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102 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine schlechte Blu-Ray!
Ich muss hier mal für diese Blu-Ray in die Bresche springen. Hier liest man von: 'unzumutbarer Qualität' oder 'nicht besser als die DVD' und sogar 'schlechter als VHS'. Was für ein heilloser Quatsch. Leider sind dies wieder Rezensionen von Leuten, die sich gerne anschließen wenn andere keine Ahnung haben. Natürlich ist die Bildqualität NICHT...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 von Nuttnik

versus
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 2010 - Das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen (Blu-ray)
Peter Hyams wagte es 1984 - basierend auf dem Roman von Arthur C. Clarke - die Fortsetzung des Science Fiction Klassikers "2001 - Odysee im Weltraum" zu drehen. Obwohl der Film seinerzeit viele negative Kritiken erhielt und einem Vergleich mit dem Klassiker von Stanley Kubrick natürlich nicht standhalten kann, empfinde ich den Film bis heute als überaus gelungen...
Veröffentlicht am 14. September 2009 von papa jay


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 2010 - Das Jahr in dem wir Kontakt aufnehmen (Blu-ray), 14. September 2009
Peter Hyams wagte es 1984 - basierend auf dem Roman von Arthur C. Clarke - die Fortsetzung des Science Fiction Klassikers "2001 - Odysee im Weltraum" zu drehen. Obwohl der Film seinerzeit viele negative Kritiken erhielt und einem Vergleich mit dem Klassiker von Stanley Kubrick natürlich nicht standhalten kann, empfinde ich den Film bis heute als überaus gelungen und spannend. Die Darsteller machen ihre Sache allesamt gut und der Konflikt zwischen den Besatzungsmitgliedern der Leonov wirkt zumeist nachvollziehbar. Die Effekte sind für damalige Verhältnisse größtenteils von sehr guter Qualität und lassen noch heute das Herz von SciFi Fans höher schlagen. Die Bildqualität der BD ist leider sehr wechselhaft und schwankt zwischen mittelmäßig und gut. Speziell die für den Film so wichtigen Aufnahmen im Inneren der Raumschiffe sind leider stark verrauscht und kontrastarm. Sowohl der deutsche Dolby Digital als auch der englische Dolby True HD Soundtrack sind äußerst frontlastig und bieten abseits von guter Dialogverständlichkeit keine nennenswerten Highlights.

Film: 8/10
Bild: 5/10
Ton: 6/10
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102 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keine schlechte Blu-Ray!, 6. Oktober 2009
Ich muss hier mal für diese Blu-Ray in die Bresche springen. Hier liest man von: 'unzumutbarer Qualität' oder 'nicht besser als die DVD' und sogar 'schlechter als VHS'. Was für ein heilloser Quatsch. Leider sind dies wieder Rezensionen von Leuten, die sich gerne anschließen wenn andere keine Ahnung haben. Natürlich ist die Bildqualität NICHT unzumutbar, sie ist auch nicht gleich der DVD, was sich durch nahezu doppelte Auflösung quasi von selbst ausschließt. 'Schlechter als VHS' ist gar total daneben. Ich möchte wissen, wann der Kollege das letzte mal eine VHS mit einer Blu-Ray vergleichen konnte.
Zu den Tatsachen:

Als negativ ist zu bewerten:
- ein teilweise unruhiger Bildstand
- teilweise läßt die Schärfe etwas zu wünschen übrig (aber immer noch im gängigen Bereich)

Das war es dann aber auch! Die BR ist für das Alter des Films entsprechend 'gut'. Nicht brillant oder gar Referenz sondern durchschnittlich. Den Großteil des Films über ist das Bild sauber, scharf, kontrastreich und farblich ausgewogen. In einigen wenigen Szenen ist eine leichte Unschärfe und ein unruhiger Bildstand zu beobachten. Als lobenswert ist das belassene Filmkorn zu erwähnen, dass immer wieder von einigen Spezialisten hier mit Schmutz oder Griesligkeit verwechselt wird. Filmkorn gehört zum Film wie Bild und Ton und ist daher nicht (wie bei vielen anderen BRs übrigens der Fall) digital zu bearbeiten und so 'glatt zu bügeln'. Diese Bilder bekommen dann einen unnatürlich glatten Look.
Auch der Ton ist in 5.1 sehr gut abgemischt und in den Dialogen klar verständlich.
Alles in allem:
Als Fan des Films nicht von den Kritiken der Ahnungslosen ins Boxhorn jagen lassen. Diese Blu-Ray ist ordentlich und lässt den Film in neuem Licht erstrahlen. So gut, habe ich ihn, außer im Kino noch nicht gesehen.
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Gott. Es ist voller Sterne, 12. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: 2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen (DVD)
Peter Hyams hatte es mit diesem Film wahrlich nicht leicht. Die Erwartungshaltungen nach Stanley Kubricks "2001" waren schlicht und einfach nicht zu erreichen. Gut, daß ihm das von Anfang an bewußt war.

Denn so versuchte er gleich gar nicht, die metaphysische Bildsprache und den unkonventionellen Stil des Vorgängers zu kopieren, sondern drehte eine Fortsetzung im ganz eigenen Stil. Natürlich (eher) konventionell, aber dennoch gelungen.

Alleine schon die Tatsache, daß Hyams und sein Team diese Bürde auf sich genommen haben (einen Nachfolger zu einem Kubrick-Film zu drehen) verdient Respekt. Dass es dann auch noch eine so gelungene Fortsetzung geworden ist, ist die Krönung.

Wer von 2010 erwartet, dass er wie 2001 aufgebaut und strukturiert ist, der wird maßlos enttäuscht sein. Man muss es so sehen:

2001 ist das Rätsel, das Geheimnis, die verschlüsselte Botschaft.

Im Film 2010 versucht ein Bergungstrupp herauszufinden, was damals schief gelaufen ist auf dem Raumschiff Discovery. Diese Story rechtfertigt meiner Meinung nach einen konventionellen Erzählstil, nein, setzt ihn sogar voraus. Während 2010 hat man ständig die seltsamen Ereignisse und insbesondere den mysteriösen Schluß von 2001 im Hinterkopf und ist einfach nur gespannt, was das Bergungsteam herausfinden wird.

Und das Wiedersehen mit Dave Bowman ist einfach nur legendär! Alleine diese Szene rechtfertigt den ganzen Film! Einfach grandios gespielt und inszeniert.
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36 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger SciFi-Film!, 10. April 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen (DVD)
Ich sehe das so: 2001 langweilig zu nennen - das darf man einfach nicht. Aber tatsächlich, nachdem ich 2001 EINMAL gesehen hatte (und begeistert war) wollte ich ihn NIE WIEDER sehen! Er war einfach auf eine Weise genial und gleichzeitig lang-atmig insziniert, die ein wiederholtes Ansehen nicht rechtfertigte.

2010 hingegen ist ein Film, der zu unterhalten weiß. Während Teil 1 in Rätseln spricht und dabei beinahe etwas übertreibt (so wie manche Gelehrte, damit sie klüger wirken), ist Teil 2 für alle verständlich. Es ist eine spannende Geschichte, die in langsam ineinander fließenden Szenen erzählt wird und den Zuschauer zu etwas "Göttlichem" bringt, ohne es erklären zu wollen oder zu müssen.

Nachdem ich den Film das erstemal gesehen hatte, fühlte ich mich großartig. Und wusste nicht warum.

So ist auch der Film.... Ansehen!
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Werkgetreue Umsetzung des Romans, tolle Special FX, 20. August 2001
Rezension bezieht sich auf: 2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen (DVD)
Der Film erzählt die Geschichte von Dr. Heywood Floyd, der neun Jahre zuvor die Astronauten der Discovery auf ihre Mission zum Jupiter schickte. Die Discovery beginnt auf ihrer Umlaufbahn zu trudeln und nur die Sowjets sind weit genug mit dem Bau des Raumschiffs LEONOV, um rechtzeitig vor dem Absturz dort sein zu können. Da diese jedoch Hilfe bei der Wieder-Inbetriebnahme und der Computertechnik benötigen, schafft es ein russischer Diplomat, Floyd und einige Experten auf das Raumschiff zu bringen und sie beginnen ihre Reise.... Das Thema des Films ist neben der "Auflösung" (nicht ganz) des Monolith-Rätsels die Ost-West-Problematik, die heutzutage freilich etwas angestaubt wirkt. Dennoch ist der Film große Klasse und der menschliche Aspekt kommt nicht zu kurz. Die Darsteller sind sehr gut und authentisch, besonders Roy Scheider in der Rolle des Heywood Floyd. Die Special-FX sind state-of-the-art. Regisseur Peter Hyams hat gar nicht erst versucht, einen Weltall-Psychotrip wie seinerzeit Kubrick zu drehen, denn das wäre die Parodie eines unnachahmlichen Films geworden. Statt dessen hat er sich werkgetreu (ich habe den Roman zum Film zweimal gelesen) mit der Vorlage von A.C. Clark auseinandergesetzt und sich bemüht, alles rüberzubringen, was das Buch ausmacht. Ein starker SF-Film ist daraus geworden, der nicht mehr sein will, als er ist, nämlich SF. Wieder steht nicht hohles Weltraum-Geballer im Vordegrund, sondern Menschen mit unterschiedlichen politischen und menschlichen Anschauungen, die vor einem "universellen" Rätsel stehen. Ich kann diesen Film vorbehaltlos empfehlen.
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein "Mittelding", 17. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: 2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen (DVD)
Natürlich war es völlig unmöglich 2001 zu toppen. 2010 ist nur für diejenigen der bessere Film, die den Vorgänger nicht verstanden haben.
2010 stellt eine publikumsfreundlichere, leichter verdauliche Version des ersten Teils dar. Es kam Hyams wohl gerade recht das im Roman dieser Ost-West Konflikt vorkam. Ein Konflikt der mitte der 80er, als Reagan US-Präsident war, die Sapnnung zwischen Ost und West noch ein letztes Mal zunahm, Pershing-Raketen in Deutschland standen und überlegt wurde ob man das "Star Wars"-Programm - die Satellitenabschirmung gegen Raketen aus der UdSSR - in die Tat umsetzen sollte. Mit diesem zeitgeschichtlichen Hintergrund hat man 2010 etwas moderner gestaltet und nebenbei noch etwas amerikanisiert. (Grosser Gott, was wäre wenn, wenn 2010 erst jetzt gedreht worden wäre!?)
Am Ende gibt es eine Versöhnung und gegenseitige Hilfe zwischen den "kalten Kriegern" und die Ausserirdische Macht sagt "Halt! Moment mal!" bevor die Menschen die Erde in Schutt und Asche legen, die ihnen noch nicht einmal gehört. Eine Idee die James Cameron später für 'Abyss' aufgreift.
Grob gesagt ist 2010 nur ein unnötiger Fortsatz zum Vorgänger, dessen Realisierung angesichts einer solchen Vorlage nur schwierig werden konnte (Ähnlich wie bei David Lynchs verfilmung des Roman-Epos Dune) und einfach nur schlechter werden konnte.
Dennoch ist 2010 keineswegs ein schlechter Film obwohl Fans des Vorgängers allen grund haben zu meckern: Die oben erwähte Amerikanisierung, die Einfachen Erklärungen der Mysterien von 2001, die tatsache das hier wieder Geräusche im All zu hören sind, die Unrealistische Darstellung der Schwerelosigkeit, die angepasste, auf Abenteuer ausgelegte Story und nicht zuletzt David Shires Soundtrack, der zwar gut ist aber es keinesfalls mit Strauss, Katchaturian oder gar Ligeti aufnehmen kann.
Warum dann vier Sterne. Weil 2010 für sich betrachtet ein hervorragender Sci-Fi Film ist, der fast allen Gernegenossen überlegen ist. Es gibt bekannte Namen bei den Schauspielern (Lithgow('Buckaroo Banzai'), Mirren, Scheider('Seaquest', 'Der weisse Hai 1&2) -der Dr.Floyd spielt, Willam Sylvester aus 2001 wollte wohl nicht-, selbige Schauspieler spielen gut, es gibt beeindruckende Spezialeffekte, ein sorgfältig ausgearbeitetes Design (von Syd Mead ('Blade Runner', 'Tron', 'Aliens' etc)) und eine gute Geschichte mit vielen hervorragenen Momenten sowohl mit als auch ohne SfX (Der Flug zu zweit zur Discovery durchs All, Tausend Kilometer über dem Mond Io, noch dazu mit einem Typ der nicht schwindelfrei ist; Die Szene als Chandra HAL-9000 (Douglas Rain als dessen Stimme ist wieder mit dabei) zum laufen bringt; Die Szene als sich Floyd mit Bowman (auch Keir Duella wiederholt seine Rolle) unterhält und schließlich die Flucht vom Jupiter welcher von Unmengen schwarzer Monolithen - von weitem gesehen: Einer riesigen schwarzen Wolke - aufgesfressen wird).
Hübsch anzuhören sind auch die beiden Musikstücke aus 2001 die übernommen wurden: 'Also sprach Zarathustra' von Richard Strauss - hier in einer schnelleren Fassung - und Györy Ligetis 'Lux Aeterna' - hier teilweise in den Soundtrack eingebunden und mit Walgesang unterlegt.
Hyams ('Outland', 'Capricorn One', 'Das fliegene Auge' (in dem auch Scheider mitspielte), 'Mimic') Regie ist solide und durchaus effektiv. Er versuchte ganz offensichtich eine Art "Mittelding" von Film zu schaffen, das einerseits die etwas anspruchsloseren Zuschauer als auch 2001-fans zufriedenstellt. Ein tapferer Versuch, der auch Teilweise erfolg hat.
Die DVD, welche übrigens die erste DVD war, die ich mir zulegte (Anno 2000) lässt einiges zu wünschen übrig: Zwar gibt es drei Sprachversionen, unmengen an Untertiteln und eine umfangreiche Kapitelauswahl (bei Warner-DVD üblich), aber sonst garkeine Extras (leider auch üblich bei Warner). Trailer und eine Galerie von Meads entwürfen wäre doch wenigstens dringewesen oder?
Bild und Tonqualität lassen allerdings wenig zu wünschen übrig.
Eine Kaufempfehlung ist sicher drin, auch für diejenigen die den ersten teil nicht kennen oder nicht mögen.
Insgesamt ein sehr guter Film der nur deswegen vier Sterne bekommen hat um ihn wertungstechnisch von 2001 abzuheben.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 2010 keine schlechte Blu-ray, kein schlechter Film !, 10. März 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich besaß schon seit längerer Zeit die DVD von 2001 und 2010.
Während man bei 2001 (einen doch sehr alten Film) voll auf seine Kosten kam (Bild-wie neu,Ton 1A, 16:9 anamorph), wurde es einem bei dem unbeschreiblich schlechten Transfer von 2010 (flimmern, zu dunkel- Monolit nicht sichtbar, letterbox) einfach nur schlecht.
All den "lieben" Leuten ("...Blu-ray-Version nicht besser als VHS....") sei nun gesagt:
Die Blu-ray-Version ist natürlich nicht perfekt aber qualitativ doch um Lichtjahre vom DVD-Transfer entfernt und zwar zum Besseren.
Hier wurde erstmals gescannt - nicht einfach abgefilmt, hier wurde z.B. an der Helligkeit und Farbe nachgearbeitet. Es sei zwar erwähnt, daß die Blu-ray von 2010 leider noch immer nicht die Bildqualität von 2001 erreicht, was wahrscheinlich daran liegt, daß hier zwar neu gescannt und gemastert wurde, aber eben nicht wie bei 2001 ein über die Maßen teurer Bild für Bild-remaster gemacht wurde, was man aber jetzt bei den Blu-rayversionen akzeptieren kann, da es sich immerhin bei 2001 um den Kultklassiker handelt.
Zum Film muß ich für all diese netten Leute anmerken, die 2010 als sooo schlecht deklarieren:
Ich liebe beide Filme in Kombination, was, so finde ich die Story komplettiert als einen Gesamtfilm.
Und bevor Ihr mich jetzt auch gleich zerfleischt: Der "...dämliche, armselige Kalte Krieg - Unsinn..." der da eingebaut wurde, war zu der Zeit als der Film gemacht wurde zu 100% aktuell and in Fortführung der damaligen Situation perfekt erdacht für 2010. Wenn ihr euch heute darüber beschwert, dann dürft ihr euch auch nicht 2001 anschauen, denn wie wir alle wissen ist 2001 auch etwas anders gekommen, als es im Film dargestellt wurde, und ach übrigens auch in 2001 kam der kalte Krieg indirekt vor.
Über den Film 2001 (den ich wohlgemerkt auch sehr schätze) sei euch mal allen gesagt, daß der Film in einigen Belangen ( Tricktechnik, Musik, u.a.) zwar ein Meisterwerk darstellt, aber in anderen Gebieten eben auch nicht. Er mag zwar heute Kult sein, aber wenn man erst das Buch lesen muß, welches ja durchaus dem Film zu Grunde liegt, um das Filmende zu verstehen, dann hat irgendwie, der Regisseur der die Geschichte inszeniert hat versagt. Es tut mir sehr leid euch edlen über die Maßen hochstehenden unirdischen Wesen, deren Denken alles zu sprengen scheint (zumindest scheint ihr das zu glauben) zu enttäuschen, aber Mr. Kubricks hat zwar "Kult" geschaffen aber bei 2001 auch etwas "versagt". Steigt man aber vom Hohen Roß der Gehirnakrobatik nur ein klein wenig runter und sieht sich beide Filme mit offenem Geist und Herzen, in Kombination als einen Gesamtfilm an, dann erhält man eine absolut perfekte Story mit Anfang und Ende, viel Raum zum wirklichen Nachdenken über Gott, Mystisches, und Jenseitiges und am Ende hat man wirklich ein größeres, erweitertes Bewußtsein, welches, so nehme ich an, auch Kubrick ursprünglich dem Publikum vermitteln wollte. Fazit: 2001 & 2010 (Gesamtfilm) ist, aus meiner Sicht die beste Variante um beide Filme zu beurteilen und der Regisseur von 2010 hat großartige Arbeit geleistet um an 2001 einen eben auch nicht perfekten Film anzuknüpfen und diesen zu komplettieren.

Soviel zur Ehrenrettung von 2010 und dessen Regisseurs und der Blu-ray-Version.
(Danke, und jetzt dürfen mich die "perfekten" 2001-Fanatiker zerfleischen)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 2010 - Zum Medium Blu-ray Kontakt aufgenommen, Ergebnis: Überzeugend, 6. April 2013
Von 
ATREYU (Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Für immer noch Unwissende 2010 ist die Fortsetzung zu Stanley Kubricks Meisterwerk "2001 a space odyssey" von 1968. Die Geschichte die nun neun Jahre danach ansetzt handelt im Grunde davon das die amerikanische Raumfahrtbehörde einen weiteren Flug zum Jupiter plant um heraus zu finden was seinerzeit mit der Besatzung des Raumschiffs Discovery passiert ist. Zu Beginn des ganzen wird uns nochmal grob zusammengefasst was in dem Vorgänger geschehen ist. Man kann also wenn man von 2001 nicht so wirklich überzeugt war, da vielleicht zu langatmig, zu mystisch oder zu konfus etc. diesem Film eine Chance geben oder durchaus auch ohne den Vorgänger gesehen zu haben anschauen. Was ich persönlich aber nicht befürworte aber genug der Vorworte, viele kennen den Film ja bereits.

Das Bild in Letterbox (2.4:1) hat durchweg eine gute bis sehr gute Bildschärfe ohne großartig störendes Rauschen. Aufgefallen ist mir noch das gerade die Außenaufnahmen im Weltall sehr kontrastreich und mit schönen Farben wirklich erstklassig aussehen. Grundsätzlich sehen eben die Aufnahmen mit Special-Effects deutlich besser aus und haben durchweg in allen Bereichen sehr gute Werte. Die Szenen als z. B. die beiden Astronauten Curnow und Maxim vom russischen Raumschiff Leonov zur Discovery übersetzen sind wunderschön und gestochen scharf. Wer hierbei allzu Negativ kritisiert vergisst generell das Alter solcher Filme (1984), man natürlich auch sehr gutes Ausgangsmaterial zur Restauration benötigt, diese zu dem auch Kostenspielig ist oder eben von heutigen Produktionen verwöhnt, die dem Betrachter ja oftmals ein sehr künstlich wirkendes Bild beschert. Das mag sicher bei manch heutigen Filmproduktionen stimmig sein aber die damaligen Filme hatten eben einen sehr natürlich wirkenden Look der auf dieser Blu-ray bestens erhalten ist. Einzig und alleine bei manchen Innenaufnahmen im Raumschiff Leonov ist stärkeres Filmkorn und eine gewisse Unschärfe zu erkennen. Auch besitzt das Bild hier keine Tiefenwirkung, empfand ich aber kaum dramatisch und finde absolut kein Grund hier 1-Stern Wertungen abzugeben.

Der englische Originalton ist in 5.1 Dolby TruHD, der deutsche Ton ist in 5.1 Dolby Digital gemastert. Der Surround-Sound ist gut ausgewogen, hält sich aber eher bedeckt da dieser Film mit Soundeffekten und Hintergrund-Musik eher sparsam umgeht. Die Szenen z.B. im Raumschiff wissen dem aufmerksamen Zuhörer sicher zu gefallen da hier mit den dafür typischen rauschen, surren und piepsen etc. ein deutlicher Raumklang zu vernehmen ist. So gibt es in dieser Hinsicht eigentlich nichts zu kritisieren, da auch die Dialoge sehr klar verständlich sind.

An Extras befinden sich auf der Scheibe ein Kinotrailer und eine Dokumentation die sich „behind the story“ nennt. Zu Wort kommen unter anderen Arthur C. Clarke (Autor), Peter Hyams (Regisseur), Syd Mead (Visual Designer). Man bekommt hier ein ganz gutes Bild davon was die damaligen Designer etc. zu leisten hatten und mit meist aufwendigen Mitteln auch zustande brachten. Das Ganze in 480 Standard-Auflösung, in Mono und mit deutschen Untertiteln leider aber etwas kurz. Interessant die Tatsache das sich Arthur C. Clarke damals die lange Reise und den längeren Aufenthalt in den USA aus gesundheitlichen Gründen nicht zumuten wollte und er sich somit einen Vorläufer von modernen E-Mail-Systemen zunutze machte um mit Regisseur Peter Hyams zwischen Colombo und Los Angeles zu kommunizieren.

Fazit: Ein sehr solider Sci-fi-Film der nicht diese Eleganz und Mystik des Vorgängers besitzt, die Geschichte aber um den geheimnisvollen Monolithen mit politischen und zwischenmenschlichen Konflikten sehr gut fortsetzt und am Ende mit einer moralischen Botschaft abschließt und auf Blu-ray durchaus sehenswert ist. !Kein Wendecover!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Akzeptable Bluray, 22. Mai 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Bevor ich ich die Blu-ray "2010" gekauft habe war ich sehr skeptisch aufgrund der negativen Rezensionen, die hier zu lesen sind. Jetzt wo ich die Blu-ray besitze stelle ich aber fest, dass sie doch besser als die DVD ist. Die Qualität ist natürlich keine Referenz, aber stellenweise doch sehr ordentlich. Jedoch schwankt die Qualität während des Films schon sehr deutlich. So sind z.B. die Außenszenen im Weltraum gestochen scharf, die Szenen im Schiffsinneren weisen jedoch teilweise stärkeres Rauschen auf. Szenen wie die am Anfang des Films hingegen weisen jedoch wieder sehr gute Schärfe und Kontraste auf.

Kleiner Tipp: Die meisten HD-Fernseher haben verschiedene Farbprofile. Bei den meisten HD-Filmen benutze ich auf meinem Fernseher die Einstellung "Dynamisch", welches sich vor allem durch ein sehr helles Bild ausweist, wodurch bei den meisten HD-Filmen Details besser zu erkennen sind, und Farben kräftiger wirken. Für Filme wie "2010" ist eine solche Einstellung aber absolut nicht zu empfehlen, da hier das angesprochene Rauschen sehr kräftig betont wird, und außerdem viele Szenen überbelichtet wirken. Hier benutze ich das Profil "Natürlich". Das Bild wird dadurch etwas dunkler, erscheint aber etwas weicher und mindert deutlich das Rauschen. Einfach zu Hause mal ausprobieren, welche Einstellung bei euch besser wirkt.

Alles in allem kann ich für Freunde des Films eine klare Kaufempfehlung aussprechen, vor allem für jene, welche die DVD noch nicht besitzen. 2 Sterne Abzug dafür, dass die Bildqualität nicht ganz mit anderen (älteren) Filmen mithalten kann, und dafür, dass kräftig an Extras gespart wurde.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider eine Fortsetzung, 10. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: 2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen (DVD)
"2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen", hatte von Anfang an keine Chance. Als Fortsetzung des Klassikers "2001-Odyssey im Weltraum" musste er abschmieren. So unterscheidet sich die Geschichte von "2010" im grossen und ganzen, schon sehr vom Original. Sind bei "2001", Russen und Amerikaner befreundet, so kommt bei "2010" wieder das alte Feindbild auf. Es droht sogar der Dritte Weltkrieg. Die Rolle des Dr. Heywood Floyd die bei "2001" noch von William Sylvester gespielt wurde, übernahm nun Roy Scheider. Der Astronaut David „Dave“ Bowman wird erneut von Keir Dullea verkörpert. Zur Handlung des Films nur soviel. In der Zeit des kalten Krieges entdeckt Dr. Heywood Floyd, das die Discovery ihre Position verändert. Das Raumschiff schwebt über dem Jupitermond Europa, obwohl es schon längst abgestürtzt sein müsste. Als eine russische Mission zu Discovery gestartet werden soll, will Floyd mitfliegen. Schließlich fliegt er mit zwei anderen Wissenschaftlern, zur Discovery. Während sich auf der Erde die Konfrontation zwischen den beiden Supermächten verschärft, entdecken die russischen und amerikanischen Wissenschaftler Leben auf dem Jupitermond Io. Auf der Erde scheint der Dritte Weltkrieg unvermeidbar, als plötzlich David Bowman der verschollene Astronaut auf die Discovery kommt und verlangt das die Wissenschaftler abfliegen müssen. Die lernen trotz des gegenseitigen Misstrauens, zusammen zu arbeiten und fliehen weg von Jupiter. Der Jupiter verwandelt sich in eine zweite Sonne, die als heller Stern auch über der Erde zu sehen ist. Der Weltkrieg wird abgewendet und die Hoffnung auf Frieden bleibt. Soweit zur Handlung. Die meisten Kritiker verrissen den Film damals, weil er als eine Art Sakrileg, gegenüber "2001" galt. Man vergisst dabei, das dieser Film auf den Fortsetzungsroman von Arthur C. Clarke basiert. Der Film ist alles andere als schlechte SF. Besonderst brilliant sind die von Richard Edlunds Firma Boss Films Studios geschaffenen visuellen Effekte. Leider war der Film in den Kinos ein Flop, aber er ist unterhaltsam und erzählt eine tolle Geschichte. Absolut empfehlendswert.
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2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen
2010 - Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen von Arthur C. Clarke (DVD - 2000)
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