 2006
Dieser Film beginnt bei Napoleons Abdankung und beschreibt die 100 Tage bis Waterloo aus der Sicht Napoleons und Wellingtons.
Napoleon kehrt auf schier unglaubliche Art und Weise (im Film mit einer sehr guten, dramaturgisch geradezu genialen Szene dargestellt) aus seiner Verbannung von der Insel Elba im Triumph nach Paris zurück, während es sich Wellington mit dem englischen Hofstaat gutgehen lässt.
Wellington erfährt von Napoleons Rückkehr und zieht ihm zusammen mit preußischen Verbündeten unter Blücher und Gneisenau entgegen. Bei Ligny kommt es zur ersten Schlacht. Die Alliierten können Napoleon nicht aufhalten und fallen auseinander. (Diese Schlacht wird im Film nicht besonders thematisiert)
Aufgrund der Niederlage ziehen sich Preußen und Briten zurück. Die Briten nehmen bei Waterloo eine Defensivstellung ein, während die Preußen versuchen sich den Briten wieder anzuschließen. Die Franzosen teilen sich auf. Die Hauptstreitmacht wendet sich gegen die Briten, während ein Teil die Preußen verfolgt, um den erneuten Zusammenschluss der Gegner zu vermeiden. Nun entwickelt sich zwischen Franzosen und Briten eine mörderische Schlacht, die immer auf der Kippe steht. Plötzlich sind Staubwolken am Horizont zu sehen... Sind es die Franzosen oder die Preußen...?
Der Film lebt natürlich in erster Linie von der Schlacht selber, die an Realismus kaum zu überbieten ist und alle taktischen und strategischen Facetten und Feinheiten der damaligen Kriegführung eindrucksvoll dokumentiert.
Er lebt aber auch stark von seinen sehr konträren Hauptfiguren Wellington und Napoleon, dargestellt durch Rod Steiger und Christopher Plummer. Napoleon zeichnet sich durch Zielstrebigkeit, Patriotismus, Jähzornigkeit, jedoch auch unglaubliche Soldaten- sowie Volksnähe und ein gewisses Charisma aus. Wellington dagegen ist der perfekte englische Aristokrat, der immer ein feines Lächeln auf den Lippen hat, sich sehr "gentleman-like" verhält und ein ungeheures Charisma ausstrahlt. Er bleibt selbst im Angesicht der drohenden Niederlage (Ich wollte es wäre Nacht oder die Preußen kämen...) gerade im Sattel sitzen.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2005
WATERLOO ist ein gewaltiger Film der (dank sowjetischer Hilfe) mit seinem Aufgebot an Statisten selbst moderne Computerepen wie HERR DER RINGE schlägt. Man muß bedenken daß jeder Statist in diesem Film echt ist und nicht mittels Computer hineinkopiert wurde.
Einer meiner Vorredner hat bereits angedeutet, daß der Film stark geschnitten in die Kinos gekommen ist, was man bedauerlicherweise den Schlachtenszenen anmerkt die manchmal etwas plötzlich enden.
Es gibt aber daß Gerücht, daß es von WATERLOO damals eine Rohschnittfassung gab, die insgesamt 3 Stunden lang war. Sollte eine solche Kopie noch existieren, müßte man wohl in den alten Filmarchiven der Sowjetunion oder anderer Co-produzierender Länder nachforschen.
Nichtsdestotrotz ist WATERLOO ein gewaltiges Werk (auch wenn Historienkenner mehrere Fehler oder geschichtliche Unstimmigkeiten entdecken werden, von fehlenden Einheiten bis hin zu den schwenkenden linken Armen der französischen Soldaten.)
Das etwas maue Zusatzmaterial (Trailer und schriftliche Schauspielerinformationen) fällt auch negativ ins Gewicht, ein Making-of wäre bei einem solchen Monumentalfilm interessant gewesen. Letztenendes kann ich aber sehr guten Gewissens 4 Sterne geben und auf die Publikation der DVD der russischen Fassung von KRIEG UND FRIEDEN hoffen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2000
F.Wardius bringt es auf den entscheidenden Punkt. Der Film wird brutal verstümmelt und der Laie kann dadurch leicht den Überblick verlieren. Zu leicht geht einem dadurch der historische Verlauf der Schlacht von damals verloren. Hätte ich keine allzu guten Kenntnisse vom Verlauf der Schlacht, so würde ich Wellington einzig grosses Glück bei seinem Sieg attestieren. Jener Moment, an dem die Preussen auf dem Schlachtfeld eintreffen war entscheidend. Wellington führte jetzt nämlich strategisch wichtige Schachzüge durch, die Napoleon den Verlust dieser Schlacht zuführte. Jetzt die Highlights: Rod Steiger spielt liefert eine grossartige Darstellung Napoleons ab. Wellington wird von Christopher Plummer perfekt aristokratisch und "real - british" verkörpert. Und Orson Welles besticht in seinen kurzen Auftritten als verwöhnter, gelangweilter König. Die Kameraführung in den Schlachtszenen sind hervorragend getimt, während einzelne Slow Motion Sequenzen die Brutalität des Krieges untermalen. Kurz: Ein Genuss
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2010
"Waterloo" ist eindeutig der eindrucksvollste Film über den korsichen Feldherrn. Ein hervorragendes Schauspielensemble bildet das Rückgrat des Films, aber das eigentlich herausragende ist die Nachstellung der titelgebenden Schlacht.

Historisch akkurat werden hier die Schlachtzüge der Gegenspieler gezeigt und das mit einem immensen Aufwand an Mensch und Material.
Auch kameratechnisch hat man sich einiges einfallen lassen, um die Schlachtszenen unvergesslich zu machen.

"Waterloo" ist einer der definitiv besten Schlachtenfilme. Militärtaktik und Gebräuche werden nicht außer acht gelassen und das ganze zudem stringent erzählt, also ein gänzlich gelungenes Gesamtbild, was in diesem Genre nicht unbedingt einfach ist.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2007
"Waterloo" ist ein klassischer Monumentalfilm mit einer Heerschar von Komparsen, gewaltigen Schlachtenszenen, einem Rausch an Uniformen und der typischen Fixierung auf so genannte historisch bedeutende Persönlichkeiten.

Zum Inhalt: Nachdem Napoleon I. zur Abdankung gezwungen und ins Exil nach Elba geschickt worden war, kehrt er kurze Zeit später mit einer Tausendschaft an Getreuen zurück. Erneut lässt er sich als Kaiser feiern, die Armee folgt ihm. Napoleon marschiert nach Belgien, um die verbündeten Engländer und Preußen anzugreifen, ehe diese in Frankreich einfallen können. Bei Waterloo kommt es zum entscheidenden Aufeinandertreffen.

In die Rolle des Napoleon Bonaparte ist Rod Steiger geschlüpft. Die optische Ähnlichkeit ist verblüffend. Steiger scheint den Empereur gut studiert zu haben: Motivationsfähigkeit, Pathos, cholerisches Temperament, aber auch Nachdenklichkeit. So könnte das historische Vorbild tatsächlich agiert haben.

Napoleons großer Gegenspieler war Arthur Wellesley, seines Zeichens Herzog von Wellington, ein eitler englischer Hocharistokrat, der viel Wert auf Etikette legte und sein bunt zusammengewürfeltes Heer aus Trunkenbolden verachtete. Als Oberbefehlshaber der alliierten Streitmacht (Briten, Niederländer, Hannoveraner, Braunschweiger, u.a.) obliegt ihm die Aufgabe, Napoleon zu stoppen. Christopher Plummer tritt als ein sehr überzeugender Duke of Wellington in Erscheinung.

In einer Nebenrolle, leider viel zu kurz, verkörpert Orson Welles den übergewichtigen Louis XVIII. Der Rest der Akteure ist eher unbedeutend.

Gedreht wurde der von Sergei Bondarchuk inszenierte Film in Italien (Dino de Laurentis Studios) bzw. in der Ukraine. Es bedurfte einer Menge an Statisten, Uniformen, Waffen und Pferden, um Waterloo wiederzugeben. Schließlich gab es 1970 noch keine CGI-Effekte. Und alles musste so wirken, als würden in der Tat 150.000 Soldaten auf der Leinwand aufmarschieren. Diese Illusion ist gut gelungen.

Schwächen hat "Waterloo" aber auch. Die eingebauten kriegskritischen Szenen wirken künstlich und kitschig. Es wird zu sehr ein Heldenmythos erzählt. So verliert Napoleon hauptsächlich nur deswegen, weil seine Marschälle Ney und Grouchy versagen. Andererseits werden die Preußen unter Blücher zwar immer wie deus ex machina beschworen (Wellington im Angesicht der drohenden Niederlage: "Ich wünschte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen",) dürfen dann aber nur kurz durchs Bild reiten. Vielleicht lag das einfach am cineastischen Zeitgeist oder an der Aversion eines Sowjetregisseurs gegenüber deutschen Truppen. Wie auch immer: "Waterloo" ist eindrucksvoll veranschaulichter Geschichtsunterricht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. August 2009
Ich glaube das dieser Film immer mehr in vergessenheit gerät und das ist einfach nur schade. Solche Filme werden gar nicht mehr gedreht, gerade über die Napoleonische Ära sind nicht gerade viele Filme gedreht worden, die so autentisch sind wie dieser hier. Die Uniformen ect. sind einfach nur genial, und die Massenszenen sind unerreicht.
Rod Steiger als Napoleon passt einfach!
Kultfilm!!!!!!!!!!!!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. November 2004
Ich war zuerst ein wenig skeptisch, denn von dem Film hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Weil mich das Thema aber sehr interessierte, habe ich letztendlich zugeschlagen und muss es nicht bereuen!
Die Schlachtszenen sind schon gigantisch und wenn man bedenkt, dass diese Massenszenen bereits vor über 30 Jahren hergestellt wurden, dann brauchen sich diese nicht hinter Schlachten wie aus dem „Herr der Ringe" oder „STAR WARS" zu verstecken.
Interessant finde ich vor allem, dass Napoleon und Wellington ziemlich gut getroffen sind. Das was ich an Hintergrundliteratur gelesen habe, deckt sich doch zu großen Teilen mit der Darstellung aus dem Film. Aber Vorsicht! Das ist kein Film für einen romantischen Abend. Zwei Stunden mit fast ausschließlich, wurde bei mir bisher erst durch „Gettysburg" übertroffen , ist nicht jedermanns Kost.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2007
Als Historiker und "Fan" der napoleonischen Ära bin ich auch heute noch schwer begeistert von diesem Film, den ich als Kind zum ersten Mal sah. Genau so sollten meiner Ansicht nach historische Filme sein. Dass es die eine oder andere Ungenauigkeit gibt, stört in diesem Falle wirklich nicht und ist der filmischen Umsetzung geschuldet.

Besonders gelungen finde ich den Versuch, die Protagonisten der Ereignisse als normale Menschen darzustellen, mit all ihren Ängsten und Wünschen. Das gelingt vor allem bei Napoleon, aber auch bei Ney, dessen ambivalente Rolle in diesem letzten Akt gut dargestellt wird.

Ärgerlich fand ich nur, dass die DVD stellenweise neu - und schlecht - synchronisiert worden ist. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2000
Dieser Film ist einfach grossartig und bringt uns gut und stimmungsvoll die Zeit von 1815 herüber.Auch verzichtet der Film größtenteils auf störende Nebenhandlungen, und so kann mich sich voll auf das tatsächliche Geschehen konzentrieren!Rod Steiger als Napoleon in der Endphase und Orson Welles als fetter Ludwig XIII sind einfach toll, aber auch die anderen Rollen sind klasse besetzt, und man nimmt jedem seine Rolle ab, und die Kampfszenen sind phenomenal! Leider muß man als Waterlookenner feststellen, daß auch dieser Film für den Markt zurechtgeschnitten wurde(Titanic,Gettysburg u.v.a.), und man verliert doch etwas den Überblick, und das Eingreifen der Preussen kommt nicht so gut als schlachtendscheidend, sondern als netter Nebeneffekt rüber, und so versteht der Laie nicht den Zusammenhang.Schade eigendlich ,daß man ein Meisterwerke so verstümmeln darf ,aber sonst hätte dieser Film auch 10 Sterne verdient! So fehlt bei der Mona Lisa leider nur das Lächeln!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2003
Soweit man die Schlachten der Napoleonischen Zeit überhaupt auf Film bannen kann, ist Waterloo der dichteste, der beste Film aller Zeiten. Dazu kommt ein fulminater Rod Steiger als Napoleon, der mehr als alle anderen Napoleon-Darsteller zusammengenommen, diesem genialen Menschen Charakter und glaubwürdigen Ausdruck verleiht. Waterloo ist auch eines der letzten Werke der Zeit der großen historischen Monumentalfilme wie Cesar und Kleopatra, Spartakus usw.
Die neue ZDF-Serie ist dagegen ein harmloses Kostümspektakel, daß nach der letzten Einstellung nur noch zu einem Gedanken anregt: "und was läuft noch heute Abend!?"
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