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Kundenrezensionen

97
4,7 von 5 Sternen
Rain Man
Format: DVDÄndern
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Mit "Problemfilmen" ist das oft ein heikles Unterfangen: Bloßes Mitleid für Behinderte zu ernten oder die Ausgeliefertheit dieser Menschen in eine Handlung einzubinden kann denn Bemühungen einer couragierten, filmischen Reflexion der Thematik nicht gerecht werden. Barry Levinson's einfühlsames Roadmovie jedoch ist kein "Problemfilm" der sich der bloßen Abhandlung von Klischees übt, "Rain Man" ist vielmehr der ehrliche, liebevolle und unverkrampfte Zugang zu einer spezifischen Störung der menschlichen Psyche, die Autismus genannt wird. Autisten leben oft in ihrer "eigenen" Welt, die uns Mitmenschen oft verschlossen bleibt, sie haben ihre "eigenen" Verhaltensweisen, etwa die der andauernden Wiederholung von Gesten, Sätzen oder Handlungen. Sie sind oft "stumm" und werden zu unrecht als "emotionslos" bezeichnet, weil dem überweigendem Teil der Gesellschaft der Zugang zu ihnen fehlt. Der 1988 entstandene Film "Rain Man" kann so als "Schlüssel" verstanden werden, der die Tür zu dieser oft unbekannten Geistesstörung (selbst der Film reflektiert dies in jener Szene bei dem Arzt, wo die Krankenschwester meint: "...he is artistic?") aufzustoßen. Der Film verstand es, Toleranz und Verständnis für das Phänomen des Autismus zu schaffen. Der Film behandelt auch die teils enormen Fähigkeiten von Autisten - das Jonglieren mit Zahlen (jene legendäre Szene, in der Raymond am Airport über die Absturzstatistiken von Flugzeugen referiert, wurde von den meisten Fluglinien außer Quantas, die den Film im Bordprogramm spielten, übrigens entfernt) die Fähigkeit des Kombinierens (etwa die Szenen mit den Zahnstochern, im Casino, etc.).
Ursprünglich hätte Steven Spielberg im Regiesessel sitzen sollen, und hatte auch schon Konzepte zum Film "Rain Man" erstellt, doch dann benötigte George Lucas Spielberg für den dritten "Indiana Jones"-Film, und Barry Levinson (mit Spielberg gut befreundet) übernahm Konzept und Regie des Films. Der damals -jährige Tom Cruise schien prädistiniert für die Rolle des coolen Yuppies, Charakterdarsteller Dustin Hoffman eignete sich wie wohl wie kein vergleichbarer Schauspieler für die Rolle des Autisten, für seine Charakterstudio begab er sich selbst unter Autisten, um von ihnen zu lernen.
Die Reise durch die Weite des Landes Amerika wird für Charlie auch zu eine Reise in sein Selbst, seine Gefühlswelt, seine Vergangenheit: Das Verständnis für seinen Bruder Raymond. Die einzelnen Stationen seiner Reise, die Erlebnisse stehen dabei metaphorisch für die Stationen seiner Selbsterkennung - bis er am Ende schließlich neue Einsichten gewinnt, neue Erfahrungen macht, die sein Leben fortan verändern werden. Man hat auch auf ein klassisches "Happy End" verzichtet - Regisseur Levinson hat in der Rolle des Psychiaters am Ende des Films übrigens einen Cameo-Auftritt - was "Rain Man" einmal mehr zu einem unheimlich berührenden und unvergesslichen Filmereignis macht (Hoffman selbst hatte auf dieses Ende bestanden, die Scriptautoren wollten ursprünglich ein "Happy End")
Die "Gold Edition" bietet erstmalig eine würdige Präsentation des Films auf DVD mit informativem und umfangreichen Bonusmaterial: Das obligatorische "Making of" fehlt ebenso wenig wie ein Interview des Regiesseurs, geschnittene Szenen und eine Dokumentation über die Geistesstörung Autismus.
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. April 2011
'Rain Man' ist ohne jeden Zweifel einer der besten Filme aller Zeiten. Dustin Hoffman spielt den autistischen Raymond Babbit, den sein kleiner Bruder Charlie als Kind Rain Man nannte, so überzeugend, dass man es gar nicht fassen kann.
Charlie (Tom Cruise) kann sich als Erwachsener nicht mehr daran erinnern, einen Bruder gehabt zu haben, bis er nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass das Erbe, auf das er spekuliert hat, nicht ihm zugute kommt, sondern einem Heim, in dessen Obhut sein Bruder gegeben wurde, als Charlie noch sehr klein war. Charlie entführt seinen Bruder aus dem Heim, um auf diese Weise einen Teil des Erbes für sich zu erpressen. Die Reise der beiden Brüder wird für Charlie zu einem Abenteuer, von dem er nicht einmal hätte träumen können. Charlie erkennt u.a., dass sein Bruder ein phänomenales Gedächtnis hat und dadurch zu genialen Leistungen befähigt ist, anderseits aber im normalen täglichen Leben teilweise völlig hilflos und überfordert ist. Die Erlebnisse der beiden sind überraschend, teilweise voll herrlicher Situationskomik; Charlie lernt seinen Bruder immer besser kennen und schließlich auch verstehen. Das wirkt sich auf den Zuschauer aus, egal ob er mit dem Thema Autismus schon einmal konfrontiert war oder nicht, der durch den Film nicht nur in den Bann gezogen wird, sondern den 'Rain Man' ebenfalls verstehen lernt.
Der Film aus dem Jahre 1988 hat deshalb auch große gesellschaftliche Bedeutung. Die breite Öffentlichkeit wusste bis dahin wenig bis gar nichts über autistische Menschen. Der Film 'Rain Man', der 4 vier Oscars erhielt, hat ganz erheblich dazu beigetragen, dass das Phänomen Autismus in weiten Kreisen bekannt wurde. Auch wenn Raymond nicht unbedingt 'der typische Autist' ist (den gibt es nämlich nicht, es gibt verschiedene Formen des Autismus; und überhaupt sind alle 'Autisten' verschieden), hat der Film so viel zum Verständnis autistischer Menschen beigetragen, dass es für sie und ihre Angehörigen durchaus besser geworden ist. Dafür gebührt den Machern dieses Films und ganz besonders Dustin Hofmann großer Dank!
Auch Tom Cruise spielt hier seine beste Rolle. Und in einer tollen Nebenrolle als Charlies Freundin Susanna überzeugt Valeria Golino, die zeigt, wie eine natürliche Beziehung zu einem autistischen Menschen ohne Angst und Vorurteile wunderbar funktionieren kann.
Diesen einmaligen Klassiker der Filmgeschichte muss jeder gesehen haben!!!
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. August 2011
Nachdem der Erscheinungstermin für diese Blu-ray mehrmals verschoben wurde, ist sie jetzt endlich im Handel. In meiner Rezension beziehe ich mich auf die deutsche Cine Project Ausgabe vom August 2011.

Zunächst ein paar Details zu dieser Blu-Ray:
Als Erstes fällt auf, dass die Disc kein Hauptmenü hat, daher startet der Film gleich nach dem Einlegen. Einstellungen erreicht man nur über das Pop-Up Menü auf der Fernbedienung.

Der Film liegt in einer Auflösung von 1080p und im Format 1:85:1 (Letterbox) vor. Er hat eine Spieldauer von 134 min. Den Bildtransfer bewerte ich mit gut bis befriedigend, hier war meine Erwartung durchaus noch etwas höher. In Sachen Kontrast und Detailschärfe weist die Blu-ray einige Schwächen auf. Leider ist öfters leichtes Bildrauschen oder Filmkorn zu sehen. (z.B. bei Filmbeginn oder nach ca. 10:30 min., Filmränder). Die Nahaufnahmen sind etwas besser. In wenigen Szenen werden Verschmutzungen des Filmmaterials durch helle Punkte sichtbar. Die Farbwiedergabe ist ordentlich und kräftig, wirkt aber nicht übertrieben. Der Schwarzwert ist teilweise nur mäßig, da gelegentliches Rauschen deutlich sichtbar ist. Insgesamt wirkt die Bildqualität etwas besser als bisher auf DVD.

Der englische Ton liegt im Format 5.1 DTS-HD Master Audio vor. Die Dynamik ist ordentlich. Die sehr sparsam eingesetzten Surroundeffekte sind gut, bei einsetzender Musik noch besser spürbar. Die Sprachverständlichkeit ist nur gut, da zu leise abgemischt.
Der deutsche Ton in 5.1 DTS ist nur durchschnittlich bis gut. Das liegt aber auch daran, dass der Film durch die vielen Dialoge sehr centerlastig ist. Bei einsetzender Musik werden alle Kanäle angesprochen, die Räumlichkeit und die Dynamik sind dann etwas besser. Die Sprachverständlichkeit ist gut, die Tonhöhe könnte besser sein. Schade dass man hier nicht etwas nachgebessert hat.

Das Titelcoverbild mit dem Cine Project Logo wirkt etwas billig. Schade, dass ein weiterführendes Booklet nicht enthalten ist. Dafür gibt es ein Wendecover, so dass man das FSK-Logo vorn nicht mehr sieht.

Den Umfang der Extras ist eher durchschnittlich. Ärgerlich ist z.B. der fehlende deutsche Untertitel. Gab es diesen doch bereits auf der DVD Gold-Edition.
Es gibt Audiokommentare von Barry Levinson, vom Autor Barry Morrow und vom Co-Autor Ronald Bass. Die beiden Featurettes (Rain Mans Reise - ca 22 min.) und (Licht ins Dunkel... - Ein Blick auf die Geheimnisse des Autismus - ca 20 min.) und jeweils für 2 min. Entfallene Szenen und der US-Kinotrailer.

Natürlich ist der mit 4 Oscars (Bester Film, Beste Regie, bester Darsteller Dustin Hoffman und bestes Originaldrehbuch) ausgezeichnete Film aus dem Jahre 1988 längst ein Klassiker.

Die Besetzung der Hauptdarsteller ist mehr als gelungen. Dustin Hoffman spielt die Rolle dieses verhaltensgestörten Mannes mit einer Selbstverständlichkeit, bei der sich beim Zuschauer eine eigene Anteilnahme entwickelt. Der genervte Yuppie Bruder Charlie (Tom Cruise) versucht seinen Anteil am 3 Millionen Erbe zu sichern, nachdem er von der Testament-Regelung des verstorbenen Vaters erfährt. Dazu muss er sich jetzt seinem schwer zugänglichen Bruder per Entführung annähern und das quer durch Amerika im Buick seines Vaters. Cruise Freundin Susanna (Valeria Golino) bringt da mehr Geduld auf.
Das Drehbuch ist eine gelungene Mischung aus Drama und Komödie und ist alles andere als kitschig. Die Filmmusik von Hans Zimmer kann als gelungenes Debüt bezeichnet werden. Die Filmhandlung wird durch diese gut ergänzt.

Ein Film der nachdenklich macht und den man sich von Zeit zu Zeit wieder anschauen kann. Im Genre ist er ein echtes Highlight.

Für die technische Umsetzung mit den angesprochenen Kritikpunkten hätte dieser Film auf Blu-ray deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Trotzdem gehört er in jede gut sortierte Filmsammlung, allerdings hier zu einem fairen Anschaffungspreis.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Juni 2004
Einer der besten Filme der 80er erscheint endlich in einer ihm würdigen DVD-Fassung.
Die Story: Charlie Babbit (Tom Cruise) ist ein Autoverkäufer, der finanzielle Probleme hat. Da stirbt sein Vater, mit dem er seit seiner Jugend zerstritten war, und Charlie glaubt nun das Vermögen des Vaters erben zu können. Bei der Testamentseröffnung erfährt er jedoch, dass sein Bruder Raymond (Dustin Hoffman) das Vermögen erben soll. Nur kennt Charlie seinen Bruder garnicht. Dieser lebt seit seiner Kindheit in einem Behindertenheim, da er Autist ist. Als Charlie das erfährt, entführt er Raymond mit dem Plan, das Erbe zu erpressen. Ist Charlie am Anfang noch genervt und überfordert mit seinem behinderten Bruder, entwickelt er langsam aber sicher Gefühle für ihn...
Die Geschichte wird zum Ende hin sehr emotional, ohne jedoch in Kitsch abzugleiten. Tom Cruise spielt seine Figur zwar sehr glaubwürdig, jedoch ist es Dustin Hoffman, der einem ihm Gedächtnis bleibt. Es ist unglaublich wie er diesen Autisten spielt, man könnte meinen, er sei Autist.
Der Film gewann 1988 4 Oscars in den Kategorien Bester Film, Beste Regie (Barry Levinson), Bester Hauptdarsteller (D. Hoffman) und bestes Drehbuch. Alle davon sind verdient, Hans Zimmers Musik hätte meiner Meinung nach auch einen verdient. Darüber hinaus gewann der Film auch 2 Golden Globes.
Die DVD wird in der Glod Edition dem Film endlich gerecht. Ton und Bild wurden verbessert und auch einige Extras wie ein Audiokommentar sind angekündigt. Also, der Kauf lohnt sich nicht nur für Leute die den Film noch nicht auf DVD haben, auch die Leute die die alte Fassung haben, können beruhigt zugreifen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Oktober 2011
Der Film war einer der großen Filme Ende der 80er Jahre, von dem Viele so begeistert waren, dass sie dafür gleich mehrfach das Kino besucht hatten!
Mir genügte es damals, den Film ein Mal zu sehen; gefallen tat er mir dennoch.

Der Film ist eine Art "modernes Märchen".

Die Handlung: ein habgieriger, herzloser Autohändler hofft durch den Tod seines Vaters an das große Erbe zu kommen; dieser vermacht es aber einem Treuhänder, als Vertretung seines bis dahin unbekannten Bruders.
Tief entttäuscht macht sich der Autohändler auf den Weg, zunächst den Treuhänder, dann den Bruder zu finden, in der Hoffnung über diesen an das große Geld zu kommen. Der Bruder entpuppt sich als schwer autistische Person, die er kurzerhand entführt.
Auf dem Weg durch die USA kommen sich die beiden ungleichen Brüder - trotz der schweren Emotionalen Behinderung des Einen - dann überraschenderweise näher. Der bis dahin gefühlskalte ältere Bruder entwickelt Sympathien für den behinderten Jüngeren. Das liegt auch an den Abenteuern, die die Beiden zusammen erleben ...

Die Hauptdarsteller sind gut gewählt und geben eine gute Figur ab, überzeugen in ihren jeweiligen Rollen, wobei mir Tom Cruise bisher in keiner Rolle besser gefallen hat als hier.

Als echter Hollywood- Film vermag es dieser Film gekonnt, große Gefühle beim Publikum zu wecken, die romantische Ader des Publikums zu treffen.
Stellenweise wirkt das Ganze dann aber etwas übertrieben und unrealistisch; zu dick aufgetragen.

Der Film brachte das Thema Autismus an die breite Öffentlichkeit.
Allerdings bedient der Film voll und ganz ein Klischee, das in der Form in der Realität kaum vorkommt.

Immerhin aber unterstützte der FIlm Sympathien für solche Menschen, die oft in der Öffentlichkeit großen Anfeindungen und Unverständnis - vor allem zu dieser Zeit - ausgesetzt waren.

Eine Message des Films: auch ein behinderter Mensch kann ein ganz besonderer und liebenswürdiger Mensch sein, trotz oder gerade wegen seiner Eigenheiten.
tatsächlich sind ja einige der beschriebenen Fähigkeiten des Autisten in der Realität ähnlich, zumindest aber denkbar.

Ein Außenseiter- Film, der ohne große Töne und vor allem Gewalt auskommt.
Einige Szenen fand ich allerdings zu kitschig, übertrieben und überflüssig.

VOr allem Jugendliche werden an dem Film Gefallen finden; ältere Menschen, die mit dieser Thematik gut vertraut sind, allerdings weniger.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2006
Zu den vorhandenen Rezensionen ist vom analytischen Standpunkt nichts hinzuzufügen.
Nachdem ich diesen Film vor weit über 10 jahren zum ersten mal gesehen hatte hat sich für mich viel verändert. Durch diesen Film, nein durch die Leistung von Dustin Hoffmann habe ich erst richtig verstanden was schauspielen bedeutet und wie anspruchsvoll dieser Beruf ist. Bei diesem Film kann man eine der wenigen geschichtsträchtigen und größten Leistungen eines Schauspielers bewundern. Auch wenn einem dieses Genre generel nicht zusagt schafft dieser Fakt alleine ein unvergleichliches Erlebniss.
Nach diesem Film wusste ich was ich in meinem Leben versuchen will zu erreichen, ich besuchte darauf die Schauspielschule und arbeite seit Jahren als Schauspieler. All das was ich in diesen Jahren gelernt habe läßt mich die Leistung des Jahrhundert Akteurs Dustin Hoffmann nur noch mehr schätzen.
Jeder der eine DVD Sammlung die über reines Popcornkino hinaus geht besitzen will kommt an dieser Goldedition nicht vorbei.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2006
Hierbei handelt es sich um ein wunderschönes Drama, verbunden mit einem Familienfilm. Der unbeschwerte Autohändler Charlie erfährt nach dem Tod seines Vaters, dass er einen autistischen Bruder hat, welcher Alles erben soll. Da macht Charlie aber nicht mit und entführt Raymond, um das Geld von den Anwälten zu erpressen. Er kann seinen neu gewonnen Bruder nicht ausstehen und nervig ist dieser sowieso, wodurch die beiden eine interssante Reise erleben.
Es ist schön zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Brüdern im Laufe des Filmes wandelt. Die Personen werden sehr glaubwürdig von Tom Cruise und Dustin Hoffman rübergebracht. Und besonders Letzterer hat mit seiner detailgetreuen und überzeugenden Inszenierung einen Charakter erschaffen den man einfach in sein Herz einschließen muss.
Ich könnte mir den Film tausendmal ansehen und er wäre immer noch toll!
Es lohnt sich auf jeden Fall ein solch bedeutendes Stück der Kinogeschichte im Schrank stehen zu haben.
Ich wünsche viel Spaß beim Ansehen und hoffe, dass Sie sich so erfreuen können wie ich!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2012
Der junge Autohändler Charlie Babbit steht vor seinem finanziellen Ruin, als er auf eine Erbschaft hoffen kann: sein reicher Vater, mit dem er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat, ist gestorben. Doch er erbt nur das Auto, welches der Grund seines Zerwürfnisses mit dem Vater war, und dessen geliebte Rosen. Das Geld geht an einen Treuhänder, und Charlie findet heraus, dass es für einen autistischen Mann verwaltet wird - seinen viele Jahre älteren Bruder, von dem er nichts wusste. Charlie entführt den Bruder aus der Anstalt, um für ihn das Sorgerecht und damit das Geld zu bekommen. Da sein Bruder Raymond jedoch panische Angst vor dem Fliegen und vor großen Straßen hat, unternimmt er mit ihm die Reise quer durch die USA mit dem Auto auf kleineren Landstraßen. Er lernt ihn kennen, reibt sich an seinen Eigenarten und beginnt ihn doch zunehmend zu mögen und auch in seiner Besonderheit zu respektieren. Als er zum Schluss um das Sorgerecht streitet und es verliert, geht es ihm nicht mehr um das Geld, sondern um die Beziehung zu seinem Bruder. Raymond entscheidet sich, dass er lieber wieder in seiner Anstalt leben möchte - aber am liebsten "mit Charlie Babbit" - was nicht geht, da dieser am anderen Ende der Vereinigten Staaten lebt, ihn also nur hin und wieder besuchen wird. Kein reines Happy-End also, aber realistisch.

Weniger realistisch ist eine Szene in Las Vegas, wo Charlie mit Hilfe der Kartenzähl-Fertigkeiten Raymonds genau die Summe Geld gewinnt, die er braucht, um seine Schulden zu bezahlen ... aber das musste wahrscheinlich so sein, damit es plausibel erscheint, warum es ihm nicht mehr um das Geld der Erbschaft geht.
Fragen bleiben auch offen: Was ist das für ein (allein erziehender) Vater, der seinen älteren autistischen Sohn in eine Anstalt bringt, als er offenbar den gerade dreijährigen jüngeren Sohn mit heißem Wasser versehentlich verbrüht hat, und der danach aber nie wieder die beiden Brüder zusammen bringt, so dass der Jüngere nur noch eine verschwommene Kindheitserinnerung an einen "Rain Man" (=Raymond) hat, der für ihn die Trostfigur in seiner düsteren Kindheit wurde?
Es ist auch schade, dass die beiden Schlüsselszenen, die den Namen des Films erklären, so kurz sind, dass man sie fast "übersieht". Als ich den Film vor über 20 Jahren im Kino gesehen hatte, sind sie mir nicht aufgefallen - erst jetzt habe ich sie beachtet, weil etwas auf dem Cover dazu stand.

Insgesamt überzeugt der Film aber vor allem durch das Spiel der beiden Hauptpersonen. Dustin Hoffmann spielt den Autisten so sicher und glaubwürdig, dass man nur staunen kann! Und Tom Cruise, der anfangs nur cool, genervt und manipulativ auftreten muss, gewinnt immer mehr Menschliches bis zur Schlussszene, wo er sich von seinem Bruder verabschiedet, sichtlich bewegt, und als er wieder seine schwarze Sonnenbrille aufsetzt, merkt man es dennoch seinem Gesicht an, dass es in ihm "arbeitet".
Allein die sich entwickelnde Beziehung der beiden Brüder zu beobachten, lohnt sich! Und es ist spannend zu bemerken, wie der jüngere Bruder, der anfangs ähnlich wie ein Autist gar nicht fähig ist, echte Beziehungen zu knüpfen (seine Freundin bittet ihn, mit ihm zu reden, und er versteht gar nicht, was sie damit meint), durch die Beziehung zu seinem Bruder endlich auch fähig wird, sich auf andere Menschen einzulassen und sich selbst mit seinen Gefühlen in eine Beziehung hineinzugeben.

Streckenweise wirkt der Film ein wenig langatmig, ich glaube, für Leute, die schnelle Bilder und Action lieben, ist er nichts. Aber gerade die bewegende Musik und der meist ruhige Fluss der Bilder machen den Film auch wieder sehr eindrucksvoll, und so, wie eine Beziehung Zeit braucht, um zu wachsen, braucht eben auch dieser Film seine Zeit. Es sind die vielen einzelnen Episoden und die teilweisen nötigen Wiederholungen (denn Raymond als Autist braucht Rituale, gerade auf einer Autofahrt, die völlig anders als sein bisheriges Leben ist), die den Film zu einem liebevollen Ganzen werden lassen.
Selbst für Leute, die Komik lieben, ist gesorgt: herrlich finde ich z.B. die Szene, wo die beiden Brüder inmitten einer Großfamilie auf dem Land sitzen, um fernzusehen, weil Raymond genau eine bestimmte Fernsehserie sehen "muss", und die verzweifelte Mutter versucht, ihre gelangweilten Kinder bei Laune zu halten, weil diese nun nicht mehr ihre Zeichentrickserien sehen können, nachdem sie in ihrer Gutmütigkeit die beiden doch noch hereingelassen hat, obwohl Charlie den Einlass erst mit einer Lügengeschichte erreichen wollte und sie ihnen die Tür zugeschlagen hatte ...

Mit den kleinen obigen Anmerkungen ist der Film trotzdem sehr sehenswert, und er wird bei mir bestimmt nicht im Schrank verstauben!
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am 16. Juli 2008
Charlie Babbit (Tom Cruise) handelt mit teuren Autos und steht dabei ständig kurz vor der Pleite. Der plötzliche Tod seines Vaters berührt ihn kaum - er erhofft sich sogar vom Erbe die Lösung all seiner finanziellen Probleme. Der alte Herr jedoch hinterlässt ihm nur symbolische Dinge und vermacht sein gesamtes Vermögen einem Treuhandfond, der vom Leiter eines Heims für behinderte Menschen verwaltet wird. Dort erfährt Charlie von der Existenz seines älteren Bruders Raymond (Dustin Hoffman). Dieser ist Autist und seit vielen Jahren in der Wallbrock-Klinik zu Hause. Ganz auf seine finanziellen Schwierigkeiten fixiert, entführt er kurzerhand Raymond, um vom Vermögensverwalter 1,5 Millionen Dollar zu erpressen. Auf der 7-tägigen Reise lernt Charlie seinen Bruder kennen und lieben und will nun wiederum ganz ohne Hintergedanken Raymond dauerhaft zu sich nehmen. Doch auch das scheint aufgrund der Schwere der Beeinträchtigung seines Bruders mehr als abwegig.
Diese Mischung aus Road-Movie und Familiendrama lebt von den beeindruckenden schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarsteller. Dustin Hoffman gelingt es auf unglaubliche Weise, das Leben eines Autisten dem Publikum näher zu bringen. Tom Cruise brilliert ebenso als genervter Egoist, der sich zu einem mitfühlenden und liebevollen Bruder entwickelt. Ein bemerkenswert tiefer Einblick in scheinbar chaotische Welt eines Menschen, der anders ist. (204 Wörter)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2006
Zeitloser Spitzenfilm, der viele Ansprüche des anspruchsvollen Filmfreundes bedient: Teilweise humoristisch-bissig, teils romantisch, aber im Großen und Ganzen ein grandioser Einblick in die Seele eines Autisten und einem Protagonisten, der sich vom Materialisten zum einfühlsamen Mitmenschen mausert.
Ganz nebenbei auch ein eindrucksvolles Roadmovie mit fulminantem Soundtrack.
Am besten mit Surroundsound und auf Leinwand genießen.
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