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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen54
4,6 von 5 Sternen
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Mit "In einem fernen Land" (OT: Far and Away) gelang Hollywood-Regisseur Ron Howard eine wunderschön anzusehende, klassische und epische Romanze vor historischem Hintergrund, die zwar etwas simpel gestrickt ist, aber sehr unterhaltsam und aufrichtig gemacht ist.

Der Film beginnt Ende des 19. Jahrhunderts in Irland. Im Zentrum steht der junge Joseph Donnelly (Tom Cruise), dessen Familie der armen Arbeiterklasse des Landes angehört. Als seine Familie nicht mehr in der Lage ist, die Pachtgebühren für ihr Land zu zahlen, wird ihr Haus im Auftrag des reichen protestantischen Landherrn Daniel Christie (Robert Prosky) abgebrannt. Donnelly schwört Rache und sucht den Landsitz Christies auf, wo er im Stall von Christies schöner Tochter Shannon (Nicole Kidman) überrascht und verletzt wird. Donnelly wird im Haus festgehalten und soll sich am nächsten Morgen gegen Stephen (Thomas Gibson), der Christies Manager und für das Abbrennen von Donnelly Haus verantwortlich ist, ein Pistolenduell liefern. Doch dort erscheint Shannon und rettet Joseph. Die junge, modern ausgerichtete Frau möchte ihrem konservativen Leben entfliehen und in den USA ein neues Leben beginnen, denn in Oklahoma soll Land verschenkt werden. In Amerika angekommen, versuchen die beiden ungleichen Figuren sich zunächst in Boston durchzuschlagen, das große Ziel Oklahoma vor Augen.

"In einem fernen Land" ist eine durch und durch klassische Liebesgeschichte, somit sind einige Vorhehsehbarkeiten und Klischees vorprogrammiert. Dass sich das ungleiche Paar aus komplett gegensätzlichen Gesellschaftsschichten nach anfänglichen Streitigkeiten schließlich verliebt, sollte klar sein. Auch verfügt der Film über diverse irische Stereotypen und besonders Tom Cruise wird immer wieder als Beispiel für einen schlecht gelungenen Akzent genannt. Auch die Schwarz-Weiß-Malerei des Films könnte einem bitter aufstoßen. Doch wenn man über diese Genrekonventionen und Problemchen hinwegsieht, kann man mit Howards Film durchaus viel Spaß haben. Denn trotz einfach gestrickter, wenig komplexer und auch etwas konstruierter Handlung ist eins klar: "In einem fernen Land" hat sein Herz am richtigen Fleck. Der Film hat viel Herz und Humor und ist sehr unterhaltsam.

Wenn man auf diese Art von Film steht, kann man hier durchaus entführt werden. Besonders bemerkenswert ist die offensichtliche Chemie zwischen Cruise und Kidman, die zum Zeitpunkt des Drehs gerade ein Paar wurden. Hier steckt wirklich viel Romantik drin und von der Grundkonstellation und Machart erinnert der Film immer wieder an James Camerons "Titanic".

Über jedem Zweifel steht allerdings die Optik des Films: "In einem fernen Land" wurde auf 70mm-Film gedreht und sieht wirklich umwerfend gut aus. Besonders die spektakulären Panorama-Aufnahmen, etwa von dem gigantischen Landrennen am Ende, bei dem 800 Akteure, 400 Pferde und 200 Planwagen zum Einsatz kamen, sehen schlicht atemberaubend aus. In solchen Momenten wirkt "In einem fernen Land" wirklich wie ein großartiges, altmodisches Hollywood-Epos, doch leider verhindern einige Schwächen einen höheren Status in der Filmgeschichte. Trotzdem ist der Film für Fans des Genres eine große Empfehlung wert.
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am 17. Dezember 2003
Zuerst einmal muss ich erwähnen, dass ich weder ein großer Fan von Tom Cruise oder Nicole Kidman bin. Was mich auf diesen Film aufmerksam gemacht hat war die Story selbst und die Tatsache, dass er teilweise in Irland spielt. Nachdem ich ihn aber das erste Mal gesehen habe, habe ich mich sofort in ihn verliebt. Heut gehört "In einem fernen Land" zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme.
Kurz zur Story: Joseph, ein Bauer, möchte sich an dem Großgrundbesitzer rächen, der Schuld am Tod seines Vaters ist. Beim Landsitz angekommen, tifft er auf Shannon, die Tochter des Großgrundbesitzers. Josephs und Shannons erstes Aufeinandertreffen könnte man als unglücklich bezeichnen, denn sie spißt ihn praktisch mit einer Heugabel auf. Da ihr beider Wunsch ein Leben im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" Amerika ist, kommt es dazu, dass sie die Überfahrt gemeinsam (mehr oder weniger, denn Joseph muss Shannons Butler spielen) unternehmen. Das Leben in Amerika entwickelt sich nicht wie von Shannon gewünscht, denn dort muss sie ihr Geld selbst verdienen. Joseph macht Karriere als Boxer, doch als er eines Tages einen wichtigen Kampf verliert, werden er und Shannon aus dem "Hotel" geworfen. Nach tagelangem Hungern, wird Shannon schließlich angeschossen und Joseph bringt sie zu ihrer Familie, die sich, nachdem ein Brand ihr Haus in Irland vollkommen zerstört hatte, nun ebenfalls in Amerika befindet. Doch Joseph und Shannon treffen sich wieder: beim Rennen um Land in Oklahoma.
Besonders hervorheben sollte man die kameratechnisch gut eingefangenen Bilder aus Irland als auch Amerika. Der Film lebt vor allem von der guten schauspielerischen Leistung der beiden Hauptdarsteller, die sich wirklich gut in ihre Rollen hineingeleben zu haben scheinen.
Fazit: ein super Film, den man gesehen haben muss! Nicht nur für Fans von Cruise und Kidman!
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am 11. Juni 2016
Bestimmt schon zig Mal gesehen, Dialoge kann ich schon auswändig, aber trotzdem kann ich ihn wieder sehen. Einer meiner Lieblingsfilme, Tom Cruise einfach wunderschön und auch gut gespielt meiner Meinung nach.
Die Musik von John Williams ist perfekt dazu.
Was ich außerdem ganz bemerkenswert finde ist die tolle Renn-Szene. Das ist einfach toll gemacht, auch wenn ich mich manchmal frage wie man das tierschutzgerecht hinbekommen hat, so wie die Pferde da umfliegen...
Aber toll, dass Cruise und Kidman teilweise selber reiten, das muss man auch erstmal bringen als hochdotierter Hollywood-Schauspieler! Bei dem Tempo!
Einfach super gedreht, toller Film, klare Empfehlung.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Mai 2016
Im Oklahoma Land Race wurde Land an die Siedler verschenkt, die als erstes in einem Wagenrennen dort ankamen. Das beflügelte den Protagonisten, einen armen Iren, der alles dran setzte, um rechtzeitig nach Oklahoma zu kommen, Überfahrt, Boxen in Boston, Kampf mit seinem ewigen Rivalen um die schöne Freundin. Am Schluss gehört ihm seine Traumfarm an einem lieblichen Fluss.
Ein Märchen wird wahr und das ist wunderbar anzusehen. Kein Wort fällt allerdings über die Indianer, denen das Land vorher gehört hat (Oklahoma war das letzte große Reservat, wo viele Stämme zusammengepfercht wurden)
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am 30. März 2004
Hey, ich habe diesen immerhin schon 12 Jahre alten Film erst neulich auf DVD gesehen und bin hin und weg. Ich wünschte, auch so ein verrücktes Leben zu haben und in Irland zu leben, aber eben nicht in der heutigen Zeit.
Die tollen Landschaftsaufnahmen ummalen hervorragend die Love-Story mit allerlei Abenteuern. Am Schluss ist es ungewiss, ob es ein Happy End gibt. Nehmt euch Taschentücher zu Heulen mit, wenn ihr "In einem fernen Land" anseht, denn dieser Film drückt enorm auf die Tränendrüse und bei "Enya"-Musik am Schluss kann man den Tränen freien Lauf lassen und den Film gleich nochmal anschauen!
Angemerkt sei noch, dass am Ende des Films eine der schönsten Kamerafahrten der Filmgeschichte zu sehen ist!
GANZ GROSSES DVD ERLEBNIS!
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am 9. September 2002
Dies ist ein absolut spitzen Film. Die Geschichte ist sehr feinfühlig und steckt voller Emotionen obwohl sie eigentlich ganz einfach ist: Armer Bauernsohn verliebt sich in ein reiches Mädchen aus gutem Hause während sie durch halb Amerika reisen um ein Stück Land zu gewinnen. Die ganze Story erinnert mich an die Story von Titanic nur ohne das Schiff! Die Darsteller sind jedoch um einiges besser und die Landschaftsbilder traumhaft. Vorallem das Spiel von Nicole Kidman ist beeindruckend. Wirklich ein Film der sehr zu empfehlen ist!!!
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TOP 500 REZENSENTam 29. Oktober 2010
Schon mit der Einführung in den Film merkt man, was er gern sein möchte. Ein in Breitwand gefilmtes Historienepos im Stile eines David Lean ("Doktor Schiwago", "Laurence von Arabien"). Doch wäre Tom Cruise nicht als hitzköpfiger Ire, würde die zu Beginn starre Inszenierung einer ebenso in starren Regeln gefangenen Gesellschaft eher an einen Film von James Ivory ("Wiedersehen in Howards End") erinnern.
Was immer wieder gelungen hervorsticht, ist die Musik von John Williams. Nur die Klasse seiner Scores zu "Indiana Jones", "Star Wars" oder "Jurassic Park" erreicht er hier auf den ganzen Film gesehen nicht.
Was von Anfang an völlig überzeugt, ist die Antipathie, die Cruise und Kidman hier spielen. Zu keinem Zeitpunkt merkt man, dass die beiden ein Paar waren.
Unterhaltsamer und runder wirkt der Film, wenn die Handlung von Irland nach Amerika gewechselt hat. Die Widergabe einer US-Stadt im 19. Jahrhundert überzeugt auf ganzer Linie und auch der Humor paßt hier besser, die Handlung wirkt dynamischer und überzeugt immer mehr als Einwandererfilm.
Abenteuerfeeling kommt auf, sobald es in den Wilden Westen geht. Hier wartet dann auch die beste Sequenz des Films, wenn mehrere hundert Planwagen und Reiter losrasen, um eine Parzelle Land zu erobern. An dieser Stelle ist auch John Williams Musik phänomenal gut.
Was man aber von der "Seele aus dem Körper"-Szene (man beachte die aufsteigende Kamera vom am Boden liegenden Tom Cruise aus) am Ende hält, nachdem die Fronten zwischen allen Personen endgültig geklärt sind, muss jeder für sich entscheiden. Ich jedenfalls finde, sie kann das tolle Ende nicht ruinieren.
Eine Schande ist es jedoch, dass man Enyas tollen Song "Book of Days" im Abspann versteckt hat. Das Enya mit ihrem Gesang für das mystische Irland steht, weiß eigentlich jeder Musikkenner. Die Klasse dieser Sängerin wußte man bei "Herr der Ringe" DEUTLICH besser zu würdigen und im Film zu verwenden.
Alles in allem sage ich, der Film hat etwas langatmige erste 40 Minuten, aber wird dann besser und besser. Man merkt halt, dass Ron Howards Regiekünste hier noch nicht so ausgereift waren, wie wenige Jahre später bei "Apollo 13" oder aktuell "Illuminati".
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am 28. Dezember 2003
Ein unheimlich schöner Film, der einem zeigt, was man alles vom Leben erwarten kann und wie man zu seinem Ziel kommt. Tom Cruise und Nicole Kidman, sie machen sich auf die Suche, ihre Zukunft zu sichern. Dass sie diese Zukunft zusammen verbringen und sichern würden, hätten sie selber nicht für möglich gehalten, doch in ihrem Kampf um ihr eigenes Land kommen sich die "reiche Lady" und der "arme Kerl" immer näher. Da spielt es dann auch irgendwann keine Rolle mehr, von wo sie abstammen. Denn der Weg ist hart und steinig und es dauert viele Jahre, bis sich die beiden auf ihrem wohl gelobten Land endlich kriegen! Unheimlich spannend, romantisch und geschichtlich angehaucht. Und beide spielen ihre Rollen authentisch und nachvollziehbar. Da würde man am liebsten mit in den Fernseher schlüpfen! :-)
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am 14. Mai 2016
Ich kannte der Film schon, er ist super. Unterhaltsam, lustig, gute Story, so wie Filme von früher halt waren. Ist heute leider nicht mehr der Fall...
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am 20. August 2014
Die Blu Ray ist gegenüber der DVD eine 100% Verbesserung. Alleine schon was den Ton angeht. Aber auch das Bild ist genial.
Hat ja auch lange genug gedauert. Danke an Universal das sich doch entschlossen haben diesen genialen Film endlich auf Blu Ray zu bringen.
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