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Kundenrezensionen

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am 6. Februar 2011
Würde man die "Hall Of Fame" der unterbewertesten US Metalscheiben aller Zeiten errichten, so hätte "Graceful Inheritance", das Debüt der in den frühen Achtzigern gegründeten Northeastcoast-Truppe, gute Ambitionen als würdiger Thronhalter. Dass hier jeder einzelne Track aufgrund spielerischer Leidenschaft und fesselnder Magie regelrecht atmet, mag sich da illusorisch anhören, ist aber bei voller Nüchternheit und regulären Luftdruckbedingungen geradezu greifbar - man vernehme die sensiblen Stimmbandoszillationen von Sangeswunder Davidson oder Terry Gorle's sechssaitige Streicheleinheiten, deren Anwesenheit per Absetzen der Diamantnadel Horden von Möchtegernmusikern den vorzeitigen Haarausfall beschert.

Wie könnte man sich solch sündigen Verköstigungen à la "Another Candle", "The Servant" oder "Hands Of Destiny" - allesamt mit Kabinettstücken der frühen US Metalschule angereichert - entziehen? Auf diese rhetorische Frage muss man pflichtbewußt weitere metallische Glanztaten wie das elegisch ertönende "Keeper Of The Reign" oder den flotten, im Iron Maiden Style geimpften Killersong "Dragon's Lair" respektvoll erheben. Als Höhepunkt sei aber das von heroisch-schmetterndem Chorus geschmiedete Göttereisen namens "Tear Down The Walls" genannt, welches ein ums andere mal die Kinnlade runterkippen lässt und nachhaltig die metallische Vormachtstellung der verregneten Westküstenstadt Seattle, damals in den Achtzigern noch vieler stolzer Söhne namens Culprit, Metalchurch, Queensryche (in ihren besten Jahren) oder später Sanctuary und vieler anderer reicher, bestätigt. Die enorme musikalische Fähigkeit gepaart mit den akribisch/fokussierten Songwritingqualitäten beweist retrospektive zu deutlich, welche Nation in den Achtzigern das Zepter in der Hand hielt - einen nicht unwesentlich Beitrag leisteten hierzu Heir Apparent via "Graceful Inheritance" wie auch mit dem Zweitwerk "One Small Voice" aus dem Jahre 1989.

Kaum zu glauben, dass die Amerikaner selbst nur über Importwege zu diesem Kleinod gelangten oder dass der Fünfer um Chefdenker Gorle bis heute keinen müden Cent von den Verkäufen dieses Debüts dazumal zu sehen bekam. How ever - Life's not always fair ...; Zu guter Letzt beachte man die wahnwitzige Backwardsmessage des Schlußtracks "And...Dogro Lived On" und das von Eric Larnoy (malte dazumal einiges für das französische Black Dragon Label) edel gestaltete Artwork. Der Hellion Re-Release wurde übrigens durch ein anderes Cover ersetzt und mit einigen tollen Bonustracks aufgemotzt. "Graceful Inheritance" ist ein Kultereignis sondergleichen und gehört daher ausnahmslos in jeden Gitarrenlastigen Haushalt, der den Beinamen "US Metal" trägt!!!
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am 2. August 2013
Heir Apparent's Debut "Graceful Inheritance" erschien 1986 unter gewissen Widrigkeiten. Die Band war in den heimischen USA nicht in der Lage, ein Label für sein Material zu begeistern, so dass man den ungewöhnlichen Weg eines EU-Releases gehen musste. Das mit den unangenehmen Nebeneffekten, dass man a) einiges an Zeit verlor und b) einen der größten potentiellen Märkte (nämlich den heimischen) gleich mehr oder minder abhaken konnte. Dort erschien die Scheibe nur als Import.
So kam also das kleine französische Label Black Dragon zum Zuge und spendierte "Graceful Inheritance" zunächst einmal eines der schönsten Coverartworks der gesamten Metal-Geschichte, die die hier vorliegende CD-Edition leider nicht mehr aufweist, was anhand des gebotenen musikalischen Inhalts allerdings zu verschmerzen ist. Ich musste damals nachschlagen: "Heir Apparent" übersetzt sich zu "Thronanwärter" und selten stimmten namentlich benannte Ambitionen so mit künstlerischem Output überein wie hier. "Thronbesteiger" wäre vielleicht noch passender gewesen. Denn genau das tat Heir Apparent: Man bestieg mit "Graceful Inheritance" als Insignie quasi souverän den Thron des epischen US-Powermetals. Und würde dort eventuell auch heute noch sitzen, wäre die Karriere der Band nur ein wenig geschmeidiger verlaufen.

Wie auch immer: Mit GI wurden Maßstäbe gesetzt. Intelligentes Songwriting, dass die gesamte Bandbreite von langsam/getragen ("Keeper of the Reign") bis rasant ("Nightmare") abdeckt. Das Ganze einzigartig instrumentiert durch Terry Gorle's Gitarrenspiel (erkennt man unter 1000en sofort), Derek Peace's prägnantem Bass und veredelt durch Paul Davidson's berückend-melancholischen Gesang, über die gesamte Spielzeit von guten 45 Minuten eine einzigartige Atmosphäre erzeugend. "Another Candle", "Hands of Destiny", "Master of Invasion", "Dragon's Lair"... Höhepunkte unter Höhepunkten, die die anfangs beschriebenen Schwierigkeiten der Band, überhaupt einen Plattenvertrag zu finden, zu einem Mysterium werden lässt, über das sich mittlerweile der Nebel der neuzeitlichen Geschichte gelegt hat - ich kann's jedenfalls nicht nachvollziehen.

Presseseits stieß GI bei Erscheinen allerseits auf Wohlwollen und Begeisterung, was aber auch nicht dazu angetan war, sämtliche Metalheads landesweit zu ermutigen, hier umgehend zuzugreifen, so dass die Band nach nur einem einzigen Nachfolger ("One small voice", 1989, besetzungstechnisch umgekrempelt und musikalisch stark modifiziert) zunächst den Weg alles Irdischen ging, sich hier und dort wieder reformierte, den vorliegenden Geniestreich aber nicht wiederholen konnte.

Wer "Graceful Inheritance" nicht kennt, sollte dieser großartigen Truppe auch heute noch die Ehre erweisen. Das Teil klingt auch mehr als 25 Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch einzigartig.
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am 19. Dezember 2009
Graceful Inheritance gehört zu den absoluten Klassikern des US-Metals. Von den energiegeladenen (und für damalige Zeiten sehr progressiven) Songs über die glasklare Produktion, den mystischen Lyrics bis hin zum grandiosen Cover (eines der besten der Metal-Szene) stimmte hier einfach alles. Das Cover der Widerveröffentlichung von Hellion Records ist leider nicht mehr so brilliant wie das Original von Black Dragon, doch was zählt ist die Mucke und die ist nach über 20 Jahren immer noch ganz ordentlich anzuhören. Heir Apparent's edles Debut landet immer wieder mal in meinem CD-Player und lässt mich schweren Herzens an die 80er denken, die noch unzählige andere Klassiker hervorgebracht hat. Junge Metal-Fans der Neuzeit, hört euch mal an was eure Väter gehört haben. Let's rock on ...
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am 23. Oktober 2011
original cover ist. der musik tut das natürlich keinen abbruch. hochklassiger und verspielter metal der marke queensryche oder crimson glory erwartet den hörer.
bevor man sich das album kauft oder loadet, kann man es sich komplett auf der seite
classic metal samples
anhören. hier warten über 500 80iger perlen darauf neu entdeckt zu werden!!!!
deswegen gebe ich hier keine anspieltipps sondern lobe das album als komplettes
gesamtwerk.
HAMMER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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am 7. August 2013
Heir Apparent waren ihrer Zeit voraus. Sie spielten schon am Anfang der 1980er cleveren Progressive Metal in einer Art, die später bei Fates Warning, Queensryche oder Crimson Glory zu Kultstatus gelangte.
Absolut hörenswert, und bei Szene-Kennern ein echter Geheimtip.
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am 16. August 2001
Das Warten auf HEIR APPARENTs Debüt als CD-Release hat endlich ein Ende gefunden. Um eins gleich vorwegzunehmen: Es hat sich gelohnt! Zur Musik: Das phantastische 'Another Candle' eröffnet gleich mitreißend Seite eins, bevor es nicht minder niveauvoll mit 'The Servant', dem schon bekannten 'Tear Down The Walls', 'Running From The Thunder' (etwas gemäßigter), 'The Cloak' (kraftvoll und mitreißend) und dem live im Studio aufgenommenen 'R.I.P.' weitergeht. Alle Stücke besitzen einen fast unglaublichen Wiedererkennungswert, die Soli sind absolute Spitzenklasse, die ganze Band einfach genial. Seite zwei beinhaltet ebenfalls sechs Stücke, jedes für sich ein kleines Meisterwerk, auch wenn 'Master Of Invasion' ein wenig abfällt, aber dieses Manko fegt das rasante 'Nightmare' gleich wieder vom Tisch. Aber was muß ich noch groß Worte verlieren, der qualitätsbewußte US-Hardrock/Metal-Fan MUSS diese CD einfach besitzen. Dieses Quintett sorgt damals für viel Furore! Welche Band kann schon ein Debüt ohne echte Schwachpunkte nachweisen?
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am 11. August 2005
Ich kenne "Graceful Inheritance" bereits seit dem Erscheinungsjahr 1986, und ich muss sagen, dass seitdem nichts besseres veröffentlicht wurde. Da kommt kein Dream Theater, Rhapsody, Luca Turilli, Sonata Arctica etc. mit! Die Songstücke zeichnen sich durch musikalische Intelligenz, Gefühl und der notwendigen Härte aus. Die Mischung machts, und das ist mit diesem Album gelungen. Der Opener "En Trance" mit "Another Candle" ist schon phänomenal und weiß zu überzeugen. "Hands of Destiny", "Keeper of the Reign" und "Master of Invasion" sind wahre Ohrwürmer, die nicht mehr aus dem Gehörgang verschwinden. So kann auch der Aussetzer "We, the People" durchaus verziehen werden. Das Album endet mit einem schnellen und harten Metalfeuerwerk, was die ganze Sache gelungen abrundet. Fazit: Für mich ist "Graceful Inheritance" immer noch die entscheidende Messlatte im Bereich Prog/Melodic-Metal. Es lohnt sich!
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am 7. August 2012
Freut mich das ich die CD bekommen habe ,war nicht so einfach sie zu bekommen, aber es gibt ja Amazon :-)
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am 12. Mai 2007
Ich kann mich nur dem Rezensenten anschliessen, der fragte "was ist so toll an dieser Scheibe". Ich hatte mir diese Platte damals 1986 kurz nach ihrem Erscheinen gekauft, weil im Rock Hard damals nicht nur ein extreme lobhaftes Review geschrieben wurden, sondern, vor allem, weil dieses Album die höchste Bewertung im Rock Hard aller Zeiten bekam. Auch der Vergleich das es sich hier um eine Band handelte, die wie die damaligen Queensryche klangen, lies mich sofort aufhorchen. Da Queensryche bis dato nur erstklassige Alben gemacht hatte ("Rage for Order", die ich etwas schlechter als die 2 vorigen Scheiben der Band finde, war noch nicht erschienen) Also blieb für mich damals natürlich nichts übrigs als sofort loszuziehen und "Graceful Inheritance" zu kaufen. Das hätte ich dann doch lieber sein lassen sollen, denn ich finde dieses Album nur mittelmässig, egal wie viel Hype darüber verbreitet wurde.
Das Problem ist im Grunde, dass die packenden Riffs einfach fehlen. Ohne diese kann Metal und Rock Musik eben nicht über sich hinauswachsen. Der Sänger ist völlig in Ordnung. Auch mit der eher holpprigen Produktion kann ich leicht leben, aber wie schon gesagt, die Hauptstruktur der Songs ist mir zu durchschnittlich. Viele der Songs klingen für mich auch nicht nach den alten Queensryche, sondern eher wie eine drittklassige möchte gerne Ausgabe dieser einst so genialen Epic Metal Band. Wer wirklich Scheiben wie die alten Queenryche Sachen horen will, sollte sofort die ersten beiden Crimson Glory Alben kaufen, die ohne Probleme das gleiche hohe Niveau dieser legendären Alben besitzen.
Unterm Strich bleibt also nicht viel was für dieses Album sprechen wurde. Songs, die in diesem Epic und bedingtem Progressive Metal Bereich gespielt werden, existieren besser bei anderen Bands. Wie schon erwähnt, Crimson Glory oder auch alte Fates Warning (erste 3 Alben), oder die genialen Lethal (Programmed) sollte man hören bevor man sein Geld hierfür ausgibt.
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am 27. Januar 2007
Ich bin auf dieses Album über die TOP 300 Liste aus dem Rock Hard gestoßen (sehr empfehlenswert!). Habe mir das Teil dann teuer über ebay ersteigert, denn es gibt ja lediglich die Original-Version auf Black Dragon (CD oder LP) und Anfang 2000 hat's mal nen Re-Release gegeben, alles aber heute sehr rar. Nun ich hab's also geschafft und gefreut wie ein kleines Kind als die CD das erste Mal im CD-Schacht verschwand. Nach den ersten Tönen machte sich allerdings schon Enttäuschung breit, wegen dem schlechten, dünnen Sound mit den typischen blechernen 80er-Drums. Okay, egal, wenn die Songs stimmen. Tja, aber auch da muß ich nach dem 20ten Durchlauf immer noch sagen: Da stimmt gar nichts. Mit "Another Candle" ist gerade mal ein (!) anständiger Song auf dem Album, alles andere ist so langweilig dahinplätschernd, daß ich bereits nach dem 5ten Song aussteigen muß. Bitte nicht falsch verstehen: Aber nur weil das Teil rar und gesucht ist, muß es noch lange kein Klassiker sein!
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