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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, mittelmäßige Extras
Der Film Goldeneye ist sehr gut gelungen, auch wenn er meiner Meinung nach zu viel Action enthält. (In den 90ern sind solche Filme aber üblich) Pierce Brosnan spielt sehr gut (Der beste Bond Darsteller nach Sean Connery), wenn auch noch nicht so gut wie in den späteren James Bond Filmen. Die DVD selber besitzt einen sehr gutes Bild und einen sehr guten Ton...
Veröffentlicht am 2. April 2007 von M. Heimann

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schlechte Blu-ray Qualität
Im Vergleich zu den anderen Bond Filmen ist die Qualität dieser Blu-ray ziemlich schlecht. Das Bild zeigt eine mangelnde Detailauflösung, wirkt stellenweise verwaschen und es kommt kein HD-Feeling auf. Ich weiß nicht, wieso hier manche von einem Top-Bild sprechen, davon ist diese Blu-ray weit entfernt. Als Vergleich empfehle ich "Feuerball" oder "Der...
Vor 21 Monaten von Volker Dirk Hiller veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, mittelmäßige Extras, 2. April 2007
Der Film Goldeneye ist sehr gut gelungen, auch wenn er meiner Meinung nach zu viel Action enthält. (In den 90ern sind solche Filme aber üblich) Pierce Brosnan spielt sehr gut (Der beste Bond Darsteller nach Sean Connery), wenn auch noch nicht so gut wie in den späteren James Bond Filmen. Die DVD selber besitzt einen sehr gutes Bild und einen sehr guten Ton. Alles kommt sehr scharf rüber. Die Extras der DVD sind aber leider nur mittelmäßig. Es gibt u.a.:
- nicht verwendetet Szenen mit Kommentar des Regisseurs
- kurze Featurettes über die Dreharbeiten
- Eine Dokumentation über alle James Bond Filme, Bösewichte und Bondgirls
- Audiokommentar mit Regisseur Martin Campell und Michael G. Wilson.
- Das Musikvideo von Tina Turner
Von den Extras lohnt nur der Audiokommentar und die Dokumentation (auch wenn diese etwas oberflächlich ist).

Insgesamt gesehen lohnt es sich aber die DVD zu kaufen, da der Film, das Bild und der Ton sehr gut sind.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich toller Klassiker, 19. März 2014
Rezension bezieht sich auf: James Bond - GoldenEye (Amazon Instant Video)
Jedes mal ein wirklich tolles Erlebnis, die Filme vom berühmten 007 anzusehen. Andere Videoportale haben es bisher nicht geschafft die Filme zu veröffentlichen. Vielen Dank an Amazon.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Bond den es je gab., 11. Juni 2000
Von Ein Kunde
Als ich diesen Film zum ersten mal sah, war ich schon hin und weg. Die Special-Effects sind super und die Story ist wie immer einsame spitze. Diesen Film muss man gesehen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch schon ein Neubeginn?, 28. Dezember 2006
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Goldeneye (Special Edition) [Special Edition] [Special Edition] (DVD)
Casino Royal ist in den Kinos und wird gefeiert - nicht zuletzt deswegen, weil es dem neuen Bond - Daniel Craig - gelingt, den großen Mythos wieder einmal neu zu erfinden. Und irgendwie sind auch alle überzeugt, dass der Bondmythos diese Wandlung gebraucht hat, um weiter erfolgreich zu sein, mit Bond als dem dienstältesten Geheimagent im Dienste Ihrer Majestät. Back to the roots!

Goldeneye zeigt, dass der Wandel, der regelmäßige Neubeginn, wirklich der prägende Erfolgsfaktor der Serie ist. Auch Anfang der 90er Jahre schien James Bond an einem toten Punkt angekommen zu sein. Der Ostblock löste sich auf, die Berliner Mauer war gefallen und der letzte Bond-Film mit Timothy Dalton war 1989 auf eher gemischte Kritik gestoßen. Und so musste man bis zum Jahr 1995 warten, ehe mit Pierce Brosnan ein Fernsehstar wieder die klassischen Worte aussprechen durfte: Mein Name ist Bond. James Bond."

Auch damals gab es einige Fans, die dem neuen Bond mit eher gemischten Gefühlen entgegensahen. Remington Steel, die Rolle, die Brosnan bisher bekannt gemacht hatte, war weder hart genug für einen Bond, noch wirklich britisch. Aber es gelang Brosnan, durch Dynamik und gute Anzüge Bond überzeugend zu verkörpern, vielleicht auch in dem er von dem Stil seines Vorgängers bewusst abgewichen ist. Aber auch sonst haben die Macher des Films auf viel Neues gesetzt. Der Untergang des Ostblocks wird bereits mit der - aus meiner Sicht - herausragenden Titelsequenz in Szene gesetzt: Wie immer wunderschöne, halbnackte Modells dürfen mit dem Hammer auf die Insignien der alten Sowjetunion losgehen. Dazu Tina Turner mit einer neuen Auflage der Bondmusik. Die neue M (zum ersten Mal eine Frau, überzeugend von Judi Dench gespielt) demontiert Bonds altes Image als das eines sexistischen Dinosauriers aus dem kalten Krieg - eine ganz ähnliche Demontage erfährt Daniel Craig heute durch seine Kollegin aus dem Schatzamt in Casino Royale. Aber in beiden Filmen kann Bond ja im Verlauf der Handlung noch seine Nützlichkeit beweisen.

So ist Goldeneye das, für was auch der neue Film Casino Royale gelobt wird: Der Aufbruch von Bond in ein neues Zeitalter. Hat sich der Film im Verlauf eines Jahrzehnts gut gehalten? Na ja, die Frisur von Brosnan scheint nicht mehr ganz aktuell. Aber die Verfolgungsjagd mit dem Panzer durch St. Petersburg ist schon aufregend. Über den Internetkram mit dem bösen Hacker breiten wir lieber den Mantel des Schweigens. Wiederum gut gelungen ist die Darstellung des Postkommunismus in Russland mit Gangstern und einer Regierung, die auch nicht viel besser ist. Warum muss die wunderschöne Famke Janssen nur immer so schreckliche Grimassen ziehen? Um zu beweisen, dass Bond Girls nicht nur emanzipiert, sondern auch böse sein können? Insgesamt aber ein unterhaltsamer Film.

Mal sehen, was wir in zehn Jahren über Casino Royale sagen werden...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brosnans beste Bond-Vorstellung - ein TOP FILM !!!, 17. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Goldeneye (Special Edition) [Special Edition] [Special Edition] (DVD)
Mit Brosnan in der Agentenrolle war Bond zurück - mit einem Knall. Golden Eye ist der überragende 007-Film mit dem irischen Darsteller. Gute und dynamische Story, tolle Schauplätze, toller Titelsong, raffinierte Q-Gagets und fiese Bösewichte - alle Bondzutaten sind zu einem Action-Cocktail der Sonderklasse zusammen gestellt und dieser ist in Bondmanier "geschüttelt und nicht gerührt". Die DVD gehörte lange Zeit zu den Topdiscs und ist nach wie vor eine der besten in Sachen Bild und Ton, die produziert wurden.
FAZIT: Golden Eye ist DER Bondfilm mit Pierce Brosnan schlechthin!
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Bond aller Zeiten!, 27. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Goldeneye (Special Edition) [Special Edition] [Special Edition] (DVD)
Diese Meinung wird vielleicht nicht von vielen Bondfans geteilt werden, aber für mich ist dieser Bond der beste. Nicht nur, das Mr. Brosnan die Rolle ausgezeichnet spielt, die Story ist außerdem hervorragend.
Die Idee, eine Art "gefallenen Engel", den Ex-MI6-Agenten Alec Trevelyan und eine Art "großer Bruder" von James, als jetztigen (überaus ebenbürtigen) Feind einzusetzen, finde ich grandios, vor allem, da Sean Bean diesen entstellten und verbitterten Gangster außerordentlich gut spielt.
Vor allem gefällt mir allerdings, dass Bond seine Gefährtin tatsächlich zu akzeptieren scheint und sie nicht als eine Art "Anhängsel zum Spaßhaben" ansieht, wie das sonst zu häufig der Fall war. Und auch, dass die Frauen in seiner Umgebung richtig tough geworden sind: Ms. Moneypenny lässt alle Flirtversuche knallhart abprallen und die neue "M" bezeichnet Bond sogar als das, was er lange Zeit war: "Einen sexistischen, frauenfeindlichen Dinosaurier; ein Relikt des Kalten Krieges" Mit so viel Offenheit ist Bond noch nie konfrontiert worden, schon gar nicht von einer Frau.
Dazu kommt noch die knallharte Action: Eine spannende Infiltration in eine sowjetische Chemiefabrik (10 Jahre vor der eigentlichen Handlung), die Verfolgungsjagd mit dem Panzer und der unglaublich spannende Endkampf auf der riesigen Antenne: Das alles macht diesen Bond zum besten seiner Art.
Zur DVD: Das Bonusmaterial ist sehr gut, die Dokumentationen sehr informativ (hätten Sie gewusst, dass der erste Bondroman im Playboy erschien? Und Bond vielleicht nur deshalb so erfolgreich wurde, weil John F. Kennedy ihn auf seiner Lieblingsromanliste aufführte?) und auch das Musikvideo mit Tina Turner hat seinen Reiz.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bond is back, 22. September 2003
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Goldeneye (Special Edition) [Special Edition] [Special Edition] (DVD)
Es schien ja schon fast so als sei die Erfolgsserie der James Bond-Kinofilme mit Lizenz zum Töten beendet. Doch dann kam Mitte der 90er GoldenEye. Diesmal wurde James Bond von Ex-Remington Steele Pierce Brosnan verkörpert, der mittlerweile aus der Agentenwelt ebenso schwer wegzudenken ist wie Connery oder Moore. Brosnan kombiniert die Eigenschaften seiner Vorgänger hervorragend und erschafft so einen 'Allround-Bond': Connerys Härte, Moores englischen Witz, Lazenbys Nachdenklichkeit und Daltons Ernsthaftigkeit. So flexibel war 007 noch nie. Auch die Eigenschaften des Films demonstrieren ganz klar die Rückkehr des britischen Spions. Die Sets sind phantastisch, pompös und exotisch, die Frauen sind eine Augenweide und auch die Action stimmt. So brettert Bond unter anderem mit einem Panzer durch St. Petersburg und springt in ein abstürzendes Flugzeug. Mit GoldenEye hat sich die erfolgreichste Filmserie des Kinos zurückgemeldet und das mit Fug und Recht.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brosnans bester Bond, 23. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Goldeneye (Special Edition) [Special Edition] [Special Edition] (DVD)
Sechs Jahre nach dem letzten Bond-Film, Timothy Daltons (kommerziellen) Flops “Lizenz zum Töten“, machte man sich daran, die Figur James Bond mit einem neuen Darsteller, Pierce Brosnan, wiederzubeleben.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion regiert das Chaos in Russland, der machthungrige General Ourumov (Gottfried John) stiehlt eine geheime sowjetische Superwaffe namens GoldenEye, um die Macht an sich zu reißen. James Bond bricht sofort auf, um die Welt zu retten; mit Ouromov hat er sowieso noch eine alte Rechnung offen, denn dieser hat vor Jahren seinen Freund 006 (Sean Bean) getötet.

Unübersehbar ist das Bemühen der Produzenten, den Film zeitgemäß, wenn nicht sogar “politisch korrekt“ zu gestallten. Der von Sean Connery geprägte Sexismus der früheren James-Bond-Filme amüsiert den (männlichen) Zuschauer zwar heute noch köstlich, ist aber eher ein Zeitzeugnis der 60er Jahre und passt wohl nicht wirklich in die Gegenwart.

Also muss sich der moderne Bond zunächst einmal mit seiner neuen, weiblichen Chefin herumärgern, die ihn auch gleich als „sexistischen Dinosaurier“ beschimpft. Eine Aussage, die nicht ganz unberechtigt ist; zu Beginn des Films wirkt Bond schon ziemlich schmierig, wenn er die Amtspsychologin vernascht nur um später eine bessere Beurteilung von ihr zu bekommen. Die Besetzung des M mit der großartigen Dame Judi Dench ist trotz des feministischen Hintergedankens ein Glücksfall für die gesamte Reihe. Als Chefin des Geheimdienstes ist sie jederzeit glaubwürdig, zudem zu dieser Zeit auch in der Realität eine Frau Chefin des MI5 war.

Während in Timothy Daltons Filmen Miss Moneypenny eher farblos blieb, hat man in Goldeneye versucht, auch dieser Figur etwas mehr Charakter zu verleihen. Bei der neuen, von Samantha Bond (!) gespielten Moneypenny ist man dabei aber über das Ziel hinausgeschossen; sie eindeutig zu zickig geraten, schließlich ist man(n) seit dreißig Jahren gewohnt, dass sie ihren James vom Schreibtisch aus anschmachtet; stattdessen muss sich der arme Pierce ziemlich kalt abservieren lassen.

Auch die Bond-Girls wurden entstaubt, Izabella Scorupco überzeugt sowohl als russische Computerprogrammiererin wie auch als Frau an Bonds Seite; Highlight des gesamten Filmes ist trotz gnadenlosem Überzeichnens jedoch Famke Janssen (X-Men) als bösestes Bond-Girl aller Zeiten.

Zum modernen Ton gehört auch die gelungene Musik von Eric Serra, obwohl seine Arbeit den Produzenten teilweise zu gewagt war und einige Schlüsselszenen von einem anderen Komponisten neu arrangiert wurden, was dem Soundtrack insgesamt einen etwas uneinheitlichen Eindruck verleiht.

GoldenEye beeindruckt durch seine denkwürdigen Action-Sequenzen (ein Bungee-Sprung von einer Talsperre, Verfolgungsjagden im klassischen Aston Martin, Panzerfahrten bei denen halb St.-Petersburg zerlegt wird), und das braucht dieser Film auch, denn sonst würde zu schnell auffallen, dass die Story eigentlich gar keinen Sinn ergibt…

Trotz aller Kritikpunkte ist GoldenEye ein wirklich gelungener Bond-Film, und er macht wirklich Spaß. Brosnan wirkt hart genug für die Rolle, vielleicht ein wenig zu glatt, aber letztlich überzeugt er als smarter Geheimagent. Er hakt gekonnt alle Klischees ab (Casino, Aston Martin, Martini, mein Name ist… usw.), er hatte ja auch als Remington Steele jahrelang Zeit zum üben. Der Film ist bis in kleinste Nebenrollen gut besetzt (z.B. Alan Cumming als Hacker Boris, Minnie Driver als grottenschlechte Nachtclubsängerin); es gibt tolle Action ohne aufdringliche Computereffekte, coole Sprüche (genial: Robbie Coltraine als zynischer Gangsterboss), exotische Schauplätze, schöne Frauen, und insgesamt stellt sich wieder ein “Bond-Gefühl“ ein, welches viele wohl zuletzt bei “Lizenz zum Töten“ vermisst hatten und auch in Brosnans späteren Filmen irgendwie wieder verloren ging.

Pierce Brosnans erster Auftrag braucht den vergleich mit den Klassikern der Bond-Reihe nicht zu scheuen, GoldenEye ist aber leider auch der beste Film der Brosnan-Ära geblieben.

Die DVD ist mit 2.35:1 Widescreen und Dolby Digital 5.1 in Deutsch und Englisch technisch tadellos. Als Extras gibt es einen Audiokommentar von Regisseur und Produzent, diverse Trailer, das Musikvideo zu Tina Turners gutem, aber nicht überragendem Titelsong, ein 15minütiges Making-Of, sowie eine nette James-Bond-Doku moderiert vom “Austin-Powers-Girl“ Liz Hurley.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für mich (immer noch) der beste unter den neueren Bondfilmen!, 15. November 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: James Bond 007 - Goldeneye (DVD)
Rückblickend betrachtet hatte es "GoldenEye" sehr schwer und extrem leicht zugleich.
Fakt ist doch: Nach 6jähriger (!) Bond-Abstinenz (der längsten bislang überhaupt) war es fast logisch, dass eine Schar Neugieriger in die Kinosäle strömen würden, um den "neuen" James Bond zu sehen.
Hinzu kommt noch, dass Mr. Daltons zweiter (und letzter) Auftritt als 007 im ziemlich verunglückten "Lizenz zum Töten" es seinem Nachfolger in gewisser Hinsicht vereinfacht hat, "heller" und "eindrucksvoller" zu glänzen...
So gesehen konnte der damalige "Neuling" Pierce Brosnan eigentlich gar nichts falsch machen.

Dennoch muss ich sagen, dass mir Mr. Brosnan, im Vergleich zu seinen drei anderen Bond-Abenteuern, bei seinem 007-Debüt (nach wie vor) am besten gefallen hat. Vielleicht neigte man einst auch dazu, aufgrund der zuvor schon angesprochenen überlangen Wartepause vieles zu beschönigen. Aber ich denke, dass man aus heutiger Sicht durchaus guten Gewissens von einem gelungenen Bond-Debüt sprechen kann. Ehrlich gesagt könnte ich gegenwärtig auch nicht ernsthaft behaupten, dass mir einer der nachfolgenden Bond-Filme wirklich besser gefallen hätte.

Was in "GoldenEye" auch gut gelungen ist, ist das (gefühlsmäßige) Wiederauflebenlassen des Kalten Krieges. Obwohl sogar im Film selbst davon gesprochen wird, dass es nun (wir sind gerade in den Mittneunzigern) keinen Eisernen Vorhang mehr gebe und Russland auf dem Weg zu einer neuen, aufstrebenden Demokratie sei, erinnert die Atmosphäre dieses Streifens insgesamt doch sehr an eine Spionagestory, wie man sie noch in den 60er, 70er oder 80er-Jahren inszeniert hätte. Und genau das ist für mich der vielleicht entscheidende, größte Pluspunkt des Films. Man bekommt hier tatsächlich einen "echten" James Bond serviert. Ja, mag sein: Der Hauptdarsteller ist ein anderer, ja, Bond empfängt plötzlich von einer weiblichen "M" Befehle (Judi Dench habe ich übrigens in jedem der neueren Bond-Streifen als positive Erscheinung gesehen - bis einschließlich heute, also "Skyfall") - dennoch ist vieles (noch) beim "Alten" geblieben und offengestanden finde ich das in mehrerlei Hinsicht recht gut! Wem sollte man auch etwas beweisen und vor allem: Wem MUSSTE man schon großartig etwas beweisen? Bond war zurück und das reichte anno 1995 schon völlig aus, um für einen neuen Bond-Boom zu sorgen... Man hat der Figur James Bond keine Rundum-Erneuerungskur verschrieben, ihn nicht zum alkoholkranken Waisenjungen abgestempelt, der sadistische Folterszenen, die bis ins Detail gezeigt werden, über sich ergehen lassen muss... Meine Frage an dieser Stelle: Warum hat man seit "Casino Royale" stets das Gefühl, Bond in jedem Film neu definieren zu müssen?? Lasst das doch bleiben Leute! Zugegebenermaßen war Pierce Brosnans 007-Abgang mit "Die On Another Day" mehr als dünn, aber sein Nachfolger hat eine derartige Image-Politur verpasst bekommen, dass man einen Bond-Film mittlerweile kaum noch von einem 0/8/15-Actionfilm unterscheiden kann... Fans werden (so glaube ich) verstehen, worauf ich hinaus will...

"GoldenEye" (um endlich auch wieder darauf zurück zu kommen) ist für mich diesbezüglich auch so ein bisschen der Beweis dafür, dass die Bond-Tradition auch dann weitergeführt werden kann, wenn man nicht ständig irgendwelche neuen "Sensationsgeilheiten" in die Plots miteinbaut - ganz und gar das Gegenteil ist der Fall!

Weitere erfreuliche Pluspunkte sind (wie aber häufig bei Bond-Filmen) die Titelmelodie sowie der Titelvorspann mit sehr ausdrucksstarken Bildern, die wohl als Metapher für den Fall des Sowjetregimes und die Wiederauferstehung eines neuen Russlands verstanden werden können/sollen. (Ganz stark in Erinnerung ist mir dabei folgendes Bild: Eine vorspanntypische "Schattenfrau" demoliert mit einem Vorschlaghammer die Sichel einer Sowjetstatue.)

Für mich ist "GoldenEye" immer noch mein Lieblingsbond mit Pierce Brosnan - vielleicht ist es auch gar nicht sinnvoll, direkte Vergleiche zwischen den einzelnen Bond-Darstellern anzustellen... Irgendwie war's gleichzeitig (leider) auch der letzte "echte" Bond. Lediglich mit Actionszenen und Spezialeffekten hätte man durchaus ein bisschen sparsamer umgehen können. Vermutlich dachte man aber, dass man das dem (teils auch neuen) Publikum in irgendeiner Form "schuldig" sei. Ich finde die Bonds mit Mr. Brosnan generell ein bisschen zu Action-Überladen, wenn ich ehrlich bin. Ist aber (wie immer) wohl auch Geschmackssache!

Die Story von "GoldenEye" samt Bondgirl etc. ist - ohne jetzt dabei noch länger darauf eingehen zu wollen (es gibt bei Bedarf ohnehin schon so viele gelungene Rezensionen hierzu) - alles in allem in Ordnung. Wohl ist dies nicht der beste Bond-Film aller Zeiten, aber er trägt alle für einen Bond typischen Elemente in sich und beweist darüber hinaus, wie Bond "erneuerbar" ist, ohne gleich die gesamte bisherige 007-Tradition so "herunterzumachen".
Versteht das bitte nicht falsch: Ich möchte nicht als allzeitnörgelnder Verfechter der alten Bond-Streifen abgestempelt werden, noch dazu, wo ich ja eigentlich noch ein relativ junger Jahrgang bin.
Dennoch muss ich immer wieder schweren Herzens feststellen, dass z.B. zwischen "Liebesgrüße aus Moskau" und z.B. "Skyfall" (den ich trotzdem für den besten Craig-Bond bislang halte) Welten liegen, die nicht so einfach mit ein paar lieblosen Anspielungen abgetan werden können...

Dabei braucht man gar nicht so weit in der 007-Chronologie zurückzublättern: Eigentlich ist es schon schwer genug bzw. fast unmöglich "GoldenEye" z.B. mit dem aktuellen "Skyfall" zu vergleichen. Ist das überhaupt noch Bond?? Sind das wirklich Rückblenden (also quasi Bonds Werdegang vor "Dr. No") - wie man gerne im Nachhinein behauptet oder sind es "Collagen" oder sind es einfach nur mehr Actionfilme wie viele, viele andere auch, nur mit dem einzigen Unterschied, dass die Hauptfigur darin sich "James Bond" nennen darf?...

Es tut mir leid im Zuge dieser Rezi so weit vom eigentlichen Kern abgedriftet zu sein, aber als jahrelanger Bond-Freund wollte ich auf diesem Wege wohl auch um eine Art Meinungsaustausch ansuchen... Sagt mir, liebe Bond-Fans da draußen, wie steht ihr dazu? Seht ihr manche Dinge ähnlich - oder anders??

"GoldenEye" gehört für mich jedenfalls zur besseren Hälfte des bisherigen Bond-Nachlasses und markiert für meine Begriffe darüber hinaus eine Art Wendepunkt - was teils sicher auch den weltpolitischen Ereignisse geschuldet ist (Ende des Kalten Krieges etc.).
Verglichen mit den Höhepunkten der Connery-Ära (z.B.) kann auch dieses durchwegs gelungene 007-Abenteuer nicht ganz mithalten, gleichzeitig aber ist es a. Brosnans bester Auftritt als Doppelnullagent und b. ein spannender Neustart in eine Neo-Bond-Ära, der vielversprechend zu sein scheint.
Rückblickend - muss ich leider feststellen - hat "GoldenEye" vielleicht etwas ZU VIEL versprochen...

Naja. Warten wir mal ab, was da in Zukunft noch auf uns zukommt...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen **** Die erste moderne Fortführung des JAMES BOND, den Connery einst verkörperte ****, 18. Juli 2007
Von 
"Und all die Wodka-Martini, die Du getrunken hast! Lassen sie die Schreie der Männer verstummen, die Du getötet hast!?"

Dieser Satz wäre in keinem Bond-Film zuvor möglich gewesen. - Eigentlich wollte ich GoldenEye nicht sehen. Schon wieder ein neuer Bond. Und dann auch noch die Erinnerung an Mrs. Doubtfire. Doch eine innere Stimme bewegte mich, das alte Jahr nicht zu beschließen, ohne es gewagt zu haben. Ein gutes Wagnis, das gleich vorweg.

Der Film ist so stark, so neu, sosehr anderer Bond und doch sosehr seltsam-echter Bond, dass ich bald vom plüschigen CinemaxX-Sessel gepurzelt wäre. Alle Vorurteile zerstoben im unwiderstehlichen Feuerwerk des Auftaktes. Der dann folgende Credits-Vorspann gehört zum besten, das ich in den vergangenen Jahren gesehen habe. GoldenEye hat neue Maßstäbe für Bond-Verfilmungen gesetzt, ist richtungsweisend. Der prinzipielle Plot mag sich nicht geändert haben, aber die Dramaturgie hat sich gewandelt. Der Weg zum Showdown ist phänomenal, die pfiffige Abfolge von Klimax und Antiklimax setzt immer wieder in Erstaunen, bis hin zum fulminanten Schluß, zur auflösenden Katharsis. Der Film treibt es toll. Elemente von True Lies paaren sich mit Computergangstertum, getragen und vorangetrieben von der Kraft einer Legende, die die meisten von uns seit 30 Jahren begleitet.

Es ist schwer, immer neue Höhepunkte in Actionfilmen zu toppen. GoldenEye ist dies gelungen. Und das dank einer gehörigen Portion Ironie; zu sich selbst und zum Action-Genre schlechthin. Ohne dabei die Grenze zur Karikatur zu überschreiten.

James Bond zeigt Gefühle. Seine Dialoge mit 006 und die Augen-Blicke zwischen den beiden geben Kenntnis vom Herzen einer zerstörten Männerfreundschaft, zu der ein früherer Bond gar nicht erst fähig gewesen wäre.

James Bond ist verwundbar. Nach der Notlandung in Kuba erwacht er aus der Ohnmacht neben der regungslosen Programmiererin Natalya Simonova. Er sieht sie leblos und wie gebrochen dreht er sich zur Seite, läßt sich wieder fallen. So menschlich war Bond nie zuvor zu sehen. - Sowieso läßt sich Bond zu Gesprächen und Reflexionen hinreißen, die einem früheren Bond nicht zugestanden hätten. Doch Brosnans Bond darf es, kann es. Auch das ist das Neue.

Auf der riesigen Radarschüssel stürzt er mit einer Leiter hinab, hält sich mit letzter Energie an ihren scharfen Stufen und es reißt ihm beinahe die Arme heraus. Das schmerzverzerrte Gesicht ist nicht der alte Bond. In diesen Sekunden geht ein Raunen durchs Publikum. Ein neuer Typus ist geboren und doch der Held. - Und immer wieder die leicht zur Süffisanz sich kräuselnden Mundwinkel - und sei es nur für Sekunden oder 15 Bilder.

Martin Campbells GoldenEye ist dialogstark und spritzig, wenn man nur hinhört, - episch, sentimental und eilig zugleich. Dieser Film lebt nicht nur vom (übrigens eindrucksvollen) Sound allein. GoldenEye würde sogar auf einem Bett-Tuch wirken. Die Lichtregie ist oscarverdächtig und die Kameraführung brillant. Der Schnitt (bis auf einige lästige Ausnahmen) beispielhaft. - Zuweilen fehlt die Stringens, doch das sind liebenswerte Mängel.

Brosnan ist die legitime Antwort des kommenden Jahrtausends auf den Bond, den Connery einst verkörperte. Und er wird ihm in nichts nachstehen. Im Gegenteil, schon jetzt hat Brosnan den alten Geheimdienstagenten vom letzten Muff der 60er und 70er befreit und um Facetten bereichert, die selbst Connery noch fehlten. Selbst Puristen können sich damit einverstanden erklären.

Andreas Dimpfel, 1995/96 - Empfehlung: 4 von 5 Sternen
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