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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandios!
Über diese legendäre Verfilmung von Carl Zuckmayer mit Heinz Rühmann muß man eigentlich nicht mehr viel erwähnen. Ein Film, der bis zum Schluß in seinen Bann zieht -- obwohl ich ihn schon unzählige Male gesehen habe. ABER: Als ich mir die DVD kaufte, nahm ich an, man hätte wenigstens ein bißchen das marode Filmmaterial...
Am 13. Juli 2001 veröffentlicht

versus
61 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Liebloser Silberling
Diese DVD erschien bereits im Herbst 1999, in den Kindertagen der neuen Videotechnologie, und wird seitdem offenbar unverändert hergestellt und verkauft. Das ist schade und - angesichts des relativ hohen Preises - ärgerlich! Denn das technische Niveau des DVD-Transfers ist schon lange nicht mehr zeitgemäß: übersättigte Farben, viele...
Veröffentlicht am 29. Januar 2004 von eophone


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61 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Liebloser Silberling, 29. Januar 2004
Von 
eophone - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Hauptmann von Köpenick (DVD)
Diese DVD erschien bereits im Herbst 1999, in den Kindertagen der neuen Videotechnologie, und wird seitdem offenbar unverändert hergestellt und verkauft. Das ist schade und - angesichts des relativ hohen Preises - ärgerlich! Denn das technische Niveau des DVD-Transfers ist schon lange nicht mehr zeitgemäß: übersättigte Farben, viele Störstreifen und -blitze, zu viele "Hoppel"-Szenen (sie entstehen z.B., wenn ein Film reißt und nach Entfernen des defekten Filmstückes wieder geflickt wird), muffeliger Ton. Das sind Attribute, die jeder DVD eigentlich die Daseinsberechtigung rauben. Aber bei einem Klassiker wie "Der Hauptmann von Köpenick" kann man sich das offenbar bis heute erlauben - gekauft wird die DVD trotzdem ...
Aber nicht allein technische Defizite sind ein nerviges Manko. Die ursprüngliche Fassung des Rühmann-Filmes wurde seinerzeit für die deutsche Kino-Uraufführung im August 1956 um zwei politisch anspielungsreiche Szenen gekürzt. Und ebendiese geschnittene Version findet sich auch auf dieser DVD. Dabei wurde schon damals den Auslandsfassungen (incl. DDR-Version) zumindest die zweite Szene wieder spendiert. Hierbei handelt es sich um eines der letzten Bilder des Filmes, das die ramponierte Uniform des Schusters Voigt zeigt, wie sie einer Vogelscheuche als Bekleidung dient.
Das Fehlen einer weiteren Szene verärgerte damals nicht zuletzt den Regisseur Helmut Käutner, zumal er darin selbst als Schauspieler agierte und ein selbstgedichtetes Chanson auf einer Kabarettbühne vortrug (vergleichbar mit einer ähnlichen Szene in Staudtes "Untertan"). Dies sollte ein Seitenhieb sein auf die deutsche Wiederbewaffnung und deren Förderer, Konrad Adenauer. Aber Sie werden es kaum glauben: Diese DVD beinhaltet diese Szene letztlich doch! Schauen Sie sich unter "Extras" den Trailer an. Das ist zwar nicht mehr als ein unkommentierter, dreiminütiger Film-Zusammenschnitt, aber ab 2:43 werden Sie die o.g. Sequenz auszugsweise sehen können. Zuckmayers Romanvorlage enthält diese Szene übrigens nicht.
Als weiteres Extra finden Sie Ausschnitte aus der TV-Doku "Kleiner Mann, ganz groß", die in voller Länge auch in der kürzlich erschienenen fünfteiligen "Rühmann-Edition" (ebenfalls von Kinowelt) enthalten ist. Ansonsten empfehle ich als kleines Schmankerl den Trailer zu "King Kong und die weiße Frau", in dem Gerhard Polt treffsicher seinen unnachahmlichen Sarkasmus versprüht.
Ungeachtet dieser unspektakulären Sahnehäubchen, die wirklich gut versteckt sind, schreit der Hauptfilm nach einer redaktionellen und technischen Überarbeitung. Die Firma Kinowelt, die bekanntlich zahlreiche Filmklassiker im Programm hat (u.a. auch die gesamte Laurel&Hardy-Reihe), sollte sich einen Ruck geben und diese jämmerliche Schmuddelversion gegen eine gründlich restaurierte Variante ersetzen und auf den Markt bringen.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandios!, 13. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Hauptmann von Köpenick (DVD)
Über diese legendäre Verfilmung von Carl Zuckmayer mit Heinz Rühmann muß man eigentlich nicht mehr viel erwähnen. Ein Film, der bis zum Schluß in seinen Bann zieht -- obwohl ich ihn schon unzählige Male gesehen habe. ABER: Als ich mir die DVD kaufte, nahm ich an, man hätte wenigstens ein bißchen das marode Filmmaterial nachbearbeitet. Die Farben scheinen mir zu übersättigt und auch sonst zeigt die Filmqualität alle Alterserscheinungen. Wenn man bedenkt mit welcher Brillianz die Amerikaner ihre älteren Filme restaurieren, könnte man sich das hier auchmal zu Herzen nehmen. Trotzdem unbedingt sehenswert, wegen der schlechten Filmqualität aber leider nur 4 Sterne.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar gemachte Satire, ein Muss..., 18. November 2004
Ich habe mir den Film aufgrund einer Unterrichtsreihe gekauft und obwohl Themen im Unterricht relativ langweilig ist, hat mich diese Geschichte ni den Bann gezogen. Ich habe mir den Film unzählige Male angesehen.
Es ist einfach herrlich anzusehen wie Wilhelm Voigt (Heinz Rühmann) wegen eines kleinen Deliktes in eine verzwickte Situation gerät und später sozusagen ganz Preußen auf den Kopf stellt.
Den Film muss man gesehen haben, sehr gut gemachte Satire von Carl Zuckmayer.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lehrreich., 16. Dezember 2010
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hauptmann von Köpenick (DVD)
Karl Zuckmayers Bühnenstück "Der Hauptmann von Köpenick" habe ich vor vielen Jahrzehnten in der Schule gelesen und diesbezüglich damals eine Hausarbeit angefertigt. Möglicherweise sah ich den Film bereits als Kind im Fernsehen, ich meine mich nämlich an einige Szenen erinnern zu können, speziell an jene, bei der der Schuster Wilhelm Voigt (Heinz Rühmann) als Hauptmann von Köpenick sich über seine Maskerade schier schippelig lacht.

Zum "Hauptmann von Köpenick" wurde im Grunde bereits alles gesagt und geschrieben. Ich thematisiere den Film, weil die Quintessenz der Handlung weit über eine Kritik am preußischen Obrigkeitsstaat, auch an den Auswüchsen von Militarismus unter Wilhelm II., wie sie im Film deutlich werden, hinausgehen. Die Quintessenz ist eine Warnung vor der Hierarchiegläubigkeit, die sich seit Zeiten Kaiser Wilhelm II. kaum geändert hat. Waren es in jener Zeit der Adel und die gehobenen Beamten, wie auch die oberen Dienstgrade beim Militär, die den Menschen Erfurcht einflößten, sind es heute gekaufte oder im Internet gar gefakte Doktorentitel, mittels denen sich Menschen täuschen und zu gruppendynamischen Handlungen antreiben lassen. Insofern hat der Film in seiner dargestellten Problematik nichts an Brisanz verloren.

Die Geschichte Voigts an dieser Stelle in epischer Breite zu erzählen, erspare ich mir, nicht zuletzt, weil man diese bei Wikipeda nachlesen kann. Rühmann spielt den Schuster, der nicht bei seinen Leisten bleibt, hervorragend. Man sieht über seine Straftaten in jungen Jahren beinahe hinweg, weil er es schafft, beim Zuschauer Mitleid zu erregen. Voigt braucht ein Dokument (einen Pass), den er auf legalem Wege nicht zugebilligt bekommt und findet als "Hauptmann von Köpenick" einen Weg, diesen zu erhalten und zwar, weil man sich über seine Gewitztheit amüsiert.

Mitleid zu erregen, durch angemaßte Titel zu täuschen und zu einem erfolgreichen Ergebnis zu gelangen, das ist die Botschaft des Films. Diese sollte man sich gut merken, um bei hinkenden Möchtegerngrafen oder- doktoren den schmutzigen Pferdefuß nicht zu übersehen, d.h. nicht auf diese Mitleid- sowie Titelmasche hereinzufallen und sich ergo nicht über den Tisch ziehen zu lassen.

Bei all dem ist freilich die harsche Kritik an der menschenverachtenden Bürokratie berechtigt, aber sie ist nicht das Hauptthema des Films, wie mir scheint.

Das Bonusmaterial enthält den Trailer, eine abgedruckte Kurzbiografie und einige Informationen zu Filmen Rühmanns. Heinz Rühmann und dessen Sohn geben dabei erhellende Interviews. Rühmann berichtet u.a., dass er ursprünglich die Rolle des Hauptmanns nicht hätte spielen sollen und zwar mit der Begründung, dass er zuvor "Charleys Tante" gespielt habe und deshalb in den Augen einiger "Ewig- Gestriger" unwürdig gewesen sei, einen Hauptmann zu mimen. Damit wird deutlich, dass zum Zeitpunkt des Drehs immer noch Menschen in den Denkstrukturen von 1906 steckten. Im Interview wird auch klar, dass es Rühmann noch in den 1950er Jahren sehr schwer hatte und in seinem Leben neben Höhen auch Tiefen erlebte. Vielleicht strahlte er deshalb so viel Herzenswärme, Milde und Nachsicht aus.

Ein toller Film. Dass die Farbqualität nicht das Niveau heutiger Filme hat, finde ich unproblematisch.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Daumen hoch, 31. Oktober 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Hauptmann von Köpenick (DVD)
Also wirklich
Heiz Rühmann ist einer der besten Schauschpieler die ich kenne!!
Seine Filme vermitteln immer wieder die Freude am Leben.
Der Hauptmann von Köpenick ist ein guter Film, wobei ich sagen muss
das die Feuerzangenbowle noch ein ticken besser ist.

also, viel Spaß damit
MfG MM
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Satire:, 23. Februar 2003
Von 
Mark Andreas Giesecke - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Der Hauptmann von Köpenick ist eine großartige Satire auf Staatsmacht, Bürokratie, Geltungsstreben und auch ein sozialkritischer Film, der menschenfeindliche Praxis bei Behörden anprangert. Rühmann ist es gelungen, nach seinen komödiantischen Erfolgen, die Tragik und innerhalb dessen auch Komik der Existenz des *Hauptmanns von Köpenick* sehr überzeugend darzustellen. Dieser Film sollte Pflichtanschauungsmaterial an Hochschulen für Verwaltung werden ...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Glanzrolle fuer "Ruehmann" (Der Hauptmann von Koepenick), 21. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Hauptmann von Köpenick (DVD)
Man koennte Parallelen im Sinne der Verwaltung zum heutigen Leben ziehen. Heinz Ruehmann hat es verstanden, diesen armen Schuster so glaubwuerdig darzustellen, dass man, obwohl ein Krimineller, doch Mitgefuehl fuer diesen bedauernswerten Menschen hat und eben darin liegt die Genialitaet dieses Schauspielers gerade das dem Zuschauer zu vermitteln. Wenn man Heinz Ruehmanns Buch "Das wars" gelesen hat, versteht man auch das grosse Einfuehlungsvermoegen dieses leider von uns gegangenen Schauspielers.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Klassiker mit Heinz Rühmann als genialen Hauptmann, 14. August 2003
Diese Version mit Heinz Rühmann gefällt mir wesentlich besser als die mit Harald Juhnke. Rühmann spielt die Rolle sehr gut, menschlich wie immer, und glänzt durch seine schauspielerischen Fähigkeiten.
Einer der besten und bekanntesten Filme mit Rühmann neben der Feuerzangenbowle, Pater Brown, Quax der Bruchpilot und Charlies Tante, die alle sehr empfehlenswert sind. Dieser Film hat die 5 Punkte auf jeden Fall verdient!!!
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5.0 von 5 Sternen Klassiker, 6. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hauptmann von Köpenick (DVD)
Ein manchmal komisch, oft aber melancholisch anmutender Filmklassiker mit dem großartigen heinz Rühmann, der einem aufzeigt, dass in der guten alten zeit doch auch einiges schiefgelaufen ist.
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5.0 von 5 Sternen klasse, 24. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Hauptmann von Köpenick (DVD)
Zuckmayer ist ein großartiger Kritiker der Gesellschaft. Hier bravourös Das ist das alte Berlin wie es leibt und lebter grandios den Preußenstaat.
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Der Hauptmann von Köpenick
Der Hauptmann von Köpenick von Carl Zuckmayer (DVD - 2009)
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