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Kundenrezensionen

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am 5. April 2010
"Der Exorzist" ist ein grandioser Film - und er war es auch in der ursprünglichen deutschen Fassung, bei der William Friedkin die Synchronregisseure für jedes Land persönlich ausgesucht hat (!). In Deutschland war das der legendäre Bernhard Wicki ("Die Brücke"), der eigens für diesen Film ein spezielles Synchronisations- bzw. Aufnahmeverfahren entwickelt - was zur bis dahin (und vermutlich auch bis heute) teuersten Synchronisation aller Zeiten führte. Das Ergebnis war schlichtweg genial! Der Film lebt ja zu einem großen Teil von Geräuschen und Stimmen, und diese Atmosphäre hatte Wicki in seiner Synchro perfekt eingefangen.

Zur Neuauflage wollte der Verleih des Films mit einer Neuvertonung zwei Dinge erreichen:
1. Den alten Stereo-Ton zu 5.1 Surround-Sound aufmotzen.
2. Eine Freiagbe ab 16 Jahren, statt der ursprünglichen ab 18 Jahren.
Beides ist dem Verleih gelungen, aber um welchen Preis? Die neue Synchronfassung wurde sprachlich stark "entschärft" (d.h. die "Vulgärausdrücke" sind deutlich harmloser, als im Original) und die Stimmen ertönen zwar in Surround-Sound, klingen aber, wie eine beliebige Billig-Synchronisation, die Sprecher scheinen einem Laientheater zu entstammen.
Die Atmosphäre des Originals und der Original-Synchro-Fassung geht komplett verloren. Es ist eine Schande. Und das nur, weil vor allem das DVD-Publikum heute angeblich nach "Surround-Sound" für seine fetten Tonanlagen verlangt. Das hat man nun davon.
Also: lieber auf die Suche nach der deutschen Ur-Fassung begeben. Es lohnt sich!!

AN DIE AMAZON-REDAKTION: die alte Version gibts auch hier bei amazon zu kaufen, nur leider stehen dort ebenfalls die Kritiken der miesen Neuauflage, was sehr irreführend ist. Und man darf als Kunde auch keine Rezension dazu schreiben, wenn man bereits den neuen Schund rezensiert hat, weil "pro Kunde nur eine Kritik pro Produkt" möglich ist. Es handelt sich aber bei der alten Fassung ganz klar um ein ANDERES Produkt! Ändert da also bitte die Einsellungen! Danke.
77 Kommentare|103 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Dezember 2005
Man würde einem Klassiker wie "Der Exorzist" Unrecht tun, wenn man seinen Wert nur an der Qualität seiner Schockelemente messen würde. Denn gerade die sind nach heutigen Kriterien gemessen durchschaubar und geisterbahnhaft - wenn auch sensiblere Gemüter heute noch manche Bilder nicht mehr aus dem Kopf kriegen.
Parallel zur Geschichte der Besessenheit des Mädchens Regan erzählen Autor Blatty und Regisseur Friedkin auch von zwei anderen verzweifelten Menschen: Pater Karras in einer Glaubenskrise und Regans Mutter Chris, die durch die allmähliche Veränderung ihrer Tochter den Boden unter den Füßen verliert. Ellen Burstyn spielt diese Chris mit all ihrer Intensität und Glaubwürdigkeit und hätte schon für diese Rolle den Oscar verdient, den sie dann im darauffolgenden Jahr in Scorsese´s "Alice lebt nicht mehr hier" erhielt. Unerhört effektvoll sind die abrupten Wechsel zwischen den lärmenden Teufelsszenen und der bedrückenden Stille in den Räumen des Hauses, in denen verlorene Menschen nicht mehr weiter wissen. Die Kamera gleitet da durch Interieurs eines ehemals wohnlichen Hauses,das in seinen fahlen Blautönen nur mehr Verlorenheit ausstrahlt. Es mögen diese handlungsarmen und stimmungsreichen Szenen sein, die manchem Zuschauer langatmig werden - und dennoch sind gerade sie es, die aus dem "Exorzist" mehr machen als einen simplen Horrorfilm: ein Kammerspiel der Krisen.
Für alle Filmfreunde uneingeschränkt empfehlenswert ein Bonus-Track dieser DVD: Regisseur Friedkin kommentiert aus dem Off seinen Film, der in einer gekürzten, aber immerhin noch gut einstündigen Version im Original abläuft.
Auch da bestätigt sich der Eindruck: neben den grellen Schockelementen vermittelt der Film Hilflosigkeit, Angst und Einsamkeit. Und das ist der wahre Horror.
11 Kommentar|26 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Als ich in dieses filmische Ungetüm mit 18 Jahren (bei einer Wiederaufführung) hineingeriet, war das ein aufreibendes, sehr beunruhigendes, aber faszinierendes "Erweckungserlebnis". Regan stand noch Wochen darauf neben meinem Bett und grinste mich an. Der schiere Terror.
Der wirkliche Horror lag und liegt aber nicht in Regans Fratze, sondern in der eigentlichen Gestaltlosigkeit des scheinbar übermächtigen Bösen (die sich spät im Film materialisierende Statue Pazuzus zählt nicht).
Der Film nimmt paranormale Phänomene - nein, sogar auch Religion! - ernst, die Dualität von Gut und Böse ist bei Regisseur Friedkin (und bei Autor William Peter Blatty ohnehin) nicht nur ein philosophischer Begriff, sondern biblische Tatsache.
Das teilt sich in der Inszenierung mit und hebt "The Exorcist" - zusammen mit den starken Dialogen, den Schauspielerleistungen, der manchmal hundsgemeinen Kameraführung, der zermürbenden, tiefenpsychologisch wirksamen Tonspur und Oldfields Musik - hoch über eigentlich alle anderen Filme des Genres, von vier oder fünf Produktionen (vor allem des deutschen Expressionismus) mal abgesehen.
Ein religionskritischer, religiöser Film, in seiner tabulosen, zuweilen obszönen Inszenierung aber nichts für religiöse Kleingeister. Friedkin serviert dem Zuschauer die irrationalen Ängste, die in einer durchrationalisierten Welt, die von sich behauptet, für alles eine Erklärung zu haben, beinahe erfolgreich verdrängt werden ( - genug Blabla, das steht ja in jeder zweiten Filmkritik zum Thema).
Die ikonographische Figur des Filme ist sicherlich Regan (Linda Blair/ Eileen Dietz), das ikonographische Bild jenes von Pater Merrin (Max von Sydow), wie er zum gleißenden Licht aus Regans Zimmerfenster hinaufblickt (das Böse ist in "The Exorcist" so stark, dass es strahlt).
Die stärkste, raffinierteste Figur des Filmes, dessen Ängste und Unsicherheit sich auf den Zuschauer übertragen, ist aber fraglos Pater Karras (Jason Anthony Miller), der dreifach Geschlagene: vom Glauben abfallend, süchtig, schuldbeladen (ob des Todes seiner Mutter) - und dennoch willens zu handeln.
Aber auch die anderen Protagonisten haben Tiefe. Um diese auszuloten, nimmt sich der Film sehr viel Zeit - und ist damit etwas völlig anderes, als die hektischen, oberflächlichen Horrorproduktionen dieser Tage.
Für mich der beste Horrorfilm.
22 Kommentare|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2010
Zumindest kam dem Film 1999 diese Ehre zu teil und er wurde zum besten Horrorfilm aller Zeiten gewählt. Ob er dies nun tatsächlich ist, darüber lässt sich wohl trefflich streiten, aber meiner Meinung nach gehört er definitiv in den sehr engen Kreis der Favoriten auf diesen Titel.

In meiner Jugendzeit wurde im Freundeskreis immer von Horrorfilmen wie MANEATER, TCM oder diversen Zombiefilmen geschwärmt, ich konnte diesen Filmen damals und heute nichts abgewinnen.
Fast alle dieser angeblichen Schocker habe ich damals konsumiert, aber die meisten davon fand ich einfach ekelig, aber in keinster Weise gruselig. Richtig Angst eingejagt haben mir andere Filme, wie z.B. SHINING, ALIEN, DAS OMEN oder eben auch DER EXORZIST. Sie haben einfach das gewisse Etwas, welches ein Horrorfilm braucht. Dieses gewisse Etwas ist für mich eine Mixtur aus Atmosphäre und eingebauter Gänsehautgarantie. Natürlich ist DER EXORZIST in so mancher Szene richtig ekelig, aber in erster Linie lebt der Film von den unglaublichen Darstellern und einer großartigen Atmosphäre.

Auf den Film selbst werde ich nicht eingehen denn die Handlung sollte hinlänglich bekannt sein. Nach der eher enttäuschenden DVD Ausgabe gibt es diesen Klassiker nun auch auf BLU RAY und diese Anschaffung ist für Fans ein absolutes Muss.

Im Vergleich zur US Ausgabe gibt es bei uns keine Book-Edition sondern nur ein normales Amaray Case, wo sich jeweils links und rechts eine Disc befindet. Ich persönlich bevorzuge hier sowieso diese gängigen Kunststoffhüllen, da sich hier einfach auch die Gebrauchsspuren in Grenzen halten. Dazu gibt es ein Booklet, dass seinen Namen verdient hat. Darin gibt es viele Bilder und Infos zum Film und vor allem zu den Darstellern.

Der Inhalt der beiden BLU RAYs könnte kaum besser sein. Auf Disc Nummer eins gibt es die längere Fassung von 1999 in, für einen Film diesen Alters, bestechender Bildqualität. Dazu gibt es hier Trailer, Teaser, Radio Spots zu dieser Fassung sowie drei Dokus. Die drei Dokus haben eine Gesamtlaufzeit von knapp 50 min und liegen komplett in HD vor. Betitelt sind diese wie folgt:
Der Dreh: Heraufbeschwörung der Hölle (30:03 Min)
Die Drehorte: Georgetown gestern und heute (8:30 Min)
Die Gesichter des Bösen: Die verschiedenen Versionen des Films (9:52 Min)
Darin kommen sowohl Regisseur Friedkin wie auch William Peter Blatty zu Wort. Interessant ist die Tatsache das Blatty mit Friedkins Kürzungen damals ganz und gar nicht einverstanden war und somit erst 1999 seine Wunschfassung des Films bekam.

Das Prunktstück des Bonusmaterials befindet sich aber auf der zweiten Disc. Dort befindet sich neben der Kinofassung eine Doku mit dem Titel DIE ANGST VOR GOTT. Die Doku ist ein wirklich großartiges Making of mit einer Laufzeit von 77 min. Hier kommen eigentlich alle Beteiligten zu Wort und man bekommt einen sehr guten Einblick in die Entstehung des Films. Es wird erklärt wie viele Szenen des Films entstanden sind. So erfährt man auch wie man dafür gesorgt hat das es im Zimmer von Reagen schön frostig war. Wenn ich daran denke friert mich schon wieder. Man bekommt einen Einblick wie unter anderem die Szenen mit der Erbsensuppe oder dem Spinnengang entstanden sind.
Hinzu kommen auf der zweiten Disc wieder Trailer, Teaser, Storyboards, Audiokommentar und einiges mehr.

Faszinierend ist für mich hier die Tatsache dass Max von Sydow, der Darsteller des Pater Merrin, während der Dreharbeiten erst 44 Jahre alt war. Kurioserweise war er 1965 als Jesus im Film DIE GRÖSSTE GESCHICHTE ALLER ZEITEN zu sehen und Anfang der 90er Jahre spielte er im Film NEEDFUL THINGS den Teufel höchstpersönlich. Man kann praktisch sagen, er hat beide Seiten mal ausprobiert.

Als Hausdiener Karl ist übrigens Rudolf Schündler zu sehen der vielen durch die LÜMMEL-Filmen aus den 70er Jahren bekannt sein dürfte. Als Burke Dennings ist Jack MacGowran mit dabei, welcher 1966 in meinem Lieblingsfilme TANZ DER VAMPIRE den schrulligen Professor Abronsius spielte.

Für mich ergibt sich folgende Gesamtwertung:
Film - 5 Sterne
Bild - 5 Sterne
Ton - 4 Sterne
Bonus - 5 Sterne

Hinzu kommt ein sehr gelungenes Booklet. Somit ist diese BLU RAY für Fans des Film ein absoluter Pflichtkauf. Für mich ist DER EXORZIST einer der absoluten Horrorklassiker, der bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. Februar 2015
Der Exorzist stammt aus 1973, den Inhalt muss man wohl nicht mehr wiedergeben, der ist wohl bekannt genug. Möchte daher nur auf die Qualität der BR-Disc eingehen.

Qualität der Blu-ray:

Laufzeit:

Kinofassung 122 Minuten.

Directors Cut-Fassung: 132 Minuten.

Bildqualität(1080p HD 10x9, 1.78.1): Das Bild ist um einen Tick schärfer gegenüber der DVD-Version, aber leider grieselt der Film grausam über den ganzen Film hinweg (genauso wie bei der DVD-Fassung). Da hätte ich mir bei einem solchen Edelhorrorfilm eine bessere Überarbeitung auf Blu-ray erwartet, andere alte Filmperlen zeigten, dass dies ja möglich ist. Dafür ein Stern Abzug.

Tonqualität:

DC-Fassung: MA 5.1 DD. ist gut verständlich. Das ist sicher durch die neue Synchronisation bedingt, aber scheinbar war dann der deutschen Produktion die Originalfassung doch ein wenig zu vulgär und zu gruselig und Texte und gluterale Laute wurden entschärft. Naja, hier ist es wohl besser sich den Film in Original anzusehen.

Kinofassung: DD 1.0: Auf dieser Filmfassung ist die alte originale deutsche Synchrofassung.
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NR. 1 HALL OF FAMEam 25. Dezember 2003
"Der Exorzist" lieferte sich 1973 ein hartes Duell mit dem Unterhaltungsfilm "Der Clou", sowohl an den Kinokassen, als auch bei der Verleihung der Oscars. Zwar zog "Der Exorzist" bei der Verleihung der begehrten Goldstatuen trotz 10 Nominierungen den Kürzeren, finanziell gilt er jedoch als einer der erfolgreichsten Horrorfilme aller Zeiten. Und das mit gutem Grund.
William Friedkin, zuletzt für "Die Stunde des Jägers" wieder im Regiestuhl schuf in den Siebzigern mit "Der Exorzist" ein absolute Perle des Horrorfilms, an dem sich viele nachfolgende Produktionen zu messen hatten. Für einen kommerziellen Film war das, was man sah, ebenso revolutionär wie die Geschichte, die erzählt wurde. Grauen pur. Neuzeitliche Produktion, die sich meist in billigen Schockeffekten, plumpen Blutspritz-Orgien - dies alles dargeboten von mittelmäßigen Schauspielern - erschöpfen, könnten sich von diesem Meisterwerk eine ordentliche Scheibe abschneiden.
"Der Exorzist" bezieht seinen Reiz - seine wahnsinnige Spannung, seinen fast akademischen Grusel - aber nicht durch plakative Szenen, sondern durch seine subtile Optik, die in den Bildern schwebende Ruhe ist nur trügerisch, dahinter verbirgt sich hingegen das absolut Böse, das absolute Grauen. Die bewußte Miteinbeziehung von Klang und Ton in die Handlung, in der Dolby Digital EX-Neuabmischung kommt dies natürlich besonders wirkungsvoll zur Geltung, steigert nicht nur die Spannung, sondern auch den Puls des Zusehers. Der Director's Cut bietet im Vergleich zur "alten" Fassung zusätzliche Szenen, die den Handlungsrahmen weiter dramatisieren.
Wer auf gepflegten und intelligenten Horror Wert legt, wird also an diesem Film nicht vorbeikommen. Er öffnet die Tür zu unseren tiefsten Ängsten.
Bild und Ton liegen auf der DVD in sehr guter Qualität vor, Bonusmaterial wie "Making of..." oder Interviews vermißt man zwar schmerzlich, immerhin aber gibt es einen Audiokommentar von Regiesseur William Friedkin sowie einige Werbe-Trailer zum Film.
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am 15. Oktober 2002
Da haben wir also eine neue Version eines der besten Horrorfilme überhaupt. Da fragen wir uns doch: Haben wir sie nötig? Ich war damals mit einem Bekannten im Kino und kann daher aus erster Hand berichten. (Wir sind übrigens beide recht blass da raus gegangen, obwohl wir keine schreckhaften Gemüter sind.)
Insgesamt sind die Änderungen eher subtil; einige Szenen sind wirklich fantastisch und rangieren von "drückend" bis zu "schockierend". (Nein, nichts wird verraten.) Warum dagegen das Ende ausgeweitet wurde, bleibt mir ein Rätsel, war doch das offenere ursprüngliche viel effektiver.
Haben wir sie also nötig: Die Antwort muß jein lauten, wer den Film aber noch nicht hat, sollte ihn sich sofort holen, wenn er gute Nerven hat.
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am 28. Juli 2002
Über den Film selbst brauche ich wohl kein Wort mehr zu verlieren. Er wurde nicht umsonst 1999 zum besten Horrorfilm aller Zeiten gewählt.
Die DVD Umsetzung dieser Directors Cut Edition ist schier unglaublich. Das Bild ist exzellent, gestochen scharf und weist auch in dunklen Szenen satte Farben auf. Fehler auf Grund des (knapp 30 Jahre) alten Materials oder der Komprimierung sind keine zu erkennen. Der auf der Hülle angekündigte Layerwechsel ist entweder gut versteckt oder nicht vorhanden.
Sowohl die englische Originaltonspur als auch die deutsche Synchronspur verfügen über einen soliden 5.1 Upmix. Das EX ist wohl eher geschwindelt, denn mein Rearspeaker ist nicht einmal angesprungen. Wunder sollte man beim Ton natürlich nicht erwarten, der größte Teil des Films spielt sich in den vorderen Bereichen ab.
Die neu hinzugekommenen Szenen ergänzen den Film allerdings nur in den mittleren Bereichen sinnvoll (z.B. die Szene Reagan beim Arzt oder die "Spinnen"-Szene). Die meisten neuen Szenen sind am Anfang und am Ende des Films und hatten es seiner Zeit verdient, auf dem Schneidetisch zu landen. Sie ziehen den Film unnötig in die Länge.
Das Bonusmaterial ist das einzige Manko. Außer einem Haufen Trailer (die sich alle auf die neue Version beziehen) und einer Kommentartonspur ist leider nichts auf der DVD enthalten.
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am 23. November 2001
Wer den Original-Film in seiner psychologischen Wucht und Präsenz zu schätzen weiß, kann nur den Kopf schütteln bei diesem gescheiterten Versuch den Film in einer neuen Version zu präsentieren!
Vorher nicht verwandte Szenen, die zudem schauspielerisch zu wünschen übrig lassen (Sprechstundenszene), verändern den Handlungsstrang, wodurch der Spannungsaufbau empfindlich leidet, musikalische Umgestaltungen sollen spannende Szenen "verstärken": ta-damm!-und unerklärlich unzeitgemäße Spezialeffekte wirken völlig deplaziert, wie z.B. auf die Küchenabzugshaube (!!!) projezierte Teufelsfratzen u.ä.! Mr. Friedkin, warum? Schaut Euch lieber das unschlagbare einmalige unübertroffene Original an!
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am 29. Juni 2015
Zum Film selber muss ich nichts mehr schreiben, da es sich hier um einen der besten Horror/Gruselfilme überhaupt handelt.

Zur Blu-Ray: Es ist wirklich gigantisch was hier, (bei einem über 40 Jahre alten Film), für ein Bild rausgeholt wurde, da können sich manche neuen Blu-Ray`s einige Scheiben abschneiden; das Bild ist wirklich spitze geworden.

Auch Extras und Audiokommentare sowie die Originalkinofassung sind vorhanden.

Fazit: Ganz klare Kaufempfehlung, auch Upgrader, (wie ich es war), müssen zuschlagen, die DVd wird um Längen geschlagen.
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