Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Cloud Drive Photos Erste Wahl sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen82
3,7 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:17,25 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 29. April 2011
Warner die bekanntlich nichts so sehr hassen wie die DVD und die eigenen Kunden, man erinnere sich besser nicht mehr an die DVD Parodien der "Endlich auf DVD" Reihe, haben sich auch bei dem Medium Blu Ray Mühe gegeben sich keine Mühe zu geben. Ganz offensichtlich wurde dieser Film lieblos und ohne jedes Interesse von einem miesen DVD Master auf die Blu Ray geklatscht. Das Ergebnis spricht Bände. Das matschige Bild kann mit einer guten DVD !!! schwerlich mithalten, der Ton hat lediglich die Funktion darauf hinzuweisen, das man ihn auch abschalten kann, so grausig ist er.

Dazu keine Extras und das war es.

Übrigens Warner will den Hass noch weiter steigern und noch mehr einsparen. Booklets, animierte Menüs und alles was vom Geld kassieren ablenken könnte wurde bei den Back Katalog Titeln schon weggelassen. Jetzt sind sogar bald Datenträger und Hülle dran. Ganz richtig ! Warner will seine Back Katalog Titel als Downloads verramschen. Unfassbar bei den Klassiker Perlen die im Archiv schlummern.

Wer die DVD hat braucht diese lieblos zusammengestöpselte Blu Ray ganz sicher nicht und wer die DVD noch nicht hat, nun ja die ist preiswerter, nicht wahr !
55 Kommentare|66 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2012
An dem Bild gibt es objektiv eigentlich nichts auszusetzen; wir haben hier einen Warner Backkatalogtitel, der mit entsprechender Warner Durchschnittsqualität daherkommt. Von daher keine Beanstandung.
Dass der Film selbst ein 5 Sterne Kandidat ist, steht für mich auch außer Frage; es gibt bis zum heutigen Tage keine bessere Verfilmung des Stoffes.

Warum dann nur 2 Sterne? Ganz einfach deshalb, weil der Ton zu dem unterirdischsten gehört, was ich je gehört habe und auch in meiner Sammlung ist.
Gegen einen soliden Monoton wäre nichts zu sagen, wir haben hier aber einen Ton der so blechern klingt, als wäre er frisch aus der Gießkanne. Dazu kommt noch, dass die Chöre (welche eigentlich das beste an dem OST sind) keinerlei Wucht haben, selbst wenn man die Anlage noch so aufdreht-mit großer Wahrscheinlichkeit wurde hier sogar gefiltert oder man hat wirklich das schlecht-erhaltenste Material auf die Scheibe getan, das auffindbar war.
Ich könnte schwören, dass der Ton selbst bei diversen alten TV Ausstrahlungen besser war.
Das Problem trifft aber natürlich "Nur" die deutsche Synchro-ich habe auch mal zum Vergleich in den englischen Ton reingehört-kein Vergleich: um Lichtjahre besser was die Klangqualität angeht. Für Synchroschauer und Liebhaber deutschen Tons leider kein Trost.

Aber was will man machen? Es gibt nichts besseres zum Kaufen als diese Scheibe und wird so schnell auch nichts besseres nachkommen. Wer den Film liebt kommt um diese unterdurchschnittliche Blu Ray also nicht rum.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Unter der Flut der Artus/Grals-Verfilmungen ist diese Produktion die erste Wahl. Man könnte ein ganzes Wochenende NonStop damit zubringen, sich mit dem Thema Artus zu beschäftigen. DIE HEXE UND DER ZAUBERER von Walt Disney, MERLIN mit Sam Neil als Fernseh-Wuchtbrummen-Produktion, DIE RITTER DER TAFELRUNDE mit Ava Gardner und Mel Ferrer von `53 und und und bis man viereckige Augen hat und in der Küche das Brotmesser aus dem Messerblock zieht und sich für den neuen König von Britannien hält.
Muß aber nicht sein, denn für relativ schmales Geld bekommt man EXCALIBUR auf DVD und das langt dann ja erst mal für ein Wochenende!
Der schmale Preis; das ist denn auch der schlimme Wehrmutstropfen, der in Artus Gral vor sich hin dümpelt. Wie man es von WARNER BROS nicht anders gewohnt ist, kommt uns die DVD tierisch spartanisch. Man kann froh sein, die einzelnen Kapitel anwählen zu dürfen. Deutsch wird nur in Mono angeboten und selbst auf der englischen Spur, die zwar Dolby Digital 5.1 ist, wurde nichts nachgearbeitet. In der Szene wo Artus bei einer Brücke auf Lancelot trifft und es zum Konflikt zwischen beiden kommt, hört man kurz vor dem Kampf gut vernehmlich ein Auto anfahren. Da kam wohl ein schottischer Landsmann nicht schnell genug ins nächste Pup.
Ich bin auch kein großer Verfechter der FSK, aber wer den Streifen am Sonntagnachmittag mit seinen Lieben, besonders mit den lieben Kleinen gucken möchte, hat hinterher jede Menge zu erklären. Abgeschlagene Arme, durchbohrte Rüstungen, luftgetrocknete Ritter in ihren Rüstungen, erschlichener Sex( ich formuliere sehr vorsichtig; man könnte auch erzwungener Sex sagen, aber das muß man nach der Handlung selber beurteilen), selbst durchgeführte Entbindungen, baumelnde Leichen, denen von Raben die Augen ausgepickt werden, sorgen sicherlich bei manchen Familien für regen Sprachbedarf und einen schiefhängenden Haussegen.
Ich persönlich find's echt klasse, nur versteh' ich dann nicht, warum der erste HIGHLANDER ab 18 FSK released wurde, aber das nur mal am Rande.
Zurück zu EXCALIBUR! Wer wegen der Metzeleien meint, huh, B-Movie in Richtung Texas Kettensägen Massacker, oder so, der ist schwer auf dem Holzweg. John Boorman steht für großes Kino und ist eine Klasse für sich. ZARDOZ, DER SMARAGDWALD etc., das ist Boorman. Nur ist der Kerl nicht gerade zimperlich. Wie Kubrick zeigt er Gewalt und läßt sich da auch nicht rein reden.
Die Artussaga inszeniert er wie eine Oper. Nicht nur wegen der Musik, Wagner, Orff und Konsorten werden bemüht, auch die Darstellung mit großen Gesten und übertriebener Mimik (volle Breitseite Pathos ist angesagt) weht aus der Richtung. Ebenso die Ausleuchtung und Effekte sind opernhaft gehalten. Bei magischen Momenten wird grün ausgeleuchtet oder Nebel senkt sich. Die Texte haben Saft und Kraft und eignen sich für Zitate. Gothisch sind die Bühnenbauten gehalten und die Rüstungen der tapferen Recken hätten sicherlich sogar den Orks von Peter Jacksons DER HERR DER RINGE die Tränen in die Augen getrieben. Prügel- und Schlachtszenen bestehen jeden Vergleich und lassen trotz des Alters ( '81 hat Boorman den Streifen gedreht) die meisten anderen Vertreter des Genres ganz schön blaß aussehen.
Es kann allerdings nicht schaden, vorher T.H. White's DER KÖNIG VON CAMELOT, Marion Zimmer Bradley's DIE NEBEL VON AVALON und Malroy's MORTE D'ARTHUR zu lesen. Man versteht dann Figuren wie Merlin, Arthur, Morgana etc viel besser und weiß die Leistung zu schätzen, daß Buch von Malroy filmisch so toll um zusetzten.
Man erlebt einen jungen Gabriel Byrne, einen sehr jungen Liam Neeson, eine verdammt sexy Helen Mirren als Morgana und einen Nicol Williamson als abgefahrenen Merlin (auch in SPAWN zu bewundern) in brillianter Spiellaune.
Fazit: Genialste Artusverfilmung überhaupt bisher, trotz des Alters kein Museumsstück, aber für die ganz Kleinen nicht das Richtige. Unzulänglichkeiten der DVD einfach ignorieren und immer dran denken: Wenigstens kann der Videorekorder das Band nicht mehr fressen!!!
44 Kommentare|78 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 11. Mai 2011
Mit Schwertgeklirre, Feuer, dem magischen Auftauchen Excaliburs aus dem Meer und musikalisch untermahlt von Richard Wagners Musik aus der Oper um die Nibelungen gelingt "Excalibur" ein fulminanter Einstieg, der direkt Lust auf mehr macht.
Binnen 20 Min. wird die Vorgeschichte von Uther Pendragon abgehandelt, aber schon hier geht es mit abehackten Gliedmaßen deftig zur Sache in Kampfszenen.
Wie danach Arthur Excalibur aus dem Stein befreit, kann man für Fantasyfans nicht besser inszenieren und wenn er König Leodegranz Burg befreit, gibt es deftige Kampfszenen, wie man sie in dieser Qualität erst rund 14 Jahre später in "Braveheart" wiedersehen sollte. Hier ist das Ganze musikalisch gekonnt untermahlt von Carl Orffs Carmina Burana.
Excalibur, Britanniens Befriedung, Tafelrunde, die Affäre von Lancelot und Guinivere, Morganas Trick, ihren Sohn Mordred von Artus zu empfangen, einfach Ritterfilm sein wollen, Fantasy aber auch stark integrieren, Gralssuche, all das wird im Film mit teils irrsinniger Geschwindigkeit abgehandelt. Speziell die Gralssuche nimmt aber viel Zeit in Anspruch, wodurch die Handlung kurz etwas eintönig wird, bei dem zuvor vorgelegten Tempo. Doch dafür entschädigt dann das fulminante Finale vor blutroter Abendsonne.
Darstellerisch ist der Film großartig besetzt mit Gabriel Byrne ("End of Days"), Helen Mirren ("The Queen", "Red"), Patrick Stewart ("X-Men"), Liam Neeson ("Star Wars Episode I") und Robert Addie, Fantasyfans bestens bekannt als Guy of Gisboure in der 80er Jahre TV-Serie "Robin of Sherwood".
"Excalibur" ist für sich optisch und der Herangehensweise an die Artus-Sage genauso einmalig, wie aus den 50ern "Die Ritter der Tafelrunde", aus den 90ern der TV-Mehrteiler "Merlin" oder das Epos "King Arthur" von 2003.
44 Kommentare|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2013
Über den Film muss man kaum etwas schreiben. Wer den Film kennt, weiß dass es ein Klassiker ist. Meiner Ansicht nach einer der besten Filme über die Artussage und Gralslegende überhaupt. Die liegt sowohl an dem Drehbuch der Leistung der Schauspieler, der Kostüme und denen, die hinter der Kamera für ihre Zeit erstaunliches zuwege brachten. Dieser Film ist aufgrund seiner Gewalt- und Nacktszenen garantiert nichts für Kinder, aber es ist auch kein Porno (glücklicherweise). Dies ist aber, wie erwähnt für den Kenner dieses Film nichts neues.

Wenn das schon alles gewesen wäre, wären meiner Ansicht nach der Blu Ray zumindest 4 Punkte allein für den Film sicher gewesen, ABER bei einer Blu Ray darf man wohl zum Einen eine gute Bild-Qualität erwarten und auch einige Boni. Doch die Bildqualität, auch wenn sie auf Full-HD hochskaliert wurde, erinnert vom Bildrauschen mehr an eine VHS-Videokassette, die mindestens 4 Jahre alt ist, der Ton scheint kaum überarbeitet, aber das ist vermutlich bei dem damaligen Standard an Filmaufnahmen normal (man bedenke, dass damals ohnehin nur mono aufgenommen wurde, denn der Film ist von 1981, weshalb man dafür niemanden verantwortlich machen kann, denn wo nur mono ist, geht auch durch Überarbeitung kaum mehr). Fehlende Extras allerdings ist bei einer Blu Ray ein ganz großes Manko. Sicher, um Making Ofs hat man sich damals kaum einen Kopf gemacht und was aus Outtakes geworden ist, die normalerweise nur Bonus oder Abspann-Szenen bei Komödien bzw. Parodien a la Mel Brooks und vergleichbare verwendet werden kann man nach über 30 Jahren auch kaum noch erwarten, aber man hätte zumindest die damaligen Schauspieler, die heute noch im Geschäft sind, um Interviews bitten können. Mir fallen da so einige Schauspieler aus diesem Film ein, die heute noch bei Filmen und Serien mitspielen, weshalb das kein größeres Problem gewesen wäre.

Aufgrund miserabler Qualität und fehlender Boni würde ich nur zwei Sterne vergeben, aber der für eine Blu Ray recht geringe Preis macht zumindest einen Stern wieder wett. Ob es allerdings den Kauf einer Blu Ray im Vergleich zu einer DVD rechtfertigt würde ich nur dann nicht in Frage stellen, wenn die DVD teurer als die Blu Ray ist und eine VHS-Kassette ist auf die Dauer auch kein Ersatz für eine DVD oder Blu Ray.
0Kommentar|13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2014
Okay, jeder, der auch nur im entferntesten ein Interesse für Fantasy-, bzw. Monumentalfilme hegt, kennt diesen Film und sieht höchstwahrscheinlich sofort Arthur und seine Ritter zu den kolossal-berauschenden Chorklängen des Münchners Carl Orff vor seinem inneren Auge vorbeiziehen. Klar, das hat schon Stil, aber wieviel mehr hat dieser Film von 1981 zu bieten! Denken wir nur an eine der schönsten Hochzeitsszenen der ganzen Filmhistorie, in der wir zum ersten Mal ahnen, wie die keltisch-heidnische Welt schon fast ganz von christlichen Riten und Litanei überlagert wird. Dass Merlin dies im Dialog bestätigt, hätte man sich sparen können, man ahnt es auch so Unverzichtbar für die Szene wieder die Musik, hier in Form eines der schlicht-schönsten “Kyrie Eleisons“, die man kennt, die ganze Zeremonie also eine wahre Augen- und Ohrensensation. Dass auch Wagners “Götterdämmerung“ und “Parsifal“-Motive an würdiger Stelle eingesetzt werden, wissen alle Cineasten natürlich längst und muss nicht gesondert hervorgehoben werden.

Der ansonsten so zuverlässige Roger Ebert mäkelte einmal an dem fehlenden Heroismus der Figuren herum, was uns aber gar nicht als Kritikpunkt erscheinen will. Es ist kein Zufall, dass einzig der glänzende, tugendhaft-edle Lancelot wirkt, als wäre er aus einem ganz anderen Ritter-Film gefallen. Was aber zum Glück nicht lange anhält, sonst wäre er ganz unerträglich; seine brutalst-mögliche Blitz-Morphologie in einen halbirren Prophetendesperado und zuletzt manischer Berserker ist einer der vielen wunderbaren Pointen des Films. Dagegen ist ja King Arthur viel eher ein “redundant hero“, ein Held wider Willen, mal hadernd und zögernd wie ein Hamlet, mal pedantisch gegenüber seiner Guinevere als er ihre Ehre nicht selbst verteidigt, einmal pathetisch und großsprechend vor seiner Tafelrunde (dass Merlin gleich die Augen verdreht), dann wieder jähzornig als er eben jenen Lancelot nicht im Duell überwinden kann. Aber das alles verzeihen wir ihm augenblicklich, als er nur den einen Satz fallen lässt: “Ready my knights for battle, they shall ride with their king once more“. Hier ist der Held, der seinen Fatalismus überwindet, der keine Illusionen mehr hat, der ohne große Hoffnung ein letztes Mal seine Pflicht tut; werden wir selber mal pathetisch und sagen: hier ist er quasi als Relikt einer untergehenden Welt einem Stauffenberg viel näher als einem germanischen Heldentypus à la Siegfried.

Eins ist also klar, hat man diesen Film gesehen, wird man nie wieder ohne glorreiche Hintergedanken ein Brotmesser aus dem Holzblock ziehen. Excalibur!
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Januar 2002
Boormans Verfilmung der Artus-Saga ist sicherlich ein Muss für jeden Liebhaber von Fantasy- und Ritterfilmen. Boorman schwelgt in ausdruckstarken Bildern mit starken, fast rauschartigen Farben. Noch nie wurde die Geschichte von Artus, Merlin und den Naturgeistern so mitreissend erzählt. Selbst die deutsche Synchronisation verliert nichts an Kraft und ist streckenweise besser als das englische Orginal. Es stellt sich nur die Frage, ob die dargestellte Brutalität der Schlachten mit der Altersfreigabe von 12 Jahren einher geht.
Aber was haben die Techniker bloss mit der DVD gemacht. Das Bildmaterial ist um keinen deut besser als die VHS Version, der Ton hat Ausfälle (sowohl in der englischen als auch der deutschen Version). Die deutsche Version ist gar nur in Mono zu hören (von geniessen will ich nicht sprechen). Sieht und hört sich ganz so aus als hätte man direkt von einer alten VHS Version auf DVD gebrannt. So macht der Film keinen Spass. Wirklich schade...
Fazit: Ich bereue den Kauf!
11 Kommentar|42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 17. Januar 2008
Der Film ist echt klasse. Trotz seines Alters ist er immer noch absolut sehenswert. Was mich aber stört ist die Aufmachung des Films in dieser DVD Fassung. Wie einer vor mir erwähnte, es scheint fast so als hätte man den Film lediglich von VHS auf DVD kopiert und dann auch noch so lieblos. Da hätte man bei Sound und Aufmachung sehr viel mehr rausholen können. Aber als liebhaber des Film noch 4 Sterne.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2007
John Boormans Excalibur setzt die Arthur-Legende in traumartige Sequenzen um, wie man sie bis dahin nicht im Kino gesehen hat: Irlands Wälder und Felsenküsten werden durch eine meisterhafte - oscar-nominierte - Kameratechnik zu den Bildern archaischer Eindringlichkeit; Burgen, Festungen und Kostüme sind nicht historisch genau, sondern in erster Linie Fantasie-Kreationen. Die von keltischen und Jugendstil beeinflußten Designs wirken niemals wie ein alter Kostümfilm aus Hollywood oder wie eine der modernen Produktionen, in der Computereffekte im Vordergrund stehen.
Es geht um Excalibur, das sagenumwobene Schwert. Es steckt unverrückbar in einem Felsen fest, bis der neue König - Arthur - kommt, um es herauszuziehen. Die eigentliche Zentralfigur des Films ist aber nicht Arthur, sondern der Zauberer Merlin, dargestellt durch Nicol Williamson. Er ist der letzte Zauberer auf Erden, der jedoch seinen Einfluß schwinden sieht. Bevor er entgültig in die Dämmerwelt der Imaginationen und der Träume entgleitet, steht er nocheinmal im Mittelpunkt menschlicher Dramatik, als Arthur mit seiner Hilfe das Land zu Befrieden sucht.
Ich habe den Film 1981 im Kino gesehen, als die Epoche der neuen Fantasywelle begann und Filme wie Der dunkle Kristall, Das letzte Einhorn, Kampf der Titanen, Der Drachentöter, Legende und Krull in die Kinos kamen. Excalibur gehört dieser Epoche an. Film-Kritiker, die ihm heute mangelnde Historientreue rund um die Arthur-Sage vorwerfen, haben Boormans Intention leider nicht verstanden, denn hier geht es um Fantasie sowie um das Verdämmern der alten Götter- und der Zaubererwelt und um das Aufkommen eines neuen Zeitalters (Zitat: "Bald wird es nur noch einen Gott geben, die alten Götter werden verdrängt. Die Geister des Waldes und der Bäche werden verstummen. Ja, es ist eine Welt, in der für uns kein Platz mehr ist"). Elemente, wie die Verbundenheit des Menschen mit der Natur finden sich auch weiteren Filmen von John Boorman, wie Zardoz, Der Smaragdwald oder Deliverance.
Faszinierend der Einsatz von klassischer Musik: geschickt werden Motive von Richard Wagner und Carl Orff benutzt. Unvergesslich die Szene, als Arthur unter den Klängen der Carmina Burana mit Hilfe des Grals das Land wieder zum Erblühen bringt. Oder die Eröffnungssequenz, in der Merlin in einer bestechenden Gegenlichtaufnahme zu Wagners Siegfried aus der Götterdämmerung und erdigen, fahlgelben Farbtönen erscheint. Solche genialen Szenen sucht man heute vergeblich, es zählt der massive Einsatz von Computereffekten. Sind die nicht vorhanden, läuft ein Film nur allzu schnell Gefahr, als Trash und als langweilig dargestellt zu werden. Doch sind es gerade die erwähnten Szenen, die einen Film unvergesslich machen.
Fazit: wer noch genügend eigene Fantasie mitbringt, wer keine Heerscharen an computererstellten Krieger benötigt, wer auf "coole Sprüche" der Protagonisten gut und gerne verzichten kann, dem sei dieser Film ans Herz gelegt. Er ist zurecht Kult und hat seinen Platz in der Filmgeschichte. Für mich persönlich der Film der 80er.
0Kommentar|27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Januar 2007
Extras/Bonusmaterial:

---------------------

Leider besitzt der Film ausser den Standarmässigen interaktivem Menü und der Szenenanwahl keinerlei Extras. Dies ist auch aufgrund des Alters des Filmes nicht weiter verwunderlich und meines Erachtens auch nicht sooo schlimm.

Bild-/ Tonformat:

-----------------

Der Film ist überraschenderweise im Bildformat 1,85:1 (16:9) und auch der Ton ist in Dolby Digital 5.1 Leider nur im englischen Original. In Deutsch ist der Ton lediglich in Dolby Digital 1.0 vorhanden (ebenso wie in Spanisch). Untertitel gibt es dafür in 19 Sprachen, darunter natürlich Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch usw.

Der Film gliedert sich in 45 (!) Kapitel.

Inhalt/ Fazit:

--------------

Als großer Fan der Sage um König Arthur, seine Tafelrunde und allem was dazu gehört kam ich natürlich nicht um "Excalibur" herum. Nachdem mich Filme wie z.B. "Der 1. Ritter" doch arg enttäuscht hatten, konnte mich dieser Film wiederum durchwegs überzeugen. Dies mag wohl auch daran liegen dass es sich hierbei mitunter um die kompakteste filmische Umsetzung dieses hervorragenden Materials handelt.

Wie bereits gesagt, bietet "Excaliburg" Inhaltlich alles was das Herz begehrt. Von König Arthur, dem Zauberer Merlin, die Tafelrunde, Lancelot bis natürlich hin zum Schwert Excalibur. Da sich der Film sehr nah an die Vorlage hält, bleiben auch die kleinsten Details dabei nicht verborgen. Die gesamte Geschichte wird von Anfang bis Ende gut und ausführlich erzählt. Aus diesem Grund betrachte ich "Excalibur" als die kompletteste aller filmischen Umsetzungen der Sage.

Auch die Darsteller können duchweg überzeugen und machen ihre Sache besser als man zunächst denken mag. In der Rolle des König Arthur finden wir Nigel Terry. In weiteren Rollen finden sich z.B. inzwischen sehr bekannte Namen wie z.B. Gabriel Byrne ("Millers Crossing", "Die üblichen Verdächtigen") als Uther Pendragon, Liam Neeson ("Batman Begins", "Schindlers Liste") als Gawain oder auch Patrick Stewart ("Star Trek" , "X-Men") in der Rolle des Leondegrance. So gesehen könnte man von Darstellern von einer Top-Riege sprechen, welche allerdings zum damaligen Zeitpunkt bei weitem noch nicht ihren heutigen Status als TOP-Darsteller inne hatten.

Natürlich bietet der Film keinerlei großartigen Effekte oder Kampfszenen mit Heerscharen von Soldaten. Die Kampfszenen sind für damalige Verhältnisse jedoch durchaus in Ordnung und passen einfach auch besser zum Gesamtbild des Filmes, als groß angelegte Schlachten. Unverkennbar ist es jedoch, dass der Film wohl mit einem nicht allzu großen Budget entstanden sein mag. Regisseur John Boorman ("Beim sterben ist jeder der erste") hat jedoch mit "Excalibur" das wohl beste rausgeholt und einen Film entstehen lassen, welcher selbst über eine Laufzeit von 140 Minuten keineswegs Langweilig wirkt ohne größere Länge hat.

Alles in allem ist "Excalibur" die für mich beste filmische Umsetzung des großen Sage um König Arthur. Einwandfrei bis ins Detail erzählt und allemal für jene geeignet welche sich der Geschichte um König Arthur und Tafelrunde annehmen wollen.
0Kommentar|33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden