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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reger-Olymp, 29. April 2007
Diese Reger-Aufnahme, der ambitionierte Start einer leider nicht sehr weit durchgehaltenen Serie des Hauses Motette mit Reger-Aufnahmen an historischen Originalinstrumenten, ist eine der bedeutendsten Reger-Veröffentlichungen der letzten Jahre. Arvid Gast ist ein absolut herausragender Reger-Interpret und man spürt bei dieser Aufnahme so etwas wie eine Symbiose, die hier Interpret, Instrument und Repertoire eingehen, was diesen Interpretationen etwas "Definitves" und Unübertreffliches verleiht. Angefangen von den liebevoll im Detail ausgearbeiteten Registrierungen (mit exakten Abstufungen selbst noch in den größten Extremen) über den meisterhaften Tempoaufbau der BACH-Fuge bis hin zu Details der Artikulation und Phrasierung stimmt hier einfach alles. Endlich ein Interpret, der die Tonleitern am Ende der BACH-Fantasie ohne "Löcher" spielt, endlich jemand, dem es gelingt, die Sextakkorde am Ende der Morgenstern-Fantasie legatissimo zu spielen. Und: endlich jemand, der all' dies nicht didaktisch und "auf Sicherheit" spielt, sondern mit romantischem Überschwang, Furor und Feuer, und der sich auch den emotionalen Gehalt dieser bedeutenden Musik zu eigen gemacht hat.
Über das Instrument muß man nicht viel sagen: es ist sicher eines der bedeutendsten Instrumente der Reger-Zeit. In den 80er Jahren sehr gut in den Originalzustand zurückversetzt und von neobarocken Verschlimmbesserungen befreit, andererseits durch die Einflüsse der Elsässischen Orgelreform schon zur Erbauungszeit ein Instrument, das eine einseitige Grundtönigkeit im Sinne der deutschen Spätromantik vermied, ist es für die Musik Regers ausgesprochen gut geeignet. Es ist groß genug, ausreichend Abwechslung in einem reinen Reger-Programm zu bieten und verfügt über genügend Ressourcen, auch im äußersten Fortissimo noch Steigerungsmöglichkeiten zu bieten, ohne daß das Instrument jemals anfängt zu "brüllen".
Die Mannheimer Christuskirche verfügt leider über eine viel zu trockene Akustik, um dem Orgelklang den nötigen Glanz zu verleihen; andererseits gibt uns dies die Gelegenheit, Gasts mirakulöse Spieltechnik sozusagen "unter der Lupe" zu hören. Allerdings habe ich Motette im Verdacht, etwas Hall beigemischt zu haben - die Kirche klingt für meine Ohren "live" vor Ort noch trockener.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Orgelsternstunden, 8. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Orgelwerke Vol.9 (Audio CD)
Diese Leichtigkeit, diese Schwere, diese Nostalgie, dieser Übermut, diese Geduld, dieses Können. Ein wahres Erlebnis für jeden der gerne einer Orgel lauscht und sich in dieser Musik zurecht findet. Ein einmaliges Erlebnis und zu empfehlendes Konzert.
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