Kundenrezensionen


20 Rezensionen
5 Sterne:
 (12)
4 Sterne:
 (8)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Achtung Kernschmelze!, 12. Oktober 2004
Von 
Mario Mittwollen (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das China-Syndrom (DVD)
Nachdem ich den Film ewig nicht gesehen hatte, fiel mir kürzlich "Das China-Syndrom" als DVD in die Hände. Und auch wenn Atomkraftwerke heutzutage wahrscheinlich noch besser abgesichert und perfekter ausgetüftelt sind als damals, ist das Thema Atomkraft noch längst nicht vom Tisch, und insofern bewahrt dieser Film bis heute seine Aktualität und realitätsnahe Brisanz. Fast könnte man den Eindruck haben, hier habe man reale Ereignisse verfilmt, doch knüpfte man hier nur geschickt und glaubwürdig Einzelheiten zu einem fiktiven Störfall in einem Atomkraftwerk zusammen. Der Film brachte das Thema Atomkraft schlagartig auf eine Weise in die Presse, wie man es vorher nicht kannte, und wenige Wochen nach der Uraufführung wäre etwas Ähnliches wie hier im Film geschildert im Atomkraftwerk Harrisburg beinahe Realität geworden, genauso wie Jahre später der Film "Outbreak" einem realen Ausbruch von Ebola voranging und dadurch beängstigend prophetische Qualitäten gewann.
Die Figuren sind hervorragend besetzt, allen voran natürlich Jane Fonda, Jack Lemmon (hier mal in einem völlig unlustigen, ja ernsten Part, den er mit Bravour meistert) und Michael Douglas - bei dem ich immer wieder staune, wie viele Filme er bereits in seinen jungen Jahren schon produziert hat (auch "Das China-Syndrom" gehört dazu), und das sogar ohne sich selbst als den Hauptdarsteller einzusetzen.
"Das China-Syndrom" ist ein beängstigender Film, ein wichtiger Film, und er sollte neben "The Day After" meines Erachtens zum Bildungsprogramm einer jeden Schule gehören.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenns Probleme im Kraftwerk gibt......, 20. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Das China Syndrom [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein Reporter-Team und ein Techniker kämpfen um die Wahrheit in einem Fall einer Beinahe-Katastrophe. Jane Fonda und Micheal Douglas in einem spannenden Thriller zum Thema Kernenergie.

Zum Film: Während das Reporter-Team Kimberly und Richard (Jane Fonda und Michael Douglas) in Kernkraftwerk eine Reportage drehen, kommt es zu einem gefährlichen Zwischenfall. Richard gelingt es, den Vorfall inkognito mit zu drehen. Als Richard sich um eine Veröffentlichung bemüht, stößt er jedoch auf massiven Widerstand seitens des Senders. Auch die Verantwortlichen wollen das Problem bewusst verschweigen. Jack Godell (Jack Lemmon) einer der Leiter des Kraftwerks geht der Sache dennoch nach, und stösst auf einige unangenehme Tatsachen....

"Das China Syndrom" ist ein ungemein spannender Thriller und fesselt bis zu dramatischen Ende.

Zur Blu Ray: Das Bild ist von Anfang an sehr gut und präsentiert sich sehr natürlich. Die Schärfe befindet sich auf konstant gutem Niveau. Filmkorn - das ständig präsent ist - wird stets sehr natürlich wiedergegeben. Farben werden immer sehr natürlich gezeigt. Ich bin jedenfalls mit dem Bild der Blu Ray sehr zufrieden.

Was den Ton betrifft, die Asynchronität im deutschen Ton, die der Vorrezensent kritisiert hat, kann ich nicht bestätign. Bei mir war alles in Ordnung.

Von mir eine klare Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tschernobyl schon vergesen?, 24. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das China-Syndrom (DVD)
Hier ist die Vision, die zur Realität wurde. Tschernobyl, Harrisburgh und jetzt wohl auch Fukushima. Die Liste ist lang, . Der Film war schon vorher da. Ob die Machenschften so sind, will ich nicht beurteilen. Jedoch ein Film, der aktueller leider nicht sein kann. Zusätzlich ist er eine Glanzrolle für Jack Lemmon im ernsten Fach.
Ein Highlight
Eigentlich ein Film, der am Sonnabend um 20:15 Uhr, auf allen Programmen, privaten wie öffentlich rechtlichen, ausgestrahlt werden müßte, denn er öffnet die Augen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gute blu-ray, 23. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Das China Syndrom [Blu-ray] (Blu-ray)
Das China-Syndrom - In einem Atomkraftwerk ereignet sich ein Störfall, der nur knapp an einer Katastrophe vorbeisteuert. Die Betreiber verharmlosen das Ganze vor der Presse und versuchen, einen ihrer Angestellten und ein Kamerateam mundtot zu machen. Bekannte Stars wie Michael Douglas und Jack Lemmon bieten auf dramatische Weise spannende Unterhaltung - auch ohne große Action.

Das Bild präsentiert sich auf blu-ray in ordentlicher HD-Qualität: Auflösung, Detailreichtum und Schärfe erreichen gute Werte, Pixelfehler oder ähnliche Störungen sind mir keine aufgefallen. Ein sanftes bis mittelstarkes Grieseln zieht sich durch den gesamten Film, was jedoch generell nur bei näherer Betrachtung oder geringfügig auffällt - hauptsächlich auf größeren einheitlichen und helleren Flächen. Ein paar wenige Szenen sind auch etwas schlimmer verrauscht. Die deutsche Tonspur klingt sehr gut, Lautstärkeschwankungen gibt es keine.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen klassiker, 17. Januar 2009
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das China-Syndrom (DVD)
leider ist dieser spannende klassiker aus dem jahr 79 aktueller den je, wie die jüngsten zwischenfälle im letzten jahr hier in deutschland und frankreich beweisen.
atomenergie ist fluch und segen in einem.

in einem fiktiven a-k-w kommt es zu einem störfall. dumm nur das zu genau diesem zeitpunkt ein kamerateam + reporterin zugegen sind, die alles mitbekommen und verbotener weise das ganze auch noch abdrehen.
als die werksleitung versucht den vorfall herunterzuspielen, wecken sie das interesse des teams, aber auch im werk selber gibt es eine stimme die sich kritisch äussert aber nicht gehört wird.

die darsteller machen ihre sache gekonnt. vor allem jack lemmon sticht hier heraus.
die dialoge sind passend.
die filmmusik fällt nicht negativ auf.
zur story muss man sagen: realistischer gehts nicht mehr.
2 monate nach veröffentlichung des films, ereignete sich am 28.03.1979 im a-k-w three mile island eine partielle kernschmelze. es kam zum supergau. die ähnlichkeiten zwischen film und realität waren dermassen frappierend, das "das china syndrom" schon fast als dokumentation durchgehen könnte.
manchmal holt die realität die fiktion ein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindringlich und auf die Darsteller konzentriert, 19. Mai 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das China Syndrom [VHS] (Videokassette)
Dieser Film zeigt eindrucksvoll, das hinter grossen und oftmals abstrakten Themen wie Atomkraft immer auch Menschen und ihre Schicksale stehen. In "Das China Syndrom" wird dies besonders durch die von Jack Lemmon verkörperte Figur deutlich. Zwar setzt der Regisseur auch filmische Mittel wie Verfolgungsjagden, etc. ein, letztendlich ist es aber die großartige Besetzung, die es schafft, die Botschaft des Films glaubhaft zu uebertragen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Guter Industrie-Thriller, mäßige Blu-ray, 23. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Das China Syndrom [Blu-ray] (Blu-ray)
Im März 2011 hielt die Welt den Atem an. Infolge eines Erdbebens kam es im japanischen Atomkraftwerk Fukushima zur ultimativen Katastrophe. Die Bilder einer nicht mehr von Menschenhand kontrollierbaren Technik gingen um die Welt und versetzten nicht nur das Land der aufgehenden Sonne in Angst und Schrecken. 1979 malte jenes Schreckensgespenst bereits ein Kinofilm an die Wand.

Story
Kimberly Wells (J. Fonda) ist ein hochgehandelter Stern am TV-Himmel. Ihr Sender „KXLA“ betitelt den redseligen Rotschopf als Teil „des professionellsten Nachrichtenteams von Los Angeles“. Doch Wells darf dem Zuschauer im Anschluss an die eigentlichen Nachrichten und den Sportteil lediglich leichte Kost servieren. Zu gerne würde sie sich auch an den „harten Themen“ versuchen. Umso erfreuter ist sie, als sie gemeinsam mit ihrem Kameramann Richard Adams (M. Douglas) eine Dokumentation in einem ortsansässigen Kernkraftwerk abdrehen soll. Wie es der Zufall so will ereignet sich gerade während des prominenten Besuchs eine beinahe Katastrophe. Eine Kernschmelze kann gerade noch abgewendet werden, auch wenn der PR-Mann des AKW den Vorfall betont herunterspielt und banalisiert. Doch trotz des ausdrücklichen Drehverbots im Kontrollzentrum der Anlage hat Adams die panischen Minuten heimlich gefilmt. Urplötzlich haben der Kameramann und die Frontfrau eine sensationelle Story in der Hinterhand.

Der Titel Das China-Syndrom könnte Fragen aufwerfen. Was hat China bitteschön mit einem Reaktorunglück in den USA zu schaffen? Die Erklärung ist, dass in der Theorie ein geschmolzener Reaktorkern sich durch die Erdkugel fressen würde und auf der den USA gegenüberliegenden Seite, nämlich in China wieder auftauchen müsste. Dies ist zwar eine in jeder Hinsicht hanebüchene Vorstellung, als plakative Formulierung aber dennoch in der amerikanischen Umgangssprache angekommene Redewendung. Denn im Falle von „Das China Syndrom“ hätte sich Regisseur James Bridges tatsächlich hellseherischer Fähigkeiten rühmen können. Ganze zwölf Tage nach dem Kinostart kam es in den USA/Pennsylvania, genauer im Kernkraftwerk „Three Mile Island“ zu einem Reaktorunglück, welches dramatische Parallelen zu dem fiktiven Zwischenfall im Film aufwies. Dort kam es zu einer Kernschmelze, die auf menschliches Versagen zurückgeführt wurde. So ist es auch nicht verwunderlich, dass besonders in den USA ausgiebig über den Film diskutiert und gestritten wurde. Die Realität hatte die Fiktion in denkbar kürzester Zeit eingeholt.

Aber auch als Unterhaltungsfilm mit politischer Schlagseite besitzt das China-Syndrom genügend Substanz. Es hätte der tatsächlichen Katastrophe nicht bedurft, um das fiktive Szenario nachvollziehen zu können. Dass gerade auf der großen Leinwand gerne mal in schwarz und weiß, sprich böse und gut eingeteilt wird ist ein bewährtes Rezept um die Sympathien der Zuschauer zu lenken. Auch hier wird ausgiebig von dieser einfachen Kategorisierung Gebrauch gemacht. Adams geht von Anfang an, passenderweise in Schlaghosen gekleidet, auf klaren Konfrontationskurs zu den aalglatten Betreibern des AKWs, die in abgeschirmten Hinterzimmern ihre finanziellen Interessen beraten. Starreporterin Wells hat zwar auch in erster Linie ihre sich anbahnende Karriere im Blick, muss dann aber einsehen, wie Recht der stets vorlaute Wells mit seiner Weltsicht doch hatte. Ab diesem Moment der Erkenntnis ist auch sie auf der moralisch richtigen Seite angelangt. Immerhin ein Akteur darf sich vom Befürworter zum Kritiker der Kernenergie entwickeln und damit auch gleich eine wesentliche Rolle im Handlungsgefüge einnehmen. Im letzten Moment hat sich dann aber doch noch ein augenzwinkerndes Element in die Handlung geschlichen. Der Film endet mit einem Werbespot für Mikrowellenherde.

Bildqualität
Die Blu-ray erscheint in Full HD-Auflösung und im Format von 1.85:1. Die Bildschärfe ist im Großen und Ganzen gut, besonders im Nahbereich zeigen sich Details wie Bartstoppel oder Schweißperlen. Im mittleren und tiefen Bildbereich dagegen ist die Optik deutlich weicher geraten. Gerade im Inneren des riesigen AKW vermisst man besonders in den Totalen härtere Kontraste. Die Durchzeichnung könnte insgesamt besser sein. Filmkorn ist jederzeit klar ersichtlich, wirkt aber nicht erdrückend.

Tonqualität
Die deutsche Tonspur liegt lediglich in Mono vor. Dies schließt jedwede Räumlichkeit natürlich von vornherein aus. Doch ansonsten ist der auf einen Kanal beschränkte Audiotrack recht gelungen: Die Sprachverständlichkeit ist gut, selbst wenn im hektischen Betrieb des Fernsehstudios diverse Mäuler durcheinander plappern. Auch das Röhren der Maschinen im AKW klingt im Rahmen der Möglichkeiten einigermaßen kräftig. Der O-Ton liegt als DTS-HD MA-Mix vor.

Ausstattung

Vereinigung der Talente (28 Minuten)

Die Entstehung einer Auseinandersetzung (30 Minuten)

Entfallene Szenen (4 Minuten)

Das Auswahlmenü der Blu-ray ist schlicht geraten. So vermisst man z.B. direkten Zugriff auf die einzelnen Kapitel des Films. Die beiden längeren, durchaus interessanten Features bestehen hauptsächlich aus Interviews. Leider liegen diese nicht in Deutsch untertitelter Form vor. Erwartungsgemäß sind alle Extras in Standard-Auflösung vertreten.

Fazit
Sony ist bekannt für herausragend gute Blu-ray Releases. Das China-Syndrom erfüllt zwar den Anspruch an ein passables Produkt, doch man hat schon weitaus eindrucksvollere HD-Neuauflagen älterer Filme gesehen. Das Bild ist durchwachsener Natur, stellt aber auch gewiss keine Enttäuschung dar. Vom deutschen Mono-Ton sind keine Soundwunder zu erwarten, dies liegt in der Natur der auf einen Kanal beschränkten Akustik. Lange bevor uns Fukushima und Tschernobyl vor den realen Gefahren der Atomkraft warnten, tat dies ausgerechnet Hollywood. Das China Syndrom schlägt sich ziemlich eindeutig auf die Seite der Nuklear-Skeptiker. Doch auch abseits dieser eher politischen Komponente gefällt der Film dank der stimmigen Inszenierung und der Routine seines Casts.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreissender Streifen zu immer noch aktuellem Thema, 19. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Das China-Syndrom (DVD)
Spannend und zugleich Informativer Film zum Thema Atomkraft der deutlich macht, dass Leben und Tod so nahe beieinander liegen und eine solche Macht von Menschen einfach nicht beherrschbar ist. Geldgier und Machtkämpfe von Betreibern und Geldgebern sind auch dafür verantwortlich das Fehler und Bedenken einfach übergangen werden und die Sicherheit in den Hintergrund gestellt wird.

Technik kann ausfallen und Menschen machen Fehler, doch beides zuammen kann tödlich sein.

Dieser Film zeigt deuitlich, dass wenn die falschen Entscheidungen getroffen werden eine Katastrophe nicht mehr vermieden werden kann.
Es wirkt auf den Zuschauer beklemmend, da dieser miterlebt wie machtlos das Personal ist.

Absolut sehenswert und wie ich finde der beste Film zu diesem Thema!
Sollte man gesehen haben....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toll besetzt und (leider) immer noch aktuell ..., 19. September 2008
Von 
Leonidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das China-Syndrom (DVD)
Der Film hat schon einige Jahre auf dem Buckel, zeigt er doch einen jungen und vor Elan strotzenden Michael Douglas und eine Jane Fonda in den besten Jahren.
Leider ist die Thematik immer noch brisant und hoch aktuell: Noch immer gibt es Pannen in Atomkraftwerken, die uns verschwiegen werden (sollen), siehe Krümmel und noch immer ist die Frage der 'Endlagerung' des über jahrtausende strahlenden Abfalls nicht geklärt!
Somit ist 'Das China-Syndrom' ein Film, der gut besetzt, toll gespielt und hoch brisant ist. Was will man mehr?
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahe Harrisburg..., 27. Mai 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das China-Syndrom (DVD)
In den USA wird ein Reaktorunfall mit Kernschmelze, die sich ungebremst ins Beton-Fundament und sogar bis ins Grundwasser einschmelzen kann als China-Syndrom bezeichnet.
Die Herkunft des Ausdrucks erklärt sich damit, dass die Volksrepublik China von den USA aus betrachtet nach populärer Meinung ungefähr auf der entgegengesetzten Seite der Erde liegen dürfte - was allerdings gar nicht stimmt. Man glaubt, dass sich der geschmolzene Reaktorkern in Richtung China tief in die Erde hineinschmilzt.
Die USA, Ende der 70er Jahre - Der Unfall von Harrisburg ereignete sich am 28. März 1979, daher war der Film von James Bridges zu seiner Zeit auf der Höhe der Zeit und brandaktuell:
Bei einem Besuch in der Ventana Kernkraftwerk außerhalb von Los Angeles ist das Team der ehrgeizigen Fernseh-Reporterin Kimberly Wells (Jame Fonda). Ihr progressiv denkender, unbequemer Kameramann Richard Adams (Michael Douglas) und der Tontechniker Hector Salas (Daniel Valdez) drehen dort ein Special über die Energieversorgung des Landes. Zufällig werden sie unfreiwillige Zeugen eines Zwischenfalls, der sich ereignet, während die drei sich auf der Besuchergalerie oberhalb des schalldichten Kontrollraums befindet. Es erzittert die gesamte Anlage wie bei einem Erdbeben - die Menschen im Kontrollraum agieren nervös.
Vor allem im Gesichtsausdruck des leitenden Ingenieurs Jack Godell (Jack Lemmon) und des routinierten langjährigen Mitarbeiters Ted Spindler (Wilford Brimley) steht die Angst und Panik ins Gesicht geschrieben.
Doch der Pressesprecher spielt den Vorfall herunter....alles nur Routine, wie er meint.
Immerhin hat Richard verbotenerweiße das Geschehen mitgefilmt und meint einen echten Knüller in der Tasche zu haben. Doch der TV-Boss verweigert die Ausstrahlung, da er gerichtliche und finanzielle Konsequenzen befürchtet. Nachdem der nicht locker lassende Richard das Material Experten zeigt, scheint es tatäschlich so zu sein, dass gerade noch mal eine Atomkatastrophe in letzter Sekunde verhindert wurde...
Der Film entstand 1979 und zeigt seine Hauptdarsteller Jane Fonda und Jack Lemmon in Höchstform, die beiden machten den politisch ambitionierten Film, der sich kritisch mit der wirtschaftlichen Nutzung der Kernenergie auseinandersetzt zum großen Kassenhit.
Im Mittelpunkt des Films steht ein fiktiver Störfall in einem amerikanischen Kernkraftwerk, der seine Ursache sowohl in technischem als auch in menschlichem Versagen hat.
Aus heutiger Sicht hat "China Syndrom" nicht mehr ganz die Schlagkraft, die er zu seiner Kinoauswertung hatte. Das Drehbuch wirkt an manchen Stellen etwas konventionell, trotz des sehr brisanten Stoffes, den er thematisiert.
Es liegt vielleicht an der "nur" routinierten Regiearbeit, dass der Film zwar gut wurde, aber keines der ganz großen Meisterwerke des 70er Jahre Kinos.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das China-Syndrom
Das China-Syndrom von Jane Fonda (DVD - 1999)
EUR 19,97
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen