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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 2. Januar 2001
Diese Komödie von Stephen Frears wurde von der Kritik damals nicht gut aufgenommen. Ich denke, das liegt daran, daß zuviel Augenmerk auf eine möglicherweise beabsichtigte Botschaft oder Moral verwandt wurde. Aus dieser Warte betrachtet, muß man den Film tatsächlich als gescheitert betrachten: Die Medienkritik ist viel zu milde, der Appell an das Heldentum "normaler" Menschen zu pathetisch. Was dabei allerdings übersehen wurde, ist die Tatsache, daß "Ein ganz normaler Held" fesselnde Unterhaltung und ungeheuer witzige Szenen bietet. Neben dem intelligenten Drehbuch liegt das vor allem an Dustin Hoffman, der zwar wie so oft einen Loser spielt, aber selten so komisch war. Solide wie üblich Joan Cusack, Andy Garcia und Geena Davis. Leichte, aber empfehlenswerte Kost vom besten britischen Regisseur der letzten 15 Jahre (8/10). Die DVD bietet ein einwandfreies Widescreen-Bild, ordentlichen Dolby-Surround-Ton (u.a. deutsch und englisch) und neben Texttafeln zu den Darstellern ein ca. achtminütiges Featurette zu den Dreharbeiten.
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am 8. Juli 2008
Bernie (Dustin Hoffman) ist ein Versager. Einen Job kann er nie lange behalten, von seiner Familie lebt er getrennt und nur sein achtjähriger Sohn zählt noch zu seinen Bewunderern. Diesem erzählt er Lügenmärchen, um diese Bewunderung aufrecht zu erhalten. Als er auch noch wegen Kreditbetrug hinter Gitter soll, rät ihm seine Anwältin dringend zu einem verantwortungsvolleren Leben. Doch das will ihm einfach nicht gelingen. Auf dem Weg zu seinem Sohn, dem er versprochen hat, mit ihm ins Kino zu gehen, stürzt direkt vor seinem Auto ein Flugzeug ab und versperrt ihm den Weg. Unfreiwillig und widerwillig wird er zum Retter der Flugzeuginsassen, denen er ins Freie hilft. Eine der Geretteten ist Gale, eine Sensationsreporterin, die v.a. menschliche Schicksale gnadenlos mit ihrem Kameramann verfolgt und der Öffentlichkeit Preis gibt. Bei ihrer Rettung kann Bernie nicht widerstehen und entwendet ihre Geldbörse mit allen Kreditkarten. Weil er denkt, den Vater eines kleinen Jungen nicht gerettet zu haben, macht sich Bernie Schlamm verschmiert und nur noch mit einem Schuh unerkannt davon.

Viel zu spät bei seiner Familie angekommen glaubt ihm die Geschichte natürlich niemand. Seine Exfrau vermutet eine seiner üblichen Ausreden anhören zu müssen, sein Sohn will ihn nicht mehr sehen und sein Auto ist nach den Feuerwehrlöscharbeiten an der Absturzstelle auch Schrott. Also trampt Bernie zurück in die Stadt und schenkt seinen verbliebenen Schuh dem Obdachlosen John (Andy Garcia), der ihn einem Einbeinigen im Wertstoffhof schenken möchte.

Unterdessen startet die fieberhafte Suche nach dem "unbekannten Helden" des Flugzeugunglücks. Der Fernsehsender, bei dem Gale arbeitet setzt eine Million Dollar Belohnung für den Unbekannten aus, um ihn an die Öffentlichkeit zu locken. Doch erfährt Bernie erst von der Belohnung, als er gerade versucht die Kreditkarten von Gale zu verkaufen. Leider sind die Käufer Undercover-Polizisten, die den Unglücksraben sofort festnehmen.

Und das Pech kennt keine Grenzen! Während Bernie im Knast sitzt meldet sich John, der gleich einem modernen Aschenputtel den passenden, zum am Unglücksort gefundenen zweiten Schuh präsentieren kann. Weil Bernie ihm erzählt hat, er wäre Börsenmagnat und würde nach der Heldentat nicht in die Öffentlichkeit treten wollen, sieht John zunächst nichts Verwerfliches daran Bernie's Platz als "Held" einzunehmen. Als ihm die Ausmaße seines Betruges bewußt werden, plagt ihn das schlechte Gewissen, doch mittlerweile haben Gale und ihr Fernsehsender die Heldengeschichte schon zum landesweiten Medienspektakel aufgebauscht, und die Wahrheit ist dabei sowieso nur Nebensache. Was zählt ist Johns Publikumswirkung - und die ist phänomenal!

Die Filmhandlung ist eine gelungene Satire auf die moderne amerikanische Medienlandschaft, in der es alleine um die Befriedigung der Sensationsgier des Publikums geht, und nicht um seriöse Berichterstattung. Geena Davies spielt sehr überzeugend die Rolle der ehrgeizigen Reporterin Gale Galey, die durch persönliche Verstrickung in eine Sensationsgeschichte bald an der eigenen Arbeitsweise zu zweifeln beginnt. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und John verläuft eigentlich nur nebensächlich, außerdem gibt es eine Familienzusammenführung über viele Ecken, am Ende zwei Helden, die beide voneinander profitieren und ein Publikum, das zwar nicht die "wahre Wahrheit" kennt, aber dennoch befriedigt ist.

Der Film ist in der Originalfassung für mich deutlich besser, als in der deutschen synchronisierten Version, und die Untertitel sind glücklicherweise ausblendbar.

Auch das Bonusmaterial ist sehenswert. Ein interessantes Making-off erlaubt den Blick hinter die Kulissen des "Flugzeugabsturzes".

Fazit: gelungene Satire mit komödiantisch überzeugenden Schauspielern, auch in den Nebenrollen (sehr gut Joan Cusack als Mrs LaPlante), bringt einen auch bei wiederholtem Anschauen wieder und wieder zum Lachen. Ein Must Have für Fans von Dustin Hoffman und Andy Garcia!
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am 24. März 2009
Dieser Film zeigt eine sehr rührende Geschichte eines einfachen Mannes, der, obwohl er zu einer gesellschaftlichen Randgruppe (Obdachlosen) gehört, nach einer Flugkatastrophe Passagieren das Leben rettet und somit zum Helden wird. Allerdings wird dies von der Gesellschaft nicht anerkannt; im Gegenteil: Ihm wird sogar noch die Rettung aberkannt durch einen weiteren Penner, der durch sein seriöseres Verhalten als vermeintlichen "Pseudoretter" die gesellschaftlichen Lorbeeren einheimst. Dieser Film ist trotz seines komödialen Touches gar nicht so realitätsfremd. Unbedingt weiter zu empfehlen!
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am 7. März 2016
Als ein Flugzeug fast auf seinen Kopf landet, und die Menschen dringend Hilfe benötigen, gibt unser ganz normaler Held die nur wiederwillig. Dabei verliert er einer seinen Schuhe. Er gibt den übergebliebenen Schuh einem obdachlosen Mann.
Als man den Held ehren will und viel Geld schenken möchte aus dank, kann er nicht kommen, weil er gerade Probleme hat mit dem Gesetz, weil er es mit meins und deins nicht so genau genommen hat. Der Obdachlose hat den zweiten Schuh, identifiziert sich damit als der Held und kriegt alles. Das lässt unser wahrer Held nicht dabei, aber wer möchte denn ihm glauben? Sicherlich nicht die ehrgeizige Journalistin, die sehr charmiert ist von ihrem obdachlosen Retter.
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am 26. April 2014
Großartiges verstricktes gewirr um einen Helden der es nicht sein will. Doch dann bietet ein TV Sender 1 Mio Dollar für ein Interview. Es findet sich der Falsche, der dann auch noch Medienkräftig in Szene gesetzt wird. Doch die Million hätte der wahre Held auch gern, droht ihm doch gerade eine Gefängnisstrafe wegen Helerei ... Jetzt rückt er mit der Sprache raus, nur passt Heldenmut nun garnicht zu seinem Charakter und keiner glaubt ihm
Tolle Story, leider nicht viel zu lachen aber mehr für die Seele, es lohnt sich
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am 25. September 2015
Nach dem Debakel mit dem BP Wulff habe ich einen Vergleich gesucht und gefunden. In dem Film erklärt die Journalistin vor dem Preiskommitee, wie man bei einem Interview vorgeht - wie bei einer Zwiebel eine Schale nach der anderen entfernen. Kommt man bei dem Kern an, entscheidet sich, ob man das Gesamte wieder aufbaut oder ganz entfernt.
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am 5. März 2002
Auf das amerikanische heldentum ist dieser solide film von Steven Frears. Im stile von "wag the dog" wird die amerikanische medienlandschaft, ebenso wie die typisch amerikanische massengesellschaft und ihre oftmals kopflosen irrläufe herrlichst auf den arm genommen.
Für einen amerikaner beinhaltet der film wohl hinweise auf verlorengegangene werte wie heldentum und aufrichtigkeit, was es für einen (in filmischer hinsicht weitaus fortgeschritteneren) europäer umso komischer macht.
die charaktere sind hervorragend besetzt, dustin hoffman "ist" der versager und andy garcia trieft der held aus allen poren, herrlich überzeichnet.
ein unbedingter samstag abend genuss, nur werden ihn leider wenige menschen richtig verstehen.
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am 17. Mai 2007
Als Sammler und Kenner von DVDs und Filmen war ich natürlich begeistert als ich einen weiteren Hoffman-Film fand, und den auch noch von Frears, der ja als ein Regiewunderkind gilt. Was das schauspielerische angeht, so hat Hoffman schon mal deutlich bessere Charaktere gezeigt, sein Tolpatsch hier ist relativ flach und wirkt ein wenig aufgesetzt, man merkt dass er sich Mühe gibt mit der Stimme und teilweise spielt er gewisse Gesten oder Einschätzungen extra, weil es sein Charakter tun würde, aber irgendwie wirkt das ganze nicht rund. Überraschend gut spielt Garcia, und Davis überzeugt nicht mehr und nicht minder als sonst auch, aber auch hier nichts besonderes. Die Story entwickelt sich relativ interessant, aber auch nicht stetig. Die Witze und Pointen sind aber leider größtenteils nicht gelungen, weil sie einfach zu schnell gespielt oder eingeschätzt werden. Nur an sehr wenigen Stellen sitzt die Pointe so, dass man lachen kann. Es ist ein wenig zu hektisch und im stil von "ich will den Zuschauer zum Lachen bringen", und jeder weiß dass ein extra auf den Zuschauer einwirken und extra witzig Spielen im Gegenteil endet. Einem Frears kann man das schlecht verzeihen, wobei man auch einsehen muss, dass er kein großer Komödienautor ist. Der Humor scheitert auch, wie gesagt, teilweise an dem unausgereiften ODER besser gesagt, unausgereift wirkendem Charakter von Hoffman, der zu sehr auf den Humor drücken will und es dadurch nicht schafft zu überzeugen. Leider muss man auch sagen, dass man nicht sehr viel von der Regie mitbekommt, im Prinzip wenn man den Film zum ersten mal durchlaufen lässt, fällt einem nichts besonderes auf, wo man sagen könnte: Wow, das ist geniale Regie-Arbeit gewesen. Nein, diese Sprüche bleiben nach wie vor eher einem Kubrick oder Yimou zugewiesen.

Alles in einem ein recht unterhaltsamer Film, den man sich gerne angucken muss, aber man darf keine tolle Komödie mit Spitzenhumor erwarten. Einfach ein netter Film, der versucht, an eine Komödie heranzukommen.
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