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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Satire und die Realität
Ich studierte noch, als dem STERN das unvergeßliche Malheur passierte, das "Schtonk" zugrunde liegt, die originale Ausgabe habe ich heute noch und wohlige Schauer über die Verletzbarkeit medialer Platzhirsche tröstet mich auch heute noch. Immer noch nicht weiß ich was unterhaltsamer war: Herrman Willié in "Schtonk"...
Veröffentlicht am 1. Juni 2001 von Martin Schlu

versus
48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Großartiger Film - die DVD ist dagegen ein Trauerspiel!
Zu diesem großartigen Film haben sich schon viele Vorrezensenten treffend und ergiebig geäussert, eine der besten deutschen Komödien der letzten Jahre - in allen Rollen absolut brilliant besetzt und zu Recht mit einer Oscar-Nominierung gekrönt. Der Film hat das Zeug zum Klassiker.

Dass der Film zugleich auch eine der teuersten Produktionen...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2007 von Jan Ruths


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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Großartiger Film - die DVD ist dagegen ein Trauerspiel!, 22. Dezember 2007
Von 
Jan Ruths "weiserriese" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
Zu diesem großartigen Film haben sich schon viele Vorrezensenten treffend und ergiebig geäussert, eine der besten deutschen Komödien der letzten Jahre - in allen Rollen absolut brilliant besetzt und zu Recht mit einer Oscar-Nominierung gekrönt. Der Film hat das Zeug zum Klassiker.

Dass der Film zugleich auch eine der teuersten Produktionen seiner Zeit war, sieht man ihm ebenfalls in fast jeder Einstellung an - sinnigerweise wurde daher als Format auch Cinemascope gewählt und so konnte sich die Kamera Xaver Schwarzenbergers in all den üppigen Bühnenbildern und Aussensets richtig austoben.

Leider bleibt davon auf dieser DVD von Eurovideo nicht viel übrig - sie wird zwar als "Widescreen" angepriesen, das Bildseitenverhältnis sollte bei diesem Film jedoch 2,35:1 sein und nicht 1,85:1. Das bedeutet wieder einmal, dass der Käufer hier für einen beschnittenen Film zahlt, bei welchem ein beträchtlicher (wie wahr!) Teil des Bildmaterials einfach wegfällt. Warum das so sein muss, ist mir schleierhaft - wahrscheinlich ein halbherziger Versuch, sich irgendwo zwischen 4:3 und echtem Breitbild zu treffen.

Fazit: Ein toller Film auf einer unzureichenden DVD - in heutiger Zeit, wo Breitbildfernseher die Oberhand gewinnen absolut inakzeptabel. Ich fordere eindringlich eine Neuauflage dieses Klassikers!
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gruselige Bildqualität, 14. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
Der Film, um den es hier geht, ist klasse. Ich habe ihn seinerzeit im Kino gesehen und er hat bis heute nichts von seinem Witz verloren. Die erstklassige Darstellerriege trägt das ihrige dazu bei.
Leider ist die Umsetzung auf DVD dermaßen übel geraten, daß man jedem Interessierten nur raten kann: abwarten, bis eine Neuauflage kommt (falls sie kommt). Das Bild ist sagenhaft unscharf, so daß man sich wieder zurück zur alten Röhrenglotze sehnt, die derartige Mängel gnädig ignoriert. Für mich ist so etwas um so unterverständlicher, als ich wesentlich ältere Filme auf DVD besitze, die um Welten besser dargestellt werden.
Ebenso störend ist die nicht anamorphe Formatwiedergabe, was aber auch schon oben erwähnt wurde.
Insgesamt sehe ich solche DVD's als Betrug am Kunden, da vorsätzlich ein minderwertiges Produkt erzeugt und geliefert wird, obwohl technisch weit Besseres möglich wäre.
Leider handelt es sich bei dieser DVD um keinen Einzelfall.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Satire und die Realität, 1. Juni 2001
Von 
Martin Schlu (Bonn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
Ich studierte noch, als dem STERN das unvergeßliche Malheur passierte, das "Schtonk" zugrunde liegt, die originale Ausgabe habe ich heute noch und wohlige Schauer über die Verletzbarkeit medialer Platzhirsche tröstet mich auch heute noch. Immer noch nicht weiß ich was unterhaltsamer war: Herrman Willié in "Schtonk" (hinreißend gespielt von Götz George) oder der echte Gerd Heidemann, der nach dem STERN-Debakel seinen Hut nehmen mußte und zur tragischen Figur wurde. Von diesem Monsterflop hat sich der STERN (im Film logischerweise der "STAR") niemals erholt. Veronica Ferres als dummgeile Landpartie, die sich an Uwe Ochsenknecht schmeißt um dem Alltagsleben zu entfliehen: das ist einfach nur genial und sie kommt bei einer ähnlichen Rolle wie z.B. bei "Rossini" bei weitem nicht an die "Schtonk"-Leistung heran. Unvergeßlich bereits die Einleitung: Berlin wird zerbombt und Zarah Leander singt passenderweise "Davon geht die Welt nicht unter". Natürlich nicht. Berlin bleibt ja bis heute Reich... Das Schärfste an diesem Film bleibt in der Einleitungssequenz der Dialog: "Der Führer brennt nicht", nachdem ein verblödeter SS-Mann versucht, den toten Adolf mit einem Streichholz in Brand zu setzen. Aber der STERN war in seiner unfreiwilligen Realsatire auch nicht schlecht. Redet da jemand von Fiktion? Quatsch! Man kann es nicht mehr unterscheiden.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Film Top!!! Qualität, eine absolute Zumutung!, 15. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
Bild an den Seiten beschnitten.
Menüdesign aus der DVD-Steinzeit.
Jeder der keinen 4:3 Röhrenfernseher, sondern ein 16:9 Bildschirm zum Ansehen des Films besitzt, wird sich ärgern.
Sowas von lieblos!

Film: GENIAL.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitterböse Satire, 13. Oktober 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
Helmut Dietl gelang mit SCHTONK ein würdiges Denkmal für die Tagebücher-Affäre des Stern, und zwar in der einzig angemessenen Weise: Als Satire.

Völlig überzogen, jedoch ohne ins Klamaukhafte zu wechseln, erzählt er die Geschichte eines ehrgeizigen aber irgendwie unfähigen Journalisten (Götz George), der über die Verbindungen der Nichte Görings (Christiane Hörbiger) von einem Fälscher (Uwe Ochsenknecht) mehrere in völlig lächerlicher Weise gefälschte angebliche Hitler-Tagebücher in die Hände bekommt und hier den größten Coup seines Reporterlebens vermutet. Er überzeugt sein Magazin (das hier HH-Press heißt - ha ha) und kommt inmitten der mit der Veröffentlichung einhergehenden Feierlichkeiten durch ein Gutachten des Bundeskriminalamtes zu Fall, das besagt, dass das verwendete Papier eindeutig aus der Nachkriegszeit stammt.

Dieses Meisterwerk ist durch und durch bösartig. Das meiste Fett bekommen natürlich die Medien weg, als dass sie mehr oder weniger blind und süchtig nach der Jahrhundert-Story sehenden Auges in die Katastrophe streben, genau wie es beim Stern damals geschah. Gewinnstreben, Profilierungssucht, Eitelkeiten und Sensationsgier werden von Dietl gnadenlos offengelegt.

Das Drehbuch ist straff und ohne Längen angelegt, gänzlich undokumentarisch finden sich die wichtigsten Stationen der realen Handlung (einschließlich der legendären Pressekonferenz) wieder, im Vordergrund steht aber natürlich die fiktive Handlung um Ochsenknecht und George sowie einer Parallelgesellschaft aus SS-Chargen und Hitlerverehrern, die sich in ihrem lächerlichen Kult von Ochsenknechts Fälschungen bereitwillig übers Ohr hauen lässt.

Die schauspielerischen Leistungen sind vom Allerfeinsten. Götz George glänzt als Schmierlappen-Journalist und Spezialist für Geschichten aus der "braunen Soße", Harald Juhnke spielt seinen Ressortchef mit einer herrlichen Mischung aus Opportunismus und journalistischer Gier, und Uwe Ochsenknecht ist wunderbar anzuschauen als Fälscher und Tagebuchautor, der sich immer weiter hineinsteigert in seine Aufgabe und im Habitus Hitler immer ähnlicher wird, bis durch einen Tintenklecks sogar der Bart nicht mehr fehlt.
In den Nebenrollen ist Christiane Hörbiger als Göring-Nichte hervorzuheben, zwischen affektierter Arroganz und der Suche nach Liebe kann sie ihr ganzes Können zeigen.

Fazit: Glänzende Unterhaltung mit genialen Darstellern, zurecht mit einer OSCAR-Nominierung geadelt.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutscher "Kultfilm" der 80er-Jahre !, 14. Januar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! [VHS] (Videokassette)
Man muß dieses Film einfach gesehen haben. Wer die Ereignisse von 1983 "hautnah" als Stern-Leser miterlebt hat, kommt an diesem Meisterwerk deutscher Satirekunst nicht vorbei. Es hat den Anschein, als ob es dem Regisseur durch eine glückliche Fügung gelungen ist, eine Filmbesetzung zu finden, die sich mit dem Inhalt gar nicht besser hätten identifizieren können. Bissig, hart und dabei doch immer wahnsinnig ironisch komisch. Selbst ohne den realen Hintergrund würde dieser Film ein Epos deutscher Satire darstellen. Spritzig, witzig, - einfach stark !
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unterirdische Qualität der DVD, 13. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
Allen, die dieser DVD nur 1 Stern gegeben haben, kann ich nur zustimmen! Man freut sich auf ein Wiedersehen mit dieser phantastischen Satire und ist leider schwer enttäuscht von der schlechten Bild-Qualität (das Wort "Qualität" ist in diesem Zusammenhang schon fehl am Platz!).
Es ist wirklich schade um einen wunderbaren Film, herrliche Dialoge und tolle Schauspieler. Selbst die kleinsten Nebenrollen sind bestens besetzt.
Wie gerne würde man diesen Film genießen, wäre die DVD nur nicht so grottenschlecht!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bildqualität VHS, 25. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
Das ist der beste deutsche Film den ich kenne. Einfach super lustig. Götz George und Uwe Ochsenknecht sind klasse Schauspieler. Aber die Bildqualität der DVD ist sehr schlecht, wurde anscheinend direkt von einer VHS-Kasette abgenommen. Ich hoffe der Film kommt noch mal in guter Qualität heraus.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Blähungen im Darmbereich", 13. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
Dieser Film ist einfach nur köstlich und ich kann ihn jedem wärmstens ans Herz legen. Die blinde Mediengier nach allem aus der Zeit des 3. Reiches wird so richtig schon auseinandergenommen. Er ist gespickt mit scharfer Satire und hintersinnigem Humor, welcher sich einem allerdings erst nach mehrmaligen Anschauen so richtig offenbart. Also nicht nach dem ersten Sehen die DVD weglegen und sagen: Langweilig!
In diesem Sinne "Er brennt nicht!" und "Eva sagt, ich habe Mundgeruch"
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie kann man nur..., 14. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Schtonk! (DVD)
wie kann man nur einen dermassen genialen Klassiker der deutschen Filmgeschichte derart mies auf DVD herausgeben, das grenzt nicht nur an Frevel, das ist die Mutter aller Frevels.
Ein Menü, das die Bezeichnung nicht verdient mit irgendeinem Trailer der absolut nichts mit dem Film oder mit sonst irgendetwas zu tun hat, aber das wäre ja noch nicht so schlimm.
Die Bildqualität lässt jede steinalte VHS-Kopie der Kopie der Kopie geradezu HD-mäßig im Vergleich dazu aussehen, eine echte Frechheit.
Wie konnte man das diesem Film nur antun.
Ich bin schockiert, behalte die DVD jedoch trotzdem, da es offensichtlich nichts besseres gibt und verneige mich vor den Darstellern.
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Schtonk!
Schtonk! von Götz George (DVD - 2000)
EUR 8,99
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